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Das Cover finde ich wirklich schön, es hat absolut was und spiegelt das Buch auch wieder Die Charaktere waren dem ursprünglichen Märchen sehr nahe, und doch so anders. Aisling, oder einfach nur kurz Ash, ist ein liebes Mädchen das keine größeren Aufstände macht. Leider steht sie etwas unter dem Scheffel. Ana und Clara sind ihre schrecklichen Stiefschwestern, wobei Clara noch die nettere von den beiden ist. Und wo wir bei schon bei schrecklich sind muss ich natürlich ihre verhasste Stiefmutter Lady Isobel erwähnen, welche die Boshaftigkeit und Habgierigkeit in Person ist. Gott sei dank gibt es Kaisa, die königliche Jägerin, die sehr zuvorkommend, witzig und einnehmend ist. Der Schreibstil unterstreicht das was das Buch ist besonders gut. So kommt die Märchenadaption erst richtig zur Geltung. Zudem regt er die Gefühle des Lesers an, so dass man Ash einfach mitfühlen muss. Die Story war wirklich Märchenhaft. Ash's Leben ist schwer und albtraumhaft seit ihr Vater gestorben ist und ihre bösartige Stiefmutter wie eine Magd behandelt und nicht wie ihre Tochter. Sie muss all die Aufgaben eines Hausmädchens machen und wird darüber hinaus bestraft und in den Keller gesperrt. Ihre einzige Flucht liegt hinter dem Haus im Wald wo es einen Weg gibt der sie zu den Elfen führt. Mal ganz abgesehen von der jungen königlichen Jägerin. Diese Adaption wird nur noch märchenhafter dadurch, dass die Menschen an Elfen und Feen glauben - und diese auch tatsächlich erscheinen. Teilweise sind zwar größere Zeitsprünge enthalten, doch diese mindern den Lesespaß nicht wirklich. Das märchenhafte webt den Leser regelrecht ein, so dass man dieses Buch einfach verschlingen muss. Was ich auch sehr toll fand ist die Lehre des Buches: lesbisch sein ist okay. Denn immerhin verliebt sich Ash - anders als im wirklichen Märchen - in eine Frau. Das war wirklich bezaubernd und macht dieses Buch zu etwas wirklich selbstständigem. Auch das Ende ist anders als im Märchen selbst, wenn auch nicht gravierend. Es ist wunderschön und schließt das Buch perfekt ab. Fazit: "Ash" ist eine wirkliche schöne Märchenadaption, welche sich durch die geringe Seitenanzahl perfekt für einen fantastischen Ausflug für zwischendurch eignet
Oct 9, 2022
Das Cover finde ich wirklich schön, es hat absolut was und spiegelt das Buch auch wieder Die Charaktere waren dem ursprünglichen Märchen sehr nahe, und doch so anders. Aisling, oder einfach nur kurz Ash, ist ein liebes Mädchen das keine größeren Aufstände macht. Leider steht sie etwas unter dem Scheffel. Ana und Clara sind ihre schrecklichen Stiefschwestern, wobei Clara noch die nettere von den beiden ist. Und wo wir bei schon bei schrecklich sind muss ich natürlich ihre verhasste Stiefmutter Lady Isobel erwähnen, welche die Boshaftigkeit und Habgierigkeit in Person ist. Gott sei dank gibt es Kaisa, die königliche Jägerin, die sehr zuvorkommend, witzig und einnehmend ist. Der Schreibstil unterstreicht das was das Buch ist besonders gut. So kommt die Märchenadaption erst richtig zur Geltung. Zudem regt er die Gefühle des Lesers an, so dass man Ash einfach mitfühlen muss. Die Story war wirklich Märchenhaft. Ash's Leben ist schwer und albtraumhaft seit ihr Vater gestorben ist und ihre bösartige Stiefmutter wie eine Magd behandelt und nicht wie ihre Tochter. Sie muss all die Aufgaben eines Hausmädchens machen und wird darüber hinaus bestraft und in den Keller gesperrt. Ihre einzige Flucht liegt hinter dem Haus im Wald wo es einen Weg gibt der sie zu den Elfen führt. Mal ganz abgesehen von der jungen königlichen Jägerin. Diese Adaption wird nur noch märchenhafter dadurch, dass die Menschen an Elfen und Feen glauben - und diese auch tatsächlich erscheinen. Teilweise sind zwar größere Zeitsprünge enthalten, doch diese mindern den Lesespaß nicht wirklich. Das märchenhafte webt den Leser regelrecht ein, so dass man dieses Buch einfach verschlingen muss. Was ich auch sehr toll fand ist die Lehre des Buches: lesbisch sein ist okay. Denn immerhin verliebt sich Ash - anders als im wirklichen Märchen - in eine Frau. Das war wirklich bezaubernd und macht dieses Buch zu etwas wirklich selbstständigem. Auch das Ende ist anders als im Märchen selbst, wenn auch nicht gravierend. Es ist wunderschön und schließt das Buch perfekt ab. Fazit: "Ash" ist eine wirkliche schöne Märchenadaption, welche sich durch die geringe Seitenanzahl perfekt für einen fantastischen Ausflug für zwischendurch eignet
Oct 9, 2022






