Unerhört!
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Description
Frauen sind doch mitgemeint. Das Sternchen verhunzt die Sprache. Wir haben wirklich größere Probleme. Wer im Alltag gendert, bekommt häufig Gegenwind zu spüren. In solchen Situationen fehlen dann die passenden Argumente, abseits von: Das mache ich halt so, weil ich Feminismus gut finde.
In ihrem Buch knöpft sich die Linguistin Juli Faber klug und umfassend die gängigen Stammtisch-Parolen gegen geschlechtersensible Sprache vor und zeigt Schritt für Schritt auf, warum und wie sich diese aushebeln lassen. Dabei schreibt sie kurzweilig, bissig und witzig, ohne erhobenen Zeigefinger – ein Must-Read für alle, denen Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen am Herzen liegt.
Book Information
Author Description
Juli Faber wurde 1990 in Stuttgart in einer Arbeiter:innenfamilie geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie Germanistik, Sprach- und Kulturwissenschaften in München. In ihrem Studium beschäftigte sie sich hauptsächlich mit Sprachentwicklung und feministischen Aspekten der Sozio-Linguistik. Juli Faber lebt in München. Mehr über sie auf www.julifaber.de
Posts
Eigentlich wollte ich ja erfahren, wie ich in Diskussionen besser für das Gendern einstehen kann. Stattdessen habe ich eine Menge über mich selbst erfahren. Da folgten einige Aha-Erlebnisse gleich hintereinander und ich bin noch immer ziemlich baff, wie 160 Seiten Buch einfach so reinhauen können. Zuerst störte ich mich ein wenig am Ton von Juli Faber. Das Wort "Vollpfosten" war für mich erst ein bisschen zu viel des Guten. Bis ich mich dann mal hingesetzt habe und genauer darüber nachgedacht habe. Faber schreibt jung, flott und frech. Ausserdem erhebt sie die Stimme für all jene, die jahrhundertelang unterdrückt und ignoriert wurden. Da dürfen wir doch jetzt auch endlich mal unsere Stimmen erheben und laut und frech sein. Ausserdem will ich gar nicht wissen, mit welchen Worten rechtsorientierte Menschen argumentieren. Und dann lernte ich, was der Begriff "Frame" bedeutet. Dann erfuhr ich, wieso Sprache eben doch wichtig ist und es nicht egal ist, wie wir uns ausdrücken. Dass wir mit jedem gegenderten Begriff auch ein klares Zeichen gegen Rechts setzen. Und für all jene, deren Existenz von vielen Menschen einfach ignoriert wird. Schon vor der Lektüre dieses Buches war ich für das Gendern und jetzt sowieso! Holen wir all die Seelen ans Licht, die schon so lange für ihr Dasein und für ihre Akzeptanz kämpfen.
Obwohl ich als Lehramtstudentin im 10. Semester ungefähr 50% des Buches und der darin erklärten Theorien kannte, konnte mir Juli Faber trotzdem besser das Konzept "Embodied Cognition" erklären als mein Professor vor einem Jahr. Auch für bereits Eingelesene ist das Buch eine Bereicherung. Ich hätte mir nur gerne am Ende jedes Argument-Kapitels eine kurze Wiederholung bzw. Zusammenfassung gewünscht. Teilweise verliert man die Übersicht bei den längeren Abschnitten.
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Frauen sind doch mitgemeint. Das Sternchen verhunzt die Sprache. Wir haben wirklich größere Probleme. Wer im Alltag gendert, bekommt häufig Gegenwind zu spüren. In solchen Situationen fehlen dann die passenden Argumente, abseits von: Das mache ich halt so, weil ich Feminismus gut finde.
In ihrem Buch knöpft sich die Linguistin Juli Faber klug und umfassend die gängigen Stammtisch-Parolen gegen geschlechtersensible Sprache vor und zeigt Schritt für Schritt auf, warum und wie sich diese aushebeln lassen. Dabei schreibt sie kurzweilig, bissig und witzig, ohne erhobenen Zeigefinger – ein Must-Read für alle, denen Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen am Herzen liegt.
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Juli Faber wurde 1990 in Stuttgart in einer Arbeiter:innenfamilie geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie Germanistik, Sprach- und Kulturwissenschaften in München. In ihrem Studium beschäftigte sie sich hauptsächlich mit Sprachentwicklung und feministischen Aspekten der Sozio-Linguistik. Juli Faber lebt in München. Mehr über sie auf www.julifaber.de
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Eigentlich wollte ich ja erfahren, wie ich in Diskussionen besser für das Gendern einstehen kann. Stattdessen habe ich eine Menge über mich selbst erfahren. Da folgten einige Aha-Erlebnisse gleich hintereinander und ich bin noch immer ziemlich baff, wie 160 Seiten Buch einfach so reinhauen können. Zuerst störte ich mich ein wenig am Ton von Juli Faber. Das Wort "Vollpfosten" war für mich erst ein bisschen zu viel des Guten. Bis ich mich dann mal hingesetzt habe und genauer darüber nachgedacht habe. Faber schreibt jung, flott und frech. Ausserdem erhebt sie die Stimme für all jene, die jahrhundertelang unterdrückt und ignoriert wurden. Da dürfen wir doch jetzt auch endlich mal unsere Stimmen erheben und laut und frech sein. Ausserdem will ich gar nicht wissen, mit welchen Worten rechtsorientierte Menschen argumentieren. Und dann lernte ich, was der Begriff "Frame" bedeutet. Dann erfuhr ich, wieso Sprache eben doch wichtig ist und es nicht egal ist, wie wir uns ausdrücken. Dass wir mit jedem gegenderten Begriff auch ein klares Zeichen gegen Rechts setzen. Und für all jene, deren Existenz von vielen Menschen einfach ignoriert wird. Schon vor der Lektüre dieses Buches war ich für das Gendern und jetzt sowieso! Holen wir all die Seelen ans Licht, die schon so lange für ihr Dasein und für ihre Akzeptanz kämpfen.
Obwohl ich als Lehramtstudentin im 10. Semester ungefähr 50% des Buches und der darin erklärten Theorien kannte, konnte mir Juli Faber trotzdem besser das Konzept "Embodied Cognition" erklären als mein Professor vor einem Jahr. Auch für bereits Eingelesene ist das Buch eine Bereicherung. Ich hätte mir nur gerne am Ende jedes Argument-Kapitels eine kurze Wiederholung bzw. Zusammenfassung gewünscht. Teilweise verliert man die Übersicht bei den längeren Abschnitten.












