David
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Description
Anspruchsvoll, raffiniert und psychologisch dicht schreibt die Bestseller-Autorin in ihrem Roman "David" über Familien-Beziehungen, Identität, Adoption und die großen Wendepunkte im Leben
Jan genießt sein Leben in vollen Zügen, hat aber Angst vor der Liebe. Mit achtzehn verliert er seine Mutter bei einem tragischen Auto-Unfall, ein halbes Jahr später erhält er einen verstörenden Brief, durch den sein bisheriges Leben - seine Herkunft und Identität - auf den Kopf gestellt wird. In seinem ersten Lebensjahr soll sein Name David gewesen sein.
Er wurde nach einem Mann benannt, der vor vielen Jahren aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte und seiner Frau einen Baum, einen Davidsahorn, als Geschenk mitbrachte, bevor er starb. Dieser Baum war es, gegen den das Auto seiner Mutter schlitterte. In ihm sind die Initialen "R", "E" und "V" eingeritzt.
Was Jan schlussendlich über seine Herkunft und Familien-Geschichte erfährt, erzählt Judith W. Taschler gewohnt mehrstimmig, sprachlich virtuos und mit der ihr eigenen unaufgeregten Empathie.
Book Information
Author Description
Autorenvita: Judith W. Taschler, 1970 in Linz geboren, ist im Mühlviertel aufgewachsen. Nach einem Auslandsaufenthalt und verschiedenen Jobs studierte sie Germanistik und Geschichte. Die in Innsbruck lebende Autorin schreibt Romane für ein breites Publikum. Auf der Basis berührender, eindringlicher Geschichten mit Identifikationspotential fesselt sie literarisch und belletristisch orientierte Leser gleichermaßen. Das brachte ihr für den Roman "Die Deutschlehrerin" im Jahr 2014 den Friedrich-Glauser-Preis ein sowie den Einstieg in die Spiegel-Bestsellerliste. Auch mit den nachfolgenden Romanen "Roman ohne U", "bleiben", "David" und "Das Geburtstagsfest" begeisterte sie Publikum wie Kritiker.Weitere Informationen unter: www.jwtaschler.at
Posts
Kein Highlight für mich.
Anfangs ist es schwierig die verschiedenen Charaktere zu fassen- im Verlauf der Geschichte gelingt dies jedoch und die finale Auflösung wird leider sogar ziemlich vorhersehbar. Es ist bereits mein 3. Buch der Autorin ( neben "Bleiben" und "Das Geburtstagsfest , das ich übrigens wahnsinnig gut fand) und m.E. das bislang schwächste. Ganz nett zu lesen, aber kein "Must read" .
Die Frage nach Heimat, Zugehörigkeit und was das alles mit dem eigenen Glück zu tun hat, wird in diesem Buch implizit gestellt und nicht beantwortet - weil es dafür auch keine allgemeingültige Antwort geben kann. Ich fand die einzelnen Handlungsstränge und Lebenswege enorm spannend, teilweise aufwühlend, sehr gut beschrieben. Die Autorin zeigt auch in diesem Buch wieder, wie gut sie das Innenleben ihrer ProtagonistInnen auffächern kann. Und auch wie in anderen ihrer Bücher sind hier Zeitsprünge und sich ändernde Erzählperspektiven eine Herausforderung, die aber einen großen Teil der Spannung ausmachen. Leider hat mich das Gesamtkonstrukt, also die Geschichte, die durch die einzelnen Sichtweisen und Erinnerungen nach und nach ans Licht kommt, nicht so überzeugt. Da war für meinen Geschmack manches zu konstruiert, zu unglaubwürdig. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch empfehlen, weil es wirklich einfühlsam Situationen im Leben einzelner Menschen beschreibt, die sich mit Herkunft und Heimat, Zugehörigkeit und belastender Vergangenheit auseinandersetzen.
Description
Anspruchsvoll, raffiniert und psychologisch dicht schreibt die Bestseller-Autorin in ihrem Roman "David" über Familien-Beziehungen, Identität, Adoption und die großen Wendepunkte im Leben
Jan genießt sein Leben in vollen Zügen, hat aber Angst vor der Liebe. Mit achtzehn verliert er seine Mutter bei einem tragischen Auto-Unfall, ein halbes Jahr später erhält er einen verstörenden Brief, durch den sein bisheriges Leben - seine Herkunft und Identität - auf den Kopf gestellt wird. In seinem ersten Lebensjahr soll sein Name David gewesen sein.
Er wurde nach einem Mann benannt, der vor vielen Jahren aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte und seiner Frau einen Baum, einen Davidsahorn, als Geschenk mitbrachte, bevor er starb. Dieser Baum war es, gegen den das Auto seiner Mutter schlitterte. In ihm sind die Initialen "R", "E" und "V" eingeritzt.
Was Jan schlussendlich über seine Herkunft und Familien-Geschichte erfährt, erzählt Judith W. Taschler gewohnt mehrstimmig, sprachlich virtuos und mit der ihr eigenen unaufgeregten Empathie.
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Autorenvita: Judith W. Taschler, 1970 in Linz geboren, ist im Mühlviertel aufgewachsen. Nach einem Auslandsaufenthalt und verschiedenen Jobs studierte sie Germanistik und Geschichte. Die in Innsbruck lebende Autorin schreibt Romane für ein breites Publikum. Auf der Basis berührender, eindringlicher Geschichten mit Identifikationspotential fesselt sie literarisch und belletristisch orientierte Leser gleichermaßen. Das brachte ihr für den Roman "Die Deutschlehrerin" im Jahr 2014 den Friedrich-Glauser-Preis ein sowie den Einstieg in die Spiegel-Bestsellerliste. Auch mit den nachfolgenden Romanen "Roman ohne U", "bleiben", "David" und "Das Geburtstagsfest" begeisterte sie Publikum wie Kritiker.Weitere Informationen unter: www.jwtaschler.at
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Kein Highlight für mich.
Anfangs ist es schwierig die verschiedenen Charaktere zu fassen- im Verlauf der Geschichte gelingt dies jedoch und die finale Auflösung wird leider sogar ziemlich vorhersehbar. Es ist bereits mein 3. Buch der Autorin ( neben "Bleiben" und "Das Geburtstagsfest , das ich übrigens wahnsinnig gut fand) und m.E. das bislang schwächste. Ganz nett zu lesen, aber kein "Must read" .
Die Frage nach Heimat, Zugehörigkeit und was das alles mit dem eigenen Glück zu tun hat, wird in diesem Buch implizit gestellt und nicht beantwortet - weil es dafür auch keine allgemeingültige Antwort geben kann. Ich fand die einzelnen Handlungsstränge und Lebenswege enorm spannend, teilweise aufwühlend, sehr gut beschrieben. Die Autorin zeigt auch in diesem Buch wieder, wie gut sie das Innenleben ihrer ProtagonistInnen auffächern kann. Und auch wie in anderen ihrer Bücher sind hier Zeitsprünge und sich ändernde Erzählperspektiven eine Herausforderung, die aber einen großen Teil der Spannung ausmachen. Leider hat mich das Gesamtkonstrukt, also die Geschichte, die durch die einzelnen Sichtweisen und Erinnerungen nach und nach ans Licht kommt, nicht so überzeugt. Da war für meinen Geschmack manches zu konstruiert, zu unglaubwürdig. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch empfehlen, weil es wirklich einfühlsam Situationen im Leben einzelner Menschen beschreibt, die sich mit Herkunft und Heimat, Zugehörigkeit und belastender Vergangenheit auseinandersetzen.





