Die Galaxie und das Licht darin
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Description
"Die Galaxie und das Licht darin“ ist der vierte und letzte Band des legendären Wayfarer-Zyklus von Becky Chambers.
Das „Five Hop One Stop“ ist ein kleines, unbedeutendes Motel am Rande einer viel befahrenen Sternenstraße. Wer hier übernachtet, der will eigentlich nur weiter. Trotzdem lassen Ouloo und Tupo nichts unversucht, um die besten Gastgeber der gesamten Galaxie zu sein. Doch als das Satellitensystem des Planeten zusammenbricht, und drei seltsame Reisende bei ihnen tagelang stranden, benötigen sie ihr gesamtes Geschick, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Und vielleicht sogar unvergesslich.
Für alle Leserinnen von Ursula Le Guin, Martha Wells, Tamsyn Muir, Arkady Martine, Douglas Adams sowie Fans von Mass Effect oder Firefly.
Band 1: Die lange Reise zu einem kleinen, zornigen Planeten
Band 2: Zwischen zwei Sternen
Band 3: Unter uns die Nacht
Band 4: Die Galaxie und das Licht darin
Book Information
Author Description
Becky Chambers ist als Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers in Kalifornien aufgewachsen. Die Zeit zum Schreiben ihres ersten Romans hat sie sich durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Das Buch wurde prompt zu einem Überraschungserfolg. Seitdem wurde sie für zahlreiche Preise nominiert und hat einige davon gewonnen, u.a. den Hugo Award für die beste Serie.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Einfach nur schön
Das Buch hat mir sehr gefallen. Es ist zwar eine Geschichte die sehr nett ist und ohne viel Drama auskommt, aber auch zum nachdenken anregt. Fast nebenbei befasst man sich mit Gender, kulturelle Unterschieden und Konflikten sowie deren Akzeptanz und noch viele mehr. Schade das die Reihe mit diesen Teil zuende ist. Ich hätte sehr gerne noch mehr über die Charaktere gelesen.
Ein Fremder ist ein Freund, den man nur noch nicht kennt
Der Planet Gora hat eigentlich eher weniger zu bieten. Es gibt kein Leben, keine Sehenswürdigkeiten und auch sonst nichts Aufregendes, aber in der Nähe befindet sich ein großer Weltraumbahnhof und so wurde aus dem Planeten eine riesige Raststätte. Drei Lebensformen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verbringen dort zusammen ihre Wartezeit. Doch dann geschieht eine technische Fehlfunktion und alle Reisenden sind bis auf weiteres auf dem Planeten gefangen und müssen wohl oder übel ihre Nachbarn kennenlernen… Den Inhalt der Wayfarer-Romane treffend zusammenzufassen ist gar nicht so einfach, schlicht weil es wenig Action und nicht den einen großen Handlungsstrang gibt. Aber genau das macht den Charme der Geschichte aus. Im finalen Teil der Reihe begleiten wir zum ersten Mal nur andere Lebensformen, Menschen kommen nur am Rande vor. Wie immer ist es ein wenig schwierig, die ganzen Besonderheiten der verschiedenen Spezies auseinanderzuhalten, denn die Autorin war wirklich unfassbar kreativ beim Erschaffen ihrer Welt. Das ganze Universum ist ihre Bühne und die Welt ist bunt. Die Zukunft ist optimistisch, aber nicht euphorisch, es gibt Probleme und Konflikte aber auch jede Menge wunderbare Wesen, die bereit sind, aufeinander zuzugehen und aus ihren Fehlern zu lernen. Auch wenn auf den Seiten dieses Buchs nicht unfassbar viel passiert, so kann man doch von den Protagonisten das eine oder andere über Toleranz und Mitgefühl lernen und zusammen mit ihnen das Wunder des Lebens bestaunen. Langsam lernt man die verschiedenen Spezies kennen (auch wenn es schwerfallen kann, sie sich bildlich vorzustellen) und an ihrer Seite vergeht das Buch wie im Flug – leider, denn nun heißt es Abschied nehmen vom Wayfarer-Universum, von dem wir seit „Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten“ die unterschiedlichsten Facetten kennenlernen durften. Diese wunderbare Science-Fiction-Reihe ist zu empfehlen für jeden, der nicht nach großer Action sucht, sondern nach freundlichem Optimismus, der es aber nicht übertreibt, nach bunter Kreativität und fremden Welten, für alle Leser, die hin und wieder den Nachthimmel bestaunen und sich fragen, was alles noch dort draußen auf uns wartet.

This is one of those series it hurts to finish and, in a way, let go. This last book was a wonderful, lovely read with so many themes - and beyond all things, hopeful despite saying so much about present-day problems and society. I put finishing it off for quite a while on purpose - now I'm glad I finished it because of the book, and sad I did because of the book.
Im Five Hop One Stop auf Gora macht man eigentlich nur einen Zwischenstopp auf interstellaren Reisen. Doch ein unglücklicher Zufall zwingt drei Personen dazu, dort längere Zeit zu verbringen als geplant. Auch im letzten Teil ihrer Wayfarer-Reihe schafft es Becky Chambers, soziologische und philosophische Fragen in ein spannend und liebevoll erzähltes Science-Fiction-Setting zu packen. Diesmal geht es grob gesagt um unfreiwillige Reisebekanntschaften und die Frage, wie man sich die Zeit vertreibt, wenn man gemeinschaftlich an einem Ort festsitzt und eigentlich nur darauf wartet, dass es weitergeht. Man lernt andere – und damit wohl auch sich! - besser kennen, macht spontane Feste, freundet sich an, streitet sich aber auch mal, kurzum, man versucht die Zeit irgendwie sinnvoll zu nutzen und zu gestalten. Besonders gefallen hat mir in dem Zusammenhang die Laru Ouloo und ihr pubertierendes Kind Tupo. Vor allem Ouloo tut alles, damit ihre Gäste zufrieden sind und versucht nach allen Kräften, das Beste aus einer Situation zu machen, für die sie nichts kann. Jeder Spezies recht getan ist wohl auch im Universum von „Die Galaxie und das Licht darin“ eine Kunst, die niemand kann. Das heißt jedoch nicht, dass man nicht versuchen kann, auf Wünsche der Gäste einzugehen und für Annehmlichkeiten zu sorgen. Und ja, es wird in dem Buch natürlich auch viel gewartet. Das ist aber tatsächlich überraschend selten so spannend, wie es sich anhört. Ich möchte nicht leugnen, dass es auch Stellen gab, die sich etwas in die Länge gezogen haben, aber alles in allem hat sich „Die Galaxie und das Licht darin“ durchaus flüssig gelesen. So haben zusammenfassend die besseren beiden Teile der Wayfarer-Reihe die etwas schwächeren umrahmt – aber das ist meine subjektive Meinung. Denn das Schöne an der Reihe ist, dass eigentlich jeder Band unabhängig vom anderen gelesen werden kann, auch wenn es ein gemeinsames Universum und kleinere Querverweise zu anderen Bänden gibt. Alles in allem empfehle ich Becky Chambers und ihre Wayfarer-Reihe allen, die ruhige, aber dennoch lebendig erzählte Science Fiction mit soziologisch-philosophischen Fragestellungen zu schätzen wissen.
Eine würdiges Finale einer tollen Reihe
Wohlfühl SciFi die nicht um epische Weltraumschlachten sondern um Charaktergetriebe optimistische Weltoffenheit. So könnte man die Wayfarer Reihe beschreiben in der es immer um Diversität und multikulturellen Austausch geht. Geschlechterneuteale Aliens gehören ebenso dazu wie kulturelle Unterschiede. Dabei ist Chambers Universum keine Utopie. Rassismus und Anfeindungen gehören mit in die Welt wie bei uns auch. Doch Chambers schafft es uns Alternativen auzuzeigen. In diesem letzten Teil der Reihe geht sie dann den Weg zu ende und präsentiert uns ein Buch ganz ohne Menschen. Tausendfüsslerähnliche Aliens oder eine Spezies die mit Farben kommuniziert sind hier die Protagonisten. Und es sind Protagonisten die sich mit den von. der eigenen Spezies vorgegeben Vorurteilen lösen. Rovegs Spezies ist bleibt unter sich und ist Vorurteilsbehaftet. Aber Roveg nicht, er lebt Multikulti. Genauso wie Pei die eine Liebschaft mit einem Menschen geheim halten muss. In anderen Büchern wäre hier irgendwo ein Rassist unter den Protagonisten der umgekrämpelt wird. Aber bei Becky Chambers nicht. Sie schreibt über Weltoffene Charaktere die auch. ihre Konflikte haben aber dabei nicht ins Extreme schlagen. Das funktioniert verdammt gut und es ist dann auch eine Freude zu lesen wie sehr sich die Alienrassen ekeln wenn sie über die menschliche Nahrung Käse sprechen. Ja wir sind alle unterschiedlich aber das ist okay und wir können lernen miteinander umzugehen und da finden wir dann vielleicht sogar Freundschaften die wir nie für möglich gehalten hätten.
Wow... Und damit endet diese wundervolle Buchreihe
In dieser Reihe kann man sich nur wohlfühlen! Den letzten Band der Wayfarer Reihe finde ich persönlich am Besten und damit noch besser als Band 1 und 2 (Band 3 fand ich leider nicht so gut). Am Besten gefallen hat mir, dass diesmal kein Mensch als Protagonist*in fungiert hat und wir Einblick in Gedanken verschiedener Spezies erhalten. Ich liebe alles an diesem Buch und dieser Reihe, da steckt so viel Herz drinnen.
Die Bücher sind eine Wohltat! Mich haben die kulturellen Darstellungen der verschiedenen Alienrassen beeindruckt. Und auch das immer wiederkehrende Thema wie man, trotz aller Unterschiede, ein rücksichtsvolles Zusammenleben gestaltet. Dafür darf das Handlungstempo auch mal langsam sein. Für mich war das Lesen der Reihe interessant, spannend und ermutigend. Ich werde sie sicher noch oft weiterempfehlen.
Ein schöner Abschluss für die Wayfarer-Reihe!
Becky Chambers schließt ihre Wayfarer-Reihe mit einem vierten Band ab, der die Leser erneut in eine bunte und vielfältige Galaxie entführt. In „Die Galaxie und das Licht darin“ geht es um drei Reisende, die nach einem technischen Defekt in einem kleinen Motel am Rande einer Sternenstraße festsitzen. Dort lernen sie sich und die anderen Gäste besser kennen und erfahren mehr über die verschiedenen Kulturen, Religionen und Geschichten, die die Galaxie prägen. Das Buch ist eine mit viel Humor, Herz und Spannung erzählte Hommage an die Schönheit der Vielfalt und die Kraft der Freundschaft. Der Schreibstil von Becky Chambers ist warmherzig, optimistisch und mit Blick auf die Figuren. So ist es nicht verwunderlich, dass nicht die Handlung im Vordergrund steht, sondern die Charaktere und das Zusammenleben verschiedener Spezies. Ihre Bücher, in denen es um die großen Fragen der Menschheit wie die Bedeutung von Heimat, Identität und Vielfalt geht, sind humorvoll, einfühlsam und spannend geschrieben. Die Geschichte spielt hauptsächlich auf Gora, einem felsigen Planeten an einem wichtigen Tunnelknotenpunkt. Dort befindet sich das Motel „Five Hop One Stop“, das von einer Laru namens Ouloo und ihrem Kind Tupo geführt wird. Für Reisende aus allen Ecken der Galaxie ist das Motel ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Im Mittelpunkt steht diesmal die Vielfalt der verschiedenen Spezies im Universum und wie sie sich in Physiologie, Kultur, Religion, Sprache und Geschichte unterscheiden. Es wird die Vielfalt gefeiert und die Möglichkeit, trotz oder gerade wegen der Unterschiede voneinander zu lernen und einander zu verstehen. Eine wichtige Frage, die in diesem Zusammenhang gestellt wird, ist, was Heimat eigentlich bedeutet, wie man sie findet oder schafft. Die Charaktere haben alle unterschiedliche Hintergründe und Gründe für ihre Reise. Manche sind auf der Suche nach einer neuen Heimat, andere kehren zu einer alten zurück, wieder andere haben keine. Entsprechend gibt es ganz unterschiedliche Perspektiven auf die Frage. Die Handlung wird im Wechsel aus der Sicht von den vier Hauptfiguren Roveg, ein Quelin der nach einem politischen Skandal aus seiner Heimat verbannt wurde, Pei, die Äulonerin, die man bereits aus anderen Teilen der Reihe kennt, Speaker, eine Akarak, die als Botschafterin ihrer Spezies fungiert und Ouloo, einer Laru, die Motel auf Gora betreibt, in der die Figuren aufeinandertreffen, erzählt. Sie sind sehr lebendig und symapthisch beschrieben und verfügen über ihre ganz eigene Persönlichkeit, Stärken und Schwächen und haben ihre jeweiligen Ziele und Konflikte, die sich im Laufe der Geschichte herauskristallisieren. Vor allem Roveg hat mir sehr gut gefallen, denn er erweist sich als sehr weltoffene Figur, die neugierig, freundlich und offen auf andere Kulturen zugeht. Insgesamt sind die Charaktere jedoch alle sehr liebevoll gestaltet, sodass man sie alle zwangsläufig ins Herz schließt und nicht will, dass ihnen Unheil wiederfährt. Wie sehr die Wayfarer-Reihe von seinen Charakteren lebt, wird hier einfach wieder richtig deutlich! „Die Galaxie und das Licht darin“ ist ein würdiger Abschluss der Wayfarer-Reihe, die mit ihren lebendigen Charakteren, der farbenfrohen Galaxie und ihren großen Themen die Leser begeistert. Die Buchreihe ist für alle geeignet, die eine gute Space Opera lieben, aber auch für Einsteiger in das Science-Fiction-Genre, die sich für die verschiedenen Kulturen, Religionen und Geschichten der Spezies in der Galaxie interessieren. Es ist eine Reihe, die zeigt, dass es immer ein Licht in der Galaxie gibt, das uns leitet und verbindet. Ich bin ein bisschen traurig, dass eine so tolle Wohlfühlreihe zu Ende geht und hoffe sehr, dass noch weitere schöne Bücher von der Autorin folgen werden!
Absolute Leseempfehlung und toller Reihenabschluss. Neben Band 1 mein absoluter Favorit. Es sagt nichts Gutes über uns aus, dass dieses Buch als akkurate Parabel zum Weltgeschehen in 2024 gelesen werden kann, aber im Februar 2021 erschienen ist. Becky Chambers ist fantastisch darin, die Parallelität der Gefühle auszuarbeiten. Dieses Buch hat mein Herz zerissen, aber zeitgleich kam ich in den Genuss der trademark wholesomeness, die Becky Chambers so unvergleichbar vermitteln kann.
Ich habe mich riesig gefreut, als der (deutsche) Erscheinungstermin bekannt gegeben wurde und war noch aufgeregter als das Buch endlich versendet wurde. Nicht umsonst, denn wie auch die Bänder davor bin ich einfach nur verliebt. Ich liebe es wie Autorin eine Geschichte erzählen an, die sanft vor sich hin plätschert, die ohne Hektik und Action aus kommt und dabei trotzdem fesselnd ist. Es passiert quasi nichts und trotzdem ist die Spannung hoch. Allein durch Schreibstil und durch die Charaktere. Wie immer habe ich mich gefreut noch mehr über bekannte Charaktere zu erfahren.. auch wenn das Herz bei der Erwähnung von Ashby immer etwas weh tat, denn dorthin wird es nie wieder zurückkehren. Wie sehr habe ich mir das gewünscht, aber da die Reihe mit diesem Band nun zu Ende ist, werde ich wohl einfach bald Band 1 noch mal lesen
Verschiedene Wesen landen auf einen Planeten und kommen von diesem nicht weg. Runter gebrochen ist das die Story von "Die Galaxie und das Licht darin". Dahinter verbärgt sich jedoch die hoffnungsvolle und menschlichste Geschichte, die ich seit langem gelesen habe. Ich würde am liebsten das Buch so vielen Menschen in die Hand drücken - mit der idealistischen Hoffnung, dass sie dadurch anderen offener begegnen und lernen, Vorurteile zu überwinden. Denn darum geht es in dem Buch. Hier treffen sich vier verschiedene Spezien aufeinander, vier verschiedene kulturelle Hintergründe, vier verschiedene Sozialisationen, vier verschiedene Weltsichten. Das Buch zeigt, wie schwierig es sein kann, anderen Dinge näher zu bringen, die für einen selbstverständlich sind, es zeigt, wie wichtig es ist, es dennoch zu versuchen, es zeigt, wie man andere trotz unterschiedlicher Positionen respektieren kann, das Buch zeigt so viel. Streng genommen hat das Buch keinen wirklichen Plot, keinen wirklichen Konflikt, keine Heldenreise, keinen großen Antagonisten. Dennoch habe ich es voll und ganz liebt, konnte es nicht aus der Hand legen und habe mit viel Begeisterung den Interaktion gefolgt. In einer Zeit, die voller Krieg und Zerstörung ist, schafft es Becky Chambers wie keine andere, Hoffnung zu spenden, Hoffnung, dass es doch möglich ist, sich trotz Unterschiede auf Augenhöhe zu begegnen. Ich verabschiede mich mit einem weinenden Auge von einer großartigen Sci-fi Reihe.
Das Five Hop One Stop auf Gora ist ein kleines Motel, geleitet von Ouloo und ihrem Sohn Tupo. Ouloo bemüht sich für jede Spezies perfekte Gastgeber zu sein. Eines Tages versagt das planetare Satelitensystem und Ouloo und ihre Gäste sind sozusagen eingesperrt. In dieser Zeit lernen sie sich zwangsläufig besser kennen. In diesem vierten und leider letzten Band der Reihe lernen wir neben Ouloo und ihrem Sohn Tupo noch Speaker, eine Akarak, Roveg, einen Quelin und Pei, eine Äluonerin keinen. Pei ist uns bereits im ersten Band (Der Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten) als Gefährtin von Ashby bekannt. Um ihr Verhältnis zu ihm geht es auch in diesem Band, denn Pei muss sich die Frage stellen, ob sie sich über geltende Konventionen hinwegsetzen will und die Beziehung offen leben will. Roveg ist auf den Weg zu seinem Heimatplaneten, nachdem er von dort vor Jahren ausgestoßen wurde. Und Speaker und ihre Schwester Tracker gehören einem Volk an, das keinen Heimatplaneten mehr hat. Jeder hat so seine Vorurteile gegenüber den anderen Spezies und muss durch den erzwungenen Aufenthalt feststellen, dass die Realität doch oft ganz anders aussieht. Mir haben die Gespräche untereinander besonders gut gefallen, in denen sich die Protagonisten über ihre Kulturen ausgetauscht haben. So sind gerade die Akarak als Piraten verschrien und doch passen Speaker und ihre Schwester nicht in dieses Bild. Auch die Themen Familie, Werte und Fortpflanzung der unterschiedlichen Spezies spielen eine gewichtige Rolle. Durch die Gespräche und die unterschiedlichen Meinungen reflektieren die Protagonisten auch ihr eigenes Verhalten und hinterfragen es. Mir hat dieses Buch wieder ausgesprochen gut gefallen. Ich fand es schön die fünf zu begleiten und zu sehen, wie aus Fremden so etwas wie Freunde und Weggefährten werden. Gerade das Ende des Buches hat mich sehr berührt und es mich bedauern lassen, dass Becky Chambers nun kein weiteres Buch aus diesem Universum veröffentlichen wird. Nicht nur dieses Buch, die ganze Reihe sind etwas besonderes in der Science Fiction und mir sehr ans Herz gewachsen. Ich hoffe sehr, dass uns die Autorin weiter mit Büchern beglücken wird. Daher von mir eine volle Leseempfehlung!
It's always hard to let a book series/universe go and here it's especially hard for me. Book four was stunning ... Was wonderful, as was every other book. I love how Chambers always manages to include so many important topics in her books. Themes like home and what does having home mean or not; who dictates to female read people what they should or shouldn't do with their fertile bodies; what makes us different from each other and where are we the same and don't we all end up looking at the same starry sky? How different cultures are and how important the exchange and not forgetting and accepting and learning is. How important it is to find your voice, even when you are afraid. (The topic of milk and cheese consumption made me smile especially in this book - it was wonderfully brought in and not at all "I'm forcing it on you.") How important people you care about are and how different concepts of family, love and everything can be. And Chambers doesn't point the finger at you .... she weaves topics into her universe in such a charming and loving and creative way that I want to cry with joy. Speaker, Pei, Roveg, Tupo and Ouloo ... this cast was stunning.
Der letzte Teil hat mich wieder vollends überzeugt.
Ein wunderbarer Abschluss! Das Buch hatte genau die richtige Balance zwischen Humor, Spannung und tiefgründigen Gesprächen, die zum Nachdenken anregen. Auch wenn der 3. Teil nicht so meins war, war der letzte Teil wieder grandios und ein toller Abschluss dieser Reihe. Irgendwo bin ich aber auch traurig, ich glaube, ich könnte gut noch 5 weitere Bücher aus dem Universum lesen.
4.5* Ich liebe die Bücher von Becky Chambers einfach total. In all ihren Büchern spielen Akzeptanz und Offenheit gegenüber Anderem eine grosse Rolle und auch hier war das wieder der Fall. Ich fand es toll wie viele Unterhaltungen es in diesem Teil gab wo es darum ging andere Personen, andere Lebensweise und andere Ansichten zu teilen und zu verstehen. Ihr Charaktere wachsen einem total ans Herz und auch in diesem Teil war dies wieder der Fall. Die Handlung selbst steht weniger im Vordergrund sondern eher die persönliche Entwicklung der Figuren und diese war auch in diesem Teil sehr gelungen. Ich hätte noch sehr viel mehr über all diese Figuren lesen können.
I adore Becky Chambers's books: They are cozy, extremely character focused, have well-drawn alien cultures that feel both foreign and believable and she manages to make me care so much for the characters. This one is mostly about intercultural contact with everyone bringing their own baggage with them. The author is so good at creating these species and making the characters good representations of them but also very much their own people. I also really loved getting a POV from a minor character from the first book. It's charming, emotional, occasionally funny, the characters are amazing and being able to write a compelling book about people basically waiting for a couple of days is a achievement in itself.
Das war wieder ein Highlight von Becky Chambers. Die cozy SciFi-Story lebt von dem Detailreichtum und der Diversität der Alienvölker, die hier am Rande des Universums aufeinander treffen. Der Plot an sich - ein technischer Unfall, der Flugverkehr kurzfristig lahmlegt und deshalb drei sehr unterschiedliche Charaktere am Boden eines unwirtlichen Planeten festhält, wo sie in einer Raststätte eines vierten Aliens festsitzen - ist super schnell erzählt. Die Eigenheiten der Charaktere an sich, ihre Geschichten, Träume, Hoffnungen - das ist es, was den Roman zum Leben bringt. Mit den Akarak taucht hier zudem eine neue Spezies auf, der man in Wayfarer nur am Rande begegnet ist. Die Aeluon Pei kennt man bereits aus Band 1 (wenn man sie nicht, so wie ich, vergessen hat), und generell haben Aeluon und ihre Farbkommunikation ja auch in den anderen Teilen schon eine große Rolle gespielt. Auch die Quelin kennt man etwas besser. Die Raststätte selbst gehört einer Laru, Ouloo, und ihrem Kind Tupo, das noch zu jung ist, sich für ein Geschlecht entschieden zu haben. Die Pronomen xyr werden das gesamte Buch über für Tupo verwendet und generell fand ich das Konzept so toll, auch wie Ouloo an einer Stelle darauf angesprochen wird und reagiert, dass sie Wetten furchtbar findet und es ganz Tupo überlässt, sobald xyr bereit dafür ist. Von den Laru hatte ich davor nicht mehr viel im Kopf (kamen sie schon mal vor?), aber die Rasse ist auch eher ein Gegenentwurf zu den zurückgezogenen Quelin. Die Laru sind quasi enthusiastische Immigranten und Verfechter von Vielvölkerkontakten. Die Akarak bringen dagegen viel nachdenklichere und schwerere Töne mit in die Geschichte. Ich habe noch nicht ganz entziffert, ob es eine menschliche Vorlage für ihren Background gibt, aber zu heutigen Zeiten ist das, was Speaker erzählt und vertritt, aktueller denn je. Doch trotz aller Konflikte und zwischendurch mal spannender Stellen bleibt das Buch von der Grundstimmung so wohltuend. Die Charaktere behandeln sich mit Respekt, Neugier. Konflikte werden thematisiert und ausgehalten, Unterschiede ebenso. Es war wohltuend und spannend, wie das Wayfarer-Universum so hoffnungsvoll existiert. Eine wunderschöne Reihe.
The 4th book of the Wayfarers series was just as great as the others. This time we are stranded on Gora, a small planet with nothing more to offer than its proximity to a bunch of wormholes to other regions of deep space. Here, Ouloo, a Laru, created the Five-Hop One-Stop and caters to all the long-haul travelers. When a technological failure stops all transit, she, her kid Tupo and her 3 guests (an Aeluon, an Akarak and a Quelin) have a lot of time on hand to get to know each other. The plot may not be the most eventful, granted. But the book lives through its lovely and extremely diverse characters. How on earth did Becky Chambers create this whole new set of species, all with their own body form, language, customs, habits and even history? I am truly overwhelmed by the genius of it. This is just such a great and important book. I mean, with the background of being stranded on a little planet, Chambers creates a handbook of how tolerance could and should be lived. And what our future in space will look like. The information offered is just amazing in its complexity. The topics are as diverse as the characters: race, gender, war, exile, integration, communication, home, reproduction, culture, growing up. There‘s everything in it and it is written so expertly wonderful that you don‘t feel overwhelmed. You just want more. Awesome combination! I love that there was no human character this time - it even underlines the complex diversity on all accounts. You begin to understand the alien species but you never forget all the differences. At its core this book, the whole series really, is about tolerance. But it is also so much fun just to learn about space and the different species. I love the Aeluons and their color language. The Larus choosing their gender when old enough. The difficult relationship the Akaraks have with the concept of a homeplanet. I think this book was a great conclusion to a sci-fi saga (even if it probably wasn’t the last book, I hear) Every book has its own charm. One can read them in any order and it‘s not a series as such, more of a bunch of books in the same universe - increasing the feeling of depicting a whole new world, a real glimpse into the future! Thanks to Netgalley and the publisher for providing me with an eARC of this book!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
"Die Galaxie und das Licht darin“ ist der vierte und letzte Band des legendären Wayfarer-Zyklus von Becky Chambers.
Das „Five Hop One Stop“ ist ein kleines, unbedeutendes Motel am Rande einer viel befahrenen Sternenstraße. Wer hier übernachtet, der will eigentlich nur weiter. Trotzdem lassen Ouloo und Tupo nichts unversucht, um die besten Gastgeber der gesamten Galaxie zu sein. Doch als das Satellitensystem des Planeten zusammenbricht, und drei seltsame Reisende bei ihnen tagelang stranden, benötigen sie ihr gesamtes Geschick, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Und vielleicht sogar unvergesslich.
Für alle Leserinnen von Ursula Le Guin, Martha Wells, Tamsyn Muir, Arkady Martine, Douglas Adams sowie Fans von Mass Effect oder Firefly.
Band 1: Die lange Reise zu einem kleinen, zornigen Planeten
Band 2: Zwischen zwei Sternen
Band 3: Unter uns die Nacht
Band 4: Die Galaxie und das Licht darin
Book Information
Author Description
Becky Chambers ist als Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers in Kalifornien aufgewachsen. Die Zeit zum Schreiben ihres ersten Romans hat sie sich durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Das Buch wurde prompt zu einem Überraschungserfolg. Seitdem wurde sie für zahlreiche Preise nominiert und hat einige davon gewonnen, u.a. den Hugo Award für die beste Serie.
Posts
Einfach nur schön
Das Buch hat mir sehr gefallen. Es ist zwar eine Geschichte die sehr nett ist und ohne viel Drama auskommt, aber auch zum nachdenken anregt. Fast nebenbei befasst man sich mit Gender, kulturelle Unterschieden und Konflikten sowie deren Akzeptanz und noch viele mehr. Schade das die Reihe mit diesen Teil zuende ist. Ich hätte sehr gerne noch mehr über die Charaktere gelesen.
Ein Fremder ist ein Freund, den man nur noch nicht kennt
Der Planet Gora hat eigentlich eher weniger zu bieten. Es gibt kein Leben, keine Sehenswürdigkeiten und auch sonst nichts Aufregendes, aber in der Nähe befindet sich ein großer Weltraumbahnhof und so wurde aus dem Planeten eine riesige Raststätte. Drei Lebensformen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verbringen dort zusammen ihre Wartezeit. Doch dann geschieht eine technische Fehlfunktion und alle Reisenden sind bis auf weiteres auf dem Planeten gefangen und müssen wohl oder übel ihre Nachbarn kennenlernen… Den Inhalt der Wayfarer-Romane treffend zusammenzufassen ist gar nicht so einfach, schlicht weil es wenig Action und nicht den einen großen Handlungsstrang gibt. Aber genau das macht den Charme der Geschichte aus. Im finalen Teil der Reihe begleiten wir zum ersten Mal nur andere Lebensformen, Menschen kommen nur am Rande vor. Wie immer ist es ein wenig schwierig, die ganzen Besonderheiten der verschiedenen Spezies auseinanderzuhalten, denn die Autorin war wirklich unfassbar kreativ beim Erschaffen ihrer Welt. Das ganze Universum ist ihre Bühne und die Welt ist bunt. Die Zukunft ist optimistisch, aber nicht euphorisch, es gibt Probleme und Konflikte aber auch jede Menge wunderbare Wesen, die bereit sind, aufeinander zuzugehen und aus ihren Fehlern zu lernen. Auch wenn auf den Seiten dieses Buchs nicht unfassbar viel passiert, so kann man doch von den Protagonisten das eine oder andere über Toleranz und Mitgefühl lernen und zusammen mit ihnen das Wunder des Lebens bestaunen. Langsam lernt man die verschiedenen Spezies kennen (auch wenn es schwerfallen kann, sie sich bildlich vorzustellen) und an ihrer Seite vergeht das Buch wie im Flug – leider, denn nun heißt es Abschied nehmen vom Wayfarer-Universum, von dem wir seit „Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten“ die unterschiedlichsten Facetten kennenlernen durften. Diese wunderbare Science-Fiction-Reihe ist zu empfehlen für jeden, der nicht nach großer Action sucht, sondern nach freundlichem Optimismus, der es aber nicht übertreibt, nach bunter Kreativität und fremden Welten, für alle Leser, die hin und wieder den Nachthimmel bestaunen und sich fragen, was alles noch dort draußen auf uns wartet.

This is one of those series it hurts to finish and, in a way, let go. This last book was a wonderful, lovely read with so many themes - and beyond all things, hopeful despite saying so much about present-day problems and society. I put finishing it off for quite a while on purpose - now I'm glad I finished it because of the book, and sad I did because of the book.
Im Five Hop One Stop auf Gora macht man eigentlich nur einen Zwischenstopp auf interstellaren Reisen. Doch ein unglücklicher Zufall zwingt drei Personen dazu, dort längere Zeit zu verbringen als geplant. Auch im letzten Teil ihrer Wayfarer-Reihe schafft es Becky Chambers, soziologische und philosophische Fragen in ein spannend und liebevoll erzähltes Science-Fiction-Setting zu packen. Diesmal geht es grob gesagt um unfreiwillige Reisebekanntschaften und die Frage, wie man sich die Zeit vertreibt, wenn man gemeinschaftlich an einem Ort festsitzt und eigentlich nur darauf wartet, dass es weitergeht. Man lernt andere – und damit wohl auch sich! - besser kennen, macht spontane Feste, freundet sich an, streitet sich aber auch mal, kurzum, man versucht die Zeit irgendwie sinnvoll zu nutzen und zu gestalten. Besonders gefallen hat mir in dem Zusammenhang die Laru Ouloo und ihr pubertierendes Kind Tupo. Vor allem Ouloo tut alles, damit ihre Gäste zufrieden sind und versucht nach allen Kräften, das Beste aus einer Situation zu machen, für die sie nichts kann. Jeder Spezies recht getan ist wohl auch im Universum von „Die Galaxie und das Licht darin“ eine Kunst, die niemand kann. Das heißt jedoch nicht, dass man nicht versuchen kann, auf Wünsche der Gäste einzugehen und für Annehmlichkeiten zu sorgen. Und ja, es wird in dem Buch natürlich auch viel gewartet. Das ist aber tatsächlich überraschend selten so spannend, wie es sich anhört. Ich möchte nicht leugnen, dass es auch Stellen gab, die sich etwas in die Länge gezogen haben, aber alles in allem hat sich „Die Galaxie und das Licht darin“ durchaus flüssig gelesen. So haben zusammenfassend die besseren beiden Teile der Wayfarer-Reihe die etwas schwächeren umrahmt – aber das ist meine subjektive Meinung. Denn das Schöne an der Reihe ist, dass eigentlich jeder Band unabhängig vom anderen gelesen werden kann, auch wenn es ein gemeinsames Universum und kleinere Querverweise zu anderen Bänden gibt. Alles in allem empfehle ich Becky Chambers und ihre Wayfarer-Reihe allen, die ruhige, aber dennoch lebendig erzählte Science Fiction mit soziologisch-philosophischen Fragestellungen zu schätzen wissen.
Eine würdiges Finale einer tollen Reihe
Wohlfühl SciFi die nicht um epische Weltraumschlachten sondern um Charaktergetriebe optimistische Weltoffenheit. So könnte man die Wayfarer Reihe beschreiben in der es immer um Diversität und multikulturellen Austausch geht. Geschlechterneuteale Aliens gehören ebenso dazu wie kulturelle Unterschiede. Dabei ist Chambers Universum keine Utopie. Rassismus und Anfeindungen gehören mit in die Welt wie bei uns auch. Doch Chambers schafft es uns Alternativen auzuzeigen. In diesem letzten Teil der Reihe geht sie dann den Weg zu ende und präsentiert uns ein Buch ganz ohne Menschen. Tausendfüsslerähnliche Aliens oder eine Spezies die mit Farben kommuniziert sind hier die Protagonisten. Und es sind Protagonisten die sich mit den von. der eigenen Spezies vorgegeben Vorurteilen lösen. Rovegs Spezies ist bleibt unter sich und ist Vorurteilsbehaftet. Aber Roveg nicht, er lebt Multikulti. Genauso wie Pei die eine Liebschaft mit einem Menschen geheim halten muss. In anderen Büchern wäre hier irgendwo ein Rassist unter den Protagonisten der umgekrämpelt wird. Aber bei Becky Chambers nicht. Sie schreibt über Weltoffene Charaktere die auch. ihre Konflikte haben aber dabei nicht ins Extreme schlagen. Das funktioniert verdammt gut und es ist dann auch eine Freude zu lesen wie sehr sich die Alienrassen ekeln wenn sie über die menschliche Nahrung Käse sprechen. Ja wir sind alle unterschiedlich aber das ist okay und wir können lernen miteinander umzugehen und da finden wir dann vielleicht sogar Freundschaften die wir nie für möglich gehalten hätten.
Wow... Und damit endet diese wundervolle Buchreihe
In dieser Reihe kann man sich nur wohlfühlen! Den letzten Band der Wayfarer Reihe finde ich persönlich am Besten und damit noch besser als Band 1 und 2 (Band 3 fand ich leider nicht so gut). Am Besten gefallen hat mir, dass diesmal kein Mensch als Protagonist*in fungiert hat und wir Einblick in Gedanken verschiedener Spezies erhalten. Ich liebe alles an diesem Buch und dieser Reihe, da steckt so viel Herz drinnen.
Die Bücher sind eine Wohltat! Mich haben die kulturellen Darstellungen der verschiedenen Alienrassen beeindruckt. Und auch das immer wiederkehrende Thema wie man, trotz aller Unterschiede, ein rücksichtsvolles Zusammenleben gestaltet. Dafür darf das Handlungstempo auch mal langsam sein. Für mich war das Lesen der Reihe interessant, spannend und ermutigend. Ich werde sie sicher noch oft weiterempfehlen.
Ein schöner Abschluss für die Wayfarer-Reihe!
Becky Chambers schließt ihre Wayfarer-Reihe mit einem vierten Band ab, der die Leser erneut in eine bunte und vielfältige Galaxie entführt. In „Die Galaxie und das Licht darin“ geht es um drei Reisende, die nach einem technischen Defekt in einem kleinen Motel am Rande einer Sternenstraße festsitzen. Dort lernen sie sich und die anderen Gäste besser kennen und erfahren mehr über die verschiedenen Kulturen, Religionen und Geschichten, die die Galaxie prägen. Das Buch ist eine mit viel Humor, Herz und Spannung erzählte Hommage an die Schönheit der Vielfalt und die Kraft der Freundschaft. Der Schreibstil von Becky Chambers ist warmherzig, optimistisch und mit Blick auf die Figuren. So ist es nicht verwunderlich, dass nicht die Handlung im Vordergrund steht, sondern die Charaktere und das Zusammenleben verschiedener Spezies. Ihre Bücher, in denen es um die großen Fragen der Menschheit wie die Bedeutung von Heimat, Identität und Vielfalt geht, sind humorvoll, einfühlsam und spannend geschrieben. Die Geschichte spielt hauptsächlich auf Gora, einem felsigen Planeten an einem wichtigen Tunnelknotenpunkt. Dort befindet sich das Motel „Five Hop One Stop“, das von einer Laru namens Ouloo und ihrem Kind Tupo geführt wird. Für Reisende aus allen Ecken der Galaxie ist das Motel ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Im Mittelpunkt steht diesmal die Vielfalt der verschiedenen Spezies im Universum und wie sie sich in Physiologie, Kultur, Religion, Sprache und Geschichte unterscheiden. Es wird die Vielfalt gefeiert und die Möglichkeit, trotz oder gerade wegen der Unterschiede voneinander zu lernen und einander zu verstehen. Eine wichtige Frage, die in diesem Zusammenhang gestellt wird, ist, was Heimat eigentlich bedeutet, wie man sie findet oder schafft. Die Charaktere haben alle unterschiedliche Hintergründe und Gründe für ihre Reise. Manche sind auf der Suche nach einer neuen Heimat, andere kehren zu einer alten zurück, wieder andere haben keine. Entsprechend gibt es ganz unterschiedliche Perspektiven auf die Frage. Die Handlung wird im Wechsel aus der Sicht von den vier Hauptfiguren Roveg, ein Quelin der nach einem politischen Skandal aus seiner Heimat verbannt wurde, Pei, die Äulonerin, die man bereits aus anderen Teilen der Reihe kennt, Speaker, eine Akarak, die als Botschafterin ihrer Spezies fungiert und Ouloo, einer Laru, die Motel auf Gora betreibt, in der die Figuren aufeinandertreffen, erzählt. Sie sind sehr lebendig und symapthisch beschrieben und verfügen über ihre ganz eigene Persönlichkeit, Stärken und Schwächen und haben ihre jeweiligen Ziele und Konflikte, die sich im Laufe der Geschichte herauskristallisieren. Vor allem Roveg hat mir sehr gut gefallen, denn er erweist sich als sehr weltoffene Figur, die neugierig, freundlich und offen auf andere Kulturen zugeht. Insgesamt sind die Charaktere jedoch alle sehr liebevoll gestaltet, sodass man sie alle zwangsläufig ins Herz schließt und nicht will, dass ihnen Unheil wiederfährt. Wie sehr die Wayfarer-Reihe von seinen Charakteren lebt, wird hier einfach wieder richtig deutlich! „Die Galaxie und das Licht darin“ ist ein würdiger Abschluss der Wayfarer-Reihe, die mit ihren lebendigen Charakteren, der farbenfrohen Galaxie und ihren großen Themen die Leser begeistert. Die Buchreihe ist für alle geeignet, die eine gute Space Opera lieben, aber auch für Einsteiger in das Science-Fiction-Genre, die sich für die verschiedenen Kulturen, Religionen und Geschichten der Spezies in der Galaxie interessieren. Es ist eine Reihe, die zeigt, dass es immer ein Licht in der Galaxie gibt, das uns leitet und verbindet. Ich bin ein bisschen traurig, dass eine so tolle Wohlfühlreihe zu Ende geht und hoffe sehr, dass noch weitere schöne Bücher von der Autorin folgen werden!
Absolute Leseempfehlung und toller Reihenabschluss. Neben Band 1 mein absoluter Favorit. Es sagt nichts Gutes über uns aus, dass dieses Buch als akkurate Parabel zum Weltgeschehen in 2024 gelesen werden kann, aber im Februar 2021 erschienen ist. Becky Chambers ist fantastisch darin, die Parallelität der Gefühle auszuarbeiten. Dieses Buch hat mein Herz zerissen, aber zeitgleich kam ich in den Genuss der trademark wholesomeness, die Becky Chambers so unvergleichbar vermitteln kann.
Ich habe mich riesig gefreut, als der (deutsche) Erscheinungstermin bekannt gegeben wurde und war noch aufgeregter als das Buch endlich versendet wurde. Nicht umsonst, denn wie auch die Bänder davor bin ich einfach nur verliebt. Ich liebe es wie Autorin eine Geschichte erzählen an, die sanft vor sich hin plätschert, die ohne Hektik und Action aus kommt und dabei trotzdem fesselnd ist. Es passiert quasi nichts und trotzdem ist die Spannung hoch. Allein durch Schreibstil und durch die Charaktere. Wie immer habe ich mich gefreut noch mehr über bekannte Charaktere zu erfahren.. auch wenn das Herz bei der Erwähnung von Ashby immer etwas weh tat, denn dorthin wird es nie wieder zurückkehren. Wie sehr habe ich mir das gewünscht, aber da die Reihe mit diesem Band nun zu Ende ist, werde ich wohl einfach bald Band 1 noch mal lesen
Verschiedene Wesen landen auf einen Planeten und kommen von diesem nicht weg. Runter gebrochen ist das die Story von "Die Galaxie und das Licht darin". Dahinter verbärgt sich jedoch die hoffnungsvolle und menschlichste Geschichte, die ich seit langem gelesen habe. Ich würde am liebsten das Buch so vielen Menschen in die Hand drücken - mit der idealistischen Hoffnung, dass sie dadurch anderen offener begegnen und lernen, Vorurteile zu überwinden. Denn darum geht es in dem Buch. Hier treffen sich vier verschiedene Spezien aufeinander, vier verschiedene kulturelle Hintergründe, vier verschiedene Sozialisationen, vier verschiedene Weltsichten. Das Buch zeigt, wie schwierig es sein kann, anderen Dinge näher zu bringen, die für einen selbstverständlich sind, es zeigt, wie wichtig es ist, es dennoch zu versuchen, es zeigt, wie man andere trotz unterschiedlicher Positionen respektieren kann, das Buch zeigt so viel. Streng genommen hat das Buch keinen wirklichen Plot, keinen wirklichen Konflikt, keine Heldenreise, keinen großen Antagonisten. Dennoch habe ich es voll und ganz liebt, konnte es nicht aus der Hand legen und habe mit viel Begeisterung den Interaktion gefolgt. In einer Zeit, die voller Krieg und Zerstörung ist, schafft es Becky Chambers wie keine andere, Hoffnung zu spenden, Hoffnung, dass es doch möglich ist, sich trotz Unterschiede auf Augenhöhe zu begegnen. Ich verabschiede mich mit einem weinenden Auge von einer großartigen Sci-fi Reihe.
Das Five Hop One Stop auf Gora ist ein kleines Motel, geleitet von Ouloo und ihrem Sohn Tupo. Ouloo bemüht sich für jede Spezies perfekte Gastgeber zu sein. Eines Tages versagt das planetare Satelitensystem und Ouloo und ihre Gäste sind sozusagen eingesperrt. In dieser Zeit lernen sie sich zwangsläufig besser kennen. In diesem vierten und leider letzten Band der Reihe lernen wir neben Ouloo und ihrem Sohn Tupo noch Speaker, eine Akarak, Roveg, einen Quelin und Pei, eine Äluonerin keinen. Pei ist uns bereits im ersten Band (Der Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten) als Gefährtin von Ashby bekannt. Um ihr Verhältnis zu ihm geht es auch in diesem Band, denn Pei muss sich die Frage stellen, ob sie sich über geltende Konventionen hinwegsetzen will und die Beziehung offen leben will. Roveg ist auf den Weg zu seinem Heimatplaneten, nachdem er von dort vor Jahren ausgestoßen wurde. Und Speaker und ihre Schwester Tracker gehören einem Volk an, das keinen Heimatplaneten mehr hat. Jeder hat so seine Vorurteile gegenüber den anderen Spezies und muss durch den erzwungenen Aufenthalt feststellen, dass die Realität doch oft ganz anders aussieht. Mir haben die Gespräche untereinander besonders gut gefallen, in denen sich die Protagonisten über ihre Kulturen ausgetauscht haben. So sind gerade die Akarak als Piraten verschrien und doch passen Speaker und ihre Schwester nicht in dieses Bild. Auch die Themen Familie, Werte und Fortpflanzung der unterschiedlichen Spezies spielen eine gewichtige Rolle. Durch die Gespräche und die unterschiedlichen Meinungen reflektieren die Protagonisten auch ihr eigenes Verhalten und hinterfragen es. Mir hat dieses Buch wieder ausgesprochen gut gefallen. Ich fand es schön die fünf zu begleiten und zu sehen, wie aus Fremden so etwas wie Freunde und Weggefährten werden. Gerade das Ende des Buches hat mich sehr berührt und es mich bedauern lassen, dass Becky Chambers nun kein weiteres Buch aus diesem Universum veröffentlichen wird. Nicht nur dieses Buch, die ganze Reihe sind etwas besonderes in der Science Fiction und mir sehr ans Herz gewachsen. Ich hoffe sehr, dass uns die Autorin weiter mit Büchern beglücken wird. Daher von mir eine volle Leseempfehlung!
It's always hard to let a book series/universe go and here it's especially hard for me. Book four was stunning ... Was wonderful, as was every other book. I love how Chambers always manages to include so many important topics in her books. Themes like home and what does having home mean or not; who dictates to female read people what they should or shouldn't do with their fertile bodies; what makes us different from each other and where are we the same and don't we all end up looking at the same starry sky? How different cultures are and how important the exchange and not forgetting and accepting and learning is. How important it is to find your voice, even when you are afraid. (The topic of milk and cheese consumption made me smile especially in this book - it was wonderfully brought in and not at all "I'm forcing it on you.") How important people you care about are and how different concepts of family, love and everything can be. And Chambers doesn't point the finger at you .... she weaves topics into her universe in such a charming and loving and creative way that I want to cry with joy. Speaker, Pei, Roveg, Tupo and Ouloo ... this cast was stunning.
Der letzte Teil hat mich wieder vollends überzeugt.
Ein wunderbarer Abschluss! Das Buch hatte genau die richtige Balance zwischen Humor, Spannung und tiefgründigen Gesprächen, die zum Nachdenken anregen. Auch wenn der 3. Teil nicht so meins war, war der letzte Teil wieder grandios und ein toller Abschluss dieser Reihe. Irgendwo bin ich aber auch traurig, ich glaube, ich könnte gut noch 5 weitere Bücher aus dem Universum lesen.
4.5* Ich liebe die Bücher von Becky Chambers einfach total. In all ihren Büchern spielen Akzeptanz und Offenheit gegenüber Anderem eine grosse Rolle und auch hier war das wieder der Fall. Ich fand es toll wie viele Unterhaltungen es in diesem Teil gab wo es darum ging andere Personen, andere Lebensweise und andere Ansichten zu teilen und zu verstehen. Ihr Charaktere wachsen einem total ans Herz und auch in diesem Teil war dies wieder der Fall. Die Handlung selbst steht weniger im Vordergrund sondern eher die persönliche Entwicklung der Figuren und diese war auch in diesem Teil sehr gelungen. Ich hätte noch sehr viel mehr über all diese Figuren lesen können.
I adore Becky Chambers's books: They are cozy, extremely character focused, have well-drawn alien cultures that feel both foreign and believable and she manages to make me care so much for the characters. This one is mostly about intercultural contact with everyone bringing their own baggage with them. The author is so good at creating these species and making the characters good representations of them but also very much their own people. I also really loved getting a POV from a minor character from the first book. It's charming, emotional, occasionally funny, the characters are amazing and being able to write a compelling book about people basically waiting for a couple of days is a achievement in itself.
Das war wieder ein Highlight von Becky Chambers. Die cozy SciFi-Story lebt von dem Detailreichtum und der Diversität der Alienvölker, die hier am Rande des Universums aufeinander treffen. Der Plot an sich - ein technischer Unfall, der Flugverkehr kurzfristig lahmlegt und deshalb drei sehr unterschiedliche Charaktere am Boden eines unwirtlichen Planeten festhält, wo sie in einer Raststätte eines vierten Aliens festsitzen - ist super schnell erzählt. Die Eigenheiten der Charaktere an sich, ihre Geschichten, Träume, Hoffnungen - das ist es, was den Roman zum Leben bringt. Mit den Akarak taucht hier zudem eine neue Spezies auf, der man in Wayfarer nur am Rande begegnet ist. Die Aeluon Pei kennt man bereits aus Band 1 (wenn man sie nicht, so wie ich, vergessen hat), und generell haben Aeluon und ihre Farbkommunikation ja auch in den anderen Teilen schon eine große Rolle gespielt. Auch die Quelin kennt man etwas besser. Die Raststätte selbst gehört einer Laru, Ouloo, und ihrem Kind Tupo, das noch zu jung ist, sich für ein Geschlecht entschieden zu haben. Die Pronomen xyr werden das gesamte Buch über für Tupo verwendet und generell fand ich das Konzept so toll, auch wie Ouloo an einer Stelle darauf angesprochen wird und reagiert, dass sie Wetten furchtbar findet und es ganz Tupo überlässt, sobald xyr bereit dafür ist. Von den Laru hatte ich davor nicht mehr viel im Kopf (kamen sie schon mal vor?), aber die Rasse ist auch eher ein Gegenentwurf zu den zurückgezogenen Quelin. Die Laru sind quasi enthusiastische Immigranten und Verfechter von Vielvölkerkontakten. Die Akarak bringen dagegen viel nachdenklichere und schwerere Töne mit in die Geschichte. Ich habe noch nicht ganz entziffert, ob es eine menschliche Vorlage für ihren Background gibt, aber zu heutigen Zeiten ist das, was Speaker erzählt und vertritt, aktueller denn je. Doch trotz aller Konflikte und zwischendurch mal spannender Stellen bleibt das Buch von der Grundstimmung so wohltuend. Die Charaktere behandeln sich mit Respekt, Neugier. Konflikte werden thematisiert und ausgehalten, Unterschiede ebenso. Es war wohltuend und spannend, wie das Wayfarer-Universum so hoffnungsvoll existiert. Eine wunderschöne Reihe.
The 4th book of the Wayfarers series was just as great as the others. This time we are stranded on Gora, a small planet with nothing more to offer than its proximity to a bunch of wormholes to other regions of deep space. Here, Ouloo, a Laru, created the Five-Hop One-Stop and caters to all the long-haul travelers. When a technological failure stops all transit, she, her kid Tupo and her 3 guests (an Aeluon, an Akarak and a Quelin) have a lot of time on hand to get to know each other. The plot may not be the most eventful, granted. But the book lives through its lovely and extremely diverse characters. How on earth did Becky Chambers create this whole new set of species, all with their own body form, language, customs, habits and even history? I am truly overwhelmed by the genius of it. This is just such a great and important book. I mean, with the background of being stranded on a little planet, Chambers creates a handbook of how tolerance could and should be lived. And what our future in space will look like. The information offered is just amazing in its complexity. The topics are as diverse as the characters: race, gender, war, exile, integration, communication, home, reproduction, culture, growing up. There‘s everything in it and it is written so expertly wonderful that you don‘t feel overwhelmed. You just want more. Awesome combination! I love that there was no human character this time - it even underlines the complex diversity on all accounts. You begin to understand the alien species but you never forget all the differences. At its core this book, the whole series really, is about tolerance. But it is also so much fun just to learn about space and the different species. I love the Aeluons and their color language. The Larus choosing their gender when old enough. The difficult relationship the Akaraks have with the concept of a homeplanet. I think this book was a great conclusion to a sci-fi saga (even if it probably wasn’t the last book, I hear) Every book has its own charm. One can read them in any order and it‘s not a series as such, more of a bunch of books in the same universe - increasing the feeling of depicting a whole new world, a real glimpse into the future! Thanks to Netgalley and the publisher for providing me with an eARC of this book!









































