DECEMBER PARK
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Description
Book Information
Posts
Der Autor kommt schwer zum Punkt, aber das Buch gibt so viel mit auf den Weg, einfach herrlich
Ein Coming Out Of Age Thriller, wie versprochen. Hier muss man bei der Rezension ein wenig in die Tiefe gehen. Zu allererst, das Buch spielt 1993/1994. Das ist auch gut so, denn damals war es viel schwieriger sich zu organisieren ohne Smartphones. Doch trotzalledem kommen Angelo, aus dessen Ich-Perspektive die Story erzählt wird, und seine Freunde immer zusammen. Zu Anfang habe ich schwer ins Buch rein gefunden, zum Teil, weil ich seine Freunde nicht sympathisch fand. Ich dachte, was macht so ein gebildeter Junge mit solchen Idioten. Doch dann, als die Entführungen weitergingen, haben sie sich zu einem super Team zusammengeschlossen und ermittelt. In diesem Roman geht es nicht nur um die Entführungen, sondern auch darum, die Kids beim Erwachsenwerden zu begleiten. Sie erkennen plötzlich, dass sie keine kindischen Spiele mehr mögen, andere Musik hören, sich anders kleiden und über ihre berufliche Zukunft nachdenken. Was früher alles nebensächlich war. Und es werden Themen wie Verluste von Familienmitgliedern, Drogen (in Form von Zigaretten und Alkohol), die erste Liebe und Verantwortung aufgeführt. Zum Ende gab es noch einen Twist, den ich aber schon ziemlich weit vorher rausgefunden habe, obwohl die Idee weit hergeholt war. Ein bisschen Abzug gebe ich wegen der unnötigen und zu ausführlichen Beschreibungen. Das Buch hätte kürzer sein können, meiner Meinung nach. Leseempfehlung geht raus.

Verschwundene Kinder, winterlicher Grusel und Coming-of-Age!
Sehr gut hat mir die Figurenkonstellation gefallen. Angelo und seine Freunde haben mich von Anfang an begeistert und ich finde es toll wie dynamisch es in der Gruppe zugeht, auch wenn Angie und Peter sich etwas nähestehen als die anderen. Auch innerhalb von Angies Familie merkt man schnell beim Lesen, dass über der Familie ein dunkler Schatten schwebt. Besonders fasziniert hat mich hier die Beziehung zwischen Vater und Sohn, die sich im Verlauf der Handlung zunehmend ändert. Mit Adrians Ankunft in Harting Farms, den Sonderling ohnegleichen, beginnt dann erst richtig die Handlung. Die langen Kapitel stören dabei überhaupt nicht, da die ganze Zeit ein unterschwelliger Schauer von einem Besitz ergreift. Malfi ist ein hervorragender Schriftsteller und findet einen sehr guten Rhythmus, die Geschichte spannend, lebhaft und atmosphärisch zu erzählen. Ich finde es so gut geschrieben, denn man will einfach wissen, was als Nächstes passiert. Was ich an den Jungs toll finde, ist wie sie miteinander umgegangen sind, ihre Späße getrieben haben und immer füreinander da waren. Es sind ganz normale Jungs, die die Gegend unsicher machen, sich von der breiten Masse abgrenzen, ihre Erzfeinde haben und Abenteuer erleben wollen. Coming of Age bedeutet ja nicht immer zwingend Kinder, die Heranwachsen, denn das haben wir hier definitiv nicht mehr. Die Clique ist in dem Alter von 15/16 Jahren und man ist über diverse Sandkastenspielchen längst hinaus. Hier werden unter anderen Themen wie Sex, erste Liebe, Drogen, Alkohol und vor allem und ständig Zigaretten thematisiert. Es handelt sich also nicht mehr um kleine Jungenstreiche, sondern da sind auch handfester Vandalismus, Diebstahl und Rachephantasien mit dabei. Was ich aber nicht verwerflich finde, denn es hat Spaß gemacht Ihnen dabei zu folgen und mitzufiebern, wer erwischt wird. Da alles in den Anfängen der 90er Jahre spielt und das auch so bissl meine Jugendzeit war, habe ich viele Sachen mit einem Lächeln wieder erkannt und schmunzelnd in Erinnerungen geschwelgt. Da Angelos Vater Polizist ist bekommt er immer mehr zu spüren, wie sehr dieser Fall ihm zusetzt. Dieser versucht es zwar vor seinem Kind zu verbergen, doch die Stimmung zwischen beiden wird immer angespannter und dann kommen noch die pubertäre Lebensweise seines Sohnes und die Maßregelungen. Welche Ängste begleiten Jugendliche in dieser Zeit, welche Stärken und Schwächen und welche dunklen Schemen aus der Vergangenheit, sind nur wenige Fragen, die dabei ausführlich behandelt werden. Der Autor ist sehr ausführlich auf die Landschaft, Straßen, Wälder usw. eingegangen, so dass ich mir ein sehr gutes Bild von der Umgebung machen konnte. Ich fand es auch zu keiner Zeit störend oder zu viel, da es immer passte und die gruselige Stimmung des Ganzen noch unterstrichen hat. Fokus wird auch definitiv nicht auf die Suche nach dem Mörder gelegt, sondern mehr auf das Aufwachsen und die Abenteuer in dem Alter. Also wer einen reißerischen Thriller sucht, wird hier maximal entschleunigt, bekommt aber dennoch viel Spannung, getragen wird die Geschichte hiervon allerdings nicht.

Was für eine wahnsinnig düstere Stimmung 😶🌫️
Freundschaft Dynamik in der Gruppe Verschwundene Kinder Wer eine Gruppendynamik und Freundschaft wie in Es von King mag, aber das übernatürliche Element nicht braucht, ist hiermit genau richtig. Das Buch hat mich gut unterhalten und konnte die bedrohliche Stimmung über das ganze Buch aufrecht erhalten. Ich werde mir auf jeden Fall weitere Bücher des Autors ansehen.
Ronald Malfi zelebriert das Thema „Coming Of Age“ der frühen Neunzigerjahre in den USA mit nahezu virtuoser Perfektion. Eingewoben in eine herzlich glaubwürdige Freundschaftsstory einer Teenager-Jungsclique brechen sich die Ereignisse um das rätselhafte Verschwinden von mehreren Jugendlichen langsam aber sicher Bahn. Dabei sind es die starken Dialoge und Beschreibungen von Sinneseindrücken, die diesem Buch neben dem omnipräsenten Weltschmerz der Pubertät Stärke verleihen. Dass man bis zum Finale, was sich „zu allem Übel“ auch noch als waschechter Pageturner entpuppt, eigentlich völlig im Dunkeln tappt, tut dem ganzen am Ende keinen Abbruch. Das Ende? Taschentücher bereit halten!
In den frhen 1990ern wird eine Kleinstadt von einem vermutlichen Serienkiller heimgesucht. Mehrere Kinder verschwinden und bis die Polizei in Erwgung zieht, dass es sich hier nicht um Ausreier handelt, vergeht einiges an Zeit. Erst als die erste Leiche gefunden wird, laufen die Ermittlungen an. Angelo und seine Freunde haben groes Interesse an den Geschehnissen und fangen bald an, auf eigene Faust zu ermitteln December Park ist dem Thriller Genre zugeordnet, was ich ein wenig unglcklich gewhlt finde. Oftmals wird das Buch auch als Coming-of-Age Roman bezeichnet, was ich weitaus treffender finde. Wer hier einen knallharten Thriller oder auch nur einen seichten erwarten, der wird vermutlich enttuscht werden, denn mir erging es so. Die stetigen Vergleiche mit Es von Stephen King kann ich brigens nachvollziehen. Die Jungsclique erinnert schon ein wenig an den Club der Verlierer und auch so kann ich einige Elemente in beiden Bchern wiederfinden. Auch das Grundprinzip, also dass sich eine Gruppe von Kindern allein dem Bsen gegenberstellt, ist hier natrlich gleich, jedoch ist das jetzt nichts, was man nicht auch schon in vielen anderen Bchern gelesen hat. Angelo und seine Freunde sind alle um 16 Jahre alt. Sie befinden sich in dieser magischen Phase, in der das Kindsein endet und schon bald die Erwachsenenzeit beginnt. Angelo ist unsere Hauptfigur, aus dessen Sicht wir die Geschichte erleben drfen. Angelo fand ich als Figur auch besonders gelungen, da er wirklich gut herausgearbeitet wurde. Seine Freunde hingegen blieben etwas blass fr mich. Trotzdem fand ich die insgesamte Darstellung der Jungsclique recht schn, da hier einfach ein ganz besonderer Zusammenhalt beschrieben wurde. Warum also mochte ich das Buch nicht? Zunchst einmal fand ich den Schreibstil des Autoren wirklich gut, denn wre dieser nicht so flssig und eingngig gewesen, so htte ich mich wahrscheinlich nicht bis zum Ende durchgekmpft. Doch leider war es das letztlich ein einziger Kampf. Im Buch passiert schlichtweg so wahnsinnig wenig, dass man fast die ganze Zeit die Jungs dabei verfolgt, wie sie durch die Gegend radeln und Hinweise suchen. Erst bei etwa 90% kam etwas Fahrt die ganze Geschichte, nur um mich dann mit sehr vielen Fragezeichen zurck zu lassen. Das Ende und vor allem das Warum wurden mir viel zu schnell abgehandelt, so dass ich leider sagen muss, dass ich die Auflsung vllig unsinnig finde. Vielleicht htten ein wenig mehr Infos hier etwas gebessert, aber ich fand es einfach nur ganz schlecht gewhlt. Meine Erwartungen an das Buch waren recht gro und vielleicht ist es eben an diesen Erwartungen gescheitert. Ich hatte im Vorfeld schon einige Meinungen dazu gelesen und eigentlich nichts schlechtes gehrt, so dass ich fast ein wenig berrascht bin, wie sehr ich von der allgemeinen Meinung abweiche. Letztlich ist es natrlich eine Geschmacksfrage, und dass ich das Ende und auch die langsame Story an sich nicht mochte, scheint ja eher die Ausnahme zu sein. Von daher wrde ich empfehlen es einfach mal zu versuchen, wenn euch die Story ansprechen sollte. Das Buch behandelt einige Themen Freundschaft, Erwachsenwerden, die Beziehung von Sohn zu Vater was jedoch wirklich nicht vorkommt ist Thrill und Spannung. Wer also eine Mrderjagd erwartet, sollte lieber ein anderes Buch whlen.
Ich habe dieses Buch abschnittsweise mit einer Leserunde gelesen und ich muss,sagen: wenn ich das nicht getan hätte, wäre ich auch relativ früh aus der Geschichte ausgestiegen. Fast bis zu Hälfte ist die Geschichte langatmig und wenig spannend. Das liegt mit sehr daran, das die Erwartung durch den Aufdruck “Thriller“ entsprechend liegt; tatsächlich ist das mehr ein Coming of Age Roman mit Thrillerelementen. Ab der Hälfte nimmt der Roman deutlich an Atmosphäre und Spannung zu, und die eingeteilten Abschnitte habe ich in einem Ruck gelesen. Es hat mir sehr gefallen, wie der Autor mit dem Leser gespielt hat, es war mir sehr lange unklar in welche Richtung es tatsächlich geht; übernatürliches Wesen oder ordinärer Killer? Die Auflösung hat mich kalt erwischt, mehr sage ich jetzt nicht ;-)
Irgendwie hat mich die Geschicht, dann doch nicht mehr losgelassen. Es wurde wirklich noch spannend und mit der Auflösung hatte ich niemals gerechnet. Ich muss aber auch sagen, dass das Buch durchaus, weniger Seiten haben könnte, weil sich der Anfang ziemlich gezogen hatte und das Ende dann auf einmal so rasend schnell da war. Alles in allem aber ein geniales Buch, das aber auch seine längen hat.
Prosto i jednostavno predivna priča ! Iako se otprilike radnja vrti oko Pipera ,ubicu i otmičara , za mene nije to glavna radnja . Za mene je glavna radnja prijateljstvo pet ( kasnije šest ) prijatelja . Priča o prijateljstvu (tzv coming of age roman , ili ovdje više c-o-a- thriller) sa odličnim i veoma simpatičnim likovima i užasno dobrom atmosferom o onoj zadnjoj "magičnoj "godini kada shvatiš da postaješ zreliji , i ostavljaš iza sebe ono dijete što si nekad bio . Rituali sa prijateljima , koje smo praktikovali svake godine , koje su nam značili mnogo ove nam se godine čine glupim i sramnim . O toj godini je ovdje riječ . Uživao sam čitajući i sigurno ću joj se ponovo vratiti a od mene priča dobija svih 5 *
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Der Autor kommt schwer zum Punkt, aber das Buch gibt so viel mit auf den Weg, einfach herrlich
Ein Coming Out Of Age Thriller, wie versprochen. Hier muss man bei der Rezension ein wenig in die Tiefe gehen. Zu allererst, das Buch spielt 1993/1994. Das ist auch gut so, denn damals war es viel schwieriger sich zu organisieren ohne Smartphones. Doch trotzalledem kommen Angelo, aus dessen Ich-Perspektive die Story erzählt wird, und seine Freunde immer zusammen. Zu Anfang habe ich schwer ins Buch rein gefunden, zum Teil, weil ich seine Freunde nicht sympathisch fand. Ich dachte, was macht so ein gebildeter Junge mit solchen Idioten. Doch dann, als die Entführungen weitergingen, haben sie sich zu einem super Team zusammengeschlossen und ermittelt. In diesem Roman geht es nicht nur um die Entführungen, sondern auch darum, die Kids beim Erwachsenwerden zu begleiten. Sie erkennen plötzlich, dass sie keine kindischen Spiele mehr mögen, andere Musik hören, sich anders kleiden und über ihre berufliche Zukunft nachdenken. Was früher alles nebensächlich war. Und es werden Themen wie Verluste von Familienmitgliedern, Drogen (in Form von Zigaretten und Alkohol), die erste Liebe und Verantwortung aufgeführt. Zum Ende gab es noch einen Twist, den ich aber schon ziemlich weit vorher rausgefunden habe, obwohl die Idee weit hergeholt war. Ein bisschen Abzug gebe ich wegen der unnötigen und zu ausführlichen Beschreibungen. Das Buch hätte kürzer sein können, meiner Meinung nach. Leseempfehlung geht raus.

Verschwundene Kinder, winterlicher Grusel und Coming-of-Age!
Sehr gut hat mir die Figurenkonstellation gefallen. Angelo und seine Freunde haben mich von Anfang an begeistert und ich finde es toll wie dynamisch es in der Gruppe zugeht, auch wenn Angie und Peter sich etwas nähestehen als die anderen. Auch innerhalb von Angies Familie merkt man schnell beim Lesen, dass über der Familie ein dunkler Schatten schwebt. Besonders fasziniert hat mich hier die Beziehung zwischen Vater und Sohn, die sich im Verlauf der Handlung zunehmend ändert. Mit Adrians Ankunft in Harting Farms, den Sonderling ohnegleichen, beginnt dann erst richtig die Handlung. Die langen Kapitel stören dabei überhaupt nicht, da die ganze Zeit ein unterschwelliger Schauer von einem Besitz ergreift. Malfi ist ein hervorragender Schriftsteller und findet einen sehr guten Rhythmus, die Geschichte spannend, lebhaft und atmosphärisch zu erzählen. Ich finde es so gut geschrieben, denn man will einfach wissen, was als Nächstes passiert. Was ich an den Jungs toll finde, ist wie sie miteinander umgegangen sind, ihre Späße getrieben haben und immer füreinander da waren. Es sind ganz normale Jungs, die die Gegend unsicher machen, sich von der breiten Masse abgrenzen, ihre Erzfeinde haben und Abenteuer erleben wollen. Coming of Age bedeutet ja nicht immer zwingend Kinder, die Heranwachsen, denn das haben wir hier definitiv nicht mehr. Die Clique ist in dem Alter von 15/16 Jahren und man ist über diverse Sandkastenspielchen längst hinaus. Hier werden unter anderen Themen wie Sex, erste Liebe, Drogen, Alkohol und vor allem und ständig Zigaretten thematisiert. Es handelt sich also nicht mehr um kleine Jungenstreiche, sondern da sind auch handfester Vandalismus, Diebstahl und Rachephantasien mit dabei. Was ich aber nicht verwerflich finde, denn es hat Spaß gemacht Ihnen dabei zu folgen und mitzufiebern, wer erwischt wird. Da alles in den Anfängen der 90er Jahre spielt und das auch so bissl meine Jugendzeit war, habe ich viele Sachen mit einem Lächeln wieder erkannt und schmunzelnd in Erinnerungen geschwelgt. Da Angelos Vater Polizist ist bekommt er immer mehr zu spüren, wie sehr dieser Fall ihm zusetzt. Dieser versucht es zwar vor seinem Kind zu verbergen, doch die Stimmung zwischen beiden wird immer angespannter und dann kommen noch die pubertäre Lebensweise seines Sohnes und die Maßregelungen. Welche Ängste begleiten Jugendliche in dieser Zeit, welche Stärken und Schwächen und welche dunklen Schemen aus der Vergangenheit, sind nur wenige Fragen, die dabei ausführlich behandelt werden. Der Autor ist sehr ausführlich auf die Landschaft, Straßen, Wälder usw. eingegangen, so dass ich mir ein sehr gutes Bild von der Umgebung machen konnte. Ich fand es auch zu keiner Zeit störend oder zu viel, da es immer passte und die gruselige Stimmung des Ganzen noch unterstrichen hat. Fokus wird auch definitiv nicht auf die Suche nach dem Mörder gelegt, sondern mehr auf das Aufwachsen und die Abenteuer in dem Alter. Also wer einen reißerischen Thriller sucht, wird hier maximal entschleunigt, bekommt aber dennoch viel Spannung, getragen wird die Geschichte hiervon allerdings nicht.

Was für eine wahnsinnig düstere Stimmung 😶🌫️
Freundschaft Dynamik in der Gruppe Verschwundene Kinder Wer eine Gruppendynamik und Freundschaft wie in Es von King mag, aber das übernatürliche Element nicht braucht, ist hiermit genau richtig. Das Buch hat mich gut unterhalten und konnte die bedrohliche Stimmung über das ganze Buch aufrecht erhalten. Ich werde mir auf jeden Fall weitere Bücher des Autors ansehen.
Ronald Malfi zelebriert das Thema „Coming Of Age“ der frühen Neunzigerjahre in den USA mit nahezu virtuoser Perfektion. Eingewoben in eine herzlich glaubwürdige Freundschaftsstory einer Teenager-Jungsclique brechen sich die Ereignisse um das rätselhafte Verschwinden von mehreren Jugendlichen langsam aber sicher Bahn. Dabei sind es die starken Dialoge und Beschreibungen von Sinneseindrücken, die diesem Buch neben dem omnipräsenten Weltschmerz der Pubertät Stärke verleihen. Dass man bis zum Finale, was sich „zu allem Übel“ auch noch als waschechter Pageturner entpuppt, eigentlich völlig im Dunkeln tappt, tut dem ganzen am Ende keinen Abbruch. Das Ende? Taschentücher bereit halten!
In den frhen 1990ern wird eine Kleinstadt von einem vermutlichen Serienkiller heimgesucht. Mehrere Kinder verschwinden und bis die Polizei in Erwgung zieht, dass es sich hier nicht um Ausreier handelt, vergeht einiges an Zeit. Erst als die erste Leiche gefunden wird, laufen die Ermittlungen an. Angelo und seine Freunde haben groes Interesse an den Geschehnissen und fangen bald an, auf eigene Faust zu ermitteln December Park ist dem Thriller Genre zugeordnet, was ich ein wenig unglcklich gewhlt finde. Oftmals wird das Buch auch als Coming-of-Age Roman bezeichnet, was ich weitaus treffender finde. Wer hier einen knallharten Thriller oder auch nur einen seichten erwarten, der wird vermutlich enttuscht werden, denn mir erging es so. Die stetigen Vergleiche mit Es von Stephen King kann ich brigens nachvollziehen. Die Jungsclique erinnert schon ein wenig an den Club der Verlierer und auch so kann ich einige Elemente in beiden Bchern wiederfinden. Auch das Grundprinzip, also dass sich eine Gruppe von Kindern allein dem Bsen gegenberstellt, ist hier natrlich gleich, jedoch ist das jetzt nichts, was man nicht auch schon in vielen anderen Bchern gelesen hat. Angelo und seine Freunde sind alle um 16 Jahre alt. Sie befinden sich in dieser magischen Phase, in der das Kindsein endet und schon bald die Erwachsenenzeit beginnt. Angelo ist unsere Hauptfigur, aus dessen Sicht wir die Geschichte erleben drfen. Angelo fand ich als Figur auch besonders gelungen, da er wirklich gut herausgearbeitet wurde. Seine Freunde hingegen blieben etwas blass fr mich. Trotzdem fand ich die insgesamte Darstellung der Jungsclique recht schn, da hier einfach ein ganz besonderer Zusammenhalt beschrieben wurde. Warum also mochte ich das Buch nicht? Zunchst einmal fand ich den Schreibstil des Autoren wirklich gut, denn wre dieser nicht so flssig und eingngig gewesen, so htte ich mich wahrscheinlich nicht bis zum Ende durchgekmpft. Doch leider war es das letztlich ein einziger Kampf. Im Buch passiert schlichtweg so wahnsinnig wenig, dass man fast die ganze Zeit die Jungs dabei verfolgt, wie sie durch die Gegend radeln und Hinweise suchen. Erst bei etwa 90% kam etwas Fahrt die ganze Geschichte, nur um mich dann mit sehr vielen Fragezeichen zurck zu lassen. Das Ende und vor allem das Warum wurden mir viel zu schnell abgehandelt, so dass ich leider sagen muss, dass ich die Auflsung vllig unsinnig finde. Vielleicht htten ein wenig mehr Infos hier etwas gebessert, aber ich fand es einfach nur ganz schlecht gewhlt. Meine Erwartungen an das Buch waren recht gro und vielleicht ist es eben an diesen Erwartungen gescheitert. Ich hatte im Vorfeld schon einige Meinungen dazu gelesen und eigentlich nichts schlechtes gehrt, so dass ich fast ein wenig berrascht bin, wie sehr ich von der allgemeinen Meinung abweiche. Letztlich ist es natrlich eine Geschmacksfrage, und dass ich das Ende und auch die langsame Story an sich nicht mochte, scheint ja eher die Ausnahme zu sein. Von daher wrde ich empfehlen es einfach mal zu versuchen, wenn euch die Story ansprechen sollte. Das Buch behandelt einige Themen Freundschaft, Erwachsenwerden, die Beziehung von Sohn zu Vater was jedoch wirklich nicht vorkommt ist Thrill und Spannung. Wer also eine Mrderjagd erwartet, sollte lieber ein anderes Buch whlen.
Ich habe dieses Buch abschnittsweise mit einer Leserunde gelesen und ich muss,sagen: wenn ich das nicht getan hätte, wäre ich auch relativ früh aus der Geschichte ausgestiegen. Fast bis zu Hälfte ist die Geschichte langatmig und wenig spannend. Das liegt mit sehr daran, das die Erwartung durch den Aufdruck “Thriller“ entsprechend liegt; tatsächlich ist das mehr ein Coming of Age Roman mit Thrillerelementen. Ab der Hälfte nimmt der Roman deutlich an Atmosphäre und Spannung zu, und die eingeteilten Abschnitte habe ich in einem Ruck gelesen. Es hat mir sehr gefallen, wie der Autor mit dem Leser gespielt hat, es war mir sehr lange unklar in welche Richtung es tatsächlich geht; übernatürliches Wesen oder ordinärer Killer? Die Auflösung hat mich kalt erwischt, mehr sage ich jetzt nicht ;-)
Irgendwie hat mich die Geschicht, dann doch nicht mehr losgelassen. Es wurde wirklich noch spannend und mit der Auflösung hatte ich niemals gerechnet. Ich muss aber auch sagen, dass das Buch durchaus, weniger Seiten haben könnte, weil sich der Anfang ziemlich gezogen hatte und das Ende dann auf einmal so rasend schnell da war. Alles in allem aber ein geniales Buch, das aber auch seine längen hat.
Prosto i jednostavno predivna priča ! Iako se otprilike radnja vrti oko Pipera ,ubicu i otmičara , za mene nije to glavna radnja . Za mene je glavna radnja prijateljstvo pet ( kasnije šest ) prijatelja . Priča o prijateljstvu (tzv coming of age roman , ili ovdje više c-o-a- thriller) sa odličnim i veoma simpatičnim likovima i užasno dobrom atmosferom o onoj zadnjoj "magičnoj "godini kada shvatiš da postaješ zreliji , i ostavljaš iza sebe ono dijete što si nekad bio . Rituali sa prijateljima , koje smo praktikovali svake godine , koje su nam značili mnogo ove nam se godine čine glupim i sramnim . O toj godini je ovdje riječ . Uživao sam čitajući i sigurno ću joj se ponovo vratiti a od mene priča dobija svih 5 *













