Sie sind schön, reich, magisch – und völlig dysfunktional.
Eine Familiengeschichte wie keine andere.
Thayer Wren ist tot. Als Gründer des Großkonzerns Wrenfare Magitech galt er als Vater der modernen Technologie. Seine Fußstapfen sind riesig, das Erbe gewaltig – und seine Kinder zerstritten.
Meredith, die älteste Tochter, führt inzwischen ihr eigenes Tech-Unternehmen, das leider auf einer kompletten Lüge basiert. Die Führung von Wrenfare könnte die Rettung sein.
Arthur ist der zweitjüngste Kongressabgeordnete der Geschichte. Er möchte einfach nur geliebt werden. Von allen, ständig. Was problematischer ist, als man so denkt.
Und Eilidh war eine weltberühmte Ballerina. Bis ein Unfall ihr Leben auf den Kopf stellte und ihr Selbstwertgefühl in den Keller rauschte. Ohne Wrenfare Magitech steht sie vor dem absoluten Nichts.
Dass alle drei magisch begabt sind, macht die Sache nicht einfacher.
Der Kampf um das Erbe hat begonnen. Möge der Niederträchtigste gewinnen. Denn im Krieg und beim Erben ist alles erlaubt.
»Süchtig machende Unterhaltung, das ist Blake auf ihrer absoluten Höhe.« Ava Reid, New-York-Times-Bestsellerautorin von ›A Study in Drowning‹
»Absolut brilliant.« Chloe Gong, New-York-Times-Bestsellerautorin von ›Immortal Longings‹
»Ein modernes Märchen über Gier, Ehrgeiz und Geschwisterrivaliät. Herrlich.« M. L. Rio, Bestsellerautor von ›If we were Villains‹
Erstmal das positive: Es ist unterhaltsam geschrieben. Die Familiendynamik ist strange. Ich mochte die Geschwister - jeden und jede auf eine andere Art.
Die“Magie“, wenn man sie so nennen möchte, hätte es gar nicht gebraucht.
So, und nun zu den anderen Aspekten: Die ständigen Tempowechsel, die verworrene Erzählstruktur und die Entwicklung der Geschichte haben meine Geduld arg herausgefordert. Darum auch nur 3 1/2 Sterne.
Ich bereue es nicht das Buch gelesen zu haben, würde es aber nicht ein zweites mal lesen
4 Tage vor
3,5
So la lala
Erstmal das positive: Es ist unterhaltsam geschrieben. Die Familiendynamik ist strange. Ich mochte die Geschwister - jeden und jede auf eine andere Art.
Die“Magie“, wenn man sie so nennen möchte, hätte es gar nicht gebraucht.
So, und nun zu den anderen Aspekten: Die ständigen Tempowechsel, die verworrene Erzählstruktur und die Entwicklung der Geschichte haben meine Geduld arg herausgefordert. Darum auch nur 3 1/2 Sterne.
Ich bereue es nicht das Buch gelesen zu haben, würde es aber nicht ein zweites mal lesen
Abgebrochen bei Seite 83....Liest sich für mich gerade eher wie ein Artikel aus der Forbes. 🤔 Vielleicht Versuche ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal
18. Mai 2026
0,5
I don't know...
Abgebrochen bei Seite 83....Liest sich für mich gerade eher wie ein Artikel aus der Forbes. 🤔 Vielleicht Versuche ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal
Wtf, ich verstehe die Negativrezensionen zu diesem Buch wirklich nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich für Familiengeschichten ohnehin eine Schwäche habe. Vielleicht daran, dass ich Bücher liebe, in denen Menschen sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen und man trotzdem nicht wegschauen kann. Vielleicht aber auch einfach daran, dass Olivie Blake mittlerweile wirklich alles schreiben könnte und ich würde es lesen. Ja, die Wrens sind furchtbare Menschen, mit denen man sich wohl kaum identifizieren kann, aber das soll man auch gar nicht. Thats not the point!
Meredith, Arthur und Eilidh sind reich, erfolgreich, magisch begabt und emotional eine einzige Katastrophe. Der Vater tot, das Erbe riesig, die Geschwister miteinander beschäftigt, statt miteinander zu sprechen. Eigentlich könnte man meinen, das alles schon einmal gelesen zu haben. Habe ich wahrscheinlich auch. Nur nicht so. Was Olivie Blake meiner Meinung nach besser kann als die meisten anderen Autor*innen, ist Figuren schreiben. Nicht sympathische Figuren. Nicht Figuren, die man als Freund*in haben möchte. Sondern Figuren, bei denen man irgendwann versteht, warum sie so geworden sind.
Ich mochte an diesem Buch besonders, dass niemand freigesprochen wird. Nicht die Geschwister. Und ganz sicher nicht Thayer Wren. Gott, was für ein Mann. Während des Lesens hätte ich ihn wahrscheinlich ohne Zögern gehasst. Und trotzdem schwebt über dem ganzen Roman die Frage, ob Menschen nicht immer Gründe für das haben, was sie tun. Gute Gründe vielleicht nicht. Aber Gründe. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto weniger hatte ich das Gefühl, einen Roman über Magie oder ein Milliardenunternehmen zu lesen. Eigentlich geht es die ganze Zeit um Anerkennung. Darum, dass diese drei erwachsenen Menschen mit all ihrem Geld, ihrem Talent und ihrem Einfluss immer noch wirken wie Kinder, die auf etwas warten, das nie gekommen ist. Was bringt einem all das Talent der Welt, wenn man sein ganzes Leben damit verbringt, sich Liebe verdienen zu wollen?
Überhaupt fand ich die Auseinandersetzung mit Talent unglaublich spannend. Unsere Gesellschaft liebt Geschichten über Genies. Über außergewöhnliche Menschen. Über Talent. Aber Blake kratzt immer wieder an der Vorstellung, dass Talent automatisch Erfolg hervorbringt. Manchmal ist es vielleicht auch andersherum. Manchmal wird Talent überhaupt erst sichtbar, wenn Geld, Beziehungen und Möglichkeiten schon da sind. Nicht als platte Kapitalismuskritik. Eher wie ein Gedanke, der die ganze Zeit unter der Oberfläche mitschwingt.
Und dann dieser Humor. So bissig. So absurd. So sarkastisch. Ich hatte mehrfach das Gefühl, dass das Buch mich gleichzeitig auslacht und mir zustimmt. Dazu Dialoge, die teilweise so gut sind, dass ich sie am liebsten laut vorgelesen hätte. Ich glaube, was mich an Olivie Blake mittlerweile am meisten fasziniert, sind ihre Gedankengänge. Die Plots sind großartig. Die Figuren sowieso. Aber vor allem scheint sie Menschen zu beobachten wie jemand, der eine Spezies untersucht, die ihn gleichermaßen fasziniert und irritiert.
23. Juni 2026
5,0
Wtf, ich verstehe die Negativrezensionen zu diesem Buch wirklich nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich für Familiengeschichten ohnehin eine Schwäche habe. Vielleicht daran, dass ich Bücher liebe, in denen Menschen sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen und man trotzdem nicht wegschauen kann. Vielleicht aber auch einfach daran, dass Olivie Blake mittlerweile wirklich alles schreiben könnte und ich würde es lesen. Ja, die Wrens sind furchtbare Menschen, mit denen man sich wohl kaum identifizieren kann, aber das soll man auch gar nicht. Thats not the point!
Meredith, Arthur und Eilidh sind reich, erfolgreich, magisch begabt und emotional eine einzige Katastrophe. Der Vater tot, das Erbe riesig, die Geschwister miteinander beschäftigt, statt miteinander zu sprechen. Eigentlich könnte man meinen, das alles schon einmal gelesen zu haben. Habe ich wahrscheinlich auch. Nur nicht so. Was Olivie Blake meiner Meinung nach besser kann als die meisten anderen Autor*innen, ist Figuren schreiben. Nicht sympathische Figuren. Nicht Figuren, die man als Freund*in haben möchte. Sondern Figuren, bei denen man irgendwann versteht, warum sie so geworden sind.
Ich mochte an diesem Buch besonders, dass niemand freigesprochen wird. Nicht die Geschwister. Und ganz sicher nicht Thayer Wren. Gott, was für ein Mann. Während des Lesens hätte ich ihn wahrscheinlich ohne Zögern gehasst. Und trotzdem schwebt über dem ganzen Roman die Frage, ob Menschen nicht immer Gründe für das haben, was sie tun. Gute Gründe vielleicht nicht. Aber Gründe. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto weniger hatte ich das Gefühl, einen Roman über Magie oder ein Milliardenunternehmen zu lesen. Eigentlich geht es die ganze Zeit um Anerkennung. Darum, dass diese drei erwachsenen Menschen mit all ihrem Geld, ihrem Talent und ihrem Einfluss immer noch wirken wie Kinder, die auf etwas warten, das nie gekommen ist. Was bringt einem all das Talent der Welt, wenn man sein ganzes Leben damit verbringt, sich Liebe verdienen zu wollen?
Überhaupt fand ich die Auseinandersetzung mit Talent unglaublich spannend. Unsere Gesellschaft liebt Geschichten über Genies. Über außergewöhnliche Menschen. Über Talent. Aber Blake kratzt immer wieder an der Vorstellung, dass Talent automatisch Erfolg hervorbringt. Manchmal ist es vielleicht auch andersherum. Manchmal wird Talent überhaupt erst sichtbar, wenn Geld, Beziehungen und Möglichkeiten schon da sind. Nicht als platte Kapitalismuskritik. Eher wie ein Gedanke, der die ganze Zeit unter der Oberfläche mitschwingt.
Und dann dieser Humor. So bissig. So absurd. So sarkastisch. Ich hatte mehrfach das Gefühl, dass das Buch mich gleichzeitig auslacht und mir zustimmt. Dazu Dialoge, die teilweise so gut sind, dass ich sie am liebsten laut vorgelesen hätte. Ich glaube, was mich an Olivie Blake mittlerweile am meisten fasziniert, sind ihre Gedankengänge. Die Plots sind großartig. Die Figuren sowieso. Aber vor allem scheint sie Menschen zu beobachten wie jemand, der eine Spezies untersucht, die ihn gleichermaßen fasziniert und irritiert.
Bisher super unterhaltsam, auch wenn die meisten Charaktere (mit Absicht) extrem unsympathisch sind. Oder vielleicht ist es gerade deswegen so erfrischend? Durch Gott als extrem sarkastischen Erzähler, wird alles sehr unterhaltsam 😂
Autorin / Autor
Über Olivie Blake
Olivie Blake liebt und schreibt Geschichten - die meisten davon fantastisch. Besonders fasziniert ist sie dabei von der endlosen Komplexität des Lebens und der Liebe. Sie arbeitet in Los Angeles, wo sie von ihrem Lieblings-Pitbull gnädig toleriert wird. Ihr selbst publiziertes Buch „The Atlas Six“ wurde auf TikTok zur Sensation, bevor es von Tor Books erneut veröffentlicht und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurde.