Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung

Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung

by Julius Fischer·Book 1 of 3
Softcover
3.8104
WitzigKlingHochzeitsreiseDeutsche Bahn

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Description

Julius Fischer hasst Menschen. Das fängt bei Kindern an. Pubertät geht auch gar nicht. Noch ätzender sind eigentlich nur Studenten. Und natürlich Berufstätige. Die sind am schlimmsten. Aber nichts im Vergleich zu Rentnern. In seinem Debütroman erzählt er davon, wie er versucht, all diesen Leuten aus dem Weg zu gehen. Und wie er daran scheitert. Er berichtet von dem Agenten, der ihn als »der lustige Dicke« meistbietend an große Verlage verhökern wollte, oder der esoterischen Reiseführerin auf seiner Hochzeitsreise am Stechlin. Von der Tour mit seinen Lesebühnen-Kollegen oder dem Besuch der Leipziger Buchmesse mit seinem Freund, dem Ultra Enrico. Und davon, wie er immer wieder verzweifelte. »Wie Bernhards ›Holzfällen‹ – nur in niedlich.« Marc-Uwe Kling

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
160
Price
18.50 €

Author Description

Julius Fischer, geboren 1984, ist Autor, Liedermacher und Kleinkünstler. Er ist Mitglied diverser Lesebühnen, u. a . der Lesedüne mit Marc-Uwe Kling. Zusammen mit Christian Meyer präsentiert er die TV-Show »Comedy mit Karsten« im MDR und spielt in der Band The Fuck Hornisschen Orchestra. Ab Frühjahr 2018 ist er neben Olaf Schubert in der ARD-Show »Olaf macht Mut« zu sehen. Zuletzt erschienen: »Die schönsten Wanderwege der Wanderhure«.

Posts

17
All
5

Ich hasse Menschen.

Ein Satz mit viel Wahrheit dahinter. Ich konnte Julius Fischer sehr gut verstehen. Die Alltagsgeschichten mit all den kleinen nervigen Angewohnheiten der Menschen im Zug (ich werde mich hier nicht ausschliessen 😉). Die Stimme des Autors ist zum zuhören sehr angenehm, was das Buch sehr kurzwierig macht. Ich habe mich kaputt gelacht. Für leichte "Kost" zwischendurch perfekt! Freue mich auf das nächste Buch.

3.5

Die lieben Mitmenschen. Bahnreisende, Klassenkameraden, Rentner*innen und so weiter. Alle sind so liebens- wie hassenswert.

„Ich hasse Menschen“ von Julius Fischer ist eine Erzählung, die aus einzelnen Kurgeschichten zusammengefasst wurde - das erwähnt der Autor im Dankes-Text. Das merkt man auch, manchmal wirkt es ein wenig konfus. Dennoch ist das Buch amüsant zu lesen - die Gedankengänge und -spünge und auch Formulierungen erinnern mich stellenweise sehr an Max Goldt. Man begleitet den Autor, der von sich selbst erzählt, auf einer Zugfahrt nach Köln zu einer Agentur. Es folgt beispielsweise eine ausufernde Analyse der Mitreisenden, die sehr treffend ist und jeder schon einmal in der ein oder anderen Variante erlebt hat, der Zug gefahren ist… Die Geschichte um den Schulkameraden Enrico, der eine „Karriere“ als arbeitsloser Ultra-Fan und Hooligan durchläuft und immer wieder an einzelnen Stellen „aufflammt“ ist teils surreal aber immer amüsant. Insgesamt ein Buch, das am Ende den Titel zwar verdient, aber nicht daran glauben lässt, dass der Autor wirklich Menschen hassen würde (man könnte es durch die Ich-Erzählung ja durchaus meinen) - sonst könnte er Menschen nicht so gut analysieren und beschreiben.

Die lieben Mitmenschen. Bahnreisende, Klassenkameraden, Rentner*innen und so weiter. Alle sind so liebens- wie hassenswert.

Lustig und wirklich eine Ausschweifung

Zu aller erst muss man den Humor verstehen und lieben. Sonst ist das Buch wirklich nicht für einen. Ich fande den Humor super und locker geschrieben. Dennoch muss man durch die Ausschweifungen am Ball bleiben. Sonst kommt man durcheinander 🤣 Jeder der ein Fan der Känguru Chronik ist, kann das Buch als kleinen Snack Zwischendurch lesen 😁

4

Ist ein lustiges Hörbuch für zwischendurch. Habe es an einem Tag gehört und musst sehr oft mitlachen. Daumen hoch

1

Zu langatmig 😴

Leider habe ich das Buch nach nur wenigen Seiten abgebrochen, daher von mir keine Kaufsempfehlung!!!

1.5

Es könnte durchaus witzig sein...

Ich hatte wahrscheinlich falsche Erwartungen an das Buch. Vielleicht hätte ich den Worten "Eine Abschweifung" mehr Aufmersamkeit schenken sollen, denn abgeschweift wurde nämlich permanent in die absolut skurrilsten Szenarien. Ich finde, man kann Erlebnisse mit genügend humoristischer Würze herrüberbringen, ohne dass es gleich ins Absurde geht. Hätte das Buch mehr Seiten gehabt, hätte ich es wahrscheinlich zeitig abgebrochen, so habe ich mich durchgebissen.

5

Was soll ich nun dazu schreiben? Ich habe das Gefühl hier hätte jemand schon meine Gedanken in ein Buch gefasst, so dass jegliche Rezension quasi hinfällig ist. Wenn ich alle Stellen, die mich zum Lachen gebracht haben und die ich voll und ganz nachvollziehen kann, unterstreichen würde, dann wäre wohl kaum etwas in dem Buch noch unberührt. Also kurz zusammengefasst: ich hasse Menschen auch.

2

War letztendlich nicht annähernd so bissig oder zynisch, wie ich es mir unter der dem Titel vorgestellt hätte. Mir waren die Anekdoten fast schon zu zahm. Ich musste zwar ab und zu schmunzeln, aber richtige Lacher (wie man es vielleicht von Fischers Kollege Marc-Uwe Klings kennt, der ebenfalls mehrfach seine Erwähnung findet) waren nicht dabei. Irgendwann war ich stellenweise eher gelangweilt. Kann man sich mal anhören, aber vom Hocker gehauen hat es mich nicht. 2,5 Sterne gibt es deshalb von mir.

4

Nach "Die Känguru Chroniken" und "Das Känguru Manifest" habe ich eine humoristische Geschichte gesucht, die nebenbei hören kann. Mein aktuelles Currently Reading, welches ich immer noch abgöttisch liebe, nehme ich momentan eher nicht zur Hand. Für High Fantasy kann ich einfach keine Nerven aufbringen. Aufgrunddessen musste etwas Leichtes her. Zum Glück habe ich dieses Hörbuch gefunden. Julius Fischer verkörpert mit seinem Schreibstil viele Eigenschaften, die ich liebe. Er schreibt ironisch, sarkastisch, manchmal böse und überspitzt, aber trotzdem konnte er mich durch die Bank weg mitreißen. Die Handlung an sich, der rote Faden, klingt auf den ersten Blick langweilig. Ein erwachsender Mann sitzt im Zug und philosophiert über sein Leben, die Buchmesse und seine Mitreisenden..., aber was er daraus macht, war zum kaputt lachen. Er zieht viele Querverweise zu seinen Freunden, "Feinden", seiner Frau, Alltagssituationen und auch aktuellen Geschehnissen, die er parodiert, auseinandernimmt und teils gesellschaftskritisch wieder zusammensetzt. Es ist auf gar keinen Fall 0815 und die 160 Seiten sind sehr schnell verflogen. Ich hatte sehr viel Spaß beim Hören und habe seine leicht böse Art lieb gewonnen. Marc Uwe Kling und das Känguru werden auch ganz kurz auf die Schippe genommen, nur so am Rande. Insgesamt hat Julius Fischer sehr sarkastische Novellen geschrieben, deren roter Faden die Bahnfahrt ist, die dennoch ein Gefüge errichten. Wer etwas Lustiges und leicht gesellschaftskritisches für Zwischendurch sucht, dann kann ich euch " Ich hasse Menschen: Eine Abschweifung" empfehlen. Ich finde den Titel immer noch genial und vergebe 4/5 Sterne.

3

Bei vielen Dingen spricht Julius Fischer mir aus der Seele und ich hatte Spaß seinen Ausschweifungen und Gedankengängen zu folgen, mich mit ihm in den Hass hineinzusteigern, dabei aber nie aus den Augen zu verlieren, dass einem durchaus bewusst ist, dass man gerade übertreibt. Das Buch trifft meinen Humor, das ahnte ich aber schon vorher, da ich auch The Fuck Hornisschen Orchestra schon großartig fand. Hat Spaß gemacht.

4

Ein Stern Abzug, weil der Text immer wieder an den Rändern ausfranst und auf mich dann etwas arg gezwungen wirkt, aber insgesamt möchte ich dem Autor ein Bier spendieren und dabei "Oh mein Gott endlich versteht mich jemand!!11!!" zurufen. Ganz besonders gelungen ist die Figur des Möhrenmanns, das geradezu apokalyptische Sinnbild für all die an den Nerven zerrenden Mitmenschen, denen man im öffentlichen Raum begegnet, ohne ihnen ausweichen zu können (ÖPNV!). Endlich, endlich habe ich eine griffige Bezeichnung für diese Spezies Mensch aus der Hölle :D

4

Sehr amüsant! Wo sonst als in der Bahn kann man sich seinem Hass auf Menschen so hemmungslos hingeben?

3

Ab und an ein wenig zäh, aber lustig gemacht und auch sehr gesellschaftskritisch.

4

Ein Stern Abzug, weil der Text immer wieder an den Rändern ausfranst und auf mich dann etwas arg gezwungen wirkt, aber insgesamt möchte ich dem Autor ein Bier spendieren und dabei "Oh mein Gott endlich versteht mich jemand!!11!!" zurufen. Ganz besonders gelungen ist die Figur des Möhrenmanns, das geradezu apokalyptische Sinnbild für all die an den Nerven zerrenden Mitmenschen, denen man im öffentlichen Raum begegnet, ohne ihnen ausweichen zu können (ÖPNV!). Endlich, endlich habe ich eine griffige Bezeichnung für diese Spezies Mensch aus der Hölle :D

3

Am Anfang noch lustig

4

Ich habe ja keinen Humor, also ein Abend bei irgendeinem Comedian wäre die Höchststrafe für mich, aber der Titel dieses Buches hat mich so sehr angesprochen, dass ich es einfach lesen musste! Und es hat mir gefallen, ich habe tatsächlich nicht einmal gelacht, aber mich sehr häufig wiedererkannt und fand es so sehr kurzweilig.

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