Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

by Becky Chambers·Book 1 of 4
Softcover
4.3483
Star TrekGalaktischGalaktische SpeziesOptimistische Space Opera

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Description

Willkommen an Bord der Wayfarer!

Becky Chambers hat mit ›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ eine zutiefst optimistische Space Opera geschrieben, die uns den Glauben an die Science Fiction (im Besonderen) und an die Menschheit (im Allgemeinen) zurückgibt.

Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös.
Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört.
Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.

›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ wurde für zahlreiche Preise nominiert, u.a. für den Kitschies Award, den Baileys Women’s Prize for Fiction und den Arthur C. Clarke Award.

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Space Opera
Format
Softcover
Pages
544
Price
14.40 €

Author Description

Becky Chambers ist als Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers in Kalifornien aufgewachsen. Die Zeit zum Schreiben ihres ersten Romans hat sie sich durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Das Buch wurde prompt zu einem Überraschungserfolg. Seitdem wurde sie für zahlreiche Preise nominiert und hat einige davon gewonnen, u.a. den Hugo Award für die beste Serie.

Characteristics

4 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
41%
52%
5%
26%
80%
62%
50%
61%
22%
88%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
94%
100%
100%
93%

Pace

Fast25%
Slow25%
Moderate25%
Variable25%

Writing Style

Simple75%
Complex0%
Moderate25%
Bildhaft (100%)Poetisch (33%)Außergewöhnlich (67%)

Posts

126
All
5

Hörbuch!

Wer die "Aurora"-Reihe von Jay Kristoff und Amie Kaufman mag, wird auch diese Reihe mögen. Da bin ich sicher. Eine Crew mit Lebewesen von verschiedenen Planeten auf ihrer gemeinsamen Reise durch's All. Sie alle haben ihre Eigenarten, aber sie finden sich zusammen als Familie. 🫶 Ihre Aufgabe: Wurmlöcher bohren. Ihr Ziel: ein kleiner zorniger Planet. Der Preis: zu hoch. Es ist spannend, emotional, fiktional, und hat riesigen Spaß gemacht. Zudem ist es GRANDIOS vertont von der wunderbaren Martha Kindermann. Ich liebe sie. Niemand hätte diese Geschichte besser vertonen können. 💖💖💖 Insgesamt gibt es vier Teile, die auch alle als Hörbuch verfügbar sind.

5

Sci-Fi meets Cozy🪐

Die Buchhalterin Rosemary heuert auf der Wayfarer an – einem Space-Tunnler-Raumschiff mit einer bunt zusammengestellten Crew. Die Menschen sind längst nicht mehr die einzigen intelligenten Spezies im All, und mithilfe der Technik der Zukunft können verschiedenste Aliens, Kulturen und Lebensweisen kommunizieren. Der Fokus der Reise liegt ganz klar auf der gemeinsamen Erkundung der Wayfarer, der Crew sowie der unterschiedlichen Planeten und Alienspezies, die sie im Rahmen ihrer Aufträge besuchen. Das Highlight ist weder der Auftrag an sich noch das Ziel, sondern die Gemeinschaft, die währenddessen entsteht. Eine sehr bedeutungsvolle Reise über Freundschaft, Familie und den nötigen Zusammenhalt, wenn es darauf ankommt ✨ Eine überraschend gute Kombination aus Space + Cozy! Eine absolute Empfehlung meinerseits!

4.5

Der Weg ist das Ziel

Rosemary heuert auf einem ganz normalen Raumtunnel-Schiff an, um ihrer Vergangenheit zu entkommen und ihren Heimatplaneten hinter sich zu lassen. Doch an Bord der Wayfarer geht es drunter und drüber: Zwischen Chaos und kulturellen Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Spezies wird der nächste Auftrag geplant: Eine Reise ans Ende der Galaktischen Union, zu einer unbekannten, wütenden Spezies auf einem ebenso wütenden Planeten. Und natürlich ist der Weg voller Überraschungen aller Art. Cozy Fantasy kennt man ja mittlerweile, aber ich sage euch: Cozy Science-Fiction ist das, was die Welt braucht. Als ich das Buch angefangen habe, erwartete ich eine lustige Handlung und ein bisschen Weltraumfeeling, aber da gab es so viel mehr! Natürlich eher wenig Action, es explodiert eigentlich nichts und es zieht auch keiner seine Strahlenkanone oder so. Aber das muss auch gar nicht sein. Becky Chambers besticht mit einem unglaublich detaillierten System voller verschiedenster Spezies, die sich in der Galaxis tummeln. Dabei hat sie einige so kreative Ideen zu alternativen Gesellschaftstrukturen und Charakterdesign, dass manche Star Trek Filme daneben alt aussehen. Im gleichen Atemzug schafft sie auch eine nachdenklich-philosophische Note in der Geschichte. Das alles ist verpackt in einer warmen Decke aus Humor und heimeligem Chaos, erzählt aus wirklich sehr vielen verschiedenen Perspektiven. Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss, das nicht vordergründig spannend ist, sondern eher ruhig, ein Buch, bei dem man auch mal innehalten und denken muss, aber trotzdem gut unterhalten wird. Ein Glossar hätte aber geholfen ;)

Der Weg ist das Ziel
4

Es war wirklich gut. Ein paar kleine Sachen haben ab und zu mal gestört, aber im ganzen war die Story rund und stimmig. Dieses ganze Theater mit der Schiffs KI fand ich super anstrengend. Wie kann man sich in eine KI verlieben? Das hätte man meiner Meinung nach weglassen können.

5

Sterne, war das schön. ✨🚀✨

Den Lobgesang auf dieses Buches möchte ich von Herzen weiterführen. Das war für mich mein erster SciFi Roman und bin sehr froh, dass es Buch 1 von 4 aus einem Erzähluniversum ist und ich weiter darin „reisen“ kann. Für diese Reihe wird oft der Stempel Feel-Good-SciFi vergeben und als Laie würde ich dem zustimmen. Besonders gefallen hat mir der Blick in andere Lebensrealitäten und wie man für das Zusammenleben Kompromisse finden kann. Wobei ich auch gewisse Überzeugungen eines selbstbestimmten Lebens auf die Metaebene heben würde und damit die Figur Ohan mit einem gesellschaftskritischen Blick betrachte. Einige Szenen haben mich sehr berührt, diese hier ist eine davon: S. 472 „Entschuldige“, sagte Rosemary stockend. „Entschuldige, ich versuche ja ...“ „Nein, hör mir zu.“ Sie nahm Rosemarys Gesicht zwischen die Hände und sah ihr direkt in die Augen. „Hör auf, keine Angst haben zu wollen. Ich habe Angst, Sissix hat Angst, Ashby hat Angst. Und das ist gut. Angst bedeutet, dass wir leben wollen. Okay? Also hab Angst. Aber du musst trotzdem weiterarbeiten. Kriegst du das hin?“ Rosemary presste die Lippen zusammen und schloss die Augen. Sie nickte. Kizzy gab ihrer Freundin einen Kuss auf die Stirn.

4.5

Nicht die typische Held:innenreise, sondern der Name ist Programm

“Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” spielt auf dem Raumschiff Wayfarer und handelt von den Abenteuern, die seine diverse Crew in dem Standardjahr erleben, in dem sie sich auf die namensgebende Reise machen. Dabei liest sich das Buch nicht wie eine klassische Held:innenreise, bei der die Crewmitglieder zum Beispiel die Galaktische Union oder gar die Galaxis retten müssen. Nein, sie gehen einfach nur ihrem Job als Tunnler nach und haben den Auftrag ein Wurmloch bei besagtem kleinen Planeten zu bohren und ihn mit dem Rest der GU zu verbinden. Diesen Auftrag holt Raumschiffkapitän Ashby nur an Bord, da er zuletzt die Verwaltungsangestellte Rosemary eingestellt hat, die seine bunt zusammengewürfelte Crew ergänzt. Neben insgesamt fünf Menschen Ashby, Rosemary, Jenks, Corbin und Kizzy, die alle an unterschiedlichen Orten im All geboren worden sind, ergänzen die Aandrisk Sissix (Pilotin), der Grum Dr. Koch (Arzt & Schiffskoch), die Schiffs-KI Lovey und das Sianatpaar Ohan (Navigator) die Crew. Natürlich kommt es bei so einer durchmischten Crew zu einigen Reibungen, aber dabei kristallisiert sich die große Stärke der Crew heraus: ihr Zusammenhalt in brenzligen Situationen. Und von denen gibt es wirklich nicht zu knapp egal, ob zwischenmenschlich, wenn Rosemary der Crew von ihrer Vergangenheit erzählen muss oder in Krisensituationen, wie einem Überfall von intergalaktischen Piraten. Es fühlt sich an, als würde die Wayfarer-Crew mit jeder Hürde wachsen. Ein weiterer Pluspunkt für die Story sind die gut ausgearbeiteten unterschiedlichen Lebensformen, die die Galaxis von Chambers bevölkern. Jede Spezies hat seine eigene Hintergrundgeschichte, sein eigenes Aussehen, seine eigenen Beziehungen untereinander. Allerdings sind es so viele unterschiedliche Spezies, dass ich mir zwischendurch ein Glossar gewünscht habe, aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau. Wer auf SciFi und den Trope “Found Family” steht, wird hier auf jeden Fall auf deren Kosten kommen - und obwohl sich “Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” in sich abgeschlossen ist, spielen noch drei weitere Bände in Chambers Welt(en), und der zweite Band scheint nahtlos an einen der Handlungsstränge auf der Wayfarer anzuknüpfen.

Nicht die typische Held:innenreise, sondern der Name ist Programm
5

Auch noch nach Tagen fehlen mir gefühlt die richtigen Worte für dieses Buch. Aber versuchen wir es mal: Rosemary heuert auf einen Schiff als Verwaltungskraft unter einen falschen Namen an, um vor ihrer Herkunft auf den Mars zu fliehen. Sie suchte eine Unterschlupfmöglichkeit und findet stattdessen die Familie, nach der sie sich immer gesehnt hat. Die Crew ist wild zusammengewürfelt aus ganz verschiedenen Spezien und hat mich durch ihre witzige und chaotische Art gleich begeistert. Ich musste sehr oft lachen und besonders der starke Zusammenhalt hat mir sehr gut gefallen. Auch gibt es hier speziell einen Charakter mit dem die Autorin auf die Grundzüge der Achtsamkeit eingeht und oft hat es bei mir gefühlt klick gemacht, von welchen Sachen wir uns als Mensch beeinflussen lassen, die wir einfach mal loslassen könnten. Ein wunderbarer erster Band, der nicht mit zu vielen SciFi Begriffen um sich wirft und man stückchenweise an dieses Genre rangeführt wird - und der zeigt, dass es okay ist, wenn man nicht ins gesellschaftliche Raster passt, wenn man sich nur mit den Menschen umgibt, die einen akzeptieren wie man ist.

4

Eine schöne, halbwegs entspannte Geschichte um eine bunt zusammengewürfelte (im Sinne von: aus verschiedenen Spezies bestehende) Raumschiffcrew, die als eine Art moderner Bautrupp kreuz und quer durch die Galaxis reist. Halbwegs entspannt deshalb, weil es (fast) keine fürchterlichen Grausamkeiten, universengefährdende Bedrohungen oder sonstige Weltuntergangsszenarien gibt. Die Handlung setzt sich eher aus kleinen Episoden zusammen, die diese Crew miteinander erlebt. Natürlich gibt es auch dabei Gefahren, Probleme oder persönliche Katastrophen. Aber meistens können diese doch relativ zügig gelöst werden ... bis das nächste Hindernis auftaucht. Langweilig wird es somit nie, obwohl - anders als man es aus den meisten Büchern kennt - die ganz große Bedrohung von außen und der alles umfassende Spannungsbogen nicht im Mittelpunkt stehen. Trotzdem gibt es Abenteuer zu erleben, Neues und Fremdartiges zu entdecken, kulturelle Missverständnisse zu überwinden und private Sorgen, Träume oder Ängste zu bewältigen. Die Stärke des Romans liegt in den Figuren, und die sind alle wunderbar charakterisiert und (fast) alle irgendwie liebenswert. Kein bahnbrechend spektakuläres Epos, aber eine sympathische, warmherzige und humorvolle Geschichte, die sich gut weglesen lässt und einfach Spaß macht.

4

Cozy Slice-of-life Sci-Fi Geschichte über eine ganz normale Crew auf dem langen Weg zu ihrem Job

Ich mochte das Buch wirklich sehr. Der Hauptfokus des Buches sind die Charaktere und ihre Beziehung zueinander. Dabei würde ich sogar sagen, das Rosemary kein klarer Protagonist ist. Zwar hat sie insgesamt mehr Fokus in der Geschichte, aber viele Kapitel sind aus der Perspektive der anderen Crewmitglieder geschrieben, wodurch man jede Person kennenlernt und die Crew als Gesamtes fast der Protagonist ist. Ein großes Thema neben den Charakterbeziehung sind zudem Speziesbeziehungen und die damit verbundenen Differenzen - nicht nur in Aussehen, sondern auch in ethischen Fragen. Ich fand diese Stellen besonders interessant, denn es wurde nicht einfach mit dem Finger auf jemanden gezeigt, sondern ein gemeinsames Verständnis oder zumindest Toleranz gefunden. Der Plot selbst plätschert etwas vor sich hin. Das Buch ist definitiv cozy, es gibt nur wenige Stellen in denen die Crew in Gefahr gerät. Dabei haben die Kapitel etwas episodenhaftes und sind nach Tagen aufgebaut. Meine Kritik: Ich hätte einen etwas festeren mehr zusammenhängenden Plot lieber gehabt. Die Tage selbst enden zum Teil etwas offen nachdem das Main Event gelöst wurde. Und die Sprünge zwischen den Tagen sind auch manchmal etwas groß gewesen. Auch werden durch diese Struktur die Charakterbeziehung nicht so extrem tief ausgebaut. Es erinnert mich hier so ein bisschen an Star Trek - Man kennt alle, man erfährt wie sie sich fühlen und wie sie zueinander stehen, aber es geht nicht so tief also wenn es nur einen Hauptcharakter geben würde. Ich fand das eigentlich ganz schön, weil ich auch Star Trek mag, aber das ist definitiv Geschmacksache.

5

Oh Sterne, was für eine Reise

Absolut perfekt, einfach nett und wunderbar geschrieben. Hier trifft der Spruch „Der Weg ist das Ziel“ zu 100% zu. Die Charaktere sind so liebenswürdig und toll geschrieben, da kann sich der ein oder andere Autor eine Scheibe von abschneiden. Einfach toll 😍

5

Ich bin hin und weg 😍 was ein tolles Buch. Cozy , divers.

Es macht soviel Spaß mit dieser tollen Crew durch das Universum zu fliegen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Diversität, Cozy AF und dennoch mit ein bisschen Drama und Spannung. Ich möchte in dieses Buch hinein hüpfen und freue mich das noch 3 Teile vor mir liegen 🥰 Klare Leseempfehlung

4

An Bord der Wayfarer

Science Fiction mal anders – zumindest, wenn ich auf meine Lesehistorie in diesem Genre schaue. Also diesmal keine Weltraum-Action, keine Space-Oper, kein Cyberpunk-Krimi oder dergleichen. Becky Chambers erschafft mit ihrer langen Reise zum kleinen zornigen Planeten eine sympathisch-entspannte Spacejourney, in der die Crewmitglieder und ihre Beziehungen im Mittelpunkt stehen. Unter dem Kommando von Captain Santoso ist ein bunter Haufen aus verschiedenen Spezies auf engem Raum zusammengepfercht, der trotz aller Unterschiede als „Familie“ zusammenhält. Es sind vor allem die vielen Gespräche über Moralvorstellungen und kulturelle Unterschiede sowie das Aufeinandertreffen der Spezies, die den Charme des Buches ausmachen und ein echt tolles Worldbuilding ergeben. Dieses steht eindeutig im Vordergrund – und weniger ein intensives Abenteuer mit Spannungsbögen oder Plotwendungen. Zwar muss sich auch die Wayfarer-Crew mehrmals beweisen und gerät in brenzlige Situationen, doch der Fokus des Buches liegt eindeutig woanders.

An Bord der Wayfarer
3.5

Starkes Charakter- und Worldbuilding, wenig Spannung

Das Buch ließt sich gut und flüssig. Vor allem die Charaktere mit all ihren Kanten und Macken lernt man zu lieben. Man bekommt ein tolles Gefühl für den Zusammenhalt der Crew und die Planeten. Was mir leider total fehlt, ist die Spannung. Man hat teilweise wenig Antrieb überhaupt weiterzulesen. Dennoch - es lohnt sich!

5

Ein sehr gelungener Science-Fiction. Ich mochte sehr, dass so viele unterschiedliche Spezies vorkommen, die sich zum Teil sehr von Menschen unterscheiden. Sowohl in Aussehen als auch in Gesellschaftsform und Kultur. Es werden viele kulturelle Unterschiede aufgegriffen und manchmal mit Witz aber auch mit Ernsthaftigkeit erklärt.

5

Wunderschön geschrieben, liebenswerte Charaktere, super interessante Lebensformen

Ich lese sehr selten Science Fiction, da mich Becky Chambers aber schon mit ihrer A Monk & Robot Reihe begeistern konnte wollte ich unbedingt mehr von ihr lesen. Und es hat sich absolut gelohnt. Die Charaktere sind absolut liebenswert und besonders interessant finde ich wie in dem Buch die verschiedenen Spezies herausgearbeitet wurden und man über deren Werte, Lebensregeln und tlw. Historie erfährt. Ich würde das Buch als Cozy Science Fiction bezeichnen. Es kommen Konflikte, Probleme, etwas Politik etc darin vor aber die meiste Zeit erlebt man einfach das Leben an Bord des Schiffes Wayfarer mit der Crew oder besucht die verschiedensten Planeten. Für mich ein wunderschönes Buch und Becky Chambers wird damit langsam zu meiner Lieblingsautorin. 🫶

4

Charaktergetriebene Sciene Ficition, auch für Genre-Neulinge

"Da war ein Sternennebel, eine Explosion aus Licht und Staub, der glühend heiße Leichnam eines uralten Riesen. In den Falten des Gasnebels schlummerten, sanft leuchtend, Trauben ungeborener Sterne. " Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös. Die unterschiedlichen Crewmitglieder mit denen Rosmary ab jetzt auf engsten Raum zusammen lebt sind der Mittelpunkt der Geschichte. Welchen Spezies gehören sie an, wie sind sie an Board der Wayfarer gekommen und welches Leben haben sie hinter sich gelassen? Die lange Reise zu unserem zornigen Planeten bildet dabei nur den groben Rahmen der Geschichte um die Charaktäre miteinander zu verbinden. Hier hätte ich mir statt des losen Rahmens etwas mehr Fokus auf das Abendteuer unserer Crew gewünscht. Was mich sehr gefreut hat isr, dass mich das Buch während des Lesens immer wieder zum nachdenken gebracht. Wenn es noch inteligentes Leben gibt, wie sehr unterscheidet es sich von uns? Wo würden die Menschen, die wir uns immer als Krone der Schöpfung sehen, in der galaktischen Hackordnung stehen? Die Autorin schafft in diesem Galaktischen Setting eine Geschichte in der Liebe und Freundschaft allgegenwärtig sind. Sie geht vom guten in jedem aus und gibt einen zutiefst positiven ( und etwas naiven) Ausblick auf einen potentielle Situation. Auch hier hätte es für meinen Geschmack auch die negativen Seiten der Charaktere beleuchtet werden können um etwas realistischer zu sein.

Charaktergetriebene Sciene Ficition, auch für Genre-Neulinge
5

Ich liebe die Art wie die Spezies gezeigt werden. Die Eigen-/Besonderheiten. Diese Liebe fürs Detail ❤️ Eine ganz klare Leseempfehlung!

3.5

Solider SciFi Einstieg mit starken Charakteren

Für mich als SciFi-Neuling war dieses Buch ein sehr guter Einstieg. Die galaktischen Welt ist sehr komplex und es gibt sehr viele verschiedene Spezies. Durch die Einbindung von Archiveinträgen erfährt man auch etwas über die Entstehung der Galaktischen Union und der einzelnen Spezies. Die verschiedenen Charaktere der Wayfarer machen die Story des Buches aus. Sie sind alle so verschieden und trotzdem auf ihre Arten sympathisch. Leider hatte ich das Gefühl, lange warten zu müssen, bis es spannend wurde. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir etwas mehr erwartet.

5

Science Fiction zum Wohlfühlen

Dieses Buch zeigt, dass auch im Weltall nicht alles immer apokalyptisch, dystopisch oder von Grund auf schlecht sein muss. Hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich hab richtig Lust auf die Folgebände.

5

Ich möchte weinen – vor Freude, oder vielmehr vor lauter Liebe, weil das endlich wieder Science Fiction ist, wie ich sie mir wünsche. Keine Dystopie, kein "alle Menschen und alle anderen Lebewesen im Universum sind von Grund auf schlecht", kein "wir sind alle dem Untergang geweiht", sondern tatsächlich der Optimismus, dass die Menschheit und alle Aliens da draußen zu mehr, zu etwas besserem fähig sind, und dass es immer ein bisschen Hoffnung gibt. Dabei ist in dem Buch lange nicht alles gut und es gibt immer noch Kriege, Diskriminierung, und Rassismus allein schon bestimmten Spezien gegenüber, aber es ist nicht die Norm, und gerade die Hauptcharaktere sind in der Hinsicht so aufgeschlossen, wie man es bei einer Reise durchs Weltall auch sein sollte (ohne perfekt zu sein, denn sie erwischen sich oft genug dabei, wie sie von ihrer eigenen Spezies ausgehen und Dinge, die anders als bei ihnen sind, deswegen als merkwürdig wahrnehmen – und das ist okay).

4.5

Eine richtig tolle cosy, aber doch überraschend tiefe und vielschichtig Geschichte, in die ich gerne eingetaucht bin. Hier und da hatte sie ein paar Längen, die aber fürs World Building nicht irrelevant waren. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

5

Ein absolut fantastisches Buch!

Ich konnte es kaum aus der Hand legen, auf der einen Seite war es cozy und auf der anderen Seite auch zwischendurch richtig spannend. Große Empfehlung!

5

Die Wayfarer-Crew wächst einem so richtig ans Herz! Der Weg zum zornigen Planeten hätte ruhig noch länger dauern können. Galaktischgroßer Spaß - Found Family im Weltall

Über diese Space-Opera hört man viel Gutes, trotzdem wusste ich nicht genau, was mich erwartet. Dementsprechend neugierig war ich. Und was soll ich sagen? Der lange Weg zu einem zornigen kleinen Planeten war kein bisschen lang-weilig: Ich habe jede Minute genossen. Obwohl es auch einige actionreiche Fingernagel-Knabber-Stellen gibt, legt Becky Chambers den Fokus auf zwischen...alien...liche Beziehungen und Worldbuilding. Ein totaler Pluspunkt: Alle Spezies werden detailgenau ausgeschmückt, und Menschen stehen nicht allein im Mittelpunkt, sondern sind auch Aliens, je nachdem, aus welcher Perspektive. Unter all den Found-Families da draußen ist die Crew der Wayfarer wahrscheinlich die seltsamste, dafür aber ganz sicher eine der liebenswertesten. Ich kann mich gar nicht entscheiden, wen ich am meisten ins Herz geschlossen habe. Obwohl ich seit Jahren begeistert ins StarWars-Universum abtauche, hat mich der Gedanke, längere Zeit auf einem Raumschiff zu leben, bisher so überhaupt gar nicht gereizt. Das hat Becky Chambers geändert. Mit der Crew der Wayfarer würde ich überall hinreisen! Ich wäre dann bereit für die Verfilmung. ;-) PS: Meine Rezension bezieht sich auf die deutsche Hörbuch-Fassung, erschienen bei Argon, in der sehr gelungenen Übersetzung von Karin Will und gesprochen von Martha Kindermann.

4.5

Eine außergewöhnliche Geschichte (cozy Sci-Fi) mit besonderen, andersartigen Charakteren, einer wahren #foundfamily und jeder Menge Weltraum-Ereignissen. Mochte ich trotz einiger kleiner Längen sehr gerne.

4

Gut zu lesen, kurzweilig, unterhaltsam und man lernt viel über die Charaktere

5

Außergewöhnliche Cozy Science-Fiction!

Ein Sci-Fi Buch zum Wohlfühlen, das das Herz höher schlagen lässt. Tolle und detailreiche Darstellung von unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen.

5

Wohlfühl-Sci-Fi

Was für ein schönes Sci-Fi-Buch! Eine buntgemischte Crew, bestehend aus verschiedenen Spezien mit individuellen Besonderheiten, Eigenarten oder spezieller Kultur befindet sich auf einer Reise durch den Weltraum. Hauptfigur ist die junge Rosemary Harper, die damit ihre Vergangenheit und ihren Heimatplaneten Mars hinter sich lässt.

Wohlfühl-Sci-Fi
4.5

Nach etwas Reinkommen großartig

Ich brauchte etwas, um zu erkennen, was für eine Art von Geschichte es ist. Es geht weniger um Raumschlachten und das Schicksal des Universums und mehr um die Charaktere und das Zusammenspiel verschiedener Spezies. Die Struktur der Geschichte fühlt sich wie eine Serie an, in der man in jeder Folge etwas über die Charaktere und die Welten erfährt, und die Oberhandlung nur ab und zu eingestreut wird. Der Weg ist das Ziel. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Universum dieses Buches ist erfrischend freundlich. Es gibt Gefahren und feindliche Spezies. Aber die meisten wollen nur ein friedliches Miteinander und das ist auch mal schön. Gegen Ende hat mich das Buch zum Weinen gebracht, was ich anfangs nicht erwartet habe, schon gar nicht von diesem Charakter.

4

Rosemary fängt an auf einem Cargo/Tunneling Raumschiff als Archivist zu arbeiten nachdem ihr Dad bullshit gemacht hat und sie nicht mehr mit ihm assoziiert werden will. Ist basically the story über sie und ihre Crew und space hyijinx. Ist cool weil es nicht wirklich "Bad guys" gibt und sehr optimistisch ist für ein SciFi Buch.

Ich fand's ganz cool! Die Charaktere sind sehr lovable und man kann sich sehr einfach in sie und ihre Gedanken und Gefühle reinversetzen. Sie haben sich wie angefühlt als würde ich wie als Personen echt kennen können fr. Ich mochte Sissex sehr gerne :) Ich mochte die Diskussion über die verschiedenen Lebensweisen verschiedener Spezies sehr gerne und wie sie miteinander interagieren. Ich lese auf jeden Fall die restlichen Bücher auch!

5

Die Crew der Wayfarer erhält den Auftrag, einen Tunnel nach Hedra Ka im Gebiet der Toremi zu bohren. Doch die Toremi gelten als besonders feindselige und aggressive Rasse. „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ ist der erste Band der Reihe um die Besatzung des Tunneler-Raumschiffs Wayfarer. Und dieser Band hat mir außerordentlich gut gefallen. Das fängt schon mit dem Schreibstil an: Statt pseudowissenschaftlichen, technisch hochgestochenen Fachbegriffen schreibt Becky Chambers in einer erfrischend klaren, lebendigen Sprache, der man den Spaß, den die Autorin beim Schreiben hatte, regelrecht anmerkt. Und das trifft sich besonders gut, denn die titelgebende Reise ist streng genommen gar nicht das Hauptthema des Buches und wird erst im letzten Viertel behandelt. Stattdessen wird die Besatzung in aller Ausführlichkeit vorgestellt. Da gibt es verschiedenste Rassen mit diversen Eigenarten, persönliche Probleme, Liebe und Abneigung, aber auch – und das freut mich bei Science Fiction-Romanen ganz besonders – jede Menge soziologische und philosophische Fragestellungen und Gedanken. Zusammen mit dem wunderbaren Schreibstil führte das dazu, dass ich mich tatsächlich jedem Crewmitglied verbunden fühlte und das Gefühl hatte, mitzureisen. Genau so soll es sein! So bin ich vom ersten Band der Reihe absolut begeistert und werde mich sofort dem nächsten widmen. Genau so muss in meinen Augen Science Fiction sein. Dicke Empfehlung für diesen großartigen Roman!

5

My first book by Becky Chambers and I am blown away; I am in love! I'm glad I read a lot of reviews before I picked up the first of the Wayfares books because otherwise I might have been disappointed. I have no idea when I last read such a comfort book, where even conflicts are described so calmly that my heart almost explodes. Yes, this book is definitely carried by its characters. And oh god ... I so fell in love with them! I think my favourites were Ohan, Corbin and Sissix and about the first two, I would have loved to read more. But anyway, the whole crew crept into my heart and I also found the other characters (especially Pei and the Aeluon) so cool and exciting? In general, all the species were so intriguing! Also, the whole universe felt so well thought through ... as if there was really a lot of lore behind it and as if Becky had really put a lot of effort into it. I take my hat off, it's wonderful <3 And the writing style is just wonderful too; I can't say anything else about it. It gave the story everything it needed - love and sensitivity. So if you want to read comfort and can/want to get involved with a mixed crew (species), this is the book for you. Love, Comfort ... a lot of background/history and just enough drama that you might shed a tear and then laugh again.

5

Ich weiß nicht wie lange ich mich schon nicht mehr an SciFi Bücher ran getraut habe, obwohl ich SciFi in Filmen und Serien so liebe. Bei Büchern hatte ich oft Probleme, weil einige doch recht trocken mit viel zu vielen technischen Beschreibungen sind. „Der lange Weg zu einem kleinem zornigen Planeten“ ist dagegen sehr erfrischend, sympathisch und spannend geschrieben. Vielleicht liegt das auch daran, dass der Fokus nicht unbedingt der technische Teil der SciFi Welt ist, sondern die verschiedenen Welten und vor allem die Crew der Wayfarer und all das was in ihnen, zwischen ihnen und auf dem Weg zum „kleinen zornigen Planeten“ passiert. Mein Herz blutet zwar ein wenig bei dem Ende, aber ich liebe das Buch sehr und freue mich auf Band 2 ❤️

4

Das war schön ❤️ Mochte vor allem die Charaktere und den Schreibstil sehr sehr gerne. Ist auch was für Menschen, die eigentlich nicht so viel mit Sci-Fi anfangen können.

5

After years and years of grimdark dystopian SciFi this utopian adventure was such a delightful read. Becky Chambers creates a wonderfully believable and at its core GOOD future. Of course there is pain. And of course there is conflict. But also so much to be fascinated by. This is one of the stories you wished you could walk into, not only to get to know the world better, but also to meet the characters (I loved all the characters and their interaction so much). But not only this: it also has the potential to show you what humanity really means -or sapiency, because nobody could still restrict this term to humans only after reading this book. I cried after finishing because I did not want to leave this world and I am so glad that there are sequels out there I can devour.

4.5

Cozy, aber auch sehr spannende Science-Fiction

5

I can’t believe I put off reading this for so long. My heart is as broken as it is full. TLWTASAP has some flaws, mainly with pacing and in one case with character building. But Chambers’ characters are insanely lovable and the way philosophical musings about (not necessarily interspecies) relationships were woven into the story were plain masterful. Had a small amount of action and tension, but was mostly character-focused and cozy and that was totally fine by me. Instant favorite.

5

Neben all der düsteren Fantasy und SciFi, die man aktuell in den Regalen findet, ist es eine wahre Wohltat mit dieser sympathischen Crew das Weltall zu erkunden. Schon nach wenigen Kapiteln waren mir alle ans Herz gewachsen und ich liebe sie mit all ihren Macken und Eigenheiten. Die verschiedenen Spezies sind interessant ausgearbeitet und auch die Spezies Mensch wird aus Sicht der anderen gern mal auf ihr nicht immer logisches Sozialverhalten hingewiesen. Ja, auch wir sind ein komisches Völkchen ;-) Aber am Ende zählt der Zusammenhalt in den Weiten des Alls und gegen die Gefahren, die sich dort ergeben. Denn obwohl der Gewaltgrad angenehm niedrig ist, so ist es doch durchweg spannend und speziell am Ende konnte ich das Buch unmöglich weglegen. Wenn es ein Autor schafft, dass mir wegen der Deinstallation einer KI die Tränen kommen, hat er wohl alles richtig gemacht Das Ende verknüpft genug Fäden für einen guten Abschluss, lässt aber noch reichlich Material für (hoffentlich viele) Folgebände offen.

5

Cozy, amazing Sci-Fi

Wow, I really loved this. I didn't know anything going into this and was absolutely positively suprised. This was cozy and humourous and has awesome found family mixed with diverse characters and a lot of philosophical questions so what is not to love about it. This reminded me so much of the Murderbot Diaries in the best way possible and I loved every minute of it. Absolutely recommend picking this up!

4

Viele Charaktere die ich lieb gewonnen habe. Ich werde die Reihe weiter verfolgen. Hörbuch

5

Vor 6 Jahren zum ersten Mal gelesen und jetzt ein Reread gemacht. Eine richtig gute SciFi Story mit Schwerpunkt Kulturen und Beziehungen. In vielerlei Hinsicht richtig gut gelungen und jedem zu empfehlen. Auch wenn man bis jetzt nichts mit dem Genre am Hut hat, ist dieses Buch ein super Einstieg.

5

Große Liebe für dieses wortgewaltige Wunderwerk

4

Ich fand das Buch durchweg spannend. Man wusste nie so genau was als nächstes passiert und insbesondere die letzten 150 Seiten circa haben es echt in sich. Es passiert so viel, was man nie vorhersehen würde. Ich hätte nie gedacht, dass es zum Ende hin noch mehrere Plottwists gibt. Durchweg ein gutes Buch! 4/5 Sternen weil ich zeitweise trotzdem etwas langsam vorangekommen bin im Lesefluss

3

Guter Roman, weniger gute Science Fiction

Die Geschichte dreht sich um Multi-Kulti-Raumfahrercrew, die gemeinsamen durch den Subraum tunneln. Dabei besuchen sie fremde Planeten und lernen KIs kennen, die manchmal eine Persönlichkeit entwickeln. Manchmal werden sie lebendig. Die Geschichte ist voller Wärme und Freundschaft. Sogar Liebe. Eine gute Geschichte! Aber leider ist das Genre Science Fiction und nicht Belletristik. Und die Science Fiction ist sehr oberflächlich, die Technik wird nicht wirklich erklärt, was etwas unbefriedigend ist. Aber so für zwischendurch ein gutes Buch! Kann man lesen, muss man aber nicht.

5

Ich war sehr überrascht: eine vielfältige Welt mit noch vielfältigeren Charakteren, die ich alle liebgewonnen habe.

5

📖 Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten von Becky Chambers 📖 Ihr sucht ein Buch, zum Liebhaben? Eine Geschichte, in die ihr euch einkuscheln könnt, wie in eure liebste Flauschedecke? Da habe ich was für euch! Wir befinden uns an Bord des Tunnelerschiffes Wayfarer, das Tunnel durch den Raum stösst, um Verbindungen durch die Galaxis zu schaffen. Ein Auftrag führt die bunte Crew auf einen langen Weg (wer weiss, wo hin? Genau!) zu einem kleinen zornigen Planeten. Wir begleiten die Crew auf dem Weg mit all seinen Zwischenhalten und Zwischenfällen. Die Crew 😍 ich liebe sie alle: Ashby, Sissix, Rosemary, Kizzy, Jenks, Lovey, Dr. Koch, Ohan... Ja, selbst Corbin! Wer grosse Weltraumschlachten sucht, ist hier am falschen Ort. Wer aber diese wunderbare Crew kennen und lieben lernen will, wer mit ihnen kleine und grosse Abenteuer erleben will, sollte nicht länger zögern. Lest dieses Buch! Für mich ist es eine Geschichte, die ich immer und immer wieder lesen kann (und werde). Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch. Wenn ich den langen Weg aufschlage, legt das Buch sanft die Seiten um mich und sagt „alles ist gut, lass uns schauen, was Kizzy und Jenks gerade aushecken." Grosse Liebe 💕 lest es!

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Aus dem Science-Fiction Genre habe ich bisher bestimmt erst 5 Bücher gelesen und ich tue mich da manchmal sehr schwer mit. Ich weiß nicht, wie Becky Chambers das geschafft hat, dass ich durch dieses Buch nur so geflogen bin. Trotz Weltraumkram, unbekannte Spezies und vielen technischen Erklärungen hatte ich nie Probleme der schönen und spannendes Geschichte zu folgen. Vielleicht liegt es daran, dass Becky Chambers viel wert auf die zwischenmenschlichen Beziehungen legt. Es erinnert manchmal ein wenig an Marvels "Guardians of the Galaxy" . Ein bunt zusammen gewürfelter Haufen, der miteinander klar kommt. Mal mehr mal weniger :D Mir hat es wirklich Spaß gemacht, auch wenn ich gerade bei den technischen Beschreibungen manchmal einfach raus war. Aber man musste das auch nicht verstehen um der Geschichte folgen zu können. Dieses Buch ist für mich eine echte Überraschung!

5

Oh Sterne, was für eine tolle Welt ✨

Bei dem Versuch endlich mal wieder Fiction zu lesen, bin ich auf diesen tollen Roman gestoßen. Ein ganz großartiger Sci-fi-Roman, der mir schnell ans Herz gewachsen ist. Progressiver Sci-fi. Anders kann ich das Genre nicht nennen. Ich war so überrascht, dass die Originalausgabe schon 2014 rauskam, weil hier wirklich wichtige Themen sensibel und fantasievoll aufgegriffen werden. Queerness, Gender, Rassismus, Kolonialismus und philosophische Fragen rund um Gewalt, Beziehungen, Gesellschaft und Familie. Hier und da wäre es spannend gewesen noch tiefer in diese Gedanken rein zu gehen. Allgemein ein cozy Roman mit süßen Protagonist*innen und viel Fantasie. Ich hatte unheimlich viel Freude in die Welt der Wayfarer einzutauchen und bin gespannt auf die nachfolgenden Teile sowie die Entwicklung der Charaktere!

3

Zu Beginn war ich sehr begeistert von diesem Buch. Detaillierte Beschreibungen ließen mich gleich in die Geschichte eintauchen und alles war sehr bildhaft, sodass ich mich auf der Wayfarer schnell heimisch fühlte. Mit der Zeit flogen mir einige technische Begriffe um die Ohren, was für Science Fiction ja durchaus normal, wenn nicht gar wünschenswert ist. Leider konnte ich mit den meisten der Begriffe nichts anfangen und eine Erklärung blieb auch im weiteren Verlauf aus, was die Reise für mich schon etwas holpriger gestaltete. Neben dem „Tech-Talk“ werden hier zahlreiche Spezies vorgestellt. Und das wirklich in einer Detailverliebtheit, dass ich mich frage, warum diese bei der Technik ausgelassen wurde. Es war nett, diese ganzen Spezies kennenzulernen. Ihre Kulturen, ihre Art der Nahrungsaufnahme, ihre Sprachen, Traditionen, soziale Strukturen, bis hin zum Paarungsverhalten… Und dann erreichte es aber leider einen Punkt, an dem ich eher genervt war. Das ständige wieder Einbringen dessen, wie sich nun wer paart und was wer isst, war mir wirklich überdrüssig. Die grundsätzliche Idee der Story fand ich toll, die erschaffene Welt gefiel mir und auch die einzelnen Charaktere und deren Ausarbeitung. Allerdings trugen die ganzen Nebenschauplätze sowie die Ausschweifungen der kulturellen Besonderheiten der Spezies nicht wirklich bzw. nur teils zum Fortschreiten der Handlung bei. Diese Punkte haben für mich vieles unnötig in die Länge gezogen und einzelne Passagen echt langweilig gemacht. Zwischendurch gab es aber auch immer mal wieder Kapitel, die mich wirklich gepackt haben. Ich bin sehr zwiegespalten, was das Buch angeht. Fazit: Roadtrip durchs All meets Seifenoper.

5

Ich will diese Reihe schon ganz lange lesen, denn der Klappentext klingt für mich nach einem Buch, das genau mein Ding ist. Von der ersten Seite an konnte mich die Autorin mit ihrer Geschichte fesseln. Wir werden in die Weiten des Weltalls entführt und begleiten die Crew der Wayfarer bei ihren Aufträgen. Das Besondere an dieser Crew ist die Vielfalt der Charaktere, die alle sehr ungewöhnlich sind. Hier beweist die Autorin auf jeden Fall ihren Ideenreichtum. Die Handlung wechselt zwischen den verschiedenen Charakteren hin und her und als Leser lernt man sie und ihre Kultur kennen. Das erzählt die Autorin so interessant, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen kann. Es gibt Konflikte, die gelöst werden müssen, ungewöhnliche Romanzen und immer wieder hat mich die Autorin überrascht. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Space Operas liest. Für mich war das Buch ein richtiges Jahreshighlight und ich bin froh, dass ich mir direkt alle 4 Teile gekauft habe. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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just some guys doing just some things, but in space

ich werde immer die zielgruppe für bücher sein, in denen ganz normale leute (und mitglieder diverser alienrassen) ganz normale (für post-apokalyptische zukunftsstandards) dinge tun. endlich konnte ich mein seit monaten anhaltendes bedürfnis nach science fiction literatur erfüllen — mit einem buch, das ich mir vor 5 jahren gekauft habe, dessen plot mich überrascht hat und dessen charaktere mir alle sehr ans herz gewachsen sind. sie alle wirken sehr authentisch, sehr greifbar und nahbar, die dynamiken zwischen den crewmitgliedern war sehr schön zu entdecken und auch die konflikte, die sie alle hatten und bekommen sollten, waren stellenweise unvorhergesehen, dennoch nachvollziehbar und spannend. einfach ein rundes ding, das zu lesen sehr viel freude bereitet hat!

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