Ash
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Das Cover finde ich wirklich schön, es hat absolut was und spiegelt das Buch auch wieder Die Charaktere waren dem ursprünglichen Märchen sehr nahe, und doch so anders. Aisling, oder einfach nur kurz Ash, ist ein liebes Mädchen das keine größeren Aufstände macht. Leider steht sie etwas unter dem Scheffel. Ana und Clara sind ihre schrecklichen Stiefschwestern, wobei Clara noch die nettere von den beiden ist. Und wo wir bei schon bei schrecklich sind muss ich natürlich ihre verhasste Stiefmutter Lady Isobel erwähnen, welche die Boshaftigkeit und Habgierigkeit in Person ist. Gott sei dank gibt es Kaisa, die königliche Jägerin, die sehr zuvorkommend, witzig und einnehmend ist. Der Schreibstil unterstreicht das was das Buch ist besonders gut. So kommt die Märchenadaption erst richtig zur Geltung. Zudem regt er die Gefühle des Lesers an, so dass man Ash einfach mitfühlen muss. Die Story war wirklich Märchenhaft. Ash's Leben ist schwer und albtraumhaft seit ihr Vater gestorben ist und ihre bösartige Stiefmutter wie eine Magd behandelt und nicht wie ihre Tochter. Sie muss all die Aufgaben eines Hausmädchens machen und wird darüber hinaus bestraft und in den Keller gesperrt. Ihre einzige Flucht liegt hinter dem Haus im Wald wo es einen Weg gibt der sie zu den Elfen führt. Mal ganz abgesehen von der jungen königlichen Jägerin. Diese Adaption wird nur noch märchenhafter dadurch, dass die Menschen an Elfen und Feen glauben - und diese auch tatsächlich erscheinen. Teilweise sind zwar größere Zeitsprünge enthalten, doch diese mindern den Lesespaß nicht wirklich. Das märchenhafte webt den Leser regelrecht ein, so dass man dieses Buch einfach verschlingen muss. Was ich auch sehr toll fand ist die Lehre des Buches: lesbisch sein ist okay. Denn immerhin verliebt sich Ash - anders als im wirklichen Märchen - in eine Frau. Das war wirklich bezaubernd und macht dieses Buch zu etwas wirklich selbstständigem. Auch das Ende ist anders als im Märchen selbst, wenn auch nicht gravierend. Es ist wunderschön und schließt das Buch perfekt ab. Fazit: "Ash" ist eine wirkliche schöne Märchenadaption, welche sich durch die geringe Seitenanzahl perfekt für einen fantastischen Ausflug für zwischendurch eignet
Kurzbeschreibung: Was darf sich ein Mädchen vom Leben wünschen? Diese Frage stellt sich Ash immer wieder. Seit ihre Eltern gestorben sind und ihre bösartige Stiefmutter sie wie eine Sklavin behandelt, scheint es nichts zu geben, was sie noch glücklich machen könnte. Zwar lernt sie den betörend schönen Sidhean aus dem Feenvolk kennen - aber ist es wirklich Liebe, die sie für ihn empfindet? Und was ist mit dem Königssohn, für den ihre Schwestern sich begeistern - ist der Platz an seiner Seite alles, von dem Ash träumen sollte? Dann begegnet Ash einem ganz besonderen Menschen: Kaisa ist die Jägerin des Königs, eine Frau, die mutig ihre eigenen Wege geht und nur die Regeln befolgt, die sie selbst macht. Und auf einmal beginnt die schüchterne Ash zu ahnen, dass auch sie mehr sein kann als die folgsame Frau an der Seite eines Mannes... Zur Autorin: Malinda Lo wurde in China geboren, wuchs in Amerika auf und lebte in Boston, New York, London, Beijing, Los Angeles und San Francisco; inzwischen hat sie sich mit ihrer Partnerin im nördlichen Kalifornien niedergelassen. Malinda Lo war zwölf Jahre alt, als sie ihr erstes Gedicht an eine Zeitschrift verkaufte. Sie studierte am Wellesley College, in Harvard und Stanford und arbeitet als Journalistin. Ash ist ihr erster Roman. "Ich dulde nicht, dass du so mit mir sprichst. Lieber lasse ich dich dort unten verhungern", keifte sie, bevor sie die Tür abschloss. Ash hörte, wie sich der Schlüssel im Schloss drehte und der gut geölte Zylinder einrastete. Dann knallte ihre Stiefmutter die Küchentür zu, und ihre Schritte verklangen, bis endlich Stille herrschte. (Seite 232) Rezension: Aisling, genannt Ash, wird schon früh zur Halbwaise. Ihre Mutter, die sich mit Pflanzenheilkunde beschäftigt und an alte überlieferte Geschichten von Feen geglaubt hat, stirbt plötzlich und unerwartet. Ash bleibt allein mit ihrem Vater, doch dieser kommt von einer geschäftlichen Reise mit einer neuen Frau und zwei Stiefschwestern nach Hause zurück. Doch bald darauf stirbt auch Ashs Vater und sie ist nun ihrer Stiefmutter und den beiden Schwestern ausgeliefert. Sie behandeln sie wie eine Dienstbotin und Ash muss mit ihnen in ihren alten Wohnsitz in einer anderen Stadt, weitab von ihrem Zuhause, ziehen und sich dort als Magd verdingen. Um ihre Sorgen zu vergessen, geht Ash fast jede Nacht in den Wald. Dort lernt sie Sidhean, einen Feenmann, kennen. Zuerst entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen den beiden und Sidhean erfüllt einige Herzenswünsche Ashs, mit denen er sie an sich bindet. Er möchte damit bezwecken, dass sie eine ewige Beziehung mit ihm eingeht. Doch Ash lernt eines Tages Kaisa, die Jägerin des Königs kennen, und diese weckt ungeahnte Gefühle in ihr... Mit "Ash", ihrem Erstlingswerk, ist Malinda Lo eine alternative Neuadaption des "Aschenputtel"-Themas gelungen. Es bestehen zwar sehr viele Parallelen und Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden Geschichten, doch werden auch neue Wege eingeschlagen. Leider bleiben aber die gesamten Charaktere etwas farblos zurück, man nimmt ihnen als Leser ihre einzelnen Gefühlslagen nicht wirklich richtig ab oder fühlt sich davon überzeugt. Einige Handlungsweisen von Ash als Hauptperson konnte ich nicht ganz nachvollziehen, vor allem lässt sie sich bis kurz vor Ende des Buches immer wieder von ihrer Stiefmutter und der Stiefschwester Ana gnadenlos drangsalieren ohne einen Mucks oder ein Widerwort. Erst später ändert sich ihr Verhalten. Auch die Beziehung zu Kaisa bleibt oberflächlich, es fehlt das gewisse Quentchen Gefühl, da hätte Malinda Lo ruhig etwas mehr davon einfließen lassen können. Trotzdem ist "Ash" ein nettes, unterhaltsames Buch für zwischendurch und mit seinen 272 Seiten recht schnell zu lesen. Wer mit nicht allzu hohen Erwartungen in das Buch einsteigt, wird mit Sicherheit auch nicht enttäuscht werden. Malinda Lo arbeitet zurzeit an einem Prequel des Romans, der "Huntress" heißen wird und im April 2011 auf dem englischsprachigen Markt erscheinen soll. Dieser Roman spielt im Feenland Taninli, das in "Ash" bereits erwähnt wird, wird aber vollständig andere Hauptcharaktere haben. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist hauptsächlich in Schwarz/Weiß gehalten. Es zeigt eine Grasfläche, in dessen Mitte ein Mädchen liegt. Der Autorenname erscheint in Weiß, der Titel des Buches in Dunkelmagenta. Fazit: "Ash" ist ein nettes, unterhaltsames Buch für zwischendurch, leider nicht mehr. Ich hoffe, Malinda Lo kann mit ihrem nächsten Roman mehr überzeugen. Wertung: 3 von 5 Punkten
Ein neues Aschenputtel
Als ich damals den Klappen Text gelesen habe, war ich hin und weg und bin so in die Story versunken, dass ich nicht mehr wieder kommen wollte. Zuerst denkt man sich "Hey, das kommt dir bekannt vor" und man denkt genau zu wissen was passieren wird, aber Nein, es kommt dann doch ganz anders. Eine traumhaft wundervolle Geschichte mit ganz viel Liebe 💕
Ash ist eine fantasievolle Neuauflage des Märchens Aschenputtel und gleichzeitig Malinda Los Debütroman. Gefühlvoll und mit angenehmen Schreibstil erzählt Malinda Lo die Geschichte von Ash, die nach dem Tod ihrer Eltern die Schikanen ihrer Stiefmutter und ihrer Stiefschwestern über sich ergehen lassen muss und sich aufgrund dessen in die tiefen Wälder, und somit in das Reich der Feen flüchtet. Leider brauchte ich eine Weile, bis ich mich an den Schreibstil von Malinda Lo gewöhnt hatte. Trotz ihrer Einfachheit, ohne viele Schnörkel, fiel es mir unglaublich schwer, mich richtig in die Geschichte hinein zu finden. Ihr Schreibstil ist in keinster Weise ausgefallen, in meinen Augen trotz allem gewöhnungsbedürftig. Sofort nach den ersten Seiten fallen einem sehr viele Parallelen zu dem Märchen Aschenputtel auf und es wird einem sehr schnell klar, dass es sich bei dieser Geschichte von Malinda Lo um eine sogenannte Neuaufnahme des Märchens handelt. Es existieren viele Gemeinsamkeiten, allerdings auch Dinge, die mit dem alten Märchen der Gebrüder Grimm überhaupt nichts gemein haben. Malinda Lo hat das Märchen mit neuen Ideen, z. B. die Feen, die Jägerin etc, sozusagen ein wenig "aufgemotzt". Trotz der vielen Ideen der Autorin, konnte mich diese Geschichte nicht besonders überzeugen. In mancher Hinsicht fand ich das Buch einfach zu langatmig. Auch gab es Dinge, die in meinen Augen nichts anderes als verwirrend waren. Obwohl es sich bei dieser Geschichte nicht um eine genaue Abkupferung des Märchens Aschenputtel handelt, findet man viele alt bekannte Charaktere aus besagtem Märchen wieder. So auch der Prinz, der in diesem Buch in meinen Augen allerdings vollkommen Fehl am Platz ist. Aufgrund der Existenz der königlichen Jägerin ist der Prinz eigentlich weniger von Bedeutung und es macht daher irgendwie den Anschein, als hätte die Autorin den Prinzen lediglich aus dem Grund in ihre Geschichte mit eingebaut, da er auch in dem Originalen Märchen existiert und sie dies gerne beibehalten wollte. Eine wirklich wichtige Rolle, auf die man auf keinen Fall hätte verzichten können (in Bezug auf die Entwicklung der Geschichte) hat der Prinz definitiv nicht. Auch muss ich sagen, dass mir die Beziehung zwischen Ash und der Jägerin nicht sonderlich gefällt. Zumindest nicht in Zusammenhang mit diesem Märchen. Ich möchte nicht mehr verraten als nötig, doch eines kann ich sagen: in dieser Hinsicht bin ich altmodisch und hätte mir zu dem neuen "Aschenputtel" schon einen Prinzen dazu gewünscht. Über die Charaktere hingegen hätte ich gerne noch ein wenig mehr erfahren. Zwar finde ich, dass Lady Isobel als Stiefmutter wirklich sehr gut getroffen ist und auch die Stiefschwestern so sind, wie sie in einem Märchen wie diesem sein sollten, doch hätte ich viel lieber noch mehr über Ash und die Jägerin erfahren, insbesondere über die Beziehung zwischen den beiden. Vielleicht hätte mich das auch davon überzeugt, dass dieses Geschichte keinen Prinzen für Ash braucht. Alles in allem muss ich sagen, dass mir das Buch leider nicht sonderlich gut gefallen hat. Ich muss zugeben, dass ich froh war, als ich es endlich beendet hatte und ich bezweifle, dass ich dieses Buch sehr lange in Erinnerung behalten werde. Zu dem Cover muss ich allerdings sagen, dass sowohl das deutsche als auch das Original Cover einfach wunderschön sind; beide auf ihre ganz eigene Art und Weise. Das Cover ist es wirklich Wert, in jedem Buchregal zu stehen, wobei ich sagen muss, dass mir das Original Cover von den Farben und der Aufmachung her noch ein wenig besser gefällt. Die Farben passen meiner Meinung nach einfach viel besser zu der traumhaften Welt der Feen. Fazit: Für mich persönlich ist dieses Buch kein Muss. Ich bleibe dann doch lieber bei dem Original Märchen.
"Ash" is a fairy-inspired Cinderella retelling. Ash is also the name of the protagonist, the daughter of a nobleman who does not believe in fairytales and a former apprentice witch, who grows up with both knowledge of the old stories and magic, but without a firm belief in their reality. After her mother's death, she gets more hints of the existence of this world, even meeting fairies herself. But it's not long before her father marries another woman, who disapproves of these "rural" folktales, and brings two daughters. Soon after, her father gets ill as well, dying and leaving behind debts, that Ash's stepmother decides Ash must work off in her father's stead. As a consequence, she lets go of most of her household staff, leaving Ash to do all of her work. She meets a fairy, Sidhean, and the King's Huntress, Kaisa, both of whom she strikes up a friendship with that she keeps hidden from her stepmother and stepsisters. When younger, Ash tries to escape her reality to the fairy world, but as she grows older finds things in this world still worth living in. This book is not one of those big sweeping epic fantasies, but a rather smaller-scale fairytale, like the ones Ash grew up with herself. I think I expected something a little more dramatic, which this book does not offer. It's much more about Ash being stuck in this living situation and what she wants for herself and her future, than about some big magical or human peril. Still, I enjoyed reading this, it was a very nice read, and neatly fits into my love for fairytale retellings.
I have mixed emotions about this book. I just really enjoyed the writing style and I enjoyed to read it, yet story wise nothing really happened until the end. I couldn't quite understand how the romance evolved between Kaisa and Ash. I missed reading about evolving feelings. Who I thought was interesting was Sidhean, but what happened with him in the end did he just go away and thats it? I'd love to hear more about his story
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Posts
Das Cover finde ich wirklich schön, es hat absolut was und spiegelt das Buch auch wieder Die Charaktere waren dem ursprünglichen Märchen sehr nahe, und doch so anders. Aisling, oder einfach nur kurz Ash, ist ein liebes Mädchen das keine größeren Aufstände macht. Leider steht sie etwas unter dem Scheffel. Ana und Clara sind ihre schrecklichen Stiefschwestern, wobei Clara noch die nettere von den beiden ist. Und wo wir bei schon bei schrecklich sind muss ich natürlich ihre verhasste Stiefmutter Lady Isobel erwähnen, welche die Boshaftigkeit und Habgierigkeit in Person ist. Gott sei dank gibt es Kaisa, die königliche Jägerin, die sehr zuvorkommend, witzig und einnehmend ist. Der Schreibstil unterstreicht das was das Buch ist besonders gut. So kommt die Märchenadaption erst richtig zur Geltung. Zudem regt er die Gefühle des Lesers an, so dass man Ash einfach mitfühlen muss. Die Story war wirklich Märchenhaft. Ash's Leben ist schwer und albtraumhaft seit ihr Vater gestorben ist und ihre bösartige Stiefmutter wie eine Magd behandelt und nicht wie ihre Tochter. Sie muss all die Aufgaben eines Hausmädchens machen und wird darüber hinaus bestraft und in den Keller gesperrt. Ihre einzige Flucht liegt hinter dem Haus im Wald wo es einen Weg gibt der sie zu den Elfen führt. Mal ganz abgesehen von der jungen königlichen Jägerin. Diese Adaption wird nur noch märchenhafter dadurch, dass die Menschen an Elfen und Feen glauben - und diese auch tatsächlich erscheinen. Teilweise sind zwar größere Zeitsprünge enthalten, doch diese mindern den Lesespaß nicht wirklich. Das märchenhafte webt den Leser regelrecht ein, so dass man dieses Buch einfach verschlingen muss. Was ich auch sehr toll fand ist die Lehre des Buches: lesbisch sein ist okay. Denn immerhin verliebt sich Ash - anders als im wirklichen Märchen - in eine Frau. Das war wirklich bezaubernd und macht dieses Buch zu etwas wirklich selbstständigem. Auch das Ende ist anders als im Märchen selbst, wenn auch nicht gravierend. Es ist wunderschön und schließt das Buch perfekt ab. Fazit: "Ash" ist eine wirkliche schöne Märchenadaption, welche sich durch die geringe Seitenanzahl perfekt für einen fantastischen Ausflug für zwischendurch eignet
Kurzbeschreibung: Was darf sich ein Mädchen vom Leben wünschen? Diese Frage stellt sich Ash immer wieder. Seit ihre Eltern gestorben sind und ihre bösartige Stiefmutter sie wie eine Sklavin behandelt, scheint es nichts zu geben, was sie noch glücklich machen könnte. Zwar lernt sie den betörend schönen Sidhean aus dem Feenvolk kennen - aber ist es wirklich Liebe, die sie für ihn empfindet? Und was ist mit dem Königssohn, für den ihre Schwestern sich begeistern - ist der Platz an seiner Seite alles, von dem Ash träumen sollte? Dann begegnet Ash einem ganz besonderen Menschen: Kaisa ist die Jägerin des Königs, eine Frau, die mutig ihre eigenen Wege geht und nur die Regeln befolgt, die sie selbst macht. Und auf einmal beginnt die schüchterne Ash zu ahnen, dass auch sie mehr sein kann als die folgsame Frau an der Seite eines Mannes... Zur Autorin: Malinda Lo wurde in China geboren, wuchs in Amerika auf und lebte in Boston, New York, London, Beijing, Los Angeles und San Francisco; inzwischen hat sie sich mit ihrer Partnerin im nördlichen Kalifornien niedergelassen. Malinda Lo war zwölf Jahre alt, als sie ihr erstes Gedicht an eine Zeitschrift verkaufte. Sie studierte am Wellesley College, in Harvard und Stanford und arbeitet als Journalistin. Ash ist ihr erster Roman. "Ich dulde nicht, dass du so mit mir sprichst. Lieber lasse ich dich dort unten verhungern", keifte sie, bevor sie die Tür abschloss. Ash hörte, wie sich der Schlüssel im Schloss drehte und der gut geölte Zylinder einrastete. Dann knallte ihre Stiefmutter die Küchentür zu, und ihre Schritte verklangen, bis endlich Stille herrschte. (Seite 232) Rezension: Aisling, genannt Ash, wird schon früh zur Halbwaise. Ihre Mutter, die sich mit Pflanzenheilkunde beschäftigt und an alte überlieferte Geschichten von Feen geglaubt hat, stirbt plötzlich und unerwartet. Ash bleibt allein mit ihrem Vater, doch dieser kommt von einer geschäftlichen Reise mit einer neuen Frau und zwei Stiefschwestern nach Hause zurück. Doch bald darauf stirbt auch Ashs Vater und sie ist nun ihrer Stiefmutter und den beiden Schwestern ausgeliefert. Sie behandeln sie wie eine Dienstbotin und Ash muss mit ihnen in ihren alten Wohnsitz in einer anderen Stadt, weitab von ihrem Zuhause, ziehen und sich dort als Magd verdingen. Um ihre Sorgen zu vergessen, geht Ash fast jede Nacht in den Wald. Dort lernt sie Sidhean, einen Feenmann, kennen. Zuerst entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen den beiden und Sidhean erfüllt einige Herzenswünsche Ashs, mit denen er sie an sich bindet. Er möchte damit bezwecken, dass sie eine ewige Beziehung mit ihm eingeht. Doch Ash lernt eines Tages Kaisa, die Jägerin des Königs kennen, und diese weckt ungeahnte Gefühle in ihr... Mit "Ash", ihrem Erstlingswerk, ist Malinda Lo eine alternative Neuadaption des "Aschenputtel"-Themas gelungen. Es bestehen zwar sehr viele Parallelen und Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden Geschichten, doch werden auch neue Wege eingeschlagen. Leider bleiben aber die gesamten Charaktere etwas farblos zurück, man nimmt ihnen als Leser ihre einzelnen Gefühlslagen nicht wirklich richtig ab oder fühlt sich davon überzeugt. Einige Handlungsweisen von Ash als Hauptperson konnte ich nicht ganz nachvollziehen, vor allem lässt sie sich bis kurz vor Ende des Buches immer wieder von ihrer Stiefmutter und der Stiefschwester Ana gnadenlos drangsalieren ohne einen Mucks oder ein Widerwort. Erst später ändert sich ihr Verhalten. Auch die Beziehung zu Kaisa bleibt oberflächlich, es fehlt das gewisse Quentchen Gefühl, da hätte Malinda Lo ruhig etwas mehr davon einfließen lassen können. Trotzdem ist "Ash" ein nettes, unterhaltsames Buch für zwischendurch und mit seinen 272 Seiten recht schnell zu lesen. Wer mit nicht allzu hohen Erwartungen in das Buch einsteigt, wird mit Sicherheit auch nicht enttäuscht werden. Malinda Lo arbeitet zurzeit an einem Prequel des Romans, der "Huntress" heißen wird und im April 2011 auf dem englischsprachigen Markt erscheinen soll. Dieser Roman spielt im Feenland Taninli, das in "Ash" bereits erwähnt wird, wird aber vollständig andere Hauptcharaktere haben. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist hauptsächlich in Schwarz/Weiß gehalten. Es zeigt eine Grasfläche, in dessen Mitte ein Mädchen liegt. Der Autorenname erscheint in Weiß, der Titel des Buches in Dunkelmagenta. Fazit: "Ash" ist ein nettes, unterhaltsames Buch für zwischendurch, leider nicht mehr. Ich hoffe, Malinda Lo kann mit ihrem nächsten Roman mehr überzeugen. Wertung: 3 von 5 Punkten
Ein neues Aschenputtel
Als ich damals den Klappen Text gelesen habe, war ich hin und weg und bin so in die Story versunken, dass ich nicht mehr wieder kommen wollte. Zuerst denkt man sich "Hey, das kommt dir bekannt vor" und man denkt genau zu wissen was passieren wird, aber Nein, es kommt dann doch ganz anders. Eine traumhaft wundervolle Geschichte mit ganz viel Liebe 💕
Ash ist eine fantasievolle Neuauflage des Märchens Aschenputtel und gleichzeitig Malinda Los Debütroman. Gefühlvoll und mit angenehmen Schreibstil erzählt Malinda Lo die Geschichte von Ash, die nach dem Tod ihrer Eltern die Schikanen ihrer Stiefmutter und ihrer Stiefschwestern über sich ergehen lassen muss und sich aufgrund dessen in die tiefen Wälder, und somit in das Reich der Feen flüchtet. Leider brauchte ich eine Weile, bis ich mich an den Schreibstil von Malinda Lo gewöhnt hatte. Trotz ihrer Einfachheit, ohne viele Schnörkel, fiel es mir unglaublich schwer, mich richtig in die Geschichte hinein zu finden. Ihr Schreibstil ist in keinster Weise ausgefallen, in meinen Augen trotz allem gewöhnungsbedürftig. Sofort nach den ersten Seiten fallen einem sehr viele Parallelen zu dem Märchen Aschenputtel auf und es wird einem sehr schnell klar, dass es sich bei dieser Geschichte von Malinda Lo um eine sogenannte Neuaufnahme des Märchens handelt. Es existieren viele Gemeinsamkeiten, allerdings auch Dinge, die mit dem alten Märchen der Gebrüder Grimm überhaupt nichts gemein haben. Malinda Lo hat das Märchen mit neuen Ideen, z. B. die Feen, die Jägerin etc, sozusagen ein wenig "aufgemotzt". Trotz der vielen Ideen der Autorin, konnte mich diese Geschichte nicht besonders überzeugen. In mancher Hinsicht fand ich das Buch einfach zu langatmig. Auch gab es Dinge, die in meinen Augen nichts anderes als verwirrend waren. Obwohl es sich bei dieser Geschichte nicht um eine genaue Abkupferung des Märchens Aschenputtel handelt, findet man viele alt bekannte Charaktere aus besagtem Märchen wieder. So auch der Prinz, der in diesem Buch in meinen Augen allerdings vollkommen Fehl am Platz ist. Aufgrund der Existenz der königlichen Jägerin ist der Prinz eigentlich weniger von Bedeutung und es macht daher irgendwie den Anschein, als hätte die Autorin den Prinzen lediglich aus dem Grund in ihre Geschichte mit eingebaut, da er auch in dem Originalen Märchen existiert und sie dies gerne beibehalten wollte. Eine wirklich wichtige Rolle, auf die man auf keinen Fall hätte verzichten können (in Bezug auf die Entwicklung der Geschichte) hat der Prinz definitiv nicht. Auch muss ich sagen, dass mir die Beziehung zwischen Ash und der Jägerin nicht sonderlich gefällt. Zumindest nicht in Zusammenhang mit diesem Märchen. Ich möchte nicht mehr verraten als nötig, doch eines kann ich sagen: in dieser Hinsicht bin ich altmodisch und hätte mir zu dem neuen "Aschenputtel" schon einen Prinzen dazu gewünscht. Über die Charaktere hingegen hätte ich gerne noch ein wenig mehr erfahren. Zwar finde ich, dass Lady Isobel als Stiefmutter wirklich sehr gut getroffen ist und auch die Stiefschwestern so sind, wie sie in einem Märchen wie diesem sein sollten, doch hätte ich viel lieber noch mehr über Ash und die Jägerin erfahren, insbesondere über die Beziehung zwischen den beiden. Vielleicht hätte mich das auch davon überzeugt, dass dieses Geschichte keinen Prinzen für Ash braucht. Alles in allem muss ich sagen, dass mir das Buch leider nicht sonderlich gut gefallen hat. Ich muss zugeben, dass ich froh war, als ich es endlich beendet hatte und ich bezweifle, dass ich dieses Buch sehr lange in Erinnerung behalten werde. Zu dem Cover muss ich allerdings sagen, dass sowohl das deutsche als auch das Original Cover einfach wunderschön sind; beide auf ihre ganz eigene Art und Weise. Das Cover ist es wirklich Wert, in jedem Buchregal zu stehen, wobei ich sagen muss, dass mir das Original Cover von den Farben und der Aufmachung her noch ein wenig besser gefällt. Die Farben passen meiner Meinung nach einfach viel besser zu der traumhaften Welt der Feen. Fazit: Für mich persönlich ist dieses Buch kein Muss. Ich bleibe dann doch lieber bei dem Original Märchen.
"Ash" is a fairy-inspired Cinderella retelling. Ash is also the name of the protagonist, the daughter of a nobleman who does not believe in fairytales and a former apprentice witch, who grows up with both knowledge of the old stories and magic, but without a firm belief in their reality. After her mother's death, she gets more hints of the existence of this world, even meeting fairies herself. But it's not long before her father marries another woman, who disapproves of these "rural" folktales, and brings two daughters. Soon after, her father gets ill as well, dying and leaving behind debts, that Ash's stepmother decides Ash must work off in her father's stead. As a consequence, she lets go of most of her household staff, leaving Ash to do all of her work. She meets a fairy, Sidhean, and the King's Huntress, Kaisa, both of whom she strikes up a friendship with that she keeps hidden from her stepmother and stepsisters. When younger, Ash tries to escape her reality to the fairy world, but as she grows older finds things in this world still worth living in. This book is not one of those big sweeping epic fantasies, but a rather smaller-scale fairytale, like the ones Ash grew up with herself. I think I expected something a little more dramatic, which this book does not offer. It's much more about Ash being stuck in this living situation and what she wants for herself and her future, than about some big magical or human peril. Still, I enjoyed reading this, it was a very nice read, and neatly fits into my love for fairytale retellings.
I have mixed emotions about this book. I just really enjoyed the writing style and I enjoyed to read it, yet story wise nothing really happened until the end. I couldn't quite understand how the romance evolved between Kaisa and Ash. I missed reading about evolving feelings. Who I thought was interesting was Sidhean, but what happened with him in the end did he just go away and thats it? I'd love to hear more about his story













