Die Verlorenen von Greyswick
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Description
Manche Häuser finden keinen Frieden.
England, 1917. Noch erschüttert vom Tod ihres Verlobten nimmt Stella das Angebot ihrer schwangeren Schwester Madeleine an, gemeinsam in deren imposantem Landhaus Greyswick zu wohnen.
Als Stella dort ankommt, findet sie ein Haus vor, das von einer unerklärlichen Angst erfüllt ist. Und bald häufen sich unheimliche Vorfälle: Nachts hört man Kinder weinen und die Treppen auf und ab laufen. Jedoch leben in Greyswick keine Kinder.
Mit Hilfe ihrer »übersinnlich begabten« Zofe beginnt Stella die tragische Geschichte des alten Hauses zu erkunden.
Doch das Flüstern der Toten warnt sie vor den dunklen und schrecklichen Geheimnissen von Greyswick …
Sunday Mirror: »Ein brillantes Gothic-Abenteuer – und der perfekte Winter-Pageturner.«
Woman & Home: »Wenn Ihnen The Woman in Black gefallen hat, werden Sie dieses absolut packende und atmosphärische Buch lieben.«
Samantha King: »Eine fesselnde Geistergeschichte mit einem grausamen Familiengeheimnis im Mittelpunkt.«
Book Information
Author Description
Anita Frank, Tochter einer Bauernfamilie aus Shropshire, studierte englische und amerikanische Geschichte, bevor sie nach London zog, um in der Medienanalyse und Kommunikation zu arbeiten. Sie lebt derzeit mit ihrem Mann und drei Kindern in Berkshire.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Die Verlorenen von Greyswick ist ein gutes Buch für zwischendurch. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und flüssig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und fand es großartig! Die Geschichte ist spannend, immer wieder etwas beklemmend und geheimnisvoll. Fazit: Düsteres Familiendrama mit einigen Gruselelementen (die allerdings nicht so krass waren wie erhofft) Wer so ein Buch mag, dem kann ich es wärmstens empfehlen :)
🌟Rezension🌟 Ich habe das Buch "Die Verlorenen von Greyswick" von Anita Frank beendet 🥰 • Was dieses Buch für mich sofort interessant macht, ist das klassisch-gotische Setting. Ein abgelegenes Herrenhaus im englischen Land, bedrückende Stille, finstere Korridore, und das ständige Gefühl, dass etwas Lebendiges im Schatten lauert. • Die Protagonistin Stella hat mir sehr gut gefallen. Sie ist verletzlich, von persönlichem Verlust gezeichnet und doch nicht hilflos. Ihre Trauer über den Tod ihres Verlobten, verleiht der Geschichte emotionale Tiefe 🥰 • Das Übernatürliche ist subtil wie ein Flüstern als ein Donnerschlag. Die unerklärlichen Ereignisse, weinendes Kinder im Flur, seltsame Geräusche nachts, Zinnsoldaten die plötzlich auftauchen, sind genau das, was ich an Gothic-Horror liebe. Die unheimliche Stimmung wird langsam aufgebaut und zum Ende hin, ist der Plottwist unglaublich spannend 😨 • Der Schreibstil ist sprachlich gut, detailorientiert und bildhaft. Das Buch hat über 500 Seiten und wirkt etwas erschreckend aber es lohnt sich bis zum Ende zu lesen 😊 • Das Buch kriegt 4,5 ⭐⭐⭐⭐ von mir. Hoffe auf weitere gruselige Geschichten von Anita Frank 🥰

Familientragödie mit spukigem Herrenhaus
Ein Haus voller Kummer und Hass Stella ist tot unglücklich. Die junge Frau wollte im Krieg als Krankenschwester helfen. Doch ihren Verlobten Gerald konnte niemand mehr retten, auch sie nicht. Da hilft es wenig, das der amtierende Arzt sie wegen"Hysterie" behandeln lassen will. (Wundervoll, diese Art und Weise mit einer leidenden weiblichen Seele umzugehen.🙄) Doch inmitten ihrer Trauer erreicht sie der Hilferuf ihrer Schwester Madeleine. Die sitzt schwanger allein und bedrückt im riesigen Anwesen Greyswick. Natürlich lässt Stella sich nicht lange bitten und reist zum dem imposanten Herrenhaus ihres Schwagers. Dort merkt sie schnell, das die gute Madeleine sich weder das leise Weinen noch andere seltsame Dinge einbildet. Oder ist es doch bloß eine "weibliche Überreaktion", wie die anderen glauben? Als dann auch noch ihre Zofe Anne mehr zu sehen scheint als alle anderen, wird der Fall immer mysteriöser. Doch mit jedem neuen Geschehen und jeder weiteren Ablehnung der Hausbewohner ist Stella fester entschlossen, das Geheimnis von Greyswick aufzuklären. 🖤☕️🏘 Mein Fazit: Tolle Story mit einer verdammt sympathischen Hauptfigur! Wie oft Stella mir im Laufe des Buches leidgetan hat... Und dann ist natürlich die Kombi aus historischem Setting, Geistern und dem Thema "Hysterische Frauen" einfach gut gelungen. Klare Leseempfehlung 🤗🖤

Familiengeschichte mit Gruselelementen
Der Schreibstil von Anita Frank schmückt sich mit Details und vor allem Stimmungswahrnehmungen, was Einigen sicherlich zu langwierig erscheint, mir jedoch gut gefallen hat, da ich dadurch tiefer in die Handlung rund um die Protagonistin Stella eintauchen konnte und die Charaktere des Romans authentischer dargestellt werden konnten. Erwartet hatte ich hier einen Spukhausroman mit einem schönen Gruselfaktor, allerdings handelte es sich eher um die Geschichte einer Familiendynastie, die düstere Geheimnisse hegt, gespickt mit vereinzelten Gruselelementen, die jedoch eher einen dramatischen und emotionalen Aspekt aufwiesen, als Gänsehaut bescherten. Allen in allem ein ruhiger Roman mit einer unterschwelligen, düsteren, leicht beklemmenden und emotionalen Atmosphäre.
Kurzweiliger Spuk
Schöne und klassische Spukgeschichte. Wirklich schön geschrieben und flüssig zu lesen. Auch hier wieder zu lesen, wie schnell die damaligen Ärzte mit ihrer Diagnose der hysterischen Frau waren und die Bereitwilligkeit diese sofort in eine „Einrichtung“ zur „Heilung“ abzuschieben. Der Spannungsbogen war moderat und der Plot vorhersehbar. In allem ein solides Buch für ein kurzweiliges Vergnügen.
Rezension Die Verlorenen von Greyswick | Anita Frank @festaverlag England, 1917. Noch gezeichnet vom Tod ihres Verlobten zieht Stella zu ihrer schwangeren Schwester Madeleine in das imposante Landhaus Greyswick. Doch schon bei ihrer Ankunft liegt etwas Unheimliches in der Luft. Nachts hört man Kinder weinen, Schritte hallen über die Treppen - obwohl keine Kinder im Haus leben. Gemeinsam mit ihrer „übersinnlich begabten" Zofe beginnt Stella, die dunkle Vergangenheit von Greyswick zu ergründen. Doch das Haus hütet Geheimnisse, die nicht ruhen wollen … 🕯️ Ich war sofort drin. Allein der Schauplatz und die Zeit - England während des Ersten Weltkriegs - haben mich direkt abgeholt. Diese Epoche verleiht der Geschichte eine ganz eigene Schwere und Melancholie, die perfekt zur Handlung passt. Der Roman ist stellenweise sehr ausführlich und detailverliebt, aber genau das hat für mich wunderbar zur Atmosphäre beigetragen. Im Kern ist es eher eine Familiengeschichte voller Geheimnisse als klassischer Horror. Grusel gibt es nur vereinzelt - und wenn, dann sehr subtil. Dafür ist die Stimmung durchgehend dicht, ruhig und leicht unheimlich. ✨ Ganz großes Plus: die Charaktere. Vor allem Stella mochte ich wahnsinnig gern. Eine starke, fein gezeichnete Protagonistin, mit der man sofort mitfühlt. Ihre Schwester Madeleine ging mir zwischendurch zwar etwas auf die Nerven 😅, aber genau das machte sie auch glaubwürdig - eine Frau ihrer Zeit, mit all den Erwartungen und Zwängen, die dazugehören. Ich habe dieses langsame Aufdecken der Geheimnisse geliebt. Stück für Stück kommt immer etwas Neues ans Licht, Theorien entstehen, verwerfen sich wieder … und irgendwann schleicht sich ein richtig toller Whodunit-Vibe ein, der mir unglaublich viel Spaß gemacht hat. 🌿 Fazit: Eine atmosphärische, fein erzählte Geschichte mit starken Figuren, leisen Gruselmomenten, viel Familiengeheimnis und einem richtig gelungenen Ende. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende bestens unterhalten. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5 ✨ extra Sternchen ⭐ ➡️ Jahreshighlight #bookstagramgermany #gothicfiction #spookyreads #hauntedhouse #historicalfiction #bookreview #leseliebe #jahreshighlight

Atmosphärisch düster, tolle Charaktere, aber die Gruselmomente konnte ich ein wenig mit der Lupe suchen
Ich wollte dieses Buch unbedingt lieben. Die ganze Atmosphäre war unwahrscheinlich intensiv düster, der Schreibstil konnte mich richtig gefangen nehmen und ich konnte beim Lesen regelrecht in die Gedanken der Protagonistin eintauchen. Dennoch hat mir etwas gefehlt. Erwartet habe ich gerade bei den gruseligen Bedingungen einen schauderhaften Roman, der mir das Fürchten lehrt, bekommen habe ich allerdings eher ein Drama mit Geistern und leichten Krimielementen. Doch auch die Rätsel und Geheimnisse waren für mich relativ schnell gelöst und so plätscherte die Geschichte trotz des einnehmenden Schreibstils für mich eher ein wenig dahin. Ein paar Szenen haben mir zumindest einen kurzen gruseligen Schauder ermöglicht, aber diese waren eher zaghaft. Das Buch ist kein Haunted House Gruselschocker, sondern war eher geprägt von leisen gruseligen Tönen in einem Haus, in dem ein Geist nicht zur Ruhe kommt. Allerdings hatte ich persönlich eher Mitleid mit dem Geist und seiner Geschichte, als mich wirklich zu gruseln. Ich mag ja eigentlich subtilen Horror, aber selbst dafür waren mir die Gruselmomente zu leise. Der Showdown am Ende war nochmal recht spannend, aber im Großen und Ganzen ist die Spannung gleich einem Tropfen auf dem heißen Stein schnell verpufft. Der Schreibstil hat für mich persönlich einiges gerettet, da alles sehr bildhaft geschrieben war. Fazit: LeserInnen, die einen atmosphärischen, nur leicht gruseligen Roman suchen, werden hier schönes Buch finden. Diejenigen, die ein gruseliges Haunted House Erlebnis erwarten mit Gänsehautmomenten und subtilen Horror, könnten eher enttäuscht werden.

Gothic-Abenteuer
°Wir begleiten Stella, die versucht mit dem Verlust ihres Verlobten zurecht zu kommen, ins Landhaus Greyswick. Nachts geschehen unerklärliche Dinge und ein schreckliches Geheimnis scheint auf Greyswick zu lasten.° Für mich ist die Geschichte eher ein Familiendrama als eine Spuckhausgeschichte. Wirklich gruselige Momente gab es gar nicht dafür erschafft Anita Frank eine Atmosphäre die einen direkt packt. Durch den detaillierten Schreibstil hat man das Gefühl selbst auf dem Landhaus zu sein. Die Figuren haben tiefe und man fiebert bei dem aufdecken der dunklen Geheimnisse, die diese Familien umringt, mit. Wer jedoch hofft eine klassische Spuckhausgeschichte zu bekommen wird enttäuscht.

"Die Verlorenen von Greyswick" ist ein typischer Spukhaus-Roman mit vielen Familiengeheimnissen und Schauer-Atmosphäre und direkt mein erstes Highlight im neuen Jahr. Vor der Kulisse des ersten Weltkriegs, wo wir das viktorianische Zeitalter langsam loslassen und ins 20. Jahrhundert eintreten, folgen wir der Protagonistin auf das unheimliche Anwesen Greyswick. Stellas Loyalität und Willenskraft begeistern mich. Direkt, hartnäckig und mutig kämpft sie sich durch, um ihrer lieben aber sehr braven, angepassten Schwester zu helfen. Nicht nur sie, alle Charaktere, egal ob sympathisch oder unsympathisch, gefallen mir unglaublich gut und unterstützen den historischen Vibe, den die Autorin durch treffende, kreative Beschreibungen perfekt rüber bringt. Ausführlich aber nicht langatmig geschrieben, habe ich jede Zeile des Buches genossen und fühlte mich im besten Sinne ein wenig an Laura Purcell oder auch Rebecca Nedley erinnert. Familiendramen, unblutige Gruselmomente und etwas drastischere Kriegsszenen sorgen für Spannung von Anfang bis Ende. Eine Gothic Novel, wie ich sie mir wünsche 🥰 Wenn das dein Genre ist, dringend lesen!

Eher ein Familiendrama mit Gruselelementen
Der Schreibstil ist detailreich, bildhaft und ich kam mir vor, als wäre ich selbst in Greyswick. Das Setting war richtig toll. Wir sind hier mit der Protagonistin in einem gothischen Herrenhaus. Die Autorin hat es geschafft, eine düstere Atmosphäre zu schaffen, die sich durch das Buch zieht. Mit der Protagonistin konnte ich mich nicht anfreunden. Ich bin einfach nicht mit ihr warm geworden Das Buch hat mit einigen Längen geglänzt, sodass es mir teilweise schwer gefallen ist, dranzubleiben. Die letzten 25% waren extrem spannend - da hat mich das Buch gepackt und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Das Buch erinnert mehr an ein Familiendrama mit kleinen Spukelementen. Aufgrund der gesamten Story, des Settings und des Schreistils hat mir die Geschichte trotzdem gut gefallen und ich gebe eine klare Leseempfehlung. Habt ihr das Buch schon gelesen?

👻
Das war wirklich toll. Hab das Buch eben beendet, und es hat mich mit einem Gefühl von Melancholie zurück gelassen. Es ist nicht unbedingt gruselig. Auch wenn es paranormale Aktivitäten gibt. Dennoch kommt es mir eher wie ein Krimi a la Agatha Christi rüber, Was ich ja total geliebt habe . Die ständigen Wendungen das bedrückende Gefühl , dass mitfiebern , die Ungerechtigkeiten und am Ende die blanke grausige Wahrheit haben mich vollkommen überzeugt. Ein bisschen mehr Grusel hätte es noch für mich habe können aber ansonsten war es wirklich perfekt. Empfehle es auf jeden Fall weiter 💛
WAAAS, das waren über 600 Seiten???? Ein Familiendrama-Thriller-Krimi-Spukhaus-Buch, durch das ich nur so durchgerauscht bin.
Inhalt: In dem Buch begleiten wir Stella, die sich nach dem Verlust ihres Verlobten auf den Landsitz Greyswick zurückzieht, um ihrer schwangeren Schwester beizustehen. Doch schnell stellt sie fest, dass auf Greyswick nicht alles so friedlich ist, wie es scheint. Denn sowohl die Lebenden als auch die Toten kommen in diesem Haus nicht zur Ruhe. Hat es mich in Grund und Boden gegruselt? Nein. War es etwas komplett Neues? Auch nicht. Nichtsdestotrotz war es eine gute Mischung aus Thriller, Krimi und einem Hauch Übernatürlichem. Die Charaktere waren toll beschrieben und der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Das Buch hat sich überhaupt nicht nach 600 Seiten angefühlt – man rauscht nur so durch die Geschichte. Der ein oder andere Plot-Twist war ebenfalls dabei. Einen Punkt Abzug gibt es, weil ich mir doch etwas mehr Grusel gewünscht hätte. Besonders gefallen haben mir jedoch die durchaus feministischen Charaktere mit ihrem starken eigenen Willen – etwas, das man in diesem Genre leider viel zu selten liest. Fazit: Wer atmosphärische Thriller mit einem Hauch Übernatürlichem mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Mehr Krimi als Thriller
Das war ein ungewöhnlich dickes Buch für mich mit seinen über 600 Seiten, muss man ja schon mal sagen. 😂 Die ganze Geschichte wird sehr bildlich beschrieben, ich habe anhand der Erzählungen ganz genau dieses riesige Haus Greyswick mit seinen gigantischen Ländereien vor Augen gehabt. Ebenso werden Stella, ihre Zofe etc. detailliert geschildert, ihre Ängste, der Verlust von Gerald, ihrem Verlobten. Man erfährt sogar genau was passiert ist und ich denke für einige, wäre das aufgrund solch direkten Erläuterungen einfach zu viel. Der Schreibstil allgemein war etwas ungewöhnlich aber doch sehr flüssig zu lesen. Liebe es auch, wie man so die typischen Probleme von damal hat: Sobald man als Frau nicht so ist, wie die Männerwelt es möchte, ist man der Hysterie verfallen. Wirklich Gänsehaut oder krasses Thrillerempfinden hatte ich leider nicht, wirkt eher wie ein kleiner Krimi, da war meine Hoffnung doch größer. Meiner Empfindung nach hätte das Buch auch 100 Seiten weniger haben können und wäre besser gewesen. Viele Dinge wurden sehr genau beschrieben, was nicht zwingend nötig war um sich hineinversetzen zu können.

Puh dieses Buch war für mich schwere Kost und ich hatte zwischendurch wirklich den Gedanken, dass ich es abbrechen möchte. Allerdings hab ich mich dann durchgebissen und ab ca. der Hälfte wurde es dann auch immer spannender. Warum viel es mir so schwer bei der Sache zu bleiben? Für mich ist Stella zu oft in die Vergangenheit abgedriftet und was nicht wirklich Story relevant war. Außerdem war es anfangs zwar leicht schaurig aber es wurde immer zu schnell wieder davon abgelenkt und dann diese ewigen Diskussionen mit den anderen Menschen die ebenfalls auf Greywick leben. Alles sehr anstrengend. Das Ende hat mir dann doch richtig gut gefallen und es war dann auch richtig spannend. Für mich hätte das Buch ruhig dünner sein können. Von mir gibt’s 3/5 👻.

Sehr Atmosphärisch
Stella lebt in Trauer um ihren Verlobten, der im Krieg gefallen ist. Als sie jedoch hört, dass es ihrer schwangeren Schwester auf Greyswick nicht gut geht, eilt sie gemeinsam mit ihrer Zofe sofort zu ihr. Schon bald hört sie des Nachts ein kindliches, schauerliches Weinen und die Ruhelosigkeit ihrer Schwester ist schnell erklärt. Mit vereinten Kräften gehen Stella, ihre Zofe Annie und ein Forscher des Übernatürlichen dem Ganzen auf den Grund – und decken dabei Geheimnisse auf, die besser im Dunkeln geblieben wären. Die Autorin lässt sich beim Erzählen Zeit und geht die Geschichte ruhig an. Der atmosphärische, unheimliche Schreibstil lässt die Seiten dennoch nur so dahinfliegen. Dadurch erschafft sie, wie ich finde, sehr tiefgehende und facettenreiche Charaktere. Auch die aufgedeckten Rätsel fügen sich Stück für Stück wie ein Puzzle zusammen, bis das grauenhafte Bild offen daliegt. Mir hat es großen Spaß gemacht, diese Geschichte zu entdecken, mit Stella mitzurätseln und mitzuleiden und die dunkle Vergangenheit hinter dem ruhelosen Geist zu erfahren. Für mich ein zum Schaudern anregender Schmöker – perfekt für die kalte Jahreszeit.
Spannend
So viele gute Rezensionen darüber gelesen, also musste ich es auch lesen und bin nicht enttäuscht worden. Eine herrliche Schauergeschichte im alten englischen Stil, hat mich super gut unterhalten und gefesselt. Ein bißchen übersichtlich, aber nicht übertrieben. Wer auf Geistergeschichten steht dem kann ich diese sehr ans Herz legen.
Spannend und unterhaltsam kann ich nur sagen. Für mich eine leichte Lektüre. Toll fand ich die Zeit, in der die Geschichte spielt und wie alles beschrieben wurde. Intrigen, Liebe, Freude, aber auch Leid, Trauer und Boshaftigkeit; man findet alles in dem Buch, was damals wohl in den Herrenhäusern stattgefunden hat.
True Crime trifft auf Gothischen Grusel Die Handlung der Geschichte kann man dem Klappentext sehr gut entnehmen. Die Autorin hat hier mit ihrem flüssigen, bildhaften und auf die Story abgestimmten Schreibstil, ein düsteres und Mysteriöses Setting geschaffen, das perfekt zur Geschichte rund um Greyswick passt. Mit großen aber auch vor allem den kleinen, gezielt gesetzten Spannungs und Gruselelementen schafft sie einen durchgehenden Spannungsbogen der mich durch die Seiten hat fliegen lassen um endlich den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Immer wieder werden wir auf eine falsche Fährte gelockt um erst beim großen Knall am Ende zu erfahren wie es wirklich war. Die Charaktere sind Charismatisch, einnehmend und perfekt auf die jeweilige Rolle geschrieben. Der Einstieg in die Geschichte war ein klein wenig langatmig aber notwendig um die Zusammenhänge zu verstehen. Für mich eine klare Lesempfehlung für jeden der eine düstere und unheimliche Geschichte für die dunkle Jahreszeit suchen.
Wenig Spuk, viel Drama
Obwohl das Buch eine Spukgeschichte sein soll, bleiben die Spukszenen sehr überschaubar. Stattdessen dreht sich die Handlung hauptsächlich darum, dass die Protagonistin verzweifelt versucht, alle anderen davon zu überzeugen, dass es dort wirklich spukt. Doch ihr Umfeld spielt alles herunter, gaslightet sie ständig und sabotiert sogar Beweise, um jede übernatürliche Erklärung zu leugnen und sie als instabil wirken zu lassen. Die endlosen Diskussionen zwischen der Protagonistin und den anderen nehmen dabei so viel Raum ein, dass das Lesen sehr anstrengend wird. Dieses ständige Hin und Her - sie sagt, es spuke; die anderen sagen, das stimme nicht – zieht sich so extrem in die Länge, dass das Buch insgesamt langatmig wirkt. Das eigentliche Spukfeeling geht dadurch völlig verloren, sodass die Geschichte eher an ein Drama erinnert als an eine Geistergeschichte.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Manche Häuser finden keinen Frieden.
England, 1917. Noch erschüttert vom Tod ihres Verlobten nimmt Stella das Angebot ihrer schwangeren Schwester Madeleine an, gemeinsam in deren imposantem Landhaus Greyswick zu wohnen.
Als Stella dort ankommt, findet sie ein Haus vor, das von einer unerklärlichen Angst erfüllt ist. Und bald häufen sich unheimliche Vorfälle: Nachts hört man Kinder weinen und die Treppen auf und ab laufen. Jedoch leben in Greyswick keine Kinder.
Mit Hilfe ihrer »übersinnlich begabten« Zofe beginnt Stella die tragische Geschichte des alten Hauses zu erkunden.
Doch das Flüstern der Toten warnt sie vor den dunklen und schrecklichen Geheimnissen von Greyswick …
Sunday Mirror: »Ein brillantes Gothic-Abenteuer – und der perfekte Winter-Pageturner.«
Woman & Home: »Wenn Ihnen The Woman in Black gefallen hat, werden Sie dieses absolut packende und atmosphärische Buch lieben.«
Samantha King: »Eine fesselnde Geistergeschichte mit einem grausamen Familiengeheimnis im Mittelpunkt.«
Book Information
Author Description
Anita Frank, Tochter einer Bauernfamilie aus Shropshire, studierte englische und amerikanische Geschichte, bevor sie nach London zog, um in der Medienanalyse und Kommunikation zu arbeiten. Sie lebt derzeit mit ihrem Mann und drei Kindern in Berkshire.
Posts
Die Verlorenen von Greyswick ist ein gutes Buch für zwischendurch. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und flüssig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und fand es großartig! Die Geschichte ist spannend, immer wieder etwas beklemmend und geheimnisvoll. Fazit: Düsteres Familiendrama mit einigen Gruselelementen (die allerdings nicht so krass waren wie erhofft) Wer so ein Buch mag, dem kann ich es wärmstens empfehlen :)
🌟Rezension🌟 Ich habe das Buch "Die Verlorenen von Greyswick" von Anita Frank beendet 🥰 • Was dieses Buch für mich sofort interessant macht, ist das klassisch-gotische Setting. Ein abgelegenes Herrenhaus im englischen Land, bedrückende Stille, finstere Korridore, und das ständige Gefühl, dass etwas Lebendiges im Schatten lauert. • Die Protagonistin Stella hat mir sehr gut gefallen. Sie ist verletzlich, von persönlichem Verlust gezeichnet und doch nicht hilflos. Ihre Trauer über den Tod ihres Verlobten, verleiht der Geschichte emotionale Tiefe 🥰 • Das Übernatürliche ist subtil wie ein Flüstern als ein Donnerschlag. Die unerklärlichen Ereignisse, weinendes Kinder im Flur, seltsame Geräusche nachts, Zinnsoldaten die plötzlich auftauchen, sind genau das, was ich an Gothic-Horror liebe. Die unheimliche Stimmung wird langsam aufgebaut und zum Ende hin, ist der Plottwist unglaublich spannend 😨 • Der Schreibstil ist sprachlich gut, detailorientiert und bildhaft. Das Buch hat über 500 Seiten und wirkt etwas erschreckend aber es lohnt sich bis zum Ende zu lesen 😊 • Das Buch kriegt 4,5 ⭐⭐⭐⭐ von mir. Hoffe auf weitere gruselige Geschichten von Anita Frank 🥰

Familientragödie mit spukigem Herrenhaus
Ein Haus voller Kummer und Hass Stella ist tot unglücklich. Die junge Frau wollte im Krieg als Krankenschwester helfen. Doch ihren Verlobten Gerald konnte niemand mehr retten, auch sie nicht. Da hilft es wenig, das der amtierende Arzt sie wegen"Hysterie" behandeln lassen will. (Wundervoll, diese Art und Weise mit einer leidenden weiblichen Seele umzugehen.🙄) Doch inmitten ihrer Trauer erreicht sie der Hilferuf ihrer Schwester Madeleine. Die sitzt schwanger allein und bedrückt im riesigen Anwesen Greyswick. Natürlich lässt Stella sich nicht lange bitten und reist zum dem imposanten Herrenhaus ihres Schwagers. Dort merkt sie schnell, das die gute Madeleine sich weder das leise Weinen noch andere seltsame Dinge einbildet. Oder ist es doch bloß eine "weibliche Überreaktion", wie die anderen glauben? Als dann auch noch ihre Zofe Anne mehr zu sehen scheint als alle anderen, wird der Fall immer mysteriöser. Doch mit jedem neuen Geschehen und jeder weiteren Ablehnung der Hausbewohner ist Stella fester entschlossen, das Geheimnis von Greyswick aufzuklären. 🖤☕️🏘 Mein Fazit: Tolle Story mit einer verdammt sympathischen Hauptfigur! Wie oft Stella mir im Laufe des Buches leidgetan hat... Und dann ist natürlich die Kombi aus historischem Setting, Geistern und dem Thema "Hysterische Frauen" einfach gut gelungen. Klare Leseempfehlung 🤗🖤

Familiengeschichte mit Gruselelementen
Der Schreibstil von Anita Frank schmückt sich mit Details und vor allem Stimmungswahrnehmungen, was Einigen sicherlich zu langwierig erscheint, mir jedoch gut gefallen hat, da ich dadurch tiefer in die Handlung rund um die Protagonistin Stella eintauchen konnte und die Charaktere des Romans authentischer dargestellt werden konnten. Erwartet hatte ich hier einen Spukhausroman mit einem schönen Gruselfaktor, allerdings handelte es sich eher um die Geschichte einer Familiendynastie, die düstere Geheimnisse hegt, gespickt mit vereinzelten Gruselelementen, die jedoch eher einen dramatischen und emotionalen Aspekt aufwiesen, als Gänsehaut bescherten. Allen in allem ein ruhiger Roman mit einer unterschwelligen, düsteren, leicht beklemmenden und emotionalen Atmosphäre.
Kurzweiliger Spuk
Schöne und klassische Spukgeschichte. Wirklich schön geschrieben und flüssig zu lesen. Auch hier wieder zu lesen, wie schnell die damaligen Ärzte mit ihrer Diagnose der hysterischen Frau waren und die Bereitwilligkeit diese sofort in eine „Einrichtung“ zur „Heilung“ abzuschieben. Der Spannungsbogen war moderat und der Plot vorhersehbar. In allem ein solides Buch für ein kurzweiliges Vergnügen.
Rezension Die Verlorenen von Greyswick | Anita Frank @festaverlag England, 1917. Noch gezeichnet vom Tod ihres Verlobten zieht Stella zu ihrer schwangeren Schwester Madeleine in das imposante Landhaus Greyswick. Doch schon bei ihrer Ankunft liegt etwas Unheimliches in der Luft. Nachts hört man Kinder weinen, Schritte hallen über die Treppen - obwohl keine Kinder im Haus leben. Gemeinsam mit ihrer „übersinnlich begabten" Zofe beginnt Stella, die dunkle Vergangenheit von Greyswick zu ergründen. Doch das Haus hütet Geheimnisse, die nicht ruhen wollen … 🕯️ Ich war sofort drin. Allein der Schauplatz und die Zeit - England während des Ersten Weltkriegs - haben mich direkt abgeholt. Diese Epoche verleiht der Geschichte eine ganz eigene Schwere und Melancholie, die perfekt zur Handlung passt. Der Roman ist stellenweise sehr ausführlich und detailverliebt, aber genau das hat für mich wunderbar zur Atmosphäre beigetragen. Im Kern ist es eher eine Familiengeschichte voller Geheimnisse als klassischer Horror. Grusel gibt es nur vereinzelt - und wenn, dann sehr subtil. Dafür ist die Stimmung durchgehend dicht, ruhig und leicht unheimlich. ✨ Ganz großes Plus: die Charaktere. Vor allem Stella mochte ich wahnsinnig gern. Eine starke, fein gezeichnete Protagonistin, mit der man sofort mitfühlt. Ihre Schwester Madeleine ging mir zwischendurch zwar etwas auf die Nerven 😅, aber genau das machte sie auch glaubwürdig - eine Frau ihrer Zeit, mit all den Erwartungen und Zwängen, die dazugehören. Ich habe dieses langsame Aufdecken der Geheimnisse geliebt. Stück für Stück kommt immer etwas Neues ans Licht, Theorien entstehen, verwerfen sich wieder … und irgendwann schleicht sich ein richtig toller Whodunit-Vibe ein, der mir unglaublich viel Spaß gemacht hat. 🌿 Fazit: Eine atmosphärische, fein erzählte Geschichte mit starken Figuren, leisen Gruselmomenten, viel Familiengeheimnis und einem richtig gelungenen Ende. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende bestens unterhalten. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5 ✨ extra Sternchen ⭐ ➡️ Jahreshighlight #bookstagramgermany #gothicfiction #spookyreads #hauntedhouse #historicalfiction #bookreview #leseliebe #jahreshighlight

Atmosphärisch düster, tolle Charaktere, aber die Gruselmomente konnte ich ein wenig mit der Lupe suchen
Ich wollte dieses Buch unbedingt lieben. Die ganze Atmosphäre war unwahrscheinlich intensiv düster, der Schreibstil konnte mich richtig gefangen nehmen und ich konnte beim Lesen regelrecht in die Gedanken der Protagonistin eintauchen. Dennoch hat mir etwas gefehlt. Erwartet habe ich gerade bei den gruseligen Bedingungen einen schauderhaften Roman, der mir das Fürchten lehrt, bekommen habe ich allerdings eher ein Drama mit Geistern und leichten Krimielementen. Doch auch die Rätsel und Geheimnisse waren für mich relativ schnell gelöst und so plätscherte die Geschichte trotz des einnehmenden Schreibstils für mich eher ein wenig dahin. Ein paar Szenen haben mir zumindest einen kurzen gruseligen Schauder ermöglicht, aber diese waren eher zaghaft. Das Buch ist kein Haunted House Gruselschocker, sondern war eher geprägt von leisen gruseligen Tönen in einem Haus, in dem ein Geist nicht zur Ruhe kommt. Allerdings hatte ich persönlich eher Mitleid mit dem Geist und seiner Geschichte, als mich wirklich zu gruseln. Ich mag ja eigentlich subtilen Horror, aber selbst dafür waren mir die Gruselmomente zu leise. Der Showdown am Ende war nochmal recht spannend, aber im Großen und Ganzen ist die Spannung gleich einem Tropfen auf dem heißen Stein schnell verpufft. Der Schreibstil hat für mich persönlich einiges gerettet, da alles sehr bildhaft geschrieben war. Fazit: LeserInnen, die einen atmosphärischen, nur leicht gruseligen Roman suchen, werden hier schönes Buch finden. Diejenigen, die ein gruseliges Haunted House Erlebnis erwarten mit Gänsehautmomenten und subtilen Horror, könnten eher enttäuscht werden.

Gothic-Abenteuer
°Wir begleiten Stella, die versucht mit dem Verlust ihres Verlobten zurecht zu kommen, ins Landhaus Greyswick. Nachts geschehen unerklärliche Dinge und ein schreckliches Geheimnis scheint auf Greyswick zu lasten.° Für mich ist die Geschichte eher ein Familiendrama als eine Spuckhausgeschichte. Wirklich gruselige Momente gab es gar nicht dafür erschafft Anita Frank eine Atmosphäre die einen direkt packt. Durch den detaillierten Schreibstil hat man das Gefühl selbst auf dem Landhaus zu sein. Die Figuren haben tiefe und man fiebert bei dem aufdecken der dunklen Geheimnisse, die diese Familien umringt, mit. Wer jedoch hofft eine klassische Spuckhausgeschichte zu bekommen wird enttäuscht.

"Die Verlorenen von Greyswick" ist ein typischer Spukhaus-Roman mit vielen Familiengeheimnissen und Schauer-Atmosphäre und direkt mein erstes Highlight im neuen Jahr. Vor der Kulisse des ersten Weltkriegs, wo wir das viktorianische Zeitalter langsam loslassen und ins 20. Jahrhundert eintreten, folgen wir der Protagonistin auf das unheimliche Anwesen Greyswick. Stellas Loyalität und Willenskraft begeistern mich. Direkt, hartnäckig und mutig kämpft sie sich durch, um ihrer lieben aber sehr braven, angepassten Schwester zu helfen. Nicht nur sie, alle Charaktere, egal ob sympathisch oder unsympathisch, gefallen mir unglaublich gut und unterstützen den historischen Vibe, den die Autorin durch treffende, kreative Beschreibungen perfekt rüber bringt. Ausführlich aber nicht langatmig geschrieben, habe ich jede Zeile des Buches genossen und fühlte mich im besten Sinne ein wenig an Laura Purcell oder auch Rebecca Nedley erinnert. Familiendramen, unblutige Gruselmomente und etwas drastischere Kriegsszenen sorgen für Spannung von Anfang bis Ende. Eine Gothic Novel, wie ich sie mir wünsche 🥰 Wenn das dein Genre ist, dringend lesen!

Eher ein Familiendrama mit Gruselelementen
Der Schreibstil ist detailreich, bildhaft und ich kam mir vor, als wäre ich selbst in Greyswick. Das Setting war richtig toll. Wir sind hier mit der Protagonistin in einem gothischen Herrenhaus. Die Autorin hat es geschafft, eine düstere Atmosphäre zu schaffen, die sich durch das Buch zieht. Mit der Protagonistin konnte ich mich nicht anfreunden. Ich bin einfach nicht mit ihr warm geworden Das Buch hat mit einigen Längen geglänzt, sodass es mir teilweise schwer gefallen ist, dranzubleiben. Die letzten 25% waren extrem spannend - da hat mich das Buch gepackt und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Das Buch erinnert mehr an ein Familiendrama mit kleinen Spukelementen. Aufgrund der gesamten Story, des Settings und des Schreistils hat mir die Geschichte trotzdem gut gefallen und ich gebe eine klare Leseempfehlung. Habt ihr das Buch schon gelesen?

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Das war wirklich toll. Hab das Buch eben beendet, und es hat mich mit einem Gefühl von Melancholie zurück gelassen. Es ist nicht unbedingt gruselig. Auch wenn es paranormale Aktivitäten gibt. Dennoch kommt es mir eher wie ein Krimi a la Agatha Christi rüber, Was ich ja total geliebt habe . Die ständigen Wendungen das bedrückende Gefühl , dass mitfiebern , die Ungerechtigkeiten und am Ende die blanke grausige Wahrheit haben mich vollkommen überzeugt. Ein bisschen mehr Grusel hätte es noch für mich habe können aber ansonsten war es wirklich perfekt. Empfehle es auf jeden Fall weiter 💛
WAAAS, das waren über 600 Seiten???? Ein Familiendrama-Thriller-Krimi-Spukhaus-Buch, durch das ich nur so durchgerauscht bin.
Inhalt: In dem Buch begleiten wir Stella, die sich nach dem Verlust ihres Verlobten auf den Landsitz Greyswick zurückzieht, um ihrer schwangeren Schwester beizustehen. Doch schnell stellt sie fest, dass auf Greyswick nicht alles so friedlich ist, wie es scheint. Denn sowohl die Lebenden als auch die Toten kommen in diesem Haus nicht zur Ruhe. Hat es mich in Grund und Boden gegruselt? Nein. War es etwas komplett Neues? Auch nicht. Nichtsdestotrotz war es eine gute Mischung aus Thriller, Krimi und einem Hauch Übernatürlichem. Die Charaktere waren toll beschrieben und der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Das Buch hat sich überhaupt nicht nach 600 Seiten angefühlt – man rauscht nur so durch die Geschichte. Der ein oder andere Plot-Twist war ebenfalls dabei. Einen Punkt Abzug gibt es, weil ich mir doch etwas mehr Grusel gewünscht hätte. Besonders gefallen haben mir jedoch die durchaus feministischen Charaktere mit ihrem starken eigenen Willen – etwas, das man in diesem Genre leider viel zu selten liest. Fazit: Wer atmosphärische Thriller mit einem Hauch Übernatürlichem mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Mehr Krimi als Thriller
Das war ein ungewöhnlich dickes Buch für mich mit seinen über 600 Seiten, muss man ja schon mal sagen. 😂 Die ganze Geschichte wird sehr bildlich beschrieben, ich habe anhand der Erzählungen ganz genau dieses riesige Haus Greyswick mit seinen gigantischen Ländereien vor Augen gehabt. Ebenso werden Stella, ihre Zofe etc. detailliert geschildert, ihre Ängste, der Verlust von Gerald, ihrem Verlobten. Man erfährt sogar genau was passiert ist und ich denke für einige, wäre das aufgrund solch direkten Erläuterungen einfach zu viel. Der Schreibstil allgemein war etwas ungewöhnlich aber doch sehr flüssig zu lesen. Liebe es auch, wie man so die typischen Probleme von damal hat: Sobald man als Frau nicht so ist, wie die Männerwelt es möchte, ist man der Hysterie verfallen. Wirklich Gänsehaut oder krasses Thrillerempfinden hatte ich leider nicht, wirkt eher wie ein kleiner Krimi, da war meine Hoffnung doch größer. Meiner Empfindung nach hätte das Buch auch 100 Seiten weniger haben können und wäre besser gewesen. Viele Dinge wurden sehr genau beschrieben, was nicht zwingend nötig war um sich hineinversetzen zu können.

Puh dieses Buch war für mich schwere Kost und ich hatte zwischendurch wirklich den Gedanken, dass ich es abbrechen möchte. Allerdings hab ich mich dann durchgebissen und ab ca. der Hälfte wurde es dann auch immer spannender. Warum viel es mir so schwer bei der Sache zu bleiben? Für mich ist Stella zu oft in die Vergangenheit abgedriftet und was nicht wirklich Story relevant war. Außerdem war es anfangs zwar leicht schaurig aber es wurde immer zu schnell wieder davon abgelenkt und dann diese ewigen Diskussionen mit den anderen Menschen die ebenfalls auf Greywick leben. Alles sehr anstrengend. Das Ende hat mir dann doch richtig gut gefallen und es war dann auch richtig spannend. Für mich hätte das Buch ruhig dünner sein können. Von mir gibt’s 3/5 👻.

Sehr Atmosphärisch
Stella lebt in Trauer um ihren Verlobten, der im Krieg gefallen ist. Als sie jedoch hört, dass es ihrer schwangeren Schwester auf Greyswick nicht gut geht, eilt sie gemeinsam mit ihrer Zofe sofort zu ihr. Schon bald hört sie des Nachts ein kindliches, schauerliches Weinen und die Ruhelosigkeit ihrer Schwester ist schnell erklärt. Mit vereinten Kräften gehen Stella, ihre Zofe Annie und ein Forscher des Übernatürlichen dem Ganzen auf den Grund – und decken dabei Geheimnisse auf, die besser im Dunkeln geblieben wären. Die Autorin lässt sich beim Erzählen Zeit und geht die Geschichte ruhig an. Der atmosphärische, unheimliche Schreibstil lässt die Seiten dennoch nur so dahinfliegen. Dadurch erschafft sie, wie ich finde, sehr tiefgehende und facettenreiche Charaktere. Auch die aufgedeckten Rätsel fügen sich Stück für Stück wie ein Puzzle zusammen, bis das grauenhafte Bild offen daliegt. Mir hat es großen Spaß gemacht, diese Geschichte zu entdecken, mit Stella mitzurätseln und mitzuleiden und die dunkle Vergangenheit hinter dem ruhelosen Geist zu erfahren. Für mich ein zum Schaudern anregender Schmöker – perfekt für die kalte Jahreszeit.
Spannend
So viele gute Rezensionen darüber gelesen, also musste ich es auch lesen und bin nicht enttäuscht worden. Eine herrliche Schauergeschichte im alten englischen Stil, hat mich super gut unterhalten und gefesselt. Ein bißchen übersichtlich, aber nicht übertrieben. Wer auf Geistergeschichten steht dem kann ich diese sehr ans Herz legen.
Spannend und unterhaltsam kann ich nur sagen. Für mich eine leichte Lektüre. Toll fand ich die Zeit, in der die Geschichte spielt und wie alles beschrieben wurde. Intrigen, Liebe, Freude, aber auch Leid, Trauer und Boshaftigkeit; man findet alles in dem Buch, was damals wohl in den Herrenhäusern stattgefunden hat.
True Crime trifft auf Gothischen Grusel Die Handlung der Geschichte kann man dem Klappentext sehr gut entnehmen. Die Autorin hat hier mit ihrem flüssigen, bildhaften und auf die Story abgestimmten Schreibstil, ein düsteres und Mysteriöses Setting geschaffen, das perfekt zur Geschichte rund um Greyswick passt. Mit großen aber auch vor allem den kleinen, gezielt gesetzten Spannungs und Gruselelementen schafft sie einen durchgehenden Spannungsbogen der mich durch die Seiten hat fliegen lassen um endlich den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Immer wieder werden wir auf eine falsche Fährte gelockt um erst beim großen Knall am Ende zu erfahren wie es wirklich war. Die Charaktere sind Charismatisch, einnehmend und perfekt auf die jeweilige Rolle geschrieben. Der Einstieg in die Geschichte war ein klein wenig langatmig aber notwendig um die Zusammenhänge zu verstehen. Für mich eine klare Lesempfehlung für jeden der eine düstere und unheimliche Geschichte für die dunkle Jahreszeit suchen.
Wenig Spuk, viel Drama
Obwohl das Buch eine Spukgeschichte sein soll, bleiben die Spukszenen sehr überschaubar. Stattdessen dreht sich die Handlung hauptsächlich darum, dass die Protagonistin verzweifelt versucht, alle anderen davon zu überzeugen, dass es dort wirklich spukt. Doch ihr Umfeld spielt alles herunter, gaslightet sie ständig und sabotiert sogar Beweise, um jede übernatürliche Erklärung zu leugnen und sie als instabil wirken zu lassen. Die endlosen Diskussionen zwischen der Protagonistin und den anderen nehmen dabei so viel Raum ein, dass das Lesen sehr anstrengend wird. Dieses ständige Hin und Her - sie sagt, es spuke; die anderen sagen, das stimme nicht – zieht sich so extrem in die Länge, dass das Buch insgesamt langatmig wirkt. Das eigentliche Spukfeeling geht dadurch völlig verloren, sodass die Geschichte eher an ein Drama erinnert als an eine Geistergeschichte.

























