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About the book

'This is a history of intellectual courage, hard work, occasional inspiration and every conceivable form of human failing. It is also an extended invitation to wonder, to pleasure'

How far have we come in our understanding of the world around us? In this eye-opening collection, Ian McEwan looks back at the history of scientific discovery from Darwin to Dawkins as well as exploring, with brilliant originality, what a future with AI and climate change could hold for us.

Selected from Solar, Enduring Love, Machines Like Me

VINTAGE MINIS: GREAT MINDS. BIG IDEAS. LITTLE BOOKS.

A series of short books by the world's greatest writers on the experiences that make us human

Also in the Vintage Minis 'Great Ideas' series:
Religion by Karen Armstrong
Art by Simon Schama
ISBN9781784875688
PublisherRandom House UK Ltd
Publication Date10/03/19
Pages120

Reviews & Ratings

9 ratings

2 reviews

3.8

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  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Followers

    4.0

    Das kleine Büchlein mit Essays des Schriftstellers Ian McEwan fand ich unterhaltsam und lesenswert. Die Essays stehen in keinem bestimmten zeitlichen Bezug zueinander und sind inhaltlich nicht aufeinander abgestimmt. Insofern darf man nicht erwarten, dass der Autor eine These aufstellt oder den Text zu einem bestimmten Schluss hinentwickelt. Auch sind Doppelung von Anekdoten unvermeidlich, denn welcher Redner will sich immer wieder komplett neu erfinden. Der rote Faden, der sich durch die meistens Essays zieht, ist der Vergleich der Arbeiten eines Wissenschaftlers mit denen eines Schriftstellers. Der Drang nach Priorität, also nach der Erstveröffentlichung einer Idee, brachte in der Vergangenheit einige schöne und tragische Geschichten zu Tage, wie z.B. die Hektik Darwins, als er plötzlich einen Brief mit Ausarbeitung über die Rassen von Wallace aus Ostindien bekam mit der Bitte um Einreichung bei der wissenschaftlichen Akademie. Darin beschrieb Wallace die Erkenntnisse, die eigentlich Darwin veröffentlichen wollte (Survival of the fittest). Man stelle sich nur mal vor, dass alle Autor/innen nach 1910 aufgehört hätten, Gedankenstromromane zu schreiben, nur weil Virginia Woolf die Erste war. Im Grunde ist das Buch eine Huldigung der bedeutesten Wissenschaftler (wobei Darwin für McEwan eine zentrale Rolle einnimmt) und ihres enormen Drangs, das Alte zu vergessen und sich immer weiter zu entwickeln. Ich habe viel gelernt durch das Buch, da ich kein Naturwissenschaftler bin. Das letzte Essay über die Religion wirkte für mich etwas wie ein Fremdkörper in der Sammlung, wenn auch der Fanatismus in den verschiedenen Religion gut beschrieben wurde.

    Apr 14, 2024

  • semjon
    semjon

    73 Followers

    4.0

    Das kleine Büchlein mit Essays des Schriftstellers Ian McEwan fand ich unterhaltsam und lesenswert. Die Essays stehen in keinem bestimmten zeitlichen Bezug zueinander und sind inhaltlich nicht aufeinander abgestimmt. Insofern darf man nicht erwarten, dass der Autor eine These aufstellt oder den Text zu einem bestimmten Schluss hinentwickelt. Auch sind Doppelung von Anekdoten unvermeidlich, denn welcher Redner will sich immer wieder komplett neu erfinden. Der rote Faden, der sich durch die meistens Essays zieht, ist der Vergleich der Arbeiten eines Wissenschaftlers mit denen eines Schriftstellers. Der Drang nach Priorität, also nach der Erstveröffentlichung einer Idee, brachte in der Vergangenheit einige schöne und tragische Geschichten zu Tage, wie z.B. die Hektik Darwins, als er plötzlich einen Brief mit Ausarbeitung über die Rassen von Wallace aus Ostindien bekam mit der Bitte um Einreichung bei der wissenschaftlichen Akademie. Darin beschrieb Wallace die Erkenntnisse, die eigentlich Darwin veröffentlichen wollte (Survival of the fittest). Man stelle sich nur mal vor, dass alle Autor/innen nach 1910 aufgehört hätten, Gedankenstromromane zu schreiben, nur weil Virginia Woolf die Erste war. Im Grunde ist das Buch eine Huldigung der bedeutesten Wissenschaftler (wobei Darwin für McEwan eine zentrale Rolle einnimmt) und ihres enormen Drangs, das Alte zu vergessen und sich immer weiter zu entwickeln. Ich habe viel gelernt durch das Buch, da ich kein Naturwissenschaftler bin. Das letzte Essay über die Religion wirkte für mich etwas wie ein Fremdkörper in der Sammlung, wenn auch der Fanatismus in den verschiedenen Religion gut beschrieben wurde.

    Feb 23, 2024

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