Bourbon Lies
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Description
Das furiose Finale der
Bourbon-King
-Reihe
Lane Baldwine hat sich nie an der Spitze des Bourbon-Imperiums gesehen. Doch nach dem Tod des Patriarchen findet er sich in der Rolle des Familienoberhaupts und als Leiter der Bradford Bourbon Company wieder. Eine Position, die eigentlich seinem älteren Bruder Edward bestimmt war. Allerdings sitzt dieser im Gefängnis, hat er doch den Mord an ihrem Vater gestanden. Überzeugt davon, dass Edward jemanden schützt, machen sich Lane und seine große Liebe Lizzie auf die Suche nach dem wahren Täter - nur um einem Geheimnis auf die Spur zu kommen, das ihre Welt für immer verändern wird.
"Ein Roman voller Skandale, verbotener Liebe sowie Wendungen, die niemand kommen sieht!" FreshFiction
Spiegel-Bestseller-Serie
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Book Information
Author Description
J. R. Ward hat mehr als 20 Romane geschrieben, darunter die Nummer-1-New-York-Times- und Spiegel-Bestsellerreihe Black Dagger. Ihre Bücher wurden weltweit mehr als 15 Millionen Mal verkauft und erscheinen in 25 Ländern. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden der USA.
Posts
Gelungener Abschlussband
Gerade habe ich nach vielen Jahren endlich den zweiten Teil dieser Reihe gelesen, da wollte ich die Gelegenheit nutzen auch gleich diesen dritten und finalen Band meinen gelesenen Schätzen hinzuzufügen. Ich will ehrlich mit euch sein, ich bin positiv überrascht worden. Was schlichtweg der Tatsache zuzuschreiben ist, dass ich bereits seit vielen Jahren Bücher von J. R. Ward lese und die letzten fünf, sechs Bücher leider nur noch sehr unterdurchschnittlich fand. Den zweiten Teil dieser Bourbon Kings Reihe fand ganz gut, war aber trotzdem unsicher, ob ich letztlich überzeugt werde. Offenbar muss ich davon ausgehen, dass J. R. Wards ältere Werke mir mehr zusagen, zumindest von dem was ich aktuell und in den letzten paar Monaten gelesen habe. Weiterhin erleben wir die Reihe aus vielen unterschiedlichen Sichtweisen, die aber alle die Familie Bradford betreffen. Da haben wir die vier Erben: Lane, Edward, Gin und Maxwell, deren Partner sowie einige andere Nebencharaktere, die den Verlauf der Geschichte positiv wie negativ beeinflussen. Ich hatte durchaus den Eindruck, dass einige Erzählstränge mehr Zeit gebraucht hätten, um mich zu überzeugen. Es gibt viele Momente, wo sich die Geschehnisse überschlagen und ebenso das Verhalten der Protagonisten. Ich hätte mir gewünscht, dass gewisse Momente länger ausgekostet worden wären, mehr Raum gebraucht hätten um zu strahlen und die Tiefe der Geschichte und der Charaktere zu verdeutlichen. Beispielsweise die Offenbarung des Mörders, Max Wiederkehr, Edwards Liebesgeständnis oder auch andere viele kleine Elemente, die absolut in die richtige Richtung gehen. Manche Sachverhalte, gerade was die Gedankenwelt der Männer angeht wirkten auf mich sehr plump. Gerade wenn Frauen sowie der scheinbar immer präsente und im Vordergrund stehende Geschlechtstrieb in den Gedanken auftauchten, saß ich manchmal vor diesem Buch und musste das Augenrollen echt unterdrücken, weil ich mir schlichtweg weniger Fokus auf das Körperliche gewünscht hätte. Eigentlich mag ich den Schreibstil der Autorin in vielen Punkten wirklich gerne. Die Dialoge sind dynamisch, authentisch und humorvoll. Es gibt schöne Beschreibungen des Anwesens und der Umgebung und doch nagt an meiner Meinung die Tatsache, dass am laufenden Band irgendwelche Vergleiche herangezogen werden, die ich – wahrscheinlich – durch die Übersetzung aus dem Amerikanischen so nicht verstehen konnte und die Tatsache, dass sie es offenbar nie müde wird irgendwelche Marken zu nennen. Es ist mir egal, ob die Zahnpasta von Colgate oder XYZ ist, es interessiert mich nicht, dass jemand zum zweimillionsten Mal seine Ray-Ban-Sonnenbrille aufsetzt oder dergleichen. Darüber hinaus? Gab es tatsächlich einige Momente, die mich zu Tränen rühren konnten. Gerade Miss Aurora – quasi die Ziehmutter der Bradfords - war so eine herzliche und großartige Seele, dass alle Gespräche, alle Geständnisse, alle Personen egal wie sehr involviert mich begeistert haben. Und da zeigt sich auch deutlich das Talent der Autorin Gefühle authentisch und ehrlich zu vermitteln. Fazit Ein schöner Abschlussband, wenngleich immer noch weit von einem persönlichen Highlight entfernt. Ich möchte behaupten, dass mir dieser Band von allen dreien am besten gefallen hat, auch wenn der Inhalt doch sehr schnelllebig und kurzweilig ist. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
Es geht spannend weiter
Zum Ende des Jahres habe ich beschlossen einige Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher zu befreien, die schon einige Jahre dort verweilen. Den ersten Band habe ich demnach zum damaligen Erscheinungstermin gekauft, was mich jetzt allerdings nicht davon abgehalten hat diesen zweiten Band in die Hand zu nehmen. Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass ich so schnell wieder Zugang zur Geschichte gefunden habe. Viele Geschehnisse werden zum Glück nochmals kurz angeschnitten und auch das kurze Personenregister zu Beginn hat tatsächlich geholfen sich zurecht zu finden. Wer viele parallellaufende Erzählstränge nicht mag, wird mit dieser Autorin wohl niemals glücklich. Ich kenne genug andere Bücher von J. R. Ward um zu wissen, dass beinahe alle ihre Geschichten mehr als einen einzelnen Erzählstrang haben. So auch hier, wir begleiten nicht nur Lane und Lizzie, sondern ebenso Edward und Sutton, Gin und Samuel, und Maxwell, der noch fehlende Baldwine Spross ist gegen Ende des Buches ebenso mit von der Partie. Ihr seht, es gibt viele Charaktere, viele unterschiedliche Blickwinkel, aber ebenso viele Geheimnisse, massenhaft Probleme, die das Unternehmen der Baldwines betreffen und irgendwie kommt immer noch was obendrauf. Mich so richtig mit einem der Charaktere anfreunden konnte ich noch nicht. Es gab viele gefühlvolle Momente, aber ebenso Ereignisse, wo ich über die Protagonisten nur den Kopf geschüttelt habe. Manche Reaktionen waren total übertrieben, manche dagegen fehlte die Überzeugungskraft und das Feuer. Beispielsweise das Wiedersehen von Lane und Max. Jahrelang haben sie einander nicht gesehen, da wirkte das erste Treffen so unscheinbar, so schnell abgekanzelt und das fand ich echt schade. Trotzdem kann ich zugeben, dass ich die Gruppendynamik immer wieder sehr genossen habe. Gerade Lane und Lizzie geben einander so viel Kraft in dieser schweren Zeit und lockern die vielen Notfälle auf. Außerdem bin ich froh, dass neben Lane auch endlich andere der Charaktere anfangen ihr Verhalten in Frage zu stellen, gerade Gin, mit der ich bisher herzlich wenig anfangen konnte scheint endlich etwas aufzuwachen. Auch der vermeintliche Selbstmord des Oberhauptes der Familie nimmt eine wichtige Rolle ein, denn wie so oft sind die Dinge nicht wie sie scheinen. Ich glaube nicht, dass derjenige, der den Mord gestanden hat es wirklich getan hat, werde mich hier allerdings mit meinen Vermutungen zurückhalten. Da ich diesen Band ganz gerne mochte und den dritten ohnehin bereits vor Jahren gekauft habe, weiß ich schon, welches Buch mich als nächstes durch die Woche begleitet. Fazit Als zweiten Band dieser Trilogie greift "Bourbon Sins" viele Elemente des ersten Teils auf und weitet diese aus – zwar liegen einige Jahre zwischen mir und dem Start in diese Reihe und doch konnte ich mich problemlos zurecht finden und bin sehr gespannt, wie diese Geschichte letztlich ausgeht. Von mir gibt es 3,5 bis 4 von 5 Sternen.
Gute Ansätze und interessante Nebenfiguren, aber stilistisch nicht immer überzeugend. Der Roman bleibt insgesamt „ganz okay“, ohne wirklich zu begeistern.
Der Beginn wirkt klischeehaft: Eine arme Gärtnerin trifft auf den reichen Erben einer dekadenten Südstaatenfamilie mit oberflächlicher Ehefrau – vieles liest sich zunächst wie eine zu glatt polierte Soap im Luxusmilieu. Die Geschichte entwickelt sich im Verlauf und zeigt durchaus spannende Ansätze. Stilistisch hat mich das jedoch nicht vollständig überzeugt, auch wenn der Erzählstil grundsätzlich zur Geschichte passt. Der Roman richtet sich klar an Leser:innen, die sich gern treiben lassen, wenig hinterfragen und Freude an dramatischen Zuspitzungen haben. Wer sich emotional fallen lassen möchte und klassische Muster in luxuriösem Setting schätzt, dürfte hier gut unterhalten werden. Insgesamt ein solider, unterhaltsamer Roman, der leider mehr Tiefe andeutet, als er letztlich einlöst.
Ich bin mir nicht sicher
Ich bin mir momentan einfach nicht sicher, wie ich den zweiten Band finden soll. Einerseits ist er echt spannend und es passiert sehr viel und andererseits passiert wiederum gar nichts. Auch mit der Familie kann ich mich noch nicht so ganz anfreunden. Irgendwie gibt es mir zu viele Hauptcharaktere. Ich freue mich aber trotzdem auf den dritten Band, da ich unbedingt wissen will, wie es ausgehen wird und wie die Familie mit all dem umgehen wird.
Was ein Abschluss
Dieses Buch hat mir von den drei Bänden am besten gefallen! Endlich hat alles einen Sinn ergeben, es hat eine Wandlung gemacht, die ich nicht habe kommen sehen und vor allem wurden alle offenen Fragen beantwortet. Wie auch in den beiden vorherigen Bänden muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir das ein paar zu viele Protagonisten und auch Perspektivenwechsel waren. Man hat sich gerade wieder in die Person hineingefühlt, schwupps kam der nächste an die Reihe. Es hat zwar funktioniert und ich möchte jede Person auch sehr gerne, aber irgendwie war es mir ein bisschen zu viel. Den einzigen Kritikpunkt der mich stört ist der, dass alles zu glatt über die Bühne gegangen ist und sich plötzlich alles „von sich aus“ gelöst hat. Da war so unrealistisch und das hat mich etwas gestört. Schön fand ich das Ende und wie alles zusammengekommen ist. Es war ein rundum toller Abschluss. Aber alles in einem war es ein tolles Buch bzw. eine tolle Reihe.
Den Anfang fande ich wirklich null spannend und mitreißend…Ich habe es sogar zeitweise weg gelegt weil es mich gar nicht gecatcht hat. Aber es hat sich definitiv gelohnt das ich doch weiter gelesen habe…eine Mega spannende Geschichte mit vielen spannenden Nebenaspekten, die man kaum weg legen kann😍
Die Story hat mir unglaublich gut gefallen. Ich habe sehr gut in die Geschichte hineingefunden und fand es mal erfrischend anders. Es ging wirklich um die Familie und nicht nur um eine Person der Familie, was ich wirklich super fand. Außerdem ist es richtig toll, dass die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird und deswegen immer spannend bleibt. Ich habe es wirklich verschlungen und es macht wirklich Spaß ins Bourbongeschäft einzutauchen. Leider fand ich etwas doof, dass Lane Lizzie oft außen vor lässt und sie dadurch oft nur eine Nebenrolle in der Handlung spielt.
Highsociety Dramatik über Dramatik in der Abwärtsspirale.
Seit Generationen handelt die Familie Bradford mit Bourbon und befindet sich an der Weltspitze. Grosser Reichtum und ein hohes Ansehen ist daher für sie eine Selbstverständlichkeit. Doch nichts scheint, wie es ist. Hinter der glänzenden Fassade verbergen sich Intrigen, Geheimnisse und Verrat. Als Lance Bradford nach Jahren wieder nach Hause kommt, bekommt er dies am eigenen Leib zu spüren. Der Auftakt der Trilogie rund um die Bourbon-Dynastie Bradford bringt eine Enthüllung nach der anderen. Den Schreibstil fand ich gut flüssig lesbar und man taucht nach und nach in den Sumpf der Familie ab, aber ich habe zum Teil das Gefühl, dass die Autorin etwas zu viel Drama aufbauen wollte. So ging der Aufbau einiger Charaktere in meinen Augen etwas verloren. Trotzdem muss ich wissen, wie es im nächsten Band weitergeht. Besonders nach dem Cliffhanger, der am Ende Böses ahnen lässt. Mein Fazit: Ein Auftakt, der mit viel Dramen, Traumata, Sexyness und Thrillergefühl daherkommt, aber auch neugierig auf den weiteren Verlauf macht. 4 Sterne.

Ich habe es wirklich ewig vor mir hergeschoben Bourbon Kings zu lesen. Mir haben zwar so viele erzählt, dass dieses Buch wirklich gut sein soll, doch das hat mich nur noch mehr abgeschreckt. Denn ich hatte in letzter Zeit zu viele Bücher an die ich hohe Erwartungen hatte, die mich dann aber leider ziemlich enttäuscht haben. Das selbe wollte ich nicht auch noch mit diesem Buch erleben. Doch als ich es dann endlich begonnen habe, war ich wirklich positiv überrascht. Die Familie Bradford ist seit Jahrzehnten im Bourbon Geschäft tätig, was ihnen Reichtum und Anerkennung in Kentucky eingebracht hat. Doch als der verlorene Sohn Tulane nach zwei Jahren auf das Anwesen der Familie nach Easterly zurückkehrt, fängt diese sorgsam aufgebaute Fassade der Familie zu bröckeln. Denn mit Lane kehrt auch die Vergangenheit nach Easterly zurück, weshalb seine Rückkehr an niemanden spurlos vorbeigehen wird. Nicht an Lizzie, seiner großen Liebe, wegen der er vor zwei Jahren das Familienanwesen verlassen hat. Nicht an seiner hartherzigen Ehefrau Chantal. Oder an seinem verbitterten älteren Bruder Edward. Und vor allem nicht an dem strengen Oberhaupt der Familie, ein Mann ohne Moral und Skrupel. Und nach und nach wird klar, dass das Leben auf Easterly sich für immer ändern wird. "Lane, selbst wenn du niemals hierher zurückkommst, du wirst nie frei sein von diesem Haus, diesen Leuten. Es ist deine Familie, das, was dich im Innersten ausmacht." Bei Bourbon Kings wird man förmlich mit einer Flut an Protagonisten überschwemmt, Es gibt so viele Personen die diese Geschichte erzählen, dass ich im ersten Moment etwas überfordert war und mich erst ein paar Kapitel an diesen ständigen Wechsel gewöhnen musste. Denn die Geschichte wird zwar hauptsächlich von der Familie Baldwin erzählt, Lane und seine zwei Geschwister Edward und Gin, aber auch Charaktere wie Lizzie und andere Charaktere kommen zu Wort. Doch trotz all der erzählenden Charaktere sind wohl Lane und Lizzie die Hauptprotagonisten. Die beiden haben eine ziemlich komplizierte Vergangenheit und haben sich seit zwei Jahren, seitdem Lane nach New York abgehauen ist, nicht mehr gesehen. Doch Lane ist nach seiner Rückkehr fest entschlossen, die Sache mit Lizzie wieder auf die Reihe zu bringen. Denn er ist nicht willens, seine große Liebe noch ein weiteres mal zu verlieren. "Gott, es gab so viele Gründe, weshalb Lane nicht nach Easterly zurückkehren wollte. Und nicht alle davon hatten etwas mit der Frau zu tun, die er liebte und verloren hatte." Aber Lane ist nicht der einzige Bradford den wir kennenlernen. Auch seinen älteren Bruder Edward und Sutton kommen zu Wort. Und diese Geschichte ist durch Edward wohl sogar noch interessanter. Denn als ältester Sohn wurde Edward von klein auf darauf vorbereitet, das Familienunternehmen einen Tages zu übernehmen. Doch heute ist er nur noch ein gebrochener Mann, der ohne Alkohol nicht mehr leben kann und seiner Liebe zu Sutton hinterher trauert. Und das wurde womöglich alles durch seinen Vater selbst ins rollen gebracht. Und zum Schluss gibt es dann noch Gin, die jüngste der vier Geschwister (Max, wird in diesem Buch nur am Rande erwähnt, hat aber selber keinen Auftritt). Sie ist eine Frau, die weiß was sie will und wie sie es bekommen kann, doch auch eine Frau die schon vor langem jeden Respekt vor sich selbst verloren hat. Sie schläft mit so ziemlich jedem Mann, auch wenn sie seit Jahrzehnten in einen einzigen Mann verliebt ist und sich mit ihm ein Katz-und-Maus-Spiel liefert. Denn Gin und Samuel T. können einfach nicht miteinander aber auch nicht ohne einander. Obwohl sie mehr verbindet als Samuel T. denkt. "Unwissenheit wird nichts ändern. Wir müssen herausfinden, was vor sich geht. Ich muss irgendwie die Wahrheit erfahren." Lane war mit Abstand mein liebster Charakter der Familie, gleich gefolgt von Edward. Aber kennt ihr solche Bücher, wo euch am Ende der Kopf schwirrt? Es passiert einfach so viel, dass ihr kaum hinterherkommt? Genau das ist mir bei Bourbon Kings passiert. Es geht einfach so viel vor in diesem Buch. So viele Charaktere, die ihre Probleme haben. So viele verschiedene Handlungsstränge die erzählt werden. Und vor allem strotzt dieses Buch nur so vor DRAMA! Dennoch ist es bewundernswert, wie J.R. Ward es schafft, diese vielen verschiedenen Aspekte unter einen Hut zu bekommen, und daraus auch noch eine runde und mitreißende Story zu konstruieren. Alles in allem war Bourbon Kings ein wirklich großartiges Buch, welches mich total überrascht hat. Und auch wenn ich bezweifle, dass ich mich noch an jede Einzelheit erinnern werde, wenn ich das zweite Buch der Reihe lesen werde, bin ich total gespannt, wie es weiter geht. Denn die Bradfords von Kentucky haben ein riesiges Suchtpotenzial mit all ihren dunklen Geheimnissen, Intrigen, Skandalen und heimlichen Liebschaften.
Trash-Tv trifft auf ganz viel „Sünde“
Vorweggenommen: Trash-Tv ist hier nicht unbedingt negativ gemeint. Das Buch hatte beim Lesen für mich nur eben die Wirkung von Trash-TV. Ich habe mich immer wieder die folgenden Dinge gefragt: „Was zur Hölle lese ich da?“, „Wieso lese ich das?“ und „Wieso kann ich nicht aufhören weiterzulesen?“. Es ist sehr sehr viel Drama passiert. Zu viel Drama und Handlungsstränge, um das gut zusammenfassen zu können. Daher keine Ahnung, was das alles inhaltlich war und dennoch hat es irgendwie Sinn ergeben. Und da es der Autorin noch nicht genug mit dem Drama war, wurde in den unrealistischsten und unpassendsten Szenen eine „Sexy-Time“ hinzugefügt. Wie? Du sahst in deinem Auto, ein Baum ist im Sturm direkt vor deinem Haus drauf gefallen und du wirst von dem Typen gerettet, der nur Drama bedeutet? Auf gehts das Blut abduschen und schon kannst du nur noch daran denke mit deinem Retter zu schlafen. Dreimal. Die Wandlung am Ende war für alles was vorher passiert ist wirklich kurz und es gab einige inhaltliche Ungereimtheiten (kann auch sein, dass ich das alles nicht passend auffassen konnte). Da ich die anderen beiden Bände der Reihe hier stehen habe, werde ich die natürlich auch noch lesen. Empfehlen würde ich das ganze jedoch nicht. Außer man mag die Mischung aus Drama, Sexy Time und Trash-TV.

Fuuuh....eine Reihe wieder ganz nach meinem Geschmack. Ich gebe zu, dass ich mich anfangs schwer getan hab. Die Luxuswelt ist nicht meine und wird nie meine sein. Aber hier geht es um Familienintrigen, Liebesromane, Menschen welche sich verloren hatten und wiedergefunden haben...ein Hauch von "Shades of Grey" dabei...jepp...bin angekommen in der Trilogie. Und nach lesen des ersten Bandes bestätigt sich das was ich immer sage... EHRLICHKEIT IST ALLES.
Drama Pur...
"Bourbon Kings" Band 1 von @jrwardauthor aus dem @lyx_verlag 🥃🥃🥃 Inhaltsangabe: Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse ... _________ Ich habe das Buch mit @hortensia13reads über @reado_official in einem Buddy Read gelesen. Sie hat es bis Ende durchgezogen...Ich habe Abgebrochen... 🙈 Vorran weg: ich glaube es liegt einfach an meinem verändertem Lesegeschmack. Mit 16 hätte ich dieses ganze künstlich aufgebauschte, total übertriebene Drama um Drama geliebt. Aber mitterlweile nervt mich sowas nur. Ich habe auch etwas gebraucht um mich überhaupt mit den Figuren zu arrangieren und so manche Wendung kam zwar überraschens, aber war auch irgendwo schon absehbar. Desweiteren wurden mir zu viele Sichtweisen auf einmal geöffnet. Ja irgendwo überschneiden sie sich oder laufen parallel. Aber so manches Kapitel hätte man kürzen oder komplett streichen können. Über das Ende kann ich leider nichts sagen. Für jemanden der solche Drama Love storys liebt, ist das Buch perfekt. Ich allerdings bin dem wohl entgültig entwachsen...
Kurze Inhaltsangabe: Familie Bradford und das Leben auf Easterly könnte verrückter eigentlich nicht sein: Der Hausherr ist ein Tyrann, der seiner Familie und den Angestellten das Leben schwer macht, seine Frau flüchtet sich in ein von Drogen erzeugtes Delirium, der älteste Sohn Edward ist nach seiner Entführung verkrüppelt, verbittert und alkoholsüchtig, Lane schlägt sich mit seiner zukünftigen Exfrau herum, die nicht daran denkt jemals auszuziehen, der jüngere Sohn Max ist spurlos verschwunden, die einzige Tochter Gin soll zwangsverheiratet werden, Miss Aurora, die Ziehmutter, leidet an Krebs, die Buchhalterin begeht Selbstmord und um dem ganzen noch ein Krönchen aufzusetzen, muss das jährliche Derby geplant und eine gute Show inszeniert werden. Meine Meinung: Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Wie ein Puzzle fügt sich so nach und nach alles zu einem großen Ganzen zusammen. Anfangs tat ich mir mit dieser Schreibweise allerdings etwas schwer. Zum Einen hatte ich den Eindruck, ich hätte viel verpasst. Es schien, als wäre ich bei Band 2 eingestiegen – doch eigentlich sollte mich das nicht überraschen. Die Protagonisten sind zur erfrischenden Abwechslung mal keine Jugendlichen, sondern Ü30er, die eben eine mehr oder minder verzwickte Vergangenheit haben, über die man im Laufe des Buches mehr und mehr erfährt. Zum Anderen wirken die einzelnen Handlungsstränge wie mehrere parallel laufende Geschichten, von denen keine so richtig ausgebaut wird. Bei über 500 Seiten Lesespaß hätte ich mir ein wenig mehr Handlung und vielleicht die ein oder andere Intrige weniger gewünscht, um wirklich mit den Protagonisten mitfiebern zu können. Das Ganze Hin und Her zwischen Lane und Lizzie war zum Beispiel unnötig. Die Geschichte hätte auch ohne ihre Vorgeschichte gut funktioniert und wäre dann vielleicht etwas weniger selbstmitleidig geworden. Ansonsten fand ich alle Charaktere sehr lebensecht und gut entwickelt! Selbst die kleinsten Nebencharaktere kaufte ich Ward ohne zu zögern ab. Jeder Charakter hat etwas Interessantes an sich, über das man mehr erfahren möchte, unabhängig davon, ob er einem sympathisch ist oder nicht. Thematisch war alles dabei, was man sich von einer Seifenoper erhoffen könnte: Drogen, Alkohol, falsche Anzeigen bei der Polizei, Teenagerschwangerschaften mit verschwiegenen Vaterschaften, Schwangerschaften mit unklaren Babydaddies, jede Menge Hass und Liebe, dazu erzwungene Ehen, erzwungener Sex, Ehebruch und versuchter Kindsmord sowie Abtreibungen, Aufopferung, Gewalt, Selbstmord und Mord. Whewww, das muss man erstmal verarbeiten. Während ich bei Abbi Glines‘ Rush of Love – Verführt die Tatsache anprangerte, dass die Protagonisten ungeschützten Sex haben und dies ein absolut furchtbares Vorbild für junge Leser ist, stört es mich bei diesem Buch nicht allzu sehr. Denn ich schätze das Leserpublikum wesentlich älter (und hoffentlich weiser) ein als bei den üblichen New Adult-Stories. Auch die Protagonisten sind hier viel älter und treffen ihre eigenen Entscheidungen. Trotzdem merkwürdig, dass es nicht noch mehr Bradford-Kinder und -kindeskinder gibt. Aber wer weiß, vielleicht wartet Band 2 ja genau damit auf! Der Auftakt der Trilogie bekommt von mir glatte 4 von 5 Sternen. Er konnte mich nicht vollends mitreißen. Stattdessen musste ich in die Geschichte hineinwachsen. Letztendlich konnte das Buch mich aber überzeugen.
Schniiief....und schon das nächste Band fertig...und ich will jetzt schon, dass es nicht endet. Ich liebe Lane und seine Lizzi. Sie kämpfen gemeinsam gegen den Rest der Welt und für alles was ihnen heilig ist. Zwar in Dimensionen von denen ich höchstens träume...aber Liebe heilt und rettet alles ❤️❤️❤️ Ich hab oft gelacht und auch ne Menge Tränchen verdrückt... ich freue mich schon auf den (leider) letzten Band...schniiiief
Unerwartet
Der Klappentext hat nicht mal annähernd beschrieben was in dem Buch passiert. Ich dachte es wäre so eine typische Young Adult Geschichte und stand so oft davor es auszusortieren. Zum Glück habe ich das nicht gemacht! Es ist so unglaublich spannend. Es passieren so viele unerwartete Dinge. Bis zum Schluss spannend! Ich kann es kaum erwarten den zweiten zu lesen.
Der zweite Teil knüpft genau an das Ende von Teil 1 an und baute sich langsam auf, wodurch er sich steigerte bis zum Schluss. Mich konnte die Geschichte mit ihrer Mischung aus Spannung, macht, Drama, Liebe, Verrat, Lügen, Geheimnisse und Zusammenhalt absolut begeistern und noch mehr fesseln. Es geht zwar in erster Linie um Liebe, Gefühle, Geld und die Machenschaften aus der Vergangenheit, trotzdem war es keine trockene Geschichte,. Ich wurde absolut in Lane's Kampf die Familie zu retten reingezogen und verfolgte alles mit Spannung mit . Natürlich gab es auch einige Überraschung , womit man am Anfang nicht gerechnet hat. Der zweite Teil bekommt natürlich eine Leseempfehlung von mir😄
Ne. Ne. Einfach nur Ne. Es war einfach so langweilig. Und komplett uninteressant. Also ich hatte an sich keine großen Erwartungen an das Buch, aber ich hatte mich sehr drauf gefreut es zu lesen. Naja. Durch die ganzen Perspektivwechsel(vier dauernd und dann noch irgendwelche anderen Menschen) kam für mich die Story einfach null in Fahrt. Es war einfach unspektakulär. Und das Ende. Meh. Jetzt mal ganz ehrlich, wieso fällt der Polizei bitte an einer Leiche nicht auf das ein Finger fehlt. Und dann findet man ihn ganz zufällig auf dem Grundstück. Ja klar. Die Liebesstory war, puh, langweilig. Ein ewiges hin und her. Und einfach das gleiche Motiv, weswegen sie sich das erste Mal getrennt haben, wurde einfach nochmal genommen. Hätte man sich da nicht was anderes einfallen lassen können. Das einzig positive an diesem Buch für mich war Miss Aurora und der Bezug am Anfang auf Downton Abbey :D Ich bezweifle das ich die Bücher noch weiter verfolgen werde. Aber mal sehen. 1 1/2 Sterne
https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/02/10/rezension-bourbon-kings/ Meine Gedanken zum Buch: Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich das Buch überhaupt lesen soll, da mich der Klappentext bereits skeptisch gemacht hat aufgrund des Themas. Aber ich bin ein riesiger Fan der Black Dagger Reihe und alles aus Wards Feder muss doch genial sein – zumindest dachte ich mir das. Leider was das nicht ganz der Fall. Zuerst bin ich sehr neutral in die Geschichte gestartet. Sofort fällt der gewohnt gut geschriebene Text auf, der zwar durch lange Sätze besticht, aber dennoch nicht zu überladen und mit schönen Beschreibungen gut zu lesen ist. Immerhin ist es ein Erwachsenen- und kein Jugendbuch, daher hatte ich damit auch keine Probleme. Was mir jedoch schon eines gemacht hat, waren die ganzen Beschreibung über die Klamotten, über das Haus, über den Reichtum, über diesen SchnickSchnack usw. usf. Ellenlagen Auflistungen und genaue Details, die mir allesamt total egal waren und für mich nicht nur den Lesefluss gestört haben, sondern auch sehr zäh und langweilig waren. Manche Passagen habe ich daher ab der Hälfte nur noch überflogen. Das war mir einfach zu viel Prunk. Was auch mein zweiter Kritikpunkt ist, oder einfach der Grund, warum es mir nicht gefallen hat. Es war eine Buchform der Serien „Reich und Schön“, „Revenge“ oder „Dallas“ – was mich schon im Fernsehen nicht anspricht und dann auch noch ewig davon zu lesen – nein dank. Leider nichts für mich. Dafür fand ich es sehr gut gemacht und war es auch schon immer so von Ward gewohnt, dass man aus mehreren Perspektiven lesen konnte. Zwar sind die Hauptpersonen eindeutig der reiche Firmensohn der Bourbon Dynastie – Lane sowie die für die Gärten angestellte Lizzie, jedoch kamen auch zwei, drei andere Figuren zu Wort. Dennoch konnte mich keiner so richtig von sich überzeugen. Gerade einmal Lane, der zu Beginn noch etwas passiv war, hat sich zu einem interessanten Charakter, der anpackt gemausert. Lizzie packt zwar in ihrer Arbeit genauso an, aber sie ist leider so ein Mäuschen, die bei Problemen oder Missverständnissen nicht redet, sondern einfach davonläuft und die Sache dann ignoriert. Was mich persönlich irre macht.
Rezension – Bourbon Kings – J.R.Ward Inhalt: Eine mächtige Dynastie: skrupellose Machtspiele und verbotene Gefühle Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse … Das Cover ist in Violett und Schwarz gehalten dennoch eher schlicht als richtig auffällig. Meinen Geschmack trifft es eher nicht, da es mir zu düster wirkt, was wiederum für den Inhalt des Buches ziemlich passend ist. Meine Meinung: Frau Ward und ich sind alte bekannte, viele ihrer Black Dagger Brüder stehen in meinem Regal und wenn ich eines ihrer Bücher in die Hand nehme, dann habe ich es meistens am nächsten Tag durchgelesen. Bourbon Kings allerdings ist anders...Schon die Seitenanzahl umfasst ca. 2 Black Dagger Romane (Der alten Auflage), das Genre ist natürlich komplett anders : Auf der Lyx-Homepage als Liebesroman angegeben, tendiere ich eher zum Liebesdrama. Ich habe das Buch mit dem Hintergedanken an Black Dagger begonnen und somit war es nicht verwunderlich, dass ich nach einigen Seiten gemerkt habe, dass das Buch mir irgendwie nicht gefällt. Da ich viele positive Meinungen zum Buch gelesen habe, habe ich also nicht aufgegeben sondern weiter gemacht. Es hat ca. 200 Seiten gebraucht um mich zu überzeugen! Die vielen verschiedenen Namen und den dazugehörigen Lebensläufen, haben mich herausgefordert und meiner Meinung nach den Lesefluss etwas gestört. Nachdem der Knoten geplatzt war, konnte ich es kaum erwarten weiterzulesen, dachte ich... ich musste das Buch aus der Hand legen und danach hat es eine Woche gedauert, bis ich wieder Lust hatte es weiterzulesen und dann war das Buch schon blitzschnell zu ende. Eine Geschichte voller Intrigen, Geheimnisse und Machtkämpfe rund um ein Familienimperium. Zwischendrin die Liebenswerte Gartengestalterin Lizzie, ihre verlorene Liebe Lane und ganz viel Drama. Wenn ich mir eine Südstaaten Familie mit eigenen Imperium vorstelle, dann witzigerweise genauso wie sie hier dargestellt werden. Das Buch ist toll geschrieben und die Intrigen sind so spannend und verworren gesponnen, dass man garantiert daran zu knabbern hat. Für mich war es leider nur begrenzt was, ich stehe nicht auf diese dramatischen Familienfehden, dennoch konnte das Buch für meine Unterhaltung sorgen! Ob ich den Nachfolger kaufen und lesen werde, muss ich dann wohl spontan entscheiden.
Fand die Hauptcharaktere nicht besonders liebenswürdig und generell die Misskommunikation. <spoiler>Ausschlaggebend war allerdings die Sexszene in der Sutton mit Edward schläft obwohl er sturzbetrunken ist (und eigentlich davon ausgeht mit einer Prostituierten zu schlafen, was sie zwar nicht weiß aber nun). Es ist keine wirkliche Vergewaltigung aber fühlt sich irgendwie lowkey ein bisschen rapey an aber wird nicht wirklich als nicht okay behandelt? War mir unangenehm und war so der letzte Tropfen.</spoiler>
Die vielen Machenschaften und familiären Dramen, gepaart mit unglücklicher und unerfüllter Liebe. Eine Kombination vom feinsten. Zu den Protagonisten kann ich nur sagen, dass sie einem alle unter die Haut gehen. Jeder auf seine Art, positiv oder negativ. Am Anfang tut man sich etwas schwer die verschiedenen Personen und handlungsstränge, sowie die vielen perspektivwechsel zusammenzuführen. Im großen ganzen eine Empfehlung von mir 😀
Leider konnte mich das Buch kaum überzeugen. Es hat mir viel zu lange gedauert, bis ich in die Geschichte rein gekommen bin. Und meiner Meinung nach gab es zu viele verschiedene Perspektiven. Außerdem gab es nur sehr wenige Szene, die mich fesseln konnten. Ich weiß noch nicht ob ich diese Reihe weiter verfolgen werde.
Kurze Inhaltsangabe: Familie Bradford und das Leben auf Easterly könnte verrückter eigentlich nicht sein: Der Hausherr ist ein Tyrann, der seiner Familie und den Angestellten das Leben schwer macht, seine Frau flüchtet sich in ein von Drogen erzeugtes Delirium, der älteste Sohn Edward ist nach seiner Entführung verkrüppelt, verbittert und alkoholsüchtig, Lane schlägt sich mit seiner zukünftigen Exfrau herum, die nicht daran denkt jemals auszuziehen, der jüngere Sohn Max ist spurlos verschwunden, die einzige Tochter Gin soll zwangsverheiratet werden, Miss Aurora, die Ziehmutter, leidet an Krebs, die Buchhalterin begeht Selbstmord und um dem ganzen noch ein Krönchen aufzusetzen, muss das jährliche Derby geplant und eine gute Show inszeniert werden. Meine Meinung: Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Wie ein Puzzle fügt sich so nach und nach alles zu einem großen Ganzen zusammen. Anfangs tat ich mir mit dieser Schreibweise allerdings etwas schwer. Zum Einen hatte ich den Eindruck, ich hätte viel verpasst. Es schien, als wäre ich bei Band 2 eingestiegen – doch eigentlich sollte mich das nicht überraschen. Die Protagonisten sind zur erfrischenden Abwechslung mal keine Jugendlichen, sondern Ü30er, die eben eine mehr oder minder verzwickte Vergangenheit haben, über die man im Laufe des Buches mehr und mehr erfährt. Zum Anderen wirken die einzelnen Handlungsstränge wie mehrere parallel laufende Geschichten, von denen keine so richtig ausgebaut wird. Bei über 500 Seiten Lesespaß hätte ich mir ein wenig mehr Handlung und vielleicht die ein oder andere Intrige weniger gewünscht, um wirklich mit den Protagonisten mitfiebern zu können. Das Ganze Hin und Her zwischen Lane und Lizzie war zum Beispiel unnötig. Die Geschichte hätte auch ohne ihre Vorgeschichte gut funktioniert und wäre dann vielleicht etwas weniger selbstmitleidig geworden. Ansonsten fand ich alle Charaktere sehr lebensecht und gut entwickelt! Selbst die kleinsten Nebencharaktere kaufte ich Ward ohne zu zögern ab. Jeder Charakter hat etwas Interessantes an sich, über das man mehr erfahren möchte, unabhängig davon, ob er einem sympathisch ist oder nicht. Thematisch war alles dabei, was man sich von einer Seifenoper erhoffen könnte: Drogen, Alkohol, falsche Anzeigen bei der Polizei, Teenagerschwangerschaften mit verschwiegenen Vaterschaften, Schwangerschaften mit unklaren Babydaddies, jede Menge Hass und Liebe, dazu erzwungene Ehen, erzwungener Sex, Ehebruch und versuchter Kindsmord sowie Abtreibungen, Aufopferung, Gewalt, Selbstmord und Mord. Whewww, das muss man erstmal verarbeiten. Während ich bei Abbi Glines‘ Rush of Love – Verführt die Tatsache anprangerte, dass die Protagonisten ungeschützten Sex haben und dies ein absolut furchtbares Vorbild für junge Leser ist, stört es mich bei diesem Buch nicht allzu sehr. Denn ich schätze das Leserpublikum wesentlich älter (und hoffentlich weiser) ein als bei den üblichen New Adult-Stories. Auch die Protagonisten sind hier viel älter und treffen ihre eigenen Entscheidungen. Trotzdem merkwürdig, dass es nicht noch mehr Bradford-Kinder und -kindeskinder gibt. Aber wer weiß, vielleicht wartet Band 2 ja genau damit auf! Der Auftakt der Trilogie bekommt von mir glatte 4 von 5 Sternen. Er konnte mich nicht vollends mitreißen. Stattdessen musste ich in die Geschichte hineinwachsen. Letztendlich konnte das Buch mich aber überzeugen.
2.5 Auf Bourbon Kings war ich sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich irgendwie fasziniert. Die Black Dagger Reihe der Autorin habe ich angefangen, aber sehr schnell abgebrochen, weil es überhaupt nicht meins war, ich wollte ihr aber mit dieser Reihe noch eine Chance geben. Der Einstieg war für meinen Geschmack sehr schleppend. Es hat unglaublich lange gedauert bis mal was passiert und bis dahin plätscherte die Handlung die meiste Zeit nur so vor sich hin. Außerdem habe ich einige Zeit gebraucht mich in der Geschichte zurechtzufinden, da es doch eine Vielzahl an Namen gab, die man erstmal zuordnen musste. Erst in der zweiten Hälfte ist dann ein bisschen mehr passiert und ich bin dann auch ein wenig besser vorangekommen. Wirklich mitreissen konnte ich mich das Buch leider trotzdem nie und auch die Charaktere sind mir nur bedingt ans Herz gewachsen, da fehlten die Emotionen und die Möglichkeit mitzufiebern. Der Schreibstil war zwar flüssig und gut zu lesen, aber die Geschichte konnte leider nicht genug Interesse wecken, um sie in den weiteren Teilen zu verfolgen.
„Bourbon Lies (Bourbon 3)“ von J.R. Ward Verfasser der Rezension: Silvana Preis TB: € 12,90 Preis eBook: € 9,99 Seitenanzahl: 447 Seiten lt. Verlagsangabe ISBN: 978-3-7363-0403-1 Erschienen am: 24.11.2017 LYX Verlag by Bastei Lübbe =========================== Klappentext: Das furiose Finale der Bourbon-King-Reihe Lane Baldwine hat sich nie an der Spitze des Bourbon-Imperiums gesehen. Doch nach dem Tod des Patriarchen findet er sich in der Rolle des Familienoberhaupts und als Leiter der Bradford Bourbon Company wieder. Eine Position, die eigentlich seinem älteren Bruder Edward bestimmt war. Allerdings sitzt dieser im Gefängnis, hat er doch den Mord an ihrem Vater gestanden. Überzeugt davon, dass Edward jemanden schützt, machen sich Lane und seine große Liebe Lizzie auf die Suche nach dem wahren Täter - nur um einem Geheimnis auf die Spur zu kommen, das ihre Welt für immer verändern wird. =========================== Achtung Spoilergefahr!!! =========================== Zum Inhalt: Die Bradfords kommen nicht zur Ruhe. Als sich herausstellt, dass der Tod des Patriarchen kein Suizid, sondern Mord war, geraten alle seine Kinder unter Verdacht. Jedes von ihnen hätte ein Motiv. Doch es ist schließlich Edward, der die Tat gesteht. Schützt er jemanden oder hat er seinen Vater tatsächlich vorsätzlich getötet? Während Edward in Haft ist, versucht Lane, die Familie zusammenzuhalten und das Bourbon-Imperium vor dem Ruin zu bewahren. Und obwohl er mit einem riskanten Pokerspiel das Schlimmste abgewendet hat, liegt das Schicksal der Firma nach wie vor in den Händen ihrer größten Konkurrentin: Sutton Smythe, Chefin der Sutton Distillery Corporation. Wird sie sich für ihr Unternehmen entscheiden oder siegt ihre Liebe zu Edward? Denn trotz aller Umstände fühlt sie sich nach wie vor unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Da trifft ein weiterer Schicksalsschlag die Familie, und nur ein Wunder kann die Bourbon Kings noch vor dem Untergang bewahren. =========================== Mein Fazit: Das Cover der Reihe sind alle sehr ähnlich gestaltet. Ich habe bereits die ersten beiden Teile gelesen und war dementsprechend neugierig auf das Finale. Der Schreibstil ist flüssig, emotional und spannend bis zum Schluss. Für mich definitiv der beste Teil dieser Reihe. Der Leser wird von einer in die nächste Handlung katapultiert. Und dabei wartet so manche Überraschung. Es gab traurige und schockierende Momente die mich das ganze Buch über haben mitfiebern lassen. Man lernt hier auch alle anderen Nebencharaktere besser kennen, sodass die ganze Story zum Ende schlüssig ist und keine Fragen mehr offen bleiben. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, da hier wirklich so viel passiert, dass man zu sehr spoilern würde. Ein mitfühlendes, spannendes und emotionales Finale das besser nicht hätte sein können. Wie bereits am Anfang erwähnt ist dieser Teil für mich mit Abstand der beste dieser Reihe. Daher eine ganz klare Leseempfehlung. 5 von 5 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀
„Bourbon Sins (Bourbon 2)“ von J.R. Ward Verfasser der Rezension: Silvana Preis TB: € 12,90 Preis eBook: € 9,99 Seitenanzahl: 536 Seiten lt. Verlagsangabe ISBN: 978-3-7363-0401-7 Erschienen am 28.06.2017 LYX Verlag by Bastei Lübbe =========================== Klappentext: Liebe und Verrat, Lügen und Geheimnisse Nach dem Tod des Familien Oberhaupts hängt die Bourbon-Dynastie der Bradfords am seidenen Faden. Der Patriarch hat nicht nur das Unternehmen hoch verschuldet hinterlassen, nun entpuppt sich sein vermeintlicher Selbstmord auch noch als Mord. Unter Verdacht gerät der älteste Sohn Edward, den sein Vater um alles gebracht hat, was die Zukunft für ihn bereithielt. Während sein jüngerer Bruder Lane alles daran setzt, das Familienunternehmen zu retten, liegt das Schicksal der Bradford Bourbon Company nun ausgerechnet in den Händen ihrer größten Konkurrentin, der Frau, die Edward über alles liebt, aber unerreichbar für ihn scheint … =========================== Achtung Spoilergefahr!!! =========================== Zum Buch: Nach dem Tod ihres Vaters stehen die Geschwister Lane, Edward und Ginny vor den Scherben ihrer Existenz. Als sich der Verdacht erhärtet, dass das Familienoberhaupt keinen Selbstmord begangen hat, sondern ermordet wurde, gerät jedes seiner Kinder unter Verdacht. Einen Grund, den Patriarchen zu töten, hatten alle: Ginny, die vom Vater in eine unglückliche Beziehung gezwungen wurde, während ihr Herz einem anderen gehört. Lane, dessen intrigante Noch-Ehefrau ein Kind von seinem Vater erwartet, und vor allem Edward, den er um alles betrogen hat, was die Zukunft für ihn bereithielt. Während jeder versucht, seine Unschuld zu beweisen, liegt das Schicksal der Bourbon-Dynastie in Lanes Händen, der alles riskieren muss, um das Familienerbe zu retten –nicht ahnend, dass längst jemand anders die Fäden zieht … =========================== Mein Fazit: Das Cover ist bis auf die Farbe fast identisch mit dem Vorgänger. Geschrieben ist in der dritten Person aus der Sicht verschiedener Protagonisten. Mich hat das schon in Teil 1 etwas gestört. Für mein persönliches Empfinden wurde dadurch das Lesen deutlich erschwert. Gut hat mir das Personenverzeichnis am Anfang gefallen. Der Einstieg in das Buch startet direkt mit einer Schrecksekunde. Danach hat es sich für mich extrem gezogen bis die Geschichte richtig Fahrt aufnahm war ich dann auch schon bei weit mehr als der Hälfte. Mir persönlich hat es zu lange gedauert bevor die Autorin wirklich zum Punkt gekommen ist. Ich hatte erwartet hier schon etwas mehr über den Mord zu erfahren was jedoch für mein Empfinden sehr im Hintergrund blieb. Die Autorin scheint sich dies für den Finalband aufzuheben. Die Charaktere waren ihren Rollen entsprechend dargestellt. Edward der noch immer schwer zu kämpfen hat. Er ertränkt seinen Kummer im Alkohol. Lane der gemeinsam mit Lizzie alles versucht um das Unternehmen zu retten. Richard ist auch hier kein Deut besser als in Teil 1. Das Verhältnis zwischen Gin und Amelia scheint sich auch hier nicht zu bessern. Es gibt noch immer viel zu viele Geheimnisse die entdeckt werden wollen. Miss Aurora ist die gute Seele des Hauses die alles irgendwie zusammenhält. Ich denke bei Max und Chantal kann der Leser in Teil 3 bestimmt noch die ein oder andere Überraschung erwarten. Für mich war der zweite Band schwächer als der erste, dennoch bin ich gespannt auf das Finale. 3 von 5 🍀 🍀 🍀
Diese Familie macht süchtig. Anfangs hatte ich ein bisschen Probleme mit der Erzählform, aber da hier zwischen den verschiedenen Protagonisten hin und her gesprungen wird, ist es okay so und man gewöhnt sich daran. Es dauerte eine Weile, bis alle Beteiligten beschrieben waren, wie alt sie sind und wie sie aussehen. Aber wenn man erstmal ins Geschehen eingetaucht ist und alle kennen gelernt hat, dann will man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Bin gespannt, wie es weitergeht...
Kentucky ist bekannt für drei Dinge: Bourbon, Pferderennen und Sport. Die Bradforts produzieren den besten Bourbon und schicken die besten Pferde ins Derby. Die Familie steht für altes Geld und der Clan wird vom Vater mit harter Hand geführt. Ein Notfall bringt Lane zurück in den Schoss der Familie. Dort trifft er neben seinem verhassten Vater, seiner Mutter, Ziehmutter, Schwester auch auf Lizzie. Die Frau, die sein Herz gestohlen hat und die er zu tiefst verletzt hat. Sie arbeitet für die Bradforts und weiß, dass ein Zusammentreffen mit Lane nicht einfach zu verarbeiten sein wird. Das Derby steht vor der Tür und alle Mitarbeiter müssen bis zum Umfallen Arbeiten, damit das jährliche große Fest der Bradforts gelingt. Kleinere Probleme tauchen auf, können zwar schnell geregelt werden, aber sie sind nur der Anfang. Wie hat es mir gefallen? Dass ich hier tatsächlich eine Rezension schreibe, grenzt fast an ein Wunder. Denn nach knapp 80 Seiten musste ich das Buch abbrechen. Soviel langweilige Beschreibungen rund um das Anwesen Easterly konnte ich kaum ertragen. Da ich jedoch ein riesiger Fan von J.R. Ward bin, wollte ich nicht so einfach aufgeben. Also habe ich das Wochenende genutzt, um mich nochmals auf die Geschichte einzulassen. Wenn ich über die ersten Seiten hinweg sehe, dann kann ich gestehen, dass mich die restliche Geschichte recht gut unterhalten konnte. Denver Clan und Dallas geben sich hier die Hand, spielen jedoch im tiefsten Süden der USA. Intrigen, Unglücke, Vergewaltigungen, Abtreibungen, ungewollte Schwangerschaften - hier findet man (fast) alles. Unsympathische Familienmitglieder dürfen natürlich nicht fehlen. Dunkle Familiengeheimnisse bilden den krönenden Abschluss. Somit ergibt sich eine interessanter und spannender Mix. So gesehen bin ich froh, dass ich mich durch den ersten Teil gequält habe, denn ich bin davon überzeugt, dass es noch weitere Enthüllungen geben wird. Also freue ich mich schon auf die Fortsetzung Ende Juni!
Absolut packendes Finale, das mich mit Spannung, Intrigen und Gefühlen, gefesselt hat. Dass man nicht jede Wendung im voraus kommen sieht, fand ich sehr gut, denn so wurde die Spannung aufrecht erhalten. Diese Geschichte ist voll gepackt mit Emotionen. Lizzie und Lane wachsen immer enger zusammen. Edward und Sutton finden am Ende zueinander. Wir lernen Maxwell kennen. Gin findet ihr Happy end. Trotz allem musste ich manchmal den Kopf schütteln... Dass sich erwachsene Menschen wie Teenager benehmen und nichts auf die Reihe bekommen... Ich kann die Reihe nur wärmstens empfehlen 😀👍
Ich bin selber verwundert, dass mir das Buch so gut gefallen hat, da ich eigentlich ganz andere Sachen lese. Aber diese Denver-Clan angehauchte skrupellose Dynastie voller Intrigen und Sex- und Machtspielchen hat mich irgendwie gecatcht. Die Handlung war wirklich VIEL. Am laufenden Band sind mehrere Dinge gleichzeitig passiert und wurden aus der Perspektive unterschiedlicher Figuren betrachtet. Ich kam nicht immer 100% mit, aber die Spannung hat es wieder wett gemacht.

"Bourbon Sins" ist der zweite Teil von J. R. Wards Reihe um die Bradford Familie, weshalb ich nicht groß auf den Inhalt eingehen werde. Auf jeden Fall geht die Geschichte um Lane, Lizzie, Edward und Gin weiter und es werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt, aber auch mehr und mehr emotionale Tiefen kommen an die Oberfläche. Ich bin, obwohl ich den ersten Teil sehr lange vorher gelesen habe, sehr gut in die Geschichte reingekommen. Sofort wusste ich wieder über alles bescheid und konnte mitfiebern und das nicht zu kurz. Die Handlung war wieder sehr spannend und flüssig geschrieben. Aber vorallem gefällt mir, dass die Geschichte aus so vielen Blickwinkeln erzählt wird und der Fokus nicht auf einem ganz bestimmten Protagonisten Paar liegt. Ich finde die Bücher dieser Reihe einfach großartig und freue mich auf den finalen Band.
Description
Das furiose Finale der
Bourbon-King
-Reihe
Lane Baldwine hat sich nie an der Spitze des Bourbon-Imperiums gesehen. Doch nach dem Tod des Patriarchen findet er sich in der Rolle des Familienoberhaupts und als Leiter der Bradford Bourbon Company wieder. Eine Position, die eigentlich seinem älteren Bruder Edward bestimmt war. Allerdings sitzt dieser im Gefängnis, hat er doch den Mord an ihrem Vater gestanden. Überzeugt davon, dass Edward jemanden schützt, machen sich Lane und seine große Liebe Lizzie auf die Suche nach dem wahren Täter - nur um einem Geheimnis auf die Spur zu kommen, das ihre Welt für immer verändern wird.
"Ein Roman voller Skandale, verbotener Liebe sowie Wendungen, die niemand kommen sieht!" FreshFiction
Spiegel-Bestseller-Serie
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Book Information
Author Description
J. R. Ward hat mehr als 20 Romane geschrieben, darunter die Nummer-1-New-York-Times- und Spiegel-Bestsellerreihe Black Dagger. Ihre Bücher wurden weltweit mehr als 15 Millionen Mal verkauft und erscheinen in 25 Ländern. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden der USA.
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Gelungener Abschlussband
Gerade habe ich nach vielen Jahren endlich den zweiten Teil dieser Reihe gelesen, da wollte ich die Gelegenheit nutzen auch gleich diesen dritten und finalen Band meinen gelesenen Schätzen hinzuzufügen. Ich will ehrlich mit euch sein, ich bin positiv überrascht worden. Was schlichtweg der Tatsache zuzuschreiben ist, dass ich bereits seit vielen Jahren Bücher von J. R. Ward lese und die letzten fünf, sechs Bücher leider nur noch sehr unterdurchschnittlich fand. Den zweiten Teil dieser Bourbon Kings Reihe fand ganz gut, war aber trotzdem unsicher, ob ich letztlich überzeugt werde. Offenbar muss ich davon ausgehen, dass J. R. Wards ältere Werke mir mehr zusagen, zumindest von dem was ich aktuell und in den letzten paar Monaten gelesen habe. Weiterhin erleben wir die Reihe aus vielen unterschiedlichen Sichtweisen, die aber alle die Familie Bradford betreffen. Da haben wir die vier Erben: Lane, Edward, Gin und Maxwell, deren Partner sowie einige andere Nebencharaktere, die den Verlauf der Geschichte positiv wie negativ beeinflussen. Ich hatte durchaus den Eindruck, dass einige Erzählstränge mehr Zeit gebraucht hätten, um mich zu überzeugen. Es gibt viele Momente, wo sich die Geschehnisse überschlagen und ebenso das Verhalten der Protagonisten. Ich hätte mir gewünscht, dass gewisse Momente länger ausgekostet worden wären, mehr Raum gebraucht hätten um zu strahlen und die Tiefe der Geschichte und der Charaktere zu verdeutlichen. Beispielsweise die Offenbarung des Mörders, Max Wiederkehr, Edwards Liebesgeständnis oder auch andere viele kleine Elemente, die absolut in die richtige Richtung gehen. Manche Sachverhalte, gerade was die Gedankenwelt der Männer angeht wirkten auf mich sehr plump. Gerade wenn Frauen sowie der scheinbar immer präsente und im Vordergrund stehende Geschlechtstrieb in den Gedanken auftauchten, saß ich manchmal vor diesem Buch und musste das Augenrollen echt unterdrücken, weil ich mir schlichtweg weniger Fokus auf das Körperliche gewünscht hätte. Eigentlich mag ich den Schreibstil der Autorin in vielen Punkten wirklich gerne. Die Dialoge sind dynamisch, authentisch und humorvoll. Es gibt schöne Beschreibungen des Anwesens und der Umgebung und doch nagt an meiner Meinung die Tatsache, dass am laufenden Band irgendwelche Vergleiche herangezogen werden, die ich – wahrscheinlich – durch die Übersetzung aus dem Amerikanischen so nicht verstehen konnte und die Tatsache, dass sie es offenbar nie müde wird irgendwelche Marken zu nennen. Es ist mir egal, ob die Zahnpasta von Colgate oder XYZ ist, es interessiert mich nicht, dass jemand zum zweimillionsten Mal seine Ray-Ban-Sonnenbrille aufsetzt oder dergleichen. Darüber hinaus? Gab es tatsächlich einige Momente, die mich zu Tränen rühren konnten. Gerade Miss Aurora – quasi die Ziehmutter der Bradfords - war so eine herzliche und großartige Seele, dass alle Gespräche, alle Geständnisse, alle Personen egal wie sehr involviert mich begeistert haben. Und da zeigt sich auch deutlich das Talent der Autorin Gefühle authentisch und ehrlich zu vermitteln. Fazit Ein schöner Abschlussband, wenngleich immer noch weit von einem persönlichen Highlight entfernt. Ich möchte behaupten, dass mir dieser Band von allen dreien am besten gefallen hat, auch wenn der Inhalt doch sehr schnelllebig und kurzweilig ist. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
Es geht spannend weiter
Zum Ende des Jahres habe ich beschlossen einige Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher zu befreien, die schon einige Jahre dort verweilen. Den ersten Band habe ich demnach zum damaligen Erscheinungstermin gekauft, was mich jetzt allerdings nicht davon abgehalten hat diesen zweiten Band in die Hand zu nehmen. Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass ich so schnell wieder Zugang zur Geschichte gefunden habe. Viele Geschehnisse werden zum Glück nochmals kurz angeschnitten und auch das kurze Personenregister zu Beginn hat tatsächlich geholfen sich zurecht zu finden. Wer viele parallellaufende Erzählstränge nicht mag, wird mit dieser Autorin wohl niemals glücklich. Ich kenne genug andere Bücher von J. R. Ward um zu wissen, dass beinahe alle ihre Geschichten mehr als einen einzelnen Erzählstrang haben. So auch hier, wir begleiten nicht nur Lane und Lizzie, sondern ebenso Edward und Sutton, Gin und Samuel, und Maxwell, der noch fehlende Baldwine Spross ist gegen Ende des Buches ebenso mit von der Partie. Ihr seht, es gibt viele Charaktere, viele unterschiedliche Blickwinkel, aber ebenso viele Geheimnisse, massenhaft Probleme, die das Unternehmen der Baldwines betreffen und irgendwie kommt immer noch was obendrauf. Mich so richtig mit einem der Charaktere anfreunden konnte ich noch nicht. Es gab viele gefühlvolle Momente, aber ebenso Ereignisse, wo ich über die Protagonisten nur den Kopf geschüttelt habe. Manche Reaktionen waren total übertrieben, manche dagegen fehlte die Überzeugungskraft und das Feuer. Beispielsweise das Wiedersehen von Lane und Max. Jahrelang haben sie einander nicht gesehen, da wirkte das erste Treffen so unscheinbar, so schnell abgekanzelt und das fand ich echt schade. Trotzdem kann ich zugeben, dass ich die Gruppendynamik immer wieder sehr genossen habe. Gerade Lane und Lizzie geben einander so viel Kraft in dieser schweren Zeit und lockern die vielen Notfälle auf. Außerdem bin ich froh, dass neben Lane auch endlich andere der Charaktere anfangen ihr Verhalten in Frage zu stellen, gerade Gin, mit der ich bisher herzlich wenig anfangen konnte scheint endlich etwas aufzuwachen. Auch der vermeintliche Selbstmord des Oberhauptes der Familie nimmt eine wichtige Rolle ein, denn wie so oft sind die Dinge nicht wie sie scheinen. Ich glaube nicht, dass derjenige, der den Mord gestanden hat es wirklich getan hat, werde mich hier allerdings mit meinen Vermutungen zurückhalten. Da ich diesen Band ganz gerne mochte und den dritten ohnehin bereits vor Jahren gekauft habe, weiß ich schon, welches Buch mich als nächstes durch die Woche begleitet. Fazit Als zweiten Band dieser Trilogie greift "Bourbon Sins" viele Elemente des ersten Teils auf und weitet diese aus – zwar liegen einige Jahre zwischen mir und dem Start in diese Reihe und doch konnte ich mich problemlos zurecht finden und bin sehr gespannt, wie diese Geschichte letztlich ausgeht. Von mir gibt es 3,5 bis 4 von 5 Sternen.
Gute Ansätze und interessante Nebenfiguren, aber stilistisch nicht immer überzeugend. Der Roman bleibt insgesamt „ganz okay“, ohne wirklich zu begeistern.
Der Beginn wirkt klischeehaft: Eine arme Gärtnerin trifft auf den reichen Erben einer dekadenten Südstaatenfamilie mit oberflächlicher Ehefrau – vieles liest sich zunächst wie eine zu glatt polierte Soap im Luxusmilieu. Die Geschichte entwickelt sich im Verlauf und zeigt durchaus spannende Ansätze. Stilistisch hat mich das jedoch nicht vollständig überzeugt, auch wenn der Erzählstil grundsätzlich zur Geschichte passt. Der Roman richtet sich klar an Leser:innen, die sich gern treiben lassen, wenig hinterfragen und Freude an dramatischen Zuspitzungen haben. Wer sich emotional fallen lassen möchte und klassische Muster in luxuriösem Setting schätzt, dürfte hier gut unterhalten werden. Insgesamt ein solider, unterhaltsamer Roman, der leider mehr Tiefe andeutet, als er letztlich einlöst.
Ich bin mir nicht sicher
Ich bin mir momentan einfach nicht sicher, wie ich den zweiten Band finden soll. Einerseits ist er echt spannend und es passiert sehr viel und andererseits passiert wiederum gar nichts. Auch mit der Familie kann ich mich noch nicht so ganz anfreunden. Irgendwie gibt es mir zu viele Hauptcharaktere. Ich freue mich aber trotzdem auf den dritten Band, da ich unbedingt wissen will, wie es ausgehen wird und wie die Familie mit all dem umgehen wird.
Was ein Abschluss
Dieses Buch hat mir von den drei Bänden am besten gefallen! Endlich hat alles einen Sinn ergeben, es hat eine Wandlung gemacht, die ich nicht habe kommen sehen und vor allem wurden alle offenen Fragen beantwortet. Wie auch in den beiden vorherigen Bänden muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir das ein paar zu viele Protagonisten und auch Perspektivenwechsel waren. Man hat sich gerade wieder in die Person hineingefühlt, schwupps kam der nächste an die Reihe. Es hat zwar funktioniert und ich möchte jede Person auch sehr gerne, aber irgendwie war es mir ein bisschen zu viel. Den einzigen Kritikpunkt der mich stört ist der, dass alles zu glatt über die Bühne gegangen ist und sich plötzlich alles „von sich aus“ gelöst hat. Da war so unrealistisch und das hat mich etwas gestört. Schön fand ich das Ende und wie alles zusammengekommen ist. Es war ein rundum toller Abschluss. Aber alles in einem war es ein tolles Buch bzw. eine tolle Reihe.
Den Anfang fande ich wirklich null spannend und mitreißend…Ich habe es sogar zeitweise weg gelegt weil es mich gar nicht gecatcht hat. Aber es hat sich definitiv gelohnt das ich doch weiter gelesen habe…eine Mega spannende Geschichte mit vielen spannenden Nebenaspekten, die man kaum weg legen kann😍
Die Story hat mir unglaublich gut gefallen. Ich habe sehr gut in die Geschichte hineingefunden und fand es mal erfrischend anders. Es ging wirklich um die Familie und nicht nur um eine Person der Familie, was ich wirklich super fand. Außerdem ist es richtig toll, dass die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird und deswegen immer spannend bleibt. Ich habe es wirklich verschlungen und es macht wirklich Spaß ins Bourbongeschäft einzutauchen. Leider fand ich etwas doof, dass Lane Lizzie oft außen vor lässt und sie dadurch oft nur eine Nebenrolle in der Handlung spielt.
Highsociety Dramatik über Dramatik in der Abwärtsspirale.
Seit Generationen handelt die Familie Bradford mit Bourbon und befindet sich an der Weltspitze. Grosser Reichtum und ein hohes Ansehen ist daher für sie eine Selbstverständlichkeit. Doch nichts scheint, wie es ist. Hinter der glänzenden Fassade verbergen sich Intrigen, Geheimnisse und Verrat. Als Lance Bradford nach Jahren wieder nach Hause kommt, bekommt er dies am eigenen Leib zu spüren. Der Auftakt der Trilogie rund um die Bourbon-Dynastie Bradford bringt eine Enthüllung nach der anderen. Den Schreibstil fand ich gut flüssig lesbar und man taucht nach und nach in den Sumpf der Familie ab, aber ich habe zum Teil das Gefühl, dass die Autorin etwas zu viel Drama aufbauen wollte. So ging der Aufbau einiger Charaktere in meinen Augen etwas verloren. Trotzdem muss ich wissen, wie es im nächsten Band weitergeht. Besonders nach dem Cliffhanger, der am Ende Böses ahnen lässt. Mein Fazit: Ein Auftakt, der mit viel Dramen, Traumata, Sexyness und Thrillergefühl daherkommt, aber auch neugierig auf den weiteren Verlauf macht. 4 Sterne.

Ich habe es wirklich ewig vor mir hergeschoben Bourbon Kings zu lesen. Mir haben zwar so viele erzählt, dass dieses Buch wirklich gut sein soll, doch das hat mich nur noch mehr abgeschreckt. Denn ich hatte in letzter Zeit zu viele Bücher an die ich hohe Erwartungen hatte, die mich dann aber leider ziemlich enttäuscht haben. Das selbe wollte ich nicht auch noch mit diesem Buch erleben. Doch als ich es dann endlich begonnen habe, war ich wirklich positiv überrascht. Die Familie Bradford ist seit Jahrzehnten im Bourbon Geschäft tätig, was ihnen Reichtum und Anerkennung in Kentucky eingebracht hat. Doch als der verlorene Sohn Tulane nach zwei Jahren auf das Anwesen der Familie nach Easterly zurückkehrt, fängt diese sorgsam aufgebaute Fassade der Familie zu bröckeln. Denn mit Lane kehrt auch die Vergangenheit nach Easterly zurück, weshalb seine Rückkehr an niemanden spurlos vorbeigehen wird. Nicht an Lizzie, seiner großen Liebe, wegen der er vor zwei Jahren das Familienanwesen verlassen hat. Nicht an seiner hartherzigen Ehefrau Chantal. Oder an seinem verbitterten älteren Bruder Edward. Und vor allem nicht an dem strengen Oberhaupt der Familie, ein Mann ohne Moral und Skrupel. Und nach und nach wird klar, dass das Leben auf Easterly sich für immer ändern wird. "Lane, selbst wenn du niemals hierher zurückkommst, du wirst nie frei sein von diesem Haus, diesen Leuten. Es ist deine Familie, das, was dich im Innersten ausmacht." Bei Bourbon Kings wird man förmlich mit einer Flut an Protagonisten überschwemmt, Es gibt so viele Personen die diese Geschichte erzählen, dass ich im ersten Moment etwas überfordert war und mich erst ein paar Kapitel an diesen ständigen Wechsel gewöhnen musste. Denn die Geschichte wird zwar hauptsächlich von der Familie Baldwin erzählt, Lane und seine zwei Geschwister Edward und Gin, aber auch Charaktere wie Lizzie und andere Charaktere kommen zu Wort. Doch trotz all der erzählenden Charaktere sind wohl Lane und Lizzie die Hauptprotagonisten. Die beiden haben eine ziemlich komplizierte Vergangenheit und haben sich seit zwei Jahren, seitdem Lane nach New York abgehauen ist, nicht mehr gesehen. Doch Lane ist nach seiner Rückkehr fest entschlossen, die Sache mit Lizzie wieder auf die Reihe zu bringen. Denn er ist nicht willens, seine große Liebe noch ein weiteres mal zu verlieren. "Gott, es gab so viele Gründe, weshalb Lane nicht nach Easterly zurückkehren wollte. Und nicht alle davon hatten etwas mit der Frau zu tun, die er liebte und verloren hatte." Aber Lane ist nicht der einzige Bradford den wir kennenlernen. Auch seinen älteren Bruder Edward und Sutton kommen zu Wort. Und diese Geschichte ist durch Edward wohl sogar noch interessanter. Denn als ältester Sohn wurde Edward von klein auf darauf vorbereitet, das Familienunternehmen einen Tages zu übernehmen. Doch heute ist er nur noch ein gebrochener Mann, der ohne Alkohol nicht mehr leben kann und seiner Liebe zu Sutton hinterher trauert. Und das wurde womöglich alles durch seinen Vater selbst ins rollen gebracht. Und zum Schluss gibt es dann noch Gin, die jüngste der vier Geschwister (Max, wird in diesem Buch nur am Rande erwähnt, hat aber selber keinen Auftritt). Sie ist eine Frau, die weiß was sie will und wie sie es bekommen kann, doch auch eine Frau die schon vor langem jeden Respekt vor sich selbst verloren hat. Sie schläft mit so ziemlich jedem Mann, auch wenn sie seit Jahrzehnten in einen einzigen Mann verliebt ist und sich mit ihm ein Katz-und-Maus-Spiel liefert. Denn Gin und Samuel T. können einfach nicht miteinander aber auch nicht ohne einander. Obwohl sie mehr verbindet als Samuel T. denkt. "Unwissenheit wird nichts ändern. Wir müssen herausfinden, was vor sich geht. Ich muss irgendwie die Wahrheit erfahren." Lane war mit Abstand mein liebster Charakter der Familie, gleich gefolgt von Edward. Aber kennt ihr solche Bücher, wo euch am Ende der Kopf schwirrt? Es passiert einfach so viel, dass ihr kaum hinterherkommt? Genau das ist mir bei Bourbon Kings passiert. Es geht einfach so viel vor in diesem Buch. So viele Charaktere, die ihre Probleme haben. So viele verschiedene Handlungsstränge die erzählt werden. Und vor allem strotzt dieses Buch nur so vor DRAMA! Dennoch ist es bewundernswert, wie J.R. Ward es schafft, diese vielen verschiedenen Aspekte unter einen Hut zu bekommen, und daraus auch noch eine runde und mitreißende Story zu konstruieren. Alles in allem war Bourbon Kings ein wirklich großartiges Buch, welches mich total überrascht hat. Und auch wenn ich bezweifle, dass ich mich noch an jede Einzelheit erinnern werde, wenn ich das zweite Buch der Reihe lesen werde, bin ich total gespannt, wie es weiter geht. Denn die Bradfords von Kentucky haben ein riesiges Suchtpotenzial mit all ihren dunklen Geheimnissen, Intrigen, Skandalen und heimlichen Liebschaften.
Trash-Tv trifft auf ganz viel „Sünde“
Vorweggenommen: Trash-Tv ist hier nicht unbedingt negativ gemeint. Das Buch hatte beim Lesen für mich nur eben die Wirkung von Trash-TV. Ich habe mich immer wieder die folgenden Dinge gefragt: „Was zur Hölle lese ich da?“, „Wieso lese ich das?“ und „Wieso kann ich nicht aufhören weiterzulesen?“. Es ist sehr sehr viel Drama passiert. Zu viel Drama und Handlungsstränge, um das gut zusammenfassen zu können. Daher keine Ahnung, was das alles inhaltlich war und dennoch hat es irgendwie Sinn ergeben. Und da es der Autorin noch nicht genug mit dem Drama war, wurde in den unrealistischsten und unpassendsten Szenen eine „Sexy-Time“ hinzugefügt. Wie? Du sahst in deinem Auto, ein Baum ist im Sturm direkt vor deinem Haus drauf gefallen und du wirst von dem Typen gerettet, der nur Drama bedeutet? Auf gehts das Blut abduschen und schon kannst du nur noch daran denke mit deinem Retter zu schlafen. Dreimal. Die Wandlung am Ende war für alles was vorher passiert ist wirklich kurz und es gab einige inhaltliche Ungereimtheiten (kann auch sein, dass ich das alles nicht passend auffassen konnte). Da ich die anderen beiden Bände der Reihe hier stehen habe, werde ich die natürlich auch noch lesen. Empfehlen würde ich das ganze jedoch nicht. Außer man mag die Mischung aus Drama, Sexy Time und Trash-TV.

Fuuuh....eine Reihe wieder ganz nach meinem Geschmack. Ich gebe zu, dass ich mich anfangs schwer getan hab. Die Luxuswelt ist nicht meine und wird nie meine sein. Aber hier geht es um Familienintrigen, Liebesromane, Menschen welche sich verloren hatten und wiedergefunden haben...ein Hauch von "Shades of Grey" dabei...jepp...bin angekommen in der Trilogie. Und nach lesen des ersten Bandes bestätigt sich das was ich immer sage... EHRLICHKEIT IST ALLES.
Drama Pur...
"Bourbon Kings" Band 1 von @jrwardauthor aus dem @lyx_verlag 🥃🥃🥃 Inhaltsangabe: Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse ... _________ Ich habe das Buch mit @hortensia13reads über @reado_official in einem Buddy Read gelesen. Sie hat es bis Ende durchgezogen...Ich habe Abgebrochen... 🙈 Vorran weg: ich glaube es liegt einfach an meinem verändertem Lesegeschmack. Mit 16 hätte ich dieses ganze künstlich aufgebauschte, total übertriebene Drama um Drama geliebt. Aber mitterlweile nervt mich sowas nur. Ich habe auch etwas gebraucht um mich überhaupt mit den Figuren zu arrangieren und so manche Wendung kam zwar überraschens, aber war auch irgendwo schon absehbar. Desweiteren wurden mir zu viele Sichtweisen auf einmal geöffnet. Ja irgendwo überschneiden sie sich oder laufen parallel. Aber so manches Kapitel hätte man kürzen oder komplett streichen können. Über das Ende kann ich leider nichts sagen. Für jemanden der solche Drama Love storys liebt, ist das Buch perfekt. Ich allerdings bin dem wohl entgültig entwachsen...
Kurze Inhaltsangabe: Familie Bradford und das Leben auf Easterly könnte verrückter eigentlich nicht sein: Der Hausherr ist ein Tyrann, der seiner Familie und den Angestellten das Leben schwer macht, seine Frau flüchtet sich in ein von Drogen erzeugtes Delirium, der älteste Sohn Edward ist nach seiner Entführung verkrüppelt, verbittert und alkoholsüchtig, Lane schlägt sich mit seiner zukünftigen Exfrau herum, die nicht daran denkt jemals auszuziehen, der jüngere Sohn Max ist spurlos verschwunden, die einzige Tochter Gin soll zwangsverheiratet werden, Miss Aurora, die Ziehmutter, leidet an Krebs, die Buchhalterin begeht Selbstmord und um dem ganzen noch ein Krönchen aufzusetzen, muss das jährliche Derby geplant und eine gute Show inszeniert werden. Meine Meinung: Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Wie ein Puzzle fügt sich so nach und nach alles zu einem großen Ganzen zusammen. Anfangs tat ich mir mit dieser Schreibweise allerdings etwas schwer. Zum Einen hatte ich den Eindruck, ich hätte viel verpasst. Es schien, als wäre ich bei Band 2 eingestiegen – doch eigentlich sollte mich das nicht überraschen. Die Protagonisten sind zur erfrischenden Abwechslung mal keine Jugendlichen, sondern Ü30er, die eben eine mehr oder minder verzwickte Vergangenheit haben, über die man im Laufe des Buches mehr und mehr erfährt. Zum Anderen wirken die einzelnen Handlungsstränge wie mehrere parallel laufende Geschichten, von denen keine so richtig ausgebaut wird. Bei über 500 Seiten Lesespaß hätte ich mir ein wenig mehr Handlung und vielleicht die ein oder andere Intrige weniger gewünscht, um wirklich mit den Protagonisten mitfiebern zu können. Das Ganze Hin und Her zwischen Lane und Lizzie war zum Beispiel unnötig. Die Geschichte hätte auch ohne ihre Vorgeschichte gut funktioniert und wäre dann vielleicht etwas weniger selbstmitleidig geworden. Ansonsten fand ich alle Charaktere sehr lebensecht und gut entwickelt! Selbst die kleinsten Nebencharaktere kaufte ich Ward ohne zu zögern ab. Jeder Charakter hat etwas Interessantes an sich, über das man mehr erfahren möchte, unabhängig davon, ob er einem sympathisch ist oder nicht. Thematisch war alles dabei, was man sich von einer Seifenoper erhoffen könnte: Drogen, Alkohol, falsche Anzeigen bei der Polizei, Teenagerschwangerschaften mit verschwiegenen Vaterschaften, Schwangerschaften mit unklaren Babydaddies, jede Menge Hass und Liebe, dazu erzwungene Ehen, erzwungener Sex, Ehebruch und versuchter Kindsmord sowie Abtreibungen, Aufopferung, Gewalt, Selbstmord und Mord. Whewww, das muss man erstmal verarbeiten. Während ich bei Abbi Glines‘ Rush of Love – Verführt die Tatsache anprangerte, dass die Protagonisten ungeschützten Sex haben und dies ein absolut furchtbares Vorbild für junge Leser ist, stört es mich bei diesem Buch nicht allzu sehr. Denn ich schätze das Leserpublikum wesentlich älter (und hoffentlich weiser) ein als bei den üblichen New Adult-Stories. Auch die Protagonisten sind hier viel älter und treffen ihre eigenen Entscheidungen. Trotzdem merkwürdig, dass es nicht noch mehr Bradford-Kinder und -kindeskinder gibt. Aber wer weiß, vielleicht wartet Band 2 ja genau damit auf! Der Auftakt der Trilogie bekommt von mir glatte 4 von 5 Sternen. Er konnte mich nicht vollends mitreißen. Stattdessen musste ich in die Geschichte hineinwachsen. Letztendlich konnte das Buch mich aber überzeugen.
Schniiief....und schon das nächste Band fertig...und ich will jetzt schon, dass es nicht endet. Ich liebe Lane und seine Lizzi. Sie kämpfen gemeinsam gegen den Rest der Welt und für alles was ihnen heilig ist. Zwar in Dimensionen von denen ich höchstens träume...aber Liebe heilt und rettet alles ❤️❤️❤️ Ich hab oft gelacht und auch ne Menge Tränchen verdrückt... ich freue mich schon auf den (leider) letzten Band...schniiiief
Unerwartet
Der Klappentext hat nicht mal annähernd beschrieben was in dem Buch passiert. Ich dachte es wäre so eine typische Young Adult Geschichte und stand so oft davor es auszusortieren. Zum Glück habe ich das nicht gemacht! Es ist so unglaublich spannend. Es passieren so viele unerwartete Dinge. Bis zum Schluss spannend! Ich kann es kaum erwarten den zweiten zu lesen.
Der zweite Teil knüpft genau an das Ende von Teil 1 an und baute sich langsam auf, wodurch er sich steigerte bis zum Schluss. Mich konnte die Geschichte mit ihrer Mischung aus Spannung, macht, Drama, Liebe, Verrat, Lügen, Geheimnisse und Zusammenhalt absolut begeistern und noch mehr fesseln. Es geht zwar in erster Linie um Liebe, Gefühle, Geld und die Machenschaften aus der Vergangenheit, trotzdem war es keine trockene Geschichte,. Ich wurde absolut in Lane's Kampf die Familie zu retten reingezogen und verfolgte alles mit Spannung mit . Natürlich gab es auch einige Überraschung , womit man am Anfang nicht gerechnet hat. Der zweite Teil bekommt natürlich eine Leseempfehlung von mir😄
Ne. Ne. Einfach nur Ne. Es war einfach so langweilig. Und komplett uninteressant. Also ich hatte an sich keine großen Erwartungen an das Buch, aber ich hatte mich sehr drauf gefreut es zu lesen. Naja. Durch die ganzen Perspektivwechsel(vier dauernd und dann noch irgendwelche anderen Menschen) kam für mich die Story einfach null in Fahrt. Es war einfach unspektakulär. Und das Ende. Meh. Jetzt mal ganz ehrlich, wieso fällt der Polizei bitte an einer Leiche nicht auf das ein Finger fehlt. Und dann findet man ihn ganz zufällig auf dem Grundstück. Ja klar. Die Liebesstory war, puh, langweilig. Ein ewiges hin und her. Und einfach das gleiche Motiv, weswegen sie sich das erste Mal getrennt haben, wurde einfach nochmal genommen. Hätte man sich da nicht was anderes einfallen lassen können. Das einzig positive an diesem Buch für mich war Miss Aurora und der Bezug am Anfang auf Downton Abbey :D Ich bezweifle das ich die Bücher noch weiter verfolgen werde. Aber mal sehen. 1 1/2 Sterne
https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/02/10/rezension-bourbon-kings/ Meine Gedanken zum Buch: Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich das Buch überhaupt lesen soll, da mich der Klappentext bereits skeptisch gemacht hat aufgrund des Themas. Aber ich bin ein riesiger Fan der Black Dagger Reihe und alles aus Wards Feder muss doch genial sein – zumindest dachte ich mir das. Leider was das nicht ganz der Fall. Zuerst bin ich sehr neutral in die Geschichte gestartet. Sofort fällt der gewohnt gut geschriebene Text auf, der zwar durch lange Sätze besticht, aber dennoch nicht zu überladen und mit schönen Beschreibungen gut zu lesen ist. Immerhin ist es ein Erwachsenen- und kein Jugendbuch, daher hatte ich damit auch keine Probleme. Was mir jedoch schon eines gemacht hat, waren die ganzen Beschreibung über die Klamotten, über das Haus, über den Reichtum, über diesen SchnickSchnack usw. usf. Ellenlagen Auflistungen und genaue Details, die mir allesamt total egal waren und für mich nicht nur den Lesefluss gestört haben, sondern auch sehr zäh und langweilig waren. Manche Passagen habe ich daher ab der Hälfte nur noch überflogen. Das war mir einfach zu viel Prunk. Was auch mein zweiter Kritikpunkt ist, oder einfach der Grund, warum es mir nicht gefallen hat. Es war eine Buchform der Serien „Reich und Schön“, „Revenge“ oder „Dallas“ – was mich schon im Fernsehen nicht anspricht und dann auch noch ewig davon zu lesen – nein dank. Leider nichts für mich. Dafür fand ich es sehr gut gemacht und war es auch schon immer so von Ward gewohnt, dass man aus mehreren Perspektiven lesen konnte. Zwar sind die Hauptpersonen eindeutig der reiche Firmensohn der Bourbon Dynastie – Lane sowie die für die Gärten angestellte Lizzie, jedoch kamen auch zwei, drei andere Figuren zu Wort. Dennoch konnte mich keiner so richtig von sich überzeugen. Gerade einmal Lane, der zu Beginn noch etwas passiv war, hat sich zu einem interessanten Charakter, der anpackt gemausert. Lizzie packt zwar in ihrer Arbeit genauso an, aber sie ist leider so ein Mäuschen, die bei Problemen oder Missverständnissen nicht redet, sondern einfach davonläuft und die Sache dann ignoriert. Was mich persönlich irre macht.
Rezension – Bourbon Kings – J.R.Ward Inhalt: Eine mächtige Dynastie: skrupellose Machtspiele und verbotene Gefühle Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse … Das Cover ist in Violett und Schwarz gehalten dennoch eher schlicht als richtig auffällig. Meinen Geschmack trifft es eher nicht, da es mir zu düster wirkt, was wiederum für den Inhalt des Buches ziemlich passend ist. Meine Meinung: Frau Ward und ich sind alte bekannte, viele ihrer Black Dagger Brüder stehen in meinem Regal und wenn ich eines ihrer Bücher in die Hand nehme, dann habe ich es meistens am nächsten Tag durchgelesen. Bourbon Kings allerdings ist anders...Schon die Seitenanzahl umfasst ca. 2 Black Dagger Romane (Der alten Auflage), das Genre ist natürlich komplett anders : Auf der Lyx-Homepage als Liebesroman angegeben, tendiere ich eher zum Liebesdrama. Ich habe das Buch mit dem Hintergedanken an Black Dagger begonnen und somit war es nicht verwunderlich, dass ich nach einigen Seiten gemerkt habe, dass das Buch mir irgendwie nicht gefällt. Da ich viele positive Meinungen zum Buch gelesen habe, habe ich also nicht aufgegeben sondern weiter gemacht. Es hat ca. 200 Seiten gebraucht um mich zu überzeugen! Die vielen verschiedenen Namen und den dazugehörigen Lebensläufen, haben mich herausgefordert und meiner Meinung nach den Lesefluss etwas gestört. Nachdem der Knoten geplatzt war, konnte ich es kaum erwarten weiterzulesen, dachte ich... ich musste das Buch aus der Hand legen und danach hat es eine Woche gedauert, bis ich wieder Lust hatte es weiterzulesen und dann war das Buch schon blitzschnell zu ende. Eine Geschichte voller Intrigen, Geheimnisse und Machtkämpfe rund um ein Familienimperium. Zwischendrin die Liebenswerte Gartengestalterin Lizzie, ihre verlorene Liebe Lane und ganz viel Drama. Wenn ich mir eine Südstaaten Familie mit eigenen Imperium vorstelle, dann witzigerweise genauso wie sie hier dargestellt werden. Das Buch ist toll geschrieben und die Intrigen sind so spannend und verworren gesponnen, dass man garantiert daran zu knabbern hat. Für mich war es leider nur begrenzt was, ich stehe nicht auf diese dramatischen Familienfehden, dennoch konnte das Buch für meine Unterhaltung sorgen! Ob ich den Nachfolger kaufen und lesen werde, muss ich dann wohl spontan entscheiden.
Fand die Hauptcharaktere nicht besonders liebenswürdig und generell die Misskommunikation. <spoiler>Ausschlaggebend war allerdings die Sexszene in der Sutton mit Edward schläft obwohl er sturzbetrunken ist (und eigentlich davon ausgeht mit einer Prostituierten zu schlafen, was sie zwar nicht weiß aber nun). Es ist keine wirkliche Vergewaltigung aber fühlt sich irgendwie lowkey ein bisschen rapey an aber wird nicht wirklich als nicht okay behandelt? War mir unangenehm und war so der letzte Tropfen.</spoiler>
Die vielen Machenschaften und familiären Dramen, gepaart mit unglücklicher und unerfüllter Liebe. Eine Kombination vom feinsten. Zu den Protagonisten kann ich nur sagen, dass sie einem alle unter die Haut gehen. Jeder auf seine Art, positiv oder negativ. Am Anfang tut man sich etwas schwer die verschiedenen Personen und handlungsstränge, sowie die vielen perspektivwechsel zusammenzuführen. Im großen ganzen eine Empfehlung von mir 😀
Leider konnte mich das Buch kaum überzeugen. Es hat mir viel zu lange gedauert, bis ich in die Geschichte rein gekommen bin. Und meiner Meinung nach gab es zu viele verschiedene Perspektiven. Außerdem gab es nur sehr wenige Szene, die mich fesseln konnten. Ich weiß noch nicht ob ich diese Reihe weiter verfolgen werde.
Kurze Inhaltsangabe: Familie Bradford und das Leben auf Easterly könnte verrückter eigentlich nicht sein: Der Hausherr ist ein Tyrann, der seiner Familie und den Angestellten das Leben schwer macht, seine Frau flüchtet sich in ein von Drogen erzeugtes Delirium, der älteste Sohn Edward ist nach seiner Entführung verkrüppelt, verbittert und alkoholsüchtig, Lane schlägt sich mit seiner zukünftigen Exfrau herum, die nicht daran denkt jemals auszuziehen, der jüngere Sohn Max ist spurlos verschwunden, die einzige Tochter Gin soll zwangsverheiratet werden, Miss Aurora, die Ziehmutter, leidet an Krebs, die Buchhalterin begeht Selbstmord und um dem ganzen noch ein Krönchen aufzusetzen, muss das jährliche Derby geplant und eine gute Show inszeniert werden. Meine Meinung: Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Wie ein Puzzle fügt sich so nach und nach alles zu einem großen Ganzen zusammen. Anfangs tat ich mir mit dieser Schreibweise allerdings etwas schwer. Zum Einen hatte ich den Eindruck, ich hätte viel verpasst. Es schien, als wäre ich bei Band 2 eingestiegen – doch eigentlich sollte mich das nicht überraschen. Die Protagonisten sind zur erfrischenden Abwechslung mal keine Jugendlichen, sondern Ü30er, die eben eine mehr oder minder verzwickte Vergangenheit haben, über die man im Laufe des Buches mehr und mehr erfährt. Zum Anderen wirken die einzelnen Handlungsstränge wie mehrere parallel laufende Geschichten, von denen keine so richtig ausgebaut wird. Bei über 500 Seiten Lesespaß hätte ich mir ein wenig mehr Handlung und vielleicht die ein oder andere Intrige weniger gewünscht, um wirklich mit den Protagonisten mitfiebern zu können. Das Ganze Hin und Her zwischen Lane und Lizzie war zum Beispiel unnötig. Die Geschichte hätte auch ohne ihre Vorgeschichte gut funktioniert und wäre dann vielleicht etwas weniger selbstmitleidig geworden. Ansonsten fand ich alle Charaktere sehr lebensecht und gut entwickelt! Selbst die kleinsten Nebencharaktere kaufte ich Ward ohne zu zögern ab. Jeder Charakter hat etwas Interessantes an sich, über das man mehr erfahren möchte, unabhängig davon, ob er einem sympathisch ist oder nicht. Thematisch war alles dabei, was man sich von einer Seifenoper erhoffen könnte: Drogen, Alkohol, falsche Anzeigen bei der Polizei, Teenagerschwangerschaften mit verschwiegenen Vaterschaften, Schwangerschaften mit unklaren Babydaddies, jede Menge Hass und Liebe, dazu erzwungene Ehen, erzwungener Sex, Ehebruch und versuchter Kindsmord sowie Abtreibungen, Aufopferung, Gewalt, Selbstmord und Mord. Whewww, das muss man erstmal verarbeiten. Während ich bei Abbi Glines‘ Rush of Love – Verführt die Tatsache anprangerte, dass die Protagonisten ungeschützten Sex haben und dies ein absolut furchtbares Vorbild für junge Leser ist, stört es mich bei diesem Buch nicht allzu sehr. Denn ich schätze das Leserpublikum wesentlich älter (und hoffentlich weiser) ein als bei den üblichen New Adult-Stories. Auch die Protagonisten sind hier viel älter und treffen ihre eigenen Entscheidungen. Trotzdem merkwürdig, dass es nicht noch mehr Bradford-Kinder und -kindeskinder gibt. Aber wer weiß, vielleicht wartet Band 2 ja genau damit auf! Der Auftakt der Trilogie bekommt von mir glatte 4 von 5 Sternen. Er konnte mich nicht vollends mitreißen. Stattdessen musste ich in die Geschichte hineinwachsen. Letztendlich konnte das Buch mich aber überzeugen.
2.5 Auf Bourbon Kings war ich sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich irgendwie fasziniert. Die Black Dagger Reihe der Autorin habe ich angefangen, aber sehr schnell abgebrochen, weil es überhaupt nicht meins war, ich wollte ihr aber mit dieser Reihe noch eine Chance geben. Der Einstieg war für meinen Geschmack sehr schleppend. Es hat unglaublich lange gedauert bis mal was passiert und bis dahin plätscherte die Handlung die meiste Zeit nur so vor sich hin. Außerdem habe ich einige Zeit gebraucht mich in der Geschichte zurechtzufinden, da es doch eine Vielzahl an Namen gab, die man erstmal zuordnen musste. Erst in der zweiten Hälfte ist dann ein bisschen mehr passiert und ich bin dann auch ein wenig besser vorangekommen. Wirklich mitreissen konnte ich mich das Buch leider trotzdem nie und auch die Charaktere sind mir nur bedingt ans Herz gewachsen, da fehlten die Emotionen und die Möglichkeit mitzufiebern. Der Schreibstil war zwar flüssig und gut zu lesen, aber die Geschichte konnte leider nicht genug Interesse wecken, um sie in den weiteren Teilen zu verfolgen.
„Bourbon Lies (Bourbon 3)“ von J.R. Ward Verfasser der Rezension: Silvana Preis TB: € 12,90 Preis eBook: € 9,99 Seitenanzahl: 447 Seiten lt. Verlagsangabe ISBN: 978-3-7363-0403-1 Erschienen am: 24.11.2017 LYX Verlag by Bastei Lübbe =========================== Klappentext: Das furiose Finale der Bourbon-King-Reihe Lane Baldwine hat sich nie an der Spitze des Bourbon-Imperiums gesehen. Doch nach dem Tod des Patriarchen findet er sich in der Rolle des Familienoberhaupts und als Leiter der Bradford Bourbon Company wieder. Eine Position, die eigentlich seinem älteren Bruder Edward bestimmt war. Allerdings sitzt dieser im Gefängnis, hat er doch den Mord an ihrem Vater gestanden. Überzeugt davon, dass Edward jemanden schützt, machen sich Lane und seine große Liebe Lizzie auf die Suche nach dem wahren Täter - nur um einem Geheimnis auf die Spur zu kommen, das ihre Welt für immer verändern wird. =========================== Achtung Spoilergefahr!!! =========================== Zum Inhalt: Die Bradfords kommen nicht zur Ruhe. Als sich herausstellt, dass der Tod des Patriarchen kein Suizid, sondern Mord war, geraten alle seine Kinder unter Verdacht. Jedes von ihnen hätte ein Motiv. Doch es ist schließlich Edward, der die Tat gesteht. Schützt er jemanden oder hat er seinen Vater tatsächlich vorsätzlich getötet? Während Edward in Haft ist, versucht Lane, die Familie zusammenzuhalten und das Bourbon-Imperium vor dem Ruin zu bewahren. Und obwohl er mit einem riskanten Pokerspiel das Schlimmste abgewendet hat, liegt das Schicksal der Firma nach wie vor in den Händen ihrer größten Konkurrentin: Sutton Smythe, Chefin der Sutton Distillery Corporation. Wird sie sich für ihr Unternehmen entscheiden oder siegt ihre Liebe zu Edward? Denn trotz aller Umstände fühlt sie sich nach wie vor unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Da trifft ein weiterer Schicksalsschlag die Familie, und nur ein Wunder kann die Bourbon Kings noch vor dem Untergang bewahren. =========================== Mein Fazit: Das Cover der Reihe sind alle sehr ähnlich gestaltet. Ich habe bereits die ersten beiden Teile gelesen und war dementsprechend neugierig auf das Finale. Der Schreibstil ist flüssig, emotional und spannend bis zum Schluss. Für mich definitiv der beste Teil dieser Reihe. Der Leser wird von einer in die nächste Handlung katapultiert. Und dabei wartet so manche Überraschung. Es gab traurige und schockierende Momente die mich das ganze Buch über haben mitfiebern lassen. Man lernt hier auch alle anderen Nebencharaktere besser kennen, sodass die ganze Story zum Ende schlüssig ist und keine Fragen mehr offen bleiben. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, da hier wirklich so viel passiert, dass man zu sehr spoilern würde. Ein mitfühlendes, spannendes und emotionales Finale das besser nicht hätte sein können. Wie bereits am Anfang erwähnt ist dieser Teil für mich mit Abstand der beste dieser Reihe. Daher eine ganz klare Leseempfehlung. 5 von 5 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀
„Bourbon Sins (Bourbon 2)“ von J.R. Ward Verfasser der Rezension: Silvana Preis TB: € 12,90 Preis eBook: € 9,99 Seitenanzahl: 536 Seiten lt. Verlagsangabe ISBN: 978-3-7363-0401-7 Erschienen am 28.06.2017 LYX Verlag by Bastei Lübbe =========================== Klappentext: Liebe und Verrat, Lügen und Geheimnisse Nach dem Tod des Familien Oberhaupts hängt die Bourbon-Dynastie der Bradfords am seidenen Faden. Der Patriarch hat nicht nur das Unternehmen hoch verschuldet hinterlassen, nun entpuppt sich sein vermeintlicher Selbstmord auch noch als Mord. Unter Verdacht gerät der älteste Sohn Edward, den sein Vater um alles gebracht hat, was die Zukunft für ihn bereithielt. Während sein jüngerer Bruder Lane alles daran setzt, das Familienunternehmen zu retten, liegt das Schicksal der Bradford Bourbon Company nun ausgerechnet in den Händen ihrer größten Konkurrentin, der Frau, die Edward über alles liebt, aber unerreichbar für ihn scheint … =========================== Achtung Spoilergefahr!!! =========================== Zum Buch: Nach dem Tod ihres Vaters stehen die Geschwister Lane, Edward und Ginny vor den Scherben ihrer Existenz. Als sich der Verdacht erhärtet, dass das Familienoberhaupt keinen Selbstmord begangen hat, sondern ermordet wurde, gerät jedes seiner Kinder unter Verdacht. Einen Grund, den Patriarchen zu töten, hatten alle: Ginny, die vom Vater in eine unglückliche Beziehung gezwungen wurde, während ihr Herz einem anderen gehört. Lane, dessen intrigante Noch-Ehefrau ein Kind von seinem Vater erwartet, und vor allem Edward, den er um alles betrogen hat, was die Zukunft für ihn bereithielt. Während jeder versucht, seine Unschuld zu beweisen, liegt das Schicksal der Bourbon-Dynastie in Lanes Händen, der alles riskieren muss, um das Familienerbe zu retten –nicht ahnend, dass längst jemand anders die Fäden zieht … =========================== Mein Fazit: Das Cover ist bis auf die Farbe fast identisch mit dem Vorgänger. Geschrieben ist in der dritten Person aus der Sicht verschiedener Protagonisten. Mich hat das schon in Teil 1 etwas gestört. Für mein persönliches Empfinden wurde dadurch das Lesen deutlich erschwert. Gut hat mir das Personenverzeichnis am Anfang gefallen. Der Einstieg in das Buch startet direkt mit einer Schrecksekunde. Danach hat es sich für mich extrem gezogen bis die Geschichte richtig Fahrt aufnahm war ich dann auch schon bei weit mehr als der Hälfte. Mir persönlich hat es zu lange gedauert bevor die Autorin wirklich zum Punkt gekommen ist. Ich hatte erwartet hier schon etwas mehr über den Mord zu erfahren was jedoch für mein Empfinden sehr im Hintergrund blieb. Die Autorin scheint sich dies für den Finalband aufzuheben. Die Charaktere waren ihren Rollen entsprechend dargestellt. Edward der noch immer schwer zu kämpfen hat. Er ertränkt seinen Kummer im Alkohol. Lane der gemeinsam mit Lizzie alles versucht um das Unternehmen zu retten. Richard ist auch hier kein Deut besser als in Teil 1. Das Verhältnis zwischen Gin und Amelia scheint sich auch hier nicht zu bessern. Es gibt noch immer viel zu viele Geheimnisse die entdeckt werden wollen. Miss Aurora ist die gute Seele des Hauses die alles irgendwie zusammenhält. Ich denke bei Max und Chantal kann der Leser in Teil 3 bestimmt noch die ein oder andere Überraschung erwarten. Für mich war der zweite Band schwächer als der erste, dennoch bin ich gespannt auf das Finale. 3 von 5 🍀 🍀 🍀
Diese Familie macht süchtig. Anfangs hatte ich ein bisschen Probleme mit der Erzählform, aber da hier zwischen den verschiedenen Protagonisten hin und her gesprungen wird, ist es okay so und man gewöhnt sich daran. Es dauerte eine Weile, bis alle Beteiligten beschrieben waren, wie alt sie sind und wie sie aussehen. Aber wenn man erstmal ins Geschehen eingetaucht ist und alle kennen gelernt hat, dann will man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Bin gespannt, wie es weitergeht...
Kentucky ist bekannt für drei Dinge: Bourbon, Pferderennen und Sport. Die Bradforts produzieren den besten Bourbon und schicken die besten Pferde ins Derby. Die Familie steht für altes Geld und der Clan wird vom Vater mit harter Hand geführt. Ein Notfall bringt Lane zurück in den Schoss der Familie. Dort trifft er neben seinem verhassten Vater, seiner Mutter, Ziehmutter, Schwester auch auf Lizzie. Die Frau, die sein Herz gestohlen hat und die er zu tiefst verletzt hat. Sie arbeitet für die Bradforts und weiß, dass ein Zusammentreffen mit Lane nicht einfach zu verarbeiten sein wird. Das Derby steht vor der Tür und alle Mitarbeiter müssen bis zum Umfallen Arbeiten, damit das jährliche große Fest der Bradforts gelingt. Kleinere Probleme tauchen auf, können zwar schnell geregelt werden, aber sie sind nur der Anfang. Wie hat es mir gefallen? Dass ich hier tatsächlich eine Rezension schreibe, grenzt fast an ein Wunder. Denn nach knapp 80 Seiten musste ich das Buch abbrechen. Soviel langweilige Beschreibungen rund um das Anwesen Easterly konnte ich kaum ertragen. Da ich jedoch ein riesiger Fan von J.R. Ward bin, wollte ich nicht so einfach aufgeben. Also habe ich das Wochenende genutzt, um mich nochmals auf die Geschichte einzulassen. Wenn ich über die ersten Seiten hinweg sehe, dann kann ich gestehen, dass mich die restliche Geschichte recht gut unterhalten konnte. Denver Clan und Dallas geben sich hier die Hand, spielen jedoch im tiefsten Süden der USA. Intrigen, Unglücke, Vergewaltigungen, Abtreibungen, ungewollte Schwangerschaften - hier findet man (fast) alles. Unsympathische Familienmitglieder dürfen natürlich nicht fehlen. Dunkle Familiengeheimnisse bilden den krönenden Abschluss. Somit ergibt sich eine interessanter und spannender Mix. So gesehen bin ich froh, dass ich mich durch den ersten Teil gequält habe, denn ich bin davon überzeugt, dass es noch weitere Enthüllungen geben wird. Also freue ich mich schon auf die Fortsetzung Ende Juni!
Absolut packendes Finale, das mich mit Spannung, Intrigen und Gefühlen, gefesselt hat. Dass man nicht jede Wendung im voraus kommen sieht, fand ich sehr gut, denn so wurde die Spannung aufrecht erhalten. Diese Geschichte ist voll gepackt mit Emotionen. Lizzie und Lane wachsen immer enger zusammen. Edward und Sutton finden am Ende zueinander. Wir lernen Maxwell kennen. Gin findet ihr Happy end. Trotz allem musste ich manchmal den Kopf schütteln... Dass sich erwachsene Menschen wie Teenager benehmen und nichts auf die Reihe bekommen... Ich kann die Reihe nur wärmstens empfehlen 😀👍
Ich bin selber verwundert, dass mir das Buch so gut gefallen hat, da ich eigentlich ganz andere Sachen lese. Aber diese Denver-Clan angehauchte skrupellose Dynastie voller Intrigen und Sex- und Machtspielchen hat mich irgendwie gecatcht. Die Handlung war wirklich VIEL. Am laufenden Band sind mehrere Dinge gleichzeitig passiert und wurden aus der Perspektive unterschiedlicher Figuren betrachtet. Ich kam nicht immer 100% mit, aber die Spannung hat es wieder wett gemacht.

"Bourbon Sins" ist der zweite Teil von J. R. Wards Reihe um die Bradford Familie, weshalb ich nicht groß auf den Inhalt eingehen werde. Auf jeden Fall geht die Geschichte um Lane, Lizzie, Edward und Gin weiter und es werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt, aber auch mehr und mehr emotionale Tiefen kommen an die Oberfläche. Ich bin, obwohl ich den ersten Teil sehr lange vorher gelesen habe, sehr gut in die Geschichte reingekommen. Sofort wusste ich wieder über alles bescheid und konnte mitfiebern und das nicht zu kurz. Die Handlung war wieder sehr spannend und flüssig geschrieben. Aber vorallem gefällt mir, dass die Geschichte aus so vielen Blickwinkeln erzählt wird und der Fokus nicht auf einem ganz bestimmten Protagonisten Paar liegt. Ich finde die Bücher dieser Reihe einfach großartig und freue mich auf den finalen Band.








































