Where there's a will, there's a war.From Olivie Blake, the New York Times bestselling author of The Atlas Six, magical realism meets Succession in Gifted & Talented. This is the story of three siblings who, upon the death of their father, are forced to reckon with their long-festering rivalries, dangerous abilities and the crushing weight of all their unrealized adolescent potential.
Thayer Wren is dead. As the brilliant CEO of Wrenfare Magitech, he leaves an incredible legacy. But which of his three children could inherit the Wrenfare throne?
Meredith, head of her own profitable company, has recently (apparently) cured mental illness. If only her journalist ex-boyfriend wasn't set on exposing what she really is: a total fraud.
Arthur, second-youngest congressman ever, wants to do everything right. Except his wife might be leaving him, and he's losing his re-election campaign. Heading Wrenfare could relaunch his sinking ship.
And Eilidh was a world-famous ballerina until a life-altering injury. But gaining control of the company might finally validate her worth.
All three are telepathically and electrokinetically gifted. But in the pipeline from gifted kid to clinically depressed adult, nobody wins. As they gather to read their father's final words, who will come out on top?
Gifted & Talented is a compulsive story of family, twisted love and dangerous secrets from a writer at the peak of her powers.
Praise for Gifted & Talented
'Addictively entertaining, this is Blake at the height of her abilities' - Ava Reid, No. 1 New York Times bestselling author of Lady Macbeth
'Utterly brilliant' - Chloe Gong, New York Times bestselling author of Immortal Longings
'A timely tale of greed, ambition and rivalry . . . terrific' - M. L. Rio, bestselling author of If We Were Villains
Olivie Blake's The Atlas Six was a No. 1 Sunday Times bestseller w/c 28 Feb 2022. Gifted & Talented was a No. 1 Sunday Times Bestseller w/c 14 April 2025.
Erstmal das positive: Es ist unterhaltsam geschrieben. Die Familiendynamik ist strange. Ich mochte die Geschwister - jeden und jede auf eine andere Art.
Die“Magie“, wenn man sie so nennen möchte, hätte es gar nicht gebraucht.
So, und nun zu den anderen Aspekten: Die ständigen Tempowechsel, die verworrene Erzählstruktur und die Entwicklung der Geschichte haben meine Geduld arg herausgefordert. Darum auch nur 3 1/2 Sterne.
Ich bereue es nicht das Buch gelesen zu haben, würde es aber nicht ein zweites mal lesen
4 days ago
3.5
So la lala
Erstmal das positive: Es ist unterhaltsam geschrieben. Die Familiendynamik ist strange. Ich mochte die Geschwister - jeden und jede auf eine andere Art.
Die“Magie“, wenn man sie so nennen möchte, hätte es gar nicht gebraucht.
So, und nun zu den anderen Aspekten: Die ständigen Tempowechsel, die verworrene Erzählstruktur und die Entwicklung der Geschichte haben meine Geduld arg herausgefordert. Darum auch nur 3 1/2 Sterne.
Ich bereue es nicht das Buch gelesen zu haben, würde es aber nicht ein zweites mal lesen
Abgebrochen bei Seite 83....Liest sich für mich gerade eher wie ein Artikel aus der Forbes. 🤔 Vielleicht Versuche ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal
May 18, 2026
0.5
I don't know...
Abgebrochen bei Seite 83....Liest sich für mich gerade eher wie ein Artikel aus der Forbes. 🤔 Vielleicht Versuche ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal
Wtf, ich verstehe die Negativrezensionen zu diesem Buch wirklich nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich für Familiengeschichten ohnehin eine Schwäche habe. Vielleicht daran, dass ich Bücher liebe, in denen Menschen sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen und man trotzdem nicht wegschauen kann. Vielleicht aber auch einfach daran, dass Olivie Blake mittlerweile wirklich alles schreiben könnte und ich würde es lesen. Ja, die Wrens sind furchtbare Menschen, mit denen man sich wohl kaum identifizieren kann, aber das soll man auch gar nicht. Thats not the point!
Meredith, Arthur und Eilidh sind reich, erfolgreich, magisch begabt und emotional eine einzige Katastrophe. Der Vater tot, das Erbe riesig, die Geschwister miteinander beschäftigt, statt miteinander zu sprechen. Eigentlich könnte man meinen, das alles schon einmal gelesen zu haben. Habe ich wahrscheinlich auch. Nur nicht so. Was Olivie Blake meiner Meinung nach besser kann als die meisten anderen Autor*innen, ist Figuren schreiben. Nicht sympathische Figuren. Nicht Figuren, die man als Freund*in haben möchte. Sondern Figuren, bei denen man irgendwann versteht, warum sie so geworden sind.
Ich mochte an diesem Buch besonders, dass niemand freigesprochen wird. Nicht die Geschwister. Und ganz sicher nicht Thayer Wren. Gott, was für ein Mann. Während des Lesens hätte ich ihn wahrscheinlich ohne Zögern gehasst. Und trotzdem schwebt über dem ganzen Roman die Frage, ob Menschen nicht immer Gründe für das haben, was sie tun. Gute Gründe vielleicht nicht. Aber Gründe. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto weniger hatte ich das Gefühl, einen Roman über Magie oder ein Milliardenunternehmen zu lesen. Eigentlich geht es die ganze Zeit um Anerkennung. Darum, dass diese drei erwachsenen Menschen mit all ihrem Geld, ihrem Talent und ihrem Einfluss immer noch wirken wie Kinder, die auf etwas warten, das nie gekommen ist. Was bringt einem all das Talent der Welt, wenn man sein ganzes Leben damit verbringt, sich Liebe verdienen zu wollen?
Überhaupt fand ich die Auseinandersetzung mit Talent unglaublich spannend. Unsere Gesellschaft liebt Geschichten über Genies. Über außergewöhnliche Menschen. Über Talent. Aber Blake kratzt immer wieder an der Vorstellung, dass Talent automatisch Erfolg hervorbringt. Manchmal ist es vielleicht auch andersherum. Manchmal wird Talent überhaupt erst sichtbar, wenn Geld, Beziehungen und Möglichkeiten schon da sind. Nicht als platte Kapitalismuskritik. Eher wie ein Gedanke, der die ganze Zeit unter der Oberfläche mitschwingt.
Und dann dieser Humor. So bissig. So absurd. So sarkastisch. Ich hatte mehrfach das Gefühl, dass das Buch mich gleichzeitig auslacht und mir zustimmt. Dazu Dialoge, die teilweise so gut sind, dass ich sie am liebsten laut vorgelesen hätte. Ich glaube, was mich an Olivie Blake mittlerweile am meisten fasziniert, sind ihre Gedankengänge. Die Plots sind großartig. Die Figuren sowieso. Aber vor allem scheint sie Menschen zu beobachten wie jemand, der eine Spezies untersucht, die ihn gleichermaßen fasziniert und irritiert.
Jun 23, 2026
5.0
Wtf, ich verstehe die Negativrezensionen zu diesem Buch wirklich nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich für Familiengeschichten ohnehin eine Schwäche habe. Vielleicht daran, dass ich Bücher liebe, in denen Menschen sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen und man trotzdem nicht wegschauen kann. Vielleicht aber auch einfach daran, dass Olivie Blake mittlerweile wirklich alles schreiben könnte und ich würde es lesen. Ja, die Wrens sind furchtbare Menschen, mit denen man sich wohl kaum identifizieren kann, aber das soll man auch gar nicht. Thats not the point!
Meredith, Arthur und Eilidh sind reich, erfolgreich, magisch begabt und emotional eine einzige Katastrophe. Der Vater tot, das Erbe riesig, die Geschwister miteinander beschäftigt, statt miteinander zu sprechen. Eigentlich könnte man meinen, das alles schon einmal gelesen zu haben. Habe ich wahrscheinlich auch. Nur nicht so. Was Olivie Blake meiner Meinung nach besser kann als die meisten anderen Autor*innen, ist Figuren schreiben. Nicht sympathische Figuren. Nicht Figuren, die man als Freund*in haben möchte. Sondern Figuren, bei denen man irgendwann versteht, warum sie so geworden sind.
Ich mochte an diesem Buch besonders, dass niemand freigesprochen wird. Nicht die Geschwister. Und ganz sicher nicht Thayer Wren. Gott, was für ein Mann. Während des Lesens hätte ich ihn wahrscheinlich ohne Zögern gehasst. Und trotzdem schwebt über dem ganzen Roman die Frage, ob Menschen nicht immer Gründe für das haben, was sie tun. Gute Gründe vielleicht nicht. Aber Gründe. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto weniger hatte ich das Gefühl, einen Roman über Magie oder ein Milliardenunternehmen zu lesen. Eigentlich geht es die ganze Zeit um Anerkennung. Darum, dass diese drei erwachsenen Menschen mit all ihrem Geld, ihrem Talent und ihrem Einfluss immer noch wirken wie Kinder, die auf etwas warten, das nie gekommen ist. Was bringt einem all das Talent der Welt, wenn man sein ganzes Leben damit verbringt, sich Liebe verdienen zu wollen?
Überhaupt fand ich die Auseinandersetzung mit Talent unglaublich spannend. Unsere Gesellschaft liebt Geschichten über Genies. Über außergewöhnliche Menschen. Über Talent. Aber Blake kratzt immer wieder an der Vorstellung, dass Talent automatisch Erfolg hervorbringt. Manchmal ist es vielleicht auch andersherum. Manchmal wird Talent überhaupt erst sichtbar, wenn Geld, Beziehungen und Möglichkeiten schon da sind. Nicht als platte Kapitalismuskritik. Eher wie ein Gedanke, der die ganze Zeit unter der Oberfläche mitschwingt.
Und dann dieser Humor. So bissig. So absurd. So sarkastisch. Ich hatte mehrfach das Gefühl, dass das Buch mich gleichzeitig auslacht und mir zustimmt. Dazu Dialoge, die teilweise so gut sind, dass ich sie am liebsten laut vorgelesen hätte. Ich glaube, was mich an Olivie Blake mittlerweile am meisten fasziniert, sind ihre Gedankengänge. Die Plots sind großartig. Die Figuren sowieso. Aber vor allem scheint sie Menschen zu beobachten wie jemand, der eine Spezies untersucht, die ihn gleichermaßen fasziniert und irritiert.
Bisher super unterhaltsam, auch wenn die meisten Charaktere (mit Absicht) extrem unsympathisch sind. Oder vielleicht ist es gerade deswegen so erfrischend? Durch Gott als extrem sarkastischen Erzähler, wird alles sehr unterhaltsam 😂