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Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung

3.8(103)
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About the book

Julius Fischer hasst Menschen. Das fängt bei Kindern an. Pubertät geht auch gar nicht. Noch ätzender sind eigentlich nur Studenten. Und natürlich Berufstätige. Die sind am schlimmsten. Aber nichts im Vergleich zu Rentnern. In seinem Debütroman erzählt er davon, wie er versucht, all diesen Leuten aus dem Weg zu gehen. Und wie er daran scheitert. Er berichtet von dem Agenten, der ihn als »der lustige Dicke« meistbietend an große Verlage verhökern wollte, oder der esoterischen Reiseführerin auf seiner Hochzeitsreise am Stechlin. Von der Tour mit seinen Lesebühnen-Kollegen oder dem Besuch der Leipziger Buchmesse mit seinem Freund, dem Ultra Enrico. Und davon, wie er immer wieder verzweifelte. »Wie Bernhards ›Holzfällen‹ – nur in niedlich.« Marc-Uwe Kling

Editions (3)

ISBN9783863911966
PublisherVerlag Voland & Quist
Publication Date03/17/18
Pages160

Reviews & Ratings

103 ratings

17 reviews

3.8

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  • leseratte96
    leseratte96

    31 Followers

    5.0

    Ich hasse Menschen.

    Ein Satz mit viel Wahrheit dahinter. Ich konnte Julius Fischer sehr gut verstehen. Die Alltagsgeschichten mit all den kleinen nervigen Angewohnheiten der Menschen im Zug (ich werde mich hier nicht ausschliessen 😉). Die Stimme des Autors ist zum zuhören sehr angenehm, was das Buch sehr kurzwierig macht. Ich habe mich kaputt gelacht. Für leichte "Kost" zwischendurch perfekt! Freue mich auf das nächste Buch.

    Mar 26, 2026

  • monsieurschaernee
    monsieurschaernee

    158 Followers

    3.5

    Die lieben Mitmenschen. Bahnreisende, Klassenkameraden, Rentner*innen und so weiter. Alle sind so liebens- wie hassenswert.

    „Ich hasse Menschen“ von Julius Fischer ist eine Erzählung, die aus einzelnen Kurgeschichten zusammengefasst wurde - das erwähnt der Autor im Dankes-Text. Das merkt man auch, manchmal wirkt es ein wenig konfus. Dennoch ist das Buch amüsant zu lesen - die Gedankengänge und -spünge und auch Formulierungen erinnern mich stellenweise sehr an Max Goldt. Man begleitet den Autor, der von sich selbst erzählt, auf einer Zugfahrt nach Köln zu einer Agentur. Es folgt beispielsweise eine ausufernde Analyse der Mitreisenden, die sehr treffend ist und jeder schon einmal in der ein oder anderen Variante erlebt hat, der Zug gefahren ist… Die Geschichte um den Schulkameraden Enrico, der eine „Karriere“ als arbeitsloser Ultra-Fan und Hooligan durchläuft und immer wieder an einzelnen Stellen „aufflammt“ ist teils surreal aber immer amüsant. Insgesamt ein Buch, das am Ende den Titel zwar verdient, aber nicht daran glauben lässt, dass der Autor wirklich Menschen hassen würde (man könnte es durch die Ich-Erzählung ja durchaus meinen) - sonst könnte er Menschen nicht so gut analysieren und beschreiben.

    Die lieben Mitmenschen. Bahnreisende, Klassenkameraden, Rentner*innen und so weiter. Alle sind so liebens- wie hassenswert.

    Dec 27, 2025

  • saskia97
    saskia97

    73 Followers

    Lustig und wirklich eine Ausschweifung

    Zu aller erst muss man den Humor verstehen und lieben. Sonst ist das Buch wirklich nicht für einen. Ich fande den Humor super und locker geschrieben. Dennoch muss man durch die Ausschweifungen am Ball bleiben. Sonst kommt man durcheinander 🤣 Jeder der ein Fan der Känguru Chronik ist, kann das Buch als kleinen Snack Zwischendurch lesen 😁

    Mar 23, 2026

3 of 17 reviews

Author

About Julius Fischer

Julius Fischer, geboren 1984, ist Autor, Liedermacher und Kleinkünstler. Er ist Mitglied diverser Lesebühnen, u. a . der Lesedüne mit Marc-Uwe Kling. Zusammen mit Christian Meyer präsentiert er die TV-Show »Comedy mit Karsten« im MDR und spielt in der Band The Fuck Hornisschen Orchestra. Ab Frühjahr 2018 ist er neben Olaf Schubert in der ARD-Show »Olaf macht Mut« zu sehen. Zuletzt erschienen: »Die schönsten Wanderwege der Wanderhure«.

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