Der längste Schlaf

Der längste Schlaf

Hardback
4.3650

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Description

Über Schlaf und Schlaflosigkeit, über Träume und die Geister der Vergangenheit.

Im Leben der jungen Wissenschaftlerin Mara Lux dreht sich fast alles um das Thema Schlaf. Die Wahl-Londonerin ist eine führende Forscherin auf diesem Gebiet, gleichzeitig leidet sie selbst seit vielen Jahren unter quälender Insomnia. Sie fürchtet ihre Träume, die bisweilen auf unerklärliche Weise in die Wirklichkeit zu schwappen scheinen. Mara, die nicht nur durch und durch rational ist, sondern die auch gerne alles unter Kontrolle hat, macht das sehr zu schaffen.

In Deutschland ist sie fast nie, ihre Eltern sind früh gestorben, deshalb ist Mara nicht wenig überrascht, als sie eines Tages eine Nachricht von einem Notar aus Frankfurt erhält: Jemand möchte ihr ein großes, altes Herrenhaus in der deutschen Provinz vermachen, und zwar anonym. Mara glaubt an eine Verwechslung – und reist dennoch, neugierig geworden, in die ihr fremde Kleinstadt, um sich das Ganze anzusehen. Erstaunt muss sie feststellen, dass sie durch ihre Träume mit diesem Ort auf seltsame Weise verbunden ist. Der neue Roman von Melanie Raabe – über Schlaf und Schlaflosigkeit, über Träume und die Geister der Vergangenheit, über Geheimnisse und den Verlust geliebter Menschen, übers Innehalten und Weitermachen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
352
Price
24.70 €

Author Description

MELANIE RAABE wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin – und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT, 2018 dann DER SCHATTEN und 2019 DIE WÄLDER. Mit DIE KUNST DES VERSCHWINDENS (2022) verließ sie schließlich erstmals das Gebiet des traditionellen Thrillers. Ihre Romane wurden in 22 Sprachen übersetzt und vielfach erfolgreich verfilmt. Melanie Raabe lebt und arbeitet in Köln.

Characteristics

8 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
59%
15%
50%
1%
80%
22%
68%
55%
72%
64%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
81%
75%
54%
60%

Pace

Fast25%
Slow13%
Moderate63%
Variable0%

Writing Style

Simple88%
Complex0%
Moderate13%
Bildhaft (86%)Minimalistisch (29%)Poetisch (14%)Außergewöhnlich (57%)

Posts

177
All
4

Was, wenn das Aufwachen die schlimmere Wahrheit ist? ✨🛌⭐️⭐️⭐️⭐️🛌✨

Um es gleich vorweg zu sagen, wer hier wahre Freude beim Lesen haben möchte, sollte offen für Mystisches und Übernatürliches sein. Das bist Du? Dann musst Du dieses Buch unbedingt lesen! „Der längste Schlaf“ hat mich eigentlich echt begeistert und über weite Strecken vollkommen in seinen Bann gezogen. Ich weiß nur noch nicht, ob die mystischen Inhalte so mein Geschmack sind… Aber abgesehen davon ist der Einstieg schon packend und Melanie Raabe versteht es hervorragend, eine geheimnisvolle, stellenweise fast unheimliche Atmosphäre zu erschaffen, in der ich mich als Leserin sofort verloren habe. Am meisten beeindruckt hat mich aber der raffinierte Aufbau der Geschichte. Nach und nach werden immer mehr neue Details enthüllt und neue Fragen aufgeworfen. Dieses permanente Gefühl, dass sich etwas Großes zusammenbraut, hat mich emotional echt mitgerissen. Ich wollte ständig weiterlesen, weil ich unbedingt wissen musste, wie alles zusammenhängt. Also, die Spannung kommt hier definitiv nicht zu kurz. Der einzige kleine Wermutstropfen für mich war das Ende: Obwohl es stimmig und gut durchdacht ist, hat mir persönlich der ganz große Wow-Effekt gefehlt, dieser eine Moment, der alles noch einmal auf den Kopf stellt. Nach dem intensiven Spannungsaufbau hätte ich mir hier eine noch stärkere, vielleicht überraschendere Auflösung gewünscht. Aber das ist natürlich nur mein Empfinden. Vielleicht erging/ergeht es Euch anders? Trotzdem bleibt „Der längste Schlaf“ ein mitreißender, atmosphärisch dichter Roman, den ich gerne gelesen habe. ✨🛌⭐️⭐️⭐️⭐️🛌✨

5

"Schlaf okkupiert ein Drittel unseres Lebens und determiniert die Qualität der anderen beiden Drittel."(S.23) Meine Meinung: Schlaf und Träume – dieser geheimnisvolle Raum, in dem sich Realität und Fantasie vermischen, wo der Geist das Zepter übernimmt und alles möglich scheint – bietet den perfekten Stoff für eine mitreißende Geschichte. Melanie Raabe hat dieses Thema aufgegriffen und ihr ist mit ihrem Buch ein außergewöhnliches Werk gelungen. Für mich war es ein echtes Highlight, eines dieser Bücher, die man nicht mehr vergisst. Raabe hat die besondere Gabe, ihre Leser in die Atmosphäre der Geschichte eintauchen zu lassen, fast wie in einen Traum, den man selbst durchwandert. Ihre Sprache ist so bildhaft und dicht, dass die Handlung regelrecht aufleuchtet. Man erlebt förmlich mit allen Sinnen, was die Figuren fühlen und wahrnehmen. Diese poetische Ausdrucksweise verleiht dem Buch eine Magie. Wer sich auf das Buch einlassen kann, wird mit einer abgefahrenen, spannenden und faszinierenden Geschichte belohnt. Ständig wechselt die Handlung zwischen Wach- und Traumzuständen der Protagonisten, und nicht selten bleibt unklar, was nun wirklich passiert und was vielleicht nur ein Spiel des Geistes ist. Die Geschichte lebt von dieser Mischung aus Wissenschaft, Mystery, Horror und Abenteuer, und nach kurzer Zeit konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Besonders die Kleinstadt Limmerfeld hat es mir angetan – ein Ort, der gleichermaßen anzieht und abstößt, mit seinen geheimnisvollen Figuren und einer mystischen, fast unheimlichen Vergangenheit. Und auch die Charaktere wuchsen mir während des Lesens immer mehr ans Herz. Melanie Raabe hat hier ein Werk geschaffen, das tief unter die Haut geht – eine fesselnde, magische Reise, die ich jedem ans Herz legen möchte, der bereit ist, sich auf eine Welt zwischen Schlaf und Traum einzulassen. Vielen Dank an Bloggerportal und btb für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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5

Schlaf und Träume sollte man nicht unterschätzen 🌙😴🥰

Das Buch "Der längste Schlaf", von Melanie Raabe, war eine packende Geschichte. Mara Lux lebt in London und ist Schlafforscherin. Ursprünglich in Deutschland geboren und aufgewachsen, leidet sie an Schlaflosigkeit und an Träume die sich in der Realität manifestieren. Eines Tages bekommt sie ein Herrenhaus in Limmerfeldt (Deutschland), von einer ihr unbekannten Person, geschenkt und ist sich unsicher es anzunehmen. Kurzerhand entscheidet sie sich doch für die Schenkung und reist zurück nach Deutschland. Dort angekommen, nehmen die Dinge erst richtig ihren Lauf. Ein spannendes Buch von Melanie Raabe. Und eine mega gute Geschichte🤩. Der Spannungsbogen war von der ersten bis zur letzten Seite da. Die Autorin kam auch relativ schnell auf den Punkt. Was ich richtig gut fand😍. Ich fühlte mich als würde ich direkt neben Mara stehen und im Haus den Geräuschen auf den Grund gehen 🙈😄. Die Geschichte hat etwas von einem Psychothriller, paranormale Aktivitäten, mit einem Gefühl von gruseln (perfekte Gute Nacht Geschichte😄🥰). Nebenbei erfährt man ganz viel über Schlaf und Träume, es behandelt auch etwas die spirituellen Dinge. Gleichzeitig konnte ich mit der Hauptprotagonistin gut mit fühlen, wie es ist... zu wenig, oder garnicht zu schlafen. Man ist gefühlt am Rande des Wahnsinns 🥰🙈😄. Melanie Raabe hat es wieder Mal geschafft mich in ihren Bann zu ziehen😍. "Der längste Schlaf" kann ich Jedem/-r empfehlen, die/der etwas für leichte Psychothriller, paranormale Phänomene und dem Thema Schlaf übrig hat📖🥰.

5

"Ich denke an all die Geister um mich herum, an all die Menschen die vor mir in diesem Raum geschlafen haben, an die Menschen die überhaupt vor mir da waren, die mein Leben berührt haben und mir etwas hinterlassen haben. Ich denke daran, dass ich nur hier bin, weil all meine Vorfahren hier waren, weil meine Eltern hier waren und ihre jeweiligen Großeltern und deren Eltern, ..." 🪿 🌙 🪿 🌙

🪿Ich war vollkommen unvorbereitet auf das, was mich zwischen den Seiten erwartet hat. Der Inhalt hat mich überrascht, überrumpelt – aber im besten Sinne. Ich hatte eine ganz andere Geschichte erwartet, vielleicht etwas Leichteres, vielleicht etwas Vorhersehbares. Stattdessen traf mich eine Tiefe, mit der ich nicht annähernd gerechnet hatte. Kaum ein Werk hat mich in letzter Zeit so tief bewegt, zum Nachdenken gebracht und gleichzeitig eine solche innere Ruhe in mir ausgelöst. 🌙Die Geschichte entfaltet sich langsam, beinahe wie in einem Traum, genau wie der Schlaf, den der Titel beschreibt. Es ist eine Erzählung über Abschied, über das Loslassen, über die dünne Linie zwischen Leben und Tod. Doch was dieses Buch so besonders macht, ist seine stille und ruhige Sprache. Jeder Satz fühlt sich an wie ein Flüstern. 🪿Die Figuren wirken so greifbar, so menschlich in all ihrer Widersprüchlichkeit, dass ich oft innehalten musste. Es war, als würde ich nicht lesen, sondern miterleben. 🌙„Der längste Schlaf“ ist kein lautes Buch. Es ist ein Buch für alle, die schon einmal jemanden verloren haben, für alle, die sich fragen, was am Ende bleibt und für alle, die wissen wollen, wie tief Trauer, Liebe und Hoffnung ineinandergreifen können. 🪿Ich habe am Ende geweint, nicht nur wegen der Geschichte, sondern auch, weil ich weiß, dieses Buch hat tief in mir etwas berührt, kam zur rechten Zeit und wird mich nie ganz loslassen. Es war ein absolutes Lebenshighlight 🩷

"Ich denke an all die Geister um mich herum, an all die Menschen die vor mir in diesem Raum geschlafen haben, an die Menschen die überhaupt vor mir da waren, die mein Leben berührt haben und mir etwas hinterlassen haben. Ich denke daran, dass ich nur hier bin, weil all meine Vorfahren hier waren, weil meine Eltern hier waren und ihre jeweiligen Großeltern und deren Eltern, ..." 

🪿
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🪿
🌙
4

Ich fand das Buch definitiv interessant. Man sollte allerdings schon offen für mystische Elemente - zumindest in Büchern - sein. Ich habe damit kein Problem bzw. finde dass das auch ganz spannend sein kann. Wem das nicht liegt, dem wird das Buch wohl eher nicht gefallen.

4.5

Meeeega gut!

Das hat einfach nur Spaß gemacht! Ließ sich super flüssig lesen und war zudem auch noch spannend. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und was es mit diesen Träumen auf sich hat. Klare Empfehlung!

4.5

Sehr lesenswerter Roman, spannend aufgebaut. Das Grundthema sowie die mystischen Elemente waren für mich etwas Neues.

5

Entschuldigung, aber wow the fuck?

Wie gut war dieses Buch bitte? Ich bin komplett geflasht von der thematischen Bandbreite, dem Schreibstil, dem Aufbau der Geschichte. Lange hat mich kein Buch mehr so reingezogen.

Entschuldigung, aber wow the fuck?
5

"Der längste Schlaf" ist ein tiefgründiger und vielschichtiger Roman, der sich mit den Hauptthemen Schlaf, Erinnerung, Vergangenheit und der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit beschäftigt. Selten hat mich ein Buch so sehr in seinen Bann gezogen; die langsam steigende Spannung, die düstere, fast schon unheimliche Atmosphäre des Herrenhauses und die immer wieder auftauchenden übernatürlichen Elemente verleihen der Geschichte eine Dringlichkeit, die mich das Buch kaum aus der Hand legen lassen. Ich liebe die Art wie Melanie Raabe Geschichten erzählt und habe diesen mystischen Roman super gerne gelesen. Es ist meiner Meinung nach Melanie Raabes bisher bester Roman, der noch lange nachhallen wird. Es sei allerdings noch erwähnt, dass man sich auf das Unerklärliche komplett einlassen muss, um den Roman im Ganzen genießen zu können.

In Melanie Raabes neuem Roman "Der längste Schlaf" gibt es Szenen, in denen positive Erinnerungen an vergangene Gefühle eine entscheidende Rolle spielen, bestimmte Gerüche, schöne Tage oder auch nur ein erlebtes Glücksgefühl, all das spielt in dem Zusammenhang hinein. Am Ende des Buches kann ich aus vollstem Herzen sagen, dass für mich die gesamte Geschichte so ein Glücksgefühl ist. Es ist eigentlich schon ein bisschen ironisch, dass ich "Der längste Schlaf" morgens an einem freiem Tag begann und müde war. Ich hatte die Nacht zuvor nicht besonders gut geschlafen, wollte aber auch keinen weiteren Einschlafversuch unternehmen, weil ich viel zu neugierig war das Buch endlich zu beginnen, um mir dann von Mara Lux, Schlafforscherin und Hauptfigur der Geschichte sagen zu lassen, wie wichtig Schlaf sei. Aber die Ironie hört an diesem Punkt nicht auf, denn obwohl Mara eine der führendem Expertinnen auf diesem Gebiet ist, leidet sie selbst den Großteil ihres Lebens an ihrer Schlaflosigkeit. Wie der Titel schon vermuten lässt, beherrschen die Mysterien des Schlafes die Geschichte, obwohl der Inhalt plötzlich einen nicht minder mysteriösen Dreher hinlegt. Mara erhält einen Anruf eines Notars, der ihr eröffnet, dass ihr in einer deutschen ihr unbekannten Kleinstadt ein Herrenhaus vermacht wurde. Anonym und ohne weitere Informationen über den Grund dieser besonderen Schenkung und vor allem, wer der Mann ist, der diese in Auftrag gegeben hat. Mara, die schon seit vielen Jahren in London ihren Beruf ausübt und ihr Leben lebt, glaubt zunächst an eine Verwechslung, reist dann aber doch ihrem Wissenschaftlerinnendasein einer natürlichen Neugier folgend nach Deutschland in besagte Kleinstadt. Um dort nicht nur eine seltsame Verbundenheit mit dem Ort und dem Herrenhaus zu fühlen, sondern Unglaubliches zu erleben. Ich persönlich freue mich sehr, welchen schriftstellerischen Weg Melanie Raabe geht, denn anscheinend kann diese Frau alles schreiben. Ihre Spannungsromane und Thriller waren jedes Mal eine wilde Reise und jede gelesene Seite wert, doch den Weg, den sie mit schon "Die Kunst des Verschwindens" und jetzt mit "Der längste Schlaf" geht, dafür möchte ihr am liebsten Paraden veranstalten. "Der längste Schlaf", man kann es gar nicht so genau definieren, es ist eine Mischung aus Mystik, Spannung, Wissen, einen kleinstädtischen Gesellschaftsporträt und natürlich einer gar nicht so klassischen Version eines Spukhaus Romans. Während der Lektüre führt sie ihre Leser:innen immer wieder in Situationen, die zunächst nicht nur ein wenig unheimlich anmuten, sondern die Frage anmuten, was nun das schon wieder zu bedeuten hat. Aber keine Sorge, alles ist wichtig und alles wird perfekt und fast schon liebevoll in die Handlung integriert. Und manche Absätze fassen das Leben so bildreich, so gut und auf dem Punkt zusammen, dass man diese eigentlich ausschneiden und sich über das Bett hängen möchte. Melanie Raabes Geschichte erzeugte bei mir, wie bereits erwähnt, von der ersten Seite an mein absolutes Lieblingsgefühl, das von stürmischen Herbstabenden und heißer Schokolade, Zimtrollen, guten Büchern und Gemütlichkeit erzählt. Seltsam eigentlich, da die Geschichte passenderweise im September spielt und dort doch ein nicht enden wollender Sommer die Oberhand behält. Trotzdem passt sie einfach perfekt in den Herbst. Und das wohl auch wegen des spannenden und eigentlich auch sehr mystischen Hauptthemas: Schlaf. Ich persönlich habe glücklicherweise selten mit Schlafproblemen zu tun, trotzdem hat auch mich das Thema immer schon interessiert. Eine Figur in "Der längste Schlaf" fasst es eigentlich ganz gut zusammen: Wir verbringen unser halbes Leben bewusstlos dabei uns allerhand Träume aus unseren Unterbewusstsein zu halluzinieren und wissen eigentlich so wenig darüber. Ich finde es auch unheimlich sympathisch, dass die meiste Handlung in "Der längste Schlaf" abends oder in der Nacht spielt, weil ich mich schon ein bisschen als Nachtmensch bezeichnen würde, weil ich in dieser Zeit einfach am produktivsten bin, sei es früher in meiner Studentinnenzeit oder jetzt mit etwaigen eigentlich verhassten Haushaltstätigkeiten, die ich gerne spät abends erledige. Keine Sorge, Staubsaugen gehört nicht dazu. Zum Glück mag ich meine Nachbar:innen. Aber es führt manchmal eben dazu, dass ich manchmal etwas übermüdet zu einem der wohl unvergesslichsten und tollsten Bücher des Jahres greife. Lest unbedingt "Der längste Schlaf". "Ich glaube, dass das der Grund ist, warum es Bars wie diese gibt. Es gibt sie nicht, damit Menschen in ihnen trinken und gesalzene Erdnüsse essen können. Es gibt sie, damit sich Fremde darin nachts um halb drei begegnen, einander in die Seelen schauen und danach wieder auseinandergehen können. Das ist ihre eigentliche Funktion. Ich glaube, ohne sie wäre die Welt längst aus den Fugen geraten, noch mehr als ohnehin schon." S.62

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4

Spannender, mitreißender und anrührender Roman... bisweilen ein wenig zäh, aber wirklich gut🥰

5

Tolle Geschichte . Spannend , gruselig und ein Pageturner. Ein Jahreshighlight .

4

Bock auf ne spannende, geheimnisvolle & leicht spooky Geschichte für ungemütliche Herbsttage? 🍂🎃 Mara Lux ist Schlafforscherin, lebt in London und ist ein durch und durch rationaler Mensch. Wäre da nicht diese eine Sache mit dem Schlaf. Mara leidet seit vielen Jahren unter Insomnia und fürchtet sich vor ihren Träumen, denn diese scheinen auf unerklärliche Weise bisweilen real zu werden. Eines Tages bekommt sie eine Nachricht von einem Notar aus Deutschland – jemand möchte ihr anonym ein großes, altes Herrenhaus vermachen. Das muss eine Verwechslung sein, oder nicht? Nach einigem hin- und herüberlegen ist Mara doch neugierig und beschließt, sich dieses ominöse Herrenhaus mal anzusehen. Und ab da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn es wird geheimnisvoll, magisch und ein bisschen spooky. 👻 Melanie Raabe ist mit »Der längste Schlaf« ein spannender Genre-Mix gelungen. Für mich als Nicht-Thriller-Leserin war diese Mischung perfekt (ich bin da nämlich ein 🐰). Das Setting, ein verwunschenes, altes Herrenhaus und die Atmosphäre, leicht düster & unheimlich, konnten mich komplett abholen. Raabe lässt Grenzen verschwimmen und bricht auf: Realität vs. Traum, Bewusstsein vs. Unterbewusstsein. On top gibt’s jede Menge magischer Elemente. Ich sag’s euch wie‘s ist, die Story hat mich mitgerissen, auch emotional. Pageturner inklusive. Ihr wollt beim Lesen alles um euch herum vergessen, ein bisschen Eskapismus und komplett in die Geschichte eintauchen? This is your book. ✨

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4

Eine Geschichte, die sich aufgrund der so wörtlich gemeinten Geisterthematik zwar fernab meiner Erwartung bewegt und mich dennoch stark fesseln konnte aber insgesamt natürlich absolut haarsträubend ist!

5

Woow ein sehr gutes Buch

Ich habe es überall gesehene, und dachte mir ich muss es auch Lesen.😊 Es ist anders als ich zunächste Dachte, aber es war sehr sehr gut. Angenehmer Schreibstil. War mein erstes Buch der Autorin, aber sicher nicht mein letztens. Zum Ende kamen mir sogar ein paar Tränen. Klare Lese Empfehlung!!!!! 🌟🌟🌟🌟🌟

4.5

Es ist, als halte die Nacht den Atem an, während die Grenzen von Traum und Wirklichkeit verschmelzen.

Als jemand, der normal einen großen Bogen um Thriller macht, hat mich dieses Buch mit einem Genre-Mix aus Roman, Thriller und Mystery sehr überrascht. Melanie Raabe schafft es in ihrem Buch eine düstere, mystische und etwas unheimliche Atmosphäre zu erschaffen. Die Grenzen zwischen Traum und Realität verschwimmen immer wieder und erzeugen eine enorme Spannung. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Am Ende erwartet den Leser ein verblüffender Schluss der alle Erzählstränge zusammenführt. Rückblickend erkennt man, wie geschickt die Autorin Hinweise im Verlauf der Geschichte platziert hat, ohne dabei zu offensichtlich zu werden. Eine große Leseempfehlung!

4

Mystischer Schlaf

Ich wusste gar nicht so wirklich, was mich da im Buch erwartet und war positiv überrascht. Der Wissenschaftliche aber auch der Übernartürliche Aspekt waren sehr interessant. An machen Stellen, empfand ich das Buch spannender als manch ein Thriller. Ich weiß nicht, ob ich so Mutig gewesen wäre. Es ist interessant, wie sich am Ende alles fügt und man am Anfang noch gar keine Ahnung hat, wohin das alles überhaupt führt. Das Cover ist natürlich große Liebe! Alleine deswegen, wollte ich das Buch lesen.

5

Anders als gedacht - und besser.. ✨

Ich fand das Buch richtig gut – und es kam ganz anders, als ich erwartet hatte. Besonders die Parallelen, die sich im Laufe der Geschichte zeigen, haben mir gefallen. Die Handlung war spannend, mit einigen Kapiteln, die sogar ein bisschen gruselig und mystisch waren. 🏚️🪲🐛🌲 Man muss nicht alles ins Reale übertragen, denn ein Hauch Fantasy ist auf jeden Fall dabei – und genau das macht den Reiz aus. Außerdem gibt’s einen leichten Krimi-Anteil, der die Spannung noch erhöht. Das Ende hat mich dann sogar ein bisschen emotional erwischt. 💔 Der Schreibstil hat mir auch gefallen , alles ließ sich richtig gjt bildlich virstellen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Für mich eine gelungene Mischung aus Mystery, Krimi und Emotion.

Anders als gedacht - und besser.. ✨
5

Und hier hat sich gezeigt: manchmal muss man sich doch mal trauen und offen für Neues sein. Als totaler Rationalitätsmensch hab ich um Themen wie magischer Realismus immer einen großen Bogen gemacht. Erklärbar, nachvollziehbar, greifbar muss für mich alles sein. Und dann kommt Melanie Raabe und belehrt mich eines Besseren. Mara ist Schlafforscherin an der Universität in London. Doch selbst schläft sie schon lange nicht mehr gut. Sie fürchtet sich vor ihren Träumen, denn schon in ihrer Kindheit schienen diese oft Realität zu werden. Als sie eines Tages von einem Notar informiert wird, dass ihr jemand ein altes Herrenhaus in Deutschland schenken möchte, kann sich Mara darauf keinen Reim machen. Wer sollte ihr dieses Geschenk machen? Sie reist nach Deutschland, will das Haus zumindest einmal anschauen, bevor sie es wahrscheinlich verkaufen würde. Und mit Mara erleben wir dann wirklich überraschende, unwirkliche, fragwürde Dinge. Für mich eine ganz große positive Überraschung, dass ich dieses Buch so mochte. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, konnte es nur schwer aus der Hand legen, auch wenn (oder gerade weil) es zwischendurch surreal wurde und mein rationales Ich die Augenbraue gehoben hat. Melanie Raabe schreibt schreibt so flüssig und fesselnd, dass dieser Roman definitiv eines meiner Jahres- Highlights wird.

4

Wunderschöne Geschichte, die richtig fesselt. Die Sprache ist eher einfach gehalten, was mich nicht gestört hat.

3.5

Es ist ein spannendes Buch und in einfacher schöner klarer Sprache geschrieben. Was anfangs noch unklar nebeneinander her geschieht, löst sich im Laufe der Geschichte auf und ergibt Sinn, ohne dass es vorher zu vorhersehbar ist. Für mich waren etwas viele übersinnliche Elemente im Buch enthalten. Trotzdem hat es mich aufgrund der Spannung um ein paar Stunden Schlaf gebracht.

5

Die Geschichte ist alles andere als verschlafen, ich bin sogar länger blieben wachgeblieben um zu lesen weil mir der Roman den Schlaf geraubt hat. Ein Mystery Buch über Schlaflosigkeit dass an der Realität kratzt, dennoch löst es sich logisch auf. Sehr packend ,fesseld und atmosphärisch geschrieben. Für mich als Person die wirklich sehr viel liest mal wirklich was anderes und eine klare Empfehlung meiner Seits.

4.5

Spannend und magisch - mich konnte Melanie Raabe wieder mit dieser tollen Mischung überzeugen und begeistern!

5

WOW! Eines der spannendsten und tollsten Bücher, die ich je gelesen habe.

Wow, was war das bitte? Was ist hier passiert, und was für ein unglaublich tolles Buch habe ich da gerade ausgelesen? • Als im digitalen Buchclub dieses Buch ausgewählt wurde, dachte ich zunächst: Joah, mal schauen, ob ich mitlesen werde. Irgendwie hatte ich dann aber eine spontane Eingebung (schon ein Vorbote dieses Buches?) und habe mich entschieden, doch einzusteigen. Obwohl wir das Buch in mehrere Leseabschnitte unterteilt haben, bin ich einfach komplett durchgerauscht. WTF!!??!! • Mara, eine Schlafforscherin mit eigenen Schlafproblemen, lebt in London. Eines Tages erhält sie die Nachricht, dass sie ein altes Herrenhaus in Deutschland geerbt hat – von jemandem, der ihr völlig fremd ist. Angetrieben von Neugierde besucht sie den Ort, in dem das Haus steht, und stellt fest: Sie kennt alles bereits – aus ihren Träumen. • Soweit, so gut. Aber was dann in diesem Roman passiert, hätte ich niemals vorhersehen können. Ich möchte auch gar nicht zu viel verraten, denn dieses Buch muss man einfach selbst erleben. Die Atmosphäre, die Melanie Raabe zwischen Traum und Realität entstehen lässt, hat mich komplett fasziniert und gefesselt. Ich konnte mich dem kaum entziehen und habe versucht, die Kapitel langsam zu lesen, um es länger genießen zu können. Hat nur so semi geklappt. • Dieses Buch ist so besonders! Ich kann es euch einfach nur ans Herz legen und gleichzeitig bitten: Lasst euch einfach mal auf dieses Buch ein. Und nebenbei habe ich auch eine ganze Menge über Schlaf gelernt. • Ein großes Dankeschön an Melanie Raabe für diese Vielfalt an Emotionen, die dieses Buch bei mir hervorgerufen hat. Was für eine Erfahrung. Und ebenfalls einen großen Dank an „Mädels, die lesen.“, dass ich durch euch dieses Buch entdeckt habe. ❤️

WOW! Eines der spannendsten und tollsten Bücher, die ich je gelesen habe.
4

Das nette Spukhaus

Mara ist Schlafforscherin in London. Ihre Träume offenbaren ihr Dinge, die sie nicht wissen möchte und daher hat Mara ein ganz eigenes Interesse daran, alles über das (Nicht-)Schlafen herauszufinden. Überrascht von einem unerwarteten Geschenk muss die Forscherin in ihr Geburtsland Deutschland zurückkehren - genauer gesagt in die kleine Stadt Limmerfeld. Dort verbringt sie jedoch nicht nur eine schlaflose Nacht. Melanie Raabe hat sich einer sehr außergewöhnlichen Kombination aus Spukgeschichte und Krimi gewidmet, die ich so noch nicht gelesen habe. Raabe öffnet viele Türen für Interpretationen, bevor sie den Vorhang ihrer Geschichte lüftet. Natürlich wissen wir, dass etwas Übernatürliches vor sich geht aber die genauen Zusammenhänge zwischen Realität und Fanatasiewelt blieben gut verborgen hinter den Türen von Haus Limmerfeld, welches eine tragende Rolle im Roman spielt. Leider kommt der Text für meinen Geschmack nach der Auflösung nicht schnell genug zum Ende, sondern windet und dreht sich etwas zu umständlich. Die Autorin wollte insbesondere einem Aspekt noch eine besondere Rolle einräumen, den ich überladen und somit nicht nützlich für den Spannungsbogen fand. Lieber hätte ich noch mehr Informationen über das Feld der Schlafforschung erhalten, welches nicht nur informativ, sondern auch plottreibend hätte sein können. Somit ist der Roman nicht ernsthaft gruselig, könnte einen aber durchaus am Einschlafen hindern.

5

Großartig. Das Buch nimmt dich mit in die Welt der Träume und das Übernatürliche ohne dabei kitschig zu sein. Es ist voller Spannung und schöner Sätze. Große Empfehlung.

5

Ich finde es ist schwierig das Buch zu beschreiben. Ich wusste nicht was mich in diesem Buch erwartet. Es ist eine Mischung aus Geheimnissen, Mystik und leichten Thrillermomenten. Ich war irgendwann so in der Geschichte drin, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. 👍

5

OMG Wow 5⭐️+!!! 😵 Was war das bitte für ein Buch?! Für mich ein absolutes Jahreshighlight! Spannung, mystisch, gruselig, interessante Fakten über den Schlaf, Liebe, Freundschaft, Dramatik, Trauer, Freude. Was will man mehr? ❤️

4

Der Titel des Buches scheint wie eine unerfüllte Sehnsucht, die der Neurowissenschaftlerin Mara hämisch ins Gesicht lacht, denn langen Schlaf hat sie schon jahrelang nicht mehr gehabt. Sie meidet ihren Schlaf seit frühester Kindheit, da sie ihre prophetischen Träume fürchtet und erfahren musste, dass sie keinen Einfluss auf die geträumten Ereignisse hat und auch andere nichts davon wissen wollen. Sie wird zur Aussenseiterin. Die sehr vielschichtige Geschichte über Insomnie und veränderte Wahrnehmungen, Träume, Abschiede und Loslassen wird entgegen der Schwere des Themas sehr leicht gezählt, beinahe zu leicht, wenn auch nicht weniger spannend. Ich mochte diese Leichtigkeit, die mich immer wieder gern in das Buch eintauchen lies. Dennoch muss ich sage, dass ich mir etwas mehr erwartet habe. Die grossartige Idee der Geschichte wird nach meinem Eindruck nicht recht genutzt, sie wirkt nicht so detailliert ausgearbeitet und lässt Tiefe vermissen. So wenig tief wie der Schlaf Maras sich gestaltet, so konsequent scheint Melanie Raabe ihre Geschichte gestalten zu wollen. Man mag versucht sein, das Buch zu wählen, wenn man unterhaltsam mehr über das Thema Schlaf und dessen Störungen erfahren möchte, dies wird hier jedoch kaum erfüllt. Maras Fachwissen wirkt laienhaft, als hätte sie ihre Informationen aus Wiki herauskopiert. Die Betonungen zur Wichtigkeit des Schlafes und die gravierenden Auswirkungen des Entzugs mögen den Menschen mit gutem Schlaf Genugtuung einflössen, „Tipps“ helfen da wenig. Jemandem mit jahrelangen Schlafstörungen werden sie herzlich wenig nutzen und nur den Druck erhöhen. Erleichterung erfährt ein Mensch mit Schlafstörungen immer wieder mit der Versicherung, dass er nicht alleine ist. Hier hat die Geschichte etwas Tröstliches. Eine unterhaltsame Reise in die Welt und darüber hinaus.

4.5

Was passiert eigentlich während wir schlafen? Können wir Empfindungen konservieren? Und gibt es Menschen, die Dinge empfinden können, die andere nicht empfinden? Und was hat Schlaflosigkeit möglicherweise damit zu tun? „Dinge, die nur Schlaflose wissen: Wie die Zeit sich nachts zerdehnt. Wie viel größer jedes Problem wirkt in so einer durchwachten Nacht, wie schier unüberwindlich jede tags noch so banal wirkende Kleinigkeit.“ Mara Lux ist Schlafforscherin in London, ängstigt sich selbst aber vor dem Schlafen und leidet dadurch an Schlaflosigkeit. Denn Schlafen ist verbunden mit Träumen, und mit Träumen verbindet sie ausschließlich schlechte Erfahrungen. Mit dieser Situation hadernd, erreicht sie eines Tages die Nachricht darüber, dass sie ein Herrenhaus von einem ihr völlig unbekannten alten Mann im kleinen deutschen Ort Limmerfeldt vermacht bekommen hat. Zunächst ist sie verunsichert und sicher, dass sie dieses Angebot nicht annehmen wird, doch letztlich siegt ihre Neugierde und sie macht sich auf den Weg nach Deutschland - und damit auf eine Reise zu sich selbst und einer mysteriösen Rettung eines Geschwisterpaares… Insgesamt ist „Der längste Schlaf“ eine gelungene Mischung aus Krimi, Roman und Mystery. Es liegt von Beginn an eine geheimnisvolle, atmosphärische Stimmung und Spannung in der Luft, die einen soghaft in die Geschichte eintauchen lässt. Für meinen Geschmack war es mit etwas zu viel Übersinnlichem gespickt. Ich bin aber froh, dass ich mich diesbezüglich doch aus meiner Komfortzone hinausgewagt habe. Denn die Spannung konnte mich absolut packen, die Hintergründe zum Schlafen und Träumen haben mich neugierig gemacht und die Geschichte passte (auch wenn sie im Hochsommer spielt) für mich perfekt zur dunklen Jahreszeit.

5

Mir fehlen immer noch die richtigen Worte um dieses wundervolle Buch zu beschreiben. Von dem Klappentext ausgehend hatte ich eine etwas andere Vorstellung von der möglichen Handlung, wurde jedoch nicht enttäuscht, sondern positiv überrascht. Der Schreibstil ist leicht, man kommt schnell rein und erlebt mit fortschreitender Handlung ein Wechselbad der Gefühle. Das Buch ist ein wenig gruselig, traurig, aber auch wunderschön, regt zum Nachdenken an und lässt einen mit einem zufriedenen/ versöhnlichen Gefühl zurück. Absolute Leseempfehlung!

4

Spannung, Spuk und prophetische Träume Die Protagonistin dieser interessanten Geschichte ist Mara, eine Neurowissenschaftlerin, die eine Koryphäe im Bereich der Schlafforschung ist. Sie selbst hat allerdings seit Jahren Schlafstörungen und Angst vor den eigenen Träumen. Sie hat erlebt, dass Dinge von denen sie geträumt hat tatsächlich passiert sind, verstörenderweise auch der tödliche Autounfall ihrer Eltern. Die überraschende Erbschaft eines Wildfremden führt sie aus ihrer Wahlheimat London zurück nach Deutschland in das kleine, (fiktive) Örtchen Limmerfeld. Ein altes Herrenhaus, dessen Besitzerin sie so unverhofft geworden ist, ragt majestätisch auf einem Hügel über dem mittelalterlichen Stadtkern und Mara versucht herauszufinden wer und vor allem warum sie diese außergewöhnliche Immobilie geschenkt bekommen hat. Es gibt noch einen weiteren, geheimnisvollen Erzählstrang, der zunächst für Verwirrung sorgt. Kontinuierlich baut Melanie Raabe eine Spannung auf, der man sich nicht entziehen kann. Außerdem streift sie in ihrer Erzählung den Bereich des magischen Realismus, was sich beim Thema Schlaf und Träume anbietet. Es spukt sogar ein bisschen, bevor es bei der Auflösung noch zu der einen oder anderen überraschenden Wendung kommt. Ein unterschwelliges Thema des Roman‘s ist übrigens auch Andersartigkeit. Mich hat der neue Roman von Melanie Raabe bestens unterhalten, und ganz nebenbei habe ich zu Thema Schlafen noch ein paar interessante neue Informationen mitgenommen.

3

Das Ende war wirklich gut!

Zugegeben, ich hatte mittendrin mal ans Abbrechen gedacht. Es hat sich seeeehr gezogen. Das Ende war toll und der Kreis zu vielen Situationen hat sich geschlossen. Aber es entschädigt nicht für die Länge in der Mitte, deshalb nur 3 🌟

4.5

Alles in allem kann ich sehr empfehlen, sich von diesem Buch inspirieren zu lassen, gutem Schlaf, Träumen, Intuition, schönen Erinnerungen und ungewöhnlichen Menschen Raum zu geben.

Nach "Die Kunst des Verschwindens" war "Der längste Schlaf" bereits das zweite Buch von Melanie Raabe, das ich gelesen habe, und so habe ich mich vorab schon sehr auf die Lektüre gefreut. In "Der längste Schlaf" erzählt sie von der schlaflosen Schlafforscherin Mara, die nach langer Zeit wieder von ihren prophetischen Träumen eingeholt wird. Ausserdem geht es um ein Geschwisterpaar, um ein mysteriöses, altes Haus, um Waldtiere, um eine seltsame Erbschaft und einen unbekannten Gönner, den nur wenige kennen. Aus diesen Elementen entwickelt Melanie Raabe eine spannende Geschichte, die mich sofort in ihren Bann gezogen und immer wieder überrascht hat. Sie erzählt in mehreren Handlungssträngen, deren Zusammenhang lange offen bleibt, nutzt Elemente des magischen Realismus und lässt ihre sympathischen Protagonisten nach und nach immer mehr Geheimnisse aufdecken, die sie mehr und mehr zusammenführen. Dabei reflektiert die Autorin über nichtalltägliche, aber für mich sehr interessante Fragen wie das Miteinander von Wissenschaft und Intuition, von Kunst und Quantenmechanik, von Realität und Geisterwelt, von Müdigkeit und grosser Kraft und das Vermächtnis toter Menschen. Sie erinnert daran, sich mit der eigenen inneren Stimme auseinanderzusetzen, auch wenn diese gerade scheinbar Seltsames sagt.

Alles in allem kann ich sehr empfehlen, sich von diesem Buch inspirieren zu lassen, gutem Schlaf, Träumen, Intuition, schönen Erinnerungen und ungewöhnlichen Menschen Raum zu geben.
4

Magischer Realismus, Schlafforschung, harter Tobak?! Falls Euch die Begriffe ansprechen, lest los 😴💤

Ich habe mein erstes Buch von Melanie Raabe beendet und kann Euch verraten - es hat mich total gecatched! Eine Geschichte über eine Schlafforscherin, die selbst an Schlaflosigkeit leidet - kann dadraus ein Schuh werden?! Oh ja - und was für einer! Doch was ist der Auslöser ihrer Schlaflosigkeit? Ich kann Euch sagen, er ist wegweisend für den Plot, daher müsst ihr das Buch (wohl oder übel hehe 😜) lesen, um genaueres zu erfahren. Mara verlor mit nur zehn Jahren an ihrem Geburtstag ihre Eltern durch einen Autounfall - ein tiefsitzendes Trauma. Sie legte dennoch eine beachtliche Karriere am Londoner King‘s College hin. Ihre Heimat Deutschland verließ sie mit 19 und damit auch so ziemlich alle Verbindungen dorthin. Mara Lux ist nun eine Londoner Wissenschaftlerin und arrangiert sich mehr oder minder gut mit den Unwägbarkeiten des Lebens, die ihrem Körper und auch Seele Wunden zugefügt haben, die sich narbig in sie eingebrannt haben. Bis ein Anruf eines Notars sie aus der Bahn wirft, denn ein Herrenhaus soll in ihren Besitztum übergehen. Ein filmreifes Szenario denkt man sich sofort - denn wem passiert sowas im normalen Leben?! Sie unternimmt also eine Reise in ein kleines Örtchen namens Limmerfeldt - oder vielmehr zu sich selbst?! Vielmehr möchte ich gar nicht verraten, sonst würde ich den Clou des Buches vorwegnehmen. Ein unheimliches Herrenhaus ist wohl der perfekte Schauplatz für den literarischen Start in den Herbst. Melanie Raabe weiß es, mit Worten Stimmungen einzufangen. Und so verwebt sie Magischen Realismus mit dem Traumhaften und Unterbewussten. Mit ihrer Metaphorik bahnt sie einen Weg zwischen der Realität und (Alb-) Träumen. Bleibt nur noch die Frage: Können wir alle nach Beenden des Buches ruhig weiterschlafen?! Die Antwort bleibe ich Euch schuldig, möchte aber die sensiblen Seelen unter Euch darauf hinweisen, dass das Ende triggern könnte. Eine große Leseempfehlung für alle, die Bücher lieben, die sowohl wissenschaftlich fundierte Schlafforschung (toll recherchiert!) als auch mal an der Grenze der Realität vorbei schwappenden harten Tobak, gespickt mit Elementen des Magischen Realismus, vereinen. Hab’s geliebt!

5

Unglaublich gut!! Dieses Buch will gelesen werden….

Wow. Wa war das?!? Dieses Buch ist wirklich anders, als alles was ich bisher gelesen habe. Es ist vom Schreibstil her einfach nur toll geschrieben.. die Thematik Schlaf und Traum war super interessant. Und dieses Ende.. wie einfach jedes kleinste offene Detail sich in sich geschlossen hat. Was ein tolles Buch! Ich werde es definitiv weiter empfehlen… bin immer noch mitten in der Geschichte…

Unglaublich gut!! Dieses Buch will gelesen werden….
5

😴 Der längste Schlaf von Melanie Raabe 🩷 Ich wusste eigentlich so gar nicht was mich in diesem Buch erwartet - ich kann nur sagen dass es meine Erwartungen total übertroffen hat 🩷 Ich mochte den Mix zwischen Mystery und Spannung wirklich sehr gerne, auch mochte in den Schreibstil der Autorin wirklich sehr gerne, das Buch ließ sich flüssig und gut lesen. 📖 Was mir auch sehr gut gefallen hat war der Schauplatz Limmerfeldt mit dem schönen Herrenhaus im Mittelpunkt. Die Geschichte hat sich toll entwickelt und führte am Ende zu einem runden Ergebnis. Die Charaktere waren durch die Bank weg alle gut ausgearbeitet und sympathisch, es gab niemanden den ich nicht gemocht habe, selbst der kleinste Nebencharakter war super geschrieben 👍🏻 Das Ende hat mich aufgewühlt und ich hatte sogar Tränchen in den Augen weil es mich sehr berührt hat 😢 Wirklich ein tolles Buch welches ich sehr gerne gelesen habe weil einfach alles für mich gestimmt hat. Daher gebe ich dem Buch volle 5 Sterne ⭐️ und eine Klare Weiterempfehlung 🫶🏻

4.5

Ein besonderes Buch

Es geht um Schlaf und Schlaflosigkeit. Aber jeder trägt seinen Rucksack aus der Vergangenheit mit sich herum. So auch Mara Lux, Schlafforscherin. Das Buch ist spannend aber kein Spannungsroman. Die Ich-Erzählerin nimmt einen an die Hand durch diesen Trip. Da ich nicht spoilern möchte, nur so viel, der Roman ist anders als der Klappentext vorgaukelt. Aber anders gut! Also bitte lesen.

4.5

Sehr spannende Geschichte

Ich will nicht Spoilern, deshalb umreiße ich nur mal oberflächlich. Sonst macht man sich die Geschichte kaputt. Mara wuchs in Deutschland auf und hat seit sie denken kann seltsame Träume. Träume die irgendwann wahr werden. Sie träumte davon einen Hund zu bekommen. Ein Tag später stand jemand vor der Tür und ihre Familie wurde der Hundesitter. Obwohl es immer hieß, dass sie nie einen Hund haben werden. Das ist natürlich harmlos. Sie erzählt ihren Eltern davon. Und als schlimmere Träume wahr werden, verbieten ihr ihre Eltern sie auszusprechen. Bis sie eines morgens, ihrem Geburtstag, aufwacht und den Tod ihrer Eltern geträumt hat. Sie erzählt es ihnen sofort und sie werden sauer. Aber sie versprechen Mara heute kein Auto zu fahren. Stunden später wird Mara von dem schrecklichen Unfall informiert. Sie wächst bei Pflegeeltern auf und findet dort eine Schwester wie sie sich eine gewünscht hat. Ihr kann sie alles erzählen und wird verstanden. Als Mara erwachsen ist und seit dem Unfall ihrer Eltern unter Schlaflosigkeit leidet, ist sie Wissenschaftlerin. Sie erforscht den Schlaf. Somit kennt sie sich natürlich damit aus und was es bedeutet extremen Schlafmangel zu haben. Die Folgen können erst mal harmlos sein. Dann psychischen Störungen bis hin zum Tod führen. Nicht umsonst ist Schlafentzug eine Foltermethode. Sie dachte schon, die Träume wäre sie los. Bis sie eines nachts träumt, ihre Nachbarin würde durch London fliegen. Doch leider ist sie in Wirklichkeit nur aus dem Fenster und auf den Asphalt geflogen.. Tod. Mara ist fassungslos. Wie kann das sein? Ein plötzliches Erbe lässt sie ihren Alltag vergessen und zurück nach Deutschland reisen um sich zu erkundigen was es damit auf sich hat. Sie hat von einem Fremden ein Haus geerbt!! Einfach so! Ohne Mitteilung oder Erklärung. Schuldenfrei. Na gut denkt sie sich. Sie wäre schön blöd wenn sie das ausschlägt. Die erste Nacht in diesem Haus ist schon gruselig. Und es wird nicht besser. Seltsame Dinge häufen sich. Die Menschen in diesem Ort sind auch keine Hilfe. Mara weiß nicht was sie machen soll. Bis ihr endlich die Erleuchtung kommt! Das Ende war richtig gut. Spannende Theorien lassen Wissenschaft und Übernatürliches zusammen fließen. Ich fand es eine großartige Geschichte, die gerne grusliger und verworrener hätte sein können. Nicht ganz ein Highlight da mir etwas mehr Spannung gefehlt hat. Dennoch sehr zu empfehlen!

Sehr spannende Geschichte
4

Mystisch, emotional, aber mit kleinen Längen

Ich wusste zuerst gar nicht wie ich dieses Buch bewerten sollte.... war auf jeden Fall ein Erlebnis! Ich bin allerdings immer zwischen starken Emotionen und aufgesogen sein einerseits und Längen und dem Gefühl ich würde am liebsten abbrechen aus Langeweile (nur kurz und nicht oft, aber kam vor...) hin- und hergeschwankt. Also wabern meine Sterne zwischen 3 und 4,5. Am Ende habe ich wirklich wie ein Schlosshund geheult (es sollte eine Triggerwarnung geben, gibt es eine?) Weil diese Passage so unheimlich stark war, ist es insgesamt ein 4-Sterne-Buch....

5

Highlight Mara schläft nicht, zumindest nicht viel und träumt seit ihrer Kindheit immer wieder wirre Dinge, die wahr werden. Als Schlafforscherin Ende 30 lebt sie in London, bis sie ein Herrenhaus in Deutschland erben soll. Neugierig geworden fliegt sie und erlebt ein paar seltsame Dinge. Ist das nun Wirklichkeit oder eine Psychose, herbeigeführt durch ihren Schlafmangel? „Kurz sehe ich mich selbst von außen, eine Forscherin mit prophetischen Träumen, eine Frau, die etwas erlebt, an das sie selbst nicht glaubt. Denn objektiv betrachtet ist das, was mir widerfährt, schlichtweg implausibel. Es ist unlogisch und verrückt, es kann einfach gar nicht sein. Und doch ist es so.“ Ich fand den Schreibstil der Träume unfassbar schön, lange, einfache Sätze, fast poetisch. Das ganze Buch ist nicht trocken, sondern voller Leben. Mit Wissen, das interessant war. Mit Gedanken, die schön in Worte gepackt sind. Mit Zufallsbegegnungen, die Mehrwert hatten und schönen Gesprächen. Ich hab viel mitgenommen in diesem Buch und das ist selten geworden. Und es ist eins der Bücher seit langem, in dem ich wirklich gerne Sachen anmarkiert hätte. Ich freue mich auf das nächste Buch von Melanie Raabe und frage mich, ob ich mich auch an ihre Thriller wagen sollte. Wobei das Genre nicht meins ist. Hier war „Spannung ohne einen Mord“ so schön.

4

Insgesamt spannende, jedoch einfach strukturierte Geschichte, die sich leicht lesen lässt. Ich hatte mehr zum Thema Schlaf erwartet. Wer mystische Geschichten mag für den ist das Buch das Richtige.

5

Absolutes Highlight

Dieses Buch hat mich berührt. Es hatte Wissenschaft und Mystik. Grusel und Freude. Es hat mich zum Weinen gebracht und zum Nachdenken angeregt. Es gibt Erklärungen zu Träumen, zur Intuition, zum Schlaf und Gedanken zum Leben allgemein. Lasst euch nicht von dem eher langsamen Anfang abschrecken, es wird zum Ende hin spannend genug.

5

Schlafmangel und paranormale Phänomene

Vordergründig geht es zunächst um Schlafforscherin Mara Lux, die selbst unter Schlaflosigkeit leidet und ein geheimnisvolles altes Anwesen erbt. Der Erblasser ist ein alter Mann, jemand, den Mara nicht zu kennen glaubt. Vor Ort erlebt sie seltsame Dinge in diesem Haus. Sie hört Stimmen, erhält Botschaften und erfühlt Stimmungen, die sie nicht einordnen kann. Wenn sie mal einen kurzen Schlaf findet, sendet dieser ihr absonderliche Botschaften. Die Story hat sich für mich zunächst etwas gezogen und ich wusste nicht genau, wie ich mit der Handlung umgehen sollte. Am Schluss machte aber alles einen Sinn. Das ist ein Buch, das für mich nachklingen muss und das ist definitiv noch ein zweites Mal lesen werde! Die Geschichte ist zudem in die Natur eingebettet. Tiere wie z.B. ein Reh, das plötzlich in der Küche steht, bewirken einen absonderlichen Aspekt, der zunächst merkwürdig wirkt, den Menschen dadurch aber als Teil eines Ganzen in den Kosmos einfügt. Dazu muss ich sagen, dass ich selbst mal ein solches Erlebnis hatte in einem Ferienhaus in Dänemark, als plötzlich ein Reh vor meinem Fenster stand und wir uns minutenlang anstarrten. Das war für mich eine ganz besondere Begegnung, und spätestens ab dieser Stelle der Geschichte hatte mich das Buch dann eingefangen. 🦌 Die Autorin flechtet darüber hinaus Elemente aus Physik und Psychologie in die Handlung. Besonders gefallen hat mir hier die Überlegung der Protagonistin, wo der Mensch anfängt und wo er endet. Wir denken zwar zu unserer Umwelt abgegrenzt zu sein, dies ist aber aus metaphysischer Sicht nicht zu erklären, da die Haut selbst als Begrenzungsorgan des Menschen aus Atomen besteht. Die Atome wiederum übertragen Energien durch ihre Elektronen, so dass es faktisch keine Grenzen gibt. Wenn es keine Grenzen gibt, kann auch Übertragung stattfinden, die nicht mit dem Auge zu erkennen ist. Mara erfühlt Dinge, die mit dem reinen Verstand nicht zu erklären sind. Sie träumt Vorhersagen und begegnet anderen hellfühligen Menschen, die ihr Hinweise und Botschaften geben. Diese paranormalen Elemente, kombiniert mit wissenschaftlichen Erklärungsversuchen, fand ich interessant und haben die Geschichte zu etwas besonderem gemacht. Man kann "Der längste Schlaf" nicht als Spannungs- oder Gruselroman bagatellisieren. Hier werden magische Elemente, Wissenschaft, paranormale Phänomene, Hellsichtigkeit, Natur- und Tierliebe sowie Schlafforschung vermischt zu einer Geschichte, die einem fantasievollen Gemälde von Salvador Dalí gleicht und die Feinsinnigkeit einer zarten Rose im Sommer und die Stärke eines Wasserfalls miteinander vereint. Der Leser befindet sich in einem Zustand zwischen Schlafen und Wachen. Alles ist ein wenig unwirklich und scheint nicht real zu sein, fügt sich letztendlich aber zu einem klaren Bild. Noch bevor ich es gegoogelt habe wusste ich, dass Melanie Raabe vom Sternzeichen Löwe sein muss. Der Roman ist so positiv, stark und voller Sonne! Es gab viele Lesemomente, die ich als sehr lebensbejahend und kraftvoll empfunden habe. 🌞🌞🌞 Die Beschreibungen von Glück, die die Figuren zum Teil nachempfinden, die Gerüche und ihre Kindheitserinnerungen, sind beim Lesen wie eine Endorphinspritze!

5

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und die Stimmung war so gut beschrieben, dass man sich genau in das Herrenhaus hineinversetzt fühlte. Die beiden Handlungsstränge waren sehr gut nebeneinander geführt. Ich habe richtig mit die Protagonistin mitgefühlt und fühlte mich auch übermüdet. Ebenfalls hat die Autorin eine Gabe mich mit "nebenbei" erwähnten Dingen zum Nachdenken anzuregen, wie die Idee über KI mit Verstorbenen kommunizieren zu können oder ihre Beschreibung von "Rucksackorten". Müsst ihr lesen und lasst euch nicht von den etwas langweiligen Cover abschrecken. 😅

4.5

Spannung und Magie - klare Leseempfehlung!

Die in London lebende deutsche Schlafforscherin Mara bekommt völlig überraschend von einem ihr völlig Unbekannten ein Haus in der deutschen Provinz geschenkt. Eigentlich möchte sie direkt ablehnen, doch die Neugier überwiegt und sie beschließt, das Haus, das eher ein Anwesen ist, wenigstens anzuschauen und so vielleicht auch etwas über die Hintergründe der Schenkung zu erfahren. Mara, die selbst große Schlafprobleme hat, kämpft mit den Dämonen ihrer Vergangenheit. Sie hatte schon als Kind Träume, die kurz darauf zur Realität wurden. So hat sie den Unfalltod ihrer Eltern vorab geträumt und konnte ihn nicht verhindern, weshalb sie sich bis heute eine Mitschuld gibt. Danach wuchs sie bei Pflegeeltern gemeinsam mit ihrer Pflegeschwester Roxi auf, zu der sie bis heute ein sehr enges Verhältnis hat. Sie ist auch eine der wenigen, die Maras Geheimnis der sich bewahrheitenden Träume kennt. Im Haus angekommen, wird Mara immer stärker in dessen Bann gezogen. Ganz besonders ein bestimmter Raum übt eine große Anziehung auf sie aus und bringt lange verschüttete Glücksmomente zurück. Als dann nach und nach immer mehr unerklärliche Dinge passieren, beispielsweise ein Reh in der Küche auftaucht und Bücher scheinbar wahllos nach ihr geworfen werden ohne dass eine Person zu sehen ist, Geräusche und Stimmen zu hören sind, da bekommt Mara Angst und ergreift die Flucht. Im zweiten Erzählstrang erfahren wir die Geschichte von zwei Kindern, die sich im Wald verirren und in einen tiefen Schacht stürzen aus dem sie sich nicht befreien können. Wie das alles zusammenhängt und ob Mara sich aus den Schatten ihrer Vergangenheit befreien kann, das müsst ihr selbst lesen. Und ich empfehle euch dieses Buch auch sehr. Es ist eine spannende Mischung aus einem Roman mit magischen Elementen, in den immer wieder auch Informationen zur Schlafforschung einfließt und der stellenweise mit Thrillerelementen aufwarten kann.

3

Mara Lux ist Schlafforscherin, leidet aber selbst an Schlaflosigkeit und prophetischen Träumen. Als sie unerwartet ein altes Herrenhaus in Deutschland erbt, reist die dorthin, um herauszufinden, was es mit der Schenkung auf sich hat. Die Geschichte fand ich von der Idee her recht gelungen. Die Fähigkeit, zukünftige Ereignisse im Traum zu sehen, bringt ein mystisches Element in die zunächst ganz realistisch erzählte Handlung. Im Laufe der Zeit nimmt der unerklärliche Teil der Geschichte noch zu, und ich fand ihn nicht so recht passend. Mir ist beim Lesen auch aufgefallen, woran das liegt: Melanie Raabe verwendet keine einheitliche Sprache. Ist das Buch in vielen Passagen in gehobener Sprache verfasst, kommen immer wieder Ausdrücke vor, die umgangssprachlich oder ordinär sind. Zusätzlich sind Definitionen aus dem Duden für bestimmte Gefühle eingestreut, die aber neben dem Text stehen und für die keine Notwendigkeit besteht. So hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, die Geschichte passt mit der Erzählsprache nicht zusammen. Letztlich war das Buch für mich deswegen nur Durchschnitt.

4.5

Nicht das, was ich erwartet habe..

Ich wusste nicht, was mich mit diesem Klappentext so wirklich erwartet. Und war am Ende sehr begeistert von dieser Geschichte. Man muss sich darauf einlassen und offen bleiben für den Verlauf der Geschichte. Ich hatte wirklich Freude an dem Buch und der ganzen Art, wie es erzählt wird. Kein Wort zu viel, keine Wendung zu krude und das obwohl nicht alles auf einer menschlich greifbaren Ebene stattfindet. Wirklich empfehlenswert.

4.5

Ein tolles Buch mit einem sehr interessanten Thema. Absolute Leseempfehlung

3.5

Psychologischer Roman/ Thriller mit geheimnisvoller Atmosphäre

Mara erbt überraschend ein Haus in einer deutschen Kleinstadt und beginnt nachzuforschen, warum gerade sie dieses Haus bekommen hat. Dabei stößt sie auf Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit und muss sich mit verdrängten Erinnerungen auseinandersetzen. Der Roman ist spannend und besonders detailliert geschrieben sodass man ihre Ängste und Zweifel gut nachvollziehen kann. Dadurch entsteht eine starke emotionale Bindung zur Figur. Teilweise aber auch sehr langatmig. Die Handlung entwickelt sich teilweise sehr langsam, aber kontinuierlich, und nach und nach werden neue Hinweise enthüllt. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten. Insgesamt ein fesselnder Roman, der Spannung mit psychologischer Tiefe verbindet. Das Buch regt zum Nachdenken über Erinnerungen, Träume und die eigene Vergangenheit an.

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