Im Pyjama um halb vier
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Lulu hat auf der letzten Party einen Typen kennengerlernt – Ben – den sie nun bei Facebook sucht, um zu erfragen ob sein bester Freund Marco eine Freundin hat.. Allerdings läuft das nicht ganz nach Plan, denn sie schreibt nicht den gesuchten Ben an, sondern einen wildfremden. Trotz allem kommen Ben und Lulu sich in den Gesprächen immer näher und nach kurzer Zeit scheint es als würden die Beiden sich jahrelang kennen…..Nach einer Weile decken sich immer mehr kleinere Lügen auf, so dass die beiden in einen Streit geraten. Als dieser sich dann irgendwann wieder gelegt hat entwickelt sich…man kann sagen eine kleine Liebesgeschichte. Ob die beiden sich irgendwann treffen und real zueinander finden, überlasse ich entweder deiner Fantasie oder aber du lies dieses tolle Buch einfach selbst…..es ist der Hammer und auch locker flockig zu lesen. Auch wüsstest du dann von welchen Lügen ich gesprochen habe. Also….kaufen & lesen, denn ich will nicht zu viel verraten. Bei der Aufmachung hat sich der Verlag sehr viel Mühe gegeben. Das Cover alleine hat schon zu mir gesagt: “Lies mich…”, aber auch im Buch selbst ist es sehr schön. Die ganze Geschichte um Lulu und Ben ist in Chat- und Pinnwandeinträgen alla Facebook dargestellt, deshalb lässt sich das ganze auch ziemlich zügig und leicht durchlesen. Ob ich es jetzt komplett in einem Rutsch oder über 2 Tage verteilt gelesen habe weiß ich jetzt nicht mehr, aber es waren definitiv nicht mehr als 2 Tage. Die Aufmachen und auch der Schreibstil fesseln ein an dieses Buch so das man gar nicht mit dem Lesen aufhören kann. Also solltest du auf Gegenwartsliteratur stehen und solch einen Austausch in Bücher lieben genau wie ich, dann ist das dein Buch ♥
Inhalt: Auf einer Party hat Lulu Ben kennengelernt. Um mit ihm in Kontakt treten zu können sucht sie ihn bei Facebook. Allerdings findet sie nicht den gesuchten Ben, sondern einen anderen Ben, mit dem sie fortan täglich chattet und sich mit ihm über Dinge und Gefühle unterhält, die sie nie einer anderen Person erzählen würde. Natürlich erfährt Lulu auch viel über Ben und so kommen sich die zwei immer näher und es entwickeln sich Geühle mit denen sie gar nicht gerechnet hätten - schließlich sind sie sich ja doch noch irgendwie fremd... Meine Meinung: Innerhalb weniger Tage habe ich dieses Buch ausgelesen - was u.a. daran liegt, dass der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen ist, aber auch daran, dass mich die Geschichte gefesselt hat und ich stets wissen wollte, was wohl nun in der nächsten Nachricht von Lulu an Ben oder umgekehrt steht. Es fällt einem als Leser wirklich leicht, sich in die Gefühle der beiden Protagonisten hineinzuversetzen. Auflockernd wirkten hierbei auch die eingefügten Statusmeldungen - wobei ich hier manchmal wirklich überlegen musste, ob so Jugendliche/junge Erwachsene denken oder ob so manch ein Gedanke für einen Jugendlichen nicht doch "zu tiefsinnig" ist - gegen Ende ergaben viele Dinge für mich dann aber doch Sinn. Natürlich fragt man sich irgendwann im Laufe der Geschichte, ob sich Lulu und Ben auch im Real Life treffen und fiebert regelrecht mit den beiden mit. Fazit: Ein tolles Jugendbuch, das Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind" und auch "Chat-Connect-Crash" von Nan McCarthy sehr ähnelt. Wer also diese beiden Geschichten mochte, wird sich auch mit diesem Buch sehr wohl fühlen.
Im Pyjama um halb 4 hat mich... enttäuscht. Ich habe von so vielen Seiten gehört,dass das Buch mega toll sein soll. Jedoch merkte ich schnell, dass es mich an eine schlechte "Gut gegen Nordwind"-Version für Teenager erinnert. Ich weiß nicht, ob ich das Buch gemocht hätte, hätte ich es vor GGN gelesen. Allerdings bezweifle ich das, da ich in den Nachrichten die Lulu und Ben sich hin und her schickten kein Gefühl fand. Ich konnte keine Sympathie für die Protagonisten entwickeln und fand auch sonst einige Sprüche 08/15, pseudophilosophisch und klischeehaft (wodurch es einfach nicht romantisch war). Im großen und ganzen fand ich auch die Story sehr bei den Haaren herbeigezogen, besonders wenn durch unrealistische Wendungen Spannung erzeugt werden sollte (was nicht einmal wirklich gelang) und bereue 12,99€ für dieses Buch verschwendet zu haben. Auch das Ende fand ich sehr unbefriedigend. Für 13-Jährige Mädchen und Leute die GGN nicht kennen empfehlenswert sonst eher ein Flop. Ich habe ganz ehrlich versucht irgendetwas positives an diesem Buch zu finden und es aufzuschreiben aber es ist mir einfach nicht gelungen (außer das einer der Autoren laut der Autorenbeschreibung Coldplay mag :D , was im Bezug auf die Story jedoch trivial ist).
Im Klappentext geht es um Lulu und Ben und eine Party. Ich mit meinen 21 Jahren denke bei dem Wort Party an einen Diskobesuch, Geburtstagsfeiern von Freunden oder Fachschaftsfeiern von der Uni. Genau deswegen habe ich wohl auch etwas ganz anderes erwartet. Es geht also um Lulu und Ben, beide 17 Jahre alt. Lulu wohnt in Hamburg, Ben in München und der Zufall führt sie zusammen. Es gibt keine richtige Erzählform, man liest nur den Chatverlauf bei Facebook. Anfangs ist der relativ spärlich, dann entwickeln sich richtige Gespräche und die beiden schreiben immer ausführlicher über ihre Gefühle. Zwischendurch werden kurze Unterhalten von Lulu/Ben mit anderen Leuten eingefügt, die mit dem Stichwort „Chat“ gekennzeichnet sind. Fand ich sehr unpassend, denn mir ist später aufgefallen, dass mit „Chat“ tatsächlich die Statusmeldungen bei Facebook gemeint sein sollen. Das hat mich zuerst gänzlich verwirrt. Naja, so viel mehr Handlung gibt es dann auch gar nicht. Die beiden schreiben und schreiben und schreiben, erzählen sich aus ihrem Leben und groß angekommen ist bei mir nichts. Neben den klassischen Teeniethemen kommt besonders die Trennung der Eltern und ein Leben im Rollstuhl zur Sprache, aber auch diese Passagen konnten mich wenig bis gar nicht berühren. Die Handlung hat mich auch ab und zu ratlos und einmal sogar ein bisschen entsetzt zurückgelassen. Was ich richtig unverschämt fand, war die Haltung der Autoren/Charakter zum Thema Heavy Metal. Besagter Junge, der nun im Rollstuhl sitzt, hört laut Ben seit seinem Unfall nur noch Heavy Metal und ist wütend und traurig und unzufrieden und alles. Dass er mit seinem Leben nicht mehr ganz so zufrieden ist und erstmal klarkommen muss, kann ich ja nachvollziehen, aber woher wird sich hier wieder das Recht genommen so über härtere Musik zu urteilen? Gerade wenn es um den Rollstuhl und die damit verbundenen Vorurteile geht, war ich hochgradig enttäuscht, dass Heavy Metal Hörer wieder als wenig umgänglich, sauer, schlecht gelaunt und schlichtweg böse dargestellt wurden. Und dann, gegen Ende des Buches, machte genau dieser Junge eine Entwicklung durch. Einen Schritt in Richtung Leben. So und jetzt ratet mal, worin sich das äußerte? Genau, weniger Heavy Metal, denn er hat sich ein Album von Adele gekauft. An dieser Stelle hätte ich ja beinahe einen kleinen Lachkrampf bekommen. Nicht nur Heavy Metal kriegt hier sein Fett weg, auch Hip-Hop und Soul werden hier als „weichgespült“ bezeichnet, was ich ebenfalls nicht in Ordnung finde. Gerade im Hip-Hop findet man so unendlich viele Sachen, die alles andere als weichgespült sind und einen sehr ernsten und krassen Hintergrund haben. Nun gut, da haben die Autoren einen ganz wunden Punkt bei mir getroffen, weil ich es einfach unverschämt finde so über Musikrichtungen und deren Hörer abzulästern, wo es doch genau um Vorurteile geht. Schwer enttäuschend für ein Jugendbuch – ach was, schwer enttäuschend für jegliche Art von Buch! So, jetzt rege ich mich mal wieder etwas ab und komme zu den Charaktern. Wir haben Lulu und Ben, ihre Familien, Freunde und ihre Partner Marco und Larissa. Es geht um Liebe, wie man richtig küsst und die Angst vorm ersten Mal. Das ganze wird sowas von pubertär diskutiert, dass ich mich ernsthaft gefragt habe, ob die beiden nicht eher 13/14 sind. Auch über andere Themen reden sie alles andere als erwachsen und die Sprache ist für 17jährige absolut nicht angemessen. Wer benutzt denn DSDS als Abkürzung für Deutschland sucht die Super-Saufnase oder sagt zum Schlafanzug Schlafi? Wie die Charakter miteinander umgehen, war auch alles andere als herzlich. Ben und Lulu scheinen zwar eine enge Verbindung zueinander aufzubauen, aber davon kommt wenig rüber. Ab und zu wird es total kitschig und irgendwer schreibt 4 Seiten über seine ach so verwirrenden Gefühle. Dann geht es mit der Gefühlsachterbahn wieder herab und einer von beiden ist sauer und antwortet erstmal wochenlang nicht auf Nachrichten. Es wird mehrmals davon gesprochen einen Schlussstrich zu ziehen, aber nie wird das durchgezogen. Besonders Ben hätte ich schon lange abgeschossen, bei dem was er zwischendurch abzieht. Insgesamt fand ich beide unsympathisch und mir war es schon fast egal, was jetzt mit ihnen oder ihren Freunden passiert. Dann gab es da noch Randcharakter, die in den Statusmeldungen zu Wort kamen. Wir sind zwar bei Facebook, aber hier tummeln sich Leute mit Fantasienamen aller Nerdinator, NellyRosarot17 und Fee39. Allein die Namen sprechen schon für das gesamte kindische Niveau in diesem Buch. Wie dem auch sei, diese Statusmeldungen waren unnötig, unpassend und verwirrend. Lulu und Ben haben teilweise gleiche Freunde, dabei wohnen sie doch in Hamburg und München und haben sich auch noch nie zuvor gesehen. Wie kann Lulu also mit Bens bestem Freund bei Facebook vernetzt sein? Wer soll Nerdinator sein, der unter den Statusmeldungen von beiden ein bisschen Kontra gibt (leider auch sehr pubertär)? Oder wird hier einfach wild rumkommentiert, egal ob befreundet oder nicht? Also so ganz der Realität entsprach das definitiv nicht! Dann sind diese Statusmeldungen absolut intim. In einem Jugendbuch sollten die Charakter nicht so freizügig mit ihrem Liebesleben umgehen, wie Lulu und Ben. So fragt Lulu zum Beispiel ihre gesamte Timeline, ob es bei Typen auf die Größe ankommt. Dann sabbert sie ihrem Englisch-Nachhilfelehrer hinterher und Ben postet pseudophilosopische Fragen in die Welt. Teilweise betreffen diese Meldungen sogar den jeweils anderen und zwar auf eine Art, wie ich es unmöglich finde. Einmal vertraut Lulu zum Beispiel Ben ein großes Geheimnis an und der postet daraufhin „Was macht ihr, wenn ihr ein Geheimnis anvertraut bekommt, was ihr eigentlich gar nicht wissen wollt?“ Kann er das Lulu nicht ins Gesicht sagen? Bzw. ins Gesicht schreiben oder wie auch immer? Wäre ich Lulu, wäre ich mir sehr albern beim Lesen dieser Meldung vorgekommen, die sich eindeutig auf sie bezieht. Naja, alles in allem bin ich richtig enttäuscht. Nach den ersten Seiten hatte ich mich zwar schon damit abgefunden, dass ich hier nicht voll auf meine Kosten kommen würde, aber mit solcher Kinderkacke hatte ich nicht gerechnet. Das einzig positive ist dann nochmal eine Wendung in der Handlung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Die Überraschung ist gut gelungen und hat mir gefallen, auch wenn ich mich ernsthaft frage, ob hier die richtigen Signale an Rollstuhlfahrer im Teenageralter gesendet werden. Fazit Alles in allem: Schade Schokolade! Ich wollte Lulu und Ben wirklich eine Chance geben, nachdem ich bemerkt habe, dass hier versucht wurde Jugendsprache zu imitieren. Leider hat das wegen ihrer nicht nachvollziehbaren und für 17 Jahre definitiv zu kindischen Art nicht funktioniert. Auch die Statusmeldungen fand ich albern und die Vorurteile gegenüber bestimmten Musikrichtungen haben dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Ich gebe 1 Stern, weil wenigstens versucht wurde noch ein bisschen Tiefgang in die Sache zu bringen, aber auch das hat mich leider gar nicht gekriegt. Vielleicht hätte man den Klappentext lieber kindlicher schreiben oder das Buch „Im Schlafi um halb vier“ sollen, dann hätte ich einen großen Bogen drum gemacht. Es tut mir fast schon Leid, dass ich das Buch so zerrissen habe, aber von mir gibt es keine Leseempfehlung für Leute über 16 Jahren. (August 2013)
Handlung, Stil & Atmosphäre. Zuerst muss ich sagen, dass das Buch wirklich recht kurz war. Natürlich ist das einerseits gut. Man kann es wunderbar flüssig lesen, man ist schnell durch das Buch durch, hat daher aber auch nur eine kurze Lesefreude. Ich hätte mir eine längere Geschichte der beiden gewünscht. Da möchte ich gleich zu Anfang noch einmal fragen, weiß jemand von euch, ob es eine Fortsetzung geben wird? Die Handlung ist bei einem solchen Roman recht simpel. Leider auch sehr vorhersehbar. Ich konnte mir alles denken, wie es passiert und irgendwie fand ich das nicht unbedingt so toll. Aber das hat mir das Buch zum Glück nicht madig gemacht. Dennoch fand ich es wirklich toll und spaßig. Allerdings habe ich immer noch die Ansicht, dass man sich nicht in jemanden verlieben kann, den man nicht kennt. Sicher, es gibt genügend Beweise dafür, aber vielleicht sind das auch einfach nur Leute, die so einsam sind, dass sie sich an den letzten Strohhalm im Internet klammern. Sorry an diejenigen, denen so was passiert ist, aber meine Meinung darf ich ja sagen. Ihr dürft mich gerne umstimmen, wenn ihr es schafft. Wenn ich die Handlung mit 'Gut gegen Nordwind' vergleiche, der erste Email Roman, der mir untergekommen ist, dann muss ich sagen, dass in diesem Buch hier einiges realistischer wirkte. Wobei man das auch nicht so sagen kann, schließlich handelt jede Person anders. Aber hier kam es mir doch sehr authentisch rüber. In 'Gut gegen Nordwind' musste ich schon an ein, zwei Stellen mal skeptisch gucken. Die Atmosphäre war okay, sie war halt so, wie man sich das bei einem Email Roman vorstellen kann. Man fiebert mit und man ist immer wieder schnell in der Geschichte drin. Das Buch gab mir eine schöne Stimmung beim Lesen und es war durchaus spannend. Die Sprache war auf jeden Fall gut getroffen, jugendlich aber niveauvoll. Charaktere & Schauplatz. Ja, Schauplätze gab es ja eigentlich keine, außer die PC's hinter denen die jeweiligen Personen saßen. Es wurden natürlich ein paar Gebäude und Straßen aus München und Hamburg genannt, aber wer da nicht wohnt oder da nicht mal war, kann damit auch im Endeffekt nichts anfangen. Was nicht schlimm ist, denn es spielt keine große Rolle, bis auf ein, zwei Details. Allerdings kann ich etwas mehr zu den Charakteren sagen. Die beiden, Lulu und Ben, waren mir beide von Anfang an sympathisch. Außer eine Aussage, die fand ich von Ben richtig grausam und zwar war die auf Brüste bezogen. 'Ich glaube, dass kein Mann es verkehrt findet, wenn Brüste groß sind'. Da muss ich unbedingt widersprechen. An alle Damen da draußen mit Körbchengröße A oder B: Es gibt Männer, die kleine Brüste bevorzugen! Ich kenne selbst welche und weiß, dass es so ist. Es gibt sogar Männer, die große Brüste abstoßend finden, aus diversen Gründen. Ansonsten kann ich mich über die Charaktere nicht beklagen, alles in allem zwei tolle Personen, die so ihre Vor- und Nachteile haben. Eben ganz normale Jugendliche, wie man sie überall findet. Lulu ist Balletttänzerin und Ben spielt Basketball, beide sind also sportlich veranlagt und haben auch sonst einige Gemeinsamkeiten. Sie helfen sich gegenseitig, wenn es Probleme mit dem anderen Geschlecht gibt und erfahren dadurch eine Menge über sich. Dabei machen sich beide erstmals keine Gedanken, wer eigentlich hinter dem Profil steckt. Und da kommen wir noch zu einem Punkt, den ich total bescheuert fand. Das Profil. Also ehrlich... wir sind fast alle auf Facebook und es gibt KAUM jemand auf dieser Welt, der kein Bild von sich selbst als Profilbild oder wenigstens im für Außenstehende gesperrtem Fotoalbum hat! Da treffen sich aber jetzt plötzlich genau die zwei im Internet, die überhaupt kein Foto von sich online haben und fragen sich, wie derjenige aussieht, mit dem sie chatten. Sorry, aber... ich fand es irgendwie blöd, schließlich finde ich auf Facebook wirklich einmal in drei Monaten jemanden, der kein Bild von sich im Profil hat. Hat mir nicht gefallen. Was ich auch sehr komisch fand, waren die Chats, bzw. Posts mit der Allgemeinheit. Wenn Lulu etwas postet, sie aber nur mit Ben befreundet ist, dann können andere Menschen, die mit Ben befreundet sind für gewöhnlich nicht sehen, wenn Lulu was postet. Aber die Freunde von Ben antworten darauf. Hat sie sich jetzt einfach mal so mit denen allen befreundet? Das glaube ich kaum, denn sie kennt die doch gar nicht. Ok, Ben auch nicht, aber das ist ja eine ganz andere Sache. Fand ich total komisch, dass die Gruppen sich in den Chats so mischen, obwohl das eigentlich gar nicht sein kann, weil man nur chatten kann bei Facebook oder Posts einsehen kann, wenn man mit der Person auch befreundet ist. Sonstiges. Das Buch hat mich also wirklich für sich eingenommen und mir ein paar sehr schöne Stunden beschert. Leider ohne jegliche weitere Emotionen wie lachen oder mitfühlen. Dennoch waren mir die Charaktere irgendwie vertraut, keine Distanzierten oder Fremden. Und so unoriginell wie die Handlung des Buches eigentlich ist, so bearbeitet die Autorin darin dennoch recht komplexe Themen, die viele Jugendliche betreffen und selbst erleben.
Als ich auf "Im Pyjama um halb vier" aufmerksam wurde, war ich sofort von dem witzigen Titel und dem Cover begeistert. Für mich war dieses Buch eine Autorenpremiere, da ich bisher noch kein einziges von Engelmann oder Leonardt gelesen habe. Dieses Buch ist ausschließlich in Chatform geschrieben und recht bunt gestaltet, was mir sehr gut gefallen hat! Abwechselnd liest man die Chats von der sechzehnjährigen Lulu aus Hamburg und dem siebzehnjährigen Ben aus München, die sich eigentlich nur durch einen Zufall "kennen gelernt" haben, weil Lulu nach einer Party unbedingt den Ben Schumann sucht, den sie so süß fand. "Hi. Bist du zufällig Ben? Der beste Freund von Marco?" und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Was natürlich beim aufschlagen auffällt, ist die Gestaltung der Chats. Es gibt ein kleines Benutzerbild, was bei Lulu eine Rakete und bei Ben ein Basketball ist. Die Schrift ist nicht wie gewöhnlich schwarz, sondern blau und rot, und dann gibt es noch gewisse Statusmeldungen, wo Freunde der Beiden kommentiert haben, was sich dann farblich auch nochmal voneinander unterscheidet. Was mir leider gar nicht gefiel war die "Griffigkeit" des Buches. Die Seiten waren sehr dick (was wegen des farblichen Textes wohl notwenig war) und der Buchrücken extrem steif. Doch die Chats der Beiden trösten relativ schnell darüber hinweg und man will unbedingt weiterlesen. Die Handlung kann man zeitlich gut erfassen, da über jedem Chat Datumanzeigen zu finden sind. Was ganz praktisch ist, da zwischen manchen Chats eine traurige, nachdenkliche oder dramatische Nachdenkpause eingelegt wurde. Acht Monate lang texten sich Lulu und Ben hin und her. Weil Lulu nach einem Jungen sucht, den sie süß findet, kommen die Beiden über das Thema Jungs, Mädchen und Beziehungen ins Gespräch und schließen einen Deal: Lulu klärt Ben über die Mädchendenkweisen auf, während Ben Lulu in Sachen Jungs erleuchtet. Der Austausch hat mich ziemlich zum schmunzeln gebracht und automatisch hat man die Dinge hinterfragt. Ich persönlich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass alles, was dort geschrieben steht zu hundert Prozent der Wahrheit entspricht und beweist, wie kompliziert sich Männlein und Weiblein das Leben machen. Je länger die Chats andauern umso mehr freunden sie sich an, erzählen von Date-Erlebnissen und Ängsten, Träumen für die Zukunft und helfen sich bei familären Problemen. Doch beide haben ein Geheimnis, womit sie erst gegen Ende rausrücken wollen. Die Angst sich zu überwinden war somit ein Aspekt des Buches, den ich als Leserin sehr deutlich nachempfinden konnte und der wirklich aus dem realen Leben erzählt. Was ich interessant fand, war ein Gesprächsthema, das zwischendurch für eine kurze Kontaktpause sorgte. Fake oder nicht Fake? Schließlich ist im Internet alles möglich. "Im Pyjama um halb vier" wird abwechselnd von Engelmann, die Lulu schreibt und Leonhardt, der Ben Leben einhaucht, geschrieben und diese Aufgabenverteilung gibt den Gedankengängen der Protagonisten etwas sehr ehrliches. Ein Kopf mag sich zwar viele verschiedene Charakterzüge ausdenken können, aber ich finde gerade bei so einem Buchaufbau sollte sich der eine Charakter von dem anderen abheben und das haben beide Autoren geschafft. Was die Entstehung des Buches betrifft, kann ich Euch nur das Interview ans Herz legen. Das fand ich sehr interessant. Fazit: Das komplette Buch hat großen Unterhaltungswert. Die Freunde der Beiden, die bei den Statusmeldungen ihren Senf dazugeben, konnten mich ziemlich zum lachen bringen. Als Leser merkt man schnell, dass sich die Beiden sehr mögen und ich habe richtig mitgefiebert. Bauchgrummeln, Kniezittern und des öfteren musste ich ein paar Tränchen zurückhalten, weil mich die Geschichte einfach berührt hat. Es geht vorallem um die Frage ob man wirklich eine Person, die man noch nie gesehen hat, richtig mögen kann und das Thema haben die beiden Autoren hier sehr spaßig, mitfühlend und autentisch rübergebracht. Am Ende musste ich wirklich schlucken und war mehr als gerührt von den Charakteren, die beide einen festen Platz in meinem Herzen eingenommen haben. Keine Frage: "Im Pyjama um halb vier" hat sich auf die Liste meiner Lieblingsbücher katapultiert!!! <3
Der erste Satz LULU ROCKET möchte mit BEN SCHUHMANN befreundet sein. Meine Meinung Ich habe eine gefühlte Ewigkeit auf dieses Buch gewartet. Und es hat mich fast verrückt gemacht, dass alle irgendwie das Buch schon vor mir gelesen haben. Deswegen musste ich es natürlich auch sofort anfangen zu lesen nachdem ich City of Bones beendet hatte. Ich habe mich wirklich so auf das Buch gefreut und habe natürlich gehofft, dass es mir genauso gut gefällt, wie denen, die es schon vor mir gelesen hatten... Die Geschichte war für mich von Anfang an sehr interessant. Es ist wirklich etwas neues ein Buch zu schreiben, dass komplett auf Facebook spielt. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, da es einfach unsere "Generation-Facebook" wiederspiegelt. Wenn wir doch alle mal ehrlich mit uns selbst sind, verbringen wir viel zu viel Zeit im Internet, wenn auch nicht unbedingt auf Facebook. Wir hören Musik im Internet, chatten, skypen, bloggen, "youtuben" oder teilen anderen einfach nur mit, wie es uns momentan geht. Das Internet bestimmt irgendwie ein bisschen unser Leben. Gerade deswegen war ich so gespannt auf die Geschichte. Man hört doch öfter, dass bei Facebook wildfremde Menschen zu "Freunden" werden. Und darum geht es auch in dieser Geschichte. Lulu schreibt einen Ben an, von dem sie glaubt, dass er der Freund von Marco, dem Jungen ist, den sie "süß" findet. Allerdings ist Ben nicht der Freund von Marco. Er kennt noch nicht mal einen Marco. Außerdem wohnt er in München und Lulu wohnt in Hamburg. Sie sind sich völlig fremd, aber trotzdem schreiben sie sich immer weiter Nachrichten auf Facebook und geben sich dabei gegenseitig Tipps, wie man mit Jungs oder mit Mädchen umgehen sollte. Die beiden vertrauen sich immer mehr Geheimnisse an und reden über Themen wie Liebe, Familie, Freundschaft und auch Sex. Man merkt richtig wie die beiden sich immer näher kommen und, dass da vielleicht sogar mehr als Freundschaft zwischen den beiden sein könnte. Allerdings trägt es natürlich auch einige Probleme mit sich, wenn man jemanden so sehr mag, den man im "real life" gar nicht kennt. Es könnte ja sein, dass diese Person ein "Fake" ist und nur vorgibt jemand zu sein, der er eigentlich überhaupt nicht ist. Genauso kommen zwischen Lulu und Ben auch Zweifel auf, ob es den anderen wirklich gibt. Ich habe die Geschichte wirklich verschlungen, weil ich einfach wissen musste, wie und ob die Geschichte zwischen Lulu und Ben weitergeht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich es tatsächlich durch hatte. Mich hat es total berührt, dass sich zwei Menschen so nahe kommen können, ohne, dass man den jeweils anderen persönlich kennt. Allerdings muss ich sagen, dass ich erst gedacht habe, dass die Geschichte ziemlich klischeemäßig und vorhersehbar ablaufen wird, aber das war dann wirklich nicht so. Die Geschichte hatten Höhen und Tiefen, genauso wie das "wahre" Leben. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Minute unterhalten. Es hat mich zum Lachen aber auch zum Weinen gebracht. Die Geschichte zwischen Lulu und Ben hat mich einfach total berührt. Sie war so schön, aber auch irgendwie genauso tragisch. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese Geschichte liebe. Ihr müsst sie einfach lesen, um zu verstehen, warum ich diese Geschichte so sehr mag. Man muss die Geschichte einfach erleben, um zu verstehen, warum wir alle so begeistert von ihr sind. Die Charaktere haben haargenau zu der Geschichte gepasst. Sie waren für mich einfach perfekt durchdacht und sie haben nach und nach einfach mein Herz erobert. Lulu (Luca-Luisa) ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 16 Jahre alt und wohnt mir ihrer Familie in Hamburg. Ich finde, dass sie so der typische Teenager ist. Am Anfang der Geschichte hat sie sich in Marco "verguckt" und ich finde es echt bemerkenswert, dass sie damit so offen umgehen kann und darüber sprechen kann. Denn ich glaube das hätte ich definitiv nicht geschafft. In ihrer "Freizeit" tanzt sie Ballett und dort steckt sie auch ihr ganzes Herzblut rein. Ballett ist einfach ihre große Leidenschaft. Ich mochte sie vom ersten Augenblick an, weil sie einfach so verdammt liebenswürdig und sympathisch ist. Ach sie ist halt einfach toll ! Ich mag ihre Art einfach total. Ich finde, dass sie wirklich ein sehr einfühlsamer Charakter ist mit einem riesengroßen Herz. Ich konnte mich total mit ihr identifizieren. Einfach eine ganz tolle Protagonistin, die mich echt begeistern konnte und perfekt zu der Geschichte passt. Ben wohnt zusammen mit seiner Familie in München. Sein Hobby ist Basketball und er arbeitet nach der Schule in einem Café. Er ist total verwundert, dass ihn ein Mädchen (Lulu) anschreibt, von dem er zuvor noch nie gehört hat und das ihn für einen Freund von einem Marco hält. Trotzdem vertraut er ihr nach und nach und das finde ich echt bewundernswert, denn ich an seiner Stelle hätte mich glaube ein bisschen ver*rscht gefühlt. Aber daran merkt man schon, dass Ben ein ganz, ganz toller Mensch ist. Er ist total sympathisch und ist mir im Laufe des Buches total ans Herz gewachsen. Ich mag ihn halt einfach total gerne, auch wenn man eigentlich mehr über "seine" Larissa als über ihn selbst. Aber man konnte auch zwischen den Zeilen ein paar Charaktereigenschaften von ihm herauslesen. Er kämpft für die Leute, die er liebt, aber trotzdem hat er öfter Zweifel. Ob nun an den Menschen, die ihn lieben oder an sich selbst. Ich kann nur sagen, dass er für mich perfekt zu der Geschichte passt und ich ihn echt in mein Herz geschlossen habe. Marco hat man nur indirekt kennengelernt. Eben nur durch die Facebooknachrichten von Lulu an Ben. Trotzdem war er mir gleich ziemlich unsympathisch. Er ist genauso wie Lulu Balletttänzer und lebt irgendwie dafür. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass er so fast nie Spaß in seinem Leben hat. Außerdem habe ich ihn als ziemlich arrogant "erlebt". Er war mir halt einfach mit seiner Art total suspekt. Aber das ist ja auch wieder Geschmackssache. Lulu mag ihn auf jeden Fall... Sogar sehr ! Larissa ist Ben's Traumfrau. Sie ist noch nicht über ihren Ex Konstantin noch nicht hinweg und weiß auch sonst meistens nicht was sie will. Zumindest bei den Männern. Auch sie war mir nicht wirklich sympathisch und das obwohl ich sie ja nur aus Ben's Nachrichten kenne. Aber trotzdem hatte ich gleich das Gefühl, dass sie irgendwie ein bisschen komisch ist und vor allem, dass sie überhaupt nicht zu Ben passt. Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen, da er einfach etwas total neues ist. Das komplette Buch besteht nämlich aus Facebooknachrichten zwischen Lulu und Ben und aus Posts von den beiden. Deswegen konnte man das Buch besonders schnell lesen. Das ganze Facebookthema hat mir sowieso sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant, dass man die Nebencharaktere praktisch nur durch die Erzählungen von Lulu und Ben kennengelernt hat. Und auch nur die Gefühle der beiden mitbekommen hat, wenn sie offen darüber geschrieben haben oder wenn man sie so zwischen den Zeilen herauslesen konnte. Das war echt besonders und konnte mich total gut begeistern. Der Schreibstil von Lulu und Ben war wirklich an das Alter der beiden angepasst, aber die Schreibstile waren in keinster Weise vulgär. Sie waren einfach perfekt für die beiden. Die Sachen, die Ben und Lulu gepostet haben, hatten meistens auch mit den Nachrichten der beiden zu tun und ich war teilweise echt ein bisschen schockiert, was für persönliche Sachen die beiden da öffentlich mit wer weiß wie vielen Leuten geteilt haben. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Der Titel passt meiner Meinung nach sehr gut zu dem Buch, weil Lulu und Ben sich darüber unterhalten, dass sie manchmal am liebsten den ganzen Tag im Pyjama rumlaufen würden, aber das ihre Familie das natürlich nicht gut heißt. Besonders gut gefällt mir, dass der Titel eigentlich überhaupt nichts über die Geschichte verrät und so mit auch total neugierig auf das Buch macht. Das Cover finde ich echt super gewählt. Es ist einfach nur echt schön :) Es passt sehr gut zum Titel und vor allem auch zu der Geschichte. Denn neben dem Titel ist auch ein "Daumen-hoch" abgebildet und das ist ja wie alle wissen eins der Zeichen auf Facebook. Außerdem sieht man bei den "männlichen" Füßen eine Pyjamahose und das passt natürlich wieder sehr, sehr gut zum Titel. Außerdem gefällt mir die Farbkombination sehr gut. Es sieht einfach ganz toll aus. Da muss ich echt ein großes Lob aussprechen ! Mein Fazit "Im Pyjama um halb vier" konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut überzeugen, da die Idee mit der "Facebookstory" einfach nur genial ist, die Charaktere mir so gut gefallen haben und perfekt durchdacht sind, der Schreibstil super schnell lesbar und genauso besonders wie die Idee hinter der Geschichte ist und ich mich einfach in das Buch verliebt habe ! ♥ Ich hoffe wirklich, dass es eine Fortsetzung zu dem Buch geben wird, da es einige Möglichkeiten gibt mit denen man die Geschichte weiterführen könnte...
Inhalt Lulu macht sich bei Facebook auf die Suche nach dem Ben, den sie auf der letzten Party kennengelernt hat. Sie findet … einen anderen, mit dem sie von nun an jeden Tag chattet. Sie erzählen sich Dinge, die sie sonst niemandem erzählen würden. Dinge, die unter normalen Umständen unausgesprochen bleiben. Und plötzlich entstehen Gefühle, gegenüber diesem Fremden, den man eigentlich gar nicht kennt. (Quelle: Arena) Cover Das Cover finde ich total süß! Es passt super zur Story und ist spricht mich sehr an. Ich mag die Farbzusammenstellung ! Meinung "Im Pyjama um halb vier" ist eine total süße Teenie-Story, welche ganz im Stil eines Chats geschrieben ist. Dadurch lässt es sich super leicht lesen. Der Schreibstil ist sehr einfach und alltagsnah. So kam ich super schnell in die Geschichte rein und war gleich mittendrin im Gespräch zwischen Lulu und Ben. Die Beiden waren mir auch auf Anhieb sympathisch und Ben wäre irgendwie genau mein Typ *hust* Die Dialoge der Beiden sind super witzig und locker, sodass ich ständig am Grinsen war. Auch wenn ich ziemlich schnell geahnt habe, dass nicht immer die Wahrheit erzählt wird und sich daraus noch ein Drama entwickeln wird, so habe ich dieses Buch trotzdem super gern gelesen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mehr brauche ich zu diesem Buch gar nicht sagen, es hat mich sehr gut unterhalten, die Charaktere sind toll und die Story echt süß. Fazit "Im Pyjama um halb vier" ist eine süße Geschichte, die sich ganz locker lesen lässt. Toll für Zwischendurch.
Der erste Satz LULU ROCKET möchte mit BEN SCHUHMANN befreundet sein. Meine Meinung Ich habe eine gefühlte Ewigkeit auf dieses Buch gewartet. Und es hat mich fast verrückt gemacht, dass alle irgendwie das Buch schon vor mir gelesen haben. Deswegen musste ich es natürlich auch sofort anfangen zu lesen nachdem ich City of Bones beendet hatte. Ich habe mich wirklich so auf das Buch gefreut und habe natürlich gehofft, dass es mir genauso gut gefällt, wie denen, die es schon vor mir gelesen hatten... Die Geschichte war für mich von Anfang an sehr interessant. Es ist wirklich etwas neues ein Buch zu schreiben, dass komplett auf Facebook spielt. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, da es einfach unsere "Generation-Facebook" wiederspiegelt. Wenn wir doch alle mal ehrlich mit uns selbst sind, verbringen wir viel zu viel Zeit im Internet, wenn auch nicht unbedingt auf Facebook. Wir hören Musik im Internet, chatten, skypen, bloggen, "youtuben" oder teilen anderen einfach nur mit, wie es uns momentan geht. Das Internet bestimmt irgendwie ein bisschen unser Leben. Gerade deswegen war ich so gespannt auf die Geschichte. Man hört doch öfter, dass bei Facebook wildfremde Menschen zu "Freunden" werden. Und darum geht es auch in dieser Geschichte. Lulu schreibt einen Ben an, von dem sie glaubt, dass er der Freund von Marco, dem Jungen ist, den sie "süß" findet. Allerdings ist Ben nicht der Freund von Marco. Er kennt noch nicht mal einen Marco. Außerdem wohnt er in München und Lulu wohnt in Hamburg. Sie sind sich völlig fremd, aber trotzdem schreiben sie sich immer weiter Nachrichten auf Facebook und geben sich dabei gegenseitig Tipps, wie man mit Jungs oder mit Mädchen umgehen sollte. Die beiden vertrauen sich immer mehr Geheimnisse an und reden über Themen wie Liebe, Familie, Freundschaft und auch Sex. Man merkt richtig wie die beiden sich immer näher kommen und, dass da vielleicht sogar mehr als Freundschaft zwischen den beiden sein könnte. Allerdings trägt es natürlich auch einige Probleme mit sich, wenn man jemanden so sehr mag, den man im "real life" gar nicht kennt. Es könnte ja sein, dass diese Person ein "Fake" ist und nur vorgibt jemand zu sein, der er eigentlich überhaupt nicht ist. Genauso kommen zwischen Lulu und Ben auch Zweifel auf, ob es den anderen wirklich gibt. Ich habe die Geschichte wirklich verschlungen, weil ich einfach wissen musste, wie und ob die Geschichte zwischen Lulu und Ben weitergeht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich es tatsächlich durch hatte. Mich hat es total berührt, dass sich zwei Menschen so nahe kommen können, ohne, dass man den jeweils anderen persönlich kennt. Allerdings muss ich sagen, dass ich erst gedacht habe, dass die Geschichte ziemlich klischeemäßig und vorhersehbar ablaufen wird, aber das war dann wirklich nicht so. Die Geschichte hatten Höhen und Tiefen, genauso wie das "wahre" Leben. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Minute unterhalten. Es hat mich zum Lachen aber auch zum Weinen gebracht. Die Geschichte zwischen Lulu und Ben hat mich einfach total berührt. Sie war so schön, aber auch irgendwie genauso tragisch. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese Geschichte liebe. Ihr müsst sie einfach lesen, um zu verstehen, warum ich diese Geschichte so sehr mag. Man muss die Geschichte einfach erleben, um zu verstehen, warum wir alle so begeistert von ihr sind. Die Charaktere haben haargenau zu der Geschichte gepasst. Sie waren für mich einfach perfekt durchdacht und sie haben nach und nach einfach mein Herz erobert. Lulu (Luca-Luisa) ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 16 Jahre alt und wohnt mir ihrer Familie in Hamburg. Ich finde, dass sie so der typische Teenager ist. Am Anfang der Geschichte hat sie sich in Marco "verguckt" und ich finde es echt bemerkenswert, dass sie damit so offen umgehen kann und darüber sprechen kann. Denn ich glaube das hätte ich definitiv nicht geschafft. In ihrer "Freizeit" tanzt sie Ballett und dort steckt sie auch ihr ganzes Herzblut rein. Ballett ist einfach ihre große Leidenschaft. Ich mochte sie vom ersten Augenblick an, weil sie einfach so verdammt liebenswürdig und sympathisch ist. Ach sie ist halt einfach toll ! Ich mag ihre Art einfach total. Ich finde, dass sie wirklich ein sehr einfühlsamer Charakter ist mit einem riesengroßen Herz. Ich konnte mich total mit ihr identifizieren. Einfach eine ganz tolle Protagonistin, die mich echt begeistern konnte und perfekt zu der Geschichte passt. Ben wohnt zusammen mit seiner Familie in München. Sein Hobby ist Basketball und er arbeitet nach der Schule in einem Café. Er ist total verwundert, dass ihn ein Mädchen (Lulu) anschreibt, von dem er zuvor noch nie gehört hat und das ihn für einen Freund von einem Marco hält. Trotzdem vertraut er ihr nach und nach und das finde ich echt bewundernswert, denn ich an seiner Stelle hätte mich glaube ein bisschen ver*rscht gefühlt. Aber daran merkt man schon, dass Ben ein ganz, ganz toller Mensch ist. Er ist total sympathisch und ist mir im Laufe des Buches total ans Herz gewachsen. Ich mag ihn halt einfach total gerne, auch wenn man eigentlich mehr über "seine" Larissa als über ihn selbst. Aber man konnte auch zwischen den Zeilen ein paar Charaktereigenschaften von ihm herauslesen. Er kämpft für die Leute, die er liebt, aber trotzdem hat er öfter Zweifel. Ob nun an den Menschen, die ihn lieben oder an sich selbst. Ich kann nur sagen, dass er für mich perfekt zu der Geschichte passt und ich ihn echt in mein Herz geschlossen habe. Marco hat man nur indirekt kennengelernt. Eben nur durch die Facebooknachrichten von Lulu an Ben. Trotzdem war er mir gleich ziemlich unsympathisch. Er ist genauso wie Lulu Balletttänzer und lebt irgendwie dafür. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass er so fast nie Spaß in seinem Leben hat. Außerdem habe ich ihn als ziemlich arrogant "erlebt". Er war mir halt einfach mit seiner Art total suspekt. Aber das ist ja auch wieder Geschmackssache. Lulu mag ihn auf jeden Fall... Sogar sehr ! Larissa ist Ben's Traumfrau. Sie ist noch nicht über ihren Ex Konstantin noch nicht hinweg und weiß auch sonst meistens nicht was sie will. Zumindest bei den Männern. Auch sie war mir nicht wirklich sympathisch und das obwohl ich sie ja nur aus Ben's Nachrichten kenne. Aber trotzdem hatte ich gleich das Gefühl, dass sie irgendwie ein bisschen komisch ist und vor allem, dass sie überhaupt nicht zu Ben passt. Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen, da er einfach etwas total neues ist. Das komplette Buch besteht nämlich aus Facebooknachrichten zwischen Lulu und Ben und aus Posts von den beiden. Deswegen konnte man das Buch besonders schnell lesen. Das ganze Facebookthema hat mir sowieso sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant, dass man die Nebencharaktere praktisch nur durch die Erzählungen von Lulu und Ben kennengelernt hat. Und auch nur die Gefühle der beiden mitbekommen hat, wenn sie offen darüber geschrieben haben oder wenn man sie so zwischen den Zeilen herauslesen konnte. Das war echt besonders und konnte mich total gut begeistern. Der Schreibstil von Lulu und Ben war wirklich an das Alter der beiden angepasst, aber die Schreibstile waren in keinster Weise vulgär. Sie waren einfach perfekt für die beiden. Die Sachen, die Ben und Lulu gepostet haben, hatten meistens auch mit den Nachrichten der beiden zu tun und ich war teilweise echt ein bisschen schockiert, was für persönliche Sachen die beiden da öffentlich mit wer weiß wie vielen Leuten geteilt haben. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Der Titel passt meiner Meinung nach sehr gut zu dem Buch, weil Lulu und Ben sich darüber unterhalten, dass sie manchmal am liebsten den ganzen Tag im Pyjama rumlaufen würden, aber das ihre Familie das natürlich nicht gut heißt. Besonders gut gefällt mir, dass der Titel eigentlich überhaupt nichts über die Geschichte verrät und so mit auch total neugierig auf das Buch macht. Das Cover finde ich echt super gewählt. Es ist einfach nur echt schön :) Es passt sehr gut zum Titel und vor allem auch zu der Geschichte. Denn neben dem Titel ist auch ein "Daumen-hoch" abgebildet und das ist ja wie alle wissen eins der Zeichen auf Facebook. Außerdem sieht man bei den "männlichen" Füßen eine Pyjamahose und das passt natürlich wieder sehr, sehr gut zum Titel. Außerdem gefällt mir die Farbkombination sehr gut. Es sieht einfach ganz toll aus. Da muss ich echt ein großes Lob aussprechen ! Mein Fazit "Im Pyjama um halb vier" konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut überzeugen, da die Idee mit der "Facebookstory" einfach nur genial ist, die Charaktere mir so gut gefallen haben und perfekt durchdacht sind, der Schreibstil super schnell lesbar und genauso besonders wie die Idee hinter der Geschichte ist und ich mich einfach in das Buch verliebt habe ! ♥ Ich hoffe wirklich, dass es eine Fortsetzung zu dem Buch geben wird, da es einige Möglichkeiten gibt mit denen man die Geschichte weiterführen könnte...
Description
Book Information
Posts
Lulu hat auf der letzten Party einen Typen kennengerlernt – Ben – den sie nun bei Facebook sucht, um zu erfragen ob sein bester Freund Marco eine Freundin hat.. Allerdings läuft das nicht ganz nach Plan, denn sie schreibt nicht den gesuchten Ben an, sondern einen wildfremden. Trotz allem kommen Ben und Lulu sich in den Gesprächen immer näher und nach kurzer Zeit scheint es als würden die Beiden sich jahrelang kennen…..Nach einer Weile decken sich immer mehr kleinere Lügen auf, so dass die beiden in einen Streit geraten. Als dieser sich dann irgendwann wieder gelegt hat entwickelt sich…man kann sagen eine kleine Liebesgeschichte. Ob die beiden sich irgendwann treffen und real zueinander finden, überlasse ich entweder deiner Fantasie oder aber du lies dieses tolle Buch einfach selbst…..es ist der Hammer und auch locker flockig zu lesen. Auch wüsstest du dann von welchen Lügen ich gesprochen habe. Also….kaufen & lesen, denn ich will nicht zu viel verraten. Bei der Aufmachung hat sich der Verlag sehr viel Mühe gegeben. Das Cover alleine hat schon zu mir gesagt: “Lies mich…”, aber auch im Buch selbst ist es sehr schön. Die ganze Geschichte um Lulu und Ben ist in Chat- und Pinnwandeinträgen alla Facebook dargestellt, deshalb lässt sich das ganze auch ziemlich zügig und leicht durchlesen. Ob ich es jetzt komplett in einem Rutsch oder über 2 Tage verteilt gelesen habe weiß ich jetzt nicht mehr, aber es waren definitiv nicht mehr als 2 Tage. Die Aufmachen und auch der Schreibstil fesseln ein an dieses Buch so das man gar nicht mit dem Lesen aufhören kann. Also solltest du auf Gegenwartsliteratur stehen und solch einen Austausch in Bücher lieben genau wie ich, dann ist das dein Buch ♥
Inhalt: Auf einer Party hat Lulu Ben kennengelernt. Um mit ihm in Kontakt treten zu können sucht sie ihn bei Facebook. Allerdings findet sie nicht den gesuchten Ben, sondern einen anderen Ben, mit dem sie fortan täglich chattet und sich mit ihm über Dinge und Gefühle unterhält, die sie nie einer anderen Person erzählen würde. Natürlich erfährt Lulu auch viel über Ben und so kommen sich die zwei immer näher und es entwickeln sich Geühle mit denen sie gar nicht gerechnet hätten - schließlich sind sie sich ja doch noch irgendwie fremd... Meine Meinung: Innerhalb weniger Tage habe ich dieses Buch ausgelesen - was u.a. daran liegt, dass der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen ist, aber auch daran, dass mich die Geschichte gefesselt hat und ich stets wissen wollte, was wohl nun in der nächsten Nachricht von Lulu an Ben oder umgekehrt steht. Es fällt einem als Leser wirklich leicht, sich in die Gefühle der beiden Protagonisten hineinzuversetzen. Auflockernd wirkten hierbei auch die eingefügten Statusmeldungen - wobei ich hier manchmal wirklich überlegen musste, ob so Jugendliche/junge Erwachsene denken oder ob so manch ein Gedanke für einen Jugendlichen nicht doch "zu tiefsinnig" ist - gegen Ende ergaben viele Dinge für mich dann aber doch Sinn. Natürlich fragt man sich irgendwann im Laufe der Geschichte, ob sich Lulu und Ben auch im Real Life treffen und fiebert regelrecht mit den beiden mit. Fazit: Ein tolles Jugendbuch, das Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind" und auch "Chat-Connect-Crash" von Nan McCarthy sehr ähnelt. Wer also diese beiden Geschichten mochte, wird sich auch mit diesem Buch sehr wohl fühlen.
Im Pyjama um halb 4 hat mich... enttäuscht. Ich habe von so vielen Seiten gehört,dass das Buch mega toll sein soll. Jedoch merkte ich schnell, dass es mich an eine schlechte "Gut gegen Nordwind"-Version für Teenager erinnert. Ich weiß nicht, ob ich das Buch gemocht hätte, hätte ich es vor GGN gelesen. Allerdings bezweifle ich das, da ich in den Nachrichten die Lulu und Ben sich hin und her schickten kein Gefühl fand. Ich konnte keine Sympathie für die Protagonisten entwickeln und fand auch sonst einige Sprüche 08/15, pseudophilosophisch und klischeehaft (wodurch es einfach nicht romantisch war). Im großen und ganzen fand ich auch die Story sehr bei den Haaren herbeigezogen, besonders wenn durch unrealistische Wendungen Spannung erzeugt werden sollte (was nicht einmal wirklich gelang) und bereue 12,99€ für dieses Buch verschwendet zu haben. Auch das Ende fand ich sehr unbefriedigend. Für 13-Jährige Mädchen und Leute die GGN nicht kennen empfehlenswert sonst eher ein Flop. Ich habe ganz ehrlich versucht irgendetwas positives an diesem Buch zu finden und es aufzuschreiben aber es ist mir einfach nicht gelungen (außer das einer der Autoren laut der Autorenbeschreibung Coldplay mag :D , was im Bezug auf die Story jedoch trivial ist).
Im Klappentext geht es um Lulu und Ben und eine Party. Ich mit meinen 21 Jahren denke bei dem Wort Party an einen Diskobesuch, Geburtstagsfeiern von Freunden oder Fachschaftsfeiern von der Uni. Genau deswegen habe ich wohl auch etwas ganz anderes erwartet. Es geht also um Lulu und Ben, beide 17 Jahre alt. Lulu wohnt in Hamburg, Ben in München und der Zufall führt sie zusammen. Es gibt keine richtige Erzählform, man liest nur den Chatverlauf bei Facebook. Anfangs ist der relativ spärlich, dann entwickeln sich richtige Gespräche und die beiden schreiben immer ausführlicher über ihre Gefühle. Zwischendurch werden kurze Unterhalten von Lulu/Ben mit anderen Leuten eingefügt, die mit dem Stichwort „Chat“ gekennzeichnet sind. Fand ich sehr unpassend, denn mir ist später aufgefallen, dass mit „Chat“ tatsächlich die Statusmeldungen bei Facebook gemeint sein sollen. Das hat mich zuerst gänzlich verwirrt. Naja, so viel mehr Handlung gibt es dann auch gar nicht. Die beiden schreiben und schreiben und schreiben, erzählen sich aus ihrem Leben und groß angekommen ist bei mir nichts. Neben den klassischen Teeniethemen kommt besonders die Trennung der Eltern und ein Leben im Rollstuhl zur Sprache, aber auch diese Passagen konnten mich wenig bis gar nicht berühren. Die Handlung hat mich auch ab und zu ratlos und einmal sogar ein bisschen entsetzt zurückgelassen. Was ich richtig unverschämt fand, war die Haltung der Autoren/Charakter zum Thema Heavy Metal. Besagter Junge, der nun im Rollstuhl sitzt, hört laut Ben seit seinem Unfall nur noch Heavy Metal und ist wütend und traurig und unzufrieden und alles. Dass er mit seinem Leben nicht mehr ganz so zufrieden ist und erstmal klarkommen muss, kann ich ja nachvollziehen, aber woher wird sich hier wieder das Recht genommen so über härtere Musik zu urteilen? Gerade wenn es um den Rollstuhl und die damit verbundenen Vorurteile geht, war ich hochgradig enttäuscht, dass Heavy Metal Hörer wieder als wenig umgänglich, sauer, schlecht gelaunt und schlichtweg böse dargestellt wurden. Und dann, gegen Ende des Buches, machte genau dieser Junge eine Entwicklung durch. Einen Schritt in Richtung Leben. So und jetzt ratet mal, worin sich das äußerte? Genau, weniger Heavy Metal, denn er hat sich ein Album von Adele gekauft. An dieser Stelle hätte ich ja beinahe einen kleinen Lachkrampf bekommen. Nicht nur Heavy Metal kriegt hier sein Fett weg, auch Hip-Hop und Soul werden hier als „weichgespült“ bezeichnet, was ich ebenfalls nicht in Ordnung finde. Gerade im Hip-Hop findet man so unendlich viele Sachen, die alles andere als weichgespült sind und einen sehr ernsten und krassen Hintergrund haben. Nun gut, da haben die Autoren einen ganz wunden Punkt bei mir getroffen, weil ich es einfach unverschämt finde so über Musikrichtungen und deren Hörer abzulästern, wo es doch genau um Vorurteile geht. Schwer enttäuschend für ein Jugendbuch – ach was, schwer enttäuschend für jegliche Art von Buch! So, jetzt rege ich mich mal wieder etwas ab und komme zu den Charaktern. Wir haben Lulu und Ben, ihre Familien, Freunde und ihre Partner Marco und Larissa. Es geht um Liebe, wie man richtig küsst und die Angst vorm ersten Mal. Das ganze wird sowas von pubertär diskutiert, dass ich mich ernsthaft gefragt habe, ob die beiden nicht eher 13/14 sind. Auch über andere Themen reden sie alles andere als erwachsen und die Sprache ist für 17jährige absolut nicht angemessen. Wer benutzt denn DSDS als Abkürzung für Deutschland sucht die Super-Saufnase oder sagt zum Schlafanzug Schlafi? Wie die Charakter miteinander umgehen, war auch alles andere als herzlich. Ben und Lulu scheinen zwar eine enge Verbindung zueinander aufzubauen, aber davon kommt wenig rüber. Ab und zu wird es total kitschig und irgendwer schreibt 4 Seiten über seine ach so verwirrenden Gefühle. Dann geht es mit der Gefühlsachterbahn wieder herab und einer von beiden ist sauer und antwortet erstmal wochenlang nicht auf Nachrichten. Es wird mehrmals davon gesprochen einen Schlussstrich zu ziehen, aber nie wird das durchgezogen. Besonders Ben hätte ich schon lange abgeschossen, bei dem was er zwischendurch abzieht. Insgesamt fand ich beide unsympathisch und mir war es schon fast egal, was jetzt mit ihnen oder ihren Freunden passiert. Dann gab es da noch Randcharakter, die in den Statusmeldungen zu Wort kamen. Wir sind zwar bei Facebook, aber hier tummeln sich Leute mit Fantasienamen aller Nerdinator, NellyRosarot17 und Fee39. Allein die Namen sprechen schon für das gesamte kindische Niveau in diesem Buch. Wie dem auch sei, diese Statusmeldungen waren unnötig, unpassend und verwirrend. Lulu und Ben haben teilweise gleiche Freunde, dabei wohnen sie doch in Hamburg und München und haben sich auch noch nie zuvor gesehen. Wie kann Lulu also mit Bens bestem Freund bei Facebook vernetzt sein? Wer soll Nerdinator sein, der unter den Statusmeldungen von beiden ein bisschen Kontra gibt (leider auch sehr pubertär)? Oder wird hier einfach wild rumkommentiert, egal ob befreundet oder nicht? Also so ganz der Realität entsprach das definitiv nicht! Dann sind diese Statusmeldungen absolut intim. In einem Jugendbuch sollten die Charakter nicht so freizügig mit ihrem Liebesleben umgehen, wie Lulu und Ben. So fragt Lulu zum Beispiel ihre gesamte Timeline, ob es bei Typen auf die Größe ankommt. Dann sabbert sie ihrem Englisch-Nachhilfelehrer hinterher und Ben postet pseudophilosopische Fragen in die Welt. Teilweise betreffen diese Meldungen sogar den jeweils anderen und zwar auf eine Art, wie ich es unmöglich finde. Einmal vertraut Lulu zum Beispiel Ben ein großes Geheimnis an und der postet daraufhin „Was macht ihr, wenn ihr ein Geheimnis anvertraut bekommt, was ihr eigentlich gar nicht wissen wollt?“ Kann er das Lulu nicht ins Gesicht sagen? Bzw. ins Gesicht schreiben oder wie auch immer? Wäre ich Lulu, wäre ich mir sehr albern beim Lesen dieser Meldung vorgekommen, die sich eindeutig auf sie bezieht. Naja, alles in allem bin ich richtig enttäuscht. Nach den ersten Seiten hatte ich mich zwar schon damit abgefunden, dass ich hier nicht voll auf meine Kosten kommen würde, aber mit solcher Kinderkacke hatte ich nicht gerechnet. Das einzig positive ist dann nochmal eine Wendung in der Handlung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Die Überraschung ist gut gelungen und hat mir gefallen, auch wenn ich mich ernsthaft frage, ob hier die richtigen Signale an Rollstuhlfahrer im Teenageralter gesendet werden. Fazit Alles in allem: Schade Schokolade! Ich wollte Lulu und Ben wirklich eine Chance geben, nachdem ich bemerkt habe, dass hier versucht wurde Jugendsprache zu imitieren. Leider hat das wegen ihrer nicht nachvollziehbaren und für 17 Jahre definitiv zu kindischen Art nicht funktioniert. Auch die Statusmeldungen fand ich albern und die Vorurteile gegenüber bestimmten Musikrichtungen haben dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Ich gebe 1 Stern, weil wenigstens versucht wurde noch ein bisschen Tiefgang in die Sache zu bringen, aber auch das hat mich leider gar nicht gekriegt. Vielleicht hätte man den Klappentext lieber kindlicher schreiben oder das Buch „Im Schlafi um halb vier“ sollen, dann hätte ich einen großen Bogen drum gemacht. Es tut mir fast schon Leid, dass ich das Buch so zerrissen habe, aber von mir gibt es keine Leseempfehlung für Leute über 16 Jahren. (August 2013)
Handlung, Stil & Atmosphäre. Zuerst muss ich sagen, dass das Buch wirklich recht kurz war. Natürlich ist das einerseits gut. Man kann es wunderbar flüssig lesen, man ist schnell durch das Buch durch, hat daher aber auch nur eine kurze Lesefreude. Ich hätte mir eine längere Geschichte der beiden gewünscht. Da möchte ich gleich zu Anfang noch einmal fragen, weiß jemand von euch, ob es eine Fortsetzung geben wird? Die Handlung ist bei einem solchen Roman recht simpel. Leider auch sehr vorhersehbar. Ich konnte mir alles denken, wie es passiert und irgendwie fand ich das nicht unbedingt so toll. Aber das hat mir das Buch zum Glück nicht madig gemacht. Dennoch fand ich es wirklich toll und spaßig. Allerdings habe ich immer noch die Ansicht, dass man sich nicht in jemanden verlieben kann, den man nicht kennt. Sicher, es gibt genügend Beweise dafür, aber vielleicht sind das auch einfach nur Leute, die so einsam sind, dass sie sich an den letzten Strohhalm im Internet klammern. Sorry an diejenigen, denen so was passiert ist, aber meine Meinung darf ich ja sagen. Ihr dürft mich gerne umstimmen, wenn ihr es schafft. Wenn ich die Handlung mit 'Gut gegen Nordwind' vergleiche, der erste Email Roman, der mir untergekommen ist, dann muss ich sagen, dass in diesem Buch hier einiges realistischer wirkte. Wobei man das auch nicht so sagen kann, schließlich handelt jede Person anders. Aber hier kam es mir doch sehr authentisch rüber. In 'Gut gegen Nordwind' musste ich schon an ein, zwei Stellen mal skeptisch gucken. Die Atmosphäre war okay, sie war halt so, wie man sich das bei einem Email Roman vorstellen kann. Man fiebert mit und man ist immer wieder schnell in der Geschichte drin. Das Buch gab mir eine schöne Stimmung beim Lesen und es war durchaus spannend. Die Sprache war auf jeden Fall gut getroffen, jugendlich aber niveauvoll. Charaktere & Schauplatz. Ja, Schauplätze gab es ja eigentlich keine, außer die PC's hinter denen die jeweiligen Personen saßen. Es wurden natürlich ein paar Gebäude und Straßen aus München und Hamburg genannt, aber wer da nicht wohnt oder da nicht mal war, kann damit auch im Endeffekt nichts anfangen. Was nicht schlimm ist, denn es spielt keine große Rolle, bis auf ein, zwei Details. Allerdings kann ich etwas mehr zu den Charakteren sagen. Die beiden, Lulu und Ben, waren mir beide von Anfang an sympathisch. Außer eine Aussage, die fand ich von Ben richtig grausam und zwar war die auf Brüste bezogen. 'Ich glaube, dass kein Mann es verkehrt findet, wenn Brüste groß sind'. Da muss ich unbedingt widersprechen. An alle Damen da draußen mit Körbchengröße A oder B: Es gibt Männer, die kleine Brüste bevorzugen! Ich kenne selbst welche und weiß, dass es so ist. Es gibt sogar Männer, die große Brüste abstoßend finden, aus diversen Gründen. Ansonsten kann ich mich über die Charaktere nicht beklagen, alles in allem zwei tolle Personen, die so ihre Vor- und Nachteile haben. Eben ganz normale Jugendliche, wie man sie überall findet. Lulu ist Balletttänzerin und Ben spielt Basketball, beide sind also sportlich veranlagt und haben auch sonst einige Gemeinsamkeiten. Sie helfen sich gegenseitig, wenn es Probleme mit dem anderen Geschlecht gibt und erfahren dadurch eine Menge über sich. Dabei machen sich beide erstmals keine Gedanken, wer eigentlich hinter dem Profil steckt. Und da kommen wir noch zu einem Punkt, den ich total bescheuert fand. Das Profil. Also ehrlich... wir sind fast alle auf Facebook und es gibt KAUM jemand auf dieser Welt, der kein Bild von sich selbst als Profilbild oder wenigstens im für Außenstehende gesperrtem Fotoalbum hat! Da treffen sich aber jetzt plötzlich genau die zwei im Internet, die überhaupt kein Foto von sich online haben und fragen sich, wie derjenige aussieht, mit dem sie chatten. Sorry, aber... ich fand es irgendwie blöd, schließlich finde ich auf Facebook wirklich einmal in drei Monaten jemanden, der kein Bild von sich im Profil hat. Hat mir nicht gefallen. Was ich auch sehr komisch fand, waren die Chats, bzw. Posts mit der Allgemeinheit. Wenn Lulu etwas postet, sie aber nur mit Ben befreundet ist, dann können andere Menschen, die mit Ben befreundet sind für gewöhnlich nicht sehen, wenn Lulu was postet. Aber die Freunde von Ben antworten darauf. Hat sie sich jetzt einfach mal so mit denen allen befreundet? Das glaube ich kaum, denn sie kennt die doch gar nicht. Ok, Ben auch nicht, aber das ist ja eine ganz andere Sache. Fand ich total komisch, dass die Gruppen sich in den Chats so mischen, obwohl das eigentlich gar nicht sein kann, weil man nur chatten kann bei Facebook oder Posts einsehen kann, wenn man mit der Person auch befreundet ist. Sonstiges. Das Buch hat mich also wirklich für sich eingenommen und mir ein paar sehr schöne Stunden beschert. Leider ohne jegliche weitere Emotionen wie lachen oder mitfühlen. Dennoch waren mir die Charaktere irgendwie vertraut, keine Distanzierten oder Fremden. Und so unoriginell wie die Handlung des Buches eigentlich ist, so bearbeitet die Autorin darin dennoch recht komplexe Themen, die viele Jugendliche betreffen und selbst erleben.
Als ich auf "Im Pyjama um halb vier" aufmerksam wurde, war ich sofort von dem witzigen Titel und dem Cover begeistert. Für mich war dieses Buch eine Autorenpremiere, da ich bisher noch kein einziges von Engelmann oder Leonardt gelesen habe. Dieses Buch ist ausschließlich in Chatform geschrieben und recht bunt gestaltet, was mir sehr gut gefallen hat! Abwechselnd liest man die Chats von der sechzehnjährigen Lulu aus Hamburg und dem siebzehnjährigen Ben aus München, die sich eigentlich nur durch einen Zufall "kennen gelernt" haben, weil Lulu nach einer Party unbedingt den Ben Schumann sucht, den sie so süß fand. "Hi. Bist du zufällig Ben? Der beste Freund von Marco?" und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Was natürlich beim aufschlagen auffällt, ist die Gestaltung der Chats. Es gibt ein kleines Benutzerbild, was bei Lulu eine Rakete und bei Ben ein Basketball ist. Die Schrift ist nicht wie gewöhnlich schwarz, sondern blau und rot, und dann gibt es noch gewisse Statusmeldungen, wo Freunde der Beiden kommentiert haben, was sich dann farblich auch nochmal voneinander unterscheidet. Was mir leider gar nicht gefiel war die "Griffigkeit" des Buches. Die Seiten waren sehr dick (was wegen des farblichen Textes wohl notwenig war) und der Buchrücken extrem steif. Doch die Chats der Beiden trösten relativ schnell darüber hinweg und man will unbedingt weiterlesen. Die Handlung kann man zeitlich gut erfassen, da über jedem Chat Datumanzeigen zu finden sind. Was ganz praktisch ist, da zwischen manchen Chats eine traurige, nachdenkliche oder dramatische Nachdenkpause eingelegt wurde. Acht Monate lang texten sich Lulu und Ben hin und her. Weil Lulu nach einem Jungen sucht, den sie süß findet, kommen die Beiden über das Thema Jungs, Mädchen und Beziehungen ins Gespräch und schließen einen Deal: Lulu klärt Ben über die Mädchendenkweisen auf, während Ben Lulu in Sachen Jungs erleuchtet. Der Austausch hat mich ziemlich zum schmunzeln gebracht und automatisch hat man die Dinge hinterfragt. Ich persönlich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass alles, was dort geschrieben steht zu hundert Prozent der Wahrheit entspricht und beweist, wie kompliziert sich Männlein und Weiblein das Leben machen. Je länger die Chats andauern umso mehr freunden sie sich an, erzählen von Date-Erlebnissen und Ängsten, Träumen für die Zukunft und helfen sich bei familären Problemen. Doch beide haben ein Geheimnis, womit sie erst gegen Ende rausrücken wollen. Die Angst sich zu überwinden war somit ein Aspekt des Buches, den ich als Leserin sehr deutlich nachempfinden konnte und der wirklich aus dem realen Leben erzählt. Was ich interessant fand, war ein Gesprächsthema, das zwischendurch für eine kurze Kontaktpause sorgte. Fake oder nicht Fake? Schließlich ist im Internet alles möglich. "Im Pyjama um halb vier" wird abwechselnd von Engelmann, die Lulu schreibt und Leonhardt, der Ben Leben einhaucht, geschrieben und diese Aufgabenverteilung gibt den Gedankengängen der Protagonisten etwas sehr ehrliches. Ein Kopf mag sich zwar viele verschiedene Charakterzüge ausdenken können, aber ich finde gerade bei so einem Buchaufbau sollte sich der eine Charakter von dem anderen abheben und das haben beide Autoren geschafft. Was die Entstehung des Buches betrifft, kann ich Euch nur das Interview ans Herz legen. Das fand ich sehr interessant. Fazit: Das komplette Buch hat großen Unterhaltungswert. Die Freunde der Beiden, die bei den Statusmeldungen ihren Senf dazugeben, konnten mich ziemlich zum lachen bringen. Als Leser merkt man schnell, dass sich die Beiden sehr mögen und ich habe richtig mitgefiebert. Bauchgrummeln, Kniezittern und des öfteren musste ich ein paar Tränchen zurückhalten, weil mich die Geschichte einfach berührt hat. Es geht vorallem um die Frage ob man wirklich eine Person, die man noch nie gesehen hat, richtig mögen kann und das Thema haben die beiden Autoren hier sehr spaßig, mitfühlend und autentisch rübergebracht. Am Ende musste ich wirklich schlucken und war mehr als gerührt von den Charakteren, die beide einen festen Platz in meinem Herzen eingenommen haben. Keine Frage: "Im Pyjama um halb vier" hat sich auf die Liste meiner Lieblingsbücher katapultiert!!! <3
Der erste Satz LULU ROCKET möchte mit BEN SCHUHMANN befreundet sein. Meine Meinung Ich habe eine gefühlte Ewigkeit auf dieses Buch gewartet. Und es hat mich fast verrückt gemacht, dass alle irgendwie das Buch schon vor mir gelesen haben. Deswegen musste ich es natürlich auch sofort anfangen zu lesen nachdem ich City of Bones beendet hatte. Ich habe mich wirklich so auf das Buch gefreut und habe natürlich gehofft, dass es mir genauso gut gefällt, wie denen, die es schon vor mir gelesen hatten... Die Geschichte war für mich von Anfang an sehr interessant. Es ist wirklich etwas neues ein Buch zu schreiben, dass komplett auf Facebook spielt. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, da es einfach unsere "Generation-Facebook" wiederspiegelt. Wenn wir doch alle mal ehrlich mit uns selbst sind, verbringen wir viel zu viel Zeit im Internet, wenn auch nicht unbedingt auf Facebook. Wir hören Musik im Internet, chatten, skypen, bloggen, "youtuben" oder teilen anderen einfach nur mit, wie es uns momentan geht. Das Internet bestimmt irgendwie ein bisschen unser Leben. Gerade deswegen war ich so gespannt auf die Geschichte. Man hört doch öfter, dass bei Facebook wildfremde Menschen zu "Freunden" werden. Und darum geht es auch in dieser Geschichte. Lulu schreibt einen Ben an, von dem sie glaubt, dass er der Freund von Marco, dem Jungen ist, den sie "süß" findet. Allerdings ist Ben nicht der Freund von Marco. Er kennt noch nicht mal einen Marco. Außerdem wohnt er in München und Lulu wohnt in Hamburg. Sie sind sich völlig fremd, aber trotzdem schreiben sie sich immer weiter Nachrichten auf Facebook und geben sich dabei gegenseitig Tipps, wie man mit Jungs oder mit Mädchen umgehen sollte. Die beiden vertrauen sich immer mehr Geheimnisse an und reden über Themen wie Liebe, Familie, Freundschaft und auch Sex. Man merkt richtig wie die beiden sich immer näher kommen und, dass da vielleicht sogar mehr als Freundschaft zwischen den beiden sein könnte. Allerdings trägt es natürlich auch einige Probleme mit sich, wenn man jemanden so sehr mag, den man im "real life" gar nicht kennt. Es könnte ja sein, dass diese Person ein "Fake" ist und nur vorgibt jemand zu sein, der er eigentlich überhaupt nicht ist. Genauso kommen zwischen Lulu und Ben auch Zweifel auf, ob es den anderen wirklich gibt. Ich habe die Geschichte wirklich verschlungen, weil ich einfach wissen musste, wie und ob die Geschichte zwischen Lulu und Ben weitergeht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich es tatsächlich durch hatte. Mich hat es total berührt, dass sich zwei Menschen so nahe kommen können, ohne, dass man den jeweils anderen persönlich kennt. Allerdings muss ich sagen, dass ich erst gedacht habe, dass die Geschichte ziemlich klischeemäßig und vorhersehbar ablaufen wird, aber das war dann wirklich nicht so. Die Geschichte hatten Höhen und Tiefen, genauso wie das "wahre" Leben. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Minute unterhalten. Es hat mich zum Lachen aber auch zum Weinen gebracht. Die Geschichte zwischen Lulu und Ben hat mich einfach total berührt. Sie war so schön, aber auch irgendwie genauso tragisch. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese Geschichte liebe. Ihr müsst sie einfach lesen, um zu verstehen, warum ich diese Geschichte so sehr mag. Man muss die Geschichte einfach erleben, um zu verstehen, warum wir alle so begeistert von ihr sind. Die Charaktere haben haargenau zu der Geschichte gepasst. Sie waren für mich einfach perfekt durchdacht und sie haben nach und nach einfach mein Herz erobert. Lulu (Luca-Luisa) ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 16 Jahre alt und wohnt mir ihrer Familie in Hamburg. Ich finde, dass sie so der typische Teenager ist. Am Anfang der Geschichte hat sie sich in Marco "verguckt" und ich finde es echt bemerkenswert, dass sie damit so offen umgehen kann und darüber sprechen kann. Denn ich glaube das hätte ich definitiv nicht geschafft. In ihrer "Freizeit" tanzt sie Ballett und dort steckt sie auch ihr ganzes Herzblut rein. Ballett ist einfach ihre große Leidenschaft. Ich mochte sie vom ersten Augenblick an, weil sie einfach so verdammt liebenswürdig und sympathisch ist. Ach sie ist halt einfach toll ! Ich mag ihre Art einfach total. Ich finde, dass sie wirklich ein sehr einfühlsamer Charakter ist mit einem riesengroßen Herz. Ich konnte mich total mit ihr identifizieren. Einfach eine ganz tolle Protagonistin, die mich echt begeistern konnte und perfekt zu der Geschichte passt. Ben wohnt zusammen mit seiner Familie in München. Sein Hobby ist Basketball und er arbeitet nach der Schule in einem Café. Er ist total verwundert, dass ihn ein Mädchen (Lulu) anschreibt, von dem er zuvor noch nie gehört hat und das ihn für einen Freund von einem Marco hält. Trotzdem vertraut er ihr nach und nach und das finde ich echt bewundernswert, denn ich an seiner Stelle hätte mich glaube ein bisschen ver*rscht gefühlt. Aber daran merkt man schon, dass Ben ein ganz, ganz toller Mensch ist. Er ist total sympathisch und ist mir im Laufe des Buches total ans Herz gewachsen. Ich mag ihn halt einfach total gerne, auch wenn man eigentlich mehr über "seine" Larissa als über ihn selbst. Aber man konnte auch zwischen den Zeilen ein paar Charaktereigenschaften von ihm herauslesen. Er kämpft für die Leute, die er liebt, aber trotzdem hat er öfter Zweifel. Ob nun an den Menschen, die ihn lieben oder an sich selbst. Ich kann nur sagen, dass er für mich perfekt zu der Geschichte passt und ich ihn echt in mein Herz geschlossen habe. Marco hat man nur indirekt kennengelernt. Eben nur durch die Facebooknachrichten von Lulu an Ben. Trotzdem war er mir gleich ziemlich unsympathisch. Er ist genauso wie Lulu Balletttänzer und lebt irgendwie dafür. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass er so fast nie Spaß in seinem Leben hat. Außerdem habe ich ihn als ziemlich arrogant "erlebt". Er war mir halt einfach mit seiner Art total suspekt. Aber das ist ja auch wieder Geschmackssache. Lulu mag ihn auf jeden Fall... Sogar sehr ! Larissa ist Ben's Traumfrau. Sie ist noch nicht über ihren Ex Konstantin noch nicht hinweg und weiß auch sonst meistens nicht was sie will. Zumindest bei den Männern. Auch sie war mir nicht wirklich sympathisch und das obwohl ich sie ja nur aus Ben's Nachrichten kenne. Aber trotzdem hatte ich gleich das Gefühl, dass sie irgendwie ein bisschen komisch ist und vor allem, dass sie überhaupt nicht zu Ben passt. Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen, da er einfach etwas total neues ist. Das komplette Buch besteht nämlich aus Facebooknachrichten zwischen Lulu und Ben und aus Posts von den beiden. Deswegen konnte man das Buch besonders schnell lesen. Das ganze Facebookthema hat mir sowieso sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant, dass man die Nebencharaktere praktisch nur durch die Erzählungen von Lulu und Ben kennengelernt hat. Und auch nur die Gefühle der beiden mitbekommen hat, wenn sie offen darüber geschrieben haben oder wenn man sie so zwischen den Zeilen herauslesen konnte. Das war echt besonders und konnte mich total gut begeistern. Der Schreibstil von Lulu und Ben war wirklich an das Alter der beiden angepasst, aber die Schreibstile waren in keinster Weise vulgär. Sie waren einfach perfekt für die beiden. Die Sachen, die Ben und Lulu gepostet haben, hatten meistens auch mit den Nachrichten der beiden zu tun und ich war teilweise echt ein bisschen schockiert, was für persönliche Sachen die beiden da öffentlich mit wer weiß wie vielen Leuten geteilt haben. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Der Titel passt meiner Meinung nach sehr gut zu dem Buch, weil Lulu und Ben sich darüber unterhalten, dass sie manchmal am liebsten den ganzen Tag im Pyjama rumlaufen würden, aber das ihre Familie das natürlich nicht gut heißt. Besonders gut gefällt mir, dass der Titel eigentlich überhaupt nichts über die Geschichte verrät und so mit auch total neugierig auf das Buch macht. Das Cover finde ich echt super gewählt. Es ist einfach nur echt schön :) Es passt sehr gut zum Titel und vor allem auch zu der Geschichte. Denn neben dem Titel ist auch ein "Daumen-hoch" abgebildet und das ist ja wie alle wissen eins der Zeichen auf Facebook. Außerdem sieht man bei den "männlichen" Füßen eine Pyjamahose und das passt natürlich wieder sehr, sehr gut zum Titel. Außerdem gefällt mir die Farbkombination sehr gut. Es sieht einfach ganz toll aus. Da muss ich echt ein großes Lob aussprechen ! Mein Fazit "Im Pyjama um halb vier" konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut überzeugen, da die Idee mit der "Facebookstory" einfach nur genial ist, die Charaktere mir so gut gefallen haben und perfekt durchdacht sind, der Schreibstil super schnell lesbar und genauso besonders wie die Idee hinter der Geschichte ist und ich mich einfach in das Buch verliebt habe ! ♥ Ich hoffe wirklich, dass es eine Fortsetzung zu dem Buch geben wird, da es einige Möglichkeiten gibt mit denen man die Geschichte weiterführen könnte...
Inhalt Lulu macht sich bei Facebook auf die Suche nach dem Ben, den sie auf der letzten Party kennengelernt hat. Sie findet … einen anderen, mit dem sie von nun an jeden Tag chattet. Sie erzählen sich Dinge, die sie sonst niemandem erzählen würden. Dinge, die unter normalen Umständen unausgesprochen bleiben. Und plötzlich entstehen Gefühle, gegenüber diesem Fremden, den man eigentlich gar nicht kennt. (Quelle: Arena) Cover Das Cover finde ich total süß! Es passt super zur Story und ist spricht mich sehr an. Ich mag die Farbzusammenstellung ! Meinung "Im Pyjama um halb vier" ist eine total süße Teenie-Story, welche ganz im Stil eines Chats geschrieben ist. Dadurch lässt es sich super leicht lesen. Der Schreibstil ist sehr einfach und alltagsnah. So kam ich super schnell in die Geschichte rein und war gleich mittendrin im Gespräch zwischen Lulu und Ben. Die Beiden waren mir auch auf Anhieb sympathisch und Ben wäre irgendwie genau mein Typ *hust* Die Dialoge der Beiden sind super witzig und locker, sodass ich ständig am Grinsen war. Auch wenn ich ziemlich schnell geahnt habe, dass nicht immer die Wahrheit erzählt wird und sich daraus noch ein Drama entwickeln wird, so habe ich dieses Buch trotzdem super gern gelesen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mehr brauche ich zu diesem Buch gar nicht sagen, es hat mich sehr gut unterhalten, die Charaktere sind toll und die Story echt süß. Fazit "Im Pyjama um halb vier" ist eine süße Geschichte, die sich ganz locker lesen lässt. Toll für Zwischendurch.
Der erste Satz LULU ROCKET möchte mit BEN SCHUHMANN befreundet sein. Meine Meinung Ich habe eine gefühlte Ewigkeit auf dieses Buch gewartet. Und es hat mich fast verrückt gemacht, dass alle irgendwie das Buch schon vor mir gelesen haben. Deswegen musste ich es natürlich auch sofort anfangen zu lesen nachdem ich City of Bones beendet hatte. Ich habe mich wirklich so auf das Buch gefreut und habe natürlich gehofft, dass es mir genauso gut gefällt, wie denen, die es schon vor mir gelesen hatten... Die Geschichte war für mich von Anfang an sehr interessant. Es ist wirklich etwas neues ein Buch zu schreiben, dass komplett auf Facebook spielt. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, da es einfach unsere "Generation-Facebook" wiederspiegelt. Wenn wir doch alle mal ehrlich mit uns selbst sind, verbringen wir viel zu viel Zeit im Internet, wenn auch nicht unbedingt auf Facebook. Wir hören Musik im Internet, chatten, skypen, bloggen, "youtuben" oder teilen anderen einfach nur mit, wie es uns momentan geht. Das Internet bestimmt irgendwie ein bisschen unser Leben. Gerade deswegen war ich so gespannt auf die Geschichte. Man hört doch öfter, dass bei Facebook wildfremde Menschen zu "Freunden" werden. Und darum geht es auch in dieser Geschichte. Lulu schreibt einen Ben an, von dem sie glaubt, dass er der Freund von Marco, dem Jungen ist, den sie "süß" findet. Allerdings ist Ben nicht der Freund von Marco. Er kennt noch nicht mal einen Marco. Außerdem wohnt er in München und Lulu wohnt in Hamburg. Sie sind sich völlig fremd, aber trotzdem schreiben sie sich immer weiter Nachrichten auf Facebook und geben sich dabei gegenseitig Tipps, wie man mit Jungs oder mit Mädchen umgehen sollte. Die beiden vertrauen sich immer mehr Geheimnisse an und reden über Themen wie Liebe, Familie, Freundschaft und auch Sex. Man merkt richtig wie die beiden sich immer näher kommen und, dass da vielleicht sogar mehr als Freundschaft zwischen den beiden sein könnte. Allerdings trägt es natürlich auch einige Probleme mit sich, wenn man jemanden so sehr mag, den man im "real life" gar nicht kennt. Es könnte ja sein, dass diese Person ein "Fake" ist und nur vorgibt jemand zu sein, der er eigentlich überhaupt nicht ist. Genauso kommen zwischen Lulu und Ben auch Zweifel auf, ob es den anderen wirklich gibt. Ich habe die Geschichte wirklich verschlungen, weil ich einfach wissen musste, wie und ob die Geschichte zwischen Lulu und Ben weitergeht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich es tatsächlich durch hatte. Mich hat es total berührt, dass sich zwei Menschen so nahe kommen können, ohne, dass man den jeweils anderen persönlich kennt. Allerdings muss ich sagen, dass ich erst gedacht habe, dass die Geschichte ziemlich klischeemäßig und vorhersehbar ablaufen wird, aber das war dann wirklich nicht so. Die Geschichte hatten Höhen und Tiefen, genauso wie das "wahre" Leben. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Minute unterhalten. Es hat mich zum Lachen aber auch zum Weinen gebracht. Die Geschichte zwischen Lulu und Ben hat mich einfach total berührt. Sie war so schön, aber auch irgendwie genauso tragisch. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese Geschichte liebe. Ihr müsst sie einfach lesen, um zu verstehen, warum ich diese Geschichte so sehr mag. Man muss die Geschichte einfach erleben, um zu verstehen, warum wir alle so begeistert von ihr sind. Die Charaktere haben haargenau zu der Geschichte gepasst. Sie waren für mich einfach perfekt durchdacht und sie haben nach und nach einfach mein Herz erobert. Lulu (Luca-Luisa) ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 16 Jahre alt und wohnt mir ihrer Familie in Hamburg. Ich finde, dass sie so der typische Teenager ist. Am Anfang der Geschichte hat sie sich in Marco "verguckt" und ich finde es echt bemerkenswert, dass sie damit so offen umgehen kann und darüber sprechen kann. Denn ich glaube das hätte ich definitiv nicht geschafft. In ihrer "Freizeit" tanzt sie Ballett und dort steckt sie auch ihr ganzes Herzblut rein. Ballett ist einfach ihre große Leidenschaft. Ich mochte sie vom ersten Augenblick an, weil sie einfach so verdammt liebenswürdig und sympathisch ist. Ach sie ist halt einfach toll ! Ich mag ihre Art einfach total. Ich finde, dass sie wirklich ein sehr einfühlsamer Charakter ist mit einem riesengroßen Herz. Ich konnte mich total mit ihr identifizieren. Einfach eine ganz tolle Protagonistin, die mich echt begeistern konnte und perfekt zu der Geschichte passt. Ben wohnt zusammen mit seiner Familie in München. Sein Hobby ist Basketball und er arbeitet nach der Schule in einem Café. Er ist total verwundert, dass ihn ein Mädchen (Lulu) anschreibt, von dem er zuvor noch nie gehört hat und das ihn für einen Freund von einem Marco hält. Trotzdem vertraut er ihr nach und nach und das finde ich echt bewundernswert, denn ich an seiner Stelle hätte mich glaube ein bisschen ver*rscht gefühlt. Aber daran merkt man schon, dass Ben ein ganz, ganz toller Mensch ist. Er ist total sympathisch und ist mir im Laufe des Buches total ans Herz gewachsen. Ich mag ihn halt einfach total gerne, auch wenn man eigentlich mehr über "seine" Larissa als über ihn selbst. Aber man konnte auch zwischen den Zeilen ein paar Charaktereigenschaften von ihm herauslesen. Er kämpft für die Leute, die er liebt, aber trotzdem hat er öfter Zweifel. Ob nun an den Menschen, die ihn lieben oder an sich selbst. Ich kann nur sagen, dass er für mich perfekt zu der Geschichte passt und ich ihn echt in mein Herz geschlossen habe. Marco hat man nur indirekt kennengelernt. Eben nur durch die Facebooknachrichten von Lulu an Ben. Trotzdem war er mir gleich ziemlich unsympathisch. Er ist genauso wie Lulu Balletttänzer und lebt irgendwie dafür. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass er so fast nie Spaß in seinem Leben hat. Außerdem habe ich ihn als ziemlich arrogant "erlebt". Er war mir halt einfach mit seiner Art total suspekt. Aber das ist ja auch wieder Geschmackssache. Lulu mag ihn auf jeden Fall... Sogar sehr ! Larissa ist Ben's Traumfrau. Sie ist noch nicht über ihren Ex Konstantin noch nicht hinweg und weiß auch sonst meistens nicht was sie will. Zumindest bei den Männern. Auch sie war mir nicht wirklich sympathisch und das obwohl ich sie ja nur aus Ben's Nachrichten kenne. Aber trotzdem hatte ich gleich das Gefühl, dass sie irgendwie ein bisschen komisch ist und vor allem, dass sie überhaupt nicht zu Ben passt. Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen, da er einfach etwas total neues ist. Das komplette Buch besteht nämlich aus Facebooknachrichten zwischen Lulu und Ben und aus Posts von den beiden. Deswegen konnte man das Buch besonders schnell lesen. Das ganze Facebookthema hat mir sowieso sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant, dass man die Nebencharaktere praktisch nur durch die Erzählungen von Lulu und Ben kennengelernt hat. Und auch nur die Gefühle der beiden mitbekommen hat, wenn sie offen darüber geschrieben haben oder wenn man sie so zwischen den Zeilen herauslesen konnte. Das war echt besonders und konnte mich total gut begeistern. Der Schreibstil von Lulu und Ben war wirklich an das Alter der beiden angepasst, aber die Schreibstile waren in keinster Weise vulgär. Sie waren einfach perfekt für die beiden. Die Sachen, die Ben und Lulu gepostet haben, hatten meistens auch mit den Nachrichten der beiden zu tun und ich war teilweise echt ein bisschen schockiert, was für persönliche Sachen die beiden da öffentlich mit wer weiß wie vielen Leuten geteilt haben. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Der Titel passt meiner Meinung nach sehr gut zu dem Buch, weil Lulu und Ben sich darüber unterhalten, dass sie manchmal am liebsten den ganzen Tag im Pyjama rumlaufen würden, aber das ihre Familie das natürlich nicht gut heißt. Besonders gut gefällt mir, dass der Titel eigentlich überhaupt nichts über die Geschichte verrät und so mit auch total neugierig auf das Buch macht. Das Cover finde ich echt super gewählt. Es ist einfach nur echt schön :) Es passt sehr gut zum Titel und vor allem auch zu der Geschichte. Denn neben dem Titel ist auch ein "Daumen-hoch" abgebildet und das ist ja wie alle wissen eins der Zeichen auf Facebook. Außerdem sieht man bei den "männlichen" Füßen eine Pyjamahose und das passt natürlich wieder sehr, sehr gut zum Titel. Außerdem gefällt mir die Farbkombination sehr gut. Es sieht einfach ganz toll aus. Da muss ich echt ein großes Lob aussprechen ! Mein Fazit "Im Pyjama um halb vier" konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut überzeugen, da die Idee mit der "Facebookstory" einfach nur genial ist, die Charaktere mir so gut gefallen haben und perfekt durchdacht sind, der Schreibstil super schnell lesbar und genauso besonders wie die Idee hinter der Geschichte ist und ich mich einfach in das Buch verliebt habe ! ♥ Ich hoffe wirklich, dass es eine Fortsetzung zu dem Buch geben wird, da es einige Möglichkeiten gibt mit denen man die Geschichte weiterführen könnte...

















