Blick ins Buch

Liebesromane

Der Geschmack von Sommerregen

3,8(59)
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Über das Buch

Seit Sophie denken kann, nimmt sie Emotionen als Farben wahr. Je nach Gefühl erstrahlt ihre Welt in Zitronengelb, stacheligem Pink oder Feuerrot. Sophie hält ihr Farbensehen vor ihren Freunden geheim, denn es macht ihr Angst – rührt es doch an ein großes Tabu in ihrer Familie. Als sie Mattis begegnet, explodiert ihre Farbwelt in Kombinationen, die sie noch nie gesehen hat – Himmelblau mit glitzernden goldenen Funken – und Sophie weiß, dass sie den Emotionen, die dahinterstecken, mit allen Sinnen nachgehen muss. Je mehr Zeit sie mit Mattis verbringt, desto deutlicher spürt Sophie, dass sie mit ihm auch den Mut fassen könnte, sich endlich dem dunklen Geheimnis ihrer Familie zu stellen und ihm alles von sich preiszugeben. Aber kann sie es wirklich riskieren, sich Mattis anzuvertrauen, obwohl danach nichts mehr sein wird, wie es war? Und was, wenn auch Mattis ein Geheimnis hat? „Sehr einfühlsam, tiefgründig und authentisch (...), so ganz ohne Tabus und zum Dahinschmelzen schön.“ fantastische-lesetipps.blogspot.de +++ Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis DeLiA 2014 für den besten Liebesroman +++

Editionen (4)

ISBN9783945932438
Verlag26|books
Erscheinungsdatum12.02.18

Rezensionen & Bewertungen

59 Bewertungen

10 Rezensionen

3,8

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  • buchfluesterer
    buchfluesterer

    100 Follower

    4,0

    Die 16 jährige Sophie verliebt sich auf den ersten Blick in ihren neuen Mitschüler Mattis und auch ihm scheint es ähnlich zu gehen. Doch hat ihre Beziehung eine Chance? Kann Sophie ihrem neuen Freund ihr Geheimnis anvertrauen, ohne dass er sich von ihr abwendet? Fazit: „Der Geschmack von Sommerregen“ ist ein sehr süßes Jugendbuch über die erste große Liebe, das zwar sehr viele Klischees beinhaltet und sehr vorhersehbar ist, aber dennoch Charme hat. Einfach etwas nettes für Zwischendurch.

    21. Okt. 2023

  • jacquy
    jacquy

    13 Follower

    5,0

    Inhalt: Sophie hatte bisher kein Glück mit Jungs. Ihr letzter und bisher einziger Freund hat es nicht ernst mit ihr gemeint und sie mit der Trennung sehr verletzt, worüber sie immer noch nicht vollständig hinweg ist. Als Mattis in ihre Klasse kommt, ranken sich direkt jede Menge Gerüchte um den stillen Mitschüler, der nach dem Unterricht direkt verschwindet und sich nie im Freibad blicken lässt. Sophie ist sofort von ihm fasziniert und verliebt sich in ihn, ohne ihn überhaupt zu kennen. Doch dann treffen sie sich zufällig und obwohl Sophie sich ziemlich ungeschickt anstellt, scheint er sie auch zu mögen. Es könnte die Liebe ihres Lebens werden – wäre da nicht ihr Geheimnis, das sie ihm auf keinen Fall erzählen kann. Meinung: Sophie kann Farben sehen. Und nicht nur die Farben, die tatsächlich da sind, sondern ihr „innerer Monitor“ färbt sich je nach ihren Gefühlen ein. So hat jedes Gefühl seine eigene Farbe und Konsistenz und Sophie sieht sie vor ihrem inneren Auge. Sie befürchtet, verrückt zu sein, besonders, weil es ihrer Großmutter ähnlich geht und sie ihr Leben seitdem in der Psychiatrie verbringt. Was genau dazu geführt hat, bekommt sie allerdings nicht aus ihrer Mutter heraus, egal wie oft sie fragt. Da es etwas Schlimmes sein muss, das mit den „Fähigkeiten“ ihrer Großmutter zu tun hat, erzählt sie niemandem von ihrer Eigenart, nicht einmal ihrer besten Freundin. Dann entwickelt es sich allerdings zum Problem, dass sie derartige Geheimnisse hat, und nicht nur die Beziehung zu ihrer Freundin steht auf dem Spiel. Mattis scheint eher ruhig und in sich zurückgezogen zu sein. Obwohl er sich in der Schule mit seinen Mitschülern unterhält und niemanden abweist, ist er nie dabei, wenn sie sich nachmittags im Freibad oder am Wochenende in der Disko treffen. Sophie ist fasziniert davon, dass er sich nicht darum kümmert, was die anderen Jugendlichen denken und mag ihn nur noch lieber, als sie ihn tatsächlich kennen lernt. Das kennenlernen zwischen den beiden Hauptfiguren findet schnell statt, allerdings verbringen sie auch viel Zeit miteinander. Diese erlebt man als Leser nicht komplett mit, sodass man nicht mit Gesprächen, die sich um Alltägliches drehen, überschüttet wird. Trotzdem finden natürlich viele Treffen statt, an denen man teilhaben kann. Sophie stellt sich anfangs etwas ungeschickt an, wenn es darum geht, sich mit Mattis zu unterhalten, allerdings steht schnell fest, dass es sich bei den beiden um ein absolutes Traumpaar handelt. Die beiden verhalten sich sehr süß, aber nicht so, dass es zu kitschig wirkt. Sophie vertraut Mattis vollkommen und beschließt früh, dass sie ihn in ihr Geheimnis einweihen möchte, traut sich lange Zeit aber nicht, aus Angst, er könne sie für verrückt halten und ihr den Rücken zukehren. Beide sind tolle und außergewöhnliche Charaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Es machte mir großen Spaß, die Entwicklung der Beziehung zwischen Mattis und Sophie mitzuerleben. Die Liebesgeschichte ist so schön, dass ich beim lesen fast durchgehend gelächelt habe, und die Gespräche sind einfach toll. Da Sophie nicht weiß, was es mit ihrer Fähigkeit auf sich hat, bleibt auch dieses Geheimnis lange ungelöst und es ist interessant, mitzuerleben wie sie mehr über sich selbst und ihre Familie herausfindet. Fazit: Eine perfekte Liebesgeschichte mit tollen Charakteren und einem außergewöhnlichen Hintergrund. 5*/5 Punkten

    5. Sept. 2022

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Julie Leuze

Julie Leuze wurde 1974 in Wiesbaden geboren. Als Kind lernte sie das bayerische Landleben kennen, als Jugendliche München und als Abiturientin Mr Right. Sie studierte in Konstanz (viel See, wenig Stress), bekam drei Kinder (viel Liebe, wenig Schlaf) und arbeitete als Journalistin (viel Lokalkultur, wenig Skandalöses). Seit sie zeitgleich ihre Hochsensibilität und ihre Leidenschaft fürs Romanschreiben entdeckte, verfasst sie mit großer Begeisterung Bücher für Erwachsene und Jugendliche. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.

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