Die New-York-Trilogie

Die New-York-Trilogie

Softcover
3.569
KrimiPrivatermittlerPostmodern

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Description

«Eine literarische Sensation.» Sunday Times

Jeder der drei Romane der New-York-Trilogie wirkt zunächst wie eine klassische, spannungsgeladene Kriminalgeschichte. Alle drei ziehen den Leser mit raffiniert ausgelegten «Ködern» in ihren Bann. Aber bald scheinen die vordergründig logischen Zusammenhänge nicht mehr zu stimmen. Täter werden auf rätselhafte Weise zu Opfern, Verfolger zu Verfolgten. Schritt für Schritt wird auch der unabhängige Beobachter, ob Leser oder Detektiv, in ein Spiel mit seinen eigenen Erwartungen verstrickt.
Paul Austers drei große New-York-Romane in einem Band.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
416
Price
14.40 €

Author Description

Paul Auster wurde 1947 in Newark, New Jersey, geboren. Er studierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University und verbrachte nach dem Studium einige Jahre in Frankreich. International bekannt wurde er mit seinen Romanen Im Land der letzten Dinge und der New-York-Trilogie. Sein umfangreiches, vielfach preisgekröntes Werk umfasst neben zahlreichen Romanen auch Essays und Gedichte sowie Übersetzungen zeitgenössischer Lyrik. Am 30. April 2024 ist Paul Auster im Alter von 77 Jahren gestorben.

Posts

11
All
5

Eine Meisterleistung der modernen Literatur

Paul Austers „Die New York Trilogie“ ist ein wahrhaftiges Meisterwerk. Diese Sammlung von drei miteinander verflochtenen Geschichten – „Stadt aus Glas“, „Schlagschatten“ und „Hinter verschlossenen Türen“ – bietet eine faszinierende Erkundung der Themen Identität, Einsamkeit und das Wesen der Realität. Auster beeindruckt mit seiner fesselnden Erzählweise und seinem einzigartigen literarischen Stil, der Elemente des Detektivromans mit philosophischen Überlegungen kombiniert. Die komplexen Charaktere und die dichte, atmosphärische Beschreibung von New York City ziehen den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann. Besonders hervorzuheben ist Austers Fähigkeit, die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen zu lassen, was zu einem intensiven und oft verblüffenden Leseerlebnis führt. Jede der drei Geschichten ist ein kleines Rätsel für sich, das in einer größeren, tiefer gehenden Erzählung mündet. „Die New York Trilogie“ ist ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt. Es regt zum Nachdenken an und bleibt lange nach der Lektüre im Gedächtnis. Absolut empfehlenswert für jeden, der anspruchsvolle und tiefgründige Literatur schätzt.

Eine Meisterleistung der modernen Literatur
3.5

Ein verwirrend-faszinierendes Spiel mit Identitäten, Verfolgern und Verfolgten, Illusion und Wahrheit. Ich mochte es.

Ausführliche Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe

3

Zu hohe Erwartungen...

Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch, da es in meinem Lieblingspodcast empfohlen wurde. Leider war ich bereits nach der ersten Geschichte ernüchtert. Dieses Gefühl besserte sich zwar nach der zweiten und insbesondere nach der dritten, aber wirklich zufrieden bin ich nicht. Die ersten beiden Geschichten fand ich vom Schreibstil anstrengend und von der Story her als langatmig. Zum größten Teil konnte ich die Handlungen der Figuren nicht nachvollziehen. Einzelrezensionen zu den drei Geschichten der New York-Trilogie: Stadt aus Glas - 2,5/5 Auch wenn der Schreibstil wirklich gut ist und die Geschichte eine gewisse Sogwirkung entwickelt, frage ich mich: Was hast du da gelesen? Zu Beginn bin ich noch von einer Detektivgeschichte ausgegangen und im Verlauf der Geschichte entwickelte es sich quasi zu einer Art Aussteiger-wider-Willen-Story. Einige Stilmittel (insbesondere das Auftreten einer bestimmten Figur) empfand ich als befremdlich, auch wenn ich weiß, dass hiermit der zitierte Don Quichotte-Ansatz mitgenommen werden sollte. Schlagschatten - 3/5 Es beginnt mit einem interessanten„Farbenspiel“, geht über in eine Detektivgeschichte, wie sie schon in der ersten Geschichte behandelt wurde und lässt am Ende m.E. eine Parabel auf die unsichtbaren Freunde der Kindheit erkennen (oder ich interpretiere die Geschichte hier über). Natürlich spielt auch hier wieder die eigentliche Hauptrolle die Stadt, die niemals schläft - New York. Mir hat diese Geschichte ein klein wenig besser gefallen als die erste, auch wenn diese teilweise wieder sehr langatmige Einschübe ohne echte Funktionen für die Handlung hatte. Selbstverständlich waren sie in irgendeiner Form wichtig, um Blues Innenleben und seine Gedankenwelt zu verstehen, aber teilweise waren dies dann doch zu abstrakt. Hinter verschlossenen Türen - 3,5/5 Auch diese Geschichte lässt mich ratlos zurück. Sie ist besser geschrieben und ist wesentlich besser nachzuvollziehen, aber nichtsdestotrotz wirkt sie auf mich nicht fertig. Es gibt zwar eine gewisse Erlösung für die Hauptfigur, aber so ganz befriedigt, bin ich nach dem Lesen nicht wirklich. Insbesondere da ich davon ausgegangen bin, dass eine stärkere Verknüpfung mit den vorhergehenden Geschichten stattfinden würde. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Geschichten haben wir es hier nur im übertragenen Sinne mit einer Detektivgeschichte zu tun. Aber im Stile der vorherigen Erzählungen verändert sich auch hier im Laufe der Handlung das Genre.

4.5

Detektivgeschichten im weitesten Sinn, eher drei Geschichten vom Verschwinden und Verfolgen, von Bessenheit und Einsamkeit; klug und spannend erzählt, nebenbei auch noch ein Ausflug in die amerikanische Literaturgrschichte. Lesenswert!

4

Wild und verwirrend geschrieben - dennoch sehr spannend.

Diese Trilogie ist meine erste Erfahrung mit dem Autor. Ich hatte zunächst etwas mühe den sehr wilden, aber sehr packenden Stil zu akzeptieren. Es ist äusserst schwierig einen Pitch dazu zu verfassen, da die drei Teile irgendwie verwoben sind, aber selbst am Ende keine klare Auflösung liegt. Jede Geschichte startet in sich klassisch, wird aber alsbald sehr verworren. Auster hat allerdings einen betörenden Stil, der einen stets zum mitdenken bringt, nur um einen dann wieder mit konfusen Fakten weiter zu verwirren. Nur Hinweise auf mögliche Verbindungen werden gegeben, auch wenn am Ende klar ist, dass allea irgendwie zusammenhängen muss. Denn alle wichtigen Namen - Namen sind allgemein in dieser Trilogie sehr zentral, sowohl um Schein als auch Sein zu thematisieren - kommen ganz am Ende zusammen. Konnte aber die entsprechenden Verbindungen nicht wirklich herstellen (Ist aber wohl auch Absicht des Autors) Wer klassische Detektivgeschichten sucht ist hier fehl am Platz. Wer es mag in eine besondere Stimmung hineingezogen zu werden und Unabgeschlossenes zulassen kann kommt hier auf seine Kosten. Ich empfehle diese Trilogie jedenfalls!

2

Woooooah das war mühsam. Ich bin scheinbar zu dumm für das Buch, weil DAS war jetzt einfach nur anstrengend.

Ich mag halt auch keine Bücher, wo nix Sinn ergibt, wo Sätze und Geschichten und Namen austauschbar sind und scheinbar völlig arbiträr zwischen Figuren hin und herspringen. Alle verfallen irgendeinem Wahnsinn und Paul Auster bricht gefühlt 17. mal die 4. Wand und spielt immer wieder mit neuen Bedeutungsebenen. Ich kenn mich nimma aus, das ergibt alles keinen Sinn und es hat mich NICHT unterhalten und zusätzlich zur Verwirrung ist es immer wieder in Geschichten abgeschwiffen, die keinerlei Bedeutung hatten, das hat’s zeitweise auch einfach noch fad gemacht. 2 Sterne gibts, weil einzelne Abschnitte unterhaltsam waren und in dem Fall glaub ich auch echt, es liegt an mir, nicht am Buch. Ich mag so verwirrenden Schmarrn einfach nicht.

Woooooah das war mühsam. Ich bin scheinbar zu dumm für das Buch, weil DAS war jetzt einfach nur anstrengend.
3

3,5 Sterne

Mit jeder Kurzgeschichte habe ich besser in das Buch hineingefunden. Während ich mich bei den ersten beiden wirklich herantasten musste, war die dritte dann mitreißend und hat mich fast immer abgeholt. Alle drei Geschichten hängen miteinander zusammen, und die verschiedenen Figuren tauchen immer wieder auf, was das Buch für mich noch nachwirken lässt. Mein erster Kontakt mit Paul Auster – und wahrscheinlich auch nicht mein letzter. Insgesamt würde ich dem Buch 3,5 von 5 Punkten geben.

3

Die New York Trilogie besteht, wie der Name nahelegt, aus drei Kurzgeschichten, die allesamt in der Stadt New York stattfinden. Alles drei sind Detektivgeschichten, die einigermaßen "normal", bzw. "klassisch" beginnen, Schlenker über Absurdistan und Seltsamhausen nehmen und dann in kompletten Verrücktheiten enden. Ein Roman, der den Leser sehr herausfordert, Geschichten, die dich sofort bestrafen, wenn du einen Absatz überspringen möchtest, oder es sogar wagst ein bisschen querzulesen. ich saß desöfteren vor diesem Buch und dachte "what the fuck" und ich wüsste wirklich gerne welche Drogen der werte Herr Auster beim schreiben genommen hat, aber auf der anderen Seite waren immer mal wieder Passagen, da musste ich lachen, da hab ich den Kopf geschüttelt, weil die Gedankengänge der Charaktere, obgleich absolut bekloppt, doch irgendwie Sinn gemacht haben. Eier werde ich nie wieder mit den selben Augen sehen. So viel ist klar. Sprachlich hat mich der Stil phasenweise an das eine Suter Buch erinnert, das ich mal gelesen habe (die Zeit, die Zeit). Ein sehr elaborierter, schöner Stil, der mich geistig fordert und der mir Spaß macht. Ich bin mit keinerlei Erwartungen an dieses Buch gegangen, hab mich nicht weiter informiert über Titel und Autor und habe drei absolut abstruse, seltsame, verrückte, und doch irgendwie gute Geschichten gelesen. Ein Buch, das mich jetzt nicht unbedingt in den nächsten Buchladen (respektive Onlinestore) treibt um das Auster-Gesamtwerk zu kaufen, aber doch ein Buch, das mich nach einigen Anfangsschwierigkeiten gut unterhalten hat und das ich mit der Gewissheit in mein Regal zurückstellen kann, dass es mich jetzt nicht mehr vorwurfsvoll anschauen wird. Beruhigende Vorstellung.

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Die New York Trilogie besteht, wie der Name nahelegt, aus drei Kurzgeschichten, die allesamt in der Stadt New York stattfinden. Alles drei sind Detektivgeschichten, die einigermaßen "normal", bzw. "klassisch" beginnen, Schlenker über Absurdistan und Seltsamhausen nehmen und dann in kompletten Verrücktheiten enden. Ein Roman, der den Leser sehr herausfordert, Geschichten, die dich sofort bestrafen, wenn du einen Absatz überspringen möchtest, oder es sogar wagst ein bisschen querzulesen. ich saß desöfteren vor diesem Buch und dachte "what the fuck" und ich wüsste wirklich gerne welche Drogen der werte Herr Auster beim schreiben genommen hat, aber auf der anderen Seite waren immer mal wieder Passagen, da musste ich lachen, da hab ich den Kopf geschüttelt, weil die Gedankengänge der Charaktere, obgleich absolut bekloppt, doch irgendwie Sinn gemacht haben. Eier werde ich nie wieder mit den selben Augen sehen. So viel ist klar. Sprachlich hat mich der Stil phasenweise an das eine Suter Buch erinnert, das ich mal gelesen habe (die Zeit, die Zeit). Ein sehr elaborierter, schöner Stil, der mich geistig fordert und der mir Spaß macht. Ich bin mit keinerlei Erwartungen an dieses Buch gegangen, hab mich nicht weiter informiert über Titel und Autor und habe drei absolut abstruse, seltsame, verrückte, und doch irgendwie gute Geschichten gelesen. Ein Buch, das mich jetzt nicht unbedingt in den nächsten Buchladen (respektive Onlinestore) treibt um das Auster-Gesamtwerk zu kaufen, aber doch ein Buch, das mich nach einigen Anfangsschwierigkeiten gut unterhalten hat und das ich mit der Gewissheit in mein Regal zurückstellen kann, dass es mich jetzt nicht mehr vorwurfsvoll anschauen wird. Beruhigende Vorstellung.

4

Faszinierend und irgendwie genial...anders als gewöhnliche Krimis

4

Das war mein erster Auster. Und auch wenn es stellenweise schon eine echte Herausforderung für mich war dieses Buch zu lesen wird es definitiv nicht das letzte Mal das ich zu Paul Auster greifen werde.

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