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📙 How to be good von Nick Hornby Normalerweise sind Nick Hornbys Romane geprägt von sarkastischem Humor, lebendigen sympathischen Figuren und der subtilen Auseinandersetzung mit ernsten Themen. Ich liebe About a Boy und auch High Fidelity und soweit mein Gedächtnis mich nicht im Stich lässt, ist auch A Long Way Down sehr lesenswert. Aber das hier war (für mich) leider so gar nichts… Katie fühlt sich zunehmend unglücklich in ihrer Ehe und ist kurz davor, sich von ihrem Mann David zu trennen – einem dauernörgelnden zynischen Mann, der an niemandem ein gutes Haar lässt. Als ein Geistheiler all seinen Zorn verschwinden lässt und zu allem Überfluss bei ihnen einzieht, verändert sich David radikal: ab sofort möchte er ein guter und selbstloser Mensch sein, was das Familienleben auf den Kopf stellt. Als Ärztin hält Katie sich eigentlich für einen moralisch handelnden Menschen, doch Davids Veränderungen zwingen sie, sich und ihr Handeln mehr und mehr zu hinterfragen und sich der Frage zu widmen, was „gut sein“ eigentlich genau bedeutet. Die Fragestellung des Romans könnte an sich spannend sein, verliert sich aber in sich im Kreis drehenden inneren Monologen von Katie und einer Reihe von absurden und oberflächlich bleibenden Situationen ohne emotionale Tiefe. Die Charaktere bleiben durchweg nicht besonders sympathisch und wenig nahbar, sodass man weder mitfühlt, noch besonders daran interessiert ist, wie ihre Geschichte endet. Humor ist auch in diesem Roman vorhanden, er zündet jedoch größtenteils nicht und wirkt eher gezwungen. Obwohl gewollt, um den Zustand ihrer Ehe zu verdeutlichen, fand ich die Atmosphäre, die zwischen Katie und David zu Beginn herrscht, nur schwer zu ertragen – so viel Wut, Missgunst, Abwertungen und verletzende Worte. Ich vergebe wohlwollende ⭐⭐/5 für die Grundidee des Romans und den typisch flüssigen und zugänglichen Schreibstil von Nick Hornby.

Apr 26, 2026
📙 How to be good von Nick Hornby Normalerweise sind Nick Hornbys Romane geprägt von sarkastischem Humor, lebendigen sympathischen Figuren und der subtilen Auseinandersetzung mit ernsten Themen. Ich liebe About a Boy und auch High Fidelity und soweit mein Gedächtnis mich nicht im Stich lässt, ist auch A Long Way Down sehr lesenswert. Aber das hier war (für mich) leider so gar nichts… Katie fühlt sich zunehmend unglücklich in ihrer Ehe und ist kurz davor, sich von ihrem Mann David zu trennen – einem dauernörgelnden zynischen Mann, der an niemandem ein gutes Haar lässt. Als ein Geistheiler all seinen Zorn verschwinden lässt und zu allem Überfluss bei ihnen einzieht, verändert sich David radikal: ab sofort möchte er ein guter und selbstloser Mensch sein, was das Familienleben auf den Kopf stellt. Als Ärztin hält Katie sich eigentlich für einen moralisch handelnden Menschen, doch Davids Veränderungen zwingen sie, sich und ihr Handeln mehr und mehr zu hinterfragen und sich der Frage zu widmen, was „gut sein“ eigentlich genau bedeutet. Die Fragestellung des Romans könnte an sich spannend sein, verliert sich aber in sich im Kreis drehenden inneren Monologen von Katie und einer Reihe von absurden und oberflächlich bleibenden Situationen ohne emotionale Tiefe. Die Charaktere bleiben durchweg nicht besonders sympathisch und wenig nahbar, sodass man weder mitfühlt, noch besonders daran interessiert ist, wie ihre Geschichte endet. Humor ist auch in diesem Roman vorhanden, er zündet jedoch größtenteils nicht und wirkt eher gezwungen. Obwohl gewollt, um den Zustand ihrer Ehe zu verdeutlichen, fand ich die Atmosphäre, die zwischen Katie und David zu Beginn herrscht, nur schwer zu ertragen – so viel Wut, Missgunst, Abwertungen und verletzende Worte. Ich vergebe wohlwollende ⭐⭐/5 für die Grundidee des Romans und den typisch flüssigen und zugänglichen Schreibstil von Nick Hornby.
Apr 26, 2026







