Der Geschmack von Sommerregen

Der Geschmack von Sommerregen

Paperback
3.856
JugendromanGeheimnisGefühleErste Liebe

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat. Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor. Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird. Sophie und Mattis. Mattis und Sophie.

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Modern
Format
Paperback
Pages
320
Price
15.50 €

Posts

10
All
4

Die 16 jährige Sophie verliebt sich auf den ersten Blick in ihren neuen Mitschüler Mattis und auch ihm scheint es ähnlich zu gehen. Doch hat ihre Beziehung eine Chance? Kann Sophie ihrem neuen Freund ihr Geheimnis anvertrauen, ohne dass er sich von ihr abwendet? Fazit: „Der Geschmack von Sommerregen“ ist ein sehr süßes Jugendbuch über die erste große Liebe, das zwar sehr viele Klischees beinhaltet und sehr vorhersehbar ist, aber dennoch Charme hat. Einfach etwas nettes für Zwischendurch.

5

Inhalt: Sophie hatte bisher kein Glück mit Jungs. Ihr letzter und bisher einziger Freund hat es nicht ernst mit ihr gemeint und sie mit der Trennung sehr verletzt, worüber sie immer noch nicht vollständig hinweg ist. Als Mattis in ihre Klasse kommt, ranken sich direkt jede Menge Gerüchte um den stillen Mitschüler, der nach dem Unterricht direkt verschwindet und sich nie im Freibad blicken lässt. Sophie ist sofort von ihm fasziniert und verliebt sich in ihn, ohne ihn überhaupt zu kennen. Doch dann treffen sie sich zufällig und obwohl Sophie sich ziemlich ungeschickt anstellt, scheint er sie auch zu mögen. Es könnte die Liebe ihres Lebens werden – wäre da nicht ihr Geheimnis, das sie ihm auf keinen Fall erzählen kann. Meinung: Sophie kann Farben sehen. Und nicht nur die Farben, die tatsächlich da sind, sondern ihr „innerer Monitor“ färbt sich je nach ihren Gefühlen ein. So hat jedes Gefühl seine eigene Farbe und Konsistenz und Sophie sieht sie vor ihrem inneren Auge. Sie befürchtet, verrückt zu sein, besonders, weil es ihrer Großmutter ähnlich geht und sie ihr Leben seitdem in der Psychiatrie verbringt. Was genau dazu geführt hat, bekommt sie allerdings nicht aus ihrer Mutter heraus, egal wie oft sie fragt. Da es etwas Schlimmes sein muss, das mit den „Fähigkeiten“ ihrer Großmutter zu tun hat, erzählt sie niemandem von ihrer Eigenart, nicht einmal ihrer besten Freundin. Dann entwickelt es sich allerdings zum Problem, dass sie derartige Geheimnisse hat, und nicht nur die Beziehung zu ihrer Freundin steht auf dem Spiel. Mattis scheint eher ruhig und in sich zurückgezogen zu sein. Obwohl er sich in der Schule mit seinen Mitschülern unterhält und niemanden abweist, ist er nie dabei, wenn sie sich nachmittags im Freibad oder am Wochenende in der Disko treffen. Sophie ist fasziniert davon, dass er sich nicht darum kümmert, was die anderen Jugendlichen denken und mag ihn nur noch lieber, als sie ihn tatsächlich kennen lernt. Das kennenlernen zwischen den beiden Hauptfiguren findet schnell statt, allerdings verbringen sie auch viel Zeit miteinander. Diese erlebt man als Leser nicht komplett mit, sodass man nicht mit Gesprächen, die sich um Alltägliches drehen, überschüttet wird. Trotzdem finden natürlich viele Treffen statt, an denen man teilhaben kann. Sophie stellt sich anfangs etwas ungeschickt an, wenn es darum geht, sich mit Mattis zu unterhalten, allerdings steht schnell fest, dass es sich bei den beiden um ein absolutes Traumpaar handelt. Die beiden verhalten sich sehr süß, aber nicht so, dass es zu kitschig wirkt. Sophie vertraut Mattis vollkommen und beschließt früh, dass sie ihn in ihr Geheimnis einweihen möchte, traut sich lange Zeit aber nicht, aus Angst, er könne sie für verrückt halten und ihr den Rücken zukehren. Beide sind tolle und außergewöhnliche Charaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Es machte mir großen Spaß, die Entwicklung der Beziehung zwischen Mattis und Sophie mitzuerleben. Die Liebesgeschichte ist so schön, dass ich beim lesen fast durchgehend gelächelt habe, und die Gespräche sind einfach toll. Da Sophie nicht weiß, was es mit ihrer Fähigkeit auf sich hat, bleibt auch dieses Geheimnis lange ungelöst und es ist interessant, mitzuerleben wie sie mehr über sich selbst und ihre Familie herausfindet. Fazit: Eine perfekte Liebesgeschichte mit tollen Charakteren und einem außergewöhnlichen Hintergrund. 5*/5 Punkten

3

3 Sterne. Die Idee der Geschichte hat mich richtig gut angesprochen. Deshalb habe ich mir das Buch aufgrund des Klappentextes gekauft. Allerdings ist das Buch ausbaufähig. Ich fand die erste Hälfte sehr lahm und alles ist so vor sich hingedümpelt. Erst nach der Hälfte würde es interessanter, als das Mädchen endlich ihrer Sache angenommen hat. Es war mal ein anderer Gedanke und die Moral aus dem Buch ist zweifelsohne die Richtige. Für Teenies sicher lesenswert. Ich bin mit 30 dann wohl schon etwas zu alt.

4

bitteres Oliv flauschiges Weinrot freudiges Zitronengelb süsses Sahneeis-Weiss reumütiges Violett verliebtes Gold Sophie nimmt Emotionen auf ihrem inneren Monitor als Farben wahr. Laut ihren Eltern soll sie diese Farben unterdrücken und niemandem etwas davon erzählen. Zwar verängstigt sie diese Besonderheit, doch Sophie kann und will sie nicht verleugnen, denn sie ist ein Teil von ihr. Zu gern möchte sie der Sache auf den Grund gehen, wissen, warum sie so anders ist, doch ihre Eltern beherrschen die Taktik des Verdrängens sehr gut und so kommt Sophie keinen Schritt weiter. Sie ahnt, bei wem sie Hilfe bekommen könnte, nämlich bei ihrer Grossmutter Anne, die für ihre Mutter jedoch ein rotes Tuch ist. Als dann der äusserts attraktive, ruhige Mattis in ihre Klasse kommt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn, muss aber feststellen, dass sie sich erst richtig auf ihn einlassen kann, wenn sie mit sich selbst im Reinen ist. Die Geschichte ist aus der ich-Perspektive von Sophie geschrieben und so erleben wir sehr gut ihren "inneren Monitor". Julie Leuze hat dieses Farbenspiel in Sophies Wahrnehmung richtig toll in die Geschichte eingewoben und bereichert damit ihren wunderbar leichten, zum Teil schon fast poetischen Schreibstil. Das Thema der Synästhesie hat mich sehr angesprochen und ich fand es richtig spannend und erfrischend umgesetzt. Die beiden Protagonisten sind nichts Neues in der Buchwelt. Sie fristet ein ruhiges, unscheinbares Mauerblümchen-Dasein, er ist der äusserst attraktive Neue, den sich alle gerne angeln würden. Mattis ist beinahe zu gut um wahr zu sein - vor allem für seine 16 Jahre erscheint er mir wahnsinnig reif. Da hätte ich mir doch ein bisschen mehr Ecken und Kanten gewünscht. Und auch die Nebencharaktere sind eher von der Stange als Massanfertigungen. Da treffen wir die durchgestilte Oberzicke, den plötzlich eifersüchtigen "Ex"-Freund und die leicht eingeschnappte beste Freundin. Doch all dies hat dem Lesegenuss keinen Abbruch getan. "Der Geschmack von Sommerregen" ist eine sehr einfühlsame Liebesgeschichte mit Tiefgang, denn neben dem Entdecken ihrer Gefühle für Mattis muss Sophie noch das eine oder andere Geheimnis ihrer Familie lüften und sich selber kennen und akzeptieren lernen. Überrascht war ich jedoch, wie weit die Autorin in Sachen Liebe und Sexualität geht. Noch nie habe ich in einem Jugendbuch so detailliert beschriebene Liebesszenen gelesen. Auf der einen Seite ist es ganz bestimmt sehr gut, wenn Jugendliche so eine feinfühlige Art des sich näher kommens erfahren, und auch realisieren, dass man nein sagen soll, wenn man noch nicht soweit ist, doch auf der anderen Seite, finde ich es in einer Geschichte ab 14 nicht nötig. Wenn das Buch nämlich verfilmt würde, müsste da ganz bestimmt ein FSK 16 drauf stehen. Die erotischen Passagen sind aber wie das ganze Buch wirklich feinfühlig und schön beschrieben und lassen die Schmetterlinge im Bauch tanzen. Fazit: "Der Geschmack von Sommerregen" ist eine sehr emotionale, tiefgründige und prickelnde Liebesgeschichte, die mich vor allem durch den farbenprächtigen Schreibstil überzeugen konnte. Einmal begonnen, konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Sophie und Mattis haben mir definitiv den Sommer versüsst!

2

Sophie ist eher ein Mädchen, welche nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen muss und es auch gar nicht will. In ihrer Klasse ist sie fast schon unscheinbar und eher für sich, bis plötzlich Mattis auftaucht. Ein einziger Blick in seine Augen reicht aus und sie ist ihm völlig verfallen. Ein einziges Lächeln von ihm reicht aus und sie schmilzt förmlich dahin. Nie hätte sie es für möglich gehalten, dass auch er sich für sie zu interessieren beginnt und an die berühmte Liebe auf den ersten Blick hat sie schon gar nicht geglaubt. Beide können sich aus verschiedensten Gründen nicht richtig aufeinander einlassen und ahnen dabei nicht, dass ihrer beide Leben sich nun von Grund auf verändern werden. Sophies, welche einem Familiengeheimnis auf die Spur kommt, welches sie so nie für möglich gehalten hätte und Mattis, welcher sich bei Sophie so sicher und geborgen fühlt, wie noch nie in seinem bisherigen Leben. Schon, als Sophie Mattis zum ersten Mal sieht, verliebt sie sich total in ihn, wenn auch anfangs hoffnungslos. Mattis ist der Mädchenschwarm der Schule und alle gutaussehenden Mädchen sind hinter diesem Schnuckel her. Sophie gehört natürlich nicht zu diesen Mädchen und rechnet sich keine wirklichen Chancen aus. Sophie trägt nämlich ein Geheimnis mit sich herum, welches sie denken lässt, dass sie geisteskrank ist, welches sie denken lässt, sie ist verrückt und wird irgendwann einmal in der Psychiatrie landen, genau wie ihre Oma vor ihr. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch schon vor ein paar Tagen ausgelesen habe und lange darüber nachgedacht habe, wie genau ich denn überhaupt darüber schreiben soll, wie genau ich meine Meinung darüber äußern soll, ohne dass ich gleich - wieder - angegriffen werden, denn für mich war das Buch eher.. naja, eine kleine Enttäuschung. Es ist das übliche Klischee.. unglaublich toll aussehender Junge, verliebt sich in das "hässliche Entlein" der Schule, welche dadurch für die anderen fast schon "berühmt" wird. Sie trägt ein Geheimnis mit sich rum, welches er zum Teil aufdecken will, auch wenn er selbst nicht besser ist und ein Geheimnis mit sich rumschleppt, welches nur sie zu verstehen scheint, sobald es ans Licht kommt. Auch, was die Geheimnisse der beiden an sich angeht, war ich etwas enttäuscht und hätte mir ein wenig mehr Handlungsbedarf gewünscht. Für Sophie reicht lediglich ein Gespräch mit ihrer Oma, bevor sie mit sich wieder völlig im Reinen ist und das, obwohl sie im Vorfeld nicht einmal Nachforschungen darüber gestellt hat, was es tatsächlich mit ihrer Gabe auf sich hat. Ihre Eltern waren der Ansicht, es darf niemand davon erfahren, also war das halt so. Von Mattis will ich gar nicht erst anfangen, denn er war für mich einfach nicht der perfekte Traummann, als welchen die Autorin ihn hat versucht dazustellen. Vielleicht bin ich inzwischen einfach zu alt für Bücher solcher Art, aber mich konnte es absolut nicht überzeugen. Allein die Tatsache, dass ich es recht schnell durch hatte und mir Lena, als Sophies beste Freundin, noch am sympatischsten war, lässt die Meinung nicht ganz so negativ ausgefallen, dennoch heisst das Fazit lediglich: Kann man lesen, muss man aber nicht.

3

Eigentlich ein schönes Jugendbuch über die erste große Liebe, der Einzigartigkeit eines jeden Menschen und den Mut zu sich selbst zu stehen. Die Charaktere waren authentisch, wenn auch klischeehaft. Mit Sophie und Mattis treffen das unsichere & zurückhaltende Mädchen und der souveräne & beliebte Junge aufeinander. Ihre Geschichte ist recht goldig & erhellend. Der Schreibstil angenehm und leicht. Beim Klappentext habe ich eher in die Richtung Fantasy gedacht, erfuhr jedoch Wissenswertes über Hypersensibilität und Synästhesie. Gerade in Bezug auf diese 2 Themen, hätte ich mir dann aber doch noch etwas mehr Einblicke gewünscht, da vor allem Letzteres für Sophies Familiengeschichte eine enorme Rolle spielt. Im Mittelpunkt steht jedoch eher die Liebesgeschichte und das Schulcliquen-Drama, was irgendwie sehr hormongesteuert und oberflächlich wirkte. Insgesamt war die Geschichte aber doch ganz nett zu lesen, irgendwie süß und vor allem aufschlussreich. 3,5 Sterne

4

sehr schönes nicht immer jugendfreies Jugendbuch mit einem spannenden Thema und tollen Protagonisten

5

Meine Meinung Das Buch wollte ich schon haben, als es erschienen ist, aber irgendwie kam ich mal wieder nicht dazu es mir zu kaufen. Und irgendwann ist es ehrlich gesagt ist es auch irgendwann in Vergessenheit geraten, was wirklich sehr schade ist. Allerdings habe ich dann auf Facebook entdeckt, dass jemand das Buch vertauscht und da war ich natürlich Feuer und Flamme und habe alles dafür getan es zu ergattern, was ich dann ja letztendlich auch zum Glück geschafft habe. Allerdings kam das Buch an, als ich im Urlaub war und das hat mich irgendwie ganz schön deprimiert, weil mir mein Papa am Telefon gesagt hat, dass es da ist, aber ich es ja nun nicht lesen konnte. Ich war schon so gespannt auf die Geschichte, weil ich mir gedacht habe, dass das absolut ein Buch für mich sein könnte und ich auch immer nur Gutes über das Buch gehört habe. Allerdings verlasse ich mich persönlich was Bücher angeht nicht so gerne auf die Meinung anderer. Zumindest nicht nur, denn ich muss mich immer selbst von einem Buch überzeugen. Deswegen hat es mich fast verrückt gemacht, dass ich das Buch nicht lesen konnte. Dafür hat es aber schon auf mich gewartet, als ich vom Flughafen Heim kam. Ich persönlich hätte mich am liebsten sofort drafgestürzt und angefangen es zu lesen, aber da war noch ein anderes Buch, was ich im Urlaub angefangen habe, womit ich leider überhaupt nicht klarkam, aber wie ihr mich kennt, wollte ich trotzdem dieses Buch unbedingt beenden (was ich letztendlich aber nicht geschafft habe). Genau deswegen musste das Buch noch bis gestern Abend warten. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe angefangen es zu lesen *lach*. Die Geschichte hat mich schon begeistert, als ich mir das erste Mal den Klappentext bei Amazon durchgelesen habe. Ich war Feuer und Flamme für die Geschichte und konnte gar nicht mehr abwarten das Buch zu lesen. Irgendwie hatte ich sofort das Gefühl, dass das genau das richtige Buch für mich ist und, dass ich es lesen und lieben werde. Wie gesagt hat mich der Klappentext bei Amazon überzeugt, dass ich das Buch unbedingt lesen muss und mir einen eigenen Eindruck von der Geschichte machen muss, was ich inzwischen allerdings sehr verwunderlich finde, weil der Klappentext zwar das Wichtigste auf den Punkt bringt, aber irgendwie auch nicht. Ich weiß ich höre mich an, als sei ich verwirrt, aber wenn ich euch gleich erkläre worum es genauer geht, werdet ihr hoffentlich merken, was ich mit meinem Gefasel meine. In der Geschichte geht es um die 16-jährige Sophie, die mit ihren Eltern in einem kleinen Ort in Bayern wohnt. Sie besucht (soweit ich mich erinnern kann) ein Gymnasium und eigentlich scheint ihr Leben auf den ersten Blick total normal, doch das ist es nicht, denn Sophie sieht Farben. Das hört sich erstmal normal an, da jeder Mensch Farben sieht, aber Sophie hat Farben vor Augen, die ihre Gefühle widerspiegeln. Z.B. färbt sich alles gold wenn sie glücklich ist gold oder wenn sie einsam ist wird alles frostig silber. Sophie hat Angst anderen davon zu erzählen, weil ihre Mutter ihr immer einbläut, dass sie verrückt wird wenn sie allen davon erzählt und ihre "Farben" beachtet. Ihre Mutter denkt, dass sich Sophie das alles nur einbildet und es einfach nur ignorieren braucht. Aber in Wirklichkeit hat ihre Mutter nur Angst, dass Sophie so wie ihre Oma wird, denn ihre Oma hat auch diese Farben gesehen und ist letztendlich in der Psychatrie gelandet. Manchmal wünscht sich Sophie nichts sehnlicher, als allen zu erzählen, dass sie anders ist. Vor allem fällt es ihr sehr schwer ihr Geheimnis vor ihrer bestne Freundin Lena geheimzuhalten, der sie sonst alles anvertraut und die auch ihr alles sagt. Doch von einem Tag auf den anderen ändert sich Sophies ganzes Leben, denn auf einmal kommt ein neuer Junge in ihre Klasse. Er heißt Mattis, kommt aus München und sieht unglaublich gut aus, sodass es Sophie den Atem verschlägt. Er braucht sie nur einmal anlächeln und um sie ist es geschehen. Eigentlich denkt Sophie, dass sie bei Mattis nie eine Chance haben wird, weil sie nur "Durchschnitt" ist und jedes Mädchen aus der Schule ihn anhimmelt, aber dann kommt eins zum anderen und Mattis küsst gerade sie. Sophie könnte so glücklich sein, aber ihr Geheimnis belastet sie sehr. Sie fragt sich ob Mattis sie überhaupt lieben kann, wenn er von den Farben erfährt oder ob er wirklich sie selbst liebt, wenn er nichts von ihren Farben weiß. Mattis gibt Sophie die Stärke ihrem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Aber auch Mattis verbirgt etwas vor den anderen und er hätte nie gedacht, dass Sophie ihm dieses Geheimnis entlocken würde. Dies ist eine Geschichte von einer Liebe, die beiden über sich hinauswachsen lässt und sie zu etwas besserem macht, als sie je waren: etwas ehrlichem ! Dies ist die Geschichte von Sophie und Mattis. Ich hoffe ihr habt jetzt gemerkt, dass Amazon das mit den Farben zwar augeführt hat, aber so, dass man es als normal empfindet, denn ich habe das einfach für eine Metapher gehalten. Für mich ist nämlich genau das das Wichtigste und Interessanteste an dieser Geschichte, denn so etwas gibt es wirklich und das lässt die Geschichte nicht so kitschig bzw rosarot erscheinen sondern gibt ihr Authenzität und Tiefe. Ich habe bei der Geschichte an einigen Stellen richtig doll geweint, aber auch gelacht und ich muss sagen, dass ich nach dem Klappentext nur eine kitschige Liebesgeschichte erwartet habe, aber genau das ist sie nicht, denn sie ist so viel mehr. Sie hat Tiefgang, Gefühl, ist realistisch und macht den Leser glücklich, aber auch traurig. Ich habe schon lange keine so grandiose Geschichte mehr gelesen und war am Ende richtig traurig, dass ich das Buch ausgelesen habe. Ich wär gerne noch länger bei Sophie und Mattis geblieben. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, da keiner von ihnen in irgendeiner Weise perfekt war oder sich zumindest so gegeben hat. Das stört mich persönlich nämlich meistens in Büchern, weil ich mich dann immer so mies fühle, weil ich definitiv nicht perfekt bin. Dann kann ich persönlich überhaupt keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Außerdem ist es mir besonders wichtig, dass ich mich in Charakteren wiederfinde bzw mich mit ihnen identifizieren kann und genau das war in diesem Buch der Fall. Denn ich konnte mich mit der Protagonistin total identifizieren, auch wenn ich keine außergewöhnliche Krankheit habe, aber ich weiß wie es ist ein Familiengeheimnis zu haben und wie schwer es ist den Menschen davon zu erzählen. Vor allem weiß ich aber wie viel Mut dazu gehört das zu offenbaren, was für einen selbst das Schlimmste überhaupt ist. Aber genug von mir geredet... Let's start with Sophie. Sophie ist 16 Jahre alt und wohnt zusammen mit ihren Eltern in einem Haus in einem kleinen Ort, der meiner Erinnerung nach Wending oder so ähnlich heißt. In ihrer Freizeit fotografiert sie total gerne, weil sie findet, dass jedes Detail es wert ist gesehen zu werden. Sie hat die Liebe zum Detail und deswegen werden ihre Fotos auch immer total schön. Dabei kann sie richtig entspannen und muss nicht immer daran denken, was an ihr alles nicht normal ist und sie denkt auch nicht mehr an ihre Probleme, die sie deswegen hat, denn Sophie sieht Farben auf ihrem "inneren Monitor", d.h. sie sieht Farben, die ihre Gefühle beschreiben. Z.B. wird alles Gold wenn sie glücklich ist oder es wird alles frostig silber wenn sie einsam ist. Für Sophie ist es sehr schwer, weil sie von ihren Eltern eingebläut bekommen hat, dass sie sich das alles nur einbildet und, dass das schon weggeht wenn sie es nur lange genug ignoriert. Aber für Sophie wäre es so, als wenn sie ignorieren würde, dass sie atmen muss. Sowieso schweigen ihre Eltern dieses Thema lieber tod, als ihr zu erklären, warum Oma Anne damals in die Psychatrie gekommen ist, denn Sophie weiß, dass ihre Oma auch Farben sieht. Ihre Eltern wollen ihr partout nichts darüber erzählen, aber sie weiß, dass ihre Oma etwas schlimmes gemacht haben muss, das ihre Mutter sehr verletzt hat. Sowieso ist Sophie nicht glücklich in ihrer Familie, denn ihre Eltern wollen immer alles harmonisieren und alles schlechte wird sowieso tod geschwiegen, denn niemand soll denken, dass sie nicht eine absolut harmonische Bilderbuchfamilie sind. Sophie merkt wie sie nach und nach immer nervöser wird, weil sie den Leuten nichts erzählen kann, aber sie hat auch Angst vor den Reaktionen. Besonders fertig macht es sie, dass sie es nicht ihrer besten Freundin Lena erzählen kann, weil sie ihr sonst alles anvertraut. Doch dann ändert sich alles von einen Tag auf den anderen, denn in Sophies Klasse kommt ein neuer Junge, names Mattis. Sophie ist vollkommen verwirrt als sie ihn das erste Mal sieht, weil sich Farben auf ihrem "Monitor" bilden, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Sie weiß nicht was mit ihr los ist, aber irgendwann merkt sie, dass es Liebe auf den ersten Blick ist. Doch sie würde nicht mal im Traum daran denken, dass Mattis sich auch für sie interessieren könnte, wo doch jedes Mädchen ihn anhimmelt. Doch dann küsst er sie und Sophie merkt, dass sie den Mut haben will und ihm ihr größtes Geheimnis anzuvertrauen bzw, dass er ihr den Mut gibt dem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Er lässt sie über sich selbst hinauswachsen und gibt ihr endlich Selbstbewusstsein, denn vorher war sie eher schüchtern. Wie gesagt mag ich Sophie total gerne, weil ich mich total in ihr wiedergefunden habe. Ich mag sie total gerne, weil sie so natürlich ist, denn sie ist nicht immer mutig und zweifelt oft an sich selbst, aber gerade das macht sie meiner Meinung nach aus. Mattis ist neu aus München hergezogen und das von einer Großstadt in ein Kufkaff, aber das scheint ihm gar nichts auszumachen. Er geht sowieso nicht gerne unter viele Leute und trotzdem ist er das Gesprächsthema Nummer 1 an der Schule, weil er unverschämt gutaussieht und auch noch richtig sympathisch und cool drauf ist. Jedes Mädchen wünscht sich seine Freundin zu sein. Sogar die Klassenzicke, aber auch Klassenschönheit Nummer 1 möchte ihn sich angeln, aber es scheint, als würde Mattis das gar nicht interessieren, denn er interessiert sich viel mehr für Sophie. Und auch Mattis hat ein Geheimnis, das er noch nicht vielen anvertraut hat, aber genauso wie er Sophie hilft, hilft Sophie ihm mit diesem Außergewöhnlichen umzugehen. Mattis geht in seiner Freizeit total gerne schwimmen und Bogenschießen. Dabei blüht er voll auf und man merkt ihm seine Leidenschaft dafür total an. Ich mochte Mattis von Anfang an, auch wenn ihr erst dachte, dass er so voll der Player ist, aber genau das ist er ja nicht. Er ist ehrlich, aufrichtig und vor allem ist er überhaupt nicht eingebildet. Er interessiert sich nicht für die Schönheit Vivian, sondern ihm kommt es auch auf den Charakter an und genau deswegen mag ich ihn so gerne. Ich meine welches Mädchen wünscht sich nicht so jemanden wie ihn als Freund ?! Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, da er durch Sophies Farben sehr bildhaft ist. Die Geschichte ist aus der personalen Sicht von Sophie geschrieben, sodass man immer ihre Gefühle miterleben kann. Da Sophie sonst eigentlich eher verschlossen ist was ihre Gefühle angeht, war das wirklich sehr gut, weil man sonst fast gar nichts davon mitbekommen hätte. Ihre Gefühle wurden ja sogar durch ihre Farben farblich dargestellt, was mir sehr gut gefallen hat und dem Schreibstil irgendwie was magisches und vor allem besonderes gegeben hat. Der Schreibstil ist zwar jugendlich, aber enthält keine Slang- oder obszöne Ausdrücke, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, weil dies erstens überhaupt nicht zu Sophies Charakter gepasst hat und zweitens ich solche Ausdrücke auch fast nie benutze, weil ich das absurd finde, weil es in unserer Sprache so viele schöne Ausdrücke gibt, die man benutzen kann. Wie gesagt ist der Schreibstil durch Sophies Farben sehr bildhaft, aber er ist des weiteren auch noch sehr voll mit Metaphern, was ich sehr gerne mag. Was so mit am wichtigsten für mich ist, ist, dass der Schreibstil gut lesbar ist und man das Buch wenn die Geschichte gut ist dank des Schreibstils verschlingen kann und das war hier absolut der Fall. Ich hatte das Gefühl, dass ich das Buch gerade erst begonnen habe und schon hatte ich es auch schon beendet. Alles in einem ein meiner Meinung nach perfekter Schreibstil, der sehr gefühlvoll ist und perfekt zu der Protagonistin und somit auch zu der Geschichte passt. Besser geht es echt nicht ! Der Titel hat mich schon beim ersten Lesen sehr interessiert, da ich mir darunter gleich eine Liebesgeschichte vorstellen konnte. Denn ich persönlich verbinde mit Sommerregen immer Liebe. Ich weiß auch nicht so genau warum das so ist, aber es ist halt einfach so. Außerdem ist "Der Geschmack von Sommerregen" für mich ein Ausdruck dafür, dass man den Regen schmeckt, wenn man sich im Regen küsst. So eine Szene gibt es tatsächlich im Buch. Des Weiteren passt der Titel natürlich sehr gut zu dem Cover. Ich finde man hätte für den Titel keine bessere Wahl hätte treffen können, weil der Titel sehr gut passt und sehr neugierig macht, wenn man das Buch das erste Mal in der Hand hält. Man möchte wissen was hinter diesem wunderschönen und vor allem außergewöhnlichen Titel steckt. Das Cover finde ich persönlich nur wunderschön. Ich habe schon lange kein so simples, aber so aussagekräftiges Cover gesehen, das so gut zu der Geschichte und vor allem auch zu dem Titel passt. Ich bin begeistert von dem Foto, was man ausgewählt, da es wirklich im Laufe der Geschichte einen Kuss im Regen gibt und, da das Foto wie schon gesagt perfekt zum Titel passt. Allerdings hätte ich es wundervoll gefunden, wenn das Cover blau oder gold eingefärbt gewesen wär. Warum das so ist, verrate ich nicht. Dazu müsst ihr das Buch lesen. Aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Naja so richtig meckern ist es ja noch nicht mal sondern eher ein Verbesserungsvorschlag falls es nochmal eine Neuauflage gibt. Alles in allem ein grandioses Cover, das meiner Meinung nach perfekt passt und wunderschön anzusehen ist. Mein Fazit "Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze ist für mich eins der besten Bücher, was ich je gelesen habe bzw lesen durfte. Dies ist keine kitschige Liebesgeschichte, bei der man nach den ersten paar Seiten schon sicher weiß, dass es ein Happyend geben wird bzw wie die Geschichte ausgeht. Nein, diese Geschichte ist so gefühlsbeladen, mitreißend, authentisch und vor allem tiefgründig. Sie ist ganz anders, als man dank des Klappentextes erwartet. Sie ist meiner Meinung nach perfekt, denn sie hat mich zum Lachen, aber auch zum Weinen gebracht und hat mir gezeigt, dass man nur die richtigen Leben in seinem Leben braucht, um über sich selbst hinauszuwachsen und zu einem besseren Menschen zu werden. Auch die Charaktere haben mir absolut zugesagt, weil sie perfekt zu der Geschichte gepasst haben und keiner von ihnen in irgendeiner Weise perfekt war. Man konnte sich als Leser mit ihnen identifizieren und hat die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert. Ich finde, dass vor allem die Protagonistin Sophie der Autorin sehr gut gelungen ist. Der Schreibstil passt wie die Faust aufs Auge zu der Protagonistin und vor allem zu der Geschichte. Er ist sehr bildhaft und genauso gefühlvoll wie die Geschichte selbst. Vor allem aber ist er super schnell und schön zu lesen, sodass man als Leser das Gefühl hat, dass man doch gerade erst mit dem Buch begonnen hat obwohl man es schon fast beendet hat. Die Wahl des Titels und des Covers hätte man eigentlich nicht besser machen können. Allerdings habe ich natürlich mal wieder eine kleine Verbesserung an dem Cover gefunden, aber die ist nicht lebensnotwendig und, dass das nicht vorhanden ist, macht das Buch ja auch in keinster Weise schlechter. Ich vermisse jetzt schon Sophie und Mattis und hätte am liebsten noch mehr Zeit mit den beiden verbracht.

5

Meine Meinung Das Buch wollte ich schon haben, als es erschienen ist, aber irgendwie kam ich mal wieder nicht dazu es mir zu kaufen. Und irgendwann ist es ehrlich gesagt ist es auch irgendwann in Vergessenheit geraten, was wirklich sehr schade ist. Allerdings habe ich dann auf Facebook entdeckt, dass jemand das Buch vertauscht und da war ich natürlich Feuer und Flamme und habe alles dafür getan es zu ergattern, was ich dann ja letztendlich auch zum Glück geschafft habe. Allerdings kam das Buch an, als ich im Urlaub war und das hat mich irgendwie ganz schön deprimiert, weil mir mein Papa am Telefon gesagt hat, dass es da ist, aber ich es ja nun nicht lesen konnte. Ich war schon so gespannt auf die Geschichte, weil ich mir gedacht habe, dass das absolut ein Buch für mich sein könnte und ich auch immer nur Gutes über das Buch gehört habe. Allerdings verlasse ich mich persönlich was Bücher angeht nicht so gerne auf die Meinung anderer. Zumindest nicht nur, denn ich muss mich immer selbst von einem Buch überzeugen. Deswegen hat es mich fast verrückt gemacht, dass ich das Buch nicht lesen konnte. Dafür hat es aber schon auf mich gewartet, als ich vom Flughafen Heim kam. Ich persönlich hätte mich am liebsten sofort drafgestürzt und angefangen es zu lesen, aber da war noch ein anderes Buch, was ich im Urlaub angefangen habe, womit ich leider überhaupt nicht klarkam, aber wie ihr mich kennt, wollte ich trotzdem dieses Buch unbedingt beenden (was ich letztendlich aber nicht geschafft habe). Genau deswegen musste das Buch noch bis gestern Abend warten. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe angefangen es zu lesen *lach*. Die Geschichte hat mich schon begeistert, als ich mir das erste Mal den Klappentext bei Amazon durchgelesen habe. Ich war Feuer und Flamme für die Geschichte und konnte gar nicht mehr abwarten das Buch zu lesen. Irgendwie hatte ich sofort das Gefühl, dass das genau das richtige Buch für mich ist und, dass ich es lesen und lieben werde. Wie gesagt hat mich der Klappentext bei Amazon überzeugt, dass ich das Buch unbedingt lesen muss und mir einen eigenen Eindruck von der Geschichte machen muss, was ich inzwischen allerdings sehr verwunderlich finde, weil der Klappentext zwar das Wichtigste auf den Punkt bringt, aber irgendwie auch nicht. Ich weiß ich höre mich an, als sei ich verwirrt, aber wenn ich euch gleich erkläre worum es genauer geht, werdet ihr hoffentlich merken, was ich mit meinem Gefasel meine. In der Geschichte geht es um die 16-jährige Sophie, die mit ihren Eltern in einem kleinen Ort in Bayern wohnt. Sie besucht (soweit ich mich erinnern kann) ein Gymnasium und eigentlich scheint ihr Leben auf den ersten Blick total normal, doch das ist es nicht, denn Sophie sieht Farben. Das hört sich erstmal normal an, da jeder Mensch Farben sieht, aber Sophie hat Farben vor Augen, die ihre Gefühle widerspiegeln. Z.B. färbt sich alles gold wenn sie glücklich ist gold oder wenn sie einsam ist wird alles frostig silber. Sophie hat Angst anderen davon zu erzählen, weil ihre Mutter ihr immer einbläut, dass sie verrückt wird wenn sie allen davon erzählt und ihre "Farben" beachtet. Ihre Mutter denkt, dass sich Sophie das alles nur einbildet und es einfach nur ignorieren braucht. Aber in Wirklichkeit hat ihre Mutter nur Angst, dass Sophie so wie ihre Oma wird, denn ihre Oma hat auch diese Farben gesehen und ist letztendlich in der Psychatrie gelandet. Manchmal wünscht sich Sophie nichts sehnlicher, als allen zu erzählen, dass sie anders ist. Vor allem fällt es ihr sehr schwer ihr Geheimnis vor ihrer bestne Freundin Lena geheimzuhalten, der sie sonst alles anvertraut und die auch ihr alles sagt. Doch von einem Tag auf den anderen ändert sich Sophies ganzes Leben, denn auf einmal kommt ein neuer Junge in ihre Klasse. Er heißt Mattis, kommt aus München und sieht unglaublich gut aus, sodass es Sophie den Atem verschlägt. Er braucht sie nur einmal anlächeln und um sie ist es geschehen. Eigentlich denkt Sophie, dass sie bei Mattis nie eine Chance haben wird, weil sie nur "Durchschnitt" ist und jedes Mädchen aus der Schule ihn anhimmelt, aber dann kommt eins zum anderen und Mattis küsst gerade sie. Sophie könnte so glücklich sein, aber ihr Geheimnis belastet sie sehr. Sie fragt sich ob Mattis sie überhaupt lieben kann, wenn er von den Farben erfährt oder ob er wirklich sie selbst liebt, wenn er nichts von ihren Farben weiß. Mattis gibt Sophie die Stärke ihrem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Aber auch Mattis verbirgt etwas vor den anderen und er hätte nie gedacht, dass Sophie ihm dieses Geheimnis entlocken würde. Dies ist eine Geschichte von einer Liebe, die beiden über sich hinauswachsen lässt und sie zu etwas besserem macht, als sie je waren: etwas ehrlichem ! Dies ist die Geschichte von Sophie und Mattis. Ich hoffe ihr habt jetzt gemerkt, dass Amazon das mit den Farben zwar augeführt hat, aber so, dass man es als normal empfindet, denn ich habe das einfach für eine Metapher gehalten. Für mich ist nämlich genau das das Wichtigste und Interessanteste an dieser Geschichte, denn so etwas gibt es wirklich und das lässt die Geschichte nicht so kitschig bzw rosarot erscheinen sondern gibt ihr Authenzität und Tiefe. Ich habe bei der Geschichte an einigen Stellen richtig doll geweint, aber auch gelacht und ich muss sagen, dass ich nach dem Klappentext nur eine kitschige Liebesgeschichte erwartet habe, aber genau das ist sie nicht, denn sie ist so viel mehr. Sie hat Tiefgang, Gefühl, ist realistisch und macht den Leser glücklich, aber auch traurig. Ich habe schon lange keine so grandiose Geschichte mehr gelesen und war am Ende richtig traurig, dass ich das Buch ausgelesen habe. Ich wär gerne noch länger bei Sophie und Mattis geblieben. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, da keiner von ihnen in irgendeiner Weise perfekt war oder sich zumindest so gegeben hat. Das stört mich persönlich nämlich meistens in Büchern, weil ich mich dann immer so mies fühle, weil ich definitiv nicht perfekt bin. Dann kann ich persönlich überhaupt keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Außerdem ist es mir besonders wichtig, dass ich mich in Charakteren wiederfinde bzw mich mit ihnen identifizieren kann und genau das war in diesem Buch der Fall. Denn ich konnte mich mit der Protagonistin total identifizieren, auch wenn ich keine außergewöhnliche Krankheit habe, aber ich weiß wie es ist ein Familiengeheimnis zu haben und wie schwer es ist den Menschen davon zu erzählen. Vor allem weiß ich aber wie viel Mut dazu gehört das zu offenbaren, was für einen selbst das Schlimmste überhaupt ist. Aber genug von mir geredet... Let's start with Sophie. Sophie ist 16 Jahre alt und wohnt zusammen mit ihren Eltern in einem Haus in einem kleinen Ort, der meiner Erinnerung nach Wending oder so ähnlich heißt. In ihrer Freizeit fotografiert sie total gerne, weil sie findet, dass jedes Detail es wert ist gesehen zu werden. Sie hat die Liebe zum Detail und deswegen werden ihre Fotos auch immer total schön. Dabei kann sie richtig entspannen und muss nicht immer daran denken, was an ihr alles nicht normal ist und sie denkt auch nicht mehr an ihre Probleme, die sie deswegen hat, denn Sophie sieht Farben auf ihrem "inneren Monitor", d.h. sie sieht Farben, die ihre Gefühle beschreiben. Z.B. wird alles Gold wenn sie glücklich ist oder es wird alles frostig silber wenn sie einsam ist. Für Sophie ist es sehr schwer, weil sie von ihren Eltern eingebläut bekommen hat, dass sie sich das alles nur einbildet und, dass das schon weggeht wenn sie es nur lange genug ignoriert. Aber für Sophie wäre es so, als wenn sie ignorieren würde, dass sie atmen muss. Sowieso schweigen ihre Eltern dieses Thema lieber tod, als ihr zu erklären, warum Oma Anne damals in die Psychatrie gekommen ist, denn Sophie weiß, dass ihre Oma auch Farben sieht. Ihre Eltern wollen ihr partout nichts darüber erzählen, aber sie weiß, dass ihre Oma etwas schlimmes gemacht haben muss, das ihre Mutter sehr verletzt hat. Sowieso ist Sophie nicht glücklich in ihrer Familie, denn ihre Eltern wollen immer alles harmonisieren und alles schlechte wird sowieso tod geschwiegen, denn niemand soll denken, dass sie nicht eine absolut harmonische Bilderbuchfamilie sind. Sophie merkt wie sie nach und nach immer nervöser wird, weil sie den Leuten nichts erzählen kann, aber sie hat auch Angst vor den Reaktionen. Besonders fertig macht es sie, dass sie es nicht ihrer besten Freundin Lena erzählen kann, weil sie ihr sonst alles anvertraut. Doch dann ändert sich alles von einen Tag auf den anderen, denn in Sophies Klasse kommt ein neuer Junge, names Mattis. Sophie ist vollkommen verwirrt als sie ihn das erste Mal sieht, weil sich Farben auf ihrem "Monitor" bilden, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Sie weiß nicht was mit ihr los ist, aber irgendwann merkt sie, dass es Liebe auf den ersten Blick ist. Doch sie würde nicht mal im Traum daran denken, dass Mattis sich auch für sie interessieren könnte, wo doch jedes Mädchen ihn anhimmelt. Doch dann küsst er sie und Sophie merkt, dass sie den Mut haben will und ihm ihr größtes Geheimnis anzuvertrauen bzw, dass er ihr den Mut gibt dem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Er lässt sie über sich selbst hinauswachsen und gibt ihr endlich Selbstbewusstsein, denn vorher war sie eher schüchtern. Wie gesagt mag ich Sophie total gerne, weil ich mich total in ihr wiedergefunden habe. Ich mag sie total gerne, weil sie so natürlich ist, denn sie ist nicht immer mutig und zweifelt oft an sich selbst, aber gerade das macht sie meiner Meinung nach aus. Mattis ist neu aus München hergezogen und das von einer Großstadt in ein Kufkaff, aber das scheint ihm gar nichts auszumachen. Er geht sowieso nicht gerne unter viele Leute und trotzdem ist er das Gesprächsthema Nummer 1 an der Schule, weil er unverschämt gutaussieht und auch noch richtig sympathisch und cool drauf ist. Jedes Mädchen wünscht sich seine Freundin zu sein. Sogar die Klassenzicke, aber auch Klassenschönheit Nummer 1 möchte ihn sich angeln, aber es scheint, als würde Mattis das gar nicht interessieren, denn er interessiert sich viel mehr für Sophie. Und auch Mattis hat ein Geheimnis, das er noch nicht vielen anvertraut hat, aber genauso wie er Sophie hilft, hilft Sophie ihm mit diesem Außergewöhnlichen umzugehen. Mattis geht in seiner Freizeit total gerne schwimmen und Bogenschießen. Dabei blüht er voll auf und man merkt ihm seine Leidenschaft dafür total an. Ich mochte Mattis von Anfang an, auch wenn ihr erst dachte, dass er so voll der Player ist, aber genau das ist er ja nicht. Er ist ehrlich, aufrichtig und vor allem ist er überhaupt nicht eingebildet. Er interessiert sich nicht für die Schönheit Vivian, sondern ihm kommt es auch auf den Charakter an und genau deswegen mag ich ihn so gerne. Ich meine welches Mädchen wünscht sich nicht so jemanden wie ihn als Freund ?! Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, da er durch Sophies Farben sehr bildhaft ist. Die Geschichte ist aus der personalen Sicht von Sophie geschrieben, sodass man immer ihre Gefühle miterleben kann. Da Sophie sonst eigentlich eher verschlossen ist was ihre Gefühle angeht, war das wirklich sehr gut, weil man sonst fast gar nichts davon mitbekommen hätte. Ihre Gefühle wurden ja sogar durch ihre Farben farblich dargestellt, was mir sehr gut gefallen hat und dem Schreibstil irgendwie was magisches und vor allem besonderes gegeben hat. Der Schreibstil ist zwar jugendlich, aber enthält keine Slang- oder obszöne Ausdrücke, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, weil dies erstens überhaupt nicht zu Sophies Charakter gepasst hat und zweitens ich solche Ausdrücke auch fast nie benutze, weil ich das absurd finde, weil es in unserer Sprache so viele schöne Ausdrücke gibt, die man benutzen kann. Wie gesagt ist der Schreibstil durch Sophies Farben sehr bildhaft, aber er ist des weiteren auch noch sehr voll mit Metaphern, was ich sehr gerne mag. Was so mit am wichtigsten für mich ist, ist, dass der Schreibstil gut lesbar ist und man das Buch wenn die Geschichte gut ist dank des Schreibstils verschlingen kann und das war hier absolut der Fall. Ich hatte das Gefühl, dass ich das Buch gerade erst begonnen habe und schon hatte ich es auch schon beendet. Alles in einem ein meiner Meinung nach perfekter Schreibstil, der sehr gefühlvoll ist und perfekt zu der Protagonistin und somit auch zu der Geschichte passt. Besser geht es echt nicht ! Der Titel hat mich schon beim ersten Lesen sehr interessiert, da ich mir darunter gleich eine Liebesgeschichte vorstellen konnte. Denn ich persönlich verbinde mit Sommerregen immer Liebe. Ich weiß auch nicht so genau warum das so ist, aber es ist halt einfach so. Außerdem ist "Der Geschmack von Sommerregen" für mich ein Ausdruck dafür, dass man den Regen schmeckt, wenn man sich im Regen küsst. So eine Szene gibt es tatsächlich im Buch. Des Weiteren passt der Titel natürlich sehr gut zu dem Cover. Ich finde man hätte für den Titel keine bessere Wahl hätte treffen können, weil der Titel sehr gut passt und sehr neugierig macht, wenn man das Buch das erste Mal in der Hand hält. Man möchte wissen was hinter diesem wunderschönen und vor allem außergewöhnlichen Titel steckt. Das Cover finde ich persönlich nur wunderschön. Ich habe schon lange kein so simples, aber so aussagekräftiges Cover gesehen, das so gut zu der Geschichte und vor allem auch zu dem Titel passt. Ich bin begeistert von dem Foto, was man ausgewählt, da es wirklich im Laufe der Geschichte einen Kuss im Regen gibt und, da das Foto wie schon gesagt perfekt zum Titel passt. Allerdings hätte ich es wundervoll gefunden, wenn das Cover blau oder gold eingefärbt gewesen wär. Warum das so ist, verrate ich nicht. Dazu müsst ihr das Buch lesen. Aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Naja so richtig meckern ist es ja noch nicht mal sondern eher ein Verbesserungsvorschlag falls es nochmal eine Neuauflage gibt. Alles in allem ein grandioses Cover, das meiner Meinung nach perfekt passt und wunderschön anzusehen ist. Mein Fazit "Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze ist für mich eins der besten Bücher, was ich je gelesen habe bzw lesen durfte. Dies ist keine kitschige Liebesgeschichte, bei der man nach den ersten paar Seiten schon sicher weiß, dass es ein Happyend geben wird bzw wie die Geschichte ausgeht. Nein, diese Geschichte ist so gefühlsbeladen, mitreißend, authentisch und vor allem tiefgründig. Sie ist ganz anders, als man dank des Klappentextes erwartet. Sie ist meiner Meinung nach perfekt, denn sie hat mich zum Lachen, aber auch zum Weinen gebracht und hat mir gezeigt, dass man nur die richtigen Leben in seinem Leben braucht, um über sich selbst hinauszuwachsen und zu einem besseren Menschen zu werden. Auch die Charaktere haben mir absolut zugesagt, weil sie perfekt zu der Geschichte gepasst haben und keiner von ihnen in irgendeiner Weise perfekt war. Man konnte sich als Leser mit ihnen identifizieren und hat die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert. Ich finde, dass vor allem die Protagonistin Sophie der Autorin sehr gut gelungen ist. Der Schreibstil passt wie die Faust aufs Auge zu der Protagonistin und vor allem zu der Geschichte. Er ist sehr bildhaft und genauso gefühlvoll wie die Geschichte selbst. Vor allem aber ist er super schnell und schön zu lesen, sodass man als Leser das Gefühl hat, dass man doch gerade erst mit dem Buch begonnen hat obwohl man es schon fast beendet hat. Die Wahl des Titels und des Covers hätte man eigentlich nicht besser machen können. Allerdings habe ich natürlich mal wieder eine kleine Verbesserung an dem Cover gefunden, aber die ist nicht lebensnotwendig und, dass das nicht vorhanden ist, macht das Buch ja auch in keinster Weise schlechter. Ich vermisse jetzt schon Sophie und Mattis und hätte am liebsten noch mehr Zeit mit den beiden verbracht.

Create Post