Die geheimnisvolle Insel
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Book Information
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Der Spannungsbogen wird bis fast bis zum Ende erhalten. Das Buch gibt einem das Gefühl, mit seinen Erläuterungen und Erzählungen durchaus in der Konstellation nicht nur überleben zu können, sondern spiegelt auch die Schönheit und Wildheit der Natur und der Evolution des Überlebens in selbiger wider. Das Ende spannt den Bogen schließlich zu Jules Vernes 20.000Meilen unter dem Meer und erklärt auf schöne Weise die Geheimnisse der Insel.
Ich habe das Buch nach ca. der Hälfte abgebrochen. Es ist interessant mitzuverfolgen welche Ideen sich die Gestrandeten einfallen lassen um auf dem Eiland zu überleben und das Land urbar zu machen. Jedoch lesen sich Teile dieser Kolonialisierung aus heutiger Sicht mit einem bitterem Beigeschmack. Was mich letztendlich zum Abbruch bewegt hat, waren der unterschwellige Rassismus und das unglaubliche Gemetzel das die Kolonialisten unter der heimischen Fauna angerichtet haben. Dass sie zum Überleben Jagd auf Tiere machen müssen, geschenkt. Damit habe ich kein Problem. Die Protagonisten empfinden jedoch jedes mal nachdem sie Tiere getötet haben eine unbändige Freude. Diese rührt nicht daher, dass man Nahrung gefunden hat sondern eher, dass man die Tierwelt bezwungen hat und der Stärkere ist. Dieser völlig unreflektierte Umgang mit der Natur und die unbedachten Eingriffe in die Landschaft sind nur schwer zu verdauen. Das bin ich aus anderen Jules Verne Büchern nicht gewohnt. Zynisch wird es, wenn Cyrus Smith darüber philosophiert, dass die Menschheit auch in 200 Jahren wenn die Kohle ausgegangen ist, keine Energieprobleme haben wird. Der Mensch ist so erfinderisch und intelligent, dass er andere Möglichkeiten finden wird. Jules Verne konnte sich wohl nicht vorstellen, dass der Erfindungsreichtum des Menschen von der Gier des Kapitalismus übertroffen wird. Auch in Anbetracht der immer negativeren Entwicklung der Weltlage hat mich das Buch mehr deprimiert als unterhalten.
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Der Spannungsbogen wird bis fast bis zum Ende erhalten. Das Buch gibt einem das Gefühl, mit seinen Erläuterungen und Erzählungen durchaus in der Konstellation nicht nur überleben zu können, sondern spiegelt auch die Schönheit und Wildheit der Natur und der Evolution des Überlebens in selbiger wider. Das Ende spannt den Bogen schließlich zu Jules Vernes 20.000Meilen unter dem Meer und erklärt auf schöne Weise die Geheimnisse der Insel.
Ich habe das Buch nach ca. der Hälfte abgebrochen. Es ist interessant mitzuverfolgen welche Ideen sich die Gestrandeten einfallen lassen um auf dem Eiland zu überleben und das Land urbar zu machen. Jedoch lesen sich Teile dieser Kolonialisierung aus heutiger Sicht mit einem bitterem Beigeschmack. Was mich letztendlich zum Abbruch bewegt hat, waren der unterschwellige Rassismus und das unglaubliche Gemetzel das die Kolonialisten unter der heimischen Fauna angerichtet haben. Dass sie zum Überleben Jagd auf Tiere machen müssen, geschenkt. Damit habe ich kein Problem. Die Protagonisten empfinden jedoch jedes mal nachdem sie Tiere getötet haben eine unbändige Freude. Diese rührt nicht daher, dass man Nahrung gefunden hat sondern eher, dass man die Tierwelt bezwungen hat und der Stärkere ist. Dieser völlig unreflektierte Umgang mit der Natur und die unbedachten Eingriffe in die Landschaft sind nur schwer zu verdauen. Das bin ich aus anderen Jules Verne Büchern nicht gewohnt. Zynisch wird es, wenn Cyrus Smith darüber philosophiert, dass die Menschheit auch in 200 Jahren wenn die Kohle ausgegangen ist, keine Energieprobleme haben wird. Der Mensch ist so erfinderisch und intelligent, dass er andere Möglichkeiten finden wird. Jules Verne konnte sich wohl nicht vorstellen, dass der Erfindungsreichtum des Menschen von der Gier des Kapitalismus übertroffen wird. Auch in Anbetracht der immer negativeren Entwicklung der Weltlage hat mich das Buch mehr deprimiert als unterhalten.






