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Irgendwie hatte ich mir bei dem Klappentext etwas anderes vorgestellt. Allerdings wurde ich dennoch nicht enttäuscht. Man erfährt wenig über das Geschehen außerhalb der Wildnis, auch steigt man direkt mittendrin ein. Man erfährt nur zum Teil, wie die Gruppe sich anfangs in der Wildnis zurechtgefunden hat. Trotzdem fand ich den Roman bis auf ein paar wenige Längen spannend. Die schon manchmal sehr verwirrende Mutter-Tochter-Beziehung stand im Vordergrund, aber man liest auch über das Leben und den Alltag einer wandernden Gemeinschaft mit unterschiedlichsten Charakteren. Der Schreibstil ist nüchtern, ohne viel Emotionen. Daran musste ich mich tatsächlich erstmal gewöhnen. Dennoch sind die Charaktere authentisch beschrieben. Fazit: Der Roman war weniger dystopisch als gedacht, dennoch lesenswert.
Dec 20, 2023
Irgendwie hatte ich mir bei dem Klappentext etwas anderes vorgestellt. Allerdings wurde ich dennoch nicht enttäuscht. Man erfährt wenig über das Geschehen außerhalb der Wildnis, auch steigt man direkt mittendrin ein. Man erfährt nur zum Teil, wie die Gruppe sich anfangs in der Wildnis zurechtgefunden hat. Trotzdem fand ich den Roman bis auf ein paar wenige Längen spannend. Die schon manchmal sehr verwirrende Mutter-Tochter-Beziehung stand im Vordergrund, aber man liest auch über das Leben und den Alltag einer wandernden Gemeinschaft mit unterschiedlichsten Charakteren. Der Schreibstil ist nüchtern, ohne viel Emotionen. Daran musste ich mich tatsächlich erstmal gewöhnen. Dennoch sind die Charaktere authentisch beschrieben. Fazit: Der Roman war weniger dystopisch als gedacht, dennoch lesenswert.
Dec 20, 2023

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Der Klappentext hatte mich so neugierig gemacht und hat sich so vielversprechend angehört - dieses Mal wurde ich allerdings leider etwas enttäuscht. Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr interessant und die hat mich auch immer wieder packen können. Allein wenn man unsere Klimawandel Aspekte betrachtet, wurde das leicht dystopische Zenarium sehr realistisch und zukunftsnah behandelt. Und von der ganzen Situation, Fragen, Ängste und Zweifel sind wir tatsächlich gar nicht so weit von entfent. Das hat mir ungemein zugesagt. Ausgesetzt in einer fremden unberührten Natur, ohne Hilfsmittel überleben zu müssen, einziger Kontakt zum alten Leben bestand aus Briefen und den Rangern, die die Vorschriften überwachen und die Gemeinschaft kontrollieren. Wir gehen mit Bea, ihrem Mann und ihrer Tochter auf eine lange Reise durch die Wildnis. Und damit meine ich wirklich lang. Das Buch dreht sich fast nur um das Wandern, neue Regionen zu durchstreifen, zu jagen und schlafen. Das kann, wenn man die Muse dazu hat, auch sehr ergreifend sein. Für mich war es bis zu einem gewissen Punkt auch total interessant, später hab ich mich dann doch etwas gelangweilt. Dazu kam der Schreibstil, der doch etwas "gehobener" war, gepaart mit Zeitsprüngen zu den Anfängen der Reise, allerdings ohne gute Kennzeichnung - ich wusste dadurch manchmal gar nicht mehr in welcher Zeit ich bin😅. Es finden auch wenig Dialoge und vielmehr Monologe statt, was leider dazugeführt hat, dass ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte, sie waren mir alle emotional zu weit weg und fremd. Der weitere Verlauf bis hin zum Ende konnten es leider auch nicht mehr rausreißen, obwohl ich Agnes Perspektive zwischendurch sehr hilfreich fand, sie zu verstehen. f a z i t Schlussendlich kann ich ich nur sagen, dass die Idee dahinter originell und sehr interessant ist - auch im bezug auf unsere Zukunft- und mir daher auch gut gefallen hat. Allerdings wurde für mich viel Potential liegengelassen. Von mir gibt es daher leider nur eine eingeschränkte Leseempfehlung, solltet ihr das Thema interessant findet, probiert es aus, lest die Leseprobe oder schreibt mir gerne für mehr Details. Es kann sich für manche sicherlich lohnen zu lesen 😊

Nov 14, 2022
Der Klappentext hatte mich so neugierig gemacht und hat sich so vielversprechend angehört - dieses Mal wurde ich allerdings leider etwas enttäuscht. Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr interessant und die hat mich auch immer wieder packen können. Allein wenn man unsere Klimawandel Aspekte betrachtet, wurde das leicht dystopische Zenarium sehr realistisch und zukunftsnah behandelt. Und von der ganzen Situation, Fragen, Ängste und Zweifel sind wir tatsächlich gar nicht so weit von entfent. Das hat mir ungemein zugesagt. Ausgesetzt in einer fremden unberührten Natur, ohne Hilfsmittel überleben zu müssen, einziger Kontakt zum alten Leben bestand aus Briefen und den Rangern, die die Vorschriften überwachen und die Gemeinschaft kontrollieren. Wir gehen mit Bea, ihrem Mann und ihrer Tochter auf eine lange Reise durch die Wildnis. Und damit meine ich wirklich lang. Das Buch dreht sich fast nur um das Wandern, neue Regionen zu durchstreifen, zu jagen und schlafen. Das kann, wenn man die Muse dazu hat, auch sehr ergreifend sein. Für mich war es bis zu einem gewissen Punkt auch total interessant, später hab ich mich dann doch etwas gelangweilt. Dazu kam der Schreibstil, der doch etwas "gehobener" war, gepaart mit Zeitsprüngen zu den Anfängen der Reise, allerdings ohne gute Kennzeichnung - ich wusste dadurch manchmal gar nicht mehr in welcher Zeit ich bin😅. Es finden auch wenig Dialoge und vielmehr Monologe statt, was leider dazugeführt hat, dass ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte, sie waren mir alle emotional zu weit weg und fremd. Der weitere Verlauf bis hin zum Ende konnten es leider auch nicht mehr rausreißen, obwohl ich Agnes Perspektive zwischendurch sehr hilfreich fand, sie zu verstehen. f a z i t Schlussendlich kann ich ich nur sagen, dass die Idee dahinter originell und sehr interessant ist - auch im bezug auf unsere Zukunft- und mir daher auch gut gefallen hat. Allerdings wurde für mich viel Potential liegengelassen. Von mir gibt es daher leider nur eine eingeschränkte Leseempfehlung, solltet ihr das Thema interessant findet, probiert es aus, lest die Leseprobe oder schreibt mir gerne für mehr Details. Es kann sich für manche sicherlich lohnen zu lesen 😊
Nov 14, 2022

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Author
Diane Cook lebt mit ihrer Familie in Brooklyn, New York. Sie war Produzentin der Radiosendung »This American Life« und wurde 2016 mit einem Stipendium des National Endowment for the Arts ausgezeichnet. Ihr Debütroman »Die neue Wildnis« war ein großer Erfolg und wurde 2020 für den Booker Prize nominiert.
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