Solange wir leben

Solange wir leben

Hardback
4.4136

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Description

Was ist stärker, die Liebe oder das Schicksal?

David Safier erzählt in diesem dramatischen und zärtlichen Roman die Geschichte seiner Eltern: Sie führt uns vom Wien des Jahres 1937, durch die Gefängnisse der Gestapo, nach Palästina, wo sein Vater Joschi als Barmann und Spion arbeitet und schließlich zur See fährt. Seine Mutter Waltraut wächst als Tochter eines Werftarbeiters in Bremen auf, erlebt Kriegszeit, Trümmerjahre und Wirtschaftswunder. Bei ihrer ersten Begegnung ist Waltraut eine junge alleinerziehende Witwe, Joschi zwanzig Jahre älter als sie. Wenig spricht dafür, dass die beiden sich ineinander verlieben und ein gemeinsames Leben wagen - ein Leben geprägt von steilen Höhenflügen und dramatischen Schicksalsschlägen.

«Nie wäre ich auf die Idee gekommen, über meine Eltern zu schreiben, wenn sie nicht das Leben von großen Romanfiguren geführt hätten. » David Safier

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Hardback
Pages
464
Price
24.70 €

Author Description

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter «Mieses Karma», «Jesus liebt mich», «Happy Family» und «MUH!» erreichten Millionenauflagen im In- und Ausland. Der erste Band seiner Krimireihe rund um die Ex-Kanzlerin gehört zu den bestverkauften Büchern des Jahres 2021. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Posts

40
All
4

Gut geschriebene Lebensgeschichte!

4

Leben heißt leiden: einfühlsamer Familienroman über Trauma und Liebe.

David Safier schreibt mit viel Einfühlungsvermögen und Sensibilität über die eigene Familiengeschichte. Von seinem Vater Joshi, der im Gegensatz zu den meisten seiner Angehörigen, den Holocaust überlebte und seiner Mutter Waltraud, die als Kriegskind im Bombenhagel und in Armut aufwuchs. In den Schilderungen beider Lebensgeschichte und schlussendlich der gemeinsamen Liebesgeschichte kommen Themen wie tragische, schmerzliche Verluste, Alkoholismus und Existenzängste zum Tragen. Waltraud erkannte schon früh: "Leben heißt leiden." Doch auch die sympathischen, humorvollen und starken Seiten der beiden Romanfiguren Joshi und Waltraud, mitsamt ihren Wünschen und Hoffnungen, finden ihren Platz im Herzen des Lesers. Da Safiers Eltern, wie die meisten Versehrten der Nachkriegszeit, ihren Schmerzen und Traumata mit Schweigen begegneten, handelt es sich bei dem Buch nicht um eine klassische Biografie, sondern um einen autofiktionalen Roman mit biografischen Elementen. Dieses ist möglicherweise ein Grund dafür, warum die Protagonisten zum Teil zwar emotional jedoch etwas flach beschrieben werden und der Gedanken- und Gefühlswelt mehr Tiefe gut getan hätte. Wer Leichtigkeit und Geschichten mit Happy End sucht, wird von dem Buch wohl eher enttäuscht sein. Wer authentischen Lebensgeschichten des 20. Jahrhunderts etwas abgewinnen kann, wird es schätzen. Mich hat dieses Buch insgesamt sehr gerührt. Safier schreibt am Ende des Romans, dass Menschen lebendig bleiben, so lange man sich an sie erinnert. Umso versöhnlicher erscheint der wunderschöne letzte Satz des Buches: „Ich denke an meine Eltern jeden Tag.“

Leben heißt leiden: einfühlsamer Familienroman über Trauma und Liebe.
4.5

Eine Geschichte über die Liebe - ehrlich und ungeschönt

Das habe ich gerne gelesen, auch wenn es absolut keine Liebesgeschichte im klassischen Sinne ist. Es ist die ehrliche Geschichte zweier Menschen, die trotz ihrer unterschiedlichen Leben zueinander fanden. Ein Jude, der fliehen konnte. Ein deutsches Kind, was unter dem Krieg und seinen Folgen litt. Sehr zu empfehlen ⭐️🤍✨

Eine Geschichte über die Liebe - ehrlich und ungeschönt
4

Was für eine Lebensgeschichte. Der Autor erzählt die Liebesgeschichte seiner Eltern. Einfühlsam und traurig, spannend und dramatisch. Leid und Liebe liegen so nah beieinander. Die wahre Geschichte ist in jeder Zeile spürbar.

4

Vom Buch zur Bühne: Meine Erfahrung mit „Solange wir leben“

Ich habe Solange wir leben gelesen, weil ich das Theaterstück dazu sehen wollte. Meine Lieblingsschauspielerin spielt darin die Rolle der Waltraut – und sie ist für diese Darstellung für einen großen Theaterpreis nominiert. Da ich vorher noch etwas Zeit hatte, habe ich zuerst das Buch gelesen. Safier erzählt in diesem Buch die Geschichte seiner Eltern. Obwohl er vor allem für humorvolle Romane bekannt ist, wendet er sich hier einem ernsten, biografischen Thema zu. Am Ende des Buches schreibt er selbst, dass er seinen Eltern viele Fragen nie gestellt hat – vielleicht aus Respekt oder Zurückhaltung. Diese Offenheit prägt auch das Buch: Die Emotionalität ist leise, zurückgenommen und vorsichtig, und genau darin liegt seine Ehrlichkeit. Auf die historischen Hintergründe möchte ich hier nicht im Detail eingehen – sie sind bekannt, schwer und tief bewegend, und das Buch selbst erzählt sie auf eine ruhige, respektvolle Weise. Ein Ereignis, das im Buch sehr berührt, wurde im Theater für mich fast unerträglich intensiv. Die Darstellung auf der Bühne war so unmittelbar und schmerzhaft, dass man sich dem kaum entziehen konnte. Es war einer der härtesten Momente, die ich je im Theater erlebt habe. Das Buch bildet dafür den ruhigen, respektvollen Grundstein, während das Theater die Gefühle viel unmittelbarer und gewaltiger in den Raum holt. Für mich ist Solange wir leben vor allem eines: eine stille Liebeserklärung des Autors an seine Eltern. Keine perfekt geschliffene, keine dramatisch ausgeschmückte – sondern eine menschliche, vorsichtige und echte. Ich bin unsicher, wie viel von dem Buch langfristig bei mir bleiben wird – vielleicht auch, weil meine Leseerfahrung durch die Stimmung in unserer Gruppe etwas überschattet war. Das Theaterstück hat sich dagegen viel tiefer in mir verankert: seine Intensität, seine Nähe und seine Wucht waren für mich prägender als die Lektüre. Unabhängig davon bleibt diese Geschichte schwer. Sie legt sich auf das Herz, gerade weil sie wahr ist – weil das, was erzählt wird, wirklich geschehen ist und nicht verändert werden kann. Es ist ein trauriges, ernstes Kapitel eines Familienlebens, respektvoll erzählt und getragen von der Liebe des Autors zu seinen Eltern. Alles Gute und ganz viel Erfolg für Shirin Eissa morgen bei der „Faust“-Preisverleihung im Theaterhaus Stuttgart.

4

Eine berührende Familiengeschichte über Liebe, Verlust und Fürsorge

Solange wir leben von David Safier erzählt die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen hinweg – geprägt von Liebe, Verlust und dem ständigen Ringen um ein besseres Leben. Besonders eindrücklich ist, wie das Buch die Zeit des Nationalsozialismus einfängt und zeigt, welche Narben diese Epoche in den Biografien hinterlassen hat. Im Mittelpunkt steht Waltraut, eine Frau, deren Leben davon bestimmt ist, sich um die Menschen zu kümmern, die sie liebt. Damit wirft Safier ein starkes Licht auf die Bedeutung von Care-Arbeit – und auf die fehlende gesellschaftliche Anerkennung, die Frauen dafür erfahren. Auch wenn der Schreibstil für meinen Geschmack etwas zu schlicht und gewollt einfach war, ist die Geschichte sehr berührend und öffnet den Blick für Themen, die oft zu wenig Beachtung finden. Ein lesenswertes Buch, das sowohl von den Schrecken der Vergangenheit als auch von der Kraft der Fürsorge erzählt.

Eine berührende Familiengeschichte über Liebe, Verlust und Fürsorge
4.5

David Safier kann anscheinend alles schreiben. Seine lustigen Bücher mag ich ja schon immer sehr, weil man daraus auch viel mitnehmen kann. Auch dieses Bucj ist wirklich gelungen und es hat mir großen Spaß gemacht, seine Familiengeschichte zu lesen.

5

Da ich schon „28 Tage lang“ von David Safier gelesen hatte war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Und ich muss sagen , es ist dem Autor gelungen die Geschichte seiner Familie so eindrücklich und berührend zu erzählen, daß ich nicht aufhören konnte zu lesen. Trotz des ersten Hintergrundes - der Holocaust und seine Folgen - konnte ich manchmal lachen über den Humor , den sich sein Vater Joschi bewahrt hatte, trotz allem, was es erleben musste. Ein wirklich beeindruckend er Roman, der uns vor dem Vergessen bewahren soll. Eine absolute Leseempfehlung !

5

Ein wunderbar geschriebenes Buch basierend auf der Lebensgeschichte der Eltern. Es fängt mit einem stilistischen Hammerschlag auf der Beerdigung des Vaters an und diese besondere Begabung zwischen Humor und Ernsthaftigkeit nicht ins Banale und Bloßstellung zu verfallen ist bewundernswert. Welches Leid die jüdische Bevölkerung seit den 20 er Jahren zu ertragen hatte, die Sprachlosigkeit über die Geschehnisse im Krieg, die Mühen der Nachkriegszeit, die Hoffnung auf ein kleines Glück nach all den Widrigkeiten wird erzählt, ohne die Personen ins Lächerliche zu ziehen. Und das Ende hat mich zum Weinen gebracht. Zwei Tage nach Zuschlagen der letzten Seite ist es mir ein Rätsel, wie Safier solch platte Romane wie „mieses Karma“ oder „ Miss Merkel“ schreiben kann. 😅 bitte mehr Bücher im Stil von „solange wir leben“

2

Das Buch habe ich im BuddyRead unter anderem mit der lieben Sarah gelesen. In dem Buch geht es ganz grob um die Lebensgeschichte von David Safirs Eltern. Joshi, seinen Vater, der 1938 aus Wien nach Palästina geflüchtet ist und Waltraud, seine Mutter, die als Deutsche in Bremen aufgewachsen ist. Das Buch beschreibt eine nicht verzeihliche Zeit für unsere jüdischen Mitmenschen. Es beschreibt aber auch, wie eine junge Frau sich durch Leben kämpft und wirklich alles für ihre Familie tut. Und trotz, dass das Buch so berührend ist, fällt mein Fazit doch eher schlecht aus. Ich zitiere hier aus einer Nachricht, die ich Sarah heute Mittag geschrieben habe: Es ist nicht so, dass es ich es nicht mag. Das wäre falsch ausgedrückt. Es ist eher, dass es mich in seiner Langatmigkeit nervt. Ich habe ein starkes Bedürfnis nach Klarheit und Struktur in der Kommunikation. Das fehlt mir. Gleichzeit habe ich ein Problem mit indirekter und wiedersprüchlicher Sprache. Und dann ist da noch meine Impulsivität auf der anderen Seite, die mich bei wiederholter Ablehnung oder Blockade einfach wütend macht. Das alles vereint das Buch perfekt. Vielleicht zum Kontext, ich hasse (ja, ich weiß ist ein starkes Wort) lange Kapitel. In diesem Buch waren die Kapitel beim Tolino teilweise mit einer Dauer von 2,5 Stunden angegeben. Dazu hat Skoobe aktuell das Problem, dass es bei einer Lesepause (völlig normal bei der Kapitellänge) zum Kapitelanfang zurückkehrt. Also sah ich mich am Sonntag gezwungen zwei mal 2,5 Stunden an diesem Buch zu lesen. Am Stück. Ich war dazu auch einfach irgendwann nur noch genervt, weil die Dinge nicht klar ausgesprochen wurden. Meiner Meinung nach hätte das Buch auch 200 Seiten weniger haben können. Trotzdem, es ist nicht schlecht. Nur nichts für mich.

4.5

Er kann halt nicht nur lustig, sondern auch emotional.

Ich muss zugeben: Als ich zu Solange wir leben griff, dachte ich, ich würde wieder einen typischen Safier in der Hand halten – skurril, schräg, mit einem Augenzwinkern, irgendwo zwischen Mieses Karma und Miss Merkel. Aber was ich bekam, war etwas ganz anderes. Etwas, das mich nicht nur überrascht, sondern zutiefst berührt hat. David Safier zeigt sich hier von einer Seite, die ich so noch nicht kannte – als Sohn, als Chronist seiner Familie, als jemand, der sich auf Spurensuche begibt und dabei eine Geschichte erzählt, die sich tief ins Herz brennt. Dieses Buch ist wie ein altes Familienalbum, das plötzlich lebendig wird. Es rauscht nicht nur durch Jahrzehnte, sondern auch durch Gefühle: Angst, Hoffnung, Überleben, Liebe. Wir folgen seinem Vater in eine Zeit, die dunkler kaum sein könnte – die NS-Zeit. Was ihm widerfahren ist, ist kaum in Worte zu fassen, und doch gelingt es Safier, diese Geschichte nicht nur zu erzählen, sondern sie spürbar zu machen. Manchmal hatte ich das Gefühl, mit ihm gemeinsam in einem Keller zu sitzen, den Atem anzuhalten, während draußen das Grauen wütet. Und dann – der Überlebenswille, der Neuanfang, das Weiterleben trotz allem. Auch die Geschichte seiner Mutter hat mich tief bewegt. Zwei Lebenslinien, so verschieden, und doch durch die gleiche Kraft verbunden: die Liebe zur Familie, zum Leben, zum Durchhalten. Ich hätte nie gedacht, dass mich ein Buch von David Safier auf diese Art mitnehmen würde. Aber es hat mich gepackt – wie ein Strom, in den man ungewollt fällt, der einen aber nicht untergehen lässt, sondern trägt. Und am Ende steht man da, schaut zurück, ist traurig, dankbar, bewegt. Wir haben mit Solange wir leben nicht nur ein Buch gelesen. Wir sind einer Familie begegnet, die uns zeigt, wie zerbrechlich das Leben ist – und wie stark zugleich. David Safier kann lustig. Das wussten wir. Aber David Safier kann auch tief. Und wie.

5

"Ich denke an meine Eltern jeden Tag." Gäbe es eine Liste für die schönsten Schlusssätze der Literatur, würde dieser dort bestimmt einen Platz finden. David Safier, der für eher humorvolle Geschichten wie "Mieses Karma" bekannt wurde, hat ein berührendes Portrait seiner Eltern verfasst, welches gleichzeitig ein wertvolles Stück Zeitgeschichte abbildet. Zurecht merkt der Autor an, dass Mutter und Vater das Leben großer Romanfiguren führten und bestätigt damit einmal mehr, dass das (wirkliche) Leben die besten Geschichten schreibt!

5

Ein biografischer und zugleich zeitgeschichtlicher Roman, der unter die Haut geht. Leben heißt Leiden oder doch Lieben?

4.5

Ein sehr bewegendes, interessantes, biografisches Buch und zugleich ein Stück Zeitgeschichte.

5

Eine Lebensgeschichte

Ich bin noch ganz aufgewühlt. Das Leben der Eltern von Safier ist tatsächlich für einen Roman gemacht. Ich muss jetzt erst einmal noch alles sacken lassen. Wieviel Schmerz kann ein Mensch im Leben aushalten? Ich fühle so sehr mit Waltraut, die nur für andere gelebt hat, aber auch mit Joschi, der in seiner Liebe zu viel von seiner Frau verlangt hat. Danke für das tolle Buch Herr Safier und dass Sie das Leben Ihrer Familie mit uns teilen.

3

Die Lebensgeschichte seiner Eltern gut erzählt, zwischendurch etwas lang, aber so ist das Leben. Manchmal passiert so viel auf einmal und ein anderes Mal plätschert es dahin.

Das Überleben der Nazi-Zeit seines Vaters und der Tante, das dadurch auch sein Vater nie eine Ausbildung gemacht hat oder auch eine tatsächliche Aufgabe für sich gefunden hat, ging mir sehr nahe. Auch das Leben seiner Mutter, immer nur für andere da sein, „Leben heißt leiden“, kennt man aus der eigenen Familiengeschichte und ist gut nachzuvollziehen.

5

Zutiefst berührend und man spürt Safiers Herzblut, Wut und Tränen, die ihn bei der Recherche sicher begleitet haben!

4

Eine sehr persönliche Lebensgeschichte des Autors

Zum Buch: Joschi Safier flieht vor den Nazis nach Palästina. Seine Eltern bleiben zurück in Wien, sein Vater war zu dem Zeitpunkt schon tot, seine Mutter starb später in einem Ghetto. In Palästina heiratet Joschi eine ebenfalls geflohene Jüdin, aber die Ehe hält nicht. Joschi heuert als Zahlmeister auf einem Schiff an und fährt um die Welt. Dabei lernt er in Bremen die um einiges jüngere Waltraut kennen und lieben, David Safiers Mutter. Meine Meinung: Die Geschichte beginnt mit der Beerdigung von Joschi im Jahr 1997, macht dann einen Sprung nach Wien, sechzig Jahre früher. Dort lernen wir Joschi, seine Schwester Rosl sowie die Eltern kennen. Und natürlich ihr Schicksal. Später wird sie Geschichte dann zweigleisig erzählt, mal aus Joschis Sicht, mal aus Waltrauts, die ja zu Kriegsbeginn noch ein kleines Kind ist. Es dauert auch die Hälfte des Buches, bis sich die Wege der beiden kreuzen. Teilweise ist es auch ein wenig langatmig und man muss schon gut aufpassen damit man nicht die Faden verliert. Das Buch hat keine Kapitel, sondern ist in Zeiträume eingeteilt. Man erkennt wer gerade erzählt am unterschiedlichen Schriftbild, so ist es optisch getrennt. Trotzdem sind sehr viele Namen, man muss immer aufmerksam sein. Mich hat die Familiengeschichte schon sehr berührt, es ist unfassbar was damals für ein Leid geschah, was die Menschen, die Juden alles erleiden mussten und wieviel Seelen damals dran zerbrachen. Eine sehr persönlich und ungeschönte Familiengeschichte, die mich gut unterhalten hat, es ist sehr authentisch.

5

Safier mal anders als lustig! Tiefe Einblicke in die persönliche Geschuchte ohne Beschönigungen und Verklärungen. Mich wundert immer wieder, zu welchen Höchstleistungen (Mutter in der Selbstaufgabe) Menschen fähig sind! Sehr zu empfehlen, stellenweise keine leichte Kost.

5

Hat mir sehr gut gefallen. Sehr schöner Schreibstil. Unglaubliche Lebensgeschichte.

5

Die filmreife und zutiefst berührende Lebensgeschichte seiner Eltern. Beeindruckend, wie ehrlich er alles beschreibt! Ich hab mich während des Lesens oft gefragt, wie er sich beim Schreiben gefühlt hat und ziehe den Hut vor so viel Mut und Entschlossenheit! Was manche Menschen erleben müssen, macht mich fassungslos. Aber zu sehen, dass sie trotz furchtbarer Schicksalsschläge den Glauben an die Liebe und das Vertrauen in andere Menschen nicht verlieren, macht mich demütig. Ich glaube, dass mich das Buch in Gedanken noch eine Weile beschäftigen wird, da es eine ganze Reihe von Gefühlen ausgelöst hat. Neben der beschriebenen Fassungslosigkeit und Demut aber dank seines einzigartigen, vor Wortwitz sprühendem, Schreibstils vor allem (Lese-)Freude und Dankbarkeit!

4

Hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten in das Buch zu finden. Aber danach sehr berührend und emotional. Empfehlung.

5

Ein sehr bewegendes Buch

Welch tragische Lebensgeschichten der Eltern von David Safier 😔 aber die Liebe hat ihnen vieles leichter gemacht. Es war ein sehr bewegendes Buch, und ich bin dankbar, einen Einblick bekommen zu haben, in die zwei Leben der Eltern von David Safier. Besonders das Schicksal von Joschi und Rosel war ergreifend. Als Bremer fand ich es toll einige Orte wiederzuerkennen. Ein ganz tolles Buch

5

Leben heißt Leiden! Das Buch hallt nach und ich als Pflegefachkraft denke ......wow würde ich es auch so tun? Ein aufopferndes Leben für die Liebe!

5

Ich muss erst mal klar kommen

4

Eine bewegende und traurige Familiengeschichte

5

Eindrucksvolle Romanbiografie

Trotz unaufgeregtem Schreibstil taucht man tief ein in das Leben der Protagonisten und wird mitgenommen in einen bewegten Lebenslauf. Ich habe großen Respekt vor dieser schonungslosen Aufarbeitung des elterlichen Lebensweges, vor allem da dieser nicht leicht und gradlinig war.

5

Humorvoll und herzergreifend ...

David Safier schreibt hier die Lebensgeschichte seiner Eltern. Angefangen in der Kindheit der beiden, die geprägt ist vom 2.Weltkrieg.. Das erste Kennenlernen, die weiteren Treffen und das Leben das sie führten. Am Anfang fiel es mir schwer in den Schreibstil reinzufinden, dann jedoch konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen..

5

👍👍👍

👍👍👍

5

Bewegend, schmerzhaft und wahr.

Ein Buch das mich zutiefst mitgenommen hat, wofür ich sehr dankbar bin. Große Empfehlung.

5

Ein sehr emotionales Buch.

In dem Buch geht es um die sehr emotionale und tragische Geschichte von David Safiers Eltern – Joschi und Waltraut. Das Buch war sehr fesselnd, doch braucht man starke Nerven, denn beide machen viel durch. Sein Vater als Jude während der Zeit des zweiten Weltkrieges und seine Mutter als junge Erwachsene, die früh ihren Mann verliert und ihre Tochter allein großziehen muss. Und auch gemeinsam müssen sie viele Schicksalsschläge bewältigen. Das Buch erzählt die Geschichten beider Elternteile chronologisch. Beginnend mit dem Vater, der einige Jahre älter ist als Waltraut. Dies macht die Handlung gut verständlich und es ist alles leicht zu verfolgen. Zwar sind die Abschnitte nicht mit der Person beschriftet aus deren Sicht geschrieben wurde, doch kommt man nie durcheinander um wen es gerade geht, da dies gleich zu Beginn des Abschnitts deutlich wird. Das Buch lehrt einen viel über das Leben und welche Auswirkungen die Vergangenheit auf das eigene Fühlen und Denken haben kann.

4.5

Bewegendes Buch über die Eltern von David Safier

Im Gegensatz zu seinen anderen Büchern, die meist humorvoll sind, hat David Safier mit Solange wir leben ein Roman über seine Eltern geschrieben. Sein Vater Joschi flieht nach dem Anschluss Österreichs nach Palästina, während Joschis Eltern den Holocaust in Wien nicht überleben. Seine Mutter Waltraut wächst in ärmlichen Verhältnissen während der Kriegswirren in Bremen auf. Früh wird sie alleinerziehende Witwe. Joschi reist zur See und lernt so die 20 Jahre jüngere Waldtraut in Bremen kennen und siedelt nach Deutschland um. Das weitere Leben der beiden ist von Höhen und Schicksalsschlägen gepflastert. Wenn man liest, kann man kaum glauben, dass hinter der Geschichte zwei reale Menschen stehen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Man fragt sich oft, wie kann man so weiterleben, bei all der Dramatik, den die beiden schon von Kindesbeinen bis ins Alter, durchstehen mussten. Wunderbar hat es David Safier aber geschafft auch seinen Humor beim Schreiben durchblitzen zu lassen. Den Roman kann man definitiv auch als Zeitdokument lesen. Ein großes Anliegen ist dem Autor, wie er auf einer Lesung erzählt, dass wir, soweit noch möglich, mit noch lebenden Angehörigen der Kriegsgeneration ins Gespräch kommen.

5

Die Geschichte von David Safiers Eltern ist besonders, wahnsinnig vielseitig und sehr berührend.

4

kein typischer Safier, aber eine spannende Geschichte mit vielen Ausflügen in die Vergangenheit. Die Familie Safier hatte es, wie bestimmt viele in der Nach/Kriegszeit kein einfaches Leben.

5

Eigentlich gibt der Klappentext schon recht gut wieder was im Buch passiert. Der Leser begleitet Joschi und Waltraut durchs Leben. Joshi lebte als Jude in Wien und studierte, als die Nazis an die Macht kommen. Als er sah wie ein paar seiner Kommilitonen aufgrund dessen das sie Juden sind, aus dem Fenster geworfen werden, schmeißt er das Studium und flüchtet. Joshi verschlägt es zu seiner Schwester Rosl nach Palästina. Er findet eine Anstellung eine Frau, aber so wirklich hält es ihn nicht. Also heuert er auf einem Schiff an, aber irgendwas fehlt in seinem Leben. Bis er Waltraut in Bremen trifft. Waltraut ist die Tochter eines Werftarbeiters und auch ihre Familie wird vom Krieg gebeutelt, wenn natürlich nicht so sehr wie Joschis. Sie bekommt, trotz fehlendem Schulabschluss, eine Ausbildung bei Karstadt und verdient gutes Geld. Sie heiratet, bekommt ein Kind und wird Witwe. Alles mit Anfang 20. Dann lernt sie Joshi kennen. Einen Mann, der älter als sie ist und ihr, in gewisser Weise, die Welt zeigt. Ein Schicksalsschlag veranlasst die junge Frau dazu Joshi zu bitten sie in Ruhe zu lassen. Aber ob er so schnell aufgibt ? Um ehrlich zu sein, fand ich die Story toll. Mitreißend, zum Lachen, Weinen und Nachdenken. Sie hatte inhaltlich wahnsinnig viel zu bieten. Eine absolut authentische Handlung, welche abwechselnd aus der Sicht von Waltraut und Joshi erzählt wird. Beide haben jede Menge mitmachen müssen. Hinter jedem Dunkel, liegt ein Streifen Hoffnung am Horizont. Man hat das Gefühl, diese Liebe aus nächster Nähe zu erleben und ein Teil von ihr zu sein. Auch wenn das Buch durch den Nationalsozialismus dunkle und grausame Zeiten mit sich bringt, bringt es auch seine hellen und glücklichen Momente mit. Es war interessant und spannend mit Waltraut und Joschi durch ihr Leben zu gehen. Fazit "Solange wir leben" bringt einen in eine Zeit zurück, die wahnsinnig bedrückend war. Mord, Deportation, Trennung von Familien, Enteignung, Willkür. Das stand an der Tagesordnung zu der Zeit. Joshis und Waltrauts Leben bringt die hellen Momente mit, die das Buch besonders machen. Der Autor hat es verstanden, das Leben seiner Eltern auf Papier zu "zeichnen". Eine spannende Liebesgeschichte mit vielen Höhen und einigen Schicksalsschlägen, die einlädt sich darin zu verlieren. Von mir gibt es 5 Sterne.

5

David Safier ist einer meiner liebsten Autor*innen, weil er nicht nur lustige, unterhaltsame Bücher schreiben kann, sondern auch unglaublich einfühlsame und bewegende Geschichten erzählt. In "Solange wir leben" verarbeitet er die Lebensgeschichte seiner Eltern. Die Geschichte ist super spannend, aber auch rührend und sehr interessant. Ich mag Safiers Schreibstil und die Art wie er erzählt. Das Buch hatte ich in wenigen Tagen durchgelesen, weil ich ständig wissen wollte, wie es weiter geht und was als nächstes passiert. Die Charaktere wirken authentisch, man kann sich in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen nachempfinden. Deshalb kann ich das Buch nur empfehlen. Ich gebe ihm 5 Sterne, weil es mich sehr bewegt hat und alles in allem fand ich die Geschichte perfekt umgesetzt. Also eine klare Empfehlung, vor allem für alle diejenigen, die Safier mal von einer ernsteren Seite kennenlernen möchten!

4

Joshi & Waltraud

Ihre Kindheit ihre Jugend und das Erwachsen werden hätte bei beiden nicht unterschiedlicher sein können Sie finden zu einander und meistern ihr Leben über 40Jahre zusammen mit Höhen aber auch schmerzlichen Tiefen

4

"Solange man an jemanden denkt, ist er nicht ganz tot." Autor David Safier erzählt in diesem teils autobiografischem Roman das Leben seiner Eltern. Vater Joschi hat als Jude den 2. Weltkrieg überlebt, Mutter Waltraut wurde jung Mutter und Witwe. Die Geschichte wird aus beiden Sichtweisen erzählt, wir erleben so unglaublich viel mit den Beiden, dass es fast für zwei Bücher gereicht hätte, denn einige Episoden werden nur angeschnitten. David Safier ist eher durch seine humoristischen Bücher bekannt, hat aber schon in "28 Tage lang" bewiesen dass er durchaus auch ernste Geschichten erzählen kann. Dieser Roman enthält Beides, denn auch wenn er eher von Tragik geprägt ist, gibt es viele Momente die mich zum Lächeln gebracht haben. Ich bin Joschi und Waltraut gerne gefolgt und habe sehr mitgelitten. Sie sind mir sehr nahe gekommen und ich finde es beeindruckend, welche sehr persönlichen Eindrücke uns David Safier hier präsentiert. Und besonders das Ende hat mich sehr berührt und mitgenommen. Danke für die Geschichte, danke für diese Eindrücke in zwei nicht einfache Leben, für starke Menschen, die auch Schwäche zeigen und dadurch umso menschlicher werden.

5

David Safier erzählt die Lebensgeschichte seiner Eltern auf einer gleichen Zeitachse, mal aus Sicht des Vaters, mal aus Sicht der Mutter. Dabei wechselt jeweils die Schriftart: die des Vaters mit Kapitälchen eher altmodisch, die der Mutter moderner ohne, was auch den Altersunterschied der beiden exemplarisch hervorhebt. Während sein Vater über eine Flucht aus Deutschland nachdenkt, ist seine Mutter noch ein Dreikäsehoch. Aufgrund der verschiedenen Lebenspläne ist es fast undenkbar, dass die beiden sich finden und lieben werden. Und doch ist es so. Ihre Liebe wird berührend beschrieben, ist mal sehr schön, mal sehr traurig und dann auch auf der Zerreissprobe. Nichts wird beschönigt oder verklärt. Und durch die Familienfotos kann man sich die beiden auch bildlich vorstellen. Safier ist ja eher als Autor lustiger Bücher wie "Mieses Karma" bekannt. Wer so ein Buch erwartet, ist hier falsch. Aber mit seinem Buch "28 Tage lang" hat er bewiesen, dass er auch anders kann. Mit diesem Buch ist es ihm wieder gelungen, welches ich uneingeschränkt weiterempfehle.

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