The national bestseller by the great filmmaker Werner Herzog.
In his first novel, Herzog tells the incredible story of Hiroo Onoda, a Japanese soldier who defended a small island in the Philippines for twenty-nine years after the end of World War II.
In 1997, Werner Herzog was in Tokyo to direct an opera. His hosts asked him, Whom would you like to meet? He replied instantly: Hiroo Onoda. Onoda was a former solider famous for having quixotically defended an island in the Philippines for decades after World War II, unaware the fighting was over. Herzog and Onoda developed an instant rapport and would meet many times, talking for hours and together unraveling the story of Onoda’s long war.
At the end of 1944, on Lubang Island in the Philippines, with Japanese troops about to withdraw, Lieutenant Hiroo Onoda was given orders by his superior officer: Hold the island until the Imperial army’s return. You are to defend its territory by guerrilla tactics, at all costs. . . . There is only one rule. You are forbidden to die by your own hand. In the event of your capture by the enemy, you are to give them all the misleading information you can. So began Onoda’s long campaign, during which he became fluent in the hidden language of the jungle. Soon weeks turned into months, months into years, and years into decades—until eventually time itself seemed to melt away. All the while Onoda continued to fight his fictitious war, at once surreal and tragic, at first with other soldiers, and then, finally, alone, a character in a novel of his own making.
In The Twilight World, Herzog immortalizes and imagines Onoda’s years of absurd yet epic struggle in an inimitable, hypnotic style—part documentary, part poem, and part dream—that will be instantly recognizable to fans of his films. The result is a novel completely unto itself, a sort of modern-day Robinson Crusoe tale: a glowing, dancing meditation on the purpose and meaning we give our lives.
Wie ein Traum. Noch jahrelang nach Ende des zweiten Weltkriegs hält der japanische Soldat Onoda Stellung auf der Insel Lubang. In seinem Leben hat der Krieg nie ein Ende gefunden. Fiebrig und poetisch erzählt Werner Herzog von diesem besonderen Schicksal.
May 11, 2025
4.0
Wie ein Traum. Noch jahrelang nach Ende des zweiten Weltkriegs hält der japanische Soldat Onoda Stellung auf der Insel Lubang. In seinem Leben hat der Krieg nie ein Ende gefunden. Fiebrig und poetisch erzählt Werner Herzog von diesem besonderen Schicksal.
Herzog erzählt hier die wahnsinnig spannende und unglaubliche Geschichte Onoda's Überlebens im Dschungel. Gut auf den Punkt gebracht ohne unnötige Längen oder Füller.
Das alles in der gewohnt blumigen, philosophischen Ausdrucksweise Herzog's.
Ich brauchte ein bisschen um rein zu kommen, was der typischen Ausdrucksweise geschuldet ist.
Ein Stern Abzug, weil ich gerne doppelt so viel davon gelesen hätte, ohne die teils massiven Zeitsprünge.
Mar 10, 2026
4.0
Spannende Geschichte philosophisch erzählt
Herzog erzählt hier die wahnsinnig spannende und unglaubliche Geschichte Onoda's Überlebens im Dschungel. Gut auf den Punkt gebracht ohne unnötige Längen oder Füller.
Das alles in der gewohnt blumigen, philosophischen Ausdrucksweise Herzog's.
Ich brauchte ein bisschen um rein zu kommen, was der typischen Ausdrucksweise geschuldet ist.
Ein Stern Abzug, weil ich gerne doppelt so viel davon gelesen hätte, ohne die teils massiven Zeitsprünge.
Herzog, Werner
Das Dämmern der Welt
sehr gut
Das dämmern der Welt -Fragmente eines einsamen Krieges.
Der Roman von Werner Herzog ist ein fragmentarischer Bericht über Hiroo Onoda, der noch Jahrzehnte nach dem Ende des zweiten Weltkriegs die Insel Lubang verteidigt. Herzog beschreibt, wie zu Anfang eine Gruppe von vier japanischen Soldaten den Abzug der Japanischen Armee absichern soll und deshalb auf der Insel zurückgelassen wird. Kurze Zeit später kapitulierte Japan aber Hiroo Onoda bekommt davon nichts mit. So führt er weiter Krieg gegen einen imaginären Feind. Es wird im Endeffekt ein Kampf um das tägliche Überleben auf dieser subtropischen Insel. Alle Versuche, Onoda zum Kapitulieren zu überreden, scheitern, da er hinter allem eine Kriegslist der Amerikaner vermutet. Für mich waren die Kapitel am eindringlichsten, in dem der Fortschritt in Form von Elektrizität, Düsenflugzeugen oder Transistorradios auf der Insel Einzug hält. Aber Onoda lebt in seiner Blase aus Gehorsam und krankhaftem Mistrauen und kämpft seinen einsamen Krieg weiter.
Jan 25, 2023
4.0
Der nie endende Krieg eines einzelnen Mannes
Herzog, Werner
Das Dämmern der Welt
sehr gut
Das dämmern der Welt -Fragmente eines einsamen Krieges.
Der Roman von Werner Herzog ist ein fragmentarischer Bericht über Hiroo Onoda, der noch Jahrzehnte nach dem Ende des zweiten Weltkriegs die Insel Lubang verteidigt. Herzog beschreibt, wie zu Anfang eine Gruppe von vier japanischen Soldaten den Abzug der Japanischen Armee absichern soll und deshalb auf der Insel zurückgelassen wird. Kurze Zeit später kapitulierte Japan aber Hiroo Onoda bekommt davon nichts mit. So führt er weiter Krieg gegen einen imaginären Feind. Es wird im Endeffekt ein Kampf um das tägliche Überleben auf dieser subtropischen Insel. Alle Versuche, Onoda zum Kapitulieren zu überreden, scheitern, da er hinter allem eine Kriegslist der Amerikaner vermutet. Für mich waren die Kapitel am eindringlichsten, in dem der Fortschritt in Form von Elektrizität, Düsenflugzeugen oder Transistorradios auf der Insel Einzug hält. Aber Onoda lebt in seiner Blase aus Gehorsam und krankhaftem Mistrauen und kämpft seinen einsamen Krieg weiter.