Der Sandmann

Der Sandmann

by E. T. A. Hoffmann·Book 2 of 3
Softcover
3.3924
NachtstückeKlassische LiteraturSandmann TaschenbuchSchauerroman

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Description

Trauma, Wahnsinn und die dämonische Faszination der Liebe: In E. T. A. Hoffmanns berühmter Erzählung wird der Student Nathanael unter dem Einfluss erschütternder Kindheitserinnerungen verrückt und verfällt einer Frau, die jedoch kein Mensch ist. Schaurig-schön poetisiert Hoffmann die innere Zerrissenheit seines Protagonisten zwischen Realität und Phantasie. Ein Meisterwerk der Schwarzen Romantik!

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
78
Price
3.10 €

Characteristics

5 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
36%
9%
65%
N/A
47%
29%
52%
42%
29%
17%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
18%
32%
41%
54%

Pace

Fast40%
Slow20%
Moderate40%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex50%
Moderate50%
Bildhaft (25%)Poetisch (75%)Außergewöhnlich (75%)

Posts

94
All
2.5

Unheimlich, aber es hat nicht so sehr zu mir gepasst!

*Spoilerfrei* Der Sandmann, durch Freunde, die die Lektüre lesen mussten und es gruselig fanden, kam ich auf die Idee mir ebenfalls ein Bild zu machen und zu schauen, ob mir es gefällt, da ich gruselige psychologische Geschichten sehr gern mag. Mir hat es sehr gefallen, dass man die Sprache gut nachvollziehen konnte, auch die Überarbeitung hat sehr gut gepasst und ich musste mich etwas weniger anstrengen das Geschehen zu verstehen. Jedoch passte der Stil an sich nicht zu mir und bei so manchen Dingen habe ich einfach nicht verstanden, warum die Figuren sich so verhalten haben. An manchen Stellen hat es sich gezogen und an spannenden anderen war es dann schnell vorbei. Das Ende war zwar ganz cool, jedoch brauchte es den sehr guten Nachtrag, der mir nochmal einen sehr guten Überblick gegeben hat. Letztendlich hat es mich gefreut „der Sandmann“ zu lesen, aber nachhaltig im Kopf wird er mir nicht bleiben. Als Schullektüre findet man auch etwas spannenderes, würde ich sagen :/

4

Ich hätte niemals dieses Buch gelesen. Es ist ein Buch was ich der Schule lesen, sollte, musste. Aber ich bin begeistert. Es ist zwar ein kurzes Buch aber es war spannend und sehr erschütternd zum Ende hin. Als eine kleine Lektüre für zwischen durch ist es Wert gelesen zu werden. Sprachlich war es gut zu verstehen. Deswegen 4 von 5 Sternen.

3.5

Ein kurzweiliger Klassiker aus dem man wesentlich mehr hätte machen können. Es ging alles viel zu schnell und war auch zu objektiv. Eine wirkliche Verbindung zu Nathanael konnte man nicht aufbauen auch wenn seine Geschichte sehr tragisch ist aufgrund des Todes seines Vaters und des psychischen Verfalls aufgrund von olimpia. Müsst ihr wissen

2.5

Also dass ich den Sandmann noch beende hätte ich auch nicht gedacht. Wäre es nicht Pflichtlektüre im Deutschunterricht des Abendgymnasiums, hätte ich es wohl nicht gelesen. War jetzt kein Highlight :) aber vergessen werd ich es wohl auch nicht mehr!

5

Delirium

Sehr immersive Darstellung von psychischem Verfall. Guter Spannungsbogen und viele interessante Interpretationsansätze.

3

~Der Sandmann von E.T.A Hoffmann~ Als Nathanael einem Wetterglashändler begegnet, erwachen Kindheitserinnerungen in ihm. Denn seine Mutter erzählte ihm und seinen Geschwistern immer vom Sandmann - doch in dieser Geschichte ist er kein nettes kleines Männchen, sondern ein Monster, das Kindern die Augen ausreißt. Als dann auch noch Alchemie, Automaten, Liebe und Wahnsinn dazukommen, geht es mit Nathanaels Leben ganz schön bergab. Wie ihr alle wisst, bin ich nicht der größte Fan von Klassenlektüren, doch diese war ausnahmsweise mal ganz ok. Bis jetzt kann ich nicht genau sagen, ob das Buch Fantasy aus dem letzten Jahrhundert oder der erste Steam-Punk Roman war. Denn beides ist möglich. Obwohl Technik für uns etwas Alltägliches ist, wirken die Automaten in diesem Buch utopisch. Und die Figur des Sandmannes macht der Epoche "Schwarze Romantik", in der das Buch geschrieben wurde, alle Ehre. Ein bisschen geschaudert hat es mich allemal. 3/5👁👁👁

Post image
4.5

So viele Facetten. Lesenswert.

So viele Facetten.
Lesenswert.
4

Gut und verstörend

Diese Novelle ist schaurig gut geschrieben und die Geschichte Nathanaels ist verstörend und traurig. In diesem Werk steckt so viel Interpretationsspielraum - sehr lesenswert!

3

Hab mir mehr erwartet

Ein interessantes, kurzes und einprägsames Buch. Jedoch habe ich mir mehr erwartet. Weder fand ich es besonders gruselig noch mitreißen.

4

Verstörend

Diese wenigen Seiten schaffen es mich endgültig zu verstören, denn Nathanael ist ein durchweg skurriler Zeitgenosse. Die Stimmung in diesem Buch ist düster und beklemmend. Die Story funktioniert aber, in groben Zügen, heute genauso wie 1816.

5

Psychologie meets Schauerromantik, oder: Wo sind die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn?

E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann" ist eine düstere Erzählung. Die Storyline folgt Nathanael, einem jungen Studenten, dessen Kindheitserinnerungen an den furchteinflößenden Sandmann – eine Figur aus einem Albtraum seiner Kindheit – wieder aufleben, als er auf den geheimnisvollen Optiker Coppola trifft. Nathanael ist überzeugt, dass Coppola der Sandmann ist und er beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln. Seine Obsession mit dem Sandmann und die daraus resultierende psychische Destabilisierung münden in einer tragischen Liebe zu einer automatischen Puppe, also quasi ein „Roboter“, namens Olimpia, was Nathanaels Realitätssinn weiter erschüttert. Und von da an geht’s ab… "Der Sandmann" steht beispielhaft für die Schauerromantik des frühen 19. Jahrhunderts, einer Epoche, die gekennzeichnet war durch ein zunehmendes Interesse an psychischen Erkrankungen und dem Unbewussten. Hoffmann, der selbst Jurist und Komponist war, nutzt die Erzählung, um ein dichtes Netz aus Angst, Wahnsinn und Obsession zu weben. Er schafft es meisterhaft, eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen, die einen in ihren Bann zieht und zum Nachdenken anregt. Die Geschichte wird zu einer Art psychologischer Studie, die sowohl den Krankheitsverlauf als auch den falschen Umgang der Gesellschaft mit psychischen Erkrankungen thematisiert. Die Erzählung lässt viel Raum für Interpretationen und spiegelt die damalige Sichtweise auf psychische Krankheiten wider. In einer Zeit, in der psychisch Kranke nicht mehr als unheilbar galten, sondern als Menschen, deren Leiden verstehbare Ursachen hatten, setzt Hoffmann ein Zeichen. Er hinterfragt den Umgang mit dem Wahnsinn und wirft ein Licht auf die dunklen Ecken der menschlichen Seele. "Der Sandmann" ist damit weit mehr als nur eine Gruselgeschichte; er ist eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der menschlichen Natur und ihren Abgründen. Fazit: "Der Sandmann" ist ein fesselndes Werk, das auch heute noch zum Nachdenken anregt und mich in seiner psychologischen Tiefe beeindruckt hat. Hoffmanns Fähigkeit, eine düstere, beklemmende Atmosphäre zu schaffen, macht die Erzählung zu einem Meisterwerk der Schauerliteratur und einem Muss für Fans des Genres. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

5

Cooler Klassiker!

Ich habs sehr gerne gelesen und werde es auch nochmal lesen. Der Vibe ist echt gruselig, man weiß nicht ganz ob es diesen bösen Sandmann wirklich gibt oder nicht… Der Erzähler ist unzuverlässig, was diese in Fragestellung weiterführt. Die Erzählung so zu lesen, als wäre sie wirklich passiert finde ich interessant. Das ironische und witzige begleitet die Vorstellung, es könnte doch nur die Fantasie Nathanels sein. Denn als sich herausstellt, dass eine Frau ein Roboter oder eine Holzpuppe ist, sind sich viele Männer auf einmal unsicher, ob ihre Frauen „echt“ sind. Das Frauenbild entsprach damit einem Automaten, was die Männer in der Realität dann doch lieber durch eine Frau ersetzen würden.

3.5

E.T.A. Hoffmanns Erzählung Der Sandmann (1816) ist ein Schlüsselwerk der Schwarzen Romantik – düster, verstörend und bis heute faszinierend. Sie verbindet psychologischen Horror mit philosophischer Tiefe und gilt als eine der ersten literarischen Auseinandersetzungen mit dem Unheimlichen. Die Geschichte folgt Nathanael, einem jungen Mann, der von Kindheitstraumata und Wahnvorstellungen verfolgt wird. Der mysteriöse Coppelius – später als Coppola wieder auftauchend – verkörpert für ihn den „Sandmann“, eine Figur, die Kindern die Augen raubt. Nathanaels Obsession mit der Automatenpuppe Olimpia und seine zunehmende Entfremdung von der Realität führen ihn in den Wahnsinn. Hoffmann inszeniert diese Entwicklung mit einer meisterhaften Mischung aus Realität und Fiktion. Die Grenzen verschwimmen, und der Leser wird in Nathanaels paranoide Welt hineingezogen – ein Effekt, den Sigmund Freud später als „das Unheimliche“ analysierte. Der Sandmann ist mehr als ein Schauermärchen – es ist ein psychologisches Kammerspiel, das die Abgründe der menschlichen Wahrnehmung auslotet.

3

War cool zu lesen, aber schlau werde ich nicht draus...

5

Unglaublich toller Schreibstil und zudem noch richtig schaurig - ich habe mich schon lange nicht mehr so gegruselt, dass ich nachts die Füße in die Bettdecke einpacken musste.

4

Damals in der Schule konnte ich mit diesem Werk absolut nichts anfangen. Zu romantisch, zu emotional. Nun habe ich das Buch nach all den Jahren noch einmal probiert und ich war nicht überrascht, dass ich dieses Mal begeistert war. Denn nach all der Zeit hat sich mein Geschmack selbstverständlich verändert, aber ich kann auch mich selber besser einschätzen. Und ja, es ist romantisch und emotional, aber auf diese düstere, verborgene Art und Weise, wie das zu der Zeit typisch war. Keine kitschige Romantik, sondern tiefe Düsternis der Seele. Je man fühlt, desto mehr kann man davon zerstört werden. Genau das geschieht hier. Was mir unterdessen auch klarer geworden ist: wie vorausschauend Hoffmann war. Wie verwirrt wäre er, wenn er erführe, dass seine Geschichte sozusagen Realität geworden ist. Und sich niemand mehr gross daran stört. Es ist faszinierend, wie weitsichtig manche Künstler waren und Dinge gesehen haben, die erst 200 Jahre nach ihrem Tod relevant werden. "Der Sandmann" ist so ein Fall und deshalb überaus aktuell und noch immer lesenswert. Auch wenn mein pubertierendes Ich das damals ganz anders sah.

5

Toll creepy!

Hatte so Lust beim Lesen! Wenn man düstere Literatur mag, die ein bisschen trippy ist, dann ist das eine gute Wahl!

Toll creepy!
3

Eine der etwas besseren Schullektüren. Aber dennoch nichts dass ich freiwillig gelesen hätte. Die Geschichte ist stellenweise ganz interessant und nimmt Fahrt auf, flacht aber genau so schnell wider ab. Die Sprache ist das, was ich halt am mühsamsten finde bei solchen Büchern. Aber man hat es schnell gelesen, also verschwendet man nicht zuviel Zeit damit.

5

Wenn Realität im Kerzenschein flackert 🕯️👁️

E.T.A. Hoffmann webt in Der Sandmann ein düsteres Netz aus Kindheitsängsten, Wahnsinn und der fragilen Grenze zwischen Wirklichkeit und Wahn. Man folgt Nathanael – und weiß nie, ob man ihm trauen kann. Ist der Sandmann real oder nur ein Schatten im eigenen Kopf? Die Antwort bleibt so schillernd wie unheimlich. Die Sprache ist von dieser dunklen Romantik durchzogen, die nicht kitschig, sondern seelentief wirkt. Es ist, als würde Hoffmann zwischen den Zeilen flüstern, dass das wahre Grauen nicht in Monstern, sondern in den Abgründen unserer eigenen Gedanken wohnt. Mich hat dieses Werk gefesselt, erschreckt und gleichzeitig fasziniert. Die Mischung aus Schauer, Symbolik und psychologischer Tiefe ist wie ein Spiegel, der nicht nur das Gesicht, sondern auch die Risse in der Seele zeigt. Ein Meisterwerk der Schauerliteratur – und ein zeitloser Beweis dafür, dass gute Geschichten uns auch nach 200 Jahren noch den Schlaf rauben können. 🌙📖 ⭐⭐⭐⭐⭐

4

Eine packende Erzählung, die das Schicksal Nathanaels eindrücklich und mitreißend schildert.

4

rip nathaniel you would have loved character.ai

1

Einfach nicht meins.

Neben dem altmodischen und verworrenen Schreibstil, der mir nicht gefiel, habe ich die Handlung auch nicht wirklich verstanden und fand sie trotz der Kürze sehr langweilig und langatmig. Die erste Hälfte des Buches las ich und die zweite, hörte ich als Hörbuch in der Hoffnung, dadurch mehr zu verstehen, was leider nicht so wirklich funktionierte. Die Handlung war mir einfach nicht interessant genug, was den Figuren und dem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil geschuldet ist, zwei wichtige Aspekte, die mir schlichtweg einfach nicht gefielen.

3

Ein wenig überbewertet, mir hat es nicht so sehr gefallen

4

Eine der ersten deutschen Erzählungen, die den Kumstgriff des unzuverlässigen Erzählers in der Form von Nathanael gemeistert hat. Man ist sich nie sicher, welchen Teilen der Erzählung man glauben schenken kann und damit, ob der Erzähler nun krank oder doch gesund ist. Für heutige Standart sind die Chraktere, bisauf Natanael, etwas leblos. Auch macht die Sprache des 19. Jahrhunderts ein einfühlen oftmals schwer. Nichts desto trotz erschafft Hoffmann eine Geschichte über Wahnsinn, der ganz tief in der Kindheit wurzelt und nicht selten an Werke von H. P. Lovecraft erinnern. Fazit: Auch heute noch ist die Geschichte seine Zeit wert. Besonders mit den Gedanken im Hinterkopf, dass man hier die ersten Gehversuche von neuen literarischen Methoden, wie den unzuverlässigen Erzähler, sowie die Erschließung der neuen Themangattung, "Geschichten über künstliche Intelligenz", beobachten kann, schafft das Buch es, den Leser in seinen Bann zu ziehen.

4

Lektüre für die Bachelorarbeit

Ich lese das Buch nicht zum ersten Mal, musste es jedoch noch einmal für meine Bachelorarbeit lesen. Im Großen und Ganzen bin ich tatsächlich ein Fan von Hoffmanns Werk und kann mich an der Lektüre immer erfreuen. Ich finde Klassiker sind es immer wert, gelesen zu werden ❤️

4

Besser als erwartet

Ich hätte nicht gedacht das es so eine spannenden Geschichte wird. Teilweise sehr heftig und brutal aber auch informativ. Dieses Buch vertritt eine interessante Ansicht auf den Sandmann. Für Kinder definitiv nicht geeignet. Teilweise war es aber so verwirrend geschrieben dass ich den Faden verlor.

2

Eine spannende Geschichte, die durch ihre Bildhaftigkeit ihre Spuren hinterlässt

Kein Buch, nach dem ich gegriffen hätte, wäre es nicht Lektüre für mein Studium. Aber es hat mich mitgerissen, das muss man der Geschichte lassen. Die Zusammensetzung oder besser Verwindung der Erzählfäden setzt ein gewisses Interesse für die Geschichte voraus. Durch das Nachwort können Verständnislücken jedoch gefüllt werden. So irre Nathaneals Geschichte auch ist, sie bringt den Leser dazu mehr erfahren zu wollen um die wirren Fäden zu durchdringen.

Eine spannende Geschichte, die durch ihre Bildhaftigkeit ihre Spuren hinterlässt
4

Verschachtelte Erzählweise und doch fesselnd. Verwirrend und faszinierend. Man muss es vermutlich mehrmals lesen, um es wirklich zu verstehen.

3

joa

Kann man sich auf jeden fall mal durchlesen, teilweise sogar relativ spannend und das Ende kam recht "unerwartet". Nicht unbedingt meine persönliche 10/10 aber dennoch nicht schlecht. Die Ironie hinter Nathanaels Entscheidung sich mit Olimpia zu bespaßen, nachdem er Clara als Automat bezeichnet hat, bringt einen in einem eigentlich so düsteren Buch zum schmunzeln.

3.5

Der Sandmann zeigt für mich vor allem, wie gefährlich die eigene Psyche werden kann. Nathanael verliert sich immer mehr in seinen Ängsten und kann Realität und Einbildung irgendwann nicht mehr trennen. Besonders interessant ist, dass der Wahnsinn schleichend entsteht, durch Gedanken, die er nie hinterfragt, sondern immer weiter verstärkt. Am Ende wird er von genau diesen inneren Bildern in den Abgrund gestoßen. Dieses Werk hat mir gezeigt, dass man der eigenen Wahrnehmung nicht blind vertrauen sollte. Wer sich nur in seinen Ängsten bewegt und keine andere Perspektive zulässt, wird sich selbst verlieren.

4

Die Geschichte war ziemlich komisch, wenn auch kurzweilig und spannend. Coppelius bzw. Coppola bleibt auch am Ende noch ein diffuser Charakter und es ist keine eindeutige Interpretation möglich, da einfach mehrere Seiten belegbar sind. Sehr interessanter Schreibstil.

4

Die alte Sprache war an manchen Ecken ein wenig anstrengend, aber da es mein erstes altes Buch, gar ein Klassiker war wundert mich das nicht 😅 Dennoch hat mich das Buch wahnsinnig gut unterhalten und habe es in einem Rutsch gelesen. Ein wenig düster und daher nach meinem Geschmack 🤗

2.5

Kurzes Schulbuch🫶🏼

Eigentlich war das Buch wirklich von Anfang an nicht so schlecht, absr trotzdem war die Geschichte meiner Meinung nach sehr wirr. Es war etwas chaotisch nachdem die Briefe aufgehört haben und auch die Handlungen hab ich ab einen bestimmten Punkt nicht mehr nachvollziehen können. Die Sprache war sehr hochwertig, was aber nicht wirklich ein Problem war. Kann mir jemand bitte die Moral der Geschichte verraten? Weil diese find ich einfach nicht 😅

3

das buch lässt sich verschieden interpretieren. ich finde es interessant, dass Nathanael das was er wahr haben möchte in Olympia hineininterpretiert. genau so wie in der heutigen zeit, wo man oft sachen in die worte von seinem crush oder situationship hineininterpretiert.

3

Gemischte Gefühle

Ich fand die Geschichte leider teilweise etwas wirr, was den Lesefluss an einigen Stellen gestört hat. Die Spannung über das Buch hinweg ist gut, da man bis zum Ende nicht weiß ob der Sandmann nun real ist oder nicht. Ich hatte mir das Ende schon fast gedacht, jedoch hat es mich enttäuscht. Es kam sehr plötzlich und wirkte sehr abgehakt, als müsse man das Buch schnell beenden. Trotzdem ist es eben ein Klassiker, den man meiner Meinung nach auf jeden Fall gelesen haben sollte!

Gemischte Gefühle
5

Lebenshighlight!

Dieses Buch müssen wir momentan im D-Unterricht lesen. Zunächst war ich skeptisch ob es mir gefallen wird, da mir die anderen Bücher, die wir im D-Unterricht gelesen haben, nicht so gut gefallen haben. Doch ich wurde von einem besserem belehrt! Das Buch ist düster, mystisch und komisch = I like it! Am Anfang kam ich bisschen schwer hinein, aber dann ging es und der Autor konnte mich packen! Ich habe die 2 Briefe gehört, nochmals den 2. Brief gelesen und den rest gelesen. Ich habe nur bis S. 42 gelesen und nicht mehr! Es bekommt von mir volle 5 Sterne und ich glaube es ist sogar ein Highlight!

4

Sehr Spannend und schön geschrieben!! Außerdem fande ich es richtig cool und interessant als der Autor ab mehreren Stellen den Leser direkt angesprochen hat

3

Ein guter Klassiker

Ein einfach zu lesener Klassiker. Die Geschichte um Nathanael hat mich persönlich nicht sehr angesprochen Es lies sich schnell lesen

4

Verstörend aber gut

39. Buch im Jahr 2023 Dieses Buch musste ich für die Uni lesen und habe es, um einen besseren Durchblick zu bekommen, direkt zweimal gelesen. Und zum Glück hat es mir auch gut gefallen, denn Den goldenen Topf vom selben Autor habe ich gehasst. Der Sandmann jedoch war wirklich interessant und auch teilweise etwas verstörend, was genau meinen Geschmack trifft. Dazu kommt die Kurzweiligkeit der Geschichte, das Buch ist aber auch nur 30 Seiten lang. Ich mochte die Gegensätze der Charaktere sehr gerne, die hier wirklich gut rüber gebracht wurde. Für mich eine spannende Uni-Lektüre, die 4⭐ von mir bekommt.

2

Ihr kennt das doch auch - dieses Gefühl, etwas einfach nicht zu wollen, ohne eine genaue Erklärung dafür zu haben. Mich zieht es zum Beispiel überhaupt nicht nach Asien, auch auf Skiurlaub habe ich überhaupt gar keine Lust und um Historische Romane, Krimis und Klassiker mache ich normalerweise einen riesen Bogen. Bei "Der Sandmann" hat sich meine Vorahnung leider bestätigt. Ich mochte es überhaupt nicht. Diese hölzerne Sprache, die verschachtelten Sätze, das Ausschmücken von Belanglosigkeiten und das bewusste Kurzhalten von wichtigen Informationen hat mich schon sehr genervt. Wenn die Geschichte wenigstens noch irgendwie passiert wäre....aber noch nicht mal da ist man sich sicher. Ich habe eigentlich kein Problem damit, wenn nicht alles aufgeklärt wird, aber hier wurde man ja mit einem Haufen Puzzlestücke, die vielleicht, aber nur wenn man Glück hat, irgendwann einmal ein Bild ergeben, in der Gosse sitzen gelassen. Von mir also ein klares NEIN!

1.5

Klassische Schullektüre.. Den Anfang mochte ich, danach habe ich auf das Ende hingefiebert.

4

Es hat nur 56 Seiten zum lesen, aber leicht zu lesen war E. T. A. Hoffmanns Det Sandmann' nicht. Besonders, als ich meinem Mann vorgelesen habe, bin ich über manch schönes, aber altertümliches, schwer zu deutenes Wort gestolpert. Mit den komplizierten Sätzen wollen wir gar nicht erst anfangen. Dennoch spürte ich ganz deutlich die poetische, aussagekräftige Kraft hinter all den Wörtern. Und immer wieder fragte ich mich, wer dieser Sandmann ist. Ist er real, so wie es der Protagonist Nathanael felsenfest behauptet und ist er es, die gleich durch die Tür tritt? Oder ist er, wie seine Liebe Clara vermutet, nur eine Einbildung seines schwachen Geistes? Tragisch, aber zugleich berührend beendet Hoffmann sein Werk, dass viel Raum zum deuten und einen nicht mehr los lässt.

3

Das Buch war an sich ganz interesant und auch die Wendungen, haben überrascht, ich fande es allerdings manchmal etwas anstrengend, wenn der Erzähler so abgeschweift ist.

3

Düster gefällt mir ja ganz gut bin mir aber nicht sicher was der Autor damit rüber bringen wollte.

5

Hach, wie ich creepy shit liebe. Exzellent. Dass Nathanael sich in eine mechanische Puppe verliebt, unter anderem weil sie ihn nicht unterbricht, wenn er ihr stundenlang seine schlechten Gedichte vorliest, hat mich schmunzelnd hinterlassen. Beabsichtigt oder nicht, eine witzige Kritik am damaligen Frauenbild. In den unsterblichen Worten Lana Del Rey’s: Your poetry‘s bad and you blame the news.

3

3.25 ★ Ein Buch, welches die dunkle Romanik perfekt widerspiegelt. Realität und Illusion vermischen sich, der Leser, und der Protagonist selbst, weiss nicht, ob und wann das Geschehene nur ein Traum Nathanaels ist. Der Inhalt und der Schreibstil hat mir mehr gefallen als erwartet. Man wird in Schein und Wahnsinn hineingezogen, die Grenze zwischen Wirklichkeit und Erscheinung verschwimmt. Und obwohl Nathanael verrückt und manisch erscheint, kann man mit ihm nur mittleiden und Empathie haben.

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