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𝘋𝘪𝘦 𝘚𝘵𝘢𝘥𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘛𝘰𝘵𝘦𝘯 𝘒𝘭𝘪𝘯𝘨𝘦𝘯 ist Band 2 in den Divine Cities von Robert Jackson Bennett. Band 1 war im Frühjahr ein überraschendes Highlight und Band 2 war auch wieder ein wirklich interessantes Buch. Eine magische Verbindung konnte ich zu diesem Band aber nicht aufbauen. Alles spielt einige Jahre nach den Ereignissen in Bulikov. Hauptprotagonistin in diesem Buch ist Generalin Mulagesh, die sich eigentlich schon in den Ruhestand verabschiedet hatte. Benötigt wird die erfahrene Generalin jedoch in Vootyashtan, einer Stadt, die beim grossen Wimpernschlag einst völlig zerstört wurde, deren Trümmer bis heute eine Flussmündung blockieren. Im neuen Voortyashtan verschwindet eine Agentin, die eine seltsame Substanz untersuchte und es kommt der schlimme Verdacht auf, dass die Göttin Voortya vielleicht doch nicht ganz so tot ist, wie man dachte. Auch in diesem Buch haben wir als Grundlage gleich mehrere Murder Mystery Plots und eine dahinter steckende alles bedrohende Verschwörung. Generalin Mulagesh war für mich eine tolle Protagonistin. Die Rückblenden in ihr Soldatenleben haben der Geschichte sehr viel persönliche Tiefe und quälende moralische Konflikte verpasst. Die Handlung entwickelt sich nur langsam und explodiert regelrecht im zweiten Buchteil. Bis dahin muss man aber erstmal über die ersten, sehr langsam erzählten Kapitel, hinwegkommen Was für mich nicht ganz so gut geklickt hat, war das Setting Voortyashtan. Genauso unaussprechlich wie dieser Name ist, genauso orientierungslos habe ich mich in dieser Stadt gefühlt. Wieviel besser hatte mir Bulikov gefallen. Nun ja, das war der Mittelband, den ich trotz leichter atmosphärischer Irritation trotzdem gut fand. Band 3 soll ja dann wieder grandios sein, wenn man dem Urteil vieler anderer Leser vertraut.

Jul 25, 2024
𝘋𝘪𝘦 𝘚𝘵𝘢𝘥𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘛𝘰𝘵𝘦𝘯 𝘒𝘭𝘪𝘯𝘨𝘦𝘯 ist Band 2 in den Divine Cities von Robert Jackson Bennett. Band 1 war im Frühjahr ein überraschendes Highlight und Band 2 war auch wieder ein wirklich interessantes Buch. Eine magische Verbindung konnte ich zu diesem Band aber nicht aufbauen. Alles spielt einige Jahre nach den Ereignissen in Bulikov. Hauptprotagonistin in diesem Buch ist Generalin Mulagesh, die sich eigentlich schon in den Ruhestand verabschiedet hatte. Benötigt wird die erfahrene Generalin jedoch in Vootyashtan, einer Stadt, die beim grossen Wimpernschlag einst völlig zerstört wurde, deren Trümmer bis heute eine Flussmündung blockieren. Im neuen Voortyashtan verschwindet eine Agentin, die eine seltsame Substanz untersuchte und es kommt der schlimme Verdacht auf, dass die Göttin Voortya vielleicht doch nicht ganz so tot ist, wie man dachte. Auch in diesem Buch haben wir als Grundlage gleich mehrere Murder Mystery Plots und eine dahinter steckende alles bedrohende Verschwörung. Generalin Mulagesh war für mich eine tolle Protagonistin. Die Rückblenden in ihr Soldatenleben haben der Geschichte sehr viel persönliche Tiefe und quälende moralische Konflikte verpasst. Die Handlung entwickelt sich nur langsam und explodiert regelrecht im zweiten Buchteil. Bis dahin muss man aber erstmal über die ersten, sehr langsam erzählten Kapitel, hinwegkommen Was für mich nicht ganz so gut geklickt hat, war das Setting Voortyashtan. Genauso unaussprechlich wie dieser Name ist, genauso orientierungslos habe ich mich in dieser Stadt gefühlt. Wieviel besser hatte mir Bulikov gefallen. Nun ja, das war der Mittelband, den ich trotz leichter atmosphärischer Irritation trotzdem gut fand. Band 3 soll ja dann wieder grandios sein, wenn man dem Urteil vieler anderer Leser vertraut.
Jul 25, 2024







