Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
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Description
Jonas Jonasson erzählt in seinem Bestseller von einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war.
Book Information
Author Description
Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist und gründete später eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt verkaufte er seine Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand«. Das Buch trat in Schweden eine regelrechte Allan-Karlsson-Manie los und wurde zu einem Weltbestseller. Auch die schwedische Verfilmung war international höchst erfolgreich. Im November 2013 erschien Jonassons zweiter Roman "Die Analphabetin, die rechnen konnte" in Deutschland und wurde sofort zum Nr.-1-Bestseller.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein herrlich schräges Abenteuer, bei dem ein 100-Jähriger einfach aus dem Fenster hüpft und gleich eine absurde Reise startet – herrlich unterhaltsam! 😄 Der Humor trifft oft mitten ins Schwarze, und die vielen historischen Begegnungen von Allan sind genauso verrückt wie genial. Allerdings verlieren sich die Ereignisse gegen Ende etwas im Chaos und wirken streckenweise etwas überdreht. Wer viel Tiefgang sucht, wird hier eher enttäuscht – dafür gibt es viel Witz. Insgesamt: absolut lesenswert und ein großartiger Spaß zwischendurch!
In diesem Roman ging es für mich um das was hinter dem kuriosen Vordergrund steht
Dieses Buch erschien heute als meine Empfehlung des Tages. Gelesen habe ich den Roman allerdings schon vor vielen Jahren – und trotzdem möchte ich heute noch einmal meine Rezension dazu schreiben, weil mich diese Empfehlung sofort wieder an das erinnert hat, was ich damals beim Lesen fühlte. „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von wird oft als humorvoller Roman beschrieben – doch für mich lag die wahre Stärke des Buches viel tiefer. Hinter all den absurden Situationen und dem skurrilen Humor verbirgt sich die Geschichte eines Menschen, der ein ganzes Jahrhundert voller Krieg, Verlust, Gewalt und Überlebenskampf erlebt hat. Besonders berührt hat mich, wie Allan Karlsson trotz allem immer seine Würde und seine Selbstbestimmung bewahrt hat. Ein Mensch, der sich durch die schlimmsten Zeiten der Geschichte getragen hat, der immer wieder allein zurechtkommen musste – und dem man am Ende seines Lebens plötzlich das Recht auf Freiheit nehmen wollte. Genau darin liegt für mich die eigentliche Tragik und Größe dieses Buches: dass ältere Menschen so oft behandelt werden, als hätten sie nichts mehr zu entscheiden, obwohl sie ein ganzes Leben voller Erfahrungen, Entbehrungen und Stärke hinter sich haben. Dieses Buch erinnert daran, dass wahre Würde nicht vom Alter abhängt und dass Selbstbestimmung ein Recht ist, das niemals verloren gehen darf. Nicht der Humor allein macht dieses Werk besonders, sondern die stille Frage dahinter: Wie gehen wir mit den Menschen um, die vor uns gelebt, gelitten und überlebt haben?
Eine humorvolle 🤭 Geschichte mit einer charmanten Hauptfigur 👴🏻, bei der man ein minimales Interesse an historischen Ereignissen der Weltgeschichte mit bringen sollte. 🧳👴🏻👨🏻🦳👨🏻👩🏻🦰🐕🦺🐘
»Eigentlich hat Allan Karlsson allen Grund zum Feiern: Er wird 100 Jahre alt. Das Problem ist nur, dass er im Altersheim festsitzt, noch alle Fünf beisammen hat und sein Körper sich weigert, das Zeitliche zu segnen – und zu allem Überfluss hat sich auch noch der Bürgermeister samt Presse angekündigt. Allan hat auf all das überhaupt keine Lust. Er steigt kurzerhand aus dem Fenster und verschwindet – zum Busbahnhof. Dort soll er nur kurz auf den Koffer eines jungen Mannes aufpassen, doch als sein Bus einfährt, beschließt Allan, den Koffer (der zum Glück Räder hat) mitzunehmen – nicht ahnend, dass sich darin keineswegs die erhoffte Wechselkleidung, sondern 50 Millionen Kronen aus Drogengeschäften befinden. Und mit einem Mal sind nicht nur Polizei und Presse hinter dem Hundertjährigen her, sondern auch noch die schwedische Mafia. Allan denkt jedoch gar nicht daran, die Millionen zurückzugeben und reumütig ins Altenwohnheim zurückzukehren. Niemals! Das ist der Auftakt zu einer abenteuerlichen Reise: Allan gewinnt durchaus gleichgesinnte Freunde – mit dem 70-jährigrn Gelegenheitsdieb Julius lässt er die Leiche des Kofferbesitzers verschwinden, der reiche Imbissbudenbetreiber Benny wird Chauffeur, und auch die Besitzerin eines entlaufenen Elefanten schließt sich ihnen an, will ihre Sonja auf der Flucht aber nicht zurücklassen.« 🔹🔹💠🔹👴🏻🔹🧳🔹💰🔹🐘🔹💠🔹🔹 Immer wieder Mal entdeckte ich dieses Buch in meiner heimischen Bücherzelle, bis ich mir sagte: "jetzt nimm es einfach mal mit!" Der Klappentext klang ja schon danach, dass es eine amüsante und irrwitzige Geschichte werden könnte. Allerdings hätte ich nie vorraus ahnen können, wie sich die Ereignisse schlussendlich entwickeln. Jonas Jonasson hat hier eine humorvolle Fiktion geschaffen mit einem charmanten Hundertjährigen als Hauptfigur, der sich von Nichts und wieder Nichts, seiner positiven Einstellung berauben lässt. Die anderen Charaktere, die in der Geschichte vorkommen und mit dem Alten Freundschaft schließen, haben alle ihre Interessanten Besonderheiten und Macken, aber man behält doch irgendwie eine Distanz zu ihnen. Die Geschichte hat zwei Erzählstränge. Zum Einen das aktuelle Geschehen in der Gegenwart, mit der Flucht Allan Karlsson und dem Kofferdiebstahl. Dieser wechselt sich mit der Erzählung des vergangenen Lebens des Hundertjährigen ab, der wortwörtlich sich quer durch die Weltgeschichte sich erstreckt. Hier wird die Geschichte doch sehr politisch. Daher empfiehlt es sich wohl, zumindest ein klein wenig Interesse für dieses Thema zu besitzen. Dabei durchlebt Allan einige bedeutsame Wendepunkte der Weltgeschichte: - Fall von Zar Nikolaj und Aufstieg Lenins - Spanischer Bürgerkrieg zwischen der Zweiten Spanischen Republik und den Putschisten unter General Franco - Entwicklung der Atombombe, Tot Roosevelt und Amtsantritt Truman - Chinesischer Bürgerkrieg zwischen den Komintang Chiang Kai-shek und den Kommunisten Mao Tse-tung -Koreakrieg Er lernt viele historische Persönlichkeiten kennen, darunter zum Beispiel General Franco, Truman, Oppenheimer und Stalin. Diese gehen mal Gut, mal weniger so Gut für Karlsson aus, doch verliert er dabei wirklich nie die optimistische Sicht auf die Dinge. Selbst bei den ernsteren Themen, wie Krieg und Inhaftierung, schafft es der Autor, diese mit einer humorvollen, leichten Art und einigem Augenzwinkern zu schildern. Man merkt, man soll dieses Buch und die Historischen Etappen nicht all zu ernst nehmen, wie sie in die Geschichte mit eingewoben wurde. Trotzdem lässt es einen gut in die historischen Ereignisse blicken. Kurz war ich in der Mitte des Buches leicht irritiert, dass Allan Karlsson auf einmal Allan Emmanuel genannt wird. Es dauerte einen Moment zu verarbeiten, dass es die russische Art ist Vor- und Zuname zu gebrauchen. Solche einfachen und kleinen Details lassen sich dem Autor hoch anrechnen. Auch ist ihm der Spagat zwischen historischer Weltgeschichte und amüsant, auflockernder Gegenwart sehr gut gelungen. 🔹🔹💠🔹👴🏻🔹🧳🔹💰🔹🐘🔹💠🔹🔹 Die Geschichte über den entflohenen Hundertjährigen hat mir sehr gut gefallen 👍🏻. Es war lustig, unterhaltsam und gewährte Einblicke in die Weltgeschichte auch wenn es nur ein fiktive Geschichte war. Der Wechsel zwischen aktuellen Geschehen und die Lebensgeschichte von Allan Karlsson bot eine angenehme Abwechslung. Auch wenn ich eher ein Geschichts-Muffel 😅 bin, schon seit der Schulzeit, waren mir beinahe alle historischen Persönlichkeiten bekannt. Die Geschehnisse in der Gegenwart konnte ich schwer bis gar nicht vorausahnen und oft fragte ich mich in welche Richtung nun die Ereignisse führen. 🤔

Eine Erzählung die skurill aber auch humorvoll ist. Mir persönlich dennoch zu monoton, weil es keine Art von Spannungsbogen gab.
"Richtig war nicht unbedingt das, was richtig war, sondern das, was von der maßgeblichen Person für richtig erklärt wurde." Die Geschichte fängt genauso an, wie der Titel es vorhersage. Der Hunderjährige Allan hat keine Lust seinen 100ten Geburtstag zu feiern und stieg aus dem Fenster des Altenheim und verschwand. Was dann passiert ist sowohl skurill und an manchen Stellen humorvoll. Weil ich mir einfach nicht das vorstellen konnte und kopfschüttelnd lachen musste um mir das was gerade passiert sein soll, vorstellen zu können. Insgesamt war es aber mehr eine Erzählung über Allan, wie er aus dem Fenster stieg und was dann passiert, sowie Rückblicke was alles in seinem Leben passiert ist. Fand durch die Erzählung der Schreibstil sehr monoton und dadurch viel es mir schwer manchmal dran zu bleiben, weil es auch schnell langatmig wurde. Eine solide und skurille Geschichte, die bestimmt mal was anderes ist!
📚 Inhalt Der 100-jährige Allan Karlsson lebt in einem Seniorenheim und hat es satt, dort zu bleiben. An seinem 100. Geburtstag beschließt er, aus dem Fenster zu klettern und zu fliehen. Ohne ein Ziel vor Augen geht er auf ein Abenteuer, bei dem er zufällig einen Koffer voller Geld stiehlt. Dieser gehört einer Gangsterbande, und so beginnt eine chaotische Verfolgungsjagd. Parallel dazu erfährt man in Rückblicken von Allans Vergangenheit: Er war in viele historische Ereignisse und Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten verwickelt, ohne es je wirklich zu wollen. Er hat die Atombombenentwicklung miterlebt und war Zeuge wichtiger politischer Umwälzungen – stets ein unaufgeregter Beobachter, der aus allen Konflikten unversehrt herauskam. 📖 Meinung Ich entdeckte das Buch in einer Brocky und habe es kurzerhand gekauft, da es total im Hype war und ich wissen wollte, um was es in dem so gelobten Buch geht. Und da hat wieder mal die Hype-Keule auf mich eingeschlagen. Denn das Buch hat mir leider gar nicht gefallen. Ich fand es leider nicht lustig, ich konnte mich nicht mit den Charakteren anfreunden und die Story hat mich gar nicht abgeholt. Ich kann ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen, wieso das Buch so gefeiert wurde und so lang auf dem 1. Platz sämtlicher Bestseller-Listen war. Schade um meine Lesezeit, war gar nichts für mich.
Fiebertraum auf einem neuen Level
Also ich weiß nicht, wer auf die Idee kam einen Hundertjährigen Mann in einen skurilen Mordfall zu verwickeln, nur dass er nicht der Detektiv ist, sondern der Täter. Dieses Buch besteht aus einem Humor, der nicht für Jedermann ist. Für mich auch nicht. Es hat Witz, aber nicht so viel Witz, dass ich mir Freiwillig alle 413 Seiten antun würde... Doch deswegen würde ich den Schreibstil und den Aufbau der Geschichte nicht schlechtreden. Es ist einfach nur nicht mein Humor und das hat das Lesen dieses Buches unglaublich schwer gemacht.
Skurril, stellenweise witzig und mit einem sympathisch Protagonisten - für mich hat es sich aber zu lange hingezogen.
"Der 100-Jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" lag lange auf meinem SuB, vermutlich, weil ich trotz des großen Hypes wusste, dass es nicht ganz mein Genre ist. Der Humor erinnert stellenweise an "Achtsam Morden", die Skurrilität und das zufallsgetriebene Erzählen ein wenig an "Forrest Gump". Allan Karlsson ist dabei ein sehr sympathischer, impulsiver 100-Jähriger, der wenig nachdenkt, einfach tut und genau dadurch ein unglaublich abwechslungsreiches Leben geführt hat. Anfangs fand ich das sehr witzig und unterhaltsam, später wurde es mir jedoch zu lang und zu viel des Guten. Ich glaube, mit einem früheren Ende hätte das Buch bei mir einen nachhaltig besseren Eindruck hinterlassen. Insgesamt amüsant und stellenweise wirklich charmant, aber es hat mich nicht vom Hocker gerissen.
Ein Buch mit deutlich mehr Leichtigkeit als ich erwartet hätte
Wenn Resilienz einen Namen hätte dann würde es Allan Karlsson heißen. Dieser Mann hat mir gezeigt, mit was für einer Leichtigkeit man durchs Leben gehen kann. Er macht sich keine Gedanken sondern geht mit dem Flow des Lebens. Herrlich Erheiternd & politisch, nur zum Ende hin etwas wiederholend.
Eine trockene Abwechslung
Ich bekam das Buch vor einigen Jahren geschenkt und las es nun, da ich meine Anzahl an ungelesenen Büchern verringern wollte. Dementsprechend hatte ich keine wirklichen Erwartungen an die Geschichte. Jonas Jonasson sorgte mit seinem trockenen Humor für eine nette Abwechslung im Vergleich zu meinen sonstigen Lesegewohnheiten. Ich verfolgte gerne die Reise des Hundertjährigen - ob es in der Gegenwart oder Vergangenheit war. Vor allem die nüchterne und amüsante Perspektive auf historische Ereignisse war für mich ein Highlight des Buches. Dennoch würde ich das Buch nicht als must-read bezeichnen und man verpasst nichts, wenn man es nicht liest. Da sich die Geschichte zwischenzeitlich ziemlich zog und ich mich lange Zeit gefragt habe, wohin die Geschichte führt, hält sich meine Begeisterung in Grenzen und ich war ganz froh, dass ich keine Erwartungen zu Beginn hatte🌲
Super witzig, sehr coole geschichtliche Sprünge in die Vergangenheit
Das Buch erzählt die Geschichte von Allan Karlsson, der an seinem 100. Geburtstag aus dem Altersheim flieht und in eine Reihe von aberwitzigen Abenteuern gerät. Jonasson verwebt auf meisterhafte Weise Allans gegenwärtige Eskapaden mit Rückblenden auf sein außergewöhnliches Leben. Allan war im Laufe seines Jahrhunderts an vielen wichtigen historischen Ereignissen beteiligt, von der Spanischen Revolution bis zum Kalten Krieg. Seine unkonventionellen Entscheidungen und sein scheinbar grenzenloses Glück führen ihn zu Begegnungen mit einigen der wichtigsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine einzigartige Mischung aus Humor und Weisheit macht Allan so besonders. Jonasson nutzt Allans unbeschwerte Perspektive, um satirische Kommentare über Politik, Gesellschaft und die Absurdität des Lebens abzugeben. Trotz der vielen komischen Momente regt das Buch zum Nachdenken über die Bedeutung von Freundschaft, Freiheit und dem Verfolgen von der eigenen Träume an.
Amüsante Erzählung
Das Buch lag jetzt schon seit längerem auf meinem SUB und ich habe mich jetzt endlich mal dran gewagt. Ich konnte mir nicht viel unter der Geschichte vorstellen, aber mit Hinblick darauf, dass es ein Bestseller ist, habe ich begonnen, das Buch zu lesen und wurde auch nicht enttäuscht. Zwar hat das Buch einige Längen, dennoch sind die Lebensjahre des Hundertjährigen so amüsant geschrieben, dass ich teilweise laut lachen musste. Wie kann man nur dermaßen entspannt in ein Abenteuer nach dem anderen schlittern und dann auch noch mithilfe geschichtsträchtigen Personen die Kurve bekommen? Stellenweise lauter zufällige Abenteuern, die sich durch ungeschicktes Verhalten ergeben, zum Ende hin, aber dann immer wieder auflösen. Ein gelungenes Buch, und ich empfehle es weiter
Skurrile Lebensgeschichte
Das Buch hat in mir eine zwiegespaltene Meinung hinterlassen. Die wirklich witzreichen Rückblicke in das Leben von Allan Karlsson sind so klug und mit Feingefühl in das richtige Weltgeschehen von 1905 bis 2005 eingebaut worden, dass ich hier gerne behaupten möchte, dass dem Autor eine Meisterleistung gelungen ist. Hinzu kommt dann die Geschichte rund um Allans 100sten Geburtstag die am Anfang noch recht auflockernd wirkt aber von Mal zu Mal skurriler wird. Im Buch selbst wird dies kurzzeitig mit einem Paasilinna-Roman verglichen, wobei diese fantasiereicher sind und nicht wie Herr Jonasson versuchen uns nur ein paar Mal in diese Richtung zu führen. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch im Gesamtkonzept ein bisschen stimmiger gewesen wäre und es nicht so oft in zu viel Klamauk ausgeartet wäre. Trotz allem nochmal eine gelungene neue Romanidee!
Vielleicht sollten wir alle das Leben etwas leichter nehmen.
Allan Karlsson lebt in einem Altersheim, steht kurz vor seinem hundertsten Geburtstag – und hat überhaupt keine Lust, sich die geplante Feier mit Bürgermeister und Presse anzutun. Stattdessen steigt er einfach aus dem Fenster und verschwindet. Er landet am Busbahnhof, schnappt sich (versehentlich) einen Koffer voller Geld und beginnt eine chaotische Reise quer durchs Land. Abwechselnd wird die Gegenwartsgeschichte – in der Allan auf zwielichtige Gangster, eine resolute Dame mit Elefant und allerlei skurrile Mitstreiter trifft – mit Rückblenden aus seinem abenteuerlichen Leben erzählt. Schon als junger Mann gerät Allan ständig in die Nähe bedeutender historischer Ereignisse – und immer schafft er es, mit einer Mischung aus Gelassenheit, Pragmatismus und einer gewissen Naivität heil wieder herauszukommen. Ich hatte nur eine düstere Erinnerung, dass es zu diesem Buch auch einen Film gibt – den ich aber nie gesehen hatte. Als meine Frau und ich jetzt nachschauten, stellten wir fest: Ja, er ist auf den gängigen Streamingdiensten zu finden. Ich wusste nicht, was mich erwartet, aber ich muss sagen: Es hat mich begeistert. Ich bin jetzt auf den zweiten Teil gespannt. Was mir am ersten Teil besonders gefallen hat, war die Leichtigkeit, mit der Allan an die Dinge herangeht. Er trägt diese Gelassenheit nicht erst im Alter, sondern schon sein ganzes Leben lang. Mit einer fast schon kindlichen Selbstverständlichkeit stolpert er von einer absurden Situation in die nächste – und löst Probleme oft mit den einfachsten, aber wirkungsvollsten Mitteln. Das hat nicht nur für viele Lacher gesorgt, sondern mich auch fasziniert. Was möchte uns dieses Buch? Sagen: Allans Geschichte erinnert uns daran, dass wir das Leben nicht immer zu ernst nehmen müssen. Probleme lassen sich oft mit mehr Ruhe und weniger Grübelei lösen. Wer bereit ist, loszulassen, sich auf Neues einzulassen und das Unerwartete zu umarmen, der wird feststellen, dass selbst chaotische Wege zu einem guten Ziel führen können. Zum
Unterhaltsam
Die Geschichte war wirklich süß und der Humor hat mich gut abgeholt. Der Schreibstil war angenehm und flott zu lesen. Aber (und jetzt kommt mein persönliches Problem) die vielen historischen und politischen Rückblicke haben mein Hirn stellenweise ordentlich verknotet. Versteht mich nicht falsch: Das Ganze hat dem Buch definitiv Tiefe verliehen. Nur bin ich politisch leider eher unbegabt und dadurch wurde es manchmal ziemlich durcheinander und verwirrend für mich.

Verstehe den Hype nicht. Das Buch zieht sich unglaublich - langatmig und repetitiv. Der gepriesene Humor verfehlt komplett seine Wirkung, wirkt forciert und flach. Problematisch sind auch die rassistischen Untertöne in manchen Passagen. Verschiedene Kulturen werden klischeehaft und stereotyp dargestellt. Die Grundidee ist charmant, aber die Umsetzung überzeugt nicht. Verschenktes Potenzial.

Gemischte Gefühle
Es ist schon eine weile her seit ich dieses Buch gelesen habe, wenn ich jedoch daran zurück denke begleiten mich gemischte Gefühle. Einerseits hat das Buch eine Menge Humor und es hat mich oft zum lachen gebracht, weshalb ich das Buch auch zuende gelesen habe. Andererseits habe ich mich bei einigen Seiten durchkämpfen müssen, da die Geschichte zum Teil sehr langezogen wird. Dies hat mir leider fast die Lust am Lesen genommen. Im Großen und ganzen ist es eine liebevoll geschriebene Geschichte mit viel Liebe zum Detail und einer ganzen Menge Humor, aber aufgrund dessen das es sich an einigen Stellen zieht wie ein Kaugummi würde ich das Buch kein zweites mal lesen.
Forest Gump Geschichte in der einzelne Menschenleben wenig/nichts wert sind
Meine Erwartungen waren wohl zu hoch. Ich fand das Buch langatmig und teilweise mit zu vielen Zufällen garniert. Die teils fehlenden Moral oder der (Un) Wert eines Menschenlebens haben mich doch sehr gestört, auch dieses Friede,Freude, Eierkuchen, Teletubbiesende, wir sind Freunde und haben uns alle lieb war mir zu kitschig. Leider nicht so meins oder och habe es nicht verstanden 🤷♀️
Ein Hundertjähriger der sich nicht damit abfinden kann, dass sein Leben vorbei sein soll.
Dieses Werk fand den Weg in meine kleine feine Bibliothek durch eine Arbeitskollegin, die ihr Bücherregal aussortiert hat. Zunächst lag es doch einige Monate auf dem SuB bis ich die Empfehlung von einem Freund bekam, es endlich zu lesen. Hier bin ich, frisch durchgelesen. Das Cover zeigt die Zeichnung eines Elefanten im Hintergrund. Im Vordergrund sieht man ein Kennzeichen für einen Koffer in dem der Titel und der Autor zu finden ist. Aus dem Titel und Cover geht wirklich kein direkter Zusammenhang hervor, denn was soll ein Elefant mit einem Hunderjährigen zu tun haben!? Aufgeteilt ist das Buch in 2 Handlungsstränge, der Eine umfasst die aktuelle Situation von Allan, der Andere beschreibt Allans Leben. Allan Karlsson wird am 02. Mai 2005 einhundert Jahre alt und kurz vor seiner großen Geburtstagsfeier klettert er aus dem Fenster des Altenheimes in dem er untergebracht ist. Er möchte einfach nur weg von Haferbrei, Alkoholverbot und zig Regeln die den alten Mann auferlegt wurden. Der erste Weg führt ihn zum Busschalter um zu erfahren, wann der nächste Bus abfährt. An der Bushaltestelle angekommen wird er von einem jungen Mann angepöbelt, ob er denn nicht mal auf den Koffer aufpassen könne. Just in diesem Moment fährt der Bus ein und Allan nimmt kurzerhand den Koffer einfach mit, er soll ja aufpassen. Doch dieser Koffer löst einige unerfreuliche Ereignisse aus, die Allan jedoch 5 neue Freunde beschafft, sowie einen herzlichen Elefanten und einen Hund. Allan musste sehr früh die Schule verlassen, weil sein Vater die Familie sitzen ließ. Er beschäftigte sich im Lauf des Lebens mit Sprengstoffen und dessen Zusammensetzung in Bezug auf Effektivität. Dieses Wissen brachte ihn in die ganze Welt. Seine Reise beginnt in Spanien und endet mehr oder minder in Russland. Eine absolute Leseempfehlung von mir. Ein Buch das einen sehr oft schmunzeln lässt, an manchen Stellen auch mal schwermütig. Ein rundum großartiges Werk.
„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ - Jonas Jonasson🐘 Allan Karlsson wird hundert Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern, doch er steigt kurzerhand aus dem Fenster und verschwindet. Am Bahnhof will er das Weite suchen und ist kurzerhand Besitzer von 50 Millionen Kronen. Bald steht das ganze Land wegen seiner Flucht auf dem Kopf und die Verfolgungsjagd beginnt. Das Buch war die perfekte Urlaubslektüre. Es war leicht zu lesen, witzig und irgendwie auch spannend und interessant. Die Lebensgeschichte von Allan Karlsson ist sehr verrückt, weil er bei fast allen weltgeschichtlichen Ereignissen der letzten 100 Jahre dabei war.👴🏻 Das Buch ist schon sehr weit weg von der Realität und hat viele komische Elemente, aber mir hat es wirklich gut gefallen und war mal was komplett anderes. Wenn man in dem Buch denkt, komischer kann es nicht werden, dann wird noch einer drauf gesetzt. 4/5✨- leichte Urlaubslektüre #jonasjonasson #carlsbooks #bookstagram #sub #bücher #books #bookish #lesen #reading #buchliebe #bookworm #bookblog #geschichtensammeln #leseempfehlung #lesenmachtglücklich #ilovereading
Unterhaltsames Buch über ein ereignisreiches Leben voller unglaublicher Geschichten
Seit das Buch im August 2011 in Deutschland erschien, wollte ich es unbedingt lesen. Sogar die Verfilmung, die es seit 2013 gibt, habe ich gemieden, damit ich das Buch irgendwann ganz unvoreingenommen lesen kann. Nun habe ich es endlich geschafft! Zugegebenermaßen bin ich ein bisschen ernüchtert, denn meine Erwartungen hat das Buch nicht ganz erfüllt. Zwar fand ich die Handlung mit dem hundertjährigen Allan und seinem spannenden und ulkigen Ausflug wirklich toll. Doch nebenbei wird ab Seite 32 in knapp jedem zweiten Kapitel auch die komplette Lebensgeschichte von Allan erzählt. Diese hatte einige unterhaltsame Passagen, doch insgesamt füllt sie etwa 190 von 413 Seiten. Das war für meinen Geschmack ein bisschen viel. Die verbleibenden 223 erzählt dennoch eine lustige Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen, wobei eine glückliche Fügung nach der anderen in die Karten des Hundertjährigen spielt. Dieser Teil des Buchs hat mir wirklich gut gefallen und ich kam aus dem Schmunzeln gar nicht mehr heraus. Alles in allem ist das Buch lesenswert, wenn man über die Passagen hinwegsehen kann, die sich etwas ziehen.

Kurzweilige, ein klein bisschen anspruchsvolle Urlaubslektüre
„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson ist ein unterhaltsames, kurzweiliges Buch, das mich beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Der Roman erzählt die Geschichte von Allan Karlsson, der an seinem hundertsten Geburtstag aus dem Altenheim ausbüxt und sich auf eine abenteuerliche Reise begibt. Gleichzeitig erfährt der Leser in Rückblenden von Allans ereignisreichem Leben, das von zahlreichen Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten und Ereignissen geprägt ist. Zugegebenermaßen hat das Buch auch teils seine Längen, aber insgesamt bleibt es sehr kurzweilig und unterhaltsam. Um alle Pointen und Andeutungen zu verstehen, braucht man vermutlich ein gewisses Maß an Weltwissen. Die Geschichte ist gespickt mit Anspielungen auf kulturelle Eigenheiten, historische Begebenheiten und Persönlichkeiten wie das Fabergé-Ei, Oppenheimer, chinesische Geschichte und einiges mehr. Jonasson schafft es, den Leser mit seinem humorvollen Schreibstil und seinen skurrilen Charakteren in den Bann zu ziehen. "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" erinnert in gewisser Weise an eine schwedische Version von "Forrest Gump", da Allan durch seine Naivität und sein leicht autistisches Verhalten auf ungewöhnliche Weise immer wieder in bedeutende historische Ereignisse verwickelt wird. Insgesamt ist dieses Buch ein vergnügliches Lesevergnügen, das trotz einiger Längen durch seinen Humor und die originelle Erzählweise besticht. Ich vergebe fünf von fünf Sternen und empfehle es allen, die eine humorvolle, abenteuerliche Geschichte suchen und gleichzeitig an der Weltgeschichte interessiert sind. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Tolles Buch
Ich war auf der Suche nach einem Buch welches mit Humor geschrieben ist und das man gut „mal so nebenbei“ lesen kann. Mir wurde das Buch oft empfohlen und ich kann sagen , dass ich dieses Buch echt toll finde. Es ist lustig geschrieben und humorvoll man kann der Geschichte sehr gut folgen und ich glaube es ist nicht das letzte Buch das ich von diesem Autor lese.
Allan Karlsson beschließt an seinem hundertsten Geburtstag sein Altersheim zu verlassen. Mit nur 50 Kronen und ohne den Ansatz eines Plans steigt er in einen Bus und trifft auf seinem Weg freundliche und weniger freundliche Menschen. Eins führt zum Anderen und Allan entkommt mehrmals nur durch Zufall der Polizei und den Menschen, die eine Gefahr für ihn darstellen. Genauso also wie schon in seinen jungen Jahren. Das Buch ist superlustig geschrieben und mehrmals musste ich laut lachen, weil den Protagonisten so herrlich absurde Dinge passieren. Nähme man die Geschichte bitterernst, würde man ununterbrochen den Kopf schütteln über das unfassbare Glück, das Allan und seine Mitreisenden haben. Die zwei Zeitebenen - Allans turbulente hundert Jahre von seiner Geburt bis zum Ausbruch aus dem Altersheim und die nicht minder ereignisreiche Zeit danach - sind sich in gewisser Weise ähnlich und könnten dennoch kaum unterschiedlicher sein. Auch wenn Allan in seinen ersten hundert Jahren seines Lebens auf viele wichtige Persönlichkeiten trifft und an dem ein oder anderen historischen Ereignis beteiligt ist, hat mir die Zeitspanne „post Altersheimausbruch“ etwas besser gefallen. Eine Frage stellt sich während des Lesens ununterbrochen: Wie kann jemand nur so viel Glück haben?! Tja, in Büchern ist alles möglich
Skurril, humorvoll und bleibt im Kopf.
Die Geschichte ist mega niedlich und lustig. Es ist zwar gefühlt 100 Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe aber ich habe sie immer noch sehr gut in meinem Kopf gespeichert. Hinweis: kommt bitte nicht auf die Idee, euch den Film anzuschauen. Der Film ist schlechter als die schlimmste Buchverfilmung, die ihr jemals gesehen habt.
Ein Buch über das Leben, den Zufall und das Treiben lassen
Eine chaotische, liebevolle und faszinierende Geschichte über das Leben und die Zufälle, die es für einen bereit hält. Ich bin beeindruckt von der Leichtigkeit des Protagonisten und denke, dass sich alle Menschen etwas von ihm angucken können, auch wenn er ein echter Glückspilz ist. Zeitweise fand ich die rückblickenden Kapitel etwas lang und unübersichtlich, sodass ich zwischendurch die Spannung verloren habe, aber ich mochte, wie alles am Ende wieder zusammengefunden hat.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Jonas Jonasson erzählt in seinem Bestseller von einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war.
Book Information
Author Description
Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist und gründete später eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt verkaufte er seine Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand«. Das Buch trat in Schweden eine regelrechte Allan-Karlsson-Manie los und wurde zu einem Weltbestseller. Auch die schwedische Verfilmung war international höchst erfolgreich. Im November 2013 erschien Jonassons zweiter Roman "Die Analphabetin, die rechnen konnte" in Deutschland und wurde sofort zum Nr.-1-Bestseller.
Posts
Ein herrlich schräges Abenteuer, bei dem ein 100-Jähriger einfach aus dem Fenster hüpft und gleich eine absurde Reise startet – herrlich unterhaltsam! 😄 Der Humor trifft oft mitten ins Schwarze, und die vielen historischen Begegnungen von Allan sind genauso verrückt wie genial. Allerdings verlieren sich die Ereignisse gegen Ende etwas im Chaos und wirken streckenweise etwas überdreht. Wer viel Tiefgang sucht, wird hier eher enttäuscht – dafür gibt es viel Witz. Insgesamt: absolut lesenswert und ein großartiger Spaß zwischendurch!
In diesem Roman ging es für mich um das was hinter dem kuriosen Vordergrund steht
Dieses Buch erschien heute als meine Empfehlung des Tages. Gelesen habe ich den Roman allerdings schon vor vielen Jahren – und trotzdem möchte ich heute noch einmal meine Rezension dazu schreiben, weil mich diese Empfehlung sofort wieder an das erinnert hat, was ich damals beim Lesen fühlte. „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von wird oft als humorvoller Roman beschrieben – doch für mich lag die wahre Stärke des Buches viel tiefer. Hinter all den absurden Situationen und dem skurrilen Humor verbirgt sich die Geschichte eines Menschen, der ein ganzes Jahrhundert voller Krieg, Verlust, Gewalt und Überlebenskampf erlebt hat. Besonders berührt hat mich, wie Allan Karlsson trotz allem immer seine Würde und seine Selbstbestimmung bewahrt hat. Ein Mensch, der sich durch die schlimmsten Zeiten der Geschichte getragen hat, der immer wieder allein zurechtkommen musste – und dem man am Ende seines Lebens plötzlich das Recht auf Freiheit nehmen wollte. Genau darin liegt für mich die eigentliche Tragik und Größe dieses Buches: dass ältere Menschen so oft behandelt werden, als hätten sie nichts mehr zu entscheiden, obwohl sie ein ganzes Leben voller Erfahrungen, Entbehrungen und Stärke hinter sich haben. Dieses Buch erinnert daran, dass wahre Würde nicht vom Alter abhängt und dass Selbstbestimmung ein Recht ist, das niemals verloren gehen darf. Nicht der Humor allein macht dieses Werk besonders, sondern die stille Frage dahinter: Wie gehen wir mit den Menschen um, die vor uns gelebt, gelitten und überlebt haben?
Eine humorvolle 🤭 Geschichte mit einer charmanten Hauptfigur 👴🏻, bei der man ein minimales Interesse an historischen Ereignissen der Weltgeschichte mit bringen sollte. 🧳👴🏻👨🏻🦳👨🏻👩🏻🦰🐕🦺🐘
»Eigentlich hat Allan Karlsson allen Grund zum Feiern: Er wird 100 Jahre alt. Das Problem ist nur, dass er im Altersheim festsitzt, noch alle Fünf beisammen hat und sein Körper sich weigert, das Zeitliche zu segnen – und zu allem Überfluss hat sich auch noch der Bürgermeister samt Presse angekündigt. Allan hat auf all das überhaupt keine Lust. Er steigt kurzerhand aus dem Fenster und verschwindet – zum Busbahnhof. Dort soll er nur kurz auf den Koffer eines jungen Mannes aufpassen, doch als sein Bus einfährt, beschließt Allan, den Koffer (der zum Glück Räder hat) mitzunehmen – nicht ahnend, dass sich darin keineswegs die erhoffte Wechselkleidung, sondern 50 Millionen Kronen aus Drogengeschäften befinden. Und mit einem Mal sind nicht nur Polizei und Presse hinter dem Hundertjährigen her, sondern auch noch die schwedische Mafia. Allan denkt jedoch gar nicht daran, die Millionen zurückzugeben und reumütig ins Altenwohnheim zurückzukehren. Niemals! Das ist der Auftakt zu einer abenteuerlichen Reise: Allan gewinnt durchaus gleichgesinnte Freunde – mit dem 70-jährigrn Gelegenheitsdieb Julius lässt er die Leiche des Kofferbesitzers verschwinden, der reiche Imbissbudenbetreiber Benny wird Chauffeur, und auch die Besitzerin eines entlaufenen Elefanten schließt sich ihnen an, will ihre Sonja auf der Flucht aber nicht zurücklassen.« 🔹🔹💠🔹👴🏻🔹🧳🔹💰🔹🐘🔹💠🔹🔹 Immer wieder Mal entdeckte ich dieses Buch in meiner heimischen Bücherzelle, bis ich mir sagte: "jetzt nimm es einfach mal mit!" Der Klappentext klang ja schon danach, dass es eine amüsante und irrwitzige Geschichte werden könnte. Allerdings hätte ich nie vorraus ahnen können, wie sich die Ereignisse schlussendlich entwickeln. Jonas Jonasson hat hier eine humorvolle Fiktion geschaffen mit einem charmanten Hundertjährigen als Hauptfigur, der sich von Nichts und wieder Nichts, seiner positiven Einstellung berauben lässt. Die anderen Charaktere, die in der Geschichte vorkommen und mit dem Alten Freundschaft schließen, haben alle ihre Interessanten Besonderheiten und Macken, aber man behält doch irgendwie eine Distanz zu ihnen. Die Geschichte hat zwei Erzählstränge. Zum Einen das aktuelle Geschehen in der Gegenwart, mit der Flucht Allan Karlsson und dem Kofferdiebstahl. Dieser wechselt sich mit der Erzählung des vergangenen Lebens des Hundertjährigen ab, der wortwörtlich sich quer durch die Weltgeschichte sich erstreckt. Hier wird die Geschichte doch sehr politisch. Daher empfiehlt es sich wohl, zumindest ein klein wenig Interesse für dieses Thema zu besitzen. Dabei durchlebt Allan einige bedeutsame Wendepunkte der Weltgeschichte: - Fall von Zar Nikolaj und Aufstieg Lenins - Spanischer Bürgerkrieg zwischen der Zweiten Spanischen Republik und den Putschisten unter General Franco - Entwicklung der Atombombe, Tot Roosevelt und Amtsantritt Truman - Chinesischer Bürgerkrieg zwischen den Komintang Chiang Kai-shek und den Kommunisten Mao Tse-tung -Koreakrieg Er lernt viele historische Persönlichkeiten kennen, darunter zum Beispiel General Franco, Truman, Oppenheimer und Stalin. Diese gehen mal Gut, mal weniger so Gut für Karlsson aus, doch verliert er dabei wirklich nie die optimistische Sicht auf die Dinge. Selbst bei den ernsteren Themen, wie Krieg und Inhaftierung, schafft es der Autor, diese mit einer humorvollen, leichten Art und einigem Augenzwinkern zu schildern. Man merkt, man soll dieses Buch und die Historischen Etappen nicht all zu ernst nehmen, wie sie in die Geschichte mit eingewoben wurde. Trotzdem lässt es einen gut in die historischen Ereignisse blicken. Kurz war ich in der Mitte des Buches leicht irritiert, dass Allan Karlsson auf einmal Allan Emmanuel genannt wird. Es dauerte einen Moment zu verarbeiten, dass es die russische Art ist Vor- und Zuname zu gebrauchen. Solche einfachen und kleinen Details lassen sich dem Autor hoch anrechnen. Auch ist ihm der Spagat zwischen historischer Weltgeschichte und amüsant, auflockernder Gegenwart sehr gut gelungen. 🔹🔹💠🔹👴🏻🔹🧳🔹💰🔹🐘🔹💠🔹🔹 Die Geschichte über den entflohenen Hundertjährigen hat mir sehr gut gefallen 👍🏻. Es war lustig, unterhaltsam und gewährte Einblicke in die Weltgeschichte auch wenn es nur ein fiktive Geschichte war. Der Wechsel zwischen aktuellen Geschehen und die Lebensgeschichte von Allan Karlsson bot eine angenehme Abwechslung. Auch wenn ich eher ein Geschichts-Muffel 😅 bin, schon seit der Schulzeit, waren mir beinahe alle historischen Persönlichkeiten bekannt. Die Geschehnisse in der Gegenwart konnte ich schwer bis gar nicht vorausahnen und oft fragte ich mich in welche Richtung nun die Ereignisse führen. 🤔

Eine Erzählung die skurill aber auch humorvoll ist. Mir persönlich dennoch zu monoton, weil es keine Art von Spannungsbogen gab.
"Richtig war nicht unbedingt das, was richtig war, sondern das, was von der maßgeblichen Person für richtig erklärt wurde." Die Geschichte fängt genauso an, wie der Titel es vorhersage. Der Hunderjährige Allan hat keine Lust seinen 100ten Geburtstag zu feiern und stieg aus dem Fenster des Altenheim und verschwand. Was dann passiert ist sowohl skurill und an manchen Stellen humorvoll. Weil ich mir einfach nicht das vorstellen konnte und kopfschüttelnd lachen musste um mir das was gerade passiert sein soll, vorstellen zu können. Insgesamt war es aber mehr eine Erzählung über Allan, wie er aus dem Fenster stieg und was dann passiert, sowie Rückblicke was alles in seinem Leben passiert ist. Fand durch die Erzählung der Schreibstil sehr monoton und dadurch viel es mir schwer manchmal dran zu bleiben, weil es auch schnell langatmig wurde. Eine solide und skurille Geschichte, die bestimmt mal was anderes ist!
📚 Inhalt Der 100-jährige Allan Karlsson lebt in einem Seniorenheim und hat es satt, dort zu bleiben. An seinem 100. Geburtstag beschließt er, aus dem Fenster zu klettern und zu fliehen. Ohne ein Ziel vor Augen geht er auf ein Abenteuer, bei dem er zufällig einen Koffer voller Geld stiehlt. Dieser gehört einer Gangsterbande, und so beginnt eine chaotische Verfolgungsjagd. Parallel dazu erfährt man in Rückblicken von Allans Vergangenheit: Er war in viele historische Ereignisse und Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten verwickelt, ohne es je wirklich zu wollen. Er hat die Atombombenentwicklung miterlebt und war Zeuge wichtiger politischer Umwälzungen – stets ein unaufgeregter Beobachter, der aus allen Konflikten unversehrt herauskam. 📖 Meinung Ich entdeckte das Buch in einer Brocky und habe es kurzerhand gekauft, da es total im Hype war und ich wissen wollte, um was es in dem so gelobten Buch geht. Und da hat wieder mal die Hype-Keule auf mich eingeschlagen. Denn das Buch hat mir leider gar nicht gefallen. Ich fand es leider nicht lustig, ich konnte mich nicht mit den Charakteren anfreunden und die Story hat mich gar nicht abgeholt. Ich kann ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen, wieso das Buch so gefeiert wurde und so lang auf dem 1. Platz sämtlicher Bestseller-Listen war. Schade um meine Lesezeit, war gar nichts für mich.
Fiebertraum auf einem neuen Level
Also ich weiß nicht, wer auf die Idee kam einen Hundertjährigen Mann in einen skurilen Mordfall zu verwickeln, nur dass er nicht der Detektiv ist, sondern der Täter. Dieses Buch besteht aus einem Humor, der nicht für Jedermann ist. Für mich auch nicht. Es hat Witz, aber nicht so viel Witz, dass ich mir Freiwillig alle 413 Seiten antun würde... Doch deswegen würde ich den Schreibstil und den Aufbau der Geschichte nicht schlechtreden. Es ist einfach nur nicht mein Humor und das hat das Lesen dieses Buches unglaublich schwer gemacht.
Skurril, stellenweise witzig und mit einem sympathisch Protagonisten - für mich hat es sich aber zu lange hingezogen.
"Der 100-Jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" lag lange auf meinem SuB, vermutlich, weil ich trotz des großen Hypes wusste, dass es nicht ganz mein Genre ist. Der Humor erinnert stellenweise an "Achtsam Morden", die Skurrilität und das zufallsgetriebene Erzählen ein wenig an "Forrest Gump". Allan Karlsson ist dabei ein sehr sympathischer, impulsiver 100-Jähriger, der wenig nachdenkt, einfach tut und genau dadurch ein unglaublich abwechslungsreiches Leben geführt hat. Anfangs fand ich das sehr witzig und unterhaltsam, später wurde es mir jedoch zu lang und zu viel des Guten. Ich glaube, mit einem früheren Ende hätte das Buch bei mir einen nachhaltig besseren Eindruck hinterlassen. Insgesamt amüsant und stellenweise wirklich charmant, aber es hat mich nicht vom Hocker gerissen.
Ein Buch mit deutlich mehr Leichtigkeit als ich erwartet hätte
Wenn Resilienz einen Namen hätte dann würde es Allan Karlsson heißen. Dieser Mann hat mir gezeigt, mit was für einer Leichtigkeit man durchs Leben gehen kann. Er macht sich keine Gedanken sondern geht mit dem Flow des Lebens. Herrlich Erheiternd & politisch, nur zum Ende hin etwas wiederholend.
Eine trockene Abwechslung
Ich bekam das Buch vor einigen Jahren geschenkt und las es nun, da ich meine Anzahl an ungelesenen Büchern verringern wollte. Dementsprechend hatte ich keine wirklichen Erwartungen an die Geschichte. Jonas Jonasson sorgte mit seinem trockenen Humor für eine nette Abwechslung im Vergleich zu meinen sonstigen Lesegewohnheiten. Ich verfolgte gerne die Reise des Hundertjährigen - ob es in der Gegenwart oder Vergangenheit war. Vor allem die nüchterne und amüsante Perspektive auf historische Ereignisse war für mich ein Highlight des Buches. Dennoch würde ich das Buch nicht als must-read bezeichnen und man verpasst nichts, wenn man es nicht liest. Da sich die Geschichte zwischenzeitlich ziemlich zog und ich mich lange Zeit gefragt habe, wohin die Geschichte führt, hält sich meine Begeisterung in Grenzen und ich war ganz froh, dass ich keine Erwartungen zu Beginn hatte🌲
Super witzig, sehr coole geschichtliche Sprünge in die Vergangenheit
Das Buch erzählt die Geschichte von Allan Karlsson, der an seinem 100. Geburtstag aus dem Altersheim flieht und in eine Reihe von aberwitzigen Abenteuern gerät. Jonasson verwebt auf meisterhafte Weise Allans gegenwärtige Eskapaden mit Rückblenden auf sein außergewöhnliches Leben. Allan war im Laufe seines Jahrhunderts an vielen wichtigen historischen Ereignissen beteiligt, von der Spanischen Revolution bis zum Kalten Krieg. Seine unkonventionellen Entscheidungen und sein scheinbar grenzenloses Glück führen ihn zu Begegnungen mit einigen der wichtigsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine einzigartige Mischung aus Humor und Weisheit macht Allan so besonders. Jonasson nutzt Allans unbeschwerte Perspektive, um satirische Kommentare über Politik, Gesellschaft und die Absurdität des Lebens abzugeben. Trotz der vielen komischen Momente regt das Buch zum Nachdenken über die Bedeutung von Freundschaft, Freiheit und dem Verfolgen von der eigenen Träume an.
Amüsante Erzählung
Das Buch lag jetzt schon seit längerem auf meinem SUB und ich habe mich jetzt endlich mal dran gewagt. Ich konnte mir nicht viel unter der Geschichte vorstellen, aber mit Hinblick darauf, dass es ein Bestseller ist, habe ich begonnen, das Buch zu lesen und wurde auch nicht enttäuscht. Zwar hat das Buch einige Längen, dennoch sind die Lebensjahre des Hundertjährigen so amüsant geschrieben, dass ich teilweise laut lachen musste. Wie kann man nur dermaßen entspannt in ein Abenteuer nach dem anderen schlittern und dann auch noch mithilfe geschichtsträchtigen Personen die Kurve bekommen? Stellenweise lauter zufällige Abenteuern, die sich durch ungeschicktes Verhalten ergeben, zum Ende hin, aber dann immer wieder auflösen. Ein gelungenes Buch, und ich empfehle es weiter
Skurrile Lebensgeschichte
Das Buch hat in mir eine zwiegespaltene Meinung hinterlassen. Die wirklich witzreichen Rückblicke in das Leben von Allan Karlsson sind so klug und mit Feingefühl in das richtige Weltgeschehen von 1905 bis 2005 eingebaut worden, dass ich hier gerne behaupten möchte, dass dem Autor eine Meisterleistung gelungen ist. Hinzu kommt dann die Geschichte rund um Allans 100sten Geburtstag die am Anfang noch recht auflockernd wirkt aber von Mal zu Mal skurriler wird. Im Buch selbst wird dies kurzzeitig mit einem Paasilinna-Roman verglichen, wobei diese fantasiereicher sind und nicht wie Herr Jonasson versuchen uns nur ein paar Mal in diese Richtung zu führen. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch im Gesamtkonzept ein bisschen stimmiger gewesen wäre und es nicht so oft in zu viel Klamauk ausgeartet wäre. Trotz allem nochmal eine gelungene neue Romanidee!
Vielleicht sollten wir alle das Leben etwas leichter nehmen.
Allan Karlsson lebt in einem Altersheim, steht kurz vor seinem hundertsten Geburtstag – und hat überhaupt keine Lust, sich die geplante Feier mit Bürgermeister und Presse anzutun. Stattdessen steigt er einfach aus dem Fenster und verschwindet. Er landet am Busbahnhof, schnappt sich (versehentlich) einen Koffer voller Geld und beginnt eine chaotische Reise quer durchs Land. Abwechselnd wird die Gegenwartsgeschichte – in der Allan auf zwielichtige Gangster, eine resolute Dame mit Elefant und allerlei skurrile Mitstreiter trifft – mit Rückblenden aus seinem abenteuerlichen Leben erzählt. Schon als junger Mann gerät Allan ständig in die Nähe bedeutender historischer Ereignisse – und immer schafft er es, mit einer Mischung aus Gelassenheit, Pragmatismus und einer gewissen Naivität heil wieder herauszukommen. Ich hatte nur eine düstere Erinnerung, dass es zu diesem Buch auch einen Film gibt – den ich aber nie gesehen hatte. Als meine Frau und ich jetzt nachschauten, stellten wir fest: Ja, er ist auf den gängigen Streamingdiensten zu finden. Ich wusste nicht, was mich erwartet, aber ich muss sagen: Es hat mich begeistert. Ich bin jetzt auf den zweiten Teil gespannt. Was mir am ersten Teil besonders gefallen hat, war die Leichtigkeit, mit der Allan an die Dinge herangeht. Er trägt diese Gelassenheit nicht erst im Alter, sondern schon sein ganzes Leben lang. Mit einer fast schon kindlichen Selbstverständlichkeit stolpert er von einer absurden Situation in die nächste – und löst Probleme oft mit den einfachsten, aber wirkungsvollsten Mitteln. Das hat nicht nur für viele Lacher gesorgt, sondern mich auch fasziniert. Was möchte uns dieses Buch? Sagen: Allans Geschichte erinnert uns daran, dass wir das Leben nicht immer zu ernst nehmen müssen. Probleme lassen sich oft mit mehr Ruhe und weniger Grübelei lösen. Wer bereit ist, loszulassen, sich auf Neues einzulassen und das Unerwartete zu umarmen, der wird feststellen, dass selbst chaotische Wege zu einem guten Ziel führen können. Zum
Unterhaltsam
Die Geschichte war wirklich süß und der Humor hat mich gut abgeholt. Der Schreibstil war angenehm und flott zu lesen. Aber (und jetzt kommt mein persönliches Problem) die vielen historischen und politischen Rückblicke haben mein Hirn stellenweise ordentlich verknotet. Versteht mich nicht falsch: Das Ganze hat dem Buch definitiv Tiefe verliehen. Nur bin ich politisch leider eher unbegabt und dadurch wurde es manchmal ziemlich durcheinander und verwirrend für mich.

Verstehe den Hype nicht. Das Buch zieht sich unglaublich - langatmig und repetitiv. Der gepriesene Humor verfehlt komplett seine Wirkung, wirkt forciert und flach. Problematisch sind auch die rassistischen Untertöne in manchen Passagen. Verschiedene Kulturen werden klischeehaft und stereotyp dargestellt. Die Grundidee ist charmant, aber die Umsetzung überzeugt nicht. Verschenktes Potenzial.

Gemischte Gefühle
Es ist schon eine weile her seit ich dieses Buch gelesen habe, wenn ich jedoch daran zurück denke begleiten mich gemischte Gefühle. Einerseits hat das Buch eine Menge Humor und es hat mich oft zum lachen gebracht, weshalb ich das Buch auch zuende gelesen habe. Andererseits habe ich mich bei einigen Seiten durchkämpfen müssen, da die Geschichte zum Teil sehr langezogen wird. Dies hat mir leider fast die Lust am Lesen genommen. Im Großen und ganzen ist es eine liebevoll geschriebene Geschichte mit viel Liebe zum Detail und einer ganzen Menge Humor, aber aufgrund dessen das es sich an einigen Stellen zieht wie ein Kaugummi würde ich das Buch kein zweites mal lesen.
Forest Gump Geschichte in der einzelne Menschenleben wenig/nichts wert sind
Meine Erwartungen waren wohl zu hoch. Ich fand das Buch langatmig und teilweise mit zu vielen Zufällen garniert. Die teils fehlenden Moral oder der (Un) Wert eines Menschenlebens haben mich doch sehr gestört, auch dieses Friede,Freude, Eierkuchen, Teletubbiesende, wir sind Freunde und haben uns alle lieb war mir zu kitschig. Leider nicht so meins oder och habe es nicht verstanden 🤷♀️
Ein Hundertjähriger der sich nicht damit abfinden kann, dass sein Leben vorbei sein soll.
Dieses Werk fand den Weg in meine kleine feine Bibliothek durch eine Arbeitskollegin, die ihr Bücherregal aussortiert hat. Zunächst lag es doch einige Monate auf dem SuB bis ich die Empfehlung von einem Freund bekam, es endlich zu lesen. Hier bin ich, frisch durchgelesen. Das Cover zeigt die Zeichnung eines Elefanten im Hintergrund. Im Vordergrund sieht man ein Kennzeichen für einen Koffer in dem der Titel und der Autor zu finden ist. Aus dem Titel und Cover geht wirklich kein direkter Zusammenhang hervor, denn was soll ein Elefant mit einem Hunderjährigen zu tun haben!? Aufgeteilt ist das Buch in 2 Handlungsstränge, der Eine umfasst die aktuelle Situation von Allan, der Andere beschreibt Allans Leben. Allan Karlsson wird am 02. Mai 2005 einhundert Jahre alt und kurz vor seiner großen Geburtstagsfeier klettert er aus dem Fenster des Altenheimes in dem er untergebracht ist. Er möchte einfach nur weg von Haferbrei, Alkoholverbot und zig Regeln die den alten Mann auferlegt wurden. Der erste Weg führt ihn zum Busschalter um zu erfahren, wann der nächste Bus abfährt. An der Bushaltestelle angekommen wird er von einem jungen Mann angepöbelt, ob er denn nicht mal auf den Koffer aufpassen könne. Just in diesem Moment fährt der Bus ein und Allan nimmt kurzerhand den Koffer einfach mit, er soll ja aufpassen. Doch dieser Koffer löst einige unerfreuliche Ereignisse aus, die Allan jedoch 5 neue Freunde beschafft, sowie einen herzlichen Elefanten und einen Hund. Allan musste sehr früh die Schule verlassen, weil sein Vater die Familie sitzen ließ. Er beschäftigte sich im Lauf des Lebens mit Sprengstoffen und dessen Zusammensetzung in Bezug auf Effektivität. Dieses Wissen brachte ihn in die ganze Welt. Seine Reise beginnt in Spanien und endet mehr oder minder in Russland. Eine absolute Leseempfehlung von mir. Ein Buch das einen sehr oft schmunzeln lässt, an manchen Stellen auch mal schwermütig. Ein rundum großartiges Werk.
„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ - Jonas Jonasson🐘 Allan Karlsson wird hundert Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern, doch er steigt kurzerhand aus dem Fenster und verschwindet. Am Bahnhof will er das Weite suchen und ist kurzerhand Besitzer von 50 Millionen Kronen. Bald steht das ganze Land wegen seiner Flucht auf dem Kopf und die Verfolgungsjagd beginnt. Das Buch war die perfekte Urlaubslektüre. Es war leicht zu lesen, witzig und irgendwie auch spannend und interessant. Die Lebensgeschichte von Allan Karlsson ist sehr verrückt, weil er bei fast allen weltgeschichtlichen Ereignissen der letzten 100 Jahre dabei war.👴🏻 Das Buch ist schon sehr weit weg von der Realität und hat viele komische Elemente, aber mir hat es wirklich gut gefallen und war mal was komplett anderes. Wenn man in dem Buch denkt, komischer kann es nicht werden, dann wird noch einer drauf gesetzt. 4/5✨- leichte Urlaubslektüre #jonasjonasson #carlsbooks #bookstagram #sub #bücher #books #bookish #lesen #reading #buchliebe #bookworm #bookblog #geschichtensammeln #leseempfehlung #lesenmachtglücklich #ilovereading
Unterhaltsames Buch über ein ereignisreiches Leben voller unglaublicher Geschichten
Seit das Buch im August 2011 in Deutschland erschien, wollte ich es unbedingt lesen. Sogar die Verfilmung, die es seit 2013 gibt, habe ich gemieden, damit ich das Buch irgendwann ganz unvoreingenommen lesen kann. Nun habe ich es endlich geschafft! Zugegebenermaßen bin ich ein bisschen ernüchtert, denn meine Erwartungen hat das Buch nicht ganz erfüllt. Zwar fand ich die Handlung mit dem hundertjährigen Allan und seinem spannenden und ulkigen Ausflug wirklich toll. Doch nebenbei wird ab Seite 32 in knapp jedem zweiten Kapitel auch die komplette Lebensgeschichte von Allan erzählt. Diese hatte einige unterhaltsame Passagen, doch insgesamt füllt sie etwa 190 von 413 Seiten. Das war für meinen Geschmack ein bisschen viel. Die verbleibenden 223 erzählt dennoch eine lustige Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen, wobei eine glückliche Fügung nach der anderen in die Karten des Hundertjährigen spielt. Dieser Teil des Buchs hat mir wirklich gut gefallen und ich kam aus dem Schmunzeln gar nicht mehr heraus. Alles in allem ist das Buch lesenswert, wenn man über die Passagen hinwegsehen kann, die sich etwas ziehen.

Kurzweilige, ein klein bisschen anspruchsvolle Urlaubslektüre
„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson ist ein unterhaltsames, kurzweiliges Buch, das mich beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Der Roman erzählt die Geschichte von Allan Karlsson, der an seinem hundertsten Geburtstag aus dem Altenheim ausbüxt und sich auf eine abenteuerliche Reise begibt. Gleichzeitig erfährt der Leser in Rückblenden von Allans ereignisreichem Leben, das von zahlreichen Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten und Ereignissen geprägt ist. Zugegebenermaßen hat das Buch auch teils seine Längen, aber insgesamt bleibt es sehr kurzweilig und unterhaltsam. Um alle Pointen und Andeutungen zu verstehen, braucht man vermutlich ein gewisses Maß an Weltwissen. Die Geschichte ist gespickt mit Anspielungen auf kulturelle Eigenheiten, historische Begebenheiten und Persönlichkeiten wie das Fabergé-Ei, Oppenheimer, chinesische Geschichte und einiges mehr. Jonasson schafft es, den Leser mit seinem humorvollen Schreibstil und seinen skurrilen Charakteren in den Bann zu ziehen. "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" erinnert in gewisser Weise an eine schwedische Version von "Forrest Gump", da Allan durch seine Naivität und sein leicht autistisches Verhalten auf ungewöhnliche Weise immer wieder in bedeutende historische Ereignisse verwickelt wird. Insgesamt ist dieses Buch ein vergnügliches Lesevergnügen, das trotz einiger Längen durch seinen Humor und die originelle Erzählweise besticht. Ich vergebe fünf von fünf Sternen und empfehle es allen, die eine humorvolle, abenteuerliche Geschichte suchen und gleichzeitig an der Weltgeschichte interessiert sind. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Tolles Buch
Ich war auf der Suche nach einem Buch welches mit Humor geschrieben ist und das man gut „mal so nebenbei“ lesen kann. Mir wurde das Buch oft empfohlen und ich kann sagen , dass ich dieses Buch echt toll finde. Es ist lustig geschrieben und humorvoll man kann der Geschichte sehr gut folgen und ich glaube es ist nicht das letzte Buch das ich von diesem Autor lese.
Allan Karlsson beschließt an seinem hundertsten Geburtstag sein Altersheim zu verlassen. Mit nur 50 Kronen und ohne den Ansatz eines Plans steigt er in einen Bus und trifft auf seinem Weg freundliche und weniger freundliche Menschen. Eins führt zum Anderen und Allan entkommt mehrmals nur durch Zufall der Polizei und den Menschen, die eine Gefahr für ihn darstellen. Genauso also wie schon in seinen jungen Jahren. Das Buch ist superlustig geschrieben und mehrmals musste ich laut lachen, weil den Protagonisten so herrlich absurde Dinge passieren. Nähme man die Geschichte bitterernst, würde man ununterbrochen den Kopf schütteln über das unfassbare Glück, das Allan und seine Mitreisenden haben. Die zwei Zeitebenen - Allans turbulente hundert Jahre von seiner Geburt bis zum Ausbruch aus dem Altersheim und die nicht minder ereignisreiche Zeit danach - sind sich in gewisser Weise ähnlich und könnten dennoch kaum unterschiedlicher sein. Auch wenn Allan in seinen ersten hundert Jahren seines Lebens auf viele wichtige Persönlichkeiten trifft und an dem ein oder anderen historischen Ereignis beteiligt ist, hat mir die Zeitspanne „post Altersheimausbruch“ etwas besser gefallen. Eine Frage stellt sich während des Lesens ununterbrochen: Wie kann jemand nur so viel Glück haben?! Tja, in Büchern ist alles möglich
Skurril, humorvoll und bleibt im Kopf.
Die Geschichte ist mega niedlich und lustig. Es ist zwar gefühlt 100 Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe aber ich habe sie immer noch sehr gut in meinem Kopf gespeichert. Hinweis: kommt bitte nicht auf die Idee, euch den Film anzuschauen. Der Film ist schlechter als die schlimmste Buchverfilmung, die ihr jemals gesehen habt.
Ein Buch über das Leben, den Zufall und das Treiben lassen
Eine chaotische, liebevolle und faszinierende Geschichte über das Leben und die Zufälle, die es für einen bereit hält. Ich bin beeindruckt von der Leichtigkeit des Protagonisten und denke, dass sich alle Menschen etwas von ihm angucken können, auch wenn er ein echter Glückspilz ist. Zeitweise fand ich die rückblickenden Kapitel etwas lang und unübersichtlich, sodass ich zwischendurch die Spannung verloren habe, aber ich mochte, wie alles am Ende wieder zusammengefunden hat.






















































