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A Ghost in the Throat

3.8(111)
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English
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About the book

"One of the best books of this dreadful year."-Irish Independent
When we first met, I was a child, and she had been dead for centuries.
I am eleven, a dark-haired child given to staring out window ... Her voice makes it 1773, a fine day in May, and puts English soldiers crouching in ambush; I add ditch-water to drench their knees. Their muskets point towards a young man who is falling from his saddle in slow, slow motion. A woman hurries in and kneels over him, her voice rising in an antique formula of breath and syllable the teacher calls a caoineadh, a keen to lament the dead.
In the eighteenth century, on discovering her husband has been murdered, an Irish noblewoman drinks handfuls of his blood and composes an extraordinary lament that reaches across centuries to the young Doireann Ni¿ Ghri¿ofa, whose fascination with it is later rekindled when she narrowly avoids fatal tragedy in her own life and becomes obsessed with learning everything she can about the poem Peter Levi has famously called "the greatest poem written in either Ireland or Britain" during its era. A kaleidoscopic blend of memoir, autofiction, and literary studies, A Ghost in the Throat moves fluidly between past and present, quest and elegy, poetry and the people who make it.
ISBN9781771964111
PublisherBiblioasis
Publication Date06/01/21

Reviews & Ratings

111 ratings

30 reviews

3.8

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  • miss_atticos
    miss_atticos

    80 Followers

    4.5

    Doireann Ní Ghríofa hat mit „Ein Geist in der Kehle“ etwas ganz Besonderes zu Papier gebracht. Es ist das Begehren und Sehnen, das Suchen, das sich Wiederfinden in einer anderen Zeit, die Verbundenheit mit einer anderen Schriftstellerin. Als Mutter von vier Kindern unter sechs Jahren verschwindet sie zwischen Listen, Sorgearbeit und ihrem Engagement für andere. Während sie Milch abpumpt, findet sie Ruhe und Zeit für sich. Reist zurück in die Vergangenheit, Jahrhunderte zurück zu Eibhlín, die ihr bereits zu Schulzeiten das erste Mal begegnet ist. Eibhlín trinkt nach der Ermordung ihres Mannes eine Hand voll seines Blutes und verfasst ein kraftvolles und einzigartiges Gedicht - caoineadh airt uí laoghaire. Sie vermischt lyrische, biografische und historische Teile mit mystischer und ursprünglicher Atmosphäre. Anfangs fürchtete ich, sie geht verloren und könnte sich dabei ganz und gar vergessen, sogar aufgeben. Später verändern sich ihre Gedanken und meine Gedanken. Teilweise wird sie eins mit ihr und mir ist nicht mehr klar, ob sie von sich selbst schreibt oder von ihr. Eine Verwandlung. Diese Kraft und diese Magie zieht sich durch alle Seiten hindurch. Das Ende war für mich eine Überraschung und hat mich auf eine bestimme Art fast schon glücklich gestimmt. Ein faszinierendes und einnehmendes Werk! Ich wünschte, ich hätte es langsamer gelesen. Aber alles halb so wild: Ich werde es einfach immer wieder Mal aus dem Regal holen und es wiederentdecken, neue Seiten daran kennenlernen und nochmal diese Intensität auf mich wirken lassen. „Ich hatte mir jeden Sommer einen Rückzugsort im Gras geschaffen, ein Nest, in dem ich nicht gesehen werden konnte. Meine Methode war immer dieselbe: Ich suchte mir mit Bedacht eine Senke, warf mich dann auf die Knie und gab mich dem Land hin. Ich rollte mit aller Kraft herum, Rücken zum Boden, den Bauch zum Himmel, dann den Nabel zur Erde und zurück zur Wolke, warf mich hin und her, bis ich nur noch Himmel und Erde und Erde und Himmel sah.“

    Jun 19, 2023

  • milynya
    milynya

    31 Followers

    3.0

    Nicht ganz, was ich erwartet habe, aber mal was anderes

    Der Titel und das Cover hatten mich sofort im Griff, als ich dieses Buch gekauft habe und vermutlich ist das der Grund, dass ich den Klappentext nicht so genau gelesen habe. Dann hätte ichs definitiv gemerkt, dass das für mich eine eher ungewöhnliche Auswahl war xD So hatte ich nur ein wages Bild von der Geschichte zweier Frauen im Kopf, deren Leben sich durch das Gesicht der früher lebenden irgendwie kreuzen und das hat sich fantastisch angehört. Gut, ganz falsch lag ich mit dieser Erwartung nicht, aber ich war doch erstaunt, wie viel es um Schwangerschaft, Muttersein, Carearbeit und Selbstaufgabe ging. Alles sehr wichtige Themen, die zu Unrecht als "Frauenthemen" in "Frauenbücher" verbannt werden, aber als Person, die selbst kein Bedürfnis nach einem Kind hat, war ich gleichermaßen fasziniert wie abgestoßen von dem sicher sehr realistischen Vokabular und der Alltäglichkeit von Muttermilch und der unfreiwilligen Obsession von Hormonen in der Zeit, in der man schwanger oder Mutter ist. Ein spannender Einblick. Aber irgendwie auch sehr heftig. Ich hatte mir ein wenig mehr "Magie" vorgestellt, auch wenn Eibhlín Dubh Ní Chonaills Geschichte es verdient, nicht auch noch in der letzten Lücke zu verschwinden, wie es weibliche Geschichten (und Texte) ja sonst so gerne tun. Der Schreibstil war auch sehr beeindruckend und hat mich manchmal arg mitgenommen. Das Buch verdient auf jeden Fall, dass man sich Zeit dafür nimmt. Für eine andere Person hätte es sicher gut und gerne mehr Sterne geben können und es war eine außergewöhnliche Erfahrung, für mich aber nicht so wirklich Teil meines Geschmacks und selten eine Erfahrung, mit der ich mich identifizieren konnte. (Was man im Prinzip ja auch gar nicht muss, wonach ich aber oft suche.) Würde es aber jederzeit wieder lesen!

    May 13, 2026

  • schatzsucherin
    schatzsucherin

    320 Followers

    4.5

    „Ich will, dass ihr wisst, sie war ein weibliches Wesen. Ich will, dass ihr wisst, sie war.“ (S.173) „Vielleicht erzittert in der Gegenwart immer auch die Vergangenheit, ob wir es spüren oder nicht.“ (S. 282) Was für ein spannendes und außergewöhnliches Buch. Zwei weibliche Texte aus unterschiedlichen Epochen, die miteinander verwoben werden und dadurch etwas ganz Neues entsteht. Ein sich hinwenden und darauf einlassen, ein versinken in dem Leben einer anderen. Ein Kraftschöpfen aus dieser Auseinandersetzung, ein sich selbst erkennen. So roh und gleichzeitig verspielt, metaphorisch und glasklar formuliert. Ich bin erfüllt von diesem Buch, obwohl ich weiß, dass ich sein Geheimnis noch nicht ansatzweise gelüftet habe. Durch und durch ein Leseschatz.

    Jun 30, 2023

3 of 30 reviews

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milynya
milynyaMay 11, 2026

Diese Beschreibung vom Muttersein. Ich finde es beeindruckend, dass es nicht nur als gut gezeigt wird, sondern auch erschreckend wirkt und ein wenig bedrohlich, was die eigene Identität und Bedürfnisse angeht. Ich glaube, das wird sich oft zu wenig getraut.

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