Die Deutschlehrerin
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Description
Book Information
Posts
👩🏻🏫 Wer mochte Deutsch in der Schule? Erst Mathe jetzt Deutsch, was ist Bündnis zur Zeit bei meinen Büchern. Aber weil mir „Die Deutschlehrerin“ von Judith W. Taschner so gefallen hat, nehme ich euch mit ins Buch 📖. 📚 Worum geht es im Buch? Ein unerwarteter Kontakt bringt Mathilda und Xaver wieder in Verbindung, deren gemeinsame Vergangenheit lange zurückliegt. Stück für Stück entfaltet sich ihre Geschichte, welche von Erinnerungen, unausgesprochenen Wahrheiten und Fragen geprägt ist. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit entsteht ein Bild, das mehr und mehr Risse bekommt und zeigt, dass nicht alles so ist, wie es zunächst scheint. 🤔 ✨ Wie hat mir das Buch gefallen? Dieses Buch hat mich auf so vielen Ebenen komplett überrascht. Schon der Schreibstil und die Erzählweise sind besonders: Wir wechseln zwischen E-Mails 💻, Dialogen 💬und klassischen Prosatexten, gleichzeitig springen wir immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Anfangs wirkt das vielleicht etwas ungewohnt, aber es ist so durchdacht aufgebaut, dass ich schnell hinein gefunden habe und dann kaum noch aufhören konnte zu lesen. Ich war total gefesselt von der Dynamik zwischen den Protagonist*innen. Mit jeder neuen Information verschiebt sich das Bild, das man sich zuvor gemacht hat. Die Entwicklungen waren für mich nicht vorhersehbar, und zwischendurch wusste ich selbst nicht mehr, in welche Richtung sich die Geschichte bewegen wird. 😱 Besonders stark fand ich, wie die Autorin mit uns als Leser*innen spielt. Immer wieder stellt sich die Frage: Was ist eigentlich real und was nicht? Denn auch den erzählenden Stimmen kann man nicht immer trauen 😳. Trotz der wenigen Figuren gelingt es, ein dichtes Psychodrama aufzubauen, das sich immer weiter zuspitzt und mit neuen Twists überrascht. Zum Ende möchte ich nichts verraten, aber nur so viel: Es lohnt sich wirklich, dieses Buch selbst zu erleben. Für mich steht fest, dass es nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein wird. 📖✨ Fazit: Ein raffiniert erzählter, spannender Roman, der mit Wahrnehmung spielt und lange nachhallt. 🖤📚

Spannendes Beziehungsdrama
Ein spannender und zugleich leiser Roman über die Liebe, Verrat, Tod, Schuld und Rache. In Mails, Dialogen und Rückblicken erfahren wir, wie und warum die Beziehung von Mathilda und Xaver plötzlich endete. Ohne Erklärung verließ er Mathilda und hinterließ Narben. 16 Jahre später treffen sie aufeinander und sprechen über die Vergangenheit. Das Aufarbeiten der Vergangenheit erfolgt auf einem schmalen Grad zwischen Fiktion und Realität. Kurze, spannende Kapitel, die zum Weiterlesen motivieren.
Ich weiss, dass ich mit meiner Meinung ziemlich aus der Reihe tanze aber ich konnte mit der kruden "Vergangenheit-Gegenwart-Fiktion in Fiktion-Beziehungsaufarbeitungsgeschichte" leider gar nichts anfangen. Fühlt sich gleichzeitig aufgebläht und halbgar an und am Ende wird es zunehmend haarsträubender/unglaubwürdiger. Für mich leider ein gewaltiger Flop!
Langatmig, langsam, lauwarm. - Das Versprechen des Klappentextes nach einem "fesselnden Psychodrama" wurde für mich nicht eingelöst.
Die Geschichte an sich ist OK - die beiden Hauptfiguren sind jedoch gleichermaßen unsympathisch und in ihrer merkwürdigen Nostalgie fast nicht zu ertragen; die Mischung aus E-mail-Roman, Rückblenden, Fiktion und Realität war mir insgesamt zu viel und unübersichtlich. Gegen Ende wurde der Roman noch besser, trotzdem insgesamt eher ein Buch, das ich eher aus Disziplin und weniger aus Leselust zuende gelesen habe. Schade!
Vielen Dank an den @picusverlag und @netgalleyde für die Zurverfügungstellung des ebooks Inhalt Mathildas große Liebe, Xaver, hat sie verlassen. Eines Tages, einfach so, hat er alle seine Sachen gepackt und ist grußlos verschwunden. Mathilda erleidet einen Nervenzusammenbruch und erholt sich nur langsam, da das Rätsel um Xavers Motive sie nicht loslässt. Nach über sechzehn Jahren scheint sie nun ihren Platz im Leben gefunden zu haben: Sie ist Deutschlehrerin in einer anderen Stadt, beliebt bei ihren Schülern, sie hat Freundinnen und ein eigenes Leben. Da taucht Xaver, inzwischen gefeierter Jugendbuchautor, plötzlich wieder auf, und die beiden rekapitulieren sowohl ihre Beziehung als auch deren Ende. Die Geburt von Xavers Sohn nur wenige Monate nach der Trennung, dessen Entführung und der nicht geklärte Verbleib des Jungen wird zum Angelpunkt der Begegnung der einstmals Liebenden. Meinung Ich hatte Mühe ins Buch zu kommen, das lag vorallen an den zeitsprügen und dem Erzählstil. Zwei Menschen die sich mal nahe waren aber durch Umstände auseinandertrieben, sich treffen und ihre Beziehung in Emails und Diologen aufarbeiteten. Am lustigsten fand ich die Szene mit der Mutter in der Küche, eigentlich ist das Buch aber tragisch. Das letzte Drittel hat mir sehr gut gefallen. Alles davor fand ich schwierig, wenn auch nicht uninteressant. Das Ende fand ich überraschend Lese Empfehlung
Ich kam überhaupt nicht mit dem Schreibstil klar. Aufgrund der in jedem Kapitel wechselnden Geschichte & Zeit war ich einfach nur noch genervt. Bin überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen. Das Buch war meiner Meinung nach zu keiner Zeit spannend, ich wollte einfach das es vorbei ist. Das Ende war aber sehr rührend und somit das beste am ganzen Buch.
Beziehung, unerwartete Wendungen, spannender Aufbau
„Die Deutschlehrerin“ von Judith W. Taschler ist ein Beziehungspsychogramm, das so spannend geschrieben ist, das man es kaum aus der Hand legen kann. Während ihres Studiums lernte Mathilda Xaver kennen. Sie verliebte sich beinahe sofort in ihn. Die beiden wurden ein Paar, blieben lange zusammen, als Mathilda eines Tages in eine leere Wohnung zurückkehrt. Xaver hat sie wortlos verlassen. Jahre vergehen bis sie sich durch einen Zufall, der sich am Ende als keiner herausstellt, wiedertreffen. Die beiden beginnen ihre Vergangenheit aufzurollen. Jeder von seiner Version der Dinge überzeugt, beginnt eine aufregende Auseinandersetzung mit dem was zwischen Mathilda und Xaver war. Der kurze Roman ist eine wahre Achterbahnfahrt. Die Kapitel teils im Dialog gehalten, in Rückblenden oder als Geschichten aus der Erzählperspektive geschrieben, erfährt die Leserin immer mehr aus der Beziehung von Mathilda und Xaver. Wer war Schuld am Scheitern der Beziehung? Ist einer von beiden toxisch oder gar verrückt? Man weiß nie, wie die Geschichte ausgeht und woran man bei den beiden ist. Sobald ich geglaubt habe, zu verstehen, hat die Autorin eine 180° Wendung eingebaut und es ist alles doch ganz anders. Das ist ganz große Erzählkunst und macht das Buch unglaublich spannend. Man fliegt nur so durch die Seiten. Leider habe ich das Buch teilweise gehört, was ich hier nicht so empfehlen kann, da vor allem die Dialoge extrem viel verlieren, wenn sie von nur einer Person gesprochen werden. Fazit: Gelesen eine klare Empfehlung!

Spannend - unvorhersehbar- aufwühlend
Christine Westermann hat diesen Titel immer wieder in ihrem Podcast empfohlen und das zu Recht. Ich bin durch das Buch fast geflogen. Die Autorin wechselt zwischen Erzählungen, Email-Schriftverkehr, Dialogen und sogar Geschichten in der Rahmenhandlung. Das hört sich verwirrend an, ist es aber überhaupt nicht. Die Erzählweise geht immer weiter nach vorne und die „Wahrheit“ kommt dabei langsam ans Licht. Dabei sind immer wieder neue Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Am Ende habe ich das Buch zugeklappt und musste erst mal durchatmen. Leseempfehlung von mir!
Eine Liebesgeschichte, spannend wie ein Psychothriller.
📌 "Sie spürte ihre Liebe stark und schmerzhaft in jeder Faser ihres Körpers pochen. Sie liebte und wie sie liebte; sie liebte so sehr, dass sie sich manchmal selbst vergaß." Mathilda und Xaver lernen sich an der Uni kennen. Relativ zügig werden sie ein Paar, ziehen zusammen und sind dann viele Jahre liiert. Während Mathilda sich immer mehr nach einer Familie sehnt und ihr Kinderwunsch immer größer wird, neigt der eher erfolglose Schriftsteller Xaver zu Existenzängsten. Als er eine reiche, prominente Frau kennenlernt, verlässt er Mathilda Hals über Kopf und beginnt ein neues Leben. Das Kind hat er mit seiner neuen Partnerin. Mathilda bleibt einsam und unglücklich zurück. Als die Schule, an der Mathilda als Deutschlehrerin tätig ist, für die Schüler eine Schreibwerkstatt mit Autoren organisiert, begegnet sie Xaver nach vielen Jahren wieder und die Geschichte nimmt ihren Lauf. In Rückblicken und Emailkorrespondenz wird die Vergangenheit und Gegenwart des (ehemaligen) Paares geschildert und entwickelte bei mir eine absolute Sogwirkung, so dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin, um zu erfahren, wie es weitergeht und endet. Das Ganze kam einem Psychothriller nahe und doch war es am Ende einfach nur eine (unglückliche) Liebesgeschichte.

Dieses Buch ist unerwartet grandios! Ich habe jede Seite, jede Zeile, jedes Wort genossen. Gekauft habe ich mir dieses Buch, weil ich selbst angehende Deutschlehrerin bin und ich sehr neugierig darauf war, was die Autorin zu diesem Thema aufgeschrieben hat. Ich habe vieles erwartet, doch nicht das - Tragisch, verwirrend, interessant, vollkommen anders und einfach nur grandios. Inhaltlich geht es um Mathilda und Xaver, die sehr lange ein Paar waren. Als Xaver als Schriftsteller immer erfolgreicher wird, trennen sich die Wege der beiden nach fast 16 Jahren Beziehung. An Mathildas Schule werden für eine Schreibwerkstatt Autoren gesucht, die zusammen mit den Schülerinnen und Schülern arbeiten können. Wie das der Zufall so will, landet ausgerechnet Xaver an Mathildas Schule. Es hört sich nach einer typischen Liebesgeschichte an, aber diese Liebe, diese Buch ist alles andere als typisch. Es ist unglaublich tragisch, so gefühlvoll und poetisch. Diese Geschichte ist melancholisch und traurig, regt zu Nachdenken an. Ich liebe diese Art von Büchern, wie ihr wahrscheinlich wisst. Es war vor allem unglaublich spannend, weil der Leser bis zur letzten Seite nicht erfährt, was damals zwischen den beiden vorgefallen ist. Man hat Vermutungen, man beschuldigt mit jeder Seite jemand anderen, hat Vorurteile und am Ende bleibt nur noch eine tragische, fehlerhafte aber echte Liebe. Ich habe mich in so vielen Aspekten, sei es in Xaver oder Mathilda, wiedergefunden. Es gibt Dialoge, Briefe, Emails und kleine Geschichten, also so gesehen Geschichten in der Geschichte - fast alle Erzählperspektiven sind vorhanden und meisterhaft miteinander umwoben. Es kommen unendlich viele Motive zum Tragen - Rache, Liebe, Eifersucht, Schicksal, Zufall, Eitelkeit, Erkenntnis. Die Autorin hat all diese Dinge zusammengesetzt ohne, dass der Leser jemals eine Ahnung von dem bekommt, was da eigentlich passiert. Es war so fesselnd, dass ich es an einem Tag gelesen habe und es mich bis jetzt jeden Tag prägt. (5/5 Sterne)
Spannend bis zum Schluss!
Ich durfte die Autorin bei einer Lesung vergangenen Herbst hören und im Gespräch ging es dann sehr viel darum, wie ihr Arbeitsalltag aussieht, wie sie schreibt, wann ihre Geschichten im Kopf fertig sind und ob diese sich verändern während des Schreibens. Da ging es viel um dieses Buch, das hat mich neugierig gemacht... Die Geschichte ist spannend, bleibt nebulös bis zum Schluss, ließ mich beim Lesen ständig zwischen Mitgefühl und Abneigung pendeln. Und ich habe tatsächlich schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem bis zur letzten Seite unklar war, wie es ausgeht. Das war wieder mal richtig aufregend! Mit dem Stil bin ich ehrlich gesagt nicht gleich warm geworden, es wechselt zwischen E-Mails, Gesprächen in der Gegenwart und Rückblenden. Dieser Wechsel war dann schnell nicht nur in Ordnung, sondern wirklich passend, einzig die Dialoge fand ich teilweise sehr unnatürlich. So geht es mir aber bei vielen Büchern, Gespräche sind vermutlich etwas vom Schwierigsten, weil sie schnell aufgesetzt wirken. Ich habe mir tatsächlich manche Stellen laut vorgelesen und dann merkt man schon, dass so einfach niemand spricht. Alles in allem ein gelungenes, spannendes, teilweise auch aufwühlendes Buch, das ich empfehlen kann!
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👩🏻🏫 Wer mochte Deutsch in der Schule? Erst Mathe jetzt Deutsch, was ist Bündnis zur Zeit bei meinen Büchern. Aber weil mir „Die Deutschlehrerin“ von Judith W. Taschner so gefallen hat, nehme ich euch mit ins Buch 📖. 📚 Worum geht es im Buch? Ein unerwarteter Kontakt bringt Mathilda und Xaver wieder in Verbindung, deren gemeinsame Vergangenheit lange zurückliegt. Stück für Stück entfaltet sich ihre Geschichte, welche von Erinnerungen, unausgesprochenen Wahrheiten und Fragen geprägt ist. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit entsteht ein Bild, das mehr und mehr Risse bekommt und zeigt, dass nicht alles so ist, wie es zunächst scheint. 🤔 ✨ Wie hat mir das Buch gefallen? Dieses Buch hat mich auf so vielen Ebenen komplett überrascht. Schon der Schreibstil und die Erzählweise sind besonders: Wir wechseln zwischen E-Mails 💻, Dialogen 💬und klassischen Prosatexten, gleichzeitig springen wir immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Anfangs wirkt das vielleicht etwas ungewohnt, aber es ist so durchdacht aufgebaut, dass ich schnell hinein gefunden habe und dann kaum noch aufhören konnte zu lesen. Ich war total gefesselt von der Dynamik zwischen den Protagonist*innen. Mit jeder neuen Information verschiebt sich das Bild, das man sich zuvor gemacht hat. Die Entwicklungen waren für mich nicht vorhersehbar, und zwischendurch wusste ich selbst nicht mehr, in welche Richtung sich die Geschichte bewegen wird. 😱 Besonders stark fand ich, wie die Autorin mit uns als Leser*innen spielt. Immer wieder stellt sich die Frage: Was ist eigentlich real und was nicht? Denn auch den erzählenden Stimmen kann man nicht immer trauen 😳. Trotz der wenigen Figuren gelingt es, ein dichtes Psychodrama aufzubauen, das sich immer weiter zuspitzt und mit neuen Twists überrascht. Zum Ende möchte ich nichts verraten, aber nur so viel: Es lohnt sich wirklich, dieses Buch selbst zu erleben. Für mich steht fest, dass es nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein wird. 📖✨ Fazit: Ein raffiniert erzählter, spannender Roman, der mit Wahrnehmung spielt und lange nachhallt. 🖤📚

Spannendes Beziehungsdrama
Ein spannender und zugleich leiser Roman über die Liebe, Verrat, Tod, Schuld und Rache. In Mails, Dialogen und Rückblicken erfahren wir, wie und warum die Beziehung von Mathilda und Xaver plötzlich endete. Ohne Erklärung verließ er Mathilda und hinterließ Narben. 16 Jahre später treffen sie aufeinander und sprechen über die Vergangenheit. Das Aufarbeiten der Vergangenheit erfolgt auf einem schmalen Grad zwischen Fiktion und Realität. Kurze, spannende Kapitel, die zum Weiterlesen motivieren.
Ich weiss, dass ich mit meiner Meinung ziemlich aus der Reihe tanze aber ich konnte mit der kruden "Vergangenheit-Gegenwart-Fiktion in Fiktion-Beziehungsaufarbeitungsgeschichte" leider gar nichts anfangen. Fühlt sich gleichzeitig aufgebläht und halbgar an und am Ende wird es zunehmend haarsträubender/unglaubwürdiger. Für mich leider ein gewaltiger Flop!
Langatmig, langsam, lauwarm. - Das Versprechen des Klappentextes nach einem "fesselnden Psychodrama" wurde für mich nicht eingelöst.
Die Geschichte an sich ist OK - die beiden Hauptfiguren sind jedoch gleichermaßen unsympathisch und in ihrer merkwürdigen Nostalgie fast nicht zu ertragen; die Mischung aus E-mail-Roman, Rückblenden, Fiktion und Realität war mir insgesamt zu viel und unübersichtlich. Gegen Ende wurde der Roman noch besser, trotzdem insgesamt eher ein Buch, das ich eher aus Disziplin und weniger aus Leselust zuende gelesen habe. Schade!
Vielen Dank an den @picusverlag und @netgalleyde für die Zurverfügungstellung des ebooks Inhalt Mathildas große Liebe, Xaver, hat sie verlassen. Eines Tages, einfach so, hat er alle seine Sachen gepackt und ist grußlos verschwunden. Mathilda erleidet einen Nervenzusammenbruch und erholt sich nur langsam, da das Rätsel um Xavers Motive sie nicht loslässt. Nach über sechzehn Jahren scheint sie nun ihren Platz im Leben gefunden zu haben: Sie ist Deutschlehrerin in einer anderen Stadt, beliebt bei ihren Schülern, sie hat Freundinnen und ein eigenes Leben. Da taucht Xaver, inzwischen gefeierter Jugendbuchautor, plötzlich wieder auf, und die beiden rekapitulieren sowohl ihre Beziehung als auch deren Ende. Die Geburt von Xavers Sohn nur wenige Monate nach der Trennung, dessen Entführung und der nicht geklärte Verbleib des Jungen wird zum Angelpunkt der Begegnung der einstmals Liebenden. Meinung Ich hatte Mühe ins Buch zu kommen, das lag vorallen an den zeitsprügen und dem Erzählstil. Zwei Menschen die sich mal nahe waren aber durch Umstände auseinandertrieben, sich treffen und ihre Beziehung in Emails und Diologen aufarbeiteten. Am lustigsten fand ich die Szene mit der Mutter in der Küche, eigentlich ist das Buch aber tragisch. Das letzte Drittel hat mir sehr gut gefallen. Alles davor fand ich schwierig, wenn auch nicht uninteressant. Das Ende fand ich überraschend Lese Empfehlung
Ich kam überhaupt nicht mit dem Schreibstil klar. Aufgrund der in jedem Kapitel wechselnden Geschichte & Zeit war ich einfach nur noch genervt. Bin überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen. Das Buch war meiner Meinung nach zu keiner Zeit spannend, ich wollte einfach das es vorbei ist. Das Ende war aber sehr rührend und somit das beste am ganzen Buch.
Beziehung, unerwartete Wendungen, spannender Aufbau
„Die Deutschlehrerin“ von Judith W. Taschler ist ein Beziehungspsychogramm, das so spannend geschrieben ist, das man es kaum aus der Hand legen kann. Während ihres Studiums lernte Mathilda Xaver kennen. Sie verliebte sich beinahe sofort in ihn. Die beiden wurden ein Paar, blieben lange zusammen, als Mathilda eines Tages in eine leere Wohnung zurückkehrt. Xaver hat sie wortlos verlassen. Jahre vergehen bis sie sich durch einen Zufall, der sich am Ende als keiner herausstellt, wiedertreffen. Die beiden beginnen ihre Vergangenheit aufzurollen. Jeder von seiner Version der Dinge überzeugt, beginnt eine aufregende Auseinandersetzung mit dem was zwischen Mathilda und Xaver war. Der kurze Roman ist eine wahre Achterbahnfahrt. Die Kapitel teils im Dialog gehalten, in Rückblenden oder als Geschichten aus der Erzählperspektive geschrieben, erfährt die Leserin immer mehr aus der Beziehung von Mathilda und Xaver. Wer war Schuld am Scheitern der Beziehung? Ist einer von beiden toxisch oder gar verrückt? Man weiß nie, wie die Geschichte ausgeht und woran man bei den beiden ist. Sobald ich geglaubt habe, zu verstehen, hat die Autorin eine 180° Wendung eingebaut und es ist alles doch ganz anders. Das ist ganz große Erzählkunst und macht das Buch unglaublich spannend. Man fliegt nur so durch die Seiten. Leider habe ich das Buch teilweise gehört, was ich hier nicht so empfehlen kann, da vor allem die Dialoge extrem viel verlieren, wenn sie von nur einer Person gesprochen werden. Fazit: Gelesen eine klare Empfehlung!

Spannend - unvorhersehbar- aufwühlend
Christine Westermann hat diesen Titel immer wieder in ihrem Podcast empfohlen und das zu Recht. Ich bin durch das Buch fast geflogen. Die Autorin wechselt zwischen Erzählungen, Email-Schriftverkehr, Dialogen und sogar Geschichten in der Rahmenhandlung. Das hört sich verwirrend an, ist es aber überhaupt nicht. Die Erzählweise geht immer weiter nach vorne und die „Wahrheit“ kommt dabei langsam ans Licht. Dabei sind immer wieder neue Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Am Ende habe ich das Buch zugeklappt und musste erst mal durchatmen. Leseempfehlung von mir!
Eine Liebesgeschichte, spannend wie ein Psychothriller.
📌 "Sie spürte ihre Liebe stark und schmerzhaft in jeder Faser ihres Körpers pochen. Sie liebte und wie sie liebte; sie liebte so sehr, dass sie sich manchmal selbst vergaß." Mathilda und Xaver lernen sich an der Uni kennen. Relativ zügig werden sie ein Paar, ziehen zusammen und sind dann viele Jahre liiert. Während Mathilda sich immer mehr nach einer Familie sehnt und ihr Kinderwunsch immer größer wird, neigt der eher erfolglose Schriftsteller Xaver zu Existenzängsten. Als er eine reiche, prominente Frau kennenlernt, verlässt er Mathilda Hals über Kopf und beginnt ein neues Leben. Das Kind hat er mit seiner neuen Partnerin. Mathilda bleibt einsam und unglücklich zurück. Als die Schule, an der Mathilda als Deutschlehrerin tätig ist, für die Schüler eine Schreibwerkstatt mit Autoren organisiert, begegnet sie Xaver nach vielen Jahren wieder und die Geschichte nimmt ihren Lauf. In Rückblicken und Emailkorrespondenz wird die Vergangenheit und Gegenwart des (ehemaligen) Paares geschildert und entwickelte bei mir eine absolute Sogwirkung, so dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin, um zu erfahren, wie es weitergeht und endet. Das Ganze kam einem Psychothriller nahe und doch war es am Ende einfach nur eine (unglückliche) Liebesgeschichte.

Dieses Buch ist unerwartet grandios! Ich habe jede Seite, jede Zeile, jedes Wort genossen. Gekauft habe ich mir dieses Buch, weil ich selbst angehende Deutschlehrerin bin und ich sehr neugierig darauf war, was die Autorin zu diesem Thema aufgeschrieben hat. Ich habe vieles erwartet, doch nicht das - Tragisch, verwirrend, interessant, vollkommen anders und einfach nur grandios. Inhaltlich geht es um Mathilda und Xaver, die sehr lange ein Paar waren. Als Xaver als Schriftsteller immer erfolgreicher wird, trennen sich die Wege der beiden nach fast 16 Jahren Beziehung. An Mathildas Schule werden für eine Schreibwerkstatt Autoren gesucht, die zusammen mit den Schülerinnen und Schülern arbeiten können. Wie das der Zufall so will, landet ausgerechnet Xaver an Mathildas Schule. Es hört sich nach einer typischen Liebesgeschichte an, aber diese Liebe, diese Buch ist alles andere als typisch. Es ist unglaublich tragisch, so gefühlvoll und poetisch. Diese Geschichte ist melancholisch und traurig, regt zu Nachdenken an. Ich liebe diese Art von Büchern, wie ihr wahrscheinlich wisst. Es war vor allem unglaublich spannend, weil der Leser bis zur letzten Seite nicht erfährt, was damals zwischen den beiden vorgefallen ist. Man hat Vermutungen, man beschuldigt mit jeder Seite jemand anderen, hat Vorurteile und am Ende bleibt nur noch eine tragische, fehlerhafte aber echte Liebe. Ich habe mich in so vielen Aspekten, sei es in Xaver oder Mathilda, wiedergefunden. Es gibt Dialoge, Briefe, Emails und kleine Geschichten, also so gesehen Geschichten in der Geschichte - fast alle Erzählperspektiven sind vorhanden und meisterhaft miteinander umwoben. Es kommen unendlich viele Motive zum Tragen - Rache, Liebe, Eifersucht, Schicksal, Zufall, Eitelkeit, Erkenntnis. Die Autorin hat all diese Dinge zusammengesetzt ohne, dass der Leser jemals eine Ahnung von dem bekommt, was da eigentlich passiert. Es war so fesselnd, dass ich es an einem Tag gelesen habe und es mich bis jetzt jeden Tag prägt. (5/5 Sterne)
Spannend bis zum Schluss!
Ich durfte die Autorin bei einer Lesung vergangenen Herbst hören und im Gespräch ging es dann sehr viel darum, wie ihr Arbeitsalltag aussieht, wie sie schreibt, wann ihre Geschichten im Kopf fertig sind und ob diese sich verändern während des Schreibens. Da ging es viel um dieses Buch, das hat mich neugierig gemacht... Die Geschichte ist spannend, bleibt nebulös bis zum Schluss, ließ mich beim Lesen ständig zwischen Mitgefühl und Abneigung pendeln. Und ich habe tatsächlich schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem bis zur letzten Seite unklar war, wie es ausgeht. Das war wieder mal richtig aufregend! Mit dem Stil bin ich ehrlich gesagt nicht gleich warm geworden, es wechselt zwischen E-Mails, Gesprächen in der Gegenwart und Rückblenden. Dieser Wechsel war dann schnell nicht nur in Ordnung, sondern wirklich passend, einzig die Dialoge fand ich teilweise sehr unnatürlich. So geht es mir aber bei vielen Büchern, Gespräche sind vermutlich etwas vom Schwierigsten, weil sie schnell aufgesetzt wirken. Ich habe mir tatsächlich manche Stellen laut vorgelesen und dann merkt man schon, dass so einfach niemand spricht. Alles in allem ein gelungenes, spannendes, teilweise auch aufwühlendes Buch, das ich empfehlen kann!






























