Zwischen zwei Sternen

Zwischen zwei Sternen

by Becky Chambers·Book 2 of 4
Softcover
4.4221
RoboterFeministische Science FictionSpace OperaKi-System

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Description

»Zwischen zwei Sternen« ist Becky Chambers zweiter Science-Fiction-Roman aus dem Wayfarer-Universum – eine optimistische Space Opera mit High-Tech-Städten auf fremden Planeten, künstlichen Intelligenzen, außergewöhnlichen Aliens und einer gehörigen Portion Tiefgang.
Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.
Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, eingeschränkt auf modifizierte menschliche Körperfunktionen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist.
Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine chaotische Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die Künstliche Intelligenz zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …
Für Fans von Firefly, Mass Effect, Joss Whedon und Star Wars.

»Herzerwärmend, nachdenklich und echte Science Fiction!« The Guardian

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Space Opera
Format
Softcover
Pages
464
Price
13.40 €

Author Description

Becky Chambers ist als Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers in Kalifornien aufgewachsen. Die Zeit zum Schreiben ihres ersten Romans hat sie sich durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Das Buch wurde prompt zu einem Überraschungserfolg. Seitdem wurde sie für zahlreiche Preise nominiert und hat einige davon gewonnen, u.a. den Hugo Award für die beste Serie.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
62%
74%
9%
5%
100%
74%
81%
78%
22%
93%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
96%
96%
100%
100%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate0%
Variable100%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%
Bildhaft (100%)Poetisch (50%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

56
All
4.5

Eine KI auf der Suche nach ihrer Bestimmung

Lovelace ist eigentlich dazu gedacht, die Schiffssysteme der Wayfarer (bekannt aus „Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten“) zu steuern. Aber nach einer Fehlfunktion wird sie neu gestartet und kann sich an nichts erinnern. Sie kennt weder ihre Crew noch sich selbst. Um ihrer Vergangenheit zu entkommen, beginnt sie ein neues (und als KI sehr illegales) Leben auf einem fernen Planeten. Doch wird sie einen Lebenssinn finden, zwischen all jenen Leuten, die so ganz anders sind als sie? Es geht zurück ins Wayfarer-Universum. „Zwischen zwei Sternen“ ist keine direkte Fortsetzung zum ersten Teil, dennoch hilft es, ihn vorher gelesen zu haben, denn viele Charaktere sind schon bekannt. Wir erleben die Handlung auf zwei Zeitebenen, einmal die von Lovelace, die sich in einem synthetischen Körper zurecht finden muss, und die von Pepper, der Frau, die ihr hilft, ihre wahre Identität zu verstecken. Wie immer bei Becky Chambers ist die ganze Welt unfassbar lebendig und vielfältig, der Planet geflutet von den unterschiedlichsten Lebensformen und Lebensansichten. Es wird bunt und auch ein bisschen skurril, aber allein die Vielfalt der verschiedenen Spezies ist unfassbar spannend. (Auch wenn ich mich die ersten hundert Seiten nur an die wenigsten Hintergrundinformationen aus Teil eins erinnern konnte und denkbar verwirrt war.) Wer pompöse Science Fiction erwartet, ist in dieser Buchreihe natürlich falsch. Es explodieren auch in diesem Buch keine Dinge, gibt keine Weltraumschlachten oder Alieninvasionen. Es ist weder Utopie noch Dystopie, wird tiefgründiger, vielleicht sogar noch nachdenklicher als in Teil eins, denn die Autorin beschäftigt sich sehr eindrücklich mit der Frage der Identität der KIs, wo Leben aufhört und wo Rechte von empfindsamen Wesen anfangen. Dabei langweilt sie den Leser allerdings überhaupt nicht. Zwischendurch gibt es in der Vorgeschichte ein kleines Abenteuer und -oh Sterne- das war so unfassbar traurig, selbst mit Happy End. Insgesamt kommt dabei ein vielseitiges, abwechslungsreiches und auch spannendes Buch heraus, das ganz ohne Action auskommt, aber auf ganzer Linie zum Lachen, Tränen verdrücken und Nachdenken bewegt und natürlich mit unglaublicher Kreativität besticht.

Eine KI auf der Suche nach ihrer Bestimmung
5

Großartig!

Mehr ein Spin-Off als eine Fortsetzung, aber was für eins! War anfangs skeptisch, weil es eben nicht mit den alten Charakteren weiterging, aber dann habe ich es verschlungen und hatte am Ende Tränen in den Augen. Ein unglaublich rundes Werk.

5

Wunderbares Buch und Teil 1 in nichts nachstehend, ich war erst skeptisch aber am Ende hatte ich eine super cozy und glückliches Gefühl ❤️

4

Das Buch gefiel mir gut. Das quasi zeitgleich die Geschichte zweier Personen über verschiedene Zeiten hinweg erzählt wird hat der Geschichte meiner Meinung nach gut getan. Dennoch fand ich den zweiten Band leider schwächer als dem ersten und es war schade das sonst niemand aus dem 1. Teil vorkam.

3.5

Sweet und Spannend

Nachdem wir im ersten Teil die wundervolle Welt der Wayfairer kennenlernen durften, dreht sich der 2. Teil nun um Pepper und Sidra (Lovelace), die wir bisher noch wenig kennengelernt haben. Ihre Entwicklung steht im Vordergrund des Buches und überzeugt mit ganz viel Herz sowie Ecken und Kanten und spannenden Backstories. Manche Details haben mir leider nicht so gut gefallen, vor allem, was Peppers Origin-Story anging. Der Teil mit den Hunden hat mich einfach zu sehr verstört und sowohl das Zusammentreffen mit Blue, als auch die Geschichte von Peppers Herkunftsplaneten wirkten auf mich unvollständig. Da hätte ich mir mehr Kontext gewünscht. Dafür habe ich die Beziehung zwischen Jane und Eule geliebt und konnte mich auch in Sidras Entwicklung gut einfühlen. Es hat richtig Spaß gemacht mit ihr zusammen die Welt neu zu entdecken. Allgemein hat mich die Vielschichtigkeit der Charaktere im Vergleich zu Band 1 total überzeugt und die neuen Blickwinkel auf das Universum von Becky Chambers haben wieder Lust auf mehr gemacht! 🫶🏻

4.5

Eine starke Geschichte über zwei Frauen, die ihren Platz in der Gesellschaft suchen und erkämpft. Hat mir gut gefallen, wobei ich den ersten Teil etwas stärker fand.

5

Band 2, alle Bände in sich abgeschlossen. Dieses Buch war einfach nur WUNDERSCHÖN. Ein richtiges cozy Wohlfühlbuch mit nahbaren, sehr diversen Charakteren. Im Wayfarer-Universum steckt so viel Kreativität und man wird auf subtile Art zum Nachdenken angeregt. Ich liebe alles an den ersten zwei Bänden!

4

„Zwischen zwei Sternen“ erzählt von Sidra, einer KI in einem Bodykit und Jane, einem Mädchen, das aus ihrer Fabrik ausbricht. Beide müssen lernen, mit für sie ungewohnten Situationen fertigzuwerden. Im zweiten Band ihrer Wayfarer-Reihe erzählt Becky Chambers zwei Geschichten. Beide handeln von Nebencharakteren aus dem ersten Teil. Bei Sidra handelt es sich um die frühere Lovelace, deren Bewusstsein – illegalerweise – auf ein Bodykit übertragen worden ist. Und auch bei Jane wird recht schnell klar, um welchen Nebencharakter es sich handelt. Der Roman pendelt zwischen diesen beiden Handlungssträngen hin und her. Und wie auch im ersten Teil liegt der Fokus voll und ganz auf soziologische und philosophische Fragen. Denn beide Protagonistinnen haben im Wesentlichen ähnliche Probleme: Wer bin ich? Was ist Identität? Kann ich, so wie ich bin, auf dieser Welt überleben? Wie komme ich mit der Gesellschaft und die Gesellschaft mit mir klar? Was ist Familie? Solche Fragen machen Spaß und wer Freude daran hat, über derartige Dinge mit Hilfe eines gut und lebendig erzählten Romans nachzudenken, der kann auch hier bedenkenlos zugreifen. Warum halte ich „Zwischen zwei Sternen“ dennoch für den schwächeren Band? Ich muss eingestehen, dass das an mir und meiner Erwartungshaltung liegt. Ich hatte erweitert, weitere Geschichten rund um die Crew der Wayfarer, die ich liebgewonnen habe, zu bekommen.“Zwischen zwei Sternen“ spielt aber lediglich im selben Universum – die Wayfarer und ihre Crew kommen gar nicht vor. Und einerseits schätze ich, dass Becky Chambers hier etwas vollkommen anderes gemacht hat, andererseits hätte sie meiner Meinung nach durchaus nochmal das Selbe machen können und es wäre mir vermutlich dennoch nicht langweilig geworden. Sei es, wie es sei, auch wenn „Zwischen zwei Sternen“ völlig anders ist als „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“, so bleibt doch die liebevoll erzählte Art und Weise und der für mich wunderbare soziologisch-philosophische Hintergrund, der weiterhin erhalten bleibt. Ich bin gespannt auf Band drei!

4

Nicht ganz das, was man als Fortsetzung erwartet und auch nicht ganz so packend, wie der Vorgänger. Aber immer noch ein interessanter SciFi Roman mit Schwerpunkt Kulturen und Beziehungen! Autorin sehr zu empfehlen!

5

Ursprünglich hatte ich gehofft, dass es mit Band zwei der Wayfarer-Reihe auch weitere Abenteuer mit unserer bekannten Crew geben würde & war kurz - sehr kurz - enttäuscht, ABER dieses Buch, bei dem wir den weiteren Weg der KI miterleben und die Vergangenheit von Pepper erfahren, ist so wunderbar sympathisch und spannend geschrieben, dass ich mich auch fernab der Wayfarer verliebt habe ❤️ Diese Welt ist so groß und ich freue mich darauf noch mehr zu lesen!

4

Kommt nicht ganz an seinen Vorgänger ran, aber dennoch lesenswert.

Nachdem ich vom Vorgänger DER LANGE WEG ZU EINEM KLEINEN ZORNIGEN PLANETEN total begeistert war, war ich mehr als gespannt, wie mir der 2. Teil wohl gefallen würde. Es werden zwei unterschiedliche Geschichten, aus zwei verschiedenen Perspektiven und in zwei unterschiedlichen Zeitsträngen erzählt. Zum einen haben wir da Lovelace, die ehemalige KI des Raumschiffs Wayfarer, die in einen synthetischen Menschenkörper transferiert wurde und sie damit so ihre Probleme hat. Zum anderen geht es um ein Kind, namens Jane 23, das in einer Fabrik auf einem Planeten arbeitet und eines nachts in einem unbeobachteten Moment fliehen kann. ZWISCHEN ZWEI STERNEN hat zwei unterhaltsame Geschichten, die zum Ende hin zusammengeführt werden. Die Geschichte um Lovelace/Sidra ist anfangs recht interessant , dümpelt sie doch im mittleren Teil einfach nur noch vor sich hin, bevor das Ende wieder sehr actionreich wird. Die Probleme und Einschränkungen, die die KI in ihrem menschlichen Bodykit hat und das sich ihr plötzlich Fragen über ihre Existenz auf dem Raumschiff, über Freundschaft, Liebe, Haß und Betrug aufdrängen, sind zwar nicht uninteressant, aber über die vielen Kapitel doch etwas anstrengend, da nicht wirklich viel passiert. Die Geschichte um Jane 23,fand ich hingegen sehr viel interessanter. Obwohl sehr schnell klar ist, wer Jane 23 eigentlich ist, waren ihre Erlebnisse ein echt spannendes Abenteuer. Ich habe mit ihr mitgefiebert und gelitten und mich letztendlich für sie gefreut. Tatsächlich habe ich die Wayfarer Crew, die mir sehr ans Herz gewachsen war, vermißt. In dieser Geschichte gab es halt keine Reise mit Raumschiffen und keine Crew. Ich hatte gehofft, das die Crew doch noch mal auftaucht. Fazit: Ich finde, Band 2 reicht nicht an seinen Vorgänger heran. Dennoch hatte es mich recht gut unterhalten und ich konnte es aufgrund seines lockeren und gut verständlichen Schreibstils recht schnell durchlesen. Das Buch hat mich jetzt nicht so umgehauen, wie Band 1, dennoch bin ich nicht enttäuscht. Von mir gibts: 4/6 Sterne

5

Berührende Geschichte und liebenswürdige Figuren

Ich sollte das Buch im Rahmen eines Uni Seminars lesen. Das Thema Science Fiction ist eigentlich überhaupt nicht meins und dementsprechend skeptisch war ich. Aber ich muss sagen, ich liebe dieses Buch. Ich bin sofort in diese Welt eingetaucht und die Figuren haben mein Herz von der ersten Seite an erobert. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

4.5

SuB Buch welches ich als Hörbuch gehört habe

Die Geschichte von Sitra (Lovelace), Pepper und Blue hat mich wieder sehr begeistern können. Das Hörbuch war super eingesprochen und war toll zu hören. Allerdings sollte man bei der Sache bleiben, da es wirklich viel zu merken gibt und man sonst etwas durcheinander kommt. Wir begleiten die 2 auf ihrem schwierigen Weg sich anzupassen und es wird auch erklärt warum Pepper darauf besteht Sitra zu helfen. Es war wirklich angenehm mal eine Sience-Fiction Geschichte zu erleben bei der es nicht um Krieg oder Eroberungen neuer Welten geht. Trotz dem Nichtvorhandensein von Aktion jeglicher Art war es interessant und kurzweilig. Ich freue mich schon auf Band 3 und vergebe 4,5⭐️

3

In diesem zweiten Teil der Wayfarer-Reihe sind wir nicht mehr auf dem bekannten Schiff unterwegs, sondern begleiten Lovey auf ihrem Weg als eigenständiges Wesen, nicht mehr als KI. Das Buch hatte durchaus seine schönen Momente, jedoch fehlte mir alles in allem ein wenig die Story, sodass sich das Buch etwas in die Länge gezogen hat. Trotzdem war es ein schönes Erlebnis, die Geschichte von Lovey/Cidra und Pepper erkunden zu können und die beiden so besser kennenzulernen.

5

the pacing, the characters, the writing, the world-building... all exceptionally well done and an absolute joy to read!

i wanted to read this in one go but am very glad i gave myself some time to fully savour every page.

5

Oh gosh, I think I liked this book even more than the first one? I was skeptical at first because I didn't really want to read a story about Lovelace, but ... holy heck. I was so captivated by the two different time lines we were shown that I could hardly put the book aside. Pepper's story is as fascinating and exciting as it is cruel. (Also an important exploration of humanity and dehumanisation, slavery and the consumer society). Also, the first (and subsequent) steps of "Lovelace" ended up enthralling me so much that I came to love her. The discussion about AI and the (legal) problems and wishes and desires was very well done - seemed really well thought out and sensitively crafted. (I think I'll leave it at that ... I have a feeling I'll just spoil things otherwise :'D) Becky Chambers' great writing is nothing new, but ... hach. I LOVE her world.

4

Ich liebe, wie sehr Mental Health so spielerisch innerhalb der Welt thematisiert wird

5

Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte das unbedingt ändern! Es fühlte sich bei Band 2 wie ein „nach Hause kommen“ an, obwohl es um andere Charaktere geht, als im ersten Buch. Obwohl es so viele galaktische Spezies gibt, behält man den Durchblick und die Eigen- und Besonderheiten der Aliens. Der Schwerpunkt dieses Buches liegt bei der Freundschaft und der Frage wer man selbst ist. Eine absolute Leseempfehlung auch für (noch) nicht-SciFi Leser!

5

📖 Zwischen zwei Sternen von Becky Chambers 📖 Im zweiten Teil der Wayfarer Reihe begleiten wir unsere Heldin - deren Namen ich hier für alle, die den ersten Band noch lesen wollen, nicht erwähnen werde - in ihr neues Leben, wo sie mit allen kleineren und grösseren Schwierigkeiten zurechtkommen muss. Zum Glück hat sie Pepper an ihrer Seite, die alles tut, um ihr die neue Situation erträglich zu machen. Letztere ist auch der Star des zweiten Erzählstrangs. Wir erfahren, wo Pepper her stammt. Wie sie dort gelebt und vor allem überlebt hat. Die beiden Erzählstränge sind sehr unterschiedlich, was auch durch die unterschiedlichen Charaktere der Protagonistinnen bedingt ist. Mir persönlich hat Peppers Geschichte etwas besser gefallen. Aber die beiden nehmen sich nicht viel. Es ist wieder ein unglaublich gutes Buch und auch wenn der erste Wayfarer wohl immer unerreichbar bleiben wird, hat mich zwischen zwei Sternen auch absolut umgehauen! Es ist wieder eine Geschichte, in die ich mich wie in eine warme Decke hätte einkuscheln können… nicht ganz so sehr wie der erste Teil, aber dafür bekommen wir hier mehr Action geboten. Für mich ist auch dieser zweite Teil ein absolutes Highlight und die Reihe ist weiterhin auf dem Weg zum Prädikat Herzensreihe. Wenn ihr SciFi mögt und die Wayfarer nicht nicht kennt, dann solltet ihr wirklich wirklich wirklich (!!!) mal überlegen, ob ihr der Reihe nicht eine Chance geben wollt.

Post image
3

Stellenweise sehr schön, dann wieder so schnell erzählt, dass ich das Gefühl habe, Seiten überblättert zu haben. Mir passiert zu viel im Off und die Geschichte konnte mich deswegen nicht wirklich überzeugen.

4.5

Außerordentliche Charaktere ♡

Wie Band 1 ein wunderschönes Buch mit tollen Figuren zum mitfiebern! Manchmal waren mir die Sprünge etwas zu schnell / ungewohnt und irgendwie fehlten mir dadurch die spannenden Stellen. Nichtsdestotrotz eine tolle Geschichte

3

Ich liebe die Welt des Wayfarer Universums, die die Autorin hier geschaffen hat. Sidras und Janes Geschichten sind wohlig und emotional. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass der Band etwas mehr auf den 1. Band aufbaut oder es zumindest einige Gastauftritte meiner geliebten Wayfarer-Crew geben könnte. Die Handlung war insgesamt etwas weniger spannend und abwechslungsreich als in Band 1. Ich werde weiterlesen, wenn ich etwas gemütliche, leichte Unterhaltung benötige.

5

Ich musste lachen, bangen und mit den Tränen kämpfen. So unglaublich schön. Fast noch besser als der erste Band und auf jeden Fall ein absolutes Highlight für mich. So herzerwärmend und gespickt mit so vielen schönen Denkanstößen und Botschaften. Ich vermisse die Charaktere jetzt schon.

3

Dieses Mal fehlte mir die Verbindung zu den Protagonisten. Zudem vermisste ich die Crew der Wayfarer, da in diesem Buch der Fokus fast ausschließlich auf zwei Charaktere gerichtet ist.

4

Leider keine direkte Fortsetzung, aber dennoch eine schöne Geschichte.

„Zwischen zwei Sternen“ ist der zweite Roman aus dem „Wayfarer“-Universum von Becky Chambers, setzt aber die Handlung des ersten Bandes nicht fort. Im Mittelpunkt steht die KI Lovelace, die in einem künstlichen menschlichen Körper steckt und lernen muss, ihren Platz in der Welt zu finden. Wie bereits aus dem ersten Teil bekannt, ist der Schreibstil von Becky Chambers figurenorientiert. Für diesen Roman bedeutet das konkret, dass er sich vor allem an den beiden Hauptfiguren Lovelace bzw. Sidra und Jane orientiert. Was mir an ihrem Stil besonders gefällt, ist, dass er sehr angenehm und ungemein positiv ist. Während es in vielen anderen Science-Fiction-Büchern eher um epische Reisen durchs Weltall geht, geht es hier vor allem um tiefere Themen wie Selbstfindung und Identität, die auch im Mittelpunkt des Buches stehen. Die Thematik und die Darstellung in diesem Buch unterscheiden sich grundlegend vom ersten Band. Die Konflikte im Roman erinnern eher an die heutige Zeit, in der Minderheiten immer noch unterdrückt werden. Sei es aufgrund der Identität, der Sexualität oder der Herkunft. Interessant ist auch das Thema künstliche Intelligenz, das in der heutigen Zeit immer präsenter wird und bei dem sich auch die Geister scheiden, ob und inwieweit KI sinnvoll ist und wo die Grenzen liegen sollten. Es gibt zwei Handlungsstränge. Der erste spielt in der Gegenwart und erzählt die Geschichte von Sidra, der zweite spielt in der Vergangenheit und handelt von Jane 23, einem Mädchen, das künstlich erschaffen wurde, um in einer Werkstatt auf einem Schrottplaneten zu arbeiten. Die beiden Erzählstränge wechseln sich kapitelweise ab, was mich ehrlich gesagt ziemlich gestört hat. Es wirft einen ziemlich aus dem jeweiligen Handlungsstrang heraus und endet leider auch hin und wieder mit Cliffhangern, bei denen man sich dann gedulden muss, bis die Perspektive wieder an der Reihe ist. Ich fand außerdem Janes Geschichte weniger interessant als Sidras Selbstfindungsprozess. Gerade Sidra hat mir von den beiden Hauptfiguren sehr gut gefallen. Sie hat immer noch damit zu kämpfen, dass sie auf einen Körper beschränkt ist und nicht wie früher als KI im Raumschiff mit Kameras überall dabei sein kann oder schnell in eine Datenbank schauen kann, um alle Informationen zu bekommen, die ihr im Umgang mit anderen fehlen. Außerdem muss sie sehr aufpassen, dass niemand herausfindet, dass sie eine KI in einem künstlichen Körper ist, da es illegal ist, als künstliche Intelligenz einen Körper zu besitzen. Jane 23 dagegen hat mir überhaupt nicht gefallen. Sie ist mir erst zu emotionslos und dann viel zu aggressiv. Ihre Geschichte ist zwar nicht ganz ohne, aber ich hätte mir hier eine Figur gewünscht, mit der man sich besser identifizieren oder zumindest besser verstehen kann. Insgesamt sind die beiden Charaktere aber wie im ersten Teil gut ausgearbeitet und interessant genug, um sich gut durch das Buch zu lesen. Ich muss zugeben, dass ich anfangs sehr enttäuscht war, dass es mit der Wayfarer-Crew, die mir sehr ans Herz gewachsen ist, nicht weitergeht und dass sie in diesem Buch leider überhaupt nicht vorkommt. Dennoch hat mir auch dieser Roman gut gefallen, wenn auch weniger als der erste Teil und nicht zuletzt, weil er sich durch die andere Erzählweise ganz anders liest. Ja, es gibt ein paar Längen, in denen eher weniger passiert, aber das Buch ist für mich immer noch super mit seiner faszinierenden Welt und den tiefgründigen Themen. Eindeutig zu empfehlen!

5

Jetzt, wo die KI ChatGPT grad in aller Munde ist, passt der zweite Band der Wayfarer-Serie gut in die Zeit. In einem einerseits erschreckenden, andererseits warmherzigen Szenario denkt Becky Chambers über ethische Fragen zu diesem Thema nach. - Das Buch hat mir noch besser als der erste Teil gefallen.

5

Einfach zum wohlfühlen 🥰

4

Das erste Buch dieser Reihe hatte ich bereits vor einiger Zeit gelesen. Es konnte mich eigentlich nicht so recht begeistern, dennoch griff ich aus einer Laune heraus zum zweiten Band, der mir in einer örtlichen Buchhandlung ins Auge gesprungen war. Ich habe diesen Kauf nicht bereut. Die Hauptfiguren Wie schon im ersten Band stehen auch in diesem die Figuren im Vordergrund, weniger die SciFi-Welt als solche. Doch während es in Teil 1 eine ganze Crew ist, deren Weg wir folgen, so ist es hier auf zwei bzw. drei Charaktere begrenzt.  Zunächst ist da Sidra, die zuvor als Lovelace ein Schiff gelenkt hat. Sie ist eine hochentwickelte KI, die nun in einem synthetischen Körper steckt, der ihr einerseits mehr Freiheiten gibt, sie andererseits jedoch beschränkt. Außerdem lernen wir Pepper kennen, die Technikerin, die Lovelace damals gerettet hat. Sie gehört zwar zur menschlichen Rasse, wurde allerdings viele Jahre liebevoll von einer KI namens "Eule" aufgezogen und ihrerseits gerettet.  So unterschiedlich die Herkunft von Sidra und Pepper auch sein mag, so sehr ähneln sie sich in ihrer Entwicklung. Beide müssen ihre Umgebung erkunden, sich darin zurechtfinden, ihre Stärken und Schwächen ausloten, um sich schließlich über ihre Umstände erheben zu können.  Diversity  Die Autorin verwebt geschickt diese Schicksale von Mensch und KI zu einer faszinierenden Geschichte in einer Welt voller schillernder Wesen, für die es nicht auf das Äußere oder das Geschlecht ankommt. Vielmehr geht es um ein friedliches, verständnisvolles Miteinander in einer sehr diversen Gesellschaft und darum, offen zu sein für das, was einen verbindet.  Es sind nicht die Unterschiede, die Chambers im Gegensatz zu vielen anderen SciFi-Autoren hervorhebt, sondern die Gemeinsamkeiten. Diversity bedeute für sie optische, soziologische und kulturelle Vielfalt, die letzten Endes aber darauf fußt, dass jedes Individuum empfindsam ist und seinen Platz in der Welt nur mit Hilfe anderer ausfüllen kann. Diversity ist in diesem Buch gelebte Selbstverständlichkeit. Mein Leseeindruck Mich hat "Zwischen den Sternen" emotional stärker berührt, als ich es erwartet hatte.  Peppers Überlebenswille, Eules Hilfsbereitschaft und Sidras Selbstfindung haben mich nachdenklich gestimmt. Gäbe es zwischen KI und Mensch am Ende vielleicht doch so keine große Kluft, wie einige Prognosen es andeuten, wenn KIs empfindungsfähig wie wir wären? Würde der Verstand tatsächlich die Emotionen überlagern oder wäre es nicht doch alles ein wenig komplexer?  Mir hat der zweite Band der Wayfarers-Reihe ausgesprochen gut gefallen, so gut, dass ich den dritten Band vorbestellt habe, der Ende März auf Deutsch erscheinen wird. Ein lesenswertes Buch auch die diejenigen, die nicht gern zu SciFi greifen. 

4.5

Das hat mir wirklich gut gefallen!

Das ist ein Sci-Fi Buch ganz nach meinem Geschmack gewesen. Ich kann gar nicht viel dazu sagen, weil es unfassbar schwer in Worte zu fassen ist. Aber es war so eine wundervolle und berührende Geschichte. Ich liebe es sehr und bin sehr gespannt, wie und mit wem es im dritten Teil weitergeht. 💛

Das hat mir wirklich gut gefallen!
4

Zwischen zwei Sternen ist der zweite Teil der Wayfarer-Reihe, auf den ich mich sehr gefreut habe. Ich habe das erste Buch so genossen, mit der großartigen Crew, den Aliens und unterschiedlichen Rassen, den Systemen und Gepflogenheiten... und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Es gibt zwei Handlungsstränge. Der erste beschäftigt sich mit Lovelace/Sidra, einer KI, die ein Body-Kit bekommt und sich in ihrem neuen Körper zurechtfinden muss. Im zweiten geht es um Jane: ein kleines Mädchen, dass auf einem Schrottplaneten unter der Aufsicht von sogenannten "Müttern" (Roboter) Teile sortiert und manchmal auch repariert. Beide Handlungen sind spannend und verbinden sich zum Ende hin miteinander, Janes Geschichte hat mir jedoch einen Ticken besser gefallen. Nach einem Unfall in der Fabrik kann sie fliehen, landet in einem kaputten Schiff und wird dort von einer KI namens Eule aufgezogen. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie sie es geschafft hat, das Schiff zu reparieren und den Planeten zu verlassen. Die Jahre, die Jane dort verbringt, wie sie überlebt, lernt, was sie denkt und fühlt... das alles hat sich wahnsinnig realistisch angefühlt und ich bin Becky Chambers einmal mehr dankbar dafür, dass sie nicht nur eine tolle weibliche Figur schreibt (wie es so oft in so vielen Geschichten passiert), sondern davon gleich mehrere, die dann auch miteinander interagieren, befreundet sind, sich streiten, oder einfach nur mal miteinander reden. Danach muss man ja leider immer noch regelrecht mit der Lupe suchen. Auch Sidras Gefühle ließen sich gut nachvollziehen: Die Nervosität, nicht mehr alles im Blick zu haben und immer und überall mit jedem Sprechen zu können, die Angst, sich zu verraten. Das wirft ganz spannende Fragen auf, z.B. die, ob KIs menschlich sein können, überhaupt Gefühle und Emotionen haben und ab wann eine Person eigentlich als solche gilt. Wie immer gibt es bei Becky Chambers keinen Sexismus und dafür ganz viel Repräsentation. Verschiedene Arten, unterschiedliche Lebens- und Liebesmodelle, Geschlechtsidentitäten (z.B. Tak, der/die kein festes Geschlecht hat), Fortpflanzungsrituale etc. Gesellschaftskritik fließt dabei wie nebenbei mit ein. Das erinnert mich alles immer ein bisschen an Mass Effect, eine meiner Lieblingsspielereihen - wahrscheinlich auch ein Grund, warum ich die Wayfarer-Bücher so liebe. Ich ziehe trotz allem ein Sternchen ab, einfach, weil mir der erste Band doch etwas besser gefallen hat und das letzte Tröpfchen Spannung zur Perfektion fehlte. Von mir gibt es dennoch eine ganz klare Leseempfehlung und ich werde auch in Zukunft alles von Chambers lesen. Mit Freude.

2

Dies ist der zweite Teil der Wayfarer-Reihe. An sich finde ich es eine gute Idee, die Geschichte weiterzuerzählen und sich dabei auf Nebencharaktere aus dem ersten Teil zu fokussieren. Jedoch fehlte mir ein bisschen die weitere Verbindung zum ersten Teil. Mein größter Kritikpunkt ist jedoch, dass einfach nichts passiert in diesem Buch. Selbst die eine Stelle, wo es hätte spannend werden können, war langweilig erzählt. Die Beschreibungen und Dia-/Monologe sind auch so unnötig aufgeplustert, als ob die Autorin unbedingt auf mehr Seiten kommen musste. Mehrwert hat das allerdings nicht gebracht. Die Geschichte spielt in 2 Strängen, einmal in der Vergangenheit, wo wir etwas Background einer der Hauptprotagonisten bekommen. Abgesehen von den gestreckten Umschreibungen gefiel mir das noch am besten. Die Gegenwart ist hingegen eine reine Selbstfindungsreise der zweiten Protagonistin, die mich allerdings nicht begeistern konnte, sondern eher gelangweilt hat. Schade, ich hatte viel von dem Buch erwartet.

4

AI self-discovery and a tragic backstory

This truly reads like a draft for the Monk and Robot series. It has all the same characteristics but lacks the experience in comfy writing. It is an excellent follow up to the first book and i enjoyed it a lot. The intertertwined storytelling was a nice idea, although revelations for the currently unrolling parallel story were sparse.

4.5

Einfach wundervoll

Auch dieser Band ist einfach fantastisch und emotional. Mir hat es sehr gefallen, dass parallel die Vergangenheit von Pepper und die Gegenwart von Sidra erzählt wird. Beide mussten lernen in einer ihnen unbekannten Welt klarzukommen und zu leben. Obwohl Sidra eigentlich gar nicht in ihrer Form existieren dürfte, tut sie es und lernt immer mehr, wie sie leben kann.

5

Like the first book from Chambers this book really made me feel things. She has a way of writing that makes you float through the book and bond with the characters fast. It was different enough from A long way... that it is it's own thing entirely, just set in the same idea of the future. It tells a different kind of story with different themes, but with the same positivity and subtle humor than before. Both story arcs were interesting to me but sometimes I must admit I preferred Jane's and was dissappointed when her chapter ended. But over time I began to enjoy them equally. While both protagonists face deep problems the way it is presented never becomes depressing for the reader, which I love about Chambers writing style. The opinions and wisdoms the characters tell each other are once more delightful and encourage the reader the think about our society and their own idea of the future. I might have enjoyed the first wayfarer novel a little more, because it felt more realistic to me and just surprised me with the way it avoided clichés and unnecessary drama, as well as introducing so many new species and an exoting world. In this one I just took these things more for granted. But this book made me realize that I care about the characters in Chambers books more than I did in every other novel (except in my favorite book series).

5

Es ist so toll, fünf Sterne reichen gar nicht aus

5

Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil des Wayfarer-Zyklus. Wer hier eine Fortsetzung von Teil 1 erwartet, wird enttäuscht. Die Autorin erzählt im zweiten Teil eine neue Geschichte, die zwar im gleichen Universum spielt, die aber zwei völlig andere Hauptfiguren hat. Lovelace, die sich jetzt Sidra nennt, kennen wir ja schon aus dem 1. Teil. Außerdem geht es dann noch um Pepper. Auch die Handlung ist völlig anders, sie ist deutlich ruhiger und auch keine Space Opera mehr. Der Großteil der Handlung spielt dieses Mal auf einem Planeten und das Hauptthema ist Künstliche Intelligenz. Die Handlung wechselt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit von Pepper. Ihre Geschichte fand ich sehr interessant, hier beweist die Autorin wieder einmal ihren Ideenreichtum. Aber auch Lovelace Geschichte hat mich sehr berührt und fasziniert. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang ein wenig enttäuscht war. Ich hätte sehr gerne eine Fortsetzung von Teil 1 gewünscht, gerade im Hinblick auf Lovelace und Jenks. Trotzdem schafft es die Autorin wieder, mich zu fesseln. Von mir gibt es wieder die volle Punktzahl.

4

Der zweite Teil der Wayfarer Serie, aber fast komplett unabhängig vom ersten Teil. Im Mittelpunkt steht eine Nebenfigur des ersten Teils, deren Geschichte dort nur angedeutet wurde. Außerdem erfährt man, wie es mit einer anderen Figur weiter geht, die ebenfalls in Teil 1 nur eine kurze Rolle hatte. Es gefällt mir sehr gut, dass der zweite Teil keine klassische Fortsetzung ist. Ansonsten gilt, was auch schon für das erste Buch galt. Sci-Fi ja, aber wenig Action und eher untypisch für das Genre. Dafür wieder tolle Charakterentwicklungen und einiges zum drüber nachdenken. Ich mochte es wieder gern.

4.5

I love the world building of Becky Chambers. After I already enjoyed the first part of the wayfarer books, I loved the second just as such. Even though you are just following the main caracters lifes through time, you got stucked into the World and Story. Loved all of it and enjoyed an easy time with the book. Looking forward for no.3. 😊

5

Eine rundum gelungene Geschichten aus zwei Strängen, die sich zusammenfügen nach und nach. Und dazu noch ein tolles Happy End!!

5

Zwischen zwei Sternen ist der zweite Band der Wayfairer-Reihe von Becky Chambers und knüpft lose an den ersten Band „Der Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ an. Die KI der Wayfarer steckt nun in einem Bodykit, was an sich streng verboten ist. Pepper hilft ihr in dieser Situation und nimmt sie bei sich auf. Gemeinsam versuchen sie Lovey ein neues Leben aufzubauen, was für die KI gar nicht so einfach ist, da sie sich in dem Bodykit sehr eingeengt fühlt. Parallel dazu erfahren wir die Geschichte von Pepper, wie sie zu der wurde, die sie heute ist und warum ihr KIs besonders am Herzen liegen. Mir hat dieses Buch wieder unglaublich gut gefallen. Wie schon im ersten Band stehen auch hier wieder die Beziehungen der Charaktere zueinander im Vordergrund. Es geht um das Miteinander, das zulassen von anderen Lebensentwürfen und um die Frage, ob KI einen eigenen Charakter ausbilden kann. Was mich sehr fasziniert hat, war in diesem Fall auch die Sprache. Ich habe noch kein Buch gelesen, in dem auch die Sprache die Diversität der Gesellschaft ausdrückt. Es gibt eine Genderfluide Spezies, bei der nicht immer klar ist, welchem Geschlecht sie gerade angehört und es werden, für mich eine absolute Neuheit beim Lesen, diverse Pronomen genutzt (also Pronomen für Diverse, nicht viele unterschiedliche Pronomen

4

3.5* Wie schon andere Reviews erwähnt haben geschieht in dem Buch eigentlich nicht besonders viel. Die Geschichte wird eindeutig von den interessanten Charakteren und Becky Chambers tollen Schreibstil getragen. Ich fand es spannend mehr über Peppers Hintergrund zu erfahren. Auch Sidras Sicht war echt faszinieren, schliesslich ist sie kein Mensch und nicht gewohnt einen Körper zu haben, was ihre Probleme teilweise sehr ungewohnt machten und so fiel es mir machmal auch etwas schwerer ihre Sicht nachzuvollziehen. Dennoch fühlte ich mich durchgehend gut unterhalten, auch wenn es nicht super viel Action gibt, gibt es doch so einiges womit die Figuren klar kommen müssen. Allerdings ging mir gegen Ende doch einiges etwas zu schnell und die Lösung fand ich etwas zu "praktisch".

5

I was positively surprised by the plot and how well the two stories parallel each other. I highly recommend this one, even as a standalone!

5

4,75 Sterne ☺️ Rezension folgt

5

Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte das unbedingt ändern! Es fühlte sich bei Band 2 wie ein „nach Hause kommen“ an, obwohl es um andere Charaktere geht, als im ersten Buch. Obwohl es so viele galaktische Spezies gibt, behält man den Durchblick und die Eigen- und Besonderheiten der Aliens. Der Schwerpunkt dieses Buches liegt bei der Freundschaft und der Frage wer man selbst ist. Eine absolute Leseempfehlung auch für (noch) nicht-SciFi Leser!

5

Schöön schön schön schön! Entwickelt sich zu einer meiner liebsten Reihen, denke ich? Was ich zuerst überhaupt nicht erwartet habe, weil ich mich für einen kleinen Grinch halte, was Wohlfühl-Bücher angeht, aber diese ersten beiden Bücher treffen bei mir genau einen Nerv. Ich glaube das liegt daran, dass auch hier wieder Diversität nicht nur casual in der Welt existiert, sondern tatsächlich besprochen wird. Besonders KÖRPERLICHKEIT/KÖRPER wurde in diesem Band gründlich - man merkt, dass grundlegende Texte aus feministischer Theorie und Posthumanismus eingeflossen sind- aber dennoch völlig verständlich erkundet. Ich freue mich auf die nächsten Bände und bin gespannt, welche Themen im Fokus stehen werden ✨

5

Am Anfang war ich etwas unsicher, aber es hat sich so sehr gelohnt!

Ich kann gar nicht beschreiben, wie toll ich das Buch fand. Es hat mich komplett abgeholt.

5

What would happen if you gave an AI a body? This is the question which basically is at the heart of this book when deceased Lovey's new installation Lovelace is downloaded into the artificial body once supposed to hold Lovey's consciousness and taken to Port Coriol by Pepper. In this case, the AI, now an illegal entity, isn't happy and excited about it. Sidra, as she now calls herself, is frightened, insecure, and even angry because she was ripped out of what she felt was her place. At first, she is sure she'll never fit in - and falls into something very closely resembling puberty. But then she makes her first very own friend, and finds out that there are others who also weren't meant for the life they lead. Like Pepper and Blue, both genetically edited: one to work in factories sorting and repairing discarded thecnical devices until they vanish, raised first by unfeeling robot "mothers", then by Owl, a spaceship's AI, with whom she flees this harrible planet; the other designed to become part of the same planet's elite but perfect enough for his speech impediment. There are many crucial moments in this book that one day humankind might have to face in daily life, such as: Do you really have to feel cheated when an AI clearly passing the Turing Test befriends you but hasn't "come out" to you about what they are right away? If you gene-tweak a population, are they then your product to do with as you please? And can you be allowed to sell and buy AIs at all? Other than in many books dealing with the "uncanny valley" and AIs passing the Turing Test, Chambers allows to let the reader see multiple perspectives on theh topic: not only that of the AI's "caretakers" who are quite prepared to accept it as a person, not only that of the unknowing outsider who has to sort their feelings out once they are let in on the secret and find whether they can deal with it - but also from the point of view of the AI who never asked for any of this and has to deal with it anyway, or be deleted. Sidra's struggle with who she is is so very "human" that the reader cannot but feel with her. Of course, the reader also feels with Pepper who is basically one of Huxley's ananymous work forces who never get a word in within Brave New World, one the underdogs of her home world. And she also is a Robinson Crusoe, stranded in a world of junk and aggressive dogs, building herself a float to leave her island and see the stars. The difference being, her Friday is inbuilt into her float. It is amazing to see how this sad little runaway grows into the tough, outgoing techy the reader sees taking care of Sidra - all thanks to being raised by an AI herself who didn't even have a body. Pepper's pain in loosing Owl because others fail to recognise her as a person and thus discard her as tech-trash is real, as real as the crew's grief upon Lovey's death. In the end, Sidra manages to find her place in Port Coriol, together with Owl who is reunited with her adoptive daughter Pepper - who never gave up looking for her. I find that I can't explain the thoughtful magic of this book properly. It has to be read and engulf the reader on its own.

4

Es handelt sich um eine ruhige, dialoglastige Form von Sci-Fi. Hauptthemen sind, wie man seinen Platz im Leben findet und Freundschaft. Eine Hauptperson ist die KI (Künstliche Intelligenz) Lovelace aus dem ersten Wayfarers-Roman. Lovelace bewohnt jetzt den künstlichen, menschlich wirkenden Körper, der für Lovey bestimmt war, nennt sich Sidra und baut sich mit Hilfe von Pepper (Nebenperson aus dem ersten Roman) ein eigenes Leben auf. Der zweite Handlungsstrang erzählt von Peppers Kindheit und Jugend. Mir hat der Roman ganz gut gefallen, auch wenn ich "Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten" besser fand.

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Häufig, wenn man den ersten Band einer Reihe gelesen hat, möchte man im zweiten Teil genau das - nur anders, sonst wäre es ja langweilig. Becky Chambers schafft das: sie schreibt ein Buch, das sich genauso wie eine Umarmung anfühlt wie der erste Teil, schafft dabei aber eine ganz andere Geschichte. In einigen Dingen ist der zweite Band sogar das komplette Gegenteil zum ersten.

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