Klara und die Sonne

Klara und die Sonne

Hardback
3.7787
GroßbritannienKlassenunterschiedeFreundschaftNahe Zukunft

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Description

Der neue Roman des Nobelpreisträgers

Klara ist eine künstliche Intelligenz, entwickelt, um Jugendlichen eine Gefährtin zu sein auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Vom Schaufenster eines Spielzeuggeschäfts aus beobachtet sie genau, was draußen vor sich geht, studiert das Verhalten der Kundinnen und Kunden und hofft, bald von einem jungen Menschen als neue Freundin ausgewählt zu werden. Als sich ihr Wunsch endlich erfüllt und ein Mädchen sie mit nach Hause nimmt, muss sie jedoch bald feststellen, dass sie auf die Versprechen von Menschen nicht allzu viel geben sollte.

KLARA UND DIE SONNE ist ein beeindruckendes, berührendes Buch und Klara eine unvergessliche Erzählerin, deren Blick auf unsere Welt die fundamentale Frage aufwirft, was es heißt zu lieben.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
352
Price
24.70 €

Author Description

Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki geboren, kam 1960 nach London, wo er später Englisch und Philosophie studierte. 1989 erhielt er für seinen Weltbestseller »Was vom Tage übrigblieb«, der von James Ivory verfilmt wurde, den Booker Prize. Kazuo Ishiguros Werk wurde bisher in 50 Sprachen übersetzt. Er erhielt 2017 den Nobelpreis für Literatur. Der Autor lebt in London.

Characteristics

6 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
50%
9%
10%
N/A
42%
15%
41%
72%
26%
66%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
58%
56%
49%
44%

Pace

Fast0%
Slow33%
Moderate50%
Variable17%

Writing Style

Simple33%
Complex0%
Moderate67%
Bildhaft (67%)Minimalistisch (50%)Poetisch (50%)Außergewöhnlich (17%)

Posts

120
All
3.5

Origineller Blickwinkel, nicht ganz so starke Umsetzung

„Klara und die Sonne“ überzeugt vor allem durch seine außergewöhnliche Erzählperspektive: Die Geschichte wird aus der Sicht eines gefühlsfähigen Roboters erzählt, der als Begleiter für Kinder entwickelt wurde. Diese unschuldige, beinahe naive Wahrnehmung der Welt verleiht dem Roman eine besondere Atmosphäre und macht viele Szenen überraschend berührend. Gerade durch Klaras Blick entstehen ruhige, eindringliche Momente, in denen große Themen und ethische Probleme wie Einsamkeit, Liebe, Krankheit und technologische Abhängigkeit auf subtile Weise verhandelt werden. Besonders der oft problematische Umgang der Menschen mit einer solchen künstlichen Intelligenz wird kritisch, aber nie aufdringlich dargestellt. Hier zeigt der Roman seine Stärke: Er regt zum Nachdenken an, ohne belehrend zu wirken. Dennoch bleibt die Geschichte für mich insgesamt etwas zu oberflächlich. Im Vergleich zu ähnlichen Werken aus dem Sci-Fi-Genre schöpft der Roman sein inhaltliches Potenzial nicht vollständig aus. Einige Erzählstränge wirken deplatziert oder zumindest nicht konsequent zu Ende geführt. Manches, was emotional oder thematisch vertieft werden könnte, wird nur angerissen.

4

Etwas Sonnenlicht und Menschlichkeit

Dieses Buch ist minimalistisch, leichtfüßig und zugleich poetisch durchdrungen von existenziellen Fragen. Die Sonne steht hier sinnbildlich für Lebenskraft, Hoffnung und Bewusstsein. Und genau diese Symbolik zieht sich durch das gesamte Buch. Ishiguro erzählt ruhig, beinahe zurückhaltend. Ohne große Effekte, aber mit einer Klarheit, die unter die Haut geht. Klara ist eine sogenannte KF – eine „Künstliche Freundin“ aus einer älteren B2-Reihe. Sie ist ein Roboter, entwickelt, um Kinder zu begleiten. Nach Wochen im Geschäft wird sie endlich von einer Familie ausgewählt. Ihre Aufgabe: sich um die kranke Josie kümmern, ihre Lücke füllen, präsent sein. Was folgt, ist keine klassische Science-Fiction-Geschichte, sondern eine zarte Beobachtung darüber, was Menschlichkeit eigentlich bedeutet. Klara analysiert, beobachtet, interpretiert und stellt dabei Fragen, die zutiefst philosophisch sind. Kann sie Freundschaft empfinden? Kann sie lieben? Oder imitiert sie nur, was sie gelernt hat? Der Roman bewegt sich in einer nahen Zukunft, in der genetische „Optimierung“, gesellschaftliches Klassendenken und subtile Ausgrenzung längst normalisiert sind. Themen wie Erwachsenwerden, Einsamkeit und soziale Spaltung werden mit einer ruhigen Ernsthaftigkeit verhandelt. Manchmal wirkt das Buch wie eine Ode an die Zerbrechlichkeit des Lebens. Es erinnert daran, wie empfänglich wir für Details sein können – für Licht, Farben, kleine Gesten. Kritisch sehe ich allerdings die Figur der Mutter. Ihre Liebe wirkt kontrollierend, übergriffig und kühl – und wird dennoch als aufopfernd dargestellt. Auch die Idee, dass Josies mögliche Genesung stark mit einer bestimmten „Sonneneinstrahlung“ verknüpft wird, erscheint stellenweise konstruiert. Trotz dieser Kritikpunkte bleibt Klara und die Sonne ein bemerkenswert stilles Buch. Es geht weniger um Technologie als um das, was uns menschlich macht.

5

Ein bewegendes Buch über Menschlichkeit, Kindsein und Selbstaufopferung

Selten hat ein Buch einen so bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Die beschriebene Welt ist eine Dystopie, in der die Gemeinschaft immer stärker fragmentiert, Menschen nach gentechnischer Optimierung hierarchisiert und isoliert werden – und in der Umweltverschmutzung zum Alltag gehört. Hier lernen wir Klara kennen. Als Androidin hat sie die Aufgabe, allein für ihre Besitzerin – die schwer kranke Josie – als „Künstliche Freundin“ da zu sein. Ishiguro gelingt eine meisterhafte Charakterisierung: Klara verfügt über einen beschränkten Denkhorizont, interpretiert die Welt naiv und gelegentlich falsch, entwickelt aber nach und nach ein tiefes Verständnis für die Menschen und deren Bedürfnisse. All das macht sie menschlich – vielleicht, weil wir die Welt neu wie aus Kinderaugen kennenlernen dürfen. Die Handlung kommt ohne große Spannungsmomente oder Wendungen aus. Stattdessen gibt uns Ishiguro Zeit, das Zusammenleben in der Familie wirklich zu erleben. Seine Bildsprache ist feinfühlig, sie pendelt zwischen Komik und Tragik. Von der dystopischen Welt bekommen wir nur am Rande etwas mit – weil der kleine Kosmos der Familie einen ganz eigenen Sog entwickelt. So erschafft Ishiguro eine zutiefst sympathische Protagonistin, deren Fürsorglichkeit zugleich ein Dilemma aufwirft: Klara gibt sich völlig für Josie auf, nimmt jede Zurückweisung widerspruchslos hin und akzeptiert jedes Opfer, das nötig ist. Ein schädlicher Altruismus – vielleicht aber auch das, was Menschsein letztlich ausmacht. Ein bewegender Roman mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur. Für mich ein absolutes Highlight der letzten Jahre.

5

✨ Wenn die Sonne eine Seele hätte... ✨

„Klara und die Sonne“ ist kein Buch, das man einfach liest – es ist ein zarter Herzschlag aus Licht und Melancholie. Kazuo Ishiguro hat hier etwas geschaffen, das sich leise in die Seele webt: eine Geschichte über Hoffnung, Menschlichkeit und den unstillbaren Wunsch, Bedeutung zu haben. 🌞 Klara, die künstliche Freundin, sieht die Welt durch Augen, die noch nie geblendet wurden von Zynismus oder Selbstsucht. Sie beobachtet, lernt, glaubt – und liebt auf eine Art, die schmerzlich schön ist. Während die Menschen um sie herum in ihrem Streben nach Perfektion und Sicherheit ihre eigene Wärme verlieren, bleibt Klara ein stiller Beweis dafür, dass Mitgefühl kein Programm, sondern ein Zustand des Seins ist. Dieses Buch ist ruhig, beinahe flüsternd – aber jedes Wort sitzt, jedes Bild leuchtet nach. Ishiguro schreibt mit einer Zärtlichkeit, die einen unbewusst atemlos macht. Seine Sprache ist so rein, dass sie an manchen Stellen weh tut, weil sie uns den Spiegel vorhält. ✨ Warum ich es liebe: 🌿 Weil Klara uns zeigt, wie zerbrechlich und doch kostbar Menschlichkeit ist. 🌿 Weil die Sonne hier mehr ist als ein Himmelskörper – sie ist Hoffnung. 🌿 Weil das Buch uns lehrt, dass selbst künstliche Herzen träumen dürfen. 💫 Für wen geeignet: 🧡 Für Leserinnen und Leser, die Poesie zwischen den Zeilen finden. 🧡 Für alle, die sich für künstliche Intelligenz und Menschlichkeit gleichermaßen interessieren. 🧡 Für ruhige Abende, an denen man bereit ist, nachzudenken – und sich berühren zu lassen. 💭 Für wen nicht geeignet: ⚡ Für alle, die Action, Spannung oder klare Antworten erwarten. ⚡ Für Ungeduldige, die Geschichten lieber konsumieren als fühlen. ⚡ Für Leser, die kein Interesse an leisen Zwischentönen oder philosophischen Fragen haben.

✨ Wenn die Sonne eine Seele hätte... ✨
3.5

Im dystopischen Roman „Klara und die Sonne“ von Kazuo Ishiguro erleben wir die Geschichte aus der Perspektive einer Künstlichen Intelligenz namens Klara. Klara wird von der schwerkranken Josie als Freundin und Begleiterin ausgewählt. Durch ihre außergewöhnliche Auffassungs-und Beobachtungsgabe versucht sie, die Menschen um sich herum zu verstehen, und entwickelt dabei etwas, das menschenähnlichen Gefühlen ähnelt. Gleichzeitig gerät sie in manchen Situationen an ihre Grenzen: Ihre Wahrnehmung zerfällt, sie fühlt sich überfordert, und die Welt erscheint ihr nicht mehr als zusammenhängendes Ganzes. Die KI-Perspektive ist dabei sehr eindrucksvoll und glaubwürdig dargestellt. Ich empfand beim lesen häufig Mitgefühl für Klara. Andere Figuren hingegen wirken vergleichsweise kühl und distanziert, was es teilweise erschwert, sich vollständig in die Geschichte hineinzufühlen. Mit dem Roman wirft Ishiguro zentrale Fragen auf: Wie menschlich kann eine Künstliche Intelligenz überhaupt sein? Würde man einen geliebten Menschen nach dessen Tod durch eine KI ersetzen wollen, um den eigenen Schmerz zu lindern? Wie viel Egoismus oder Selbstzweck ist moralisch vertretbar? So regt der Roman dazu an, über Menschlichkeit, Verlust und ethische Grenzen technologischer Möglichkeiten nachzudenken.

Post image
5

Ein Roman, der zum Nachdenken anregt und einen auch nach dem Lesen nicht los lässt.

Der Roman spielt in einer dystopischen Welt, in der sich Eltern dazu entscheiden können, ihre Kinder genmodifizieren zu lassen und diese dadurch klassifiziert werden - für die Kinder, deren Eltern sich dagegen entscheiden, hat das Leben nicht viel zu bieten, aber auch die Entscheidung dafür bleibt oft nicht ohne weitreichende Konsequenzen. Die KF (künstliche Freundin) Klara steht im Schaufenster des Ladens ihrer Managerin und wartet darauf, endlich von einem Teenager erwählt und dorthin verkauft zu werden, um diesem eine gute Freundin zu sein. Eines Tages wird sie von Josie erwählt und darf bei ihr und ihrer Mutter einziehen. Dort erfährt man schnell, dass Josie sehr krank ist - eine mögliche Konsequenz der Entscheidung ihrer Eltern - und Klara macht es sich zum Ziel, einen Weg zu finden um Josie zu heilen. Wenn gleich sie auch nicht das neuste Modell unter den KFs ist, überzeugt sie mit einer unglaublich guten Beobachtungs- und Auffassungsgabe. Sie möchte erlernen wie es ist Mensch zu sein und manchmal scheint es, dass ihr das besser (und mit mehr Gefühl) gelingt als so manchem der tatsächlichen Menschen in diesem Buch. Ishiguro hat hier einen Roman erschaffen, der leise vor sich hinplätschert ohne dabei zu langweilen, aber durchaus sehr zu berühren. Es bleiben zwar ganz viele Fragen offen, die vor allem die Welt betreffen, in der Klara und Josies Familie leben, das wurde aber zumindest von mir nicht als störend empfunden. Dafür rückten ganz andere philosophische Fragen in den Fokus wie zB: Was macht das Mensch sein eigentlich aus und inwiefern ist dieser ersetzbar/austauschbar? Wie weitreichend können Entscheidungen sein, die man als Eltern treffen muss, ohne die Möglichkeit zu haben, die Kinder danach zu fragen? Rechtfertigt eine gesicherte Zukunft für das Kind, so weitreichenden Entscheidungen zu treffen, die mit Risiken das Leben betreffend einhergehen können? Wie weit darf Liebe gehen? Aber auch das Auseinandersetzen mit KI und deren Möglichkeiten bleiben nicht aus - gerade im Hinblick darauf, wie sich KI schon heute gestaltet. Wie menschlich kann KI sein? Inwiefern kann KI einen Weggefährten/Freund ersetzen? Als Leser setzt man sich mit derartigen Fragen auseinander, ohne dabei wirklich abschließend eine Antwort in dem Buch zu finden. Dafür regen diese Fragen zum Nachdenken über das Ende hinaus an und beschäftigen einen noch sehr lange danach. Es bleibt dem Leser insgesamt unglaublich viel Interpretationsspielraum. Etwas, was ich bei diesem Buch als alles andere als negativ empfunden habe und es für mich umso lesenswerter macht. Einzig das Ende hat mich etwas unbefriedigt und ziemlich betrübt/ratlos zurück gelassen.

5

Einzigartige Perspektive

Dieses Buch ist für mich absolut einzigartig. Man betrachtet die Welt aus Sicht der KF Klara (künstlichen Freundin), die von der Teenagerin Josie ausgewählt wurde und begleitet die beiden ein Stück ihres Weges.

Einzigartige Perspektive
4

Dieses Buch hat mich sofort an das Computerspiel Detroit: Become Human erinnert.

Dort spielt man Roboter, die menschenähnlich aussehen und mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sind. Sie sollen den Menschen im Haushalt helfen oder Kinder vor der Einsamkeit bewahren. Genau dafür wurde auch die KF (Künstliche Freundin) Klara kreiert. Handlungstechnisch passiert anfangs nicht viel, denn Klara wartet in ihrem Laden darauf, von einer Familie ausgesucht und gekauft zu werden, und so hat sie viel Zeit, aus dem Schaufenster zu schauen und die Welt zu beobachten. Sie sagt Sätze wie: „Ich rief mir den vorhergehenden Tag noch einmal ins Gedächtnis“, was die Sprache sehr steif (vielleicht roboterhaft) wirken lässt. Das bleibt auch eine ganze Weile so. Deswegen fand ich es irgendwo gegen Mitte des Buches etwas mühsam dranzubleiben. Doch knapp nach der Hälfte nimmt die Geschichte an Fahrt auf! Es werden einige neue Figuren eingeführt, und das Buch gewinnt an Tempo. Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, dranzubleiben, auch wenn es anfangs etwas schleppend voran ging. Obwohl die Sprache sehr einfach war, regt die Geschichte dazu an, über komplexe, aktuelle ethische Fragen zur künstlichen Intelligenz und zum Menschsein nachzudenken – und bleibt einem auch nach dem Lesen im Kopf. Ich würde das Buch allen empfehlen, die sich für KI interessieren, über ethische Fragestellungen nachdenken möchten oder das Spiel Detroit: Become Human lieben.

Dieses Buch hat mich sofort an das Computerspiel Detroit: Become Human erinnert.
4

ein wirklich besonderes buch, das ich auf irgendeine weise nicht ganz greifen kann und vielleicht deshalb auch sehr mochte - eine spannende perspektive auf menschlichkeit und technologischen fortschritt!

ein wirklich besonderes buch, das ich auf irgendeine weise nicht ganz greifen kann und vielleicht deshalb auch sehr mochte - eine spannende perspektive auf menschlichkeit und technologischen fortschritt!
4

Ruhig, unaufgeregt – und trotzdem unter die Haut gehend. Was macht uns menschlich?

Wie schreibt man glaubwürdig aus der Perspektive einer künstlichen Intelligenz, die die Welt erst kennenlernen muss? Kazuo Ishiguro weiß es. Klara ist naiv wie ein Kind, liebenswert, aufmerksam – und man kann nicht aufhören, ihr zu folgen. Die ersten 58 Seiten verbringen wir mit ihr im Laden, wo sie die Außenwelt durch ein Schaufenster beobachtet und in sich aufsaugt. Das kann wenig aufregend wirken – und doch will man wissen, wie es mit diesem einzigartigen Wesen weitergeht. Als Klara auf Seite 59 endlich gekauft wird und Teil einer Familie wird, habe ich mit ihr gehofft. Und war glücklich. Klaras Beschreibungen verlangen Aufmerksamkeit – man rätselt mit, was sie wohl gerade sieht, und entdeckt dabei Stück für Stück die Welt in der sie lebt. Eine kleine, ruhige Welt. Und trotzdem fesselnd. Was mich bewegt und manchmal traurig gemacht hat: Klara gehorcht, erträgt, denkt sich ihren Teil – und denkt dabei nie etwas Böses. Sie wird für Entscheidungen bestraft, die ihr befohlen wurden. Und sie opfert sich auf, liebt ihre Familie bis zum Schluss. Bedingungslos. Das tut weh. „Tatsächlich möchte ich jetzt, da ich besser verstehe, alles tun, um Ricks und Josies Plan zu unterstützen.”

Ruhig, unaufgeregt – und trotzdem unter die Haut gehend. Was macht uns menschlich?
5

Spannender als andere Ishiguros, dabei wie immer philosophisch, anregend, einnehmend. Als Hörbuch wunderbar gelesen.

5

Wunderbar

Eine ganz wunderbare Geschichte. Durch die Erzählweise, die voraussetzt, dass man in einem gewissen Maße mit der Realität des Buches vertraut ist (was ja nicht der Fall ist), wird eine Spannung aufgebaut, die sich das ganze Buch über hält. Die Zukunft, oder besser Dystopie, in der die Geschichte spielt, ist super interessant und ich wollte so viel wie möglich erfahren. Allerdings wurden nicht alle Fragen am Ende (oder auf dem Weg dahin) geklärt, aber das ist total okay. Die Grundaussagen des Buches wurden auch so klar herausgearbeitet! Die Erzählerin, Klara, habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen.

4

Berührend und einzigartig - aus Sicht einer KI

4

Nicht der ganz große Wurf

Beginnt relativ langsam und entwickelt dann erst eine eigene Dynamik. Die Perspektive eines AF ist super erzählt, die Geschichte lebt von der Spannung, dass nicht alles erzählt wird. Aber trotzdem, insgesamt doch etwas flach, da ginge mehr

4

Klara ist eine sogenannte Künstliche Freundin (KF), ein Roboter mit Künstlicher Intelligenz, geschaffen, um einem Kind beim Aufwachsen Gesellschaft zu leisten. Lange Zeit lebt sie im Laden ihrer Managerin, beobachtet durch das Schaufenster die Menschen und versucht, sie zu entschlüsseln. Dabei ist Klara auf die Sonne angewiesen, denn sie ist solarbetrieben und denkt, die Sonne habe eine besondere Nahrung für sie. Als sie endlich von der Jugendlichen Josie ausgewählt wird, beginnt für Klara ein neues Leben in einem abgelegen Haus an ihrer Seite. Klara soll jedoch nicht nur Josies Einsamkeit entgegenwirken, sondern sie auch genau im Auge behalten, denn Josie wurde gehoben und leidet deshalb an einem fragilen Gesundheitszustand. Als sich dieser verschlechtert, möchte Klara alles dafür tun, um Josie zu heilen. Kazuo Ishiguro gibt den Lesenden in "Klara und die Sonne" eine sehr besondere Protagonistin an die Hand: Klara, eine Künstliche Freundin. Ihre Perspektive ähnelt der eines Kindes, sie hat eine ausgeprägte Auffassungsgabe und möchte das Menschsein lernen, um optimal auf Josies Bedürfnisse reagieren zu können. Die Geschichte spielt dabei in einer dystopischen Zukunft, in der begabte Kinder "gehoben", also genmodifiziert werden. Wer nicht an dieser Modifizierung teilnimmt, hat keine Chance auf eine gutes Leben. Doch die Genmodifizierung geht mit vielen gesundheitlichen Risiken einher, was auch Josie zu schaffen macht. Kazuo Ishiguro wirft in seinem Roman viele essentielle Fragen auf: Was macht einen Menschen zum Menschen? Wie weit sind wir bereit zu gehen, um unseren Kindern eine gesicherte Zukunft in Wohlstand zu ermöglichen? Geht Selbstoptimierung über alles, auch über die Gesundheit? Keine der Fragen wird abschließend beantwortet, doch bleibt der Roman gerade deshalb in den Gedanken haften. Auch wenn das Buch für mich einige Längen hatte und ich gerne noch mehr über die Gesellschaft, in der Klara und Josie leben, erfahren hätte, finde ich "Klara und die Sonne" sehr lesenswert. Könnt ihr mir weitere Bücher des Autors empfehlen? Übersetzt von Barbara Schaden

Post image
4

Das Buch spielt in der Zukunft und wird aus der Perspektive einer KF (künstlichen Freundin) namens Klara erzählt. Zunächst befindet sie sich in einem Geschäft, in dem sie darauf wartet von einem Kind ausgewählt zu werden. Als sie schließlich bei Josie einziehen darf, wird ihr Leben dort schon bald von der Krankheit des Mädchens überschattet, doch sie glaubt fest, an die Möglichkeit einer Heilung. Klara hat eine besonders gute Beobachtungsgabe und lässt die Leser:innen an ihren Wahrnehmungen und den Schlüssen, die sie daraus zieht, teilhaben. Der Stil des Buches ist daher sehr beschreibend, aber obwohl nicht besonders viel passiert, gibt es immer wieder überraschende Wendungen und auch die ganz andere Art und Weise wie Klara die gesehenen Dinge einordnet und interpretiert, macht das Buch spannend. Ich habe es als Hörbuch gehört und war teilweise verführt die Geschwindigkeit zu erhöhen, habe es aber nicht gemacht und die einfache Sprache genossen. Die Lesestimme von Sura Siu ist auch wirklich sehr angenehm und ausdrucksstark. Ein ganz anderes, sehr empathisches Buch, das nicht nur die Rolle von künstlicher Intelligenz in einer möglichen Zukunft beleuchtet, sondern auch verschiedene Arten zwischenmenschlicher Beziehungen analysiert.

5

Ich fand es wunderbar

Die Geschichte von Klara, eine KI, welche unbedingt von einem Kind "adoptiert" werden möchte hat mich irgendwie echt gecatched. Gar nicht, weil es so eine aufregende Geschichte ist (ist es nicht), sondern weil ich den einfachen, kindlichen Gedankengängen von Klara gerne gefolgt bin. Einfach eine ganz andere Sicht annehmen und die Welt aus ihrem Blickwinkel sehen. Der Schreibstil ist entspannt und entschleunigend, die Geschichte einfach, fast banal. Aber die Zwischenräume haben für mich dieses Buch ausgemacht.

4

Klara und die Sonne

Ein Buch, das Emotionen hervorrufen kann, ohne sehr emotional geschrieben zu sein. Ein interessanter Plot mit einigen unvorhergesehenen Twists. Ich habe Klara sehr lieb gewonnen, dennoch hätte ich mir mehr Einblick in das Ausmaß und dir Grenzen ihrer Emotionen und generell mehr Entwicklung für sie und ihre Beziehungen gewünscht. Ich konnte mich mit Josie als Charakter bis zum Schluss nicht wirklich anfreunden. Sie ist sehr oberflächlich geblieben. Ich konnte mich bis zu einem gewissen Grad in sie einfühlen und so auch ihre Aktionen nachvollziehen, aber ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Man darf bei allem natürlich nicht vergessen, dass wir alles aus der Sicht einer künstlichen Intelligenz erzählt bekommen. Dass da die Charaktere wenig Tiefe haben, war zu erwarten. Die Beziehung zu ihrem Freund Rick hingegen wurde sehr fein ausgearbeitet. Generell fand ich, dass Rick ein sehr faszinierender, greifbarer Charakter war. Ich denke, dass der Autor wichtige ethische Fragen im Zusammenhang mit humanoiden Robotern nicht ausreichend reflektiert hat. Hier wäre viel Potential gewesen, wichtige Fragen eingehend zu beleuchten. Meist wurden diese Fragen jedoch offengelassen. Ich denke allerdings, dass es (zumindest in diesem Buch) einfach der Stil des Autoren ist, Charaktere, Gefühle und Gegebenheiten sehr nüchtern zu beschreiben und dabei wenig wertend vorzugehen. Das gibt dem Leser im Gegenzug viel Raum, die Dinge selbst zu hinterfragen und ins Nachdenken zu kommen. Themen wie Individualität, Identität, der Wert des Lebens und auch Klassenunterschiede haben mich beim Lesen oft ins Grübeln gebracht. In dieser Hinsicht hat mir das Buch einfach sehr gut gefallen.

Klara und die Sonne
4.5

Tolles Setting & ein wunderbares Buch!

"Und ich weiß, dass die Sonne bestimmt wütend auf mich ist. Ich habe sie enttäuscht, weil es mir nicht gelungen ist, die Umweltbelastung vollständig zu beenden." S. 311 In meinen Augen hat Kazuo Ishiguro hier einen ganz besonderen Roman, mit einer außergewöhnlichen Protagonistin geschrieben. Klara ist eine künstliche Intelligenz, die eine hohe Auffassungsgabe besitzt und jedes noch so kleine Detail wahrnimmt. Als künstliche Freundin soll Klara dem jungen Mädchen Josie Gesellschaft leisten, ihr eine treue Begleiterin und Beschützerin sein. Doch hinter Klaras "Anschaffung" steckt noch mehr, denn Josie ist schwer krank und ihre Mutter hat einen Plan, um sie für immer bei sich zu behalten. Dieser Roman wirkt unaufgeregt und ruhig, doch Kazuo Ishiguros Schreibstil gibt dem Buch eine ganz besondere, warme Atmosphäre. Mit einer eher kindlichen, naiven Stimme sehen wir die Welt mit Klaras Augen. Sie vergöttert die Sonne, sieht in ihr die Hoffnung auf Josies Heilung und begibt sich auf eine unmögliche Mission. Obwohl eine KI, wirkt Klara sehr menschlich und ihre Willenskraft Josie zu retten, hat mich wirklich bewegt. Es war wie bei einem Kind, dem man nicht sagen möchte, dass der Weihnachtsmann nicht existiert, weil es sich so sehr auf ihn freut. Ach, ich wollte Klara in den Arm nehmen! Das Setting der Geschichte wirkte leicht dystopisch und hat mir sehr gut gefallen. Die Gesellschaft im Roman scheint eine Art Zwei-Klassensystem ausgeprägt zu haben und als Leserin habe ich mich ständig gefragt, was hinter all diesen Andeutungen steckt. Warum ist Josie krank? Was ist mit ihrer Schwester passiert? Was hat es mit dem Vater und dem Nachbarsjungen auf sich? Dieser Roman lässt freien Raum für eigene Gedankenspiele und hält sich mit Erklärungen eher bedeckt. Für mich ist "Klara und die Sonne" ein sehr gelungener Roman und Kazuo Ishiguros hat es wieder geschafft, mir ein tolles Lesevergnügen zu bereiten

3

Begüterte Familien kaufen ihren Kindern KFs, künstliche Freundinnen, wie auch Klara eine ist, die diese Geschichte aus ihrer Sicht erzählt. Klara kommt in eine Familie und soll der kleinen Josie zur Seite stehen, die sehr krank ist. Eines ist sicher, Computer können Menschen nicht ersetzen.

4

„Klara and the Sun“ hat mir richtig gut gefallen. Es erzählt aus der Perspektive von Kara, einem Artificial Friend, wie sie als Freundin für die kleine Josie gekauft wird. Josie ist oft sehr krank und ihr Schicksal ist ungewiss - weil ihre Mutter sich dazu entschieden hat, Josie „liften“ zu lassen - was das bedeutet, erfährt man natürlich mit der Zeit. Ich habe den Roman sehr gerne gelesen, und finde, es ist eine tolle Geschichte über Liebe, Verantwortung und Freundschaft. Der dystopische Charakter des Romans ist natürlich nicht zu leugnen, macht aber natürlich den Reiz beim Lesen aus. Am Ende fand ich eine Sache etwas zu einfach gelöst, sonst hätte ich auch fünf Sterne gegeben. 😉

4

Gefühlsvolle Geschichte aus Sicht eines Roboters

Klara ist eine KF - eine künstliche Freundin. Sie ist dafür da, dass das Kind, das sie betreut, nie einsam ist. Doch was ist Einsamkeit überhaupt und was Liebe? Wie geht man mit Ungerechtigkeit um und mit Hoffnung? Klara und die Sonne ist ein berührender Roman mit viel Tiefe und Interpretationsmöglichkeit. In vielem lässt er die Leserin jedoch im Unklaren. An einigen Stellen wünschte ich mir mehr Details, an anderen wiederum weniger Ausführlichkeit. Insgesamt hat mich das Buch nicht so mitgenommen wie andere, trotzdem habe ich es mit viel Freude, Begeisterung und Neugier gelesen!

Gefühlsvolle Geschichte aus Sicht eines Roboters
4.5

Berührend

Die künstliche Freundin (KI) Klara wird von Josie auserwählt, ihre Gefährtin zu werden. Klara hat nun die Aufgabe Josie in ihrer Jugendzeit zu begleiten. Dabei versucht sie die Menschen mit ihrem Verhalten und ihren Beziehungen zu verstehen und alles richtig zu machen. Eine Dystopie, ein Coming-of-Age-Roman, ein philosophischer Roman oder einfach ein Buch eines Nobelpreisträgers für Literatur? Thematisch beschäftigt sich dieses Buch nicht nur mit Künstlicher Intelligenz, sondern stellt auch die großen Fragen des Lebens: Was bedeutet Liebe, Freundschaft, Familie, Menschlichkeit, Glaube usw. ? Das Buch regt definitiv zum Nachdenken an. Für mich war die Erzählerin Klara mit ihrer einzigartigen Wahrnehmung das Highlight des Buchs. Allerdings finde ich auch faszinierend, wie viele Themen Ishiguro in der Geschichte untergebracht hat. Insgesamt ein sehr berührendes Buch, bei dem ich keine Kritikpunkte finden konnte.

3

Sehr leicht zu lesen, Geschichte ganz sanft und ruhig. Leider ein paar Längen.

Der Einstieg ins Buch fällt dank ganz leicht zu lesenden Stil recht einfach. Auch wenn man sich erst einmal etwas an die Sicht von Klara gewöhnen muss, wie sie die Welt sieht und wie diese etwas dystopische Welt überhaupt ist. Ich wusste lange nicht so richtig, wohin die Geschichte mich führen würde, war dadurch aber sehr neugierig. Man erhält immer wieder kleine Häppchen zur unbekannten Welt und erkundet diese gemeinsam mit Klara, der auch alles ganz neu und unbekannt ist. Dabei entwickelt sich die Geschichte ganz ohne großes Tamtam, ganz sanft wird einem alles entrollt. Zwischen den Zeilen erhält man so einige Einblicke in diverse Themen, die nicht so ganz einfach sind: soziale Unterschiede, Trauer, Angst und die Folgen von Entscheidungen. Sehr interessant ist wie sich Klara bei Kontakt mit solchen Themen entwickelt. Teilweise reagiert sie fast schon statisch um im nächsten Moment empatisch umd reflektierend zu agieren. Manchmal ergeben sich dadurch ein paar Längen, die dann aber mittels logischer Schlussfolgerung seitens Klara wieder gekonnt vorangetrieben werden. Neben Klara bleiben mir die anderen Charaktere etwas zu blass und distanziert, dadurch fiel es mir schwer deren Handlungen logisch nachvollziehen zu können. Die Geschichte ist durchgehend ruhig und bietet kaum eine Spannungskurve. Mir hätte es mit 100 Seiten weniger vermutlich etwas besser gefallen. So war es mir teilweise etwas zu zäh und langatmig. Das vieles nicht richtig aufgeklärt wird und man irgendwie viel in der Luft, hat mich etwas gestört beim Lesen. Dafür ist der Stil sehr besonders und erschafft ein schönes Kopfkino. Das Ende fand ich rund und gelungen, fast schon melancholisch.

Sehr leicht zu lesen, Geschichte ganz sanft und ruhig. Leider ein paar Längen.
4

„I can't tell you anything more without jeopardizing the very thing we achieved. But I believe there's real hope now. Please be patient and wait for good news.“ Klara, ein AF (Artificial Friend), entwickelt einen Plan, um das Menschenkind zu retten, für das sie sorgen soll. Die Geschehnisse werden aus Sicht einer künstlichen Intelligenz geschildert, eine interessante Perspektive!

5

Hach, was für ein schönes, herzerwärmendes Buch! Obwohl traurig, manchmal gar erschreckend, dennoch leicht und voller Hoffnung. Klara wird mir in Erinnerung bleiben.

5

Ein ganz wunderbares Buch

Auch wenn das Setting in einer dystopischen Zukunft abgesiedelt ist, geht es in diesem Buch eher um Freundschaft, die Liebe und das Erwachsenwerden. Ganz wunderbar erzählt, manchmal tieftraurig, aber immer hoffnungsvoll. Außer… aber lest selbst.

5

Beeindruckende Utopie, die gar nicht mehr so weit weg ist.

Wie menschlich kann eine KI sein? Klara die Künstliche Freundin ist es auf jeden Fall. Manchmal vergisst man, dass sie eigentlich 'nur' ein Roboter ist. Ich hatte teilweise richtig Mitleid mit ihr. War das so gewollt? Vermutlich. Wo führt uns die Entwicklung hin? Das wir Menschen durch Maschinen ersetzen ist nicht neu. Aber wie ethisch ist es einen Freund durch eine Maschine ersetzen. Nach diesem Buch bin ich nach wie vor zweigespalten, aber ich weiß, dass es mir schwer fallen würde eine KI nur als Instrument zu sehen. Mein erstes Buch von Kazuo Ishiguro und es hat mich nachhaltig beeindruckt.

5

Ein literarisches Meisterwerk

- Die Geschichte wird erzählt von Klara, einer KF - eine Künstliche Intelligenz, geschaffen, um Jugendliche durch die Zeit des Erwachsenwerdens zu begleiten - Es spielt in einer Zukunft, in der es wohl Standard ist, als Kind/Jugendliche/r eine KF zu haben - ganz wunderbar geschrieben, aus der Sicht einer KI, die ihre Gedanken (und Gefühle?) auf so interessante Art und Weise teilt, dass man zwischenzeitlich vergisst, dass die Protagonistin kein Mensch ist - um nicht zu viel vorwegzunehmen, empfehle ich dieses Buch wirklich von Herzen, selbst zu lesen! - gerade in der heutigen Zeit, in der KI immer weiter voranschreitet und wir uns künftig Fragen stellen werden nach Bewusstsein, Emotionen und das Selbst extrem anregend - meiner Meinung nach wirklich ein literarisches Meisterwerk

4

Eine vermeintlich ferne Utopie unserer Gesellschaft !🧑🏼‍💻🤖🛢️☀️

In dem Buch "Klara und die Sonne" des Nobelpreisträgers Kazuo Ishiguro taucht man förmlich in die Welt einer Künstlichen Intelligenz (KI) bzw. einer "Künstlichen Freundin" (KF) namens Klara, die ihr neues Zuhause bei Josie und ihrer Familie findet. Klara soll fortan Josie in ihrem Leben und ihrer - zugegebenermaßen etwas geheimnisvollen - Krankheit begleiten und sie "vor Einsamkeit bewahren". Hierbei begleitet man diese durchaus sympathisch und einfühlsam wirkende KF dabei wie sie Menschen, Interaktionen und ihre Umgebung, unabhängig vermeintlich einnehmender gesellschaftlicher Strukturen, wahrnimmt und aus ihnen zu lernen scheint... "Klara und die Sonne" war mein erstes Buch von Kazuo Ishiguro. Er hat einen beeindruckenden Schreibstil, welcher zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig war, da er in "Klara und die Sonne" zu langen und ziemlich verschachtelten Sätzen neigt - Ein Stil, welcher eventuell auch bewusst gewählt wurde, um die komplexen Strukturen einer KF den Lesenden auch indirekt verbildlichen zu können. Das gewählte Ende, so wie das gesamte Buch, lässt einen etwas ratlos und vor allem nachdenklich zurück. "Klara und die Sonne" steckt voller Interpretationsspielraum - was das Ende nur umso deutlicher unterstreicht! Buchgenre: Roman 📖 // Gelesen (Deutsch)

Eine vermeintlich ferne Utopie unserer Gesellschaft !🧑🏼‍💻🤖🛢️☀️
3.5

Ich interessiere mich generell sehr für das Thema KI und fand die Idee der "Künstlichen Freundin" echt spannend. Leider habe ich unentwegt einen gewissen Abstand zur Geschichte gespürt, sie hat mich einfach nicht gepackt. Außerdem hätte ich mir bei einigen Punkten, die die Gesellschaft und Zeit betreffen, in der die Geschichte spielt, mehr Informationen und nicht nur Andeutungen gewünscht. So blieb es teilweise sehr vage, was wahrscheinlich auch beabsichtigt war, bei mir aber einfach nicht richtig ankam. So oder so regt das Buch aber zum Nachdenken über KI an.

Ich interessiere mich generell sehr für das Thema KI und fand die Idee der "Künstlichen Freundin" echt spannend. Leider habe ich unentwegt einen gewissen Abstand zur Geschichte gespürt, sie hat mich einfach nicht gepackt. Außerdem hätte ich mir bei einigen Punkten, die die Gesellschaft und Zeit betreffen, in der die Geschichte spielt, mehr Informationen und nicht nur Andeutungen gewünscht. So blieb es teilweise sehr vage, was wahrscheinlich auch beabsichtigt war, bei mir aber einfach nicht richtig ankam. So oder so regt das Buch aber zum Nachdenken über KI an.
3

Hat nicht so ganz meine Erwartungen erfüllt

Klara ist eine KF, eine künstliche Freundin, die ihr bisheriges Leben in einem Laden gelebt und jeden Tag darauf gehofft hat, dass ein Kind sie endlich mit nach Hause nimmt. Eines Tages hat das Warten ein Ende, aber Klara muss schnell feststellen, dass nicht alles so schön sein wird, wie sie es sich ausgemalt hat... Ich hatte dieses Buch schon lange im Blick und als mir eine Kundin erzählt hat, worum es in dieser Geschichte geht, war mir klar dass ich es ganz schnell lesen muss. Ich finde Storys über KIs wahnsinnig interessant, weshalb ich auch eine große Vorliebe für Dystopien habe. Dieses Buch hat allerdings einen eher ruhigen und langsamen Erzählstil, den ich am Anfang noch genossen habe, weil Ishiguro immer wieder Zeilen zum Nachdenken hat einfließen lassen. Irgendwann wollte ich dann aber doch so langsam einen Plot in der Geschichte haben und wurde ungeduldig. Die Sicht aus Klaras Perspektive, also die einer KI, fand ich interessant, aber irgendwie hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Auch das Ende konnte mich dann nicht wirklich überzeugen. Ich hatte mir mehr Drama, mehr zum Nachdenken und vielleicht auch einen tollen Plotttwist gewünscht, schließlich bietet die Story ja eine gute Grundlage. Leider blieb das alles auf der Strecke. Mir hat einfach dieser Punkt gefehlt bei dem ich mir "wow" denken konnte, und der nach dem Lesen noch weiter nachhallt.

5

Ein wunderbares Buch!

Ein Roboter als Gesellschaft, die Frage, was Liebe ist. Eine wunderbare Geschichte.

3

Eine interessante Geschichte, die mir im Hinblick auf die Zukunft schon Angst bereitet.

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klara ist ein b2 - ein solarbetribener ki-roboter - entwickelt, um kinder vor der einsamkeit zu bewahren und eine beste freundin zu sein, die 24/7 da ist.   josi kauft klara und nimmt sie mit in ihr leben. aus sicht von klara entdecken wir ihr neues leben an der seite der kranken josi. während des lesens tun sich einige fragen auf und es wird immer mehr deutlich, dass das familiäre interesse an klara über ihren eigentlichen nutzen deutlich hinausgeht. 💭   der schreibstil, die erzählperspektive und der aufbau der geschichte sind einzigartig. viele informationen bleiben verborgen oder lösen sich erst im laufe des buches auf, sodass eine gewisse spannung entsteht. gleichzeitig spielt das buch zwar in der zukunft, aber in einer für uns vorstellbaren zukunft, die sich bereits in wenigen jahren so ereignen könnte.   von mir gibt es eine empfehlung. 🧡

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Die Wahrnehmung der Welt und das Innenleben aus Sicht einer KI erzählt zu bekommen, war eine schöne Lesereise.

Zuerst hat die Erzählung etwas statisch gewirkt und ist immer emotionaler und komplexer geworden. Auch die möglichen Gefahren und Fehlverhalten solcher Wesen sind klug mit eingefädelt worden.

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Kazuo Ishiguro entwirft mit leichter Hand ein Panorama der Menschlichkeit, indem er sie aus der einzigartigen Perspektive einer Figur zeigt, die an ihrem Rande steht und sich nach Zugehörigkeit sehnt. Klara, eine »künstliche Freundin«, besitzt einen ausgeprägten Instinkt für feine Nuancen; für eine KI ist ihre emotionale Intelligenz außergewöhnlich und entwickelt sich stetig weiter. Auf gewisse Weise hat sie ein tieferes Verständnis der menschlichen Natur als viele Menschen, da sie alles mit neutralem Blick aufnimmt – ohne Vorurteile oder vorgefasste Meinungen. Obwohl sie mit grundlegenden Konzepten wie Tod oder Liebe ringt und die Emotionen, die sie empfindet, nicht vollends zu verarbeiten weiß, besitzt ihre Charakterzeichnung eine berührende emotionale Resonanz. Anfangs gewährt uns der Autor nur begrenztes Wissen über die Welt des Romans, doch mit jedem Stückchen Erkenntnis erweitert sich unser Verständnis. Wie Klara navigieren wir anhand von Brotkrumen: Gedämpfte Gespräche, die weder für sie noch für uns bestimmt sind. Das Verhalten von Menschen, die sich unbeobachtet fühlen. Der Roman behandelt ein breites Spektrum an Themen, die mit jedem Kapitel an Tiefe gewinnen. Neben vertrauten Themen wie Familie und Freundschaft, taucht die Geschichte schon bald in ethische Überlegungen angesichts einer zutiefst unsicheren Zukunft ein. In einer Welt, die sowohl ungeahnte Möglichkeiten als auch ungeahnte Schwierigkeiten birgt, müssen wir unsere Ethik neu bewerten. In einigen Aspekten erinnert der Roman an den Film »Gattaca«. Beide Werke befassen sich mit den Auswirkungen des Fortschritts in Wissenschaft und Technologie auf die menschliche Erfahrung. Beide werfen Fragen auf über den Wert der Individualität, die potenziellen Konsequenzen der Manipulation menschlicher Gene, und die ethischen Grenzen wissenschaftlichen Fortschritts. Während sich die spezifischen Kontexte unterscheiden, teilen sie doch die gemeinsame Erkundung der Auswirkungen wissenschaftlichen Fortschritts auf menschliche Identität, Beziehungen und die Gesellschaft als Ganzes. Ein überraschend berührender Aspekt ist die Art, wie Klara über die Sonne denkt und fühlt – ohne zu ahnen, wie stark dies dem Gottesverständnis der Menschen ähnelt. Das wirft die Frage auf, ob es eine unausweichliche Entwicklung ist, dass fühlende Wesen ihre Wissenslücken mit dem Glauben an eine höhere Macht überbrücken. Es sei mir verziehen, dass ich hier aufhöre und in meiner Rezension nicht mehr verrate – der Roman entfaltet seine Wirkung am besten, wenn du dir deinen eigenen Weg durch die Geschichte suchst. Fazit Dies ist mein drittes Buch von Kazuo Ishiguro, und auch dieses hat mich wieder sehr berührt. Der Schreibstil, die Charaktere, die angesprochenen Themen, alles fügt sich nahtlos zusammen zu einem Buch, das zum Nachdenken anregt.

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👩‍❤️‍👩🌻🦾

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Das Buch spielt in einer nicht näher erwähnten Zeit, in einer Welt ähnlich der unseren. Ich-Erzählerin Klara ist eine Künstliche Freundin, eine Art Puppe, die einsamen Kindern als Freundin und Gefährtin dienen soll. Eines Tages wird sie für Josie gekauft. Josie lebt mit ihrer Mutter auf dem Land, ist sehr krank und hat nur einen wirklichen Freund, Rick, einen Jungen aus der Nachbarschaft. Klara möchte Josie nicht nur eine Freundin sein, sondern ihr auch beim Gesundwerden helfen. Das klingt, zugegeben, nicht allzu spannend. Doch, liebe Hummel, ist das Buch gut! Wir erleben die Ereignisse aus Klaras Perspektive. Zunächst befindet sich die KF in einem Laden, aus dem Schaufenster sieht sie die Straße und das gegenüberliegende Gebäude. Sie ist hochintelligent und eine gute Beobachterin, doch sie kommt zwangsläufig oft zu falschen Schlussfolgerungen, denn ihr Blick auf die Welt ist eben zu eingeschränkt. Da sie und ihresgleichen vom Sonnenlicht abhängig sind, sieht sie die Sonne als übermächtige Entität an, deren Hilfe man erbitten kann. Die Welt, die Ishiguro beschreibt, erschließt sich einem lange nicht. Ich habe mich fast zwei Drittel der Handlung immer wieder gefragt: Was zum Kuckuck soll das? Was stimmt mit den Kindern nicht? Sind alle bekloppt? Der Autor lässt vieles unausgesprochen, weil diese Dinge für Ich-Erzählerin Klara keine Rolle spielen. Als Leser:in kann man sich manches im Laufe der Geschichte erklären, aber das geschieht langsam und mag dem einen oder andern nicht gefallen. Es gab im ganzen Buch nur eine Szene, die ich völlig konfus fand - als Rick mit seiner Mutter und deren "Geheimwaffe" im Restaurant sind. Das war so sehr zum Fremdschämen, dass ich am ganzen Buch zu zweifeln begann. Der Schluss von Klara und die Sonne ist wie ein Stich ins Herz. Ich komme nicht drüber weg... Ein nicht unerheblicher Teil meiner Begeisterung ist der Hörbuchsprecherin Johanna Wokalek geschuldet. Ich habe mich buchstäblich in diese Stimme verliebt und werde mir höchstwahrscheinlich noch andere Bücher herunterladen, die Wokalek eingelesen hat. Fazit: Schon jetzt ein Jahreshighlight!

0.5

Ich weiß nicht wie es so viele gute Bewertungen zu diesem Buch geben kann. Ich fand es total langweilig und einfach nur katastrophal. Das schlimmste Buch, das ich in der Schule bisher lesen musste!

4

Ruhig und berührend

"Klara und die Sonne" von Kazuo Ishiguro ist ein faszinierendes und tiefgründiges Werk, das die Leser in eine dystopische Zukunft entführt. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Klara erzählt, einer künstlichen Freundin (AF), die für die Begleitung von Kindern entwickelt wurde. Ishiguro gelingt es meisterhaft, die Grenze zwischen Mensch und Maschine zu verwischen und dabei tiefgehende Fragen über das Wesen der Menschlichkeit zu stellen. Die Handlung dreht sich um Klara, die von kranken Josie gekauft wird. Klara entwickelt eine besondere Bindung zur jungen Josie und zeigt dabei eine bemerkenswerte Fähigkeit, menschliche Emotionen und Verhaltensweisen zu verstehen. Und man fragt sich viele Male, ob Klara genauso programmiert wurde oder sie sich echte, menschliche Emotionen angeeignet hat. Ihre Beobachtungen und Interaktionen mit den Menschen um sie herum sind sowohl berührend als auch aufschlussreich. Ishiguros Schreibstil ist ruhig und einfühlsam, was perfekt zu der introspektiven Natur der Geschichte passt. Die Welt, die er erschafft, ist sowohl vertraut als auch fremd, was die Leser dazu einlädt, über die Implikationen technologischer Fortschritte und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft nachzudenken. Man fragt sich mehr als einmal zu welcher Zeit die Handlung überhaupt spielt, was jedoch nie aufgedeckt wird. Während dieser Umstand in den meisten Geschichten vermutlich negativ auffallen würde, trägt es hier zur Weckung des Interesses bei. "Klara und die Sonne" ist nicht nur eine Geschichte über künstliche Intelligenz, sondern auch eine tiefgründige Meditation über Liebe, Verlust und die Suche nach dem, was uns menschlich macht. Es ist ein Buch, das lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleibt und zum Nachdenken anregt. P.S.: Das Buch ist hoch qualitativ verarbeitet, sowohl das Material als auch der Druck sind einwandfrei. Ein Buch, was ich durch seine Beschaffenheit äußerst gern in der Hand hatte. Auch das Cover finde ich nicht zuletzt durch die Farbgebung äußerst ansprechend, während es durch seine Einfachheit perfekt zu Ishiguros Schreibstil passt.

3.5

Nicht ganz überzeugende Dystopie über die Frage, ob künstliche Wesen Menschen ersetzen können. Zu Beginn fesselnd, erzählt Kazuo Ishiguro die Geschichte der künstlichen Freundin (KF) Klara, die von einem Ladenfenster aus die Welt betrachtet und auf ihren Verkauf wartet. Nach dem ersten Drittel verliert die Geschichte jedoch deutlich an Spannung und Stringenz. Schade, nach dem vielversprechenden Beginn. Es hätte durchaus etwas mehr Tiefgang sein können; vieles bleibt vage und unausgeleuchtet. Auch wirkten manche Interaktionen zwischen Klara und den Menschen schlicht unstimmig. Fazit: eingeschränkte Leseempfehlung.

3.5

Eine interessante Geschichte über die Menschlichkeit aus Sicht eines Roboters.

"Glaubst du an das menschliche Herz? Ich meine natürlich nicht einfach das Organ, sondern spreche im poetischen Sinn. Das Herz des Menschen. Glaubst du, dass es so etwas gibt? Etwas, das jedes Individuum besonders und einmalig macht?" In "Klara und die Sonne" von Kazuo Ishiguro geht es in erster Linie um Klara und wie sie die Welt der Menschen wahrnimmt. Aus dem Englischen übersetzt von Barbara Schaden. Klara ist eine KF, eine künstliche Freundin, geschaffen um einem Kind oder Teenager eine Gefährtin zu sein. Das erste was sie von der Welt wahrnimmt, ist der Blick aus dem Schaufenster des Ladens, in dem sie zum Verkauf angeboten wird. Klara hat eine besonders gute Auffassungsgabe und es entgeht ihr auch kaum ein Detail der Welt da draußen. Eines Tages trifft sie auf Josie, die dann aber wieder für einige Zeit verschwindet, ehe sie erneut auftaucht und Klara als ihre KF mit nach Hause nimmt. Von nun an ist Klara stets an Josies Seite und begleitet sie durch ihre Jugend, ihre schwere Krankheit und ihre Freundschaft mit dem Nachbarsjungen Rick. Die Lektüre dieses Buches hat mich nicht ganz befriedigt. Im Grundsatz geht es im Buch um die Menschlichkeit in einer Welt, die großen gesellschaftlichen Veränderungen und dem technischen Fortschritt unterliegt. Vieles blieb jedoch nur oberflächlich und den eigenen Gedanken überlassen. Hier hätte ich mir definitiv viel mehr und viel tiefer gehende Gedanken des Autors gewünscht. Der Schreibstil selbst ist sehr angenehm und mutet teils etwas poetisch an. Sehr gut hat mir gefallen, dass wir die ganze Geschichte aus der Sicht von der KF Klara erleben. Hier gelingt es Ishiguro aus meiner Sicht absolut, diesen unschuldigen und anfangs sehr naiven Blick Klaras auf die Welt einzufangen. Ein Blick, der sich mit der Zeit und Klaras Erfahrungen verändert. Insgesamt war es für mich eine interessante und solide Geschichte, die aber noch Luft nach oben hat. Auf jeden Fall wird es aber nicht mein letztes Buch von Kazuo Ishiguro gewesen sein.

Eine interessante Geschichte über die Menschlichkeit aus Sicht eines Roboters.
3

Für mich war Kazuo Ishiguro eigentlich immer einer der Autoren, bei denen man nichts falsch machen konnte. Als er den Nobelpreis bekam, war ich zwar etwas überrascht, da ich ihn nicht für bedeutend genug hielt, aber er war damals vermutlich die Kompromisslösung. Nun hat er sein erstes Buch seit dem Nobelpreis veröffentlicht und ich muss leider sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin. Ich konnte zu Klara und die Sonne kaum Zugang finden. Normalerweise mag ich Bücher mit naiven Erzählern, bei denen einem die ganze Wahrheit erst nach und nach klar wird. Doch hier war für mich vieles einfach nicht stimmig. Zum einen wurde bis zum Schluss hin zu vieles im Unklaren gelassen, etliche Dinge wurden nur vage beschrieben. Zum anderen fand ich Klaras Art Dinge zu benennen (ein Tablet/Smartphone ist bei ihr z.B. ein Rechteck) oder Menschen anzusprechen (mal in der zweiten Person, dann wieder in der dritten) recht merkwürdig. Das passte für mich alles nicht recht mit der Aussage zusammen, dass sie so klug ist. Ich habe mich durch das Buch einigermaßen durchgequält, wollte sogar schon aufgeben. Lediglich die Aussicht, dass es am Ende vielleicht noch eine große Aufklärung gäbe, lies mich weiterlesen. Doch auch hier war ich enttäuscht. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen. Heute morgen habe ich gesehen, dass es auf der Longlist für den Booker Prize 2021 steht, eine Entscheidung, die ich nicht wirklich nachvollziehen kann.

4

Geht um ein Roboter Klara der für die kleine Josie sorgen soll

3.5

Ist das noch Fiktion?

Ein Buch über eine KI, die vielleicht zu viel empfindet, zu viel versteht als es uns in der Realität lieb wäre. Aber erfreulicherweise will sie mit dieser Gabe "zu empfinden" gutes Bewirken. Im Gegensatz zu anderen Bücher über KI ist das doch ein schönes Szenario. Obwohl etwas Umbehagen bleibt, vorallem, wenn man I Robot gesehen hat. Aber Klara mochte ich. Es ist nicht alles schlecht.

4

klara ist ein b2 - ein solarbetribener ki-roboter - entwickelt, um kinder vor der einsamkeit zu bewahren und eine beste freundin zu sein, die 24/7 da ist.   josi kauft klara und nimmt sie mit in ihr leben. aus sicht von klara entdecken wir ihr neues leben an der seite der kranken josi. während des lesens tun sich einige fragen auf und es wird immer mehr deutlich, dass das familiäre interesse an klara über ihren eigentlichen nutzen deutlich hinausgeht. 💭   der schreibstil, die erzählperspektive und der aufbau der geschichte sind einzigartig. viele informationen bleiben verborgen oder lösen sich erst im laufe des buches auf, sodass eine gewisse spannung entsteht. gleichzeitig spielt das buch zwar in der zukunft, aber in einer für uns vorstellbaren zukunft, die sich bereits in wenigen jahren so ereignen könnte.   von mir gibt es eine empfehlung. 🧡

3

Interessanter Anfang, schwache Mitte und danach wurde mir zu viel um den heißen Brei gereder

3.5

Sehr emotional und schön, aber auf eine komische Art und Weise auch beängstigend

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