Die Analphabetin, die rechnen konnte
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Description
Die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...
Spitzzüngig und mit viel schwarzem Humor rechnet Jonasson in seinem neuesten Roman mit dem Fundamentalismus in all seinen Erscheinungsformen ab. Eine grandiose Geschichte, die dem »Hundertjährigen« an überbordenden Einfällen, skurrilen Wendungen und unvergesslichem Charme in nichts nachsteht!
Book Information
Author Description
Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist. Später gründete er eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt hatte er Lust auf einen radikalen Neuanfang, verkaufte die Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand«. Sein Debüt wurde in Schweden - und danach weltweit - zum absoluten Bestseller und auch zu einem international erfolgreichen Kinofilm. Auch Jonassons weitere Romane wurden gefeierte Bestseller, zuletzt »Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte«.
Posts
Eine der größten Absurditäten, die ich in letzter Zeit gelesen habe! Die Geschichte ist herrlich verrückt, voller skurriler Wendungen und mit Charakteren, die einen immer wieder zum Lachen bringen. Mehrmals musste ich wirklich laut auflachen. Trotz des völlig abgedrehten Plots hatte das Buch noch eine zusätzliche Ebene: Ganz nebenbei erfährt man einiges über politische Zusammenhänge und geschichtliche Ereignisse. Eine gelungene Mischung aus schrägem Humor und interessanten Lerneffekt. Ein Buch, das mir großen Spaß gemacht hat.

Der Irrwitz bringt einen an den Rand der Verzweiflung 🇸🇪 💣 🥔
Ein unterhaltsamen Buch bei dem die Protagonist*innen von einer unmöglichen Situation in die nächste geraten aber jede neue Herausforderung einfach so und ohne großes Drama annehmen. Mich als Leserin hat so viel Pech teilweise in den Wahnsinn getrieben 😅 Das Ganze ist eingebettet in das politische Geschehen in Afrika und Schweden. Hätte ich da mehr Wissen wäre die Geschichte vielleicht noch interessanter gewesen. Buch 3/24 von N und meiner Lese Challenge
Was für eine brillantes, skurriles Buch. Ich habe selten bei einem Buch so gelacht, dass ich es vor lauter Tränen an die Seite legen musste. Der Autor war nicht nur witzig und humorvoll, sondern lieferte geschichtliche Hintergrundinformationen und Fakten, die er anschließend nach Lust und Laune verdreht hat. Wer sich nach Herzenslust amüsieren möchte nach vielen ernsten Themen, dem sei dieses Buch empfohlen
Skurril, absurd, irrwitzig.
Wenn man ein Buch eines Schweden über eine südafrikanische Analphabetin liest und sich plötzlich ein Geheimagent nach dem bekannten Fußballer aus der Mannschaft seiner ostdeutschen Provinzgroßstadt benennt... dann kann das wohl nur ein Jonas Jonasson sein. Ich habe herzlich gelacht, bin manchmal ein bisschen verzweifelt ob der Absurdität, wie viel doch schiefgehen kann, und ganz nebenbei ein paar politische Hintergründe gelernt. Ich mochte "Die Analphabetin, die rechnen konnte" sehr! ❤️ Auch die Protagonistin Nombeka hat mir gut gefallen, die in ihrer Intelligenz so vielen überlegen ist, aber das doch nie sonderlich heraushängen lässt. Wenn man mit einigem Irrwitz klarkommt, sollte man auf jeden Fall Jonasson lesen.

Die sehr ungewöhnliche Schreibweise des Autors hat mich vom ersten Satz an total angesprochen. In hohem Tempo folgt eine skurrile Begebenheit auf die andere, Jonasson spinnt Satz für Satz eine völlig absurde Geschichte um eine sympathische Protagonistin, die mit der Einfältigkeit ihrer Zeitgenossen zu kämpfen hat, so dass man als Leser aus dem Schmunzeln und Grinsen kaum herauskommt. Gegen Mitte des Buches fand ich jedoch die Absurditäten und Zufälle in der Geschichte doch ein bißchen zu abstrus, so dass meine anfängliche Begeisterung irgendwann in Langeweile umschlug. Trotzdem hat es sich gelohnt, bis zum Ende durchzuhalten, da das Finale dieser Geschichte es wieder in sich hatte. Alles in Allem ein Buch für "Zwischendurch", gute Unterhaltung, auch mit Tiefgang, aber auf die Dauer ein wenig ermüdend.
Total unterhaltsam, allerdings irgendwann etwas anstrengend
Ich habe die Analphabetin total gerne gelesen. Wie auch beim Hundertjährigen musste ich dank der lustigen Erzählweise häufiger schmunzeln. Die Einbindung dieser völlig abstrusen Handlung in die reale Weltpolitik hat mir total gut gefallen. Stellenweise wurden mir die ganzen Zufälle und irren Persönlichkeiten aber doch etwas zu viel. Dennoch klare Leseempfehlung, wenn man auf der Suche nach leichter, fröhlicher Lektüre ist!
Von erzählend absurd bis zur Satire
Ein Buch, das den Leser mitnimmt in die Welt Südafrikas in den 60/70er Jahren und dann später auch bis nach Schweden. Ein Buch mit durchaus ironischen bis hin zu satirischen Momenten und teilweise absurden Begebenheiten. Mit viel Augenzwinkern und Ironie lässt sich dieses Buch lesen. Während ich als Leserin am Anfang des Buches noch Gesellschaftskritik in den Vordergrund stelle, die meiner Meinung nach wirklich gut verarbeitet wird, kommt es im Laufe der Erzählstränge zu mehr und mehr Absurdem und die satirischen Untertöne lassen sich nicht mehr überhören. Der Stil ist nicht meins, wobei das Buch wirklich gut geschrieben ist.
Eine richtige Überraschung! Was Verrücktheit angeht, ist der Autor für mich zu vergleichen mit Walter Moers - nur halt in der realen Welt. Mich hat der Humor und vor allem auch die Protagonisten sehr überzeugt. Klar, die Geschichte ist abgedreht, aber das ist letztendlich auch das, was das Buch ausmacht.
Absolut mein Humor😂
Jonas Jonasson hat mal wieder einen Volltreffer gelandet. Das Buch war fesselnd und an manchen Stellen konnte ich es nicht weglegen. Die Abenteuer die diese ' Familie ' erlebte mit den Höhen und Tiefen ist wirklich was zum Lachen. Manche Witze sind nicht für alle Mann aber meiner ist es definitiv und es ist mal eine Abwechslung, das Buch zu lesen. Es geht um eine Afrikanische Analphabetin die sich alles selbst beibrachte die Schwedische Zwillinge trifft von denen nur einer Legal existiert. Man lernt eine aggressive Freundin des existierenden Holgers (die schwedischen Jungs) kennen und die Oma die sich für eine Gräfin hält. Von Atomwaffen bis hin zu Entführungen ist wirklich alles dabei. Es ist eine Erfahrung wert und ich kann es wirklich jedem ans Herz legen egal was man für ein genre liest!
Dieses Buch hat mich auf eine sehr besondere Art überrascht. Es ist stellenweise herrlich lustig, dann wieder so absurd, dass ich kurz innehalten musste – und genau das macht seinen Charme aus. Die Geschichte einer Frau, die nicht lesen kann, aber mit Zahlen und klarem Verstand ihren eigenen geht, ist klug erzählt und voller schräger Wendungen. Zwischen Humor und Absurdität steckt dabei erstaunlich viel Tiefgang. Fazit: Unterhaltsam, ungewöhnlich und zugleich nachdenklich. Ein Buch, das zum Schmunzeln bringt, aber auch länger im Kopf bleibt.
In "Die Analphabetin, die rechnen konnte" geht es um ungewöhnliche Menschen, die sich eigentlich nur ein gewöhnliches Leben wünschen und um gewöhnliche Menschen, die genau das Gegenteil wollen. Die Erzählung umfasst mehrere Jahrzehnte und Kontinente. So unglaublich die Geschehnisse auch sind, so bodenständig bleiben die Charaktere und die Erzählweise und dadurch war es einfach sehr angenehm zu lesen.
Nombeko lebt im größten Slum Südafrika. Mit fünf beginnt sie zu arbeiten, früh verliert sie die Eltern. Sie ist 15 Jahre alt als sie zur Chefin des Latrinenbüros befördert wird. Aber das kann doch nicht alles im Leben sein? Das junge Mädchen, welches als einziges unter lauter Analphabeten lesen und sogar überragend rechnen kann, verlässt schließlich die Heimat, um die Nationalbibliothek aufzusuchen. Doch es kommt ganz anders als sie denkt. Denn wie der Zufall es will, hängt plötzlich das Schicksal der Welt von ihr ab. Nombeko ist klug, wortgewandt, schlussfolgert blitzschnell. Deshalb überflügelt sie ihre Mitmenschen schnell mit ihrem Wissen, da sie zur Expertin in mehreren Gebieten wird. Diese Kenntnisse setzt sie allerdings stets sehr geschickt und oft im Verborgenen ein. Sie macht immer das Beste aus ihrer Situation und arbeitet geduldig auf ihre Ziele hin. Natürlich geht es nicht nur um Nombeko selbst, sondern auch um die Menschen, die sie im Verlauf ihres Lebens kennen lernt. Dies wären drei chinesische Schwestern, ein Zwillingspaar, bei dem beide Geschwister Holger heißen und eine junge Zornige nebst einer allgegenwärtigen Atombombe. Sämtliche Charaktere wirken äußerst authentisch und können in voller Linie überzeugen. Idee und Handlung sind, wie sämtliche Werke des Autoren, besonders und einzigartig. Jonas Jonasson besticht mit einem humorvollen und teilweise sarkastischen Schreibstil, der von der ersten Seite an fesselt. Der Autor hat nicht nur einen teilweise witzigen und skurrilen Roman geschrieben, er behandelt auch sozial- und wirtschaftskritische Themen. Dabei führt er uns in eine Zeit des atomaren Wettrüsten, in der dunkelhäutige Mädchen dafür bestraft werden, dass sie sich anfahren lassen. Doch eben dieses Mädchen trotzt allen Widerständen, um letztendlich ihre Träume auf Umwegen und auf verrückte und turbulente Art und Weise wahr werden zu lassen. Ein absolut gelungener und lesenswerter Roman, der leicht überspitzt geschichtliche Ereignisse mit Fiktion vermischt.
Die Grundgeschichte macht so Spaß. Hier haben wir so viele irre Wendungen, witz und Klasse in einem Buch. Ich musste oft auflachen. Was nicht so meins war, waren seitenweise Beschreibungen der politischen lage.. da habe ich auch mal ein bisschen was übersprungen als es gar zu langweilig wurde. Aber die absolut charismatischen Protagonisten machten es wett. Hier bekommt auch so gut wie jeder seine Geschichte. Man sieht beide Seiten der Medallie und vergisst irgendwann das Konzept von Freund und Feind. Denn schlussendlich sind wir alle Menschen mit einer Geschichte aus der heraus wir handeln.
Lange ist es her, dass mich „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ erheitert und begeistert hat. Lange dachte ich auch, dass Jonasson ein literarisches One-Hit-Wonder ist und bleibt. Als dann sein zweites Buch erschien, ging ich automatisch davon aus, dass es bloss ein Aufwärmen bereits bekannten Materials ist. Bekanntes Material benutzt Jonasson in „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ tatsächlich. Auch hier haben wir es wieder mit einer Atombombe zu tun, auch hier treffen wir auf nicht ganz alltägliche Figuren und auch hier geht es um eine Reise. Und natürlich setzt Jonasson auch wieder seinen Witz und Charme ein, um seine Geschichte zu erzählen. Tatsächlich schafft es der schwedische Autor somit, aus den Dingen, die die Leser am Hundertjährigen liebten, zu etwas Neuem zusammenzusetzen. Ähnlich, als kreiere man aus denselben Zutaten ein völlig neues Gericht. Jonasson ist ein Zauberer mit Worten, einer sprühenden Fantasie und dem überschäumenden Witz von jemandem, der weise genug ist, das Leben nicht immer allzu ernst zu nehmen. Meine anfängliche Skepsis löste sich bereits auf den ersten Seiten in Rauch auf und ich verfolgte Nombekos absonderliche Reise mit dem grössten Vergnügen. Darf ich ehrlich sein? Mir gefiel die Analphabetin irgendwie fast noch besser als der Hundertjährige! Ein abstruses Erlebnis jagt das nächste und obwohl man als Leser fast schon damit rechnet, dass irgendetwas schief gehen muss, ist man immer wieder überrascht, _wie_ gründlich es denn nun schief geht. Oftmals fragte ich mich, woher Jonasson all diese Ideen und Einfälle nimmt. Eine Seite ist wilder als die andere. Zum Glück gibt es dazwischen aber immer wieder Atempausen, in denen auch der Leser zur Ruhe kommen kann. Ansonsten wäre das bei über 400 Seiten schon etwas zu viel gewesen. Aber Jonasson scheint dies, im Gegensatz zu vielen Schriftstellerkollegen, zu wissen, und gönnt sich, seinen Figuren und uns immer wieder eine kleine Auszeit. Nur um dann zum nächsten Rundumschlag auszuholen. Natürlich ist alles ziemlich übertrieben, aber das gehört meiner Meinung nach in diese Art von Literatur. Und da es, wie oben erwähnt, auch ruhigere Zeiten im Leben von Nombeko und ihrem Gefolge gibt, stört mich dies hier kein bisschen. Herr Jonasson, wie machen Sie das bloss? Ich bin wirklich restlos begeistert von diesem unterhaltsamen, aber auch gekonnt sozial- und wirtschaftskritischen Buches. Denn der Autor blödelt nicht nur herum, sondern geht mit offenem Blick durch die Welt, erkennt die dunklen Flecken und zerrt diesem auf seine charmante Art ins Rampenlicht. Wenn wir davon lesen, wie Nombeko sich heimlich nach oben arbeitet, dann finden wir das gewitzt und klug von ihr, wissen aber auch um die politischen Hintergründe der Apartheid in Südafrika. Diese thematisiert Jonasson auf solch unterschwellige und verdeckte Weise, dass sich niemand bevormundet fühlt oder einem das Elend der Welt aufs Auge gedrückt wird. Es ist alles da und während wir lesen, beschäftigen wir uns damit, setzen uns damit auseinander, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Irgendwas hat dieser Jonasson einfach. Was immer es ist, er kann es richtig einsetzen und damit richtig gute Bücher schreiben!
Ein Feuerwerk der Jonasson-Komik, schnell und kurzweilig wie die anderen, aber wieder ganz anders
Mein vierter Jonas Jonasson. Wieder eine Geschichte mit atomarer Durchschlagskraft, durchweg bemerkenswerten Lebensgeschichten, die sich auf die übliche urkomische Weise miteinander verflechten und verknoten, wie man es kennt. In diesem Fall geht es um Nombeko, die von einem südafrikanischen Slum über jahrelange Irrwege in die schwedische feine Gesellschaft aufsteigt - und auch die Lebenswege ihrer Weggefährten sind nicht weniger erstaunlich. Mit viel Witz und Absurdität schildert Jonasson auch hier die verschiedenen Plots eingebettet in die jeweiligen politischen Verwicklungen der Zeit - eine Kunst, die der Autor perfektioniert hat.
Ganz nett
Es ist ganz im Stil von "Der Hundertjährige..." geschrieben, also wirklich komplett unrealistische Dinge passieren, die ineinander passen und verwoben sind. Ich musste einige Male schmunzeln und würde es weiterempfehlen, wenn jemand was Einfaches für zwischendurch sucht. Es ist aber sicher empfehlenswert, die Bücher von Jonasson mit einigem zeitlichen Abstand zueinander zu lesen, weil sie eben doch recht ähnlich sind.
Description
Die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...
Spitzzüngig und mit viel schwarzem Humor rechnet Jonasson in seinem neuesten Roman mit dem Fundamentalismus in all seinen Erscheinungsformen ab. Eine grandiose Geschichte, die dem »Hundertjährigen« an überbordenden Einfällen, skurrilen Wendungen und unvergesslichem Charme in nichts nachsteht!
Book Information
Author Description
Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist. Später gründete er eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt hatte er Lust auf einen radikalen Neuanfang, verkaufte die Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand«. Sein Debüt wurde in Schweden - und danach weltweit - zum absoluten Bestseller und auch zu einem international erfolgreichen Kinofilm. Auch Jonassons weitere Romane wurden gefeierte Bestseller, zuletzt »Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte«.
Posts
Eine der größten Absurditäten, die ich in letzter Zeit gelesen habe! Die Geschichte ist herrlich verrückt, voller skurriler Wendungen und mit Charakteren, die einen immer wieder zum Lachen bringen. Mehrmals musste ich wirklich laut auflachen. Trotz des völlig abgedrehten Plots hatte das Buch noch eine zusätzliche Ebene: Ganz nebenbei erfährt man einiges über politische Zusammenhänge und geschichtliche Ereignisse. Eine gelungene Mischung aus schrägem Humor und interessanten Lerneffekt. Ein Buch, das mir großen Spaß gemacht hat.

Der Irrwitz bringt einen an den Rand der Verzweiflung 🇸🇪 💣 🥔
Ein unterhaltsamen Buch bei dem die Protagonist*innen von einer unmöglichen Situation in die nächste geraten aber jede neue Herausforderung einfach so und ohne großes Drama annehmen. Mich als Leserin hat so viel Pech teilweise in den Wahnsinn getrieben 😅 Das Ganze ist eingebettet in das politische Geschehen in Afrika und Schweden. Hätte ich da mehr Wissen wäre die Geschichte vielleicht noch interessanter gewesen. Buch 3/24 von N und meiner Lese Challenge
Was für eine brillantes, skurriles Buch. Ich habe selten bei einem Buch so gelacht, dass ich es vor lauter Tränen an die Seite legen musste. Der Autor war nicht nur witzig und humorvoll, sondern lieferte geschichtliche Hintergrundinformationen und Fakten, die er anschließend nach Lust und Laune verdreht hat. Wer sich nach Herzenslust amüsieren möchte nach vielen ernsten Themen, dem sei dieses Buch empfohlen
Skurril, absurd, irrwitzig.
Wenn man ein Buch eines Schweden über eine südafrikanische Analphabetin liest und sich plötzlich ein Geheimagent nach dem bekannten Fußballer aus der Mannschaft seiner ostdeutschen Provinzgroßstadt benennt... dann kann das wohl nur ein Jonas Jonasson sein. Ich habe herzlich gelacht, bin manchmal ein bisschen verzweifelt ob der Absurdität, wie viel doch schiefgehen kann, und ganz nebenbei ein paar politische Hintergründe gelernt. Ich mochte "Die Analphabetin, die rechnen konnte" sehr! ❤️ Auch die Protagonistin Nombeka hat mir gut gefallen, die in ihrer Intelligenz so vielen überlegen ist, aber das doch nie sonderlich heraushängen lässt. Wenn man mit einigem Irrwitz klarkommt, sollte man auf jeden Fall Jonasson lesen.

Die sehr ungewöhnliche Schreibweise des Autors hat mich vom ersten Satz an total angesprochen. In hohem Tempo folgt eine skurrile Begebenheit auf die andere, Jonasson spinnt Satz für Satz eine völlig absurde Geschichte um eine sympathische Protagonistin, die mit der Einfältigkeit ihrer Zeitgenossen zu kämpfen hat, so dass man als Leser aus dem Schmunzeln und Grinsen kaum herauskommt. Gegen Mitte des Buches fand ich jedoch die Absurditäten und Zufälle in der Geschichte doch ein bißchen zu abstrus, so dass meine anfängliche Begeisterung irgendwann in Langeweile umschlug. Trotzdem hat es sich gelohnt, bis zum Ende durchzuhalten, da das Finale dieser Geschichte es wieder in sich hatte. Alles in Allem ein Buch für "Zwischendurch", gute Unterhaltung, auch mit Tiefgang, aber auf die Dauer ein wenig ermüdend.
Total unterhaltsam, allerdings irgendwann etwas anstrengend
Ich habe die Analphabetin total gerne gelesen. Wie auch beim Hundertjährigen musste ich dank der lustigen Erzählweise häufiger schmunzeln. Die Einbindung dieser völlig abstrusen Handlung in die reale Weltpolitik hat mir total gut gefallen. Stellenweise wurden mir die ganzen Zufälle und irren Persönlichkeiten aber doch etwas zu viel. Dennoch klare Leseempfehlung, wenn man auf der Suche nach leichter, fröhlicher Lektüre ist!
Von erzählend absurd bis zur Satire
Ein Buch, das den Leser mitnimmt in die Welt Südafrikas in den 60/70er Jahren und dann später auch bis nach Schweden. Ein Buch mit durchaus ironischen bis hin zu satirischen Momenten und teilweise absurden Begebenheiten. Mit viel Augenzwinkern und Ironie lässt sich dieses Buch lesen. Während ich als Leserin am Anfang des Buches noch Gesellschaftskritik in den Vordergrund stelle, die meiner Meinung nach wirklich gut verarbeitet wird, kommt es im Laufe der Erzählstränge zu mehr und mehr Absurdem und die satirischen Untertöne lassen sich nicht mehr überhören. Der Stil ist nicht meins, wobei das Buch wirklich gut geschrieben ist.
Eine richtige Überraschung! Was Verrücktheit angeht, ist der Autor für mich zu vergleichen mit Walter Moers - nur halt in der realen Welt. Mich hat der Humor und vor allem auch die Protagonisten sehr überzeugt. Klar, die Geschichte ist abgedreht, aber das ist letztendlich auch das, was das Buch ausmacht.
Absolut mein Humor😂
Jonas Jonasson hat mal wieder einen Volltreffer gelandet. Das Buch war fesselnd und an manchen Stellen konnte ich es nicht weglegen. Die Abenteuer die diese ' Familie ' erlebte mit den Höhen und Tiefen ist wirklich was zum Lachen. Manche Witze sind nicht für alle Mann aber meiner ist es definitiv und es ist mal eine Abwechslung, das Buch zu lesen. Es geht um eine Afrikanische Analphabetin die sich alles selbst beibrachte die Schwedische Zwillinge trifft von denen nur einer Legal existiert. Man lernt eine aggressive Freundin des existierenden Holgers (die schwedischen Jungs) kennen und die Oma die sich für eine Gräfin hält. Von Atomwaffen bis hin zu Entführungen ist wirklich alles dabei. Es ist eine Erfahrung wert und ich kann es wirklich jedem ans Herz legen egal was man für ein genre liest!
Dieses Buch hat mich auf eine sehr besondere Art überrascht. Es ist stellenweise herrlich lustig, dann wieder so absurd, dass ich kurz innehalten musste – und genau das macht seinen Charme aus. Die Geschichte einer Frau, die nicht lesen kann, aber mit Zahlen und klarem Verstand ihren eigenen geht, ist klug erzählt und voller schräger Wendungen. Zwischen Humor und Absurdität steckt dabei erstaunlich viel Tiefgang. Fazit: Unterhaltsam, ungewöhnlich und zugleich nachdenklich. Ein Buch, das zum Schmunzeln bringt, aber auch länger im Kopf bleibt.
In "Die Analphabetin, die rechnen konnte" geht es um ungewöhnliche Menschen, die sich eigentlich nur ein gewöhnliches Leben wünschen und um gewöhnliche Menschen, die genau das Gegenteil wollen. Die Erzählung umfasst mehrere Jahrzehnte und Kontinente. So unglaublich die Geschehnisse auch sind, so bodenständig bleiben die Charaktere und die Erzählweise und dadurch war es einfach sehr angenehm zu lesen.
Nombeko lebt im größten Slum Südafrika. Mit fünf beginnt sie zu arbeiten, früh verliert sie die Eltern. Sie ist 15 Jahre alt als sie zur Chefin des Latrinenbüros befördert wird. Aber das kann doch nicht alles im Leben sein? Das junge Mädchen, welches als einziges unter lauter Analphabeten lesen und sogar überragend rechnen kann, verlässt schließlich die Heimat, um die Nationalbibliothek aufzusuchen. Doch es kommt ganz anders als sie denkt. Denn wie der Zufall es will, hängt plötzlich das Schicksal der Welt von ihr ab. Nombeko ist klug, wortgewandt, schlussfolgert blitzschnell. Deshalb überflügelt sie ihre Mitmenschen schnell mit ihrem Wissen, da sie zur Expertin in mehreren Gebieten wird. Diese Kenntnisse setzt sie allerdings stets sehr geschickt und oft im Verborgenen ein. Sie macht immer das Beste aus ihrer Situation und arbeitet geduldig auf ihre Ziele hin. Natürlich geht es nicht nur um Nombeko selbst, sondern auch um die Menschen, die sie im Verlauf ihres Lebens kennen lernt. Dies wären drei chinesische Schwestern, ein Zwillingspaar, bei dem beide Geschwister Holger heißen und eine junge Zornige nebst einer allgegenwärtigen Atombombe. Sämtliche Charaktere wirken äußerst authentisch und können in voller Linie überzeugen. Idee und Handlung sind, wie sämtliche Werke des Autoren, besonders und einzigartig. Jonas Jonasson besticht mit einem humorvollen und teilweise sarkastischen Schreibstil, der von der ersten Seite an fesselt. Der Autor hat nicht nur einen teilweise witzigen und skurrilen Roman geschrieben, er behandelt auch sozial- und wirtschaftskritische Themen. Dabei führt er uns in eine Zeit des atomaren Wettrüsten, in der dunkelhäutige Mädchen dafür bestraft werden, dass sie sich anfahren lassen. Doch eben dieses Mädchen trotzt allen Widerständen, um letztendlich ihre Träume auf Umwegen und auf verrückte und turbulente Art und Weise wahr werden zu lassen. Ein absolut gelungener und lesenswerter Roman, der leicht überspitzt geschichtliche Ereignisse mit Fiktion vermischt.
Die Grundgeschichte macht so Spaß. Hier haben wir so viele irre Wendungen, witz und Klasse in einem Buch. Ich musste oft auflachen. Was nicht so meins war, waren seitenweise Beschreibungen der politischen lage.. da habe ich auch mal ein bisschen was übersprungen als es gar zu langweilig wurde. Aber die absolut charismatischen Protagonisten machten es wett. Hier bekommt auch so gut wie jeder seine Geschichte. Man sieht beide Seiten der Medallie und vergisst irgendwann das Konzept von Freund und Feind. Denn schlussendlich sind wir alle Menschen mit einer Geschichte aus der heraus wir handeln.
Lange ist es her, dass mich „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ erheitert und begeistert hat. Lange dachte ich auch, dass Jonasson ein literarisches One-Hit-Wonder ist und bleibt. Als dann sein zweites Buch erschien, ging ich automatisch davon aus, dass es bloss ein Aufwärmen bereits bekannten Materials ist. Bekanntes Material benutzt Jonasson in „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ tatsächlich. Auch hier haben wir es wieder mit einer Atombombe zu tun, auch hier treffen wir auf nicht ganz alltägliche Figuren und auch hier geht es um eine Reise. Und natürlich setzt Jonasson auch wieder seinen Witz und Charme ein, um seine Geschichte zu erzählen. Tatsächlich schafft es der schwedische Autor somit, aus den Dingen, die die Leser am Hundertjährigen liebten, zu etwas Neuem zusammenzusetzen. Ähnlich, als kreiere man aus denselben Zutaten ein völlig neues Gericht. Jonasson ist ein Zauberer mit Worten, einer sprühenden Fantasie und dem überschäumenden Witz von jemandem, der weise genug ist, das Leben nicht immer allzu ernst zu nehmen. Meine anfängliche Skepsis löste sich bereits auf den ersten Seiten in Rauch auf und ich verfolgte Nombekos absonderliche Reise mit dem grössten Vergnügen. Darf ich ehrlich sein? Mir gefiel die Analphabetin irgendwie fast noch besser als der Hundertjährige! Ein abstruses Erlebnis jagt das nächste und obwohl man als Leser fast schon damit rechnet, dass irgendetwas schief gehen muss, ist man immer wieder überrascht, _wie_ gründlich es denn nun schief geht. Oftmals fragte ich mich, woher Jonasson all diese Ideen und Einfälle nimmt. Eine Seite ist wilder als die andere. Zum Glück gibt es dazwischen aber immer wieder Atempausen, in denen auch der Leser zur Ruhe kommen kann. Ansonsten wäre das bei über 400 Seiten schon etwas zu viel gewesen. Aber Jonasson scheint dies, im Gegensatz zu vielen Schriftstellerkollegen, zu wissen, und gönnt sich, seinen Figuren und uns immer wieder eine kleine Auszeit. Nur um dann zum nächsten Rundumschlag auszuholen. Natürlich ist alles ziemlich übertrieben, aber das gehört meiner Meinung nach in diese Art von Literatur. Und da es, wie oben erwähnt, auch ruhigere Zeiten im Leben von Nombeko und ihrem Gefolge gibt, stört mich dies hier kein bisschen. Herr Jonasson, wie machen Sie das bloss? Ich bin wirklich restlos begeistert von diesem unterhaltsamen, aber auch gekonnt sozial- und wirtschaftskritischen Buches. Denn der Autor blödelt nicht nur herum, sondern geht mit offenem Blick durch die Welt, erkennt die dunklen Flecken und zerrt diesem auf seine charmante Art ins Rampenlicht. Wenn wir davon lesen, wie Nombeko sich heimlich nach oben arbeitet, dann finden wir das gewitzt und klug von ihr, wissen aber auch um die politischen Hintergründe der Apartheid in Südafrika. Diese thematisiert Jonasson auf solch unterschwellige und verdeckte Weise, dass sich niemand bevormundet fühlt oder einem das Elend der Welt aufs Auge gedrückt wird. Es ist alles da und während wir lesen, beschäftigen wir uns damit, setzen uns damit auseinander, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Irgendwas hat dieser Jonasson einfach. Was immer es ist, er kann es richtig einsetzen und damit richtig gute Bücher schreiben!
Ein Feuerwerk der Jonasson-Komik, schnell und kurzweilig wie die anderen, aber wieder ganz anders
Mein vierter Jonas Jonasson. Wieder eine Geschichte mit atomarer Durchschlagskraft, durchweg bemerkenswerten Lebensgeschichten, die sich auf die übliche urkomische Weise miteinander verflechten und verknoten, wie man es kennt. In diesem Fall geht es um Nombeko, die von einem südafrikanischen Slum über jahrelange Irrwege in die schwedische feine Gesellschaft aufsteigt - und auch die Lebenswege ihrer Weggefährten sind nicht weniger erstaunlich. Mit viel Witz und Absurdität schildert Jonasson auch hier die verschiedenen Plots eingebettet in die jeweiligen politischen Verwicklungen der Zeit - eine Kunst, die der Autor perfektioniert hat.
Ganz nett
Es ist ganz im Stil von "Der Hundertjährige..." geschrieben, also wirklich komplett unrealistische Dinge passieren, die ineinander passen und verwoben sind. Ich musste einige Male schmunzeln und würde es weiterempfehlen, wenn jemand was Einfaches für zwischendurch sucht. Es ist aber sicher empfehlenswert, die Bücher von Jonasson mit einigem zeitlichen Abstand zueinander zu lesen, weil sie eben doch recht ähnlich sind.
































