Der Winter der Kinder oder Alissas Traum
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Description
Alissa friert. Nicht nur an Händen und Füßen, sie friert auch von innen her. Dagegen hilft kein heißes Bad und keine Wärmflasche, nicht einmal die wärmende Nähe der Mutter. Vor einem Jahr, kurz nach dem Unfalltod des Vaters, hat das Frieren angefangen. Die Ärzte und Alissas Mutter stehen vor einem Rätsel und niemand weiß Rat. Erst als Leon, der neue Freund von Oma Etta, Alissa eines Tages erzählt, wie er die Erinnerung an seine verstorbene Frau zu bewahren versucht, scheint sich ihr Zustand ein wenig zu bessern. In der nächsten Nacht träumt sie, sie sei in Leons Haus und öffnete wie er eine Tür nach der anderen. Hinter der einen, wo sie ihren Vater vermutet, findet sie tatsächlich sein vertrautes Arbeitszimmer. Aber der Vater ist nicht da. Von diesem Augenblick an ist Alissa sicher, dass sie ihn endgültig verloren hat. Dennoch fährt sie fort, nach ihm zu suchen. Auf alten Fotos und in Gegenständen, die noch von ihm da sind. Aber der Vater kehrt nicht in ihre Träume zurück. Sein Gesicht und seine Stimme fangen an zu verblassen. Und die Kälte nimmt wieder zu, in Alissas ganzem Körper herrscht Winter. Bis sie im Traum drei Kindern begegnet, die ein ähnliches Schicksal haben wie sie. Da erkennt Alissa, dass es ganz allein an ihr liegt, die Kälte wieder loszuwerden. Nur weil sie den Vater in ihren Träumen nicht finden konnte, bedeutet das nicht, dass sie ihn verloren hat. Wichtig ist, dass sie ihn in ihrem Herzen behält, damit er weiterhin ein Teil ihres Lebens bleibt.
Book Information
Author Description
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Krizevci (Kroatien) geboren und zog 1970 als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. 1988 brach er sein Abitur ab und erhielt 1989 sein erstes Arbeitsstipendium vom Berliner Senat; 1991 und 1992 folgten zwei weitere Senatsstipendien. Von 1991 bis 1994 lebte er zeitweilig in Holland und kehrte 1995 fest nach Berlin zurück. In den darauf folgenden Jahren erhielt er zwei Aufenthaltsstipendien von der Akademie der Künste (Alfred-Döblin-Haus), drei Werkverträge von der Berliner Künstlerförderung und das Autorenstipendium für Kinder- und Jugendliteratur der Stiftung Preußische Seehandlung. Seit 1989 arbeitet Zoran Drvenkar als freier Schriftsteller und lebt heute in Potsdam.1999 wurde er mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Er erhielt den Science-Fiction-Preis der Berliner Festspiele und wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.
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Alissa friert. Nicht nur an Händen und Füßen, sie friert auch von innen her. Dagegen hilft kein heißes Bad und keine Wärmflasche, nicht einmal die wärmende Nähe der Mutter. Vor einem Jahr, kurz nach dem Unfalltod des Vaters, hat das Frieren angefangen. Die Ärzte und Alissas Mutter stehen vor einem Rätsel und niemand weiß Rat. Erst als Leon, der neue Freund von Oma Etta, Alissa eines Tages erzählt, wie er die Erinnerung an seine verstorbene Frau zu bewahren versucht, scheint sich ihr Zustand ein wenig zu bessern. In der nächsten Nacht träumt sie, sie sei in Leons Haus und öffnete wie er eine Tür nach der anderen. Hinter der einen, wo sie ihren Vater vermutet, findet sie tatsächlich sein vertrautes Arbeitszimmer. Aber der Vater ist nicht da. Von diesem Augenblick an ist Alissa sicher, dass sie ihn endgültig verloren hat. Dennoch fährt sie fort, nach ihm zu suchen. Auf alten Fotos und in Gegenständen, die noch von ihm da sind. Aber der Vater kehrt nicht in ihre Träume zurück. Sein Gesicht und seine Stimme fangen an zu verblassen. Und die Kälte nimmt wieder zu, in Alissas ganzem Körper herrscht Winter. Bis sie im Traum drei Kindern begegnet, die ein ähnliches Schicksal haben wie sie. Da erkennt Alissa, dass es ganz allein an ihr liegt, die Kälte wieder loszuwerden. Nur weil sie den Vater in ihren Träumen nicht finden konnte, bedeutet das nicht, dass sie ihn verloren hat. Wichtig ist, dass sie ihn in ihrem Herzen behält, damit er weiterhin ein Teil ihres Lebens bleibt.
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Zoran Drvenkar wurde 1967 in Krizevci (Kroatien) geboren und zog 1970 als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. 1988 brach er sein Abitur ab und erhielt 1989 sein erstes Arbeitsstipendium vom Berliner Senat; 1991 und 1992 folgten zwei weitere Senatsstipendien. Von 1991 bis 1994 lebte er zeitweilig in Holland und kehrte 1995 fest nach Berlin zurück. In den darauf folgenden Jahren erhielt er zwei Aufenthaltsstipendien von der Akademie der Künste (Alfred-Döblin-Haus), drei Werkverträge von der Berliner Künstlerförderung und das Autorenstipendium für Kinder- und Jugendliteratur der Stiftung Preußische Seehandlung. Seit 1989 arbeitet Zoran Drvenkar als freier Schriftsteller und lebt heute in Potsdam.1999 wurde er mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Er erhielt den Science-Fiction-Preis der Berliner Festspiele und wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.



