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Biographies

Homage to Catalonia

4.4(20)
Paperback€10.50E-Book€0.99
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English
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About the book

''Above all, there was a belief in the revolution and the future, a feeling of having suddenly emerged into an era of equality and freedom.''

In late 1936, the idealistic young George Orwell set out for Spain to join the Republican Army in its battle against the fascists. There he encountered a country in chaos. From the heady promises of revolutionary Barcelona to the betrayals, logistical nightmares, and petty factional conflicts, Orwell describes the war in all its gruesome detail with his characteristic flair for language.

A fascinating, deeply personal account of how a movement gave up its ideals in pursuit of a victory that never came, the Homage to Catalonia is a remarkable chronicle of the Spanish Civil War.

ABOUT THE SERIES: Arcturus Essential Orwell presents George Orwell''s most acclaimed fiction and non-fiction titles with striking contemporary cover-designs. These unique paperback editions are wonderful collectibles which celebrate one of the most important voices of the 20th century.

Editions (7)

ISBN9781398801936
PublisherArcturus Publishing Ltd
Publication Date01/01/21
Pages240

Reviews & Ratings

20 ratings

3 reviews

4.4

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  • sixten_vicious
    sixten_vicious

    6 Followers

    4.5

    Der Einstieg war etwas schwer..

    ..aber dann hat mich der Bericht sehr in seinen Bann gezogen. Viele Informationen zu den einzelnen Gruppierungen/Parteien/Gewerkschaften. Irgendwann kommt man auch mit deren Abkürzungen zurecht. Sehr spannend geschilderte Monate im Leben von Orwell. Spannende geschichtliche Einblicke in eine Zeit in der für die eigene Überzeugung wortwörtlich gekämpft wurde. Musiktipp zum Buch: The Clash - Spanish Bombs

    Der Einstieg war etwas schwer..

    May 28, 2026

  • jolly.gorilla2127
    jolly.gorilla2127

    23 Followers

    Man muss sich Hommage an Katalonien als das vorstellen, was es ist: ein Buch, das gleichzeitig überfordert, ernüchtert und – ja, man darf das sagen – unterhält. George Orwell war ein Mann, dem man alles zutrauen konnte, nur keine Verklärung. Seine Berichte vom spanischen Bürgerkrieg sind so illusionslos, dass sie selbst den letzten revolutionären Romantiker gründlich ernüchtern dürften. Orwell reiste 1936 nicht als Abenteuerurlauber oder Kriegsberichterstatter mit nostalgischen Hemingway-Allüren nach Spanien, sondern als Sozialist mit dem Willen, gegen den Faschismus zu kämpfen. Dass er sich dabei bald in einem absurden Dickicht aus Intrigen, Denunziationen und ideologischen Grabenkämpfen wiederfand, war nicht Teil des Plans – aber der Kern seiner Erfahrung. Es gehört zu den großen Leistungen dieses Buches, dass Orwell die republikanische Seite nicht mit der Aura moralischer Überlegenheit umgibt. Er zeigt stattdessen ein Lager, das vor allem mit sich selbst beschäftigt war. Kommunisten, Anarchisten, Sozialisten – alle waren auf der Suche nach dem jeweils nächsten Verräter. Während Franco im Süden vorrückte, vernichteten sich in Barcelona die Linken gegenseitig mit einer Energie, die man sich gegen den eigentlichen Gegner gewünscht hätte. Diese Szenen lesen sich manchmal wie ein Protokoll kollektiver Selbstsabotage – eine Mischung aus Kafka und Monty Python. Man darf nicht vergessen: Orwell schrieb seine Erinnerungen nur wenige Monate nach seiner Rückkehr, voller Zorn und immer noch benommen von den Ereignissen. Er verzichtet weitgehend auf rückblickende Einordnungen. Für den heutigen Leser bedeutet das: Wer keinen Grundkurs Spanischer Bürgerkrieg belegt hat, wird bei all den Akronymen und Parteien rasch den Überblick verlieren. Aber das ist verzeihlich, denn Orwell ging es weniger um akademische Präzision als um Zeugenschaft. Seine Stärke liegt nicht in den politischen Kapiteln, die oft spröde und redundant wirken, sondern in den lakonischen Beschreibungen des Frontalltags. Orwell erzählt von uralten Gewehren, die beim Schießen auseinanderfielen, von Latrinen, in denen sich Ratten und Soldaten den Platz teilten, und von der stoischen Geduld, mit der alle Beteiligten darauf warteten, dass endlich etwas passierte. Die meisten Kriegstage bestanden aus Hunger, Läusen und Langeweile – bis ihn schließlich ein Geschoss in den Hals traf und das Leben in Sekunden in einen schmalen Grat zwischen Bewusstsein und Ohnmacht verwandelte. Dass Orwell in diesen Momenten nicht in heroische Phrasen verfällt, sondern mit beinahe nüchterner Neugier beschreibt, wie es ist, angeschossen zu werden, zeichnet ihn aus. Er macht keinen Hehl daraus, dass der Krieg eine schmutzige, deprimierende Angelegenheit ist, in der die großen Ideale am schnellsten verdunsten. Literarisch ist Hommage an Katalonien kein vollendetes Kunstwerk. Es ist ein rauer, ungehobelter Text, eher Reportage als Literatur. Wer das Buch mit Orwells Romanen vergleicht, wird enttäuscht sein: Hier gibt es keine kunstvoll konstruierten Allegorien wie in Animal Farm, keine dystopischen Visionen wie in 1984. Stattdessen bekommt man die Perspektive eines Mannes, der im Schützengraben kauerte und irgendwann verstand, dass auch die gerechte Sache durch Borniertheit und Machtgier korrumpiert wird. Und genau deshalb lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Orwell war kein Strategiedichter. Er war ein Moralist. Seine größte Stärke ist nicht literarischer Feinsinn, sondern ein fast schmerzhafter Wille zur Wahrhaftigkeit. Er wollte die Dinge so zeigen, wie sie waren – ein unübersichtliches Chaos, in dem am Ende vor allem das eigene Gewissen der letzte verlässliche Kompass bleibt. Fazit: Man kann Orwell vieles vorwerfen – Pathos, Pedanterie, gelegentliche Selbstgerechtigkeit. Aber nie Unehrlichkeit. Mein Bericht aus dem Spanischen Bürgerkrieg ist kein leichtes Buch, weder inhaltlich noch formal. Es ist sperrig, redundant, teilweise ermüdend. Aber es ist auch ein Dokument von unschätzbarem Wert. Wer verstehen will, warum der Idealismus des 20. Jahrhunderts so oft in Bitterkeit umschlug, sollte es lesen. Und wer wissen will, wie es klingt, wenn ein Schriftsteller nicht für den Effekt, sondern für die Wahrheit schreibt, erst recht.

    Jul 29, 2025

  • kkat
    kkat

    8 Followers

    3.0

    The Spanish Civil War has popped up lately in a couple of books that I have read, so I thought a non fiction account would be interesting. And it's interesting to read about Orwell's perspective of his time in Spain, but it's also a narrow point of view. In addition, his writing style is at times so flippant that it really clashed with the description of a war.

    Aug 10, 2025

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