Die Kunst des Verschwindens
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Description
Book Information
Author Description
MELANIE RAABE wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin – und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT, 2018 dann DER SCHATTEN und 2019 DIE WÄLDER. Ihre Romane wurden in 22 Sprachen übersetzt, mehrere Verfilmungen sind in Arbeit. Melanie Raabe betreibt zudem gemeinsam mit der Künstlerin Laura Kampf einen erfolgreichen wöchentlichen Podcast rund um das Thema Kreativität, »Raabe & Kampf«. Melanie Raabe lebt und arbeitet in Köln. Mit »Die Kunst des Verschwindens« verlässt sie erstmals das Gebiet des traditionellen Thrillers und entführt uns in eine Welt, in der alles möglich und nichts selbstverständlich ist.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Detektivische Wintervibes
Atmosphärisch dicht, trotzdem sehr flüssig und spannend ha mich Melanie Raabe durch einige europäische Städte geschickt, um hinter die Verbindung zwischen Nico und Ellen zu kommen. Zwei tolle, unterschiedliche Protagonistinnen, deren ungewöhnliche Verbindung mich berührt hat. Und dann das Ende. Ich habe es jetzt nach einer Woche nochmal gelesen, weil ich schon ganz vergessen hatte, was alles noch passiert ist. Lose Enden wurden alle aufgeklärt. Für manche Leser:in wichtig, für mich am Ende etwas zu langatmig. ✨🔎✨
11/2026 Von allem zuviel und trotzdem genau richtig!
Ich bleibe bei 4 Sternen, was bei mir "sehr gut" heißt! Irgendwann zwischendurch fand ich die Unglücks-, Glücks- und Zu-fälle doch ein bisschen arg viel. Aber je mehr Verbindungen zwischen den Personen dazu kamen, desto häufiger dachte ich: Nie im Leben kann das alles tatsächlich passieren, aber ist mir eigentlich auch vollkommen egal! Ich habe das Buch einfach gerne gelesen 😄Von allem zuviel, aber trotzdem genau richtig. eBook (Onleihe)
Berührend, manchmal mystisch und vor allem spannend!
Melanie Raabe: Die Kunst des Verschwindens. btb Verlag. Diesen Roman wollte ich schon lange lesen. Zwischen den Jahren, so sagen die meisten, passt er einfach am besten. Und so hab ich es diesmal endlich geschafft, bin mit der Geschichte der Fotografin Nico und der Hollywoodschauspielerin Ellen vom alten ins neue Jahr gereist. Was mit einer zufälligen Begegnung der beiden Frauen im verschneiten Berlin beginnt, entwickelt sich zur drängenden Frage, was sie verbindet. Und auf diese Reise, die uns raus aus Berlin, raus aus Deutschland führt, gehen wir gemeinsam. Denn als Ellen von heute auf morgen kurz vor einer bevorstehenden Filmpremiere verschwindet, sucht nicht nur die Presse nach ihr. Nico begibt sich auf Spurensuche, nicht nur nach Ellen, sondern auch nach sich selbst. Was ist die Verbindung? Und was hat das alles mit dem Tod ihrer Mutter zu tun? Berührend, manchmal mystisch und vor allem spannend ist diese Geschichte. Immer wieder kommen neue Puzzleteile zum Rätsel, ohne dass es überspitzt oder konstruiert wirkt. Das hat mich sehr gut ins neue Jahr gebracht.
So wundervoll wie Melanie Raabe mit Worten Emotionen und Bilder transportiert.
Es ist eins dieser Bücher das du anfängst langsamer zu lesen sobald du merkst wie besonders alles daran ist weil du nicht willst das es zu Ende geht. Am Ende des Buches fühlt es sich an als würdest du eine ganz besondere Verbundenheit zurück lassen und das schmerzt ein wenig weil dir klar wird jede einzelne Person existiert nur in der Fiktion. Es war mein erstes aber auf keinen Fall mein letztes Buch von Melanie Raabe.

✨️🫥 Magisches Denken.
"Man kann nicht wieder bedecken, was man einmal entdeckt hat." Ein wundervolles Buch, im wahrsten Sinn des Wortes. Anfangs weiß man nicht so richtig, was man von ihm erwarten soll. Doch schnell wird man von der Handlung gepackt und kommt da so schnell nicht mehr heraus. So ungleich die Protagonistinnen Ellen und Nico sein mögen, es eint sie ein besonders feiner Sinn für gewisse Dinge. Und dann auch noch ein ganz bestimmter Tag in ihrer beider Geschichte... Ich habe das Buch passenderweise zwischen den Jahren begonnen und so trug mich die Handlung auch zeitlich ins neue Jahr hinein. Die Stimmung des Buches bereichert diese besondere Zeit des Wandels ungemein. Mir hat auch gefallen, wie sich die Geschichte Schicht um Schicht entblättert und man immer wieder überrascht wird. Und nun kommt noch ein bisschen Magie zum Schluss: Während eines nächtlichen Spazierganges durch das Schneetreiben stand plötzlich ein Fuchs vor mir. In der Stadt. Am Tag, an dem ich die Fuchs-Szene gelesen hatte. Ob das etwas zu bedeuten hat oder doch nur ein Zufall ist, werde ich noch herausfinden... 🦊

Spannende Wendungen, zäher Mittelteil
Zwei Frauen, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Ellen, gefeierte Filmschauspielerin, und Nico, eine unscheinbare Fotografin, begegnen sich. Was zunächst nach Zufall wirkt, entpuppt sich nach und nach als tiefere Verbindung. Der Roman ist von Beginn an spannend, mit gelungenen, teils unvorhersehbaren Plot-Twists, die zum Weiterlesen treiben. Im Zentrum stehen Themen wie Identität, Verschwinden, Selbstfindung, Mut zur Veränderung und die Frage, wer wir sind, wenn niemand hinsieht. Stellenweise ist die Geschichte allerdings zu langatmig – hier hätte man deutlich kürzen können. Trotzdem bleibt Die Kunst des Verschwindens ein solider, gut erzählter Roman mit starker Grundidee. Wer „Der längste Schlaf“ mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen.⭐️⭐️⭐️⭐️
Es hat richtig stark und spannend begonnen. Aber nach einer Weile hab ich mich gefragt wohin mich das Buch führt.
Die ganze Geschichte mit dem Wal, ich hab mich gefragt was dieser Abschnitt eigentlich sollte. Dann die Assistentin die lügt, das ihre Klientin in Brügge ist dabei war sie es gar nicht. Es war tatsächlich sehr spannend geschrieben, ich war sehr gespannt was es mit dem Verschwinden auf sich hat. Fand es aber doch sehr dramatisch. Und das mit der "Kurt" Sache hat sich am Ende gar nicht mehr richtig beendet angefühlt.
Völlig ahnungslos habe ich das Buch begonnen und es sofort geliebt. Zwei unbekannte und Frauen und ihre jetzige und vergangene Geschichte. Nico - Fotografin und Ellen Hollywoodstar . Die eine verschwindet aktiv, die andere wartet aufs verschwinden. Es gibt eine Verbindung zwischen ihnen und die wird nach und nach mit den beiden entdeckt. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und sehr angenehm zu lesen. Wir sind abwechselnd bei Ellen und Niko im Kopf. Erleben alles aus ihren jeweiligen Blickwinkeln. Für mich waren es irgendwie zwei Teile und ich hätte mir vom ersten Teil noch mehr gewünscht. Den Thriller habe ich nicht gebraucht. Und das Ende war mir zu positiv…. Aber ich habe den ganzen Roman sehr, sehr gerne gelesen.
Richtig spannend, sehr schöner, poetischer Schreibstil. Nico ist Fotografin, Ellen Schauspielerin, sie sind am gleichen Tag geboren und seelenverwandt. Als Ellen verschwindet, sucht Nico sie - in Brügge und in Paris. Zusammen fahren sie a die Nordsee, wo sie gestrandete Wale 🐳 retten und einander von vermeintlicher Schuld befreien. Von mir große Leseempfehlung für diesen schönen Frauenroman mit Thriller-Elementen.
"Die Welt ist nicht mehr Diese, wie sie vor ein paar Tagen war." *Nico* 🥰 Hörbuch und Buch 🎧📖
2 Formate in einer Rezension 📖🎧🤗. "Die Kunst des Verschwindens", von Melanie Raabe, hatte ich sehr gerne gehört und gelesen🎧📖🥰 Es geht um Ellen Kirsch und Nico. Die Eine ist ein Hollywoodstar, die Andere eine Fotografin. Zwischen den Jahren begegnen sich beide, zufällig, auf den Straßen in Berlin. Beide fühlen sofort eine gewisse Nähe, die man nicht erklären kann. Gibt es Seelenverwandtschaft? Nico fängt an sich Gedanken zu machen und versucht die Dinge zu begreifen, in Verbindung mit Ellen Kirsch. Doch dann ist Ellen plötzlich verschwunden. Und Nico fängt an sie zu suchen... Je mehr sie nach Ellen sucht, desto mehr Antworten bekommt sie. Nico begreift, dass ihre Suche nicht nur was mit Ellen zu tun hatte, sondern auch mit ihr selbst und Allem was dazu gehört. Das Hörbuch wurde sehr gut gelesen und auch das Buch las ich (wenn es die Gesundheit zuließ) sehr gerne. Spannend waren beide Formate. 🎧📖🥰 Teilweise hatte ich das Gefühl im Ansatz in einem Thriller zu sein, verknüpft mit auch sehr emotionalen Szenen. Der Spannungsbogen baute sich mit jedem Kapitel immer mehr auf und ich hörte mit Genuss der Geschichte zu, sowie ich auch das Buch mit Genuss las🤗. Ich stimme noch einem Zitat von Nico zu:"Du kannst nicht mehr bedecken, was du einmal entdeckt hast." 💗 Es ist tatsächlich eine Kunst zu Verschwinden und ich kann beide Formate (Hörbuch/Buch) einfach empfehlen🎧📖😍.
Wow! Das hat mich wirklich berührt! Ein Jahreshighlight für mich 🙂
Dieses Buch hatte ich schon eine ganze Weile hier liegen und konnte mich nicht so recht durchringen es zu beginnen. Als ich einmal angefangen hatte, habe ich es in 3 Tagen durchgelesen und mehrmals geheult wie ein Schlosshund. Nicos Geschichte hat mich so berührt und ich habe gar keine Worte dafür wie toll ich diese Geschichte fand.
In zwei Tagen über Sylvester verschlungen
Krank zuhause hat also Vorteile- man hat Zeit zum lesen. Und dann ist es direkt so ein Highlight! Das Buch ist super spannend, tiefgründig und man gerät quasi in einen Sog, wenn man einmal damit angefangen hat. Es ist wie eine verdammt gute Tüte Chips! Man kriegt es gar nicht mit, und Zack ist das Buch zu Ende gelesen. Es befasst sich mit unterschiedlichen Themen wie Freundschaft, Mutter- Tochter- Beziehung, Pop-Star-da sein und die Folgen davon, Schicksal, psychische und physische Gewalt an Frauen, Krankheit, Liebe, die Magie zwischen den Jahren und so viel mehr. Das Ende hat bei mir leider nen halben Stern Abzug, möchte nicht Spoilern an dieser Stelle.

Total überraschendes Comfort-book
Die Kunst des Verschwindens lag schon etwas länger auf meinem Sub - Romane über Themen wie Freundschaften lese ich eher selten. Zum Glück habe ich dem Buch doch eine Chance gegeben, denn nach wenigen Seiten war mir klar das ich das Buch lieben werde. Melanie Raabes Schreibstil liest sich unglaublich schön und flüssig, teilweise poetisch. So schafft die Autorin ein Buch, welches spannend, intensiv aber auch emotional ist. Ein ganz besonderes Buch, welches ich so schnell nicht vergessen werde!

Wow, was habe ich hier gelesen?
Melanie Raabe, you did it again! Nach “Der längste Schlaf” hat sie es echt wieder geschafft, mich ab Seite 1 in eine Geschichte reinzuziehen, die eigentlich fünf Geschichten in einer sind. Nico und Ellen könnten kaum unterschiedlichere Leben führen und trotzdem verbindet die beiden Frauen etwas. Eine Seelenverwandtschaft? Oder vielleicht doch mehr? Die Suche nach Antworten führt Nico von Berlin über Brügge bis nach Paris. Und am Ende bis zu sich selbst. Ein wundervoller Roman – auch sprachlich – der einen komplett für sich einnimmt.

„Die Kunst des Verschwindens“ von Melanie Rabe hat mich auf eine unerwartete Weise gepackt – aber das war am Anfang gar nicht so klar. Ich muss zugeben, der Einstieg fiel mir schwer. Besonders beeindruckt haben mich die unerwarteten Wendungen, die Melanie Rabe gekonnt in die Handlung einbaut. Immer wenn ich dachte, ich hätte die Geschichte durchschaut, nahm sie eine neue Richtung.
Anders als erwartet, aber gut.👍
Ein Buch, dass aus der Perspektive von Ellen - erfolgreiche Schauspielerin - und Nico - erfolgreiche Fotografin - erzählt wird. Scheinbar durch Zufall kreuzt sich ihr Weg in Berlin bis man merkt, so zufällig ist das gar nicht. Wieso sich der Weg der beiden kreuzt und was der Tod von Nicos Mutter damit zu tun hat, erschließt sich den Lesenden stückchenweise. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Wendungen und Überraschungen, die man nicht erwartet und die einen zum Teil ungläubig zurück lassen. Manches wirkt etwas konstruiert, deswegen auch der Punkt Abzug. Letztlich geht es aber um die Erkenntnis, dass im Leben von Menschen kleine Ereignisse, große Veränderungen mit sich bringen und das auch schreckliche Dinge durch einen Perspektivwechsel anders bewertet werden können. Ich habe das Buch sehr gerne und zügig gelesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Mein erstes Buch von Melanie Raabe. Ganz warm geworden bin ich damit nicht. Mir waren zu viele "Nebenschauplätze" und "Randstories", die meiner Meinung nach unnötig waren und nicht zur eigentlichen story gepasst haben. Auch die Haupthandlung hat mich nicht wirklich gecatcht. Gut und flüssig zu lesen zwar und ich wollte auch wissen wie es weiter geht, aber insgesamt nicht so sehr mein Ding. Kann Geschmacksache sein.
Puuh, schwer gerührt. Für mich war das Buch eine Wahnsinnsüberraschung, habe mich erst schwer getan es anzufangen weil ich eine Art klassische Liebesgeschichte erwartet habe ....Spoiler, ist es nicht. Nach dem halben Buch dachte ich dann, die Handlung ist doch eigentlich durch, jetzt kommt ewiger immer schlechter werdendes Ende ... Spoiler, es geht großartig weiter. Ich werde definitiv noch mehr von der Autorin lesen
magisch, spannend, stark
Zwei verschiedene Frauen - zwei verschiedene Leben, die nicht gegensätzlicher verlaufen hätten sein können und doch kreuzen sich ihre Leben immer wieder. Fast so, als solle es einfach sein. Erst wusste ich nicht so recht wo die Reise hingeht. Aber als ich erstmal in der Geschichte drin war konnte ich kaum aufhören zu lesen. Der Roman steckt voller Überraschungen. Ein bisschen Magie, ein bisschen Spannung, ein bisschen Tragik und zwei starke weibliche Protagonistinnen. Lieben wir.

Unglaublich gut
Dies ist jetzt mein liebstes Buch der Autorin. Ich habe bisher alle ihrer Romane/Thriller gemocht, aber dieses hier erfüllt nochmal eine andere Dimension. Ganz besonders fand ich die erschaffene Atmosphäre, die mich ab der ersten Seite an gefangen hatte. Auch die Charaktere sind dermaßen authentisch gezeichnet, dass ich sie so sehr verstanden und gefühlt habe. Die Geschichte hat mich mitgerissen, zu Tränen gerührt, mir das Herz gebrochen, aber mir auch Hoffnung gegeben. Was diese Autorin auf relativ wenigen Seiten erschaffen kann, ist einfach grandios!
Wundersame Erzählung
Eine wahrhaftig lange Reise, auf der man Nico und Ellen in der Vergangenheit und bis in die Zukunft folgt. An manchen Stellen war es mir leider zu sehr gewollt. Zusätzliche Rückblicke, Zeitsprünge und so viele parallele Geschichten. Plötzlich dachte ich, ich lese das Buch vom Wal und dem Ende der Welt. Spannend aber alle Male.
Wider Erwarten krass spannend, fast schon ein Thriller Gemeinsam mit @maedelsdielesen haben wir im Februar Die Kunst des Verschwindens von Melanie Raabe gelesen und die ersten drei Leseabschnitte fand ich so spannend, dass es mir echt schwer gefallen ist, mich an den Zeitplan zu halten und nicht einfach heimlich schneller weiter zu lesen. Der Roman hat sich für mich wie das richtige Buch zur richtigen Zeit angefühlt. Bei dem Cover hätte ich nicht so viel Spannung erwartet. Ich mochte die Personen, Perspektiven und Handlungsstränge, zumal ich immer wieder überrascht wurde und total in meinem Sherlock-Holmes-Element war: Sind Nico und Ellen heimlich Zwillingsschwestern, weil gleiches Geburtsdatum? War Ellen bei dem Schiffsunglück dabei und hat etwas mit dem Tod von Nicos Mutter zu tun? Warum ist Ellen abgehauen? Wird Nicos Krebs geheilt werden? Muss Jona wirklich nach München ziehen, warum gibt Günther Nico die Schuld am Tod der Mutter? Woher hatte Ellen die Kette, wieso wollte sie Nico kennen lernen? Fragen über Fragen - Mein Kopf war kein leerer Tanzsaal, sondern voller spekulativer Klatschweiber 😅 Einzig das Ende wurde der Großartigkeit des Romans meines Erachtens nach nicht ganz gerecht, aber ich bin sehr dankbar für die unterhaltsamen Lesestunden und den regen Austausch ♥️
Brügge sehen … und (nicht) sterben.
Auf der Suche nach einer verschwundenen Hollywood-Schauspielerin zwischen Berlin, Brügge, Paris und der französischen Küste. Über schicksalhafte Begegnungen, unvermeidbare Rückschläge - und die kleinen Momente, die das Leben lebenswert machen. Berührend, intelligent und spannend erzählt. Überraschend gut!
„Warum bist Du so nett zu mir?“ frage ich, als ich das Gefühl habe, dass es sicher ist zu sprechen. „Wieso braucht das einen Grund?“ Und ich kann regelrecht hören, wie bei mir der Groschen fällt und ich etwas über das Leben und die Menschen verstehe, das ich vorher nicht begriffen hatte.“
Spannend und angenehm flüssig zu lesen mit sympathischen Protagonistinnen.
Eine Herzensempfehlung. ❤️
Wenn eine meiner Lieblingsautorinnen das Genre wechselt, erzeugt das bei mir ambivalente Gefühle. 😥 Natürlich habe ich Angst, dass mir die Arbeit der neuen Couleur nicht gefällt. Andererseits freue ich mich über die Möglichkeit eine frische Geschichte zu entdecken, die ich womöglich so nicht erwartet hätte. 🫢 Bei Melanie Raabe (@melraabe) war ich vorbereitet. Denn dass sie auch noch mehr kann, als Angst und Schrecken zu verbreiten, bewies sie schon mit ihrem Sachbuch über Kreativität und der Hommage an Lady Gaga, in Form eines kleinen, schwarzen Büchleins aus der KiWi Musikbibliothek. 👄 Meine freudige Erwartung an "Die Kunst des Verschwindens" überwog somit meine Zweifel - und ich durfte recht behalten. 😌 Melanie Raabe hat sich etwas getraut, bei dem viele Lektor:innen zunächst einmal mit den Zähnen knirschen. 😬 Ein Genre-Mix, für den es keinen Namen zu geben scheint. So steht auf dem (wunderschönen) Cover diesmal das Wörtchen Roman und versucht so eine Geschichte zu benennen, die vieles zugleich ist: spannend, literarisch und irgendwie auch mystisch. 😶🌫️ Denn im Mittelpunkt steht die Beziehung zweier Frauen, die äußerlich betrachtet gerade einmal ihr Alter verbindet. Nico ist eine junge Fotografin, Ellen ein Superstar, die für eine Premieren-Feier nach Berlin gekommen ist. 🎥 Die beiden laufen sich ein paar mal über den Weg und immer scheint es eine Verbindung zwischen ihnen zu geben, derer sich Nico irgendwann bewusst wird. Doch gerade, als sie mehr Zeit mit Ellen verbringt und Fragen der Vergangenheit ans Licht drängen, verschwindet Ellen spurlos. Nico macht sich auf die Suche nach der jungen Frau, deren Gesicht die halbe Welt kennt und die die Antwort zu wissen scheint, nach der Nico ihr ganzes Leben gesucht hat. Ein beeindruckendes Buch, das zum Träumen und Nachdenken einläd. Ein Buch über Ruhm, Identität und Begegnungen zwischen Menschen. Eine Geschichte, die von Alltagsmagie getragen wird und mit einem wunderschön eleganten Schreibstil daher kommt. Eine Herzensempfehlung. ❤️

Die Kunst des Verschwindens von Melanie Raabe hat mir gut gefallen. In sehr angenehmen Stil schreibt Raabe über die Begegnung und das Leben der beiden unterschiedlichen Protagonistinnen Nico und Ellen. Warum sucht Ellen erst Nico und Nico dann später Ellen nach deren Verschwinden? Was haben die beiden gemeinsam? Was hat Ellen mit Nicos Mutter zu tun, die in der Vergangenheit quasi aus Nicos Leben verschwunden ist? Und bereiter sich Nico auf ihr eigenes „Verschwinden“ mit Kurt vor? Eine Geschichte mit vielen Facetten und der ein oder anderen Überraschung. Eine Geschichte, die von Familie, Freundschaft, Schicksal, Verlust, Verschwinden, Beobachten und Zusammenkommen handelt. Ab und an hätte man vielleicht etwas straffen können, gleichwohl habe ich das Buch sehr gerne gelesen und wurde dabei auch gut unterhalten. Hier hat mir auch das Cover gut gefallen und mich wahrscheinlich auch in der Buchhandlung angetriggert. Leseempfehlung von mir!
Ein Roman voller Spannung, Geheimnisse und Tiefe.
Die junge Fotografin Nico trifft zufällig auf die Schauspielerin Ellen Kirsch, die inzwischen ein weltberühmter Hollywoodstar ist. Zwischen den beiden Frauen entsteht sofort eine geheimnisvolle Nähe, die Nico nicht loslässt. Als Ellen plötzlich aus ihrem Leben verschwindet, begibt sich Nico nicht nur auf die Suche nach ihr, sondern auch nach ihrer eigenen Geschichte und den Geheimnissen ihrer Mutter. Melanie Raabe konnte mich zum zweiten Mal mit ihrem Schreibstil fesseln. Man merkt deutlich, dass sie ursprünglich Thriller geschrieben hat– die Spannung und der ständige Sog ziehen sich auch durch diesen Roman. Besonders gefallen hat mir die wechselnde Erzählperspektive zwischen Nico und Ellen: So werden gemeinsame Situationen aus zwei Blickwinkeln beleuchtet und die Spannung wird noch intensiver. Am Ende schafft Raabe es, alle Handlungsstränge stimmig zusammenzuführen – rund, berührend und absolut lesenswert. 💫 Große Empfehlung für alle, die Geschichten lieben, die sowohl geheimnisvoll als auch emotional tief gehen.

Ein richtig schönes, zwischendurch so fesselndes Buch. Ab der Hälfte konnte ich es nicht mehr weg legen.
Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Anfangs sehr langsam und plötzlich konnte ich es nicht mehr weg legen. Wirklich gut geschrieben von Melanie Raabe und wie am Ende alles sich ausgeht ist richtig gut gemacht. Ich habe das Buch mit einem Lächeln im Gesicht zu geklappt, das war toll.
Zu Beginn fiel es mir schwer, Zugang zu den Protagonisten und der gesamten Story zu finden. Ich wusste nicht direkt, in welche Richtung das Buch gehen wird. Mit jeder Seite habe ich aber mehr in die Charaktere hereingefunden, bis ich schließlich total mitgefiebert und mitgefühlt habe. Das Buch ist unglaublich gut geschrieben, irgendwie warm und melancholisch. Mir hat sehr gut gefallen, dass die Geschichte ganz ohne eine großartige Liebesstory auskommt und der Fokus nur auf den beiden Protagonisten liegt. Insgesamt eine Achterbahn der Gefühle. Sehr empfehlenswert!
Dieser Post könnte eigentlich nur aus einem Wort bestehen: Toll. Aber das wäre vielleicht doch etwas zu langweilig für euch. 🙃 Also habe ich eine Liste mit allem, was ich toll finde: 💖 Schreibstil: Flüssig, spannend, durch die Seiten treibend, intelligent 💖 Figuren: Ellen und Nico sind auf ihre Weise interessant und nachvollziehbar, gern bin ich ihnen auf ihrem Weg gefolgt und wollte alles wissen. Auch die Nebenfiguren haben genug Raum und Motivation erhalten. 💖 Handlung: Nicht komplett überraschend, aber doch voller Wendungen, Details und einer Prise Magie. 💖 Cover: Mega schön! 💖 Schluss: Ja, der war auch toll. • Muss ich mehr sagen? Ich denke nicht. Bestimmt habe ich schon wieder etwas vergessen, was auch noch großartig ist. Findet es am besten selbst heraus, indem ihr das Buch einfach lest.😉 • Vielleicht widme ich mich doch noch einem ihrer anderen Romane, trotz des Genres...

„Hier hängen die Geister in allen Ecken.“
Ich weiß gar nicht so richtig, was ich hier schreiben soll, außer: absolute Leseempfehlung und jetzt schon ein Jahreshighlight! Eine fesselnde Geschichte, die mich durch ihre Überraschungen immer auf Trab gehalten hat und bei der ich am Ende doch einmal tief durchatmen musste, um nicht in Tränen auszubrechen. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben 🤍

Zwischen den Jahren trifft dir junge Fotografien Nico zufällig auf die berühmte Schauspielerin Ellen Kirsch. Beide in der blühte ihres Lebens, gezeichnet von traumatischen Ereignissen. Beide scheinen mit ihrem Leben nicht vollends glücklich zu sein, doch ihre Verbindung scheint ein Lichtblick zu sein. Immer wieder sind es die spontanen Begegnungen, welche die beiden Frauen zusammenführt und eine starke, intime Nähe fühlen lässt. Seelenverwandte. Diese magisches Band scheint nichts zu brechen, bis Ellen plötzlich von der Bildfläche verschwindet und Nico mit Fragen zurücklässt. Fragen aus ihrer Vergangenheit, deren Antwort Ellen zu kennen scheint. Sofort macht sich Nico auf die Suche nach dem Hollywoodstar und stellt sich gleichzeitig ihren eigenen Dämonen. ✨✨✨✨✨ „Glaubst du, eine einzige Begegnung kann dein Leben verändern?“ — Dieser Satz steht auf der Rückseite des Buches und beschäftigt mich nach dem lesen auch weiterhin. Ich habe mich fallen lassen. In die Geschichte, in das Leben von Nico und Ellen und durfte beide auf eine magische, aufwühlende und sprachgewaltige Reise begleiten. Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so sehr bewegt. Mich sprach- und atemlos zurückgelassen. Melanie Raabe schafft es alte Wunden aufzureißen, um diese danach heilen zulassen, bis sich eine Narbe entwickelt. Eine Narbe aus alten Erinnerungen und Ängste. Vielen Dank für diese spannende, empfindsame und besondere Geschichte, mit zwei starken weiblichen Figuren!

Für alle, die psychologisch dichte Geschichten mit Herz suchen, ist „Die Kunst des Verschwindens“ eine klare Empfehlung.
„Die Kunst des Verschwindens“ von Melanie Raabe ist ein Roman, der sich leise anschleicht – und dann nicht mehr loslässt. Ohne auf spektakuläre Effekte angewiesen zu sein, entfaltet die Geschichte eine konstante Spannung, die sich aus Atmosphäre, psychologischer Tiefe und einem feinen Gespür für zwischenmenschliche Dynamiken speist. Raabes große Stärke liegt in ihrer Sprache: klar, flüssig und gleichzeitig eindringlich. Man gleitet förmlich durch die Seiten, ohne je das Gefühl zu haben, dass etwas konstruiert wirkt. Stattdessen entsteht eine dichte Nähe zu den Hauptfiguren – ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen wirken greifbar und echt. Genau das macht diesen Roman so intensiv: Er liest sich nicht nur, er wird erlebt. Besonders bemerkenswert ist die emotionale Wärme, die zwischen den Zeilen spürbar wird. Trotz aller Spannung bleibt Raum für Verletzlichkeit, für Menschlichkeit und für die leisen Fragen nach Identität, Wahrheit und dem Mut, sich dem eigenen Leben zu stellen. Dadurch fühlt sich das Buch nicht nur wie ein Thriller an, sondern auch wie eine sehr persönliche Reise. Was Raabe außerdem gelingt: Die Handlung bleibt jederzeit nachvollziehbar. Entscheidungen wirken menschlich statt überdramatisch, Konflikte authentisch statt überzeichnet. Das sorgt für eine seltene Form von Vertrauen zwischen Autorin und Leser – man lässt sich fallen, weil man weiß, dass die Geschichte in sicheren Händen ist. Wenn man einmal in diesen Stil eintaucht, entsteht ein fast schon vertrautes Gefühl, als würde man in eine Welt zurückkehren, in der man sich trotz aller Spannung erstaunlich geborgen fühlt. Genau darin liegt die besondere Qualität dieses Romans: Er fesselt, ohne laut zu werden.
Wundervoll!
Dieses Buch ist einfach nur außergewöhnlich! Tiefgründig, poetisch, traurig, melancholisch, spannend und atmosphärisch. Ich kann das Genre nicht bestimmen, weil es von allem Etwas hat. Melanie Raabes Sprache ist einzigartig. An der Frau ist eine Poetin verloren gegangen und ich bin so dankbar, dieses mitreißende Buch gelesen zu haben. Es hinterlässt mich sprachlos und tief bewegt.
Feinfühlig, positiv und nachdenklich
Die Kunst des Verschwindens hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, aber auf eine ruhige und unaufdringliche Art erzählt, was ich besonders angenehm fand. Auch der Schreibstil ist wunderschön und passt perfekt zur Atmosphäre. Besonders interessant fand ich das Zusammenspiel von Schicksal und Zufall sowie die positive Grundstimmung des Buches. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind sehr feinfühlig und glaubwürdig dargestellt. Ein ruhiger, aber tiefgehender Roman, den ich gerne weiterempfehle!
Anfangs ganz gut, flacht aber schnell ab
Nicht mein erstes Buch von Melanie Raabe aber vermutlich das letzte. Anfangs gefiel mir das Buch sehr gut. Ich mochte die Dynamik der beiden Protganistinnen. Man merkt von Anfang an, dass beide tiefsitzende Traumata haben und wünscht sich für beide, dass die jeweils andere zumindest für eine Besserung dieser sorgt. Ich erwartete, dass Melanie Raabe in Richtung Charakterstudie geht oder zumindest wirklich die Beziehung der beiden im Mittelpunkt steht. Aber leider geht es doch wieder in Richtung Thriller. Ab hier kann es zu *Spoiler* kommen! Was mich massiv gestört hat: Gegen Hälfte des Buches verschwindet Ellen plötzlich und Nico verbringt die meiste Zeit damit, Ellen zu suchen. (Ab hier beginnt dann auch der Thrillerpart). Die Sache ist nur: Nico hat einen Gehirnturmor, erzählt aber niemanden davon und müsste eigentlich dringend in Behandlung. Aber die Suche nach Ellen ist ihr unerklärlicherweise wichtiger. Sämtliche ausgelutschte Thriller-Klischees werden ausgenutzt. Die neidische Assistentin der erfolgreichen Schauspielerin, der Stalker, der möglicherweise was mit dem Verschwinden zu tun hat, dass keine Polizei eingeschaltet wird, obwohl die Frau seit tagen spurlos verschwunden ist... Melanie Raabe schießt in ihren Büchern immer mehr auf heterosexuelle Männer. Alle Männer, sofern nicht homosexuell, sind bei ihr grundsätzlich handgreiflich und aggressiv gegenüber Frauen. Wirklich alle. Da gibts keine "normalen" Männer. Heilig hingegen sind homosexuelle Männer. Natürlich sind auch alle männlichen Freunde im Umfeld der Protagonisten schwul. Sind ja schließlich die guten. Es hat mich schon arg gewundert, dass beide Protagonistinnen einen Freund haben. Halt nein, die eine hat einen Freund, die andere is lesbisch ah und ihr "Freund" ist eig ihr Stalker. Sonst gehöre ja ein Hetero-Mann wohlmöglich noch zu den Guten. Welchen Dreck der Freund von Nico am Stecken hat, weiß ich nicht, soweit habe ich nicht gelesen. Zwei ⭐️⭐️ gibts jedoch für den Schreibstil und weil mir ihr Buch anfangs doch gut gefallen hat.
„Glaubst Du, eine einzige Begegnung kann ein Leben verändern?"
Mein erstes Buch von Melanie Raabe und ich habe mich sofort in ihren wundervollen Schreibstil verliebt. Besonders zu Beginn ist die Geschichte sehr fesselnd und hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Zwischendurch wurde es kurzzeitig ein kleines bisschen langatmiger. Trotzdem ist das Buch einfach nur schön und man fühlt sich beim Lesen so richtig wohl. „Ich gehe auf das Wasser zu, Schritt für Schritt. Halte inne. Ich hebe den Blick. Die Welt hat kaum noch Farben, und jemand hat den Ton leiser gedreht. Bin ich noch ich, ist die Welt noch die Welt?“ „Als Kind war ich mir, befeuert vom fröhlichen Aberglauben meiner Großmutter, sicher, dass zwischen den Jahren Magie möglich ist. Und auch heute noch gefällt mir diese Idee.“
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
MELANIE RAABE wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin – und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT, 2018 dann DER SCHATTEN und 2019 DIE WÄLDER. Ihre Romane wurden in 22 Sprachen übersetzt, mehrere Verfilmungen sind in Arbeit. Melanie Raabe betreibt zudem gemeinsam mit der Künstlerin Laura Kampf einen erfolgreichen wöchentlichen Podcast rund um das Thema Kreativität, »Raabe & Kampf«. Melanie Raabe lebt und arbeitet in Köln. Mit »Die Kunst des Verschwindens« verlässt sie erstmals das Gebiet des traditionellen Thrillers und entführt uns in eine Welt, in der alles möglich und nichts selbstverständlich ist.
Posts
Detektivische Wintervibes
Atmosphärisch dicht, trotzdem sehr flüssig und spannend ha mich Melanie Raabe durch einige europäische Städte geschickt, um hinter die Verbindung zwischen Nico und Ellen zu kommen. Zwei tolle, unterschiedliche Protagonistinnen, deren ungewöhnliche Verbindung mich berührt hat. Und dann das Ende. Ich habe es jetzt nach einer Woche nochmal gelesen, weil ich schon ganz vergessen hatte, was alles noch passiert ist. Lose Enden wurden alle aufgeklärt. Für manche Leser:in wichtig, für mich am Ende etwas zu langatmig. ✨🔎✨
11/2026 Von allem zuviel und trotzdem genau richtig!
Ich bleibe bei 4 Sternen, was bei mir "sehr gut" heißt! Irgendwann zwischendurch fand ich die Unglücks-, Glücks- und Zu-fälle doch ein bisschen arg viel. Aber je mehr Verbindungen zwischen den Personen dazu kamen, desto häufiger dachte ich: Nie im Leben kann das alles tatsächlich passieren, aber ist mir eigentlich auch vollkommen egal! Ich habe das Buch einfach gerne gelesen 😄Von allem zuviel, aber trotzdem genau richtig. eBook (Onleihe)
Berührend, manchmal mystisch und vor allem spannend!
Melanie Raabe: Die Kunst des Verschwindens. btb Verlag. Diesen Roman wollte ich schon lange lesen. Zwischen den Jahren, so sagen die meisten, passt er einfach am besten. Und so hab ich es diesmal endlich geschafft, bin mit der Geschichte der Fotografin Nico und der Hollywoodschauspielerin Ellen vom alten ins neue Jahr gereist. Was mit einer zufälligen Begegnung der beiden Frauen im verschneiten Berlin beginnt, entwickelt sich zur drängenden Frage, was sie verbindet. Und auf diese Reise, die uns raus aus Berlin, raus aus Deutschland führt, gehen wir gemeinsam. Denn als Ellen von heute auf morgen kurz vor einer bevorstehenden Filmpremiere verschwindet, sucht nicht nur die Presse nach ihr. Nico begibt sich auf Spurensuche, nicht nur nach Ellen, sondern auch nach sich selbst. Was ist die Verbindung? Und was hat das alles mit dem Tod ihrer Mutter zu tun? Berührend, manchmal mystisch und vor allem spannend ist diese Geschichte. Immer wieder kommen neue Puzzleteile zum Rätsel, ohne dass es überspitzt oder konstruiert wirkt. Das hat mich sehr gut ins neue Jahr gebracht.
So wundervoll wie Melanie Raabe mit Worten Emotionen und Bilder transportiert.
Es ist eins dieser Bücher das du anfängst langsamer zu lesen sobald du merkst wie besonders alles daran ist weil du nicht willst das es zu Ende geht. Am Ende des Buches fühlt es sich an als würdest du eine ganz besondere Verbundenheit zurück lassen und das schmerzt ein wenig weil dir klar wird jede einzelne Person existiert nur in der Fiktion. Es war mein erstes aber auf keinen Fall mein letztes Buch von Melanie Raabe.

✨️🫥 Magisches Denken.
"Man kann nicht wieder bedecken, was man einmal entdeckt hat." Ein wundervolles Buch, im wahrsten Sinn des Wortes. Anfangs weiß man nicht so richtig, was man von ihm erwarten soll. Doch schnell wird man von der Handlung gepackt und kommt da so schnell nicht mehr heraus. So ungleich die Protagonistinnen Ellen und Nico sein mögen, es eint sie ein besonders feiner Sinn für gewisse Dinge. Und dann auch noch ein ganz bestimmter Tag in ihrer beider Geschichte... Ich habe das Buch passenderweise zwischen den Jahren begonnen und so trug mich die Handlung auch zeitlich ins neue Jahr hinein. Die Stimmung des Buches bereichert diese besondere Zeit des Wandels ungemein. Mir hat auch gefallen, wie sich die Geschichte Schicht um Schicht entblättert und man immer wieder überrascht wird. Und nun kommt noch ein bisschen Magie zum Schluss: Während eines nächtlichen Spazierganges durch das Schneetreiben stand plötzlich ein Fuchs vor mir. In der Stadt. Am Tag, an dem ich die Fuchs-Szene gelesen hatte. Ob das etwas zu bedeuten hat oder doch nur ein Zufall ist, werde ich noch herausfinden... 🦊

Spannende Wendungen, zäher Mittelteil
Zwei Frauen, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Ellen, gefeierte Filmschauspielerin, und Nico, eine unscheinbare Fotografin, begegnen sich. Was zunächst nach Zufall wirkt, entpuppt sich nach und nach als tiefere Verbindung. Der Roman ist von Beginn an spannend, mit gelungenen, teils unvorhersehbaren Plot-Twists, die zum Weiterlesen treiben. Im Zentrum stehen Themen wie Identität, Verschwinden, Selbstfindung, Mut zur Veränderung und die Frage, wer wir sind, wenn niemand hinsieht. Stellenweise ist die Geschichte allerdings zu langatmig – hier hätte man deutlich kürzen können. Trotzdem bleibt Die Kunst des Verschwindens ein solider, gut erzählter Roman mit starker Grundidee. Wer „Der längste Schlaf“ mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen.⭐️⭐️⭐️⭐️
Es hat richtig stark und spannend begonnen. Aber nach einer Weile hab ich mich gefragt wohin mich das Buch führt.
Die ganze Geschichte mit dem Wal, ich hab mich gefragt was dieser Abschnitt eigentlich sollte. Dann die Assistentin die lügt, das ihre Klientin in Brügge ist dabei war sie es gar nicht. Es war tatsächlich sehr spannend geschrieben, ich war sehr gespannt was es mit dem Verschwinden auf sich hat. Fand es aber doch sehr dramatisch. Und das mit der "Kurt" Sache hat sich am Ende gar nicht mehr richtig beendet angefühlt.
Völlig ahnungslos habe ich das Buch begonnen und es sofort geliebt. Zwei unbekannte und Frauen und ihre jetzige und vergangene Geschichte. Nico - Fotografin und Ellen Hollywoodstar . Die eine verschwindet aktiv, die andere wartet aufs verschwinden. Es gibt eine Verbindung zwischen ihnen und die wird nach und nach mit den beiden entdeckt. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und sehr angenehm zu lesen. Wir sind abwechselnd bei Ellen und Niko im Kopf. Erleben alles aus ihren jeweiligen Blickwinkeln. Für mich waren es irgendwie zwei Teile und ich hätte mir vom ersten Teil noch mehr gewünscht. Den Thriller habe ich nicht gebraucht. Und das Ende war mir zu positiv…. Aber ich habe den ganzen Roman sehr, sehr gerne gelesen.
Richtig spannend, sehr schöner, poetischer Schreibstil. Nico ist Fotografin, Ellen Schauspielerin, sie sind am gleichen Tag geboren und seelenverwandt. Als Ellen verschwindet, sucht Nico sie - in Brügge und in Paris. Zusammen fahren sie a die Nordsee, wo sie gestrandete Wale 🐳 retten und einander von vermeintlicher Schuld befreien. Von mir große Leseempfehlung für diesen schönen Frauenroman mit Thriller-Elementen.
"Die Welt ist nicht mehr Diese, wie sie vor ein paar Tagen war." *Nico* 🥰 Hörbuch und Buch 🎧📖
2 Formate in einer Rezension 📖🎧🤗. "Die Kunst des Verschwindens", von Melanie Raabe, hatte ich sehr gerne gehört und gelesen🎧📖🥰 Es geht um Ellen Kirsch und Nico. Die Eine ist ein Hollywoodstar, die Andere eine Fotografin. Zwischen den Jahren begegnen sich beide, zufällig, auf den Straßen in Berlin. Beide fühlen sofort eine gewisse Nähe, die man nicht erklären kann. Gibt es Seelenverwandtschaft? Nico fängt an sich Gedanken zu machen und versucht die Dinge zu begreifen, in Verbindung mit Ellen Kirsch. Doch dann ist Ellen plötzlich verschwunden. Und Nico fängt an sie zu suchen... Je mehr sie nach Ellen sucht, desto mehr Antworten bekommt sie. Nico begreift, dass ihre Suche nicht nur was mit Ellen zu tun hatte, sondern auch mit ihr selbst und Allem was dazu gehört. Das Hörbuch wurde sehr gut gelesen und auch das Buch las ich (wenn es die Gesundheit zuließ) sehr gerne. Spannend waren beide Formate. 🎧📖🥰 Teilweise hatte ich das Gefühl im Ansatz in einem Thriller zu sein, verknüpft mit auch sehr emotionalen Szenen. Der Spannungsbogen baute sich mit jedem Kapitel immer mehr auf und ich hörte mit Genuss der Geschichte zu, sowie ich auch das Buch mit Genuss las🤗. Ich stimme noch einem Zitat von Nico zu:"Du kannst nicht mehr bedecken, was du einmal entdeckt hast." 💗 Es ist tatsächlich eine Kunst zu Verschwinden und ich kann beide Formate (Hörbuch/Buch) einfach empfehlen🎧📖😍.
Wow! Das hat mich wirklich berührt! Ein Jahreshighlight für mich 🙂
Dieses Buch hatte ich schon eine ganze Weile hier liegen und konnte mich nicht so recht durchringen es zu beginnen. Als ich einmal angefangen hatte, habe ich es in 3 Tagen durchgelesen und mehrmals geheult wie ein Schlosshund. Nicos Geschichte hat mich so berührt und ich habe gar keine Worte dafür wie toll ich diese Geschichte fand.
In zwei Tagen über Sylvester verschlungen
Krank zuhause hat also Vorteile- man hat Zeit zum lesen. Und dann ist es direkt so ein Highlight! Das Buch ist super spannend, tiefgründig und man gerät quasi in einen Sog, wenn man einmal damit angefangen hat. Es ist wie eine verdammt gute Tüte Chips! Man kriegt es gar nicht mit, und Zack ist das Buch zu Ende gelesen. Es befasst sich mit unterschiedlichen Themen wie Freundschaft, Mutter- Tochter- Beziehung, Pop-Star-da sein und die Folgen davon, Schicksal, psychische und physische Gewalt an Frauen, Krankheit, Liebe, die Magie zwischen den Jahren und so viel mehr. Das Ende hat bei mir leider nen halben Stern Abzug, möchte nicht Spoilern an dieser Stelle.

Total überraschendes Comfort-book
Die Kunst des Verschwindens lag schon etwas länger auf meinem Sub - Romane über Themen wie Freundschaften lese ich eher selten. Zum Glück habe ich dem Buch doch eine Chance gegeben, denn nach wenigen Seiten war mir klar das ich das Buch lieben werde. Melanie Raabes Schreibstil liest sich unglaublich schön und flüssig, teilweise poetisch. So schafft die Autorin ein Buch, welches spannend, intensiv aber auch emotional ist. Ein ganz besonderes Buch, welches ich so schnell nicht vergessen werde!

Wow, was habe ich hier gelesen?
Melanie Raabe, you did it again! Nach “Der längste Schlaf” hat sie es echt wieder geschafft, mich ab Seite 1 in eine Geschichte reinzuziehen, die eigentlich fünf Geschichten in einer sind. Nico und Ellen könnten kaum unterschiedlichere Leben führen und trotzdem verbindet die beiden Frauen etwas. Eine Seelenverwandtschaft? Oder vielleicht doch mehr? Die Suche nach Antworten führt Nico von Berlin über Brügge bis nach Paris. Und am Ende bis zu sich selbst. Ein wundervoller Roman – auch sprachlich – der einen komplett für sich einnimmt.

„Die Kunst des Verschwindens“ von Melanie Rabe hat mich auf eine unerwartete Weise gepackt – aber das war am Anfang gar nicht so klar. Ich muss zugeben, der Einstieg fiel mir schwer. Besonders beeindruckt haben mich die unerwarteten Wendungen, die Melanie Rabe gekonnt in die Handlung einbaut. Immer wenn ich dachte, ich hätte die Geschichte durchschaut, nahm sie eine neue Richtung.
Anders als erwartet, aber gut.👍
Ein Buch, dass aus der Perspektive von Ellen - erfolgreiche Schauspielerin - und Nico - erfolgreiche Fotografin - erzählt wird. Scheinbar durch Zufall kreuzt sich ihr Weg in Berlin bis man merkt, so zufällig ist das gar nicht. Wieso sich der Weg der beiden kreuzt und was der Tod von Nicos Mutter damit zu tun hat, erschließt sich den Lesenden stückchenweise. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Wendungen und Überraschungen, die man nicht erwartet und die einen zum Teil ungläubig zurück lassen. Manches wirkt etwas konstruiert, deswegen auch der Punkt Abzug. Letztlich geht es aber um die Erkenntnis, dass im Leben von Menschen kleine Ereignisse, große Veränderungen mit sich bringen und das auch schreckliche Dinge durch einen Perspektivwechsel anders bewertet werden können. Ich habe das Buch sehr gerne und zügig gelesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Mein erstes Buch von Melanie Raabe. Ganz warm geworden bin ich damit nicht. Mir waren zu viele "Nebenschauplätze" und "Randstories", die meiner Meinung nach unnötig waren und nicht zur eigentlichen story gepasst haben. Auch die Haupthandlung hat mich nicht wirklich gecatcht. Gut und flüssig zu lesen zwar und ich wollte auch wissen wie es weiter geht, aber insgesamt nicht so sehr mein Ding. Kann Geschmacksache sein.
Puuh, schwer gerührt. Für mich war das Buch eine Wahnsinnsüberraschung, habe mich erst schwer getan es anzufangen weil ich eine Art klassische Liebesgeschichte erwartet habe ....Spoiler, ist es nicht. Nach dem halben Buch dachte ich dann, die Handlung ist doch eigentlich durch, jetzt kommt ewiger immer schlechter werdendes Ende ... Spoiler, es geht großartig weiter. Ich werde definitiv noch mehr von der Autorin lesen
magisch, spannend, stark
Zwei verschiedene Frauen - zwei verschiedene Leben, die nicht gegensätzlicher verlaufen hätten sein können und doch kreuzen sich ihre Leben immer wieder. Fast so, als solle es einfach sein. Erst wusste ich nicht so recht wo die Reise hingeht. Aber als ich erstmal in der Geschichte drin war konnte ich kaum aufhören zu lesen. Der Roman steckt voller Überraschungen. Ein bisschen Magie, ein bisschen Spannung, ein bisschen Tragik und zwei starke weibliche Protagonistinnen. Lieben wir.

Unglaublich gut
Dies ist jetzt mein liebstes Buch der Autorin. Ich habe bisher alle ihrer Romane/Thriller gemocht, aber dieses hier erfüllt nochmal eine andere Dimension. Ganz besonders fand ich die erschaffene Atmosphäre, die mich ab der ersten Seite an gefangen hatte. Auch die Charaktere sind dermaßen authentisch gezeichnet, dass ich sie so sehr verstanden und gefühlt habe. Die Geschichte hat mich mitgerissen, zu Tränen gerührt, mir das Herz gebrochen, aber mir auch Hoffnung gegeben. Was diese Autorin auf relativ wenigen Seiten erschaffen kann, ist einfach grandios!
Wundersame Erzählung
Eine wahrhaftig lange Reise, auf der man Nico und Ellen in der Vergangenheit und bis in die Zukunft folgt. An manchen Stellen war es mir leider zu sehr gewollt. Zusätzliche Rückblicke, Zeitsprünge und so viele parallele Geschichten. Plötzlich dachte ich, ich lese das Buch vom Wal und dem Ende der Welt. Spannend aber alle Male.
Wider Erwarten krass spannend, fast schon ein Thriller Gemeinsam mit @maedelsdielesen haben wir im Februar Die Kunst des Verschwindens von Melanie Raabe gelesen und die ersten drei Leseabschnitte fand ich so spannend, dass es mir echt schwer gefallen ist, mich an den Zeitplan zu halten und nicht einfach heimlich schneller weiter zu lesen. Der Roman hat sich für mich wie das richtige Buch zur richtigen Zeit angefühlt. Bei dem Cover hätte ich nicht so viel Spannung erwartet. Ich mochte die Personen, Perspektiven und Handlungsstränge, zumal ich immer wieder überrascht wurde und total in meinem Sherlock-Holmes-Element war: Sind Nico und Ellen heimlich Zwillingsschwestern, weil gleiches Geburtsdatum? War Ellen bei dem Schiffsunglück dabei und hat etwas mit dem Tod von Nicos Mutter zu tun? Warum ist Ellen abgehauen? Wird Nicos Krebs geheilt werden? Muss Jona wirklich nach München ziehen, warum gibt Günther Nico die Schuld am Tod der Mutter? Woher hatte Ellen die Kette, wieso wollte sie Nico kennen lernen? Fragen über Fragen - Mein Kopf war kein leerer Tanzsaal, sondern voller spekulativer Klatschweiber 😅 Einzig das Ende wurde der Großartigkeit des Romans meines Erachtens nach nicht ganz gerecht, aber ich bin sehr dankbar für die unterhaltsamen Lesestunden und den regen Austausch ♥️
Brügge sehen … und (nicht) sterben.
Auf der Suche nach einer verschwundenen Hollywood-Schauspielerin zwischen Berlin, Brügge, Paris und der französischen Küste. Über schicksalhafte Begegnungen, unvermeidbare Rückschläge - und die kleinen Momente, die das Leben lebenswert machen. Berührend, intelligent und spannend erzählt. Überraschend gut!
„Warum bist Du so nett zu mir?“ frage ich, als ich das Gefühl habe, dass es sicher ist zu sprechen. „Wieso braucht das einen Grund?“ Und ich kann regelrecht hören, wie bei mir der Groschen fällt und ich etwas über das Leben und die Menschen verstehe, das ich vorher nicht begriffen hatte.“
Spannend und angenehm flüssig zu lesen mit sympathischen Protagonistinnen.
Eine Herzensempfehlung. ❤️
Wenn eine meiner Lieblingsautorinnen das Genre wechselt, erzeugt das bei mir ambivalente Gefühle. 😥 Natürlich habe ich Angst, dass mir die Arbeit der neuen Couleur nicht gefällt. Andererseits freue ich mich über die Möglichkeit eine frische Geschichte zu entdecken, die ich womöglich so nicht erwartet hätte. 🫢 Bei Melanie Raabe (@melraabe) war ich vorbereitet. Denn dass sie auch noch mehr kann, als Angst und Schrecken zu verbreiten, bewies sie schon mit ihrem Sachbuch über Kreativität und der Hommage an Lady Gaga, in Form eines kleinen, schwarzen Büchleins aus der KiWi Musikbibliothek. 👄 Meine freudige Erwartung an "Die Kunst des Verschwindens" überwog somit meine Zweifel - und ich durfte recht behalten. 😌 Melanie Raabe hat sich etwas getraut, bei dem viele Lektor:innen zunächst einmal mit den Zähnen knirschen. 😬 Ein Genre-Mix, für den es keinen Namen zu geben scheint. So steht auf dem (wunderschönen) Cover diesmal das Wörtchen Roman und versucht so eine Geschichte zu benennen, die vieles zugleich ist: spannend, literarisch und irgendwie auch mystisch. 😶🌫️ Denn im Mittelpunkt steht die Beziehung zweier Frauen, die äußerlich betrachtet gerade einmal ihr Alter verbindet. Nico ist eine junge Fotografin, Ellen ein Superstar, die für eine Premieren-Feier nach Berlin gekommen ist. 🎥 Die beiden laufen sich ein paar mal über den Weg und immer scheint es eine Verbindung zwischen ihnen zu geben, derer sich Nico irgendwann bewusst wird. Doch gerade, als sie mehr Zeit mit Ellen verbringt und Fragen der Vergangenheit ans Licht drängen, verschwindet Ellen spurlos. Nico macht sich auf die Suche nach der jungen Frau, deren Gesicht die halbe Welt kennt und die die Antwort zu wissen scheint, nach der Nico ihr ganzes Leben gesucht hat. Ein beeindruckendes Buch, das zum Träumen und Nachdenken einläd. Ein Buch über Ruhm, Identität und Begegnungen zwischen Menschen. Eine Geschichte, die von Alltagsmagie getragen wird und mit einem wunderschön eleganten Schreibstil daher kommt. Eine Herzensempfehlung. ❤️

Die Kunst des Verschwindens von Melanie Raabe hat mir gut gefallen. In sehr angenehmen Stil schreibt Raabe über die Begegnung und das Leben der beiden unterschiedlichen Protagonistinnen Nico und Ellen. Warum sucht Ellen erst Nico und Nico dann später Ellen nach deren Verschwinden? Was haben die beiden gemeinsam? Was hat Ellen mit Nicos Mutter zu tun, die in der Vergangenheit quasi aus Nicos Leben verschwunden ist? Und bereiter sich Nico auf ihr eigenes „Verschwinden“ mit Kurt vor? Eine Geschichte mit vielen Facetten und der ein oder anderen Überraschung. Eine Geschichte, die von Familie, Freundschaft, Schicksal, Verlust, Verschwinden, Beobachten und Zusammenkommen handelt. Ab und an hätte man vielleicht etwas straffen können, gleichwohl habe ich das Buch sehr gerne gelesen und wurde dabei auch gut unterhalten. Hier hat mir auch das Cover gut gefallen und mich wahrscheinlich auch in der Buchhandlung angetriggert. Leseempfehlung von mir!
Ein Roman voller Spannung, Geheimnisse und Tiefe.
Die junge Fotografin Nico trifft zufällig auf die Schauspielerin Ellen Kirsch, die inzwischen ein weltberühmter Hollywoodstar ist. Zwischen den beiden Frauen entsteht sofort eine geheimnisvolle Nähe, die Nico nicht loslässt. Als Ellen plötzlich aus ihrem Leben verschwindet, begibt sich Nico nicht nur auf die Suche nach ihr, sondern auch nach ihrer eigenen Geschichte und den Geheimnissen ihrer Mutter. Melanie Raabe konnte mich zum zweiten Mal mit ihrem Schreibstil fesseln. Man merkt deutlich, dass sie ursprünglich Thriller geschrieben hat– die Spannung und der ständige Sog ziehen sich auch durch diesen Roman. Besonders gefallen hat mir die wechselnde Erzählperspektive zwischen Nico und Ellen: So werden gemeinsame Situationen aus zwei Blickwinkeln beleuchtet und die Spannung wird noch intensiver. Am Ende schafft Raabe es, alle Handlungsstränge stimmig zusammenzuführen – rund, berührend und absolut lesenswert. 💫 Große Empfehlung für alle, die Geschichten lieben, die sowohl geheimnisvoll als auch emotional tief gehen.

Ein richtig schönes, zwischendurch so fesselndes Buch. Ab der Hälfte konnte ich es nicht mehr weg legen.
Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Anfangs sehr langsam und plötzlich konnte ich es nicht mehr weg legen. Wirklich gut geschrieben von Melanie Raabe und wie am Ende alles sich ausgeht ist richtig gut gemacht. Ich habe das Buch mit einem Lächeln im Gesicht zu geklappt, das war toll.
Zu Beginn fiel es mir schwer, Zugang zu den Protagonisten und der gesamten Story zu finden. Ich wusste nicht direkt, in welche Richtung das Buch gehen wird. Mit jeder Seite habe ich aber mehr in die Charaktere hereingefunden, bis ich schließlich total mitgefiebert und mitgefühlt habe. Das Buch ist unglaublich gut geschrieben, irgendwie warm und melancholisch. Mir hat sehr gut gefallen, dass die Geschichte ganz ohne eine großartige Liebesstory auskommt und der Fokus nur auf den beiden Protagonisten liegt. Insgesamt eine Achterbahn der Gefühle. Sehr empfehlenswert!
Dieser Post könnte eigentlich nur aus einem Wort bestehen: Toll. Aber das wäre vielleicht doch etwas zu langweilig für euch. 🙃 Also habe ich eine Liste mit allem, was ich toll finde: 💖 Schreibstil: Flüssig, spannend, durch die Seiten treibend, intelligent 💖 Figuren: Ellen und Nico sind auf ihre Weise interessant und nachvollziehbar, gern bin ich ihnen auf ihrem Weg gefolgt und wollte alles wissen. Auch die Nebenfiguren haben genug Raum und Motivation erhalten. 💖 Handlung: Nicht komplett überraschend, aber doch voller Wendungen, Details und einer Prise Magie. 💖 Cover: Mega schön! 💖 Schluss: Ja, der war auch toll. • Muss ich mehr sagen? Ich denke nicht. Bestimmt habe ich schon wieder etwas vergessen, was auch noch großartig ist. Findet es am besten selbst heraus, indem ihr das Buch einfach lest.😉 • Vielleicht widme ich mich doch noch einem ihrer anderen Romane, trotz des Genres...

„Hier hängen die Geister in allen Ecken.“
Ich weiß gar nicht so richtig, was ich hier schreiben soll, außer: absolute Leseempfehlung und jetzt schon ein Jahreshighlight! Eine fesselnde Geschichte, die mich durch ihre Überraschungen immer auf Trab gehalten hat und bei der ich am Ende doch einmal tief durchatmen musste, um nicht in Tränen auszubrechen. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben 🤍

Zwischen den Jahren trifft dir junge Fotografien Nico zufällig auf die berühmte Schauspielerin Ellen Kirsch. Beide in der blühte ihres Lebens, gezeichnet von traumatischen Ereignissen. Beide scheinen mit ihrem Leben nicht vollends glücklich zu sein, doch ihre Verbindung scheint ein Lichtblick zu sein. Immer wieder sind es die spontanen Begegnungen, welche die beiden Frauen zusammenführt und eine starke, intime Nähe fühlen lässt. Seelenverwandte. Diese magisches Band scheint nichts zu brechen, bis Ellen plötzlich von der Bildfläche verschwindet und Nico mit Fragen zurücklässt. Fragen aus ihrer Vergangenheit, deren Antwort Ellen zu kennen scheint. Sofort macht sich Nico auf die Suche nach dem Hollywoodstar und stellt sich gleichzeitig ihren eigenen Dämonen. ✨✨✨✨✨ „Glaubst du, eine einzige Begegnung kann dein Leben verändern?“ — Dieser Satz steht auf der Rückseite des Buches und beschäftigt mich nach dem lesen auch weiterhin. Ich habe mich fallen lassen. In die Geschichte, in das Leben von Nico und Ellen und durfte beide auf eine magische, aufwühlende und sprachgewaltige Reise begleiten. Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so sehr bewegt. Mich sprach- und atemlos zurückgelassen. Melanie Raabe schafft es alte Wunden aufzureißen, um diese danach heilen zulassen, bis sich eine Narbe entwickelt. Eine Narbe aus alten Erinnerungen und Ängste. Vielen Dank für diese spannende, empfindsame und besondere Geschichte, mit zwei starken weiblichen Figuren!

Für alle, die psychologisch dichte Geschichten mit Herz suchen, ist „Die Kunst des Verschwindens“ eine klare Empfehlung.
„Die Kunst des Verschwindens“ von Melanie Raabe ist ein Roman, der sich leise anschleicht – und dann nicht mehr loslässt. Ohne auf spektakuläre Effekte angewiesen zu sein, entfaltet die Geschichte eine konstante Spannung, die sich aus Atmosphäre, psychologischer Tiefe und einem feinen Gespür für zwischenmenschliche Dynamiken speist. Raabes große Stärke liegt in ihrer Sprache: klar, flüssig und gleichzeitig eindringlich. Man gleitet förmlich durch die Seiten, ohne je das Gefühl zu haben, dass etwas konstruiert wirkt. Stattdessen entsteht eine dichte Nähe zu den Hauptfiguren – ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen wirken greifbar und echt. Genau das macht diesen Roman so intensiv: Er liest sich nicht nur, er wird erlebt. Besonders bemerkenswert ist die emotionale Wärme, die zwischen den Zeilen spürbar wird. Trotz aller Spannung bleibt Raum für Verletzlichkeit, für Menschlichkeit und für die leisen Fragen nach Identität, Wahrheit und dem Mut, sich dem eigenen Leben zu stellen. Dadurch fühlt sich das Buch nicht nur wie ein Thriller an, sondern auch wie eine sehr persönliche Reise. Was Raabe außerdem gelingt: Die Handlung bleibt jederzeit nachvollziehbar. Entscheidungen wirken menschlich statt überdramatisch, Konflikte authentisch statt überzeichnet. Das sorgt für eine seltene Form von Vertrauen zwischen Autorin und Leser – man lässt sich fallen, weil man weiß, dass die Geschichte in sicheren Händen ist. Wenn man einmal in diesen Stil eintaucht, entsteht ein fast schon vertrautes Gefühl, als würde man in eine Welt zurückkehren, in der man sich trotz aller Spannung erstaunlich geborgen fühlt. Genau darin liegt die besondere Qualität dieses Romans: Er fesselt, ohne laut zu werden.
Wundervoll!
Dieses Buch ist einfach nur außergewöhnlich! Tiefgründig, poetisch, traurig, melancholisch, spannend und atmosphärisch. Ich kann das Genre nicht bestimmen, weil es von allem Etwas hat. Melanie Raabes Sprache ist einzigartig. An der Frau ist eine Poetin verloren gegangen und ich bin so dankbar, dieses mitreißende Buch gelesen zu haben. Es hinterlässt mich sprachlos und tief bewegt.
Feinfühlig, positiv und nachdenklich
Die Kunst des Verschwindens hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, aber auf eine ruhige und unaufdringliche Art erzählt, was ich besonders angenehm fand. Auch der Schreibstil ist wunderschön und passt perfekt zur Atmosphäre. Besonders interessant fand ich das Zusammenspiel von Schicksal und Zufall sowie die positive Grundstimmung des Buches. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind sehr feinfühlig und glaubwürdig dargestellt. Ein ruhiger, aber tiefgehender Roman, den ich gerne weiterempfehle!
Anfangs ganz gut, flacht aber schnell ab
Nicht mein erstes Buch von Melanie Raabe aber vermutlich das letzte. Anfangs gefiel mir das Buch sehr gut. Ich mochte die Dynamik der beiden Protganistinnen. Man merkt von Anfang an, dass beide tiefsitzende Traumata haben und wünscht sich für beide, dass die jeweils andere zumindest für eine Besserung dieser sorgt. Ich erwartete, dass Melanie Raabe in Richtung Charakterstudie geht oder zumindest wirklich die Beziehung der beiden im Mittelpunkt steht. Aber leider geht es doch wieder in Richtung Thriller. Ab hier kann es zu *Spoiler* kommen! Was mich massiv gestört hat: Gegen Hälfte des Buches verschwindet Ellen plötzlich und Nico verbringt die meiste Zeit damit, Ellen zu suchen. (Ab hier beginnt dann auch der Thrillerpart). Die Sache ist nur: Nico hat einen Gehirnturmor, erzählt aber niemanden davon und müsste eigentlich dringend in Behandlung. Aber die Suche nach Ellen ist ihr unerklärlicherweise wichtiger. Sämtliche ausgelutschte Thriller-Klischees werden ausgenutzt. Die neidische Assistentin der erfolgreichen Schauspielerin, der Stalker, der möglicherweise was mit dem Verschwinden zu tun hat, dass keine Polizei eingeschaltet wird, obwohl die Frau seit tagen spurlos verschwunden ist... Melanie Raabe schießt in ihren Büchern immer mehr auf heterosexuelle Männer. Alle Männer, sofern nicht homosexuell, sind bei ihr grundsätzlich handgreiflich und aggressiv gegenüber Frauen. Wirklich alle. Da gibts keine "normalen" Männer. Heilig hingegen sind homosexuelle Männer. Natürlich sind auch alle männlichen Freunde im Umfeld der Protagonisten schwul. Sind ja schließlich die guten. Es hat mich schon arg gewundert, dass beide Protagonistinnen einen Freund haben. Halt nein, die eine hat einen Freund, die andere is lesbisch ah und ihr "Freund" ist eig ihr Stalker. Sonst gehöre ja ein Hetero-Mann wohlmöglich noch zu den Guten. Welchen Dreck der Freund von Nico am Stecken hat, weiß ich nicht, soweit habe ich nicht gelesen. Zwei ⭐️⭐️ gibts jedoch für den Schreibstil und weil mir ihr Buch anfangs doch gut gefallen hat.
„Glaubst Du, eine einzige Begegnung kann ein Leben verändern?"
Mein erstes Buch von Melanie Raabe und ich habe mich sofort in ihren wundervollen Schreibstil verliebt. Besonders zu Beginn ist die Geschichte sehr fesselnd und hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Zwischendurch wurde es kurzzeitig ein kleines bisschen langatmiger. Trotzdem ist das Buch einfach nur schön und man fühlt sich beim Lesen so richtig wohl. „Ich gehe auf das Wasser zu, Schritt für Schritt. Halte inne. Ich hebe den Blick. Die Welt hat kaum noch Farben, und jemand hat den Ton leiser gedreht. Bin ich noch ich, ist die Welt noch die Welt?“ „Als Kind war ich mir, befeuert vom fröhlichen Aberglauben meiner Großmutter, sicher, dass zwischen den Jahren Magie möglich ist. Und auch heute noch gefällt mir diese Idee.“






















































