
47 Followers
⭐️ Plot: 4 Lesbarkeit: 5 Länge: 5 Ende: 4 🧭 Das Buch handelt von Rachel, die unter einer Essstörung und Mommy Issues leidet. Ihre Therapeutin schlägt ihr eine Kontaktpause zu ihrer Mutter vor, um sich mehr auf sich konzentrieren zu können. Doch die Ausmaße ihrer Obsession werden durch die Kontaktpause nicht reduziert. 💭 Zu Beginn war ich mir unsicher, ob das ein Buch für mich ist. Diese Obsession mit Essen empfinde ich als nicht lesenswertes Thema (hab deswegen „die Vegetarierin“ abgebrochen). Ich fand’s ziemlich unangenehm, habe dem Ganzen aber eine Chance gegeben und mich immer mehr mit dem Thema angefreundet. Es lässt sich so viel in die Essgewohnheiten von Rachel interpretieren und teilweise fand ich ihr Essverhalten so absurd, dass sich das Buch dadurch spannender angefühlt hat. Ich kann’s nicht beschreiben, aber nach 50 Seiten war ich hooked. Dieses Buch liest sich so schnell weg wie kaum ein anderes. Es lässt sich wegsnacken (kleiner Wortwitz hehe). Je länger die Geschichte verläuft, desto mehr Themen werden behandelt und desto weiter rückt auch das Essen in den Hintergrund. Es geht um eine lesbische Beziehung, den jüdischen Glauben und den Israel-Palästina-Konflikt. Muttermilch ist kein Highlight, aber ein wirklich sehr guter Snack für die Bahn. 💬 „Ich fürchtete, Licht und Wärme seien ein Trick, nur da, um mich zu hänseln, falsche Angebote, die einen verlockten, sich zu entspannen, und dann, kaum hatte man sich verletzlich gemacht, wurden sie einem wieder weggenommen.“ (S.181) 📖 Muttermilch könnte potenziell jegliche Form von Essstörung triggern. Das sollte man vorher wissen. Ich empfehle es allen, die mal einen Roman lesen möchten, der nicht die Standard-Themen behandelt und sich der gesellschaftlichen Norm widersetzt. Besser erst ab 18 lesen, weil es viele explizite Sexszenen gibt. 🔞
Jun 2, 2026
⭐️ Plot: 4 Lesbarkeit: 5 Länge: 5 Ende: 4 🧭 Das Buch handelt von Rachel, die unter einer Essstörung und Mommy Issues leidet. Ihre Therapeutin schlägt ihr eine Kontaktpause zu ihrer Mutter vor, um sich mehr auf sich konzentrieren zu können. Doch die Ausmaße ihrer Obsession werden durch die Kontaktpause nicht reduziert. 💭 Zu Beginn war ich mir unsicher, ob das ein Buch für mich ist. Diese Obsession mit Essen empfinde ich als nicht lesenswertes Thema (hab deswegen „die Vegetarierin“ abgebrochen). Ich fand’s ziemlich unangenehm, habe dem Ganzen aber eine Chance gegeben und mich immer mehr mit dem Thema angefreundet. Es lässt sich so viel in die Essgewohnheiten von Rachel interpretieren und teilweise fand ich ihr Essverhalten so absurd, dass sich das Buch dadurch spannender angefühlt hat. Ich kann’s nicht beschreiben, aber nach 50 Seiten war ich hooked. Dieses Buch liest sich so schnell weg wie kaum ein anderes. Es lässt sich wegsnacken (kleiner Wortwitz hehe). Je länger die Geschichte verläuft, desto mehr Themen werden behandelt und desto weiter rückt auch das Essen in den Hintergrund. Es geht um eine lesbische Beziehung, den jüdischen Glauben und den Israel-Palästina-Konflikt. Muttermilch ist kein Highlight, aber ein wirklich sehr guter Snack für die Bahn. 💬 „Ich fürchtete, Licht und Wärme seien ein Trick, nur da, um mich zu hänseln, falsche Angebote, die einen verlockten, sich zu entspannen, und dann, kaum hatte man sich verletzlich gemacht, wurden sie einem wieder weggenommen.“ (S.181) 📖 Muttermilch könnte potenziell jegliche Form von Essstörung triggern. Das sollte man vorher wissen. Ich empfehle es allen, die mal einen Roman lesen möchten, der nicht die Standard-Themen behandelt und sich der gesellschaftlichen Norm widersetzt. Besser erst ab 18 lesen, weil es viele explizite Sexszenen gibt. 🔞
Jun 2, 2026







