Das letzte Haus in der Needless Street

Das letzte Haus in der Needless Street

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13.08 €

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Ich lag krank im Bett, habe „nur mal kurz“ ein Hörbuch gestartet – und ein paar Stunden später stand ich mit offenem Mund in der Küche und ließ vor Überraschung die Nudeln fallen. Eigentlich wollte ich beim Gassigang nur kurz reinhören. Und ehe ich mich versah, hatte ich drei Stunden später immer noch die Kopfhörer auf dem Kopf, weil es so spannend war. Am darauffolgenden kränklichen Tag, den ich fast nur im Bett verbracht habe, waren die Kopfhörer dann fast mit meinem Kopf verwachsen, weil ich sie kaum abgesetzt habe. Weil ich mich nicht von diesem Hörbuch trennen konnte. Als mir dann kurz vor Mitternacht einfiel, dass ich noch schnell etwas zubereiten muss, bevor es abläuft, stand ich gespannt lauschend mit der Geschichte im Ohr am Herd. Ich griff zu den Zutaten und hörte weiter zu… und ließ plötzlich vor Überraschung die Packung Nudeln fallen, die ich in der Hand hielt. WTF?! Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ihr merkt schon: Das hier ist mal eine etwas andere Rezension. Das liegt daran, dass ich euch gar nicht viel über die Geschichte erzählen möchte. Ich will niemandem diese Überraschungsmomente nehmen. Ich kann nur sagen: Ich war komplett involviert in die Geschichte und die Charaktere. Mein Gesicht hat beim Hören so ziemlich jede Emotion mitgemacht – Spannung, Verwirrung, Unbehagen, Mitgefühl und ständig dieses Grübeln darüber, wie das alles zusammenpassen kann. Wenn mich jemand nach meinem Lieblingsthriller fragt, habe ich ab jetzt eine Antwort: Das letzte Haus in der Needless Street Ein psychologisch unglaublich cleveres Buch.

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4

Was zur Hölle habe ich hier gerade gehört?

Dieser Thriller ging mir unter die Haut und auch wenn die Auflösung genau das war, was ich anfangs vermutet hatte, bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich alles verstanden habe. Vielleicht muss ich es nochmal hören. Die erste Hälfte des Buches war ruhig, aber durchgehend durch das Gefühl geprägt, dass da irgendwas nicht stimmt. Die kleinen Puzzelteile passen nicht perfekt, irgendwas ist falsch, nur greifen kann man es nicht. Das was einen guten Thriller ausmacht. In der zweiten Hälfte beginnt man langsam zu verstehen, das Geheimnis beginnt sich Stück für Stück zu erschließen und man merkt, was für eine grausig Geschichte unter der Oberfläche schlummert. Die Auflösung hält dann durchaus die ein oder andere Überraschung bereit, ist aber im Großen und Ganzen genau das, womit ich schon relativ früh gerechnet habe. Trotzdem fand ich es super spannend wie sich alles zusammensetzt, welche Hinweise man übersehen hat, wo man genauer hätte hinhören müssen. Ich habe das Hörbuch wirklich sehr gemocht und kann es durchaus empfehlen, wenn man seine Thriller nicht zu blutig mag.

5

Nichts ist wie es scheint am Ende der Needless Street. Eine verschachtelte, grausame und heimtückische Geschichte, die hinter jeder finsteren Ecke lauert, um einen gänsehauterregend gut zu unterhalten!

Ich musste bei diesem Buch schmunzeln, den Kopf schütteln und den Atem anhalten. Gegen Ende hat mich die Schauergeschichte von Catriona Ward bis in einen Alptraum verfolgt. Ein so kluges, schön geschriebenes Buch mit so vielen finsteren Abgründen, dass man aufpassen muss, wohin einen die Geschichte um Ted, Violet, Dede und Lauren als nächstes führt. Das perfekte Werk für finstere Tage und Lesende, die dem Grauen nicht abgeneigt sind!

3.5

25.11.2024 Ein sehr fieses Buch, das ich gratis über Audible hören konnte. Ich weiß noch nicht genau was ich davon halten soll... Achtung, ich spoiler...

Ich finde Geschichten über disassoziative Persönlichkeitsstörungen sehr interessant. Vermutlich wird man diesem Buch nicht gerecht, wenn man es, so wie ich, nebenbei hört. Es ist sehr ruhig erzählt, es ist schon sehr, sehr fies, aber nicht blutrünstig und voll auf Schockmomente aus. Die Bruchstücke der Geschichte ergeben im Verlauf immer mehr Sinn (ich fand Dees Ende sehr schlimm! Durch einen Schlangenbiss so allein und unwissend so kurz vor der Aufklärung des Verbleibs ihrer Schwester zu sterben ist wirklich gemein, das hat mich echt unerwartet hart getroffen. Auch ihre Schuldgefühle durch den Unfall ihrer Schwester, weil sie ihr Teenager-Leben leben wollte, haben mich echt traurig gemacht.. (und wütend!! Auf ihre dämlichen Eltern- wieso bekommen die denn mehrere Kinder, wenn die dann untereinander aufpassen sollen? Die Verantwortung für ihre Kinder sollten sie selber tragen! Es war ja ein Strandausflug und da sollte Dee auch entspannt ihren Spaß haben dürfen ohne Babysitten zu müssen...also der ganze Unfall hätte ja vermieden werden können, wären die Eltern ihren Pflichten nachgekommen und hätten nicht aus ihrem Egoismus heraus gleich vier Leben zerstört...) Ich habe die Geschichte häufig als etwas wirr empfunden, nach ca. 50% habe ich mich besser zurecht gefunden. Ich denke gerade am Anfang hätte ich gern mehr Aktion von Dee erhofft, um im Rätsel weiter voran zu kommen. Dafür erfährt man aber viel über Ted, Lauren und Olivia, was für den Aufbau der Geschichte auch gut war, aber eben die Geschwindigkeit der Erzählung genommen hat. Nach 70% war ich dann spätestens auch total angefixt, dass ich eigentlich überhaupt nicht mehr aufhören wollte. Ich glaube, ich hätte am Ende gern eine Figur gehabt, die die Abläufe der Vergangenheit nochmal in Worte fasst, so einen allwissenden Erzähler. Es ist eine lesenswerte Geschichte, wenn man sich beim Lesen gern konzentriert, da es viele Perspektivwechsel gibt und Dinge, die man zwischen den Zeilen lesen und erkennen muss. Dann ist es auch definitiv keine Geschichte mehr für zart besaitete LeserInnen!

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