
✧ 𝐓𝐞𝐱𝐭𝐚𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐧𝐢𝐭𝐭: »Ist das nicht, wie man sich Geistererscheinungen vorstellt? Man sieht oder hört jemanden oder etwas, das nicht mit einem im Raum ist?« Mit einem Mal begreife ich, worauf sie hinaus will. Ella Fitzgerald hat diesen Song 1948 aufgenommen, 1996 ist sie in Beverly Hills gestorben. Ihre Stimme ist längst verklungen, und doch hören wir sie, durch Zeit und Raum hindurch, hinreißend wie eh und je und glasklar, als wäre sie hier mit uns im Raum und sänge nur für uns. Die schönstmögliche Geistererscheinung, weiße Magie. ✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤: Diese Buch hat mich so sehr in die Irre geführt, und zwar mehrmals. Es hat mich komplett überrascht, denn eine solche Geschichte habe ich nicht erwartet. Ausserdem hat es mich auf vielen Ebenen emotional erwischt und mich zum Nachdenken bewegt. Hier werden so viele tiefgründige Themen behandelt, und auch gezeigt, wie unterschiedlich sich Einschläge im Leben auf Menschen auswirken können. Hier geht es um Dinge, die wohl jeden von uns früher oder später in irgend einer Weise beschäftigen. Verlust, Trauer, Trauma, aber auch ganz allgemein das Leben, der Tod, und alles dazwischen… Gibt es Träume, die einem Dinge zeigen, die erst geschehen werden? Oder ist das, was wir im Schlaf sehen, tatsächlich bloß unser Gehirn, dass das Erlebte verarbeitet? Protagonistin Mara ist eigentlich eine Expertin auf diesem Gebiet, aber auch sie steht vor einem großen Rätsel. Als Wissenschaftlerin glaubt sie natürlich nur an rationale Erklärungen. Und doch weiß sie es eigentlich besser, aus ganz persönlichen Erfahrungen… Ich kann euch das Buch sehr empfehlen, wenn ihr euch auf eine etwas andere Geschichte einlassen wollt. Wenn ihr bereit seid, ganz rationale Dinge auch mal in einem anderen Licht zu betrachten.























































