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Intimacies: A Novel

3.7(84)
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About the book

A NEW YORK TIMES TOP 10 BOOK OF 2021 LONGLISTED FOR THE 2021 NATIONAL BOOK AWARD IN FICTION ONE OF BARACK OBAMA’S FAVORITE 2021 READS AN INSTANT NATIONAL BESTSELLER A BEST BOOK OF 2021 FROM Washington Post, Vogue, Time, Oprah Daily, New York Times, Los Angeles Times, San Francisco Chronicle, Atlantic, Kirkus and Entertainment Weekly “Intimacies is a haunting, precise, and morally astute novel that reads like a psychological thriller…. Katie Kitamura is a wonder.” —Dana Spiotta, author of Wayward and Eat the Document “One of the best novels I’ve read in 2021.” – Dwight Garner, The New York Times A novel from the author of A Separation, an electrifying story about a woman caught between many truths. An interpreter has come to The Hague to escape New York and work at the International Court. A woman of many languages and identities, she is looking for a place to finally call home.   She's drawn into simmering personal dramas: her lover, Adriaan, is separated from his wife but still entangled in his marriage. Her friend Jana witnesses a seemingly random act of violence, a crime the interpreter becomes increasingly obsessed with as she befriends the victim's sister. And she's pulled into an explosive political controversy when she’s asked to interpret for a former president accused of war crimes.   A woman of quiet passion, she confronts power, love, and violence, both in her personal intimacies and in her work at the Court. She is soon pushed to the precipice, where betrayal and heartbreak threaten to overwhelm her, forcing her to decide what she wants from her life.

Editions (7)

ISBN9780399576188
PublisherRiverhead Books
Publication Date12/31/21
Pages466

Reviews & Ratings

84 ratings

14 reviews

3.7

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  • jtk_0701
    jtk_0701

    344 Followers

    3.0

    Manchmal war ich hier ganz nah dran an der Protagonistin und dann wieder sehr weit weg. Für mich ging es irgendwie um die Suche nach sich selbst und der Zugehörigkeit. Erzählt wird die Geschichte von einer Dolmetscherin, die aus New York nach Den Haag zieht, um am Internationalen Gerichtshof zu arbeiten. Nachdem ihr Vater verstirbt und ihre Mutter sich nach Singapur zurückzieht, fühlt sie sich in New York nicht mehr heimisch und bewirbt sich aus einem Impuls heraus am Gerichtshof. Dort angekommen, lernt sie Adriaan kennen und lieben, aber eines Tages verschwindet er zu seiner Noch-Ehefrau und lässt die Erzählerin alleine in seiner Wohnung in Den Haag. Ich glaub, ich hab mir aufgrund des Titels eine intensivere Geschichte gewünscht, wobei ich sagen muss, die Intensität kam im Nachgang, als ich über das Buch mit anderen gesprochen hatte. Aber während des Lesens fand ich die zwischenmenschlichen Beziehungen so distanziert und kühl, eher rational und nicht emotional. Es war die ganze Zeit, so ein düsterer und bedrückender Schleier über der Geschichte. Manchmal hat mich die lethargische Art der Protagonistin in Bezug auf die Beziehung genervt. Die Beschreibungen der Arbeit am Gerichtshof fand ich dafür umso spannender. Wie die Arbeit als Dolmetscherin Auswirkung auf die Zuhörenden im Gerichtssaal und auch auf die Dolmetscherin selbst hat. Da hab ich die Intimität gespürt, die mir in der Beziehung gefehlt hat. Der Schreibstil erinnert mich ein wenig an koreanische und japanische Literatur. Ob ich es empfehlen würde? Jedem, der unspektakuläre Erzählungen mag, aber einigen menschlichen Grundfragen nachgehen möchte und dabei etwas über das Arbeiten als Dolmetscherin am Internationalen Gerichtshof lesen möchte. Ich selbst würde es mit der Autorin noch mal probieren. S.45 „Jeder Mensch verdient es, vor Gericht angemessen vertreten zu werden, auch der übelste Verbrecher, auch jemand, der unaussprechliche Gräueltaten verübt hat, die Sorte Tat, die jede Vorstellungskraft sprengt und bei deren bloßer Beschreibung sich die meisten von uns die Ohren zuhalten und weglaufen würden.“ S.54 „Vielleicht waren sie mit irgendetwas Verbotenem befasst gewesen oder mit etwas, das ihnen plötzlich verboten vorkam - unsere Einschätzung unseres eigenen Verhaltens ändert sich, wenn wir glauben, gesehen zu werden.“ S.214 „Ich dachte: Ich will nach Hause. Ich will irgendwo sein, wo ich mich zu Hause fühle. Wo das allerdings war, wusste ich nicht.“

    May 15, 2025

  • rezeptfrei
    rezeptfrei

    39 Followers

    4.5

    In dem Buch geht es um die Macht der Sprache. Es ist ein dünnes Buch, knapp 220 Seiten und es passiert von der Story her nicht viel. Aber das Buch hat so viel Tiefgang. Es erzählt von einer Dolmetscherin am Gerichtshof von Den Haag, es taucht ein in ihre Gefühlswelt , man erlebt ihre Einsamkeit in der Stadt, ihre Beobachtungen. Wow, ein tolles Buch!

    Aug 8, 2025

  • kame
    kame

    74 Followers

    4.5

    Ein überraschendes, eindrucksvolles Buch mit echtem Wow-Effekt.

    Katie Kitamura hat mich völlig überrascht und mit einem echten Wow-Effekt zurückgelassen. Die brillante sprachliche Klarheit, das eindrucksvolle Setting und die faszinierenden Einblicke in das Leben einer Dolmetscherin am Internationalen Gerichtshof in Den Haag machen dieses Buch zu etwas Besonderem – intensiv, klug und nachhaltig beeindruckend.

    Sep 9, 2025

3 of 14 reviews

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