Was ich dich träumen lasse
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Wie konnte ich so lang darauf verzichten?
Es gibt Bücher, die sind schon fast 10 Jahre auf meiner Wunschliste, so wie auch „Was ich dich träumen lasse" von Franziska Moll. Irgendwann landen die Bücher von meiner Liste ins Rebuy-Körbchen und so wie bei diesem Titel frage ich mich manchmal: Wie konnte ich so lang darauf verzichten?" Die Geschichte handelt von Elena, die ihr großes Glück mit Rico gefunden hat.. Doch ein schwerer Autounfall reißt Rico aus Elenas Leben in die Tiefen eines Komas. Tag für Tag zeigt Elena ihm nun, was das Leben für ihn bereithält, und wofür es sich lohnt, zurückzukommen: für ihre Liebe. Ja, es klingt kitschig aber es hat mich auf den ersten 100 Seiten schon absolut gekriegt! Und auch wenn das Buch vielleicht kein Happy End hat (ich verrate nichts) so finde ich die Dialoge und Gedanken einfach unheimlich authentisch. Die Sprache ist simpel aber traf den Nagel auf den Kopf und überzeugte mein Herz voll und ganz! Eine wirklich große Überraschung. Rico ist ein Sonnenschein, den man einfach selbst gern als Freund an seiner Seite hätte.
Klappentext: Ich hätte nichts dagegen, immer mit dir alleine zu sein. Wir würden uns auf die Nerven gehen. Stell dir vor, du wärst die einzige, der ich Witze erzählen könnte. Du würdest sie alle abkriegen. Das wäre mir egal. Wenn nur wir auf der Welt wären, wäre alles einfacher. Überschaubarer. Du reichst mir. Elena hat ihr Glück gefunden – mit Rico. Doch ein schwerer Autounfall reißt Rico aus Elenas Leben in die Tiefen eines Komas. Tag für Tag zeigt Elena ihm nun, was das Leben für ihn bereithält, und wofür es sich lohnt, zurückzukommen: für ihre Liebe. Inhalt: Elena ist bis in die Tiefe ihrer Seele erschüttert. Ein Leben ohne Rico ist für sie nicht denkbar, nicht fühlbar. Wie kann sie Rico in der Schwärze seines Komas helfen? Dann findet sie auf seinem Computer eine Liste: die Top Ten der Dinge, die Rico vor seinem Tod noch erleben und tun wollte. Elena fasst einen Entschluss: Solange Rico nicht selbst sein Leben leben kann, wird sie seine Top Ten abarbeiten und ihm jeden Tag von ihren Erfahrungen berichten. Ihr zur Seite steht ganz unerwartet ein hartgesottener junger Krankenpfleger, der für jede Gelegenheit den unpassendsten Spruch parat hat. Seine Freundschaft hilft Elena, Rico nah zu bleiben und die Hoffnung nicht aufzugeben. Sie weiß, es lohnt sich, bis zum Ende zu kämpfen. Meine Meinung: Ich kann einfach nicht in Worte fassen, wie mich dieses Buch berührt hat. Ich konnte zwischendurch einfach nicht mehr aufhören zu weinen, denn es hat mich mitten ins Herz getroffen. Ich habe mit Elena mitgehofft und mitgelitten, als sie alles gegeben hat um ihren geliebten Rico ins Leben zurückzuholen. Vor allem muss ich jetzt ununterbrochen Still von Jupiter Jones hören, denn es passt einfach perfekt zum Buch und zur Stimmung. Die Story ist wirklich gut und sehr gefühlvoll geschrieben und obwohl es um mehrere schreckliche Themen geht ist alles stimmig und auch sehr realistisch beschrieben. Man durchlebt viele Gefühlsschwankungen, wie Trauer, Hoffnung, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Liebe und vor allem das Gefühl endlich angekommen zu sein. Der Schreibstil ist passend und es gibt sehr viele Rückblenden, damit man einen guten Einblick hat, wie die Beziehung zwischen den ganzen Protagonisten und besonders Elena und Rico ist. Am Anfang ist es etwas schwer die Realität von den Rückblenden zu unterscheiden, aber daran gewöhnt man sich sehr schnell und findet sich in die Geschichte ein. Die Protagonisten habe ich alle ins Herz geschlossen, sie sind so liebenswürdig und mit manchen habe ich sogar echtes Mitleid. Sie sind alle vom Charakter her super beschrieben über das äußere wird nicht viel Preigegeben, aber das ist auch nicht nötig, denn man hat ja immer seine eigenen Vorstellungen. Ich muss sagen, das ich Tim den Pfleger sehr toll finde und die Autorin sollte sich mal überlegen, vielleicht ein Buch mit ihm als Hauptperson zu schreiben. Ich würde es auf jeden Fall sofort lesen, denn ich stehe total auf Tattoos und Piercings, auch wenn es bei ihm jetzt nur Tunnel sind. Das Cover habe ich erst am Ende des Buches verstanden, es zeigt zwei Dinge von Ricos Top Ten Liste und es hat mich im nachhinein nochmals sehr berührt. Fazit: Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen, es berührt einen tief im Herzen und lässt einen viele Dinge anders sehen, die man bisher für Selbstverständlich gehalten hat und über die man einfach nicht nachdenken möchte.
Elena und Rico sind ein glückliches Paar und bis über beide Ohren verliebt, und das schon eine ganze Zeit lang. Doch von einem Moment auf den anderen werden sie durch ein Unglück auseinander gerissen. Rico rennt ohne zu gucken über die Straße und wird von einem Bus überrollt. Er überlebt, liegt aber seitdem im Wachkoma. Nicht nur für Ricos Familie ist das ein Schlag ins Gesicht, sondern auch für Elena, denn sie gibt sich an diesem Unfall die Schuld. Was mir gut an der Geschichte gefallen hat, war der Aufbau. Die derzeitige Situation wird immer wieder bespickt mit Erinnerungsfetzen von Elena an vergangene Zeiten mit Rico. Mit Dialogen, Aktivitäten und Gefühlen, die sie mit ihm erlebt hat. Somit bekommt man einen wunderbaren und klaren Einblick in die Beziehung der beiden und auch in das ganze Drumherum, was Familie und Freunde betrifft. Das Buch kann einen zum Lachen und zum Weinen bringen und es birgt sehr viel Emotion. Leider muss ich sagen, dass diese Emotionen oftmals für mich sehr kühl rüberkamen. Vielleicht lag es daran, dass Elena diese nur unterbewusst zeigt und auch der Leser auf eine ganz andere emotionale Ebene geführt wird, als die, die man von vielen Bücher gewohnt ist. Elena kann nicht weinen, sie verarbeitet das was passiert ist nicht richtig, oder jedenfalls anders als die anderen um sie herum. Was ich als Contra bezeichnen muss, ist leider das Ende. Wieso kann ich natürlich hier nicht sagen. Es war toll verfasst, realistisch, authentisch und auch schön. Aber leider gab es Aspekte daran, die mir dennoch sehr missfallen sind. Elena ist die Person, die wir durch die ganze Geschichte begleiten und sie ist ein sehr komplexer Charakter. Sie hat in ihrem Leben schon viel Schlechtes erfahren müssen und hat vor Rico auch einiges, was ihre Vergangenheit betrifft, bisher verheimlicht. Es ist auch hier recht spannend, nach und nach mehr über Elena und ihr Leben zu erfahren. Rico ist ein wundervoller Mensch, dem man vom ersten Augenblick an nur das Beste wünscht. So einen Freund würden sich viele Mädels wünschen, das ist schon mal klar. Insgesamt waren alle Charaktere sehr interessant und auch präsent und auch glaubwürdig in ihrem Handeln. Es gab sehr schöne Momente und Bilder, die dieses Werk dem Leser vermitteln kann und es gibt sicher Augenblicke, die einem länger im Gedächtnis bleiben werden. Der Stil ist sehr einfach zu lesen, es gibt keine Stolpersteine, die Seiten sind recht wenig bedruckt, sodass auch das Lesetempo richtig klasse ist. Vor allem für Leute, die nicht so viel lesen oder nicht so viel Zeit dazu haben. ich würde das Buch nicht unbedingt als 'Buch für zwischendurch' bezeichnen, denn auch wenn es schnell zu lesen ist, muss man ab und an mal innehalten, darüber nachdenken und etwas anderes machen, bevor man es wieder zur Hand nimmt. Jedenfalls ging es mir die ganze Zeit über so. In einem Rutsch hätte ich es nicht durchlesen können. Auch wurde es mir nach ein paar Seiten immer etwas zu bedrückend, weswegen ich viele Pausen beim Lesen eingelegt habe. Letztendlich hat das Buch mich zweimal fast zu Tränen gerührt, die Augen waren schon feucht und der Kloß im Hals war da. Allerdings hat mir doch viel an Gefühl gefehlt. So richtig im Herzen konnte das Buch mich nicht berühren, aber ich muss sagen, dass es mich dennoch nicht wirklich loslässt. Im Grunde gibt es keinen Menschen, dem man dieses Buch nicht empfehlen könnte. Die Sprache ist wunderbar ehrlich und nimmt kein Blatt vor den Mund, was besonders unserer Jugend - für die das Buch ja auch geschrieben ist - sehr gut gefallen wird.
Inhaltsangabe: Elena ist bis in die Tiefe ihrer Seele erschüttert. Ein Leben ohne Rico ist für sie nicht denkbar, nicht fühlbar. Wie kann sie Rico in die Schwärze seines Komas helfen? Dann findet sie auf seinem Computer eine Liste: die Top Ten der Dinge, die Rico vor seinem Tod noch erleben und tun wollte. Elena fasst einen Entschluss: Solange Rico nicht selbst sein Leben leben kann, wird sie seine Top Ten arbeiten und ihm jeden Tag von ihren Erfahrungen berichten. Ihr zur Seite steht ganz unerwartet ein hartgesottener junger Krankenpfleger, der für jede Gelegenheit den unpassendsten Spruch parat hat. Seine Freundschaft hilft Elena, Rico nah zu bleiben und die Hoffnung nicht aufzugeben. Sie weiß, es lohnt sich, bis zum Ende zu kämpfen. (Quelle des Klappentextes) Meine Meinung: Ich dachte erst bei dem Titel und dem Klappentext bleibt bestimmt kein Auge trocken, bei dem ein oder anderen der das Buch gelesen hat oder noch ließt war/wird das bestimmt auch so sein. Letzt endlich sind bei mir die Tränen zwar nicht geflossen, aber trotzdem hat mich Franziska Molls Geschichte über Elenas und Ricos große Liebe sehr berührt. Was mir aber noch mehr gefallen hat als die vielen sehr starken Gefühlen war der leichte aber auch interessante Schreibstil von Franziska Moll. Besonders gut und auch neu fand ich wie sie Gedanken, Diskussionen oder Erinnerungen verfasst hat. Hier ein kleinen Beispiel, weil ich es kaum erklären kann: .Meine Nase ist überdurchschnittlich. .Überdurchschnittlich groß? .Ist sie? .Nein, überdurchschnittlich schön.Für einen Mann gerade die richtige Größe. .Und sie kann überdurchschnittlich gut riechen. .Riechst du das? .Meine Hand? .Meine Faust. Ähm Knoblauch. .Friedhof. ... Das passte so gut in diese Jugendbuch, es war flott, spritzig, witzig, aber auch ernst oder voller Gefühle. Und für mich echt mal was anderes/neues. Jetzt aber erst einmal noch zu der Charakteren: Rico habe ich direkt in mein Herz geschlossen, er ist super sympathisch, leider lernt man ihn nur aus den Erinnerungen von Elena kennen, ob sie ihn nur so gesehen hat und er auch andere Seiten hat, weiß man nicht. Er scheint sehr Lebensfroh und total verliebt, er gibt nicht nur Elena Kraft auch ihre Mutter merkt den positiven Effekt den Rico in ihr Leben bringt. Elena selber und auch ihre Mutter waren mir nicht sonderlich sympathisch, unsympathisch auch nicht, eher neutral. Sie hängt sehr an Rico, und ich fand sie hat sich auch ein wenig abhängig gemacht. Das sie für Rico die Liste abarbeiten ist ja echt ein süßer Gedanke, und viele Umsetzungen gefallen mir auch, aber manchmal geht sie sie Sache total falsch an. Aber dadurch bekommt man einen Einblick in ihre Vergangenheit. Tim der Krankenpfleger ist echt gewöhnungsbedürftig, er hat finde ich eine unmögliche Art gegen über den Angehörigen, aber für Elena scheint es genau der richtige Ton zu sein um sie aus ihren Loch raus zu holen, und los zu legen. Fazit: Ein sehr gefühlvoller Jugendroman über die große Liebe, schwere Schicksale, Familie, Lehre und Freunde. Mit einen wie ich finde ganz besondere Schreibstil der super in ein Jugendbuch passt. Ps.: Haltet die Taschentücher bereit.
Elena und Rico feiern ihr Einjähriges. Sie sind das Traumpaar schlechthin und sind unzertrennlich. Doch ihr Glück währt nicht lange, denn eines Tages wird Rico von einem Umzugswagen überfahren - vor Elenas Augen. Als er im Krankenhaus im Koma liegt, bleibt Elena nichts anderes übrig, als zu kämpfen und zu hoffen, dass Rico wieder aufwacht. Als sie zufällig auf eine To Do Liste in seinem Computer stößt, weiß sie: Solange Rico sie nicht abarbeiten kann, muss sie es tun. Gemeinsam mit dem Krankenpfleger Tim erledigt sie einen Punkt nach dem anderen, bis sich Ricos Zustand verändert. Ich habe mich auf eine dramatische Geschichte eingestellt, die ich auch bekommen habe. Elena und Rico sind ein wunderschönes Paar, die einfach perfekt zusammen passen. Rico ist ein echter Traumtyp und Elena kann sich glücklich schätzen ihn zu haben. Er ist witzig, klug, kreativ und liebevoll. Ein Junge, den sich jeder wünscht. Als Rico den Unfall hat, ist Elena die einzige, die nicht weinen kann. Sie lässt keine Gefühle an sich ran und kapselt sich ab. Schließlich, als sie seine Liste findet, nimmt sie sich deren an um Rico nahe zu sein. Dabei steht ihr der Pfleger Tim zur Seite, der zwar ein ganz schönes Arschloch, mit seiner direkten Art sein kann, aber andererseits ein Freund ist, auf den man sich verlassen kann. Was mir gut gefallen hat ist, das Franziska Moll uns einen Einblick in die Vergangenheit des Pärchens gibt, erzählt aus Elenas Version und wir das Geschehen in der Gegenwart aus Sicht des Erzählers erleben. Das Buch ist flüssig geschrieben, sodass ich es an einem Stück durchlesen konnte. Ich habe gelacht über Ricos verrückten Einfälle, aber auch geweint, da mich die Geschichte sehr berührt hat. Ein tolles Buch über die erste Liebe und warum man um sie kämpfen sollte.
Wenn die Bücherbloggerwelt von einem Buch begeistert ist und man nur das Beste darüber hört, dann kommt man einfach nicht daran vorbei es selbst auch zu lesen. "Was ich dich träumen lasse" ist eines dieser Bücher und es hat mich einige Überwindung gekostet es zu kaufen. Die Inhaltsangabe klang so, als würde dieses Buch nur alte Erinnerung entfachen und das wollte ich nicht riskieren. Doch die Vita der Autorin Franziska Moll hat mich dann doch überzeugt: "Eigene Verluste inspirierten sie zu Was ich dich träumen lasse und bestärkten sie in der Hoffnung, dass aus jedem Schicksalsschlag auch etwas gutes entstehen kann." Dieses Buch ist eine Geschichte über eine Jugendliebe, die Herzen erorbern und brechen kann. Und doch Kraft gibt, Hoffnung und vorallem Mut. Dieses Buch zu lesen, war trotz der "nur" 251 Seiten, sehr schwer und ich musste oft für längere Zeit Pausen dazwischen schieben um das gelesene zu verarbeiten. Alles fängt romantisch und verspielt an. Zwei glaubwürdige Jugendliche, die in ihrem Alltag mit Freunden albern, den Lehrer ärgern und sich abgöttisch lieben. Nach Ricos Unfall ist da nur noch Elena. Sie weint nicht. Will einfach nur, dass er wieder aufwacht. Sie passt sich ihrer Umgebung an, lacht, wenn sie glaubt die Leute erwarten es von ihr. Sie zwingt sich in die Schule zu gehen, aber es ist einfach nichts mehr wie es mal war. Als sie Ricos Top Ten findet, weiß sie, wie sie ihm wieder nahe sein kann. Sie will für ihn die Dinge tun, die er vor seinem Tod noch erreichen wollte. "Was ich dich träumen lasse" ist ein Buch der wenigen Worte, die dennoch mitten ins Herz treffen. Manche Passagen waren wie Briefe, die Elena Rico schreibt. Als würde sie mit ihm reden und die Zeit mit ihm nochmal Revue passieren lassen, was dem Leser wundervolle Einblicke bietet. Ebenso fielen Dialoge der Beiden an Stellen ein, die deutlich machten, dass ein trauriger Mensch wegen nur einem Wort, einer Geste oder einer Erfahrung wieder an das gute zurückdenken kann. Einiges hat mich davon zum lächeln gebracht, doch wenn man wieder in Elenas Realität war, war es einfach nur traurig. In der heutigen Zeit, wo die Jugend sich stark verändert hat, ist es eine wundervolle Erfahrung von zwei Menschen zu lesen, die so tiefsinnig sind und dem Leben eine Bedeutung geben. Besonders Ricos Ansichten und seine Lebenseinstellung waren erfrischend. Je mehr die Geschichte vorran schreitet, man die Tage zählen kann (da jedes Kapitel einen weiteren Tag nach dem Unglück erzählt), umso deutlicher wird Elenas Geschichte. Das ihr ausgerechnet jemand wie Rico begegnet ist, in meinen Augen, das wunderbarste, was das Schicksal einem Menschen bescherren kann. Das komplette Kontrastprogramm dazu war der Pfleger Tim. Immer einen frechen, sarkastischen Spruch auf den Lippen, stets auf Konfrontationskurs. Ein richtiges Arschloch. Und doch eine große Hilfe für Elena. Beeindruckend. Das Ende ging dann sehr schnell dahin. Leider zu schnell. Aber wieder waren es die wenigen Worte, das zwischen den Zeilen lesen, was mich einfach für dieses Buch eingenommen hat. Fazit: "Was ich dich träumen lasse" ist ein großartiges Jugendbuch mit einer Geschichte, die einem unter die Haut geht und das Herz in einen Schraubstock spannt. Es ist vorallem traurig, aber mit vielen Lichtblicken, kleinen freudigen Erzählungen, die extrem viel ausmachen können. Vorallem ist es ein Buch, das Mut macht mit schwierigen Situationen umzugehen. Am Ende kann ich vor allem eines sagen: Ich habe es geschafft dieses Buch zu lesen. Mit viel Tränen, aber letztendlich doch mit einem Lächeln im Gesicht :)
Das Buch stand schon ganz lange auf meiner Wunschliste, und als ich es endlich zum Geburtstag bekommen habe, konnte ich auch nicht mehr lange damit warten, es zu lesen. Elena war sehr authentisch. Ihre Reaktion auf den Unfall, den Umgang mit dem Koma, aber auch mit ihren Mitmenschen fand ich sehr glaubwürdig. Nach und nach erfahren wir mehr über Elenas Hintergrundgeschichte, die mich persönlich ziemlich traurig gestimmt hat. Von Rico und der Beziehung der beiden erfahren wir den größten Teil in Rückblenden. Diese fangen immer mit „weißt du noch…“ an und die Ausschnitte, die Elena erzählt, brachten mich oft zum schmunzeln. Rico ist ein lebhafter, sorgenfreier Optimist. Es scheint, als könne ihn nichts aus der Bahn werfen. Dann findet Elena eine Liste auf Ricos PC mit 10 Dingen, die er vor seinem Tod machen wollte. Sie beschließt, die Liste nach und nach abzuarbeiten. Ab diesem Zeitpunkt hat mich das Buch immer wieder ein bisschen an Bevor ich sterbe erinnert, was eigentlich nicht wirklich positiv ist. Jedoch hat Franziska Moll dieses Listen-Ding sehr viel besser umgesetzt und so war ich eigentlich nur mit einem Punkt nicht so ganz einverstanden. Ich frage mich, warum alle Leute unbedingt vor ihrem Tod einmal Drogen nehmen wollen… Bei der Umsetzung der Liste hatte Elena oft Hilfe von Tim. Er ist Pfleger auf Ricos Station und am Anfang ganz schön garstig und unverschämt, so dass ich ihn an manchen Stellen echt gerne geschlagen hätte. Später stellt er sich jedoch als jemand heraus, auf den man sich verlassen kann, und der auch für hirnlose Aktionen zu haben ist. Ein großes Problem hatte ich mit Elenas Mutter. Ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, um nichts zu verraten, doch es ist eher so, dass die Tochter sich um die Mutter kümmern muss und diese oft verletzende Dinge zu Elena sagt. Ich finde, am Ende hätte man ein wenig mehr auf die Geschehnisse eingehen können, jedoch kann ich auch verstehen, warum die Autorin es lieber so gemacht hat. Übrigens finde ich das Cover wunder, wunderschön! Fazit: Ich will nicht sagen, dass die Geschichte wunderschön war, denn das stimmt nicht. Dafür ist die Thematik einfach viel zu hart. Ich war oft traurig und habe an vielen Stellen geweint, auch wenn Elena das nicht konnte. So ein Schicksal wünscht sich wirklich niemand. Und trotzdem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es konnte mich wirklich berühren und ist eines dieser Bücher, über die ich noch lange nachdenken werde.
Ohne die beiden Protagonisten gross kennezulernen, steigen wir mir ihnen in die Geschichte ein und sind durch die Präsens-Form direkt mitten in ihrem Leben. Nach und nach lernen wir Rico und Elena besser kennen. Er, offenherzig, der Liebling der Schule, immer gut gelaunt, stets einen Witz auf Lager, leuchtet von innen. Sie, die kaum jemanden an sich heranlässt, einen dunklen Fleck in der Vergangenheit hat, eine harte Nuss ist, die nur von ihm geknackt werden kann. Zusammen sind sie alles, ein Ganzes. Und dann, durch einen kurzen Augenblick der Unaufmerksamkeit, wird ihr ganzes Leben aus der Bahn geworden. Rico liegt im Koma, Elena sitzt am Krankenbett und hält sich an ihm, ihrem Strohhalm, ihrem Lichtblick im Leben, fest. Taucht ein in ihre gemeinsame Vergangenheit. Passend zu Stichworten, Situationen aus dem Jetzt, kommen Elena Dialoge zwischen ihr und Rico in den Sinn und wir lernen die beiden immer besser kennen. Erst vor allem Rico, dann dringen wir ganz langsam auch zu Elena durch, die sich mit ihrer zum Teil sehr abweisenden Haltung, ihrer Schroffheit, ihrem Zynismus eine dicke Schutzmauer um sich aufgebaut hat. Relativ früh erkennen wir den dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit, und um damit fertig zu werden, muss sie nicht nur einmal über ihren Schatten springen. Doch sie hat ein grosses Ziel: Mit allen Mitteln will sie ihre grosse Liebe zurück ins Leben holen. Viele Bücher handeln von Trauer, Angst und Verlust, doch Franziska Moll setzt das Thema Koma so eindringlich, so greifbar um, dass man stellenweise nur mit einem dicken Kloss im Hals weiterlesen kann. Manchmal ist weniger mehr. Franziska Moll lässt uns auf 'nur' 250 Seiten die ganze Bandbreite der Gefühle spüren. Ihr schlichter, schon fast poetischer Schreibstil ist sehr intensiv, eindringlich und einfach anders. Ein Buch, das man nicht mehr so schnell vergisst. Fazit: Ein kleines Stück Poesie und ganz grosse Emotionen .... "Was ich dich träumen lasse" kann man nicht wirklich beschrieben, man muss es einfach selber erleben, selber lesen ....
Rico und Elena sind seid einem Jahr ein Liebespaar und können sich ihr Leben nicht mehr ohne einander vorstellen. Bis Rico von einem LKW angefahren wird und ins Koma fällt… Elena findet auf seinem PC eine Liste mit den Top 10 Dingen, die er noch machen will, bevor er stirbt. Sie entschließt sich dazu, diese Liste für ihn abzuarbeiten. Nur für alle Fälle. Ein unglaubliches Buch mit einem sehr intensiven Schreibstil. Selten haben Worte so eine Ausdruckskraft und so viele Emotionen vermittelt. Man lacht, man weint...man hält den Atem an.
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Wie konnte ich so lang darauf verzichten?
Es gibt Bücher, die sind schon fast 10 Jahre auf meiner Wunschliste, so wie auch „Was ich dich träumen lasse" von Franziska Moll. Irgendwann landen die Bücher von meiner Liste ins Rebuy-Körbchen und so wie bei diesem Titel frage ich mich manchmal: Wie konnte ich so lang darauf verzichten?" Die Geschichte handelt von Elena, die ihr großes Glück mit Rico gefunden hat.. Doch ein schwerer Autounfall reißt Rico aus Elenas Leben in die Tiefen eines Komas. Tag für Tag zeigt Elena ihm nun, was das Leben für ihn bereithält, und wofür es sich lohnt, zurückzukommen: für ihre Liebe. Ja, es klingt kitschig aber es hat mich auf den ersten 100 Seiten schon absolut gekriegt! Und auch wenn das Buch vielleicht kein Happy End hat (ich verrate nichts) so finde ich die Dialoge und Gedanken einfach unheimlich authentisch. Die Sprache ist simpel aber traf den Nagel auf den Kopf und überzeugte mein Herz voll und ganz! Eine wirklich große Überraschung. Rico ist ein Sonnenschein, den man einfach selbst gern als Freund an seiner Seite hätte.
Klappentext: Ich hätte nichts dagegen, immer mit dir alleine zu sein. Wir würden uns auf die Nerven gehen. Stell dir vor, du wärst die einzige, der ich Witze erzählen könnte. Du würdest sie alle abkriegen. Das wäre mir egal. Wenn nur wir auf der Welt wären, wäre alles einfacher. Überschaubarer. Du reichst mir. Elena hat ihr Glück gefunden – mit Rico. Doch ein schwerer Autounfall reißt Rico aus Elenas Leben in die Tiefen eines Komas. Tag für Tag zeigt Elena ihm nun, was das Leben für ihn bereithält, und wofür es sich lohnt, zurückzukommen: für ihre Liebe. Inhalt: Elena ist bis in die Tiefe ihrer Seele erschüttert. Ein Leben ohne Rico ist für sie nicht denkbar, nicht fühlbar. Wie kann sie Rico in der Schwärze seines Komas helfen? Dann findet sie auf seinem Computer eine Liste: die Top Ten der Dinge, die Rico vor seinem Tod noch erleben und tun wollte. Elena fasst einen Entschluss: Solange Rico nicht selbst sein Leben leben kann, wird sie seine Top Ten abarbeiten und ihm jeden Tag von ihren Erfahrungen berichten. Ihr zur Seite steht ganz unerwartet ein hartgesottener junger Krankenpfleger, der für jede Gelegenheit den unpassendsten Spruch parat hat. Seine Freundschaft hilft Elena, Rico nah zu bleiben und die Hoffnung nicht aufzugeben. Sie weiß, es lohnt sich, bis zum Ende zu kämpfen. Meine Meinung: Ich kann einfach nicht in Worte fassen, wie mich dieses Buch berührt hat. Ich konnte zwischendurch einfach nicht mehr aufhören zu weinen, denn es hat mich mitten ins Herz getroffen. Ich habe mit Elena mitgehofft und mitgelitten, als sie alles gegeben hat um ihren geliebten Rico ins Leben zurückzuholen. Vor allem muss ich jetzt ununterbrochen Still von Jupiter Jones hören, denn es passt einfach perfekt zum Buch und zur Stimmung. Die Story ist wirklich gut und sehr gefühlvoll geschrieben und obwohl es um mehrere schreckliche Themen geht ist alles stimmig und auch sehr realistisch beschrieben. Man durchlebt viele Gefühlsschwankungen, wie Trauer, Hoffnung, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Liebe und vor allem das Gefühl endlich angekommen zu sein. Der Schreibstil ist passend und es gibt sehr viele Rückblenden, damit man einen guten Einblick hat, wie die Beziehung zwischen den ganzen Protagonisten und besonders Elena und Rico ist. Am Anfang ist es etwas schwer die Realität von den Rückblenden zu unterscheiden, aber daran gewöhnt man sich sehr schnell und findet sich in die Geschichte ein. Die Protagonisten habe ich alle ins Herz geschlossen, sie sind so liebenswürdig und mit manchen habe ich sogar echtes Mitleid. Sie sind alle vom Charakter her super beschrieben über das äußere wird nicht viel Preigegeben, aber das ist auch nicht nötig, denn man hat ja immer seine eigenen Vorstellungen. Ich muss sagen, das ich Tim den Pfleger sehr toll finde und die Autorin sollte sich mal überlegen, vielleicht ein Buch mit ihm als Hauptperson zu schreiben. Ich würde es auf jeden Fall sofort lesen, denn ich stehe total auf Tattoos und Piercings, auch wenn es bei ihm jetzt nur Tunnel sind. Das Cover habe ich erst am Ende des Buches verstanden, es zeigt zwei Dinge von Ricos Top Ten Liste und es hat mich im nachhinein nochmals sehr berührt. Fazit: Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen, es berührt einen tief im Herzen und lässt einen viele Dinge anders sehen, die man bisher für Selbstverständlich gehalten hat und über die man einfach nicht nachdenken möchte.
Elena und Rico sind ein glückliches Paar und bis über beide Ohren verliebt, und das schon eine ganze Zeit lang. Doch von einem Moment auf den anderen werden sie durch ein Unglück auseinander gerissen. Rico rennt ohne zu gucken über die Straße und wird von einem Bus überrollt. Er überlebt, liegt aber seitdem im Wachkoma. Nicht nur für Ricos Familie ist das ein Schlag ins Gesicht, sondern auch für Elena, denn sie gibt sich an diesem Unfall die Schuld. Was mir gut an der Geschichte gefallen hat, war der Aufbau. Die derzeitige Situation wird immer wieder bespickt mit Erinnerungsfetzen von Elena an vergangene Zeiten mit Rico. Mit Dialogen, Aktivitäten und Gefühlen, die sie mit ihm erlebt hat. Somit bekommt man einen wunderbaren und klaren Einblick in die Beziehung der beiden und auch in das ganze Drumherum, was Familie und Freunde betrifft. Das Buch kann einen zum Lachen und zum Weinen bringen und es birgt sehr viel Emotion. Leider muss ich sagen, dass diese Emotionen oftmals für mich sehr kühl rüberkamen. Vielleicht lag es daran, dass Elena diese nur unterbewusst zeigt und auch der Leser auf eine ganz andere emotionale Ebene geführt wird, als die, die man von vielen Bücher gewohnt ist. Elena kann nicht weinen, sie verarbeitet das was passiert ist nicht richtig, oder jedenfalls anders als die anderen um sie herum. Was ich als Contra bezeichnen muss, ist leider das Ende. Wieso kann ich natürlich hier nicht sagen. Es war toll verfasst, realistisch, authentisch und auch schön. Aber leider gab es Aspekte daran, die mir dennoch sehr missfallen sind. Elena ist die Person, die wir durch die ganze Geschichte begleiten und sie ist ein sehr komplexer Charakter. Sie hat in ihrem Leben schon viel Schlechtes erfahren müssen und hat vor Rico auch einiges, was ihre Vergangenheit betrifft, bisher verheimlicht. Es ist auch hier recht spannend, nach und nach mehr über Elena und ihr Leben zu erfahren. Rico ist ein wundervoller Mensch, dem man vom ersten Augenblick an nur das Beste wünscht. So einen Freund würden sich viele Mädels wünschen, das ist schon mal klar. Insgesamt waren alle Charaktere sehr interessant und auch präsent und auch glaubwürdig in ihrem Handeln. Es gab sehr schöne Momente und Bilder, die dieses Werk dem Leser vermitteln kann und es gibt sicher Augenblicke, die einem länger im Gedächtnis bleiben werden. Der Stil ist sehr einfach zu lesen, es gibt keine Stolpersteine, die Seiten sind recht wenig bedruckt, sodass auch das Lesetempo richtig klasse ist. Vor allem für Leute, die nicht so viel lesen oder nicht so viel Zeit dazu haben. ich würde das Buch nicht unbedingt als 'Buch für zwischendurch' bezeichnen, denn auch wenn es schnell zu lesen ist, muss man ab und an mal innehalten, darüber nachdenken und etwas anderes machen, bevor man es wieder zur Hand nimmt. Jedenfalls ging es mir die ganze Zeit über so. In einem Rutsch hätte ich es nicht durchlesen können. Auch wurde es mir nach ein paar Seiten immer etwas zu bedrückend, weswegen ich viele Pausen beim Lesen eingelegt habe. Letztendlich hat das Buch mich zweimal fast zu Tränen gerührt, die Augen waren schon feucht und der Kloß im Hals war da. Allerdings hat mir doch viel an Gefühl gefehlt. So richtig im Herzen konnte das Buch mich nicht berühren, aber ich muss sagen, dass es mich dennoch nicht wirklich loslässt. Im Grunde gibt es keinen Menschen, dem man dieses Buch nicht empfehlen könnte. Die Sprache ist wunderbar ehrlich und nimmt kein Blatt vor den Mund, was besonders unserer Jugend - für die das Buch ja auch geschrieben ist - sehr gut gefallen wird.
Inhaltsangabe: Elena ist bis in die Tiefe ihrer Seele erschüttert. Ein Leben ohne Rico ist für sie nicht denkbar, nicht fühlbar. Wie kann sie Rico in die Schwärze seines Komas helfen? Dann findet sie auf seinem Computer eine Liste: die Top Ten der Dinge, die Rico vor seinem Tod noch erleben und tun wollte. Elena fasst einen Entschluss: Solange Rico nicht selbst sein Leben leben kann, wird sie seine Top Ten arbeiten und ihm jeden Tag von ihren Erfahrungen berichten. Ihr zur Seite steht ganz unerwartet ein hartgesottener junger Krankenpfleger, der für jede Gelegenheit den unpassendsten Spruch parat hat. Seine Freundschaft hilft Elena, Rico nah zu bleiben und die Hoffnung nicht aufzugeben. Sie weiß, es lohnt sich, bis zum Ende zu kämpfen. (Quelle des Klappentextes) Meine Meinung: Ich dachte erst bei dem Titel und dem Klappentext bleibt bestimmt kein Auge trocken, bei dem ein oder anderen der das Buch gelesen hat oder noch ließt war/wird das bestimmt auch so sein. Letzt endlich sind bei mir die Tränen zwar nicht geflossen, aber trotzdem hat mich Franziska Molls Geschichte über Elenas und Ricos große Liebe sehr berührt. Was mir aber noch mehr gefallen hat als die vielen sehr starken Gefühlen war der leichte aber auch interessante Schreibstil von Franziska Moll. Besonders gut und auch neu fand ich wie sie Gedanken, Diskussionen oder Erinnerungen verfasst hat. Hier ein kleinen Beispiel, weil ich es kaum erklären kann: .Meine Nase ist überdurchschnittlich. .Überdurchschnittlich groß? .Ist sie? .Nein, überdurchschnittlich schön.Für einen Mann gerade die richtige Größe. .Und sie kann überdurchschnittlich gut riechen. .Riechst du das? .Meine Hand? .Meine Faust. Ähm Knoblauch. .Friedhof. ... Das passte so gut in diese Jugendbuch, es war flott, spritzig, witzig, aber auch ernst oder voller Gefühle. Und für mich echt mal was anderes/neues. Jetzt aber erst einmal noch zu der Charakteren: Rico habe ich direkt in mein Herz geschlossen, er ist super sympathisch, leider lernt man ihn nur aus den Erinnerungen von Elena kennen, ob sie ihn nur so gesehen hat und er auch andere Seiten hat, weiß man nicht. Er scheint sehr Lebensfroh und total verliebt, er gibt nicht nur Elena Kraft auch ihre Mutter merkt den positiven Effekt den Rico in ihr Leben bringt. Elena selber und auch ihre Mutter waren mir nicht sonderlich sympathisch, unsympathisch auch nicht, eher neutral. Sie hängt sehr an Rico, und ich fand sie hat sich auch ein wenig abhängig gemacht. Das sie für Rico die Liste abarbeiten ist ja echt ein süßer Gedanke, und viele Umsetzungen gefallen mir auch, aber manchmal geht sie sie Sache total falsch an. Aber dadurch bekommt man einen Einblick in ihre Vergangenheit. Tim der Krankenpfleger ist echt gewöhnungsbedürftig, er hat finde ich eine unmögliche Art gegen über den Angehörigen, aber für Elena scheint es genau der richtige Ton zu sein um sie aus ihren Loch raus zu holen, und los zu legen. Fazit: Ein sehr gefühlvoller Jugendroman über die große Liebe, schwere Schicksale, Familie, Lehre und Freunde. Mit einen wie ich finde ganz besondere Schreibstil der super in ein Jugendbuch passt. Ps.: Haltet die Taschentücher bereit.
Elena und Rico feiern ihr Einjähriges. Sie sind das Traumpaar schlechthin und sind unzertrennlich. Doch ihr Glück währt nicht lange, denn eines Tages wird Rico von einem Umzugswagen überfahren - vor Elenas Augen. Als er im Krankenhaus im Koma liegt, bleibt Elena nichts anderes übrig, als zu kämpfen und zu hoffen, dass Rico wieder aufwacht. Als sie zufällig auf eine To Do Liste in seinem Computer stößt, weiß sie: Solange Rico sie nicht abarbeiten kann, muss sie es tun. Gemeinsam mit dem Krankenpfleger Tim erledigt sie einen Punkt nach dem anderen, bis sich Ricos Zustand verändert. Ich habe mich auf eine dramatische Geschichte eingestellt, die ich auch bekommen habe. Elena und Rico sind ein wunderschönes Paar, die einfach perfekt zusammen passen. Rico ist ein echter Traumtyp und Elena kann sich glücklich schätzen ihn zu haben. Er ist witzig, klug, kreativ und liebevoll. Ein Junge, den sich jeder wünscht. Als Rico den Unfall hat, ist Elena die einzige, die nicht weinen kann. Sie lässt keine Gefühle an sich ran und kapselt sich ab. Schließlich, als sie seine Liste findet, nimmt sie sich deren an um Rico nahe zu sein. Dabei steht ihr der Pfleger Tim zur Seite, der zwar ein ganz schönes Arschloch, mit seiner direkten Art sein kann, aber andererseits ein Freund ist, auf den man sich verlassen kann. Was mir gut gefallen hat ist, das Franziska Moll uns einen Einblick in die Vergangenheit des Pärchens gibt, erzählt aus Elenas Version und wir das Geschehen in der Gegenwart aus Sicht des Erzählers erleben. Das Buch ist flüssig geschrieben, sodass ich es an einem Stück durchlesen konnte. Ich habe gelacht über Ricos verrückten Einfälle, aber auch geweint, da mich die Geschichte sehr berührt hat. Ein tolles Buch über die erste Liebe und warum man um sie kämpfen sollte.
Wenn die Bücherbloggerwelt von einem Buch begeistert ist und man nur das Beste darüber hört, dann kommt man einfach nicht daran vorbei es selbst auch zu lesen. "Was ich dich träumen lasse" ist eines dieser Bücher und es hat mich einige Überwindung gekostet es zu kaufen. Die Inhaltsangabe klang so, als würde dieses Buch nur alte Erinnerung entfachen und das wollte ich nicht riskieren. Doch die Vita der Autorin Franziska Moll hat mich dann doch überzeugt: "Eigene Verluste inspirierten sie zu Was ich dich träumen lasse und bestärkten sie in der Hoffnung, dass aus jedem Schicksalsschlag auch etwas gutes entstehen kann." Dieses Buch ist eine Geschichte über eine Jugendliebe, die Herzen erorbern und brechen kann. Und doch Kraft gibt, Hoffnung und vorallem Mut. Dieses Buch zu lesen, war trotz der "nur" 251 Seiten, sehr schwer und ich musste oft für längere Zeit Pausen dazwischen schieben um das gelesene zu verarbeiten. Alles fängt romantisch und verspielt an. Zwei glaubwürdige Jugendliche, die in ihrem Alltag mit Freunden albern, den Lehrer ärgern und sich abgöttisch lieben. Nach Ricos Unfall ist da nur noch Elena. Sie weint nicht. Will einfach nur, dass er wieder aufwacht. Sie passt sich ihrer Umgebung an, lacht, wenn sie glaubt die Leute erwarten es von ihr. Sie zwingt sich in die Schule zu gehen, aber es ist einfach nichts mehr wie es mal war. Als sie Ricos Top Ten findet, weiß sie, wie sie ihm wieder nahe sein kann. Sie will für ihn die Dinge tun, die er vor seinem Tod noch erreichen wollte. "Was ich dich träumen lasse" ist ein Buch der wenigen Worte, die dennoch mitten ins Herz treffen. Manche Passagen waren wie Briefe, die Elena Rico schreibt. Als würde sie mit ihm reden und die Zeit mit ihm nochmal Revue passieren lassen, was dem Leser wundervolle Einblicke bietet. Ebenso fielen Dialoge der Beiden an Stellen ein, die deutlich machten, dass ein trauriger Mensch wegen nur einem Wort, einer Geste oder einer Erfahrung wieder an das gute zurückdenken kann. Einiges hat mich davon zum lächeln gebracht, doch wenn man wieder in Elenas Realität war, war es einfach nur traurig. In der heutigen Zeit, wo die Jugend sich stark verändert hat, ist es eine wundervolle Erfahrung von zwei Menschen zu lesen, die so tiefsinnig sind und dem Leben eine Bedeutung geben. Besonders Ricos Ansichten und seine Lebenseinstellung waren erfrischend. Je mehr die Geschichte vorran schreitet, man die Tage zählen kann (da jedes Kapitel einen weiteren Tag nach dem Unglück erzählt), umso deutlicher wird Elenas Geschichte. Das ihr ausgerechnet jemand wie Rico begegnet ist, in meinen Augen, das wunderbarste, was das Schicksal einem Menschen bescherren kann. Das komplette Kontrastprogramm dazu war der Pfleger Tim. Immer einen frechen, sarkastischen Spruch auf den Lippen, stets auf Konfrontationskurs. Ein richtiges Arschloch. Und doch eine große Hilfe für Elena. Beeindruckend. Das Ende ging dann sehr schnell dahin. Leider zu schnell. Aber wieder waren es die wenigen Worte, das zwischen den Zeilen lesen, was mich einfach für dieses Buch eingenommen hat. Fazit: "Was ich dich träumen lasse" ist ein großartiges Jugendbuch mit einer Geschichte, die einem unter die Haut geht und das Herz in einen Schraubstock spannt. Es ist vorallem traurig, aber mit vielen Lichtblicken, kleinen freudigen Erzählungen, die extrem viel ausmachen können. Vorallem ist es ein Buch, das Mut macht mit schwierigen Situationen umzugehen. Am Ende kann ich vor allem eines sagen: Ich habe es geschafft dieses Buch zu lesen. Mit viel Tränen, aber letztendlich doch mit einem Lächeln im Gesicht :)
Das Buch stand schon ganz lange auf meiner Wunschliste, und als ich es endlich zum Geburtstag bekommen habe, konnte ich auch nicht mehr lange damit warten, es zu lesen. Elena war sehr authentisch. Ihre Reaktion auf den Unfall, den Umgang mit dem Koma, aber auch mit ihren Mitmenschen fand ich sehr glaubwürdig. Nach und nach erfahren wir mehr über Elenas Hintergrundgeschichte, die mich persönlich ziemlich traurig gestimmt hat. Von Rico und der Beziehung der beiden erfahren wir den größten Teil in Rückblenden. Diese fangen immer mit „weißt du noch…“ an und die Ausschnitte, die Elena erzählt, brachten mich oft zum schmunzeln. Rico ist ein lebhafter, sorgenfreier Optimist. Es scheint, als könne ihn nichts aus der Bahn werfen. Dann findet Elena eine Liste auf Ricos PC mit 10 Dingen, die er vor seinem Tod machen wollte. Sie beschließt, die Liste nach und nach abzuarbeiten. Ab diesem Zeitpunkt hat mich das Buch immer wieder ein bisschen an Bevor ich sterbe erinnert, was eigentlich nicht wirklich positiv ist. Jedoch hat Franziska Moll dieses Listen-Ding sehr viel besser umgesetzt und so war ich eigentlich nur mit einem Punkt nicht so ganz einverstanden. Ich frage mich, warum alle Leute unbedingt vor ihrem Tod einmal Drogen nehmen wollen… Bei der Umsetzung der Liste hatte Elena oft Hilfe von Tim. Er ist Pfleger auf Ricos Station und am Anfang ganz schön garstig und unverschämt, so dass ich ihn an manchen Stellen echt gerne geschlagen hätte. Später stellt er sich jedoch als jemand heraus, auf den man sich verlassen kann, und der auch für hirnlose Aktionen zu haben ist. Ein großes Problem hatte ich mit Elenas Mutter. Ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, um nichts zu verraten, doch es ist eher so, dass die Tochter sich um die Mutter kümmern muss und diese oft verletzende Dinge zu Elena sagt. Ich finde, am Ende hätte man ein wenig mehr auf die Geschehnisse eingehen können, jedoch kann ich auch verstehen, warum die Autorin es lieber so gemacht hat. Übrigens finde ich das Cover wunder, wunderschön! Fazit: Ich will nicht sagen, dass die Geschichte wunderschön war, denn das stimmt nicht. Dafür ist die Thematik einfach viel zu hart. Ich war oft traurig und habe an vielen Stellen geweint, auch wenn Elena das nicht konnte. So ein Schicksal wünscht sich wirklich niemand. Und trotzdem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es konnte mich wirklich berühren und ist eines dieser Bücher, über die ich noch lange nachdenken werde.
Ohne die beiden Protagonisten gross kennezulernen, steigen wir mir ihnen in die Geschichte ein und sind durch die Präsens-Form direkt mitten in ihrem Leben. Nach und nach lernen wir Rico und Elena besser kennen. Er, offenherzig, der Liebling der Schule, immer gut gelaunt, stets einen Witz auf Lager, leuchtet von innen. Sie, die kaum jemanden an sich heranlässt, einen dunklen Fleck in der Vergangenheit hat, eine harte Nuss ist, die nur von ihm geknackt werden kann. Zusammen sind sie alles, ein Ganzes. Und dann, durch einen kurzen Augenblick der Unaufmerksamkeit, wird ihr ganzes Leben aus der Bahn geworden. Rico liegt im Koma, Elena sitzt am Krankenbett und hält sich an ihm, ihrem Strohhalm, ihrem Lichtblick im Leben, fest. Taucht ein in ihre gemeinsame Vergangenheit. Passend zu Stichworten, Situationen aus dem Jetzt, kommen Elena Dialoge zwischen ihr und Rico in den Sinn und wir lernen die beiden immer besser kennen. Erst vor allem Rico, dann dringen wir ganz langsam auch zu Elena durch, die sich mit ihrer zum Teil sehr abweisenden Haltung, ihrer Schroffheit, ihrem Zynismus eine dicke Schutzmauer um sich aufgebaut hat. Relativ früh erkennen wir den dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit, und um damit fertig zu werden, muss sie nicht nur einmal über ihren Schatten springen. Doch sie hat ein grosses Ziel: Mit allen Mitteln will sie ihre grosse Liebe zurück ins Leben holen. Viele Bücher handeln von Trauer, Angst und Verlust, doch Franziska Moll setzt das Thema Koma so eindringlich, so greifbar um, dass man stellenweise nur mit einem dicken Kloss im Hals weiterlesen kann. Manchmal ist weniger mehr. Franziska Moll lässt uns auf 'nur' 250 Seiten die ganze Bandbreite der Gefühle spüren. Ihr schlichter, schon fast poetischer Schreibstil ist sehr intensiv, eindringlich und einfach anders. Ein Buch, das man nicht mehr so schnell vergisst. Fazit: Ein kleines Stück Poesie und ganz grosse Emotionen .... "Was ich dich träumen lasse" kann man nicht wirklich beschrieben, man muss es einfach selber erleben, selber lesen ....
Rico und Elena sind seid einem Jahr ein Liebespaar und können sich ihr Leben nicht mehr ohne einander vorstellen. Bis Rico von einem LKW angefahren wird und ins Koma fällt… Elena findet auf seinem PC eine Liste mit den Top 10 Dingen, die er noch machen will, bevor er stirbt. Sie entschließt sich dazu, diese Liste für ihn abzuarbeiten. Nur für alle Fälle. Ein unglaubliches Buch mit einem sehr intensiven Schreibstil. Selten haben Worte so eine Ausdruckskraft und so viele Emotionen vermittelt. Man lacht, man weint...man hält den Atem an.














