American Elsewhere

American Elsewhere

Softcover
4.02

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Description

From one of our most talented and original new literary voices comes the next great American supernatural novel: a work that explores the dark dimensions of the hometowns and the neighbors we thought we knew.

Some places are too good to be true.

Under a pink moon, there is a perfect little town not found on any map: Wink, New Mexico.

In that town, there are quiet streets lined with pretty houses, houses that conceal the strangest things.

After a couple years of hard traveling, ex-cop Mona Bright inherits her long-dead mother's home. And the closer Mona gets to her mother's past, the more she understands that the people of Wink are very, very different . . .

"Perfect for fans of Stephen King and Neil Gaiman." -- Library Journal

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
688
Price
31.50 €

Posts

1
All
3

Der banale Horror

Ohne Zweifel sind wir hier in Amerika, um genau zu sein in New Mexico, obwohl die Hauptperson Mona eigentlich aus Texas kommt. Und das merkt man ihr auch an, scheint sie jedem Klischee dieses Bundesstaates zu entsprechen: Sie kennt sich mit Waffen aus und benutzt diese auch viel, flucht wie ein Rohrspatz und hat auch sonst eine eher grobschlächtige Art. Diese Mona erbt nun ein Haus in Wink, New Mexico, ein Ort, der auf keiner Karte zu finden ist. So haftet bereits schon zu Beginn dem Ort eine mystische Atmosphäre an. Die Einwohner wirken etwas leblos im Streben nach Perfektion. Da das Haus ursprünglich ihrer Mutter gehörte, die sie früh verloren hat und ein Trauma auslöste, sieht sie hier eine Chance, der Geschichte der Mutter auf die Spur zu kommen. Was sie hier findet, kann man gelinde gesagt als bizarr bezeichnen. Es kann hier nicht viel mehr über den Inhalt gesagt werden, um nichts zu verraten. Aber Robert Jackson Bannett ist hier weit über alle Grenzen gegangen, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Plot entwickelt sich äusserst langsam, beinahe in langweiliger Banalität kommt man den wie aus Pappmaschee wirkenden Menschen nahe. Dazwischen wird durch äusserst brutale und blutige Szenen diese Atmosphäre versucht, aufzulockern. Und immer wieder flucht diese Mona, dass es sogar mir oft zu viel des Guten war. Dennoch ist die Geschichte nicht uninteressant, da es das Bekannte dem extrem Fremden gegenüberstellt. Bannett beweist hier wieder viel Phantasie und weiss diese auch gut zu verpacken. Dennoch schiesst er nach meinem Eindruck allzu oft übers Ziel hinaus. Ein Buch, welches von der Idee her aus der Feder von Stephen King stammen könnte, wenn es nur ein bisschen besser balanciert und konstruiert worden wäre.

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