Federspiel
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Description
Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die unbeirrbar ihrem Instinkt folgt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR. Stets hinterließ er eine Feder am Tatort und schickte die Asche seiner Opfer an die Eltern. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihren Nachforschungen gerät Christine in ein doppelbödiges Spiel, bei dem sie ihr Leben riskiert.
Book Information
Author Description
Oliver Ménard wurde 1965 in Berlin geboren. Er studierte Regie und Dokumentarfilm in Madrid und New York, danach folgte ein Hochschulstudium der Germanistik und Publizistik in Deutschland. Er arbeitet seit über zwanzig Jahren als Fernsehjournalist und lebt heute in Berlin.Mehr zum Autor unter www.olivermenard.de
Posts
Absoluter Wahnsinn
Ich muss erst einmal wieder zur Ruhe kommen und meine Muskulstur entspannen. Was für ein wahnsinnig guter Thriller. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist ganz toll recherchiert und hat mich zu keiner Zeit aus seinen Fängen frei gelassen. Dieses Buch muss man lesen, wenn mann Fan von Thrillern ist.
Kurzbeschreibung: Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen. Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die kämpft, die gewinnt, die verlieren kann - aber niemals aufgibt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR, der seine Opfer brutal zurichtete. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihrer Suche bewegt sich Christine auf brüchigem Eis... *Quelle* Zum Autor: Oliver Ménard wurde 1965 in Berlin geboren. Er studierte Regie und Dokumentarfilm in Madrid und New York, danach folgte ein Hochschulstudium der Germanistik und Publizistik in Deutschland. Er arbeitet seit über zwanzig Jahren als Fernsehjournalist und lebt heute in Berlin. Meinung: Die 36-jährige ehrgeizige Fernsehmoderatorin Sarah Wagner wird eines Tages aus ihrer Wohnung entführt. Ihr Chef Ralf Breinert möchte diesen Fall nicht von der Polizei untersucht haben, sondern wendet sich indes an die Journalistin Christine Lenève, die sich auf die Suche nach Sarah begeben soll. Ihr zur Seite steht Albert Heidrich, ein früherer Kollege von ihr und außerdem ein Hacker-Genie. Schon bald wird klar, dass hinter der Entführung ein gewisser Ikarus stecken muss, ein Serienkiller, der bereits zu DDR-Zeiten aktiv war, aber nie gefasst werden konnte. Er hatte vor 20 Jahren Sarahs Zwillingsschwester Henriette entführt und ermordet. Mithilfe des damals ermittelnden Kommissars Erik Bergmann kommen sie dem Entführer näher, als ihnen lieb ist. Federspiel ist das Thriller-Debüt von Oliver Ménard, der mit der toughen Journalistin Christine Lenève eine Protagonistin geschaffen hat, die jede Menge Ecken und Kanten besitzt. Es brauchte eine gewisse Zeit, bis ich mich mit ihr anfreunden konnte, denn zu Beginn kam sie mir sehr arrogant und auf andere herabschauend vor. Erst nach und nach stellt sich heraus, dass sie auch eigene Probleme zu bewältigen hat, die in ihrer Vergangenheit ruhen, daraufhin wurde sie für mich greifbarer und sympathischer. Ihr Partner Albert Heidrich war mir ein wenig zu memmenhaft. Ist Christine hier die, die den Ton angibt, wirkt Albert als Mann im Gegensatz zu ihr wie ein kleines Weichei. Erst zum Schluss hin entwickelt er mehr Selbstvertrauen und begibt sich sogar in eine sehr gefährliche Situation. Erik Bergmann, der ehemalige Kommissar, der den Fall Ikarus zu DDR-Zeiten bearbeitet hat, fand ich als Charakter interessant. Zu Wendezeiten aufs Abstellgleis verfrachtet und mehr schlecht als recht vor sich hin lebend, verwandelt er sich nach dem Kennenlernen mit Christine, die ihn bittet, sie zu unterstützen, wieder in den alten Kommissar zurück, der den Fall nun unbedingt lösen möchte. Der Fall um die entführte Sarah Wagner gestaltet sich als sehr spannend und abwechslungsreich, zumal auch der Mord an ihrer Schwester Henriette, der 20 Jahre zurückliegt, bisher noch nicht gänzlich aufgeklärt wurde. Dass beide Taten zusammenhängen, wird sehr schnell klar, und es entwickelt sich ein interessantes Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem perfiden Täter und Christines Team, das bis zum Schluss begeistern kann und durch die kurz gehaltenen Kapitel schnell weggelesen ist. Fazit: Mit Federspiel ist Oliver Ménard ein spannendes und kurzweiliges Thriller-Debüt gelungen, das mit einer Protagonistin aufwartet, die etwas speziell und eigen ist. Ich würde mich hier auf eine Fortsetzung freuen.
Der Einstieg ins Buch ist direkt gelungen, denn man war sofort mitten im Geschehen und die Spannung war da. Das unwohle Gefühl, wenn man kurz nach einer solchen Szene selbst ins Bett gehen will, hat dann auch gleich für eine richtige Grundstimmung gesorgt. Der Fall war ziemlich interessant, besonders die Verknüpfung der DDR-Vergangenheit hat mir gefallen und das obwohl ich sonst nicht so ein Fan davon bin. Ich fand es auch sehr erfrischend, dass mal keine polizeiliche Ermittlerin im Fokus der Geschichte befand. Ich würde wirklich gerne weitere Fälle mit ihr lesen. Ab der Hälfte des Buches hat der Autor spannungstechnisch nochmal ne Schippe draufgelegt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin mir nicht sicher, ob am Ende alles 100% logisch war, aber das Buch hat mich dennoch bestens unterhalten. Der Schreibstil des Autors war sehr gut zu lesen und er konnte wirklich fesselnd schreiben. Ich hoffe auf weitere Thriller.
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Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die unbeirrbar ihrem Instinkt folgt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR. Stets hinterließ er eine Feder am Tatort und schickte die Asche seiner Opfer an die Eltern. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihren Nachforschungen gerät Christine in ein doppelbödiges Spiel, bei dem sie ihr Leben riskiert.
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Oliver Ménard wurde 1965 in Berlin geboren. Er studierte Regie und Dokumentarfilm in Madrid und New York, danach folgte ein Hochschulstudium der Germanistik und Publizistik in Deutschland. Er arbeitet seit über zwanzig Jahren als Fernsehjournalist und lebt heute in Berlin.Mehr zum Autor unter www.olivermenard.de
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Absoluter Wahnsinn
Ich muss erst einmal wieder zur Ruhe kommen und meine Muskulstur entspannen. Was für ein wahnsinnig guter Thriller. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist ganz toll recherchiert und hat mich zu keiner Zeit aus seinen Fängen frei gelassen. Dieses Buch muss man lesen, wenn mann Fan von Thrillern ist.
Kurzbeschreibung: Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen. Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die kämpft, die gewinnt, die verlieren kann - aber niemals aufgibt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR, der seine Opfer brutal zurichtete. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihrer Suche bewegt sich Christine auf brüchigem Eis... *Quelle* Zum Autor: Oliver Ménard wurde 1965 in Berlin geboren. Er studierte Regie und Dokumentarfilm in Madrid und New York, danach folgte ein Hochschulstudium der Germanistik und Publizistik in Deutschland. Er arbeitet seit über zwanzig Jahren als Fernsehjournalist und lebt heute in Berlin. Meinung: Die 36-jährige ehrgeizige Fernsehmoderatorin Sarah Wagner wird eines Tages aus ihrer Wohnung entführt. Ihr Chef Ralf Breinert möchte diesen Fall nicht von der Polizei untersucht haben, sondern wendet sich indes an die Journalistin Christine Lenève, die sich auf die Suche nach Sarah begeben soll. Ihr zur Seite steht Albert Heidrich, ein früherer Kollege von ihr und außerdem ein Hacker-Genie. Schon bald wird klar, dass hinter der Entführung ein gewisser Ikarus stecken muss, ein Serienkiller, der bereits zu DDR-Zeiten aktiv war, aber nie gefasst werden konnte. Er hatte vor 20 Jahren Sarahs Zwillingsschwester Henriette entführt und ermordet. Mithilfe des damals ermittelnden Kommissars Erik Bergmann kommen sie dem Entführer näher, als ihnen lieb ist. Federspiel ist das Thriller-Debüt von Oliver Ménard, der mit der toughen Journalistin Christine Lenève eine Protagonistin geschaffen hat, die jede Menge Ecken und Kanten besitzt. Es brauchte eine gewisse Zeit, bis ich mich mit ihr anfreunden konnte, denn zu Beginn kam sie mir sehr arrogant und auf andere herabschauend vor. Erst nach und nach stellt sich heraus, dass sie auch eigene Probleme zu bewältigen hat, die in ihrer Vergangenheit ruhen, daraufhin wurde sie für mich greifbarer und sympathischer. Ihr Partner Albert Heidrich war mir ein wenig zu memmenhaft. Ist Christine hier die, die den Ton angibt, wirkt Albert als Mann im Gegensatz zu ihr wie ein kleines Weichei. Erst zum Schluss hin entwickelt er mehr Selbstvertrauen und begibt sich sogar in eine sehr gefährliche Situation. Erik Bergmann, der ehemalige Kommissar, der den Fall Ikarus zu DDR-Zeiten bearbeitet hat, fand ich als Charakter interessant. Zu Wendezeiten aufs Abstellgleis verfrachtet und mehr schlecht als recht vor sich hin lebend, verwandelt er sich nach dem Kennenlernen mit Christine, die ihn bittet, sie zu unterstützen, wieder in den alten Kommissar zurück, der den Fall nun unbedingt lösen möchte. Der Fall um die entführte Sarah Wagner gestaltet sich als sehr spannend und abwechslungsreich, zumal auch der Mord an ihrer Schwester Henriette, der 20 Jahre zurückliegt, bisher noch nicht gänzlich aufgeklärt wurde. Dass beide Taten zusammenhängen, wird sehr schnell klar, und es entwickelt sich ein interessantes Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem perfiden Täter und Christines Team, das bis zum Schluss begeistern kann und durch die kurz gehaltenen Kapitel schnell weggelesen ist. Fazit: Mit Federspiel ist Oliver Ménard ein spannendes und kurzweiliges Thriller-Debüt gelungen, das mit einer Protagonistin aufwartet, die etwas speziell und eigen ist. Ich würde mich hier auf eine Fortsetzung freuen.
Der Einstieg ins Buch ist direkt gelungen, denn man war sofort mitten im Geschehen und die Spannung war da. Das unwohle Gefühl, wenn man kurz nach einer solchen Szene selbst ins Bett gehen will, hat dann auch gleich für eine richtige Grundstimmung gesorgt. Der Fall war ziemlich interessant, besonders die Verknüpfung der DDR-Vergangenheit hat mir gefallen und das obwohl ich sonst nicht so ein Fan davon bin. Ich fand es auch sehr erfrischend, dass mal keine polizeiliche Ermittlerin im Fokus der Geschichte befand. Ich würde wirklich gerne weitere Fälle mit ihr lesen. Ab der Hälfte des Buches hat der Autor spannungstechnisch nochmal ne Schippe draufgelegt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin mir nicht sicher, ob am Ende alles 100% logisch war, aber das Buch hat mich dennoch bestens unterhalten. Der Schreibstil des Autors war sehr gut zu lesen und er konnte wirklich fesselnd schreiben. Ich hoffe auf weitere Thriller.







