Totenbraut
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Description
Ein packender, fundierter Roman über die südosteuropäischen Ursprünge des Vampirmythos.
1731, in den Wäldern Serbiens: Für eine Handvoll Gold wird die junge Jasna von ihrem Vater an einen reichen Gutsbesitzer verkauft. Der rätselhafte Fremde nimmt das Mädchen mit auf seinen Hof an der Grenze zum Osmanischen Reich. Dort wird Jasna mit seinem Sohn Danilo verheiratet. Schnell stellt die junge Braut fest, dass ein Fluch auf der Familie lastet. Die Dorfbewohner schließen sie aus der Gemeinschaft aus, der Priester lässt sie nicht über die Schwelle treten. Man munkelt, dass Danilos verstorbene Mutter eine Hexe war und als Wiedergängerin immer noch eine Bedrohung darstellt. Auch Jasna scheint von ihr heimgesucht zu werden und entdeckt blutige Male am Hals ihres Pferdes. Als sich plötzlich mysteriöse Todesfälle im Dorf häufen, richtet sich der Verdacht schnell gegen Jasna und ihre Familie.
Book Information
Author Description
Nina Blazon, geboren 1969, studierte Slawistik und Germanistik in Würzburg und lehrte einige Jahre als Dozentin an den Universitäten in Tübingen und Saarbrücken. Anschließend absolvierte sie ein Redaktionsvolontariat und schrieb unter anderem für die Stuttgarter Zeitung. Heute lebt sie in Stuttgart, wo sie auch als freie Journalistin und gibt Workshops für Kreatives und Therapeutisches Schreiben. Sie schreibt Belletristik, Fantasy und Historische Romane, die mehrfach auf der Spiegel-Bestsellerliste standen. Ihre Werke wurden in vierzehn Sprachen übersetzt.
Posts
Von Leichen im Vamyprstande und anderen Schrecken
Dies ist keine typische Fantasy Geschichte, sondern ein Roman der stark von historisch dokumentierten Fällen von "Vampirismus" im 18. Jahrhundert inspiriert wurde (großes Lob an die Autorin für die tolle Hintergrund Recherche) Die Vorstellungen und Ängste dieser Zeit über Untote und Hexen haben kaum was mit moderner Romantasy zu tun, wer sowas sucht ist hier also falsch. Stattdessen wird hier sehr anschaulich gezeigt wie sehr Furcht und Unwissen die Wahrnehmung beeinflussen können. Dabei begleiten wir Jasna, die (aus heutiger Sicht) erschreckend jung als Braut in die Fremde verkauft wurde und nur zu schnell erkennen muss, dass ihre neue Familie wohl möglich nicht zu Unrecht von den Dörflern gefürchtet und gemieden wird... Ein faszinierender Roman mit Sogwirkung. Empfehlung an alle die sich für die südosteuropäischen Ursprünge des Vampirmythos interessieren

Totenbraut hat mich über weite Strecken wirklich gepackt. Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch dicht und trägt mühelos durch die Handlung. Die folkloristischen Motive rund um Strigoi, dörfliche Strukturen und unausgesprochene Schuld sind spannend gewählt, der Schauplatz wirkt lebendig und glaubwürdig, und ich war durchgehend interessiert daran, wie sich die Geschichte entfaltet. Gerade in der ersten Hälfte gelingt es dem Buch, eine unheimliche, leise Bedrohung aufzubauen. Vieles bleibt lange im Unklaren, Andeutungen wirken stärker als Erklärungen, und die Idee eines familiären wie gesellschaftlichen Systems, das dunkle Wahrheiten trägt und verwaltet, hat großes erzählerisches Potenzial. Leider kann das Ende diese Fallhöhe nicht halten. Die Auflösung verlagert die zuvor breit angelegte, strukturelle Schuld zunehmend auf eine einzelne Figur und ein persönliches Rachemotiv. Damit wird vieles, was zuvor komplex und moralisch unbequem war, deutlich vereinfacht. Einige Entwicklungen wirken rückblickend konstruiert oder logisch nicht ganz überzeugend, und manche Figuren – besonders Bela – bleiben trotz interessanter Anlage deutlich unter ihren Möglichkeiten. Auch die Liebesgeschichte nimmt im letzten Drittel viel Raum ein, ohne für mich wirklich etwas zum zentralen Thema beizutragen. Hier wird spürbar, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, das auf ein versöhnliches, sicheres Ende zusteuert. Das ist grundsätzlich legitim, fühlte sich aber angesichts der zuvor aufgebauten Schwere und Ambivalenz zu glatt an. Totenbraut ist kein schlechtes Buch – im Gegenteil: Stil, Atmosphäre und Grundidee sind stark. Umso bedauerlicher ist es, dass die Geschichte sich am Ende nicht traut, die eigenen Fragen konsequent auszuhalten. Ein ehrlicheres, weniger entlastendes Ende hätte dem Roman gutgetan. 3 Sterne – für einen fesselnden Einstieg, eine dichte Stimmung und spannende Motive, aber mit Abzügen für eine Auflösung, die hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt.
"Totenbraut" von Nina Blazon entführt die Leser in eine düstere Welt voller Aberglaube, Misstrauen und alter Legenden. Besonders deutlich merkt man beim Lesen, dass die Autorin sehr gründlich recherchiert hat. Der damalige Aberglaube rund um Untote, Flüche und die Angst vor dem „Wiedergänger“ wird sehr authentisch dargestellt und vermittelt ein gutes Bild davon, wie stark solche Vorstellungen das Leben der Menschen geprägt haben. Gerade dieser historische Hintergrund ist einer der stärksten Aspekte des Buches. Man bekommt ein Gefühl dafür, wie schnell Angst, Gerüchte und religiöse Vorstellungen das Schicksal einzelner Menschen bestimmen konnten. Leider hatte ich beim Lesen jedoch immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte nur schwer in Gang kommt. Viele Passagen ziehen sich sehr in die Länge, wodurch die Handlung stellenweise recht zäh wirkt. Dadurch fiel es mir nicht immer leicht, am Ball zu bleiben, und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich zeitweise eher durch die Seiten gequält habe. Trotz der interessanten Grundidee und der spürbar guten Recherche konnte mich der Roman insgesamt nicht vollständig mitreißen. Die Atmosphäre und das historische Setting sind gelungen, doch das langsame Erzähltempo hat meinen Lesefluss deutlich gebremst. Insgesamt ein Buch mit einer spannenden Idee und solidem Hintergrundwissen, das mich persönlich jedoch nicht vollständig überzeugen konnte. ⭐ 3 von 5 Sternen

Unerwartet gut... überraschend... packend... guter Schreibstil!
Ich hatte das Buch in einem Bücherpaket gewonnen. Zunächst war ich etwas skeptisch und dachte das ist sonst typischer Roman wo Vampire so dargestellt werden wie immer und es eine Liebesgeschichte gibt. So aller Art Vampires Diaries oder so. Man konnte leicht in das Buch starten. Der Schreibstil ist einfach, angenehm und lässt einen gut in die Geschichte eintauchen. Nach den ersten Kapiteln dachte ich mir dann so na wann kommt das den jetzt mit Vampiren? Es sollte noch etwas dauern bis es in diese Richtung ging aber selbst dann ging es anders als man es erwartet hatte. Ca bis 50% des Buches war es zwar gut zu lesen und auch interessant aber es war ok. Aber dann wurde es auf einmal doch echt spannend und packend. Also die letzten 200 Seiten habe ich in einem Zug durch gelesen weil ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht. Auch vom Ende war ich überrascht. Aber fand es dennoch gut. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen. Auch für Teenies vielleicht da es nicht blutrünstig oder ähnliches ist sondern es doch viel um dieses Zeitalter geht und wie die Menschen damals lebten, dachten und auch Dinge noch nicht wussten oder nicht glauben wollten.
Normalerweise ist historisches Urban-Fantasy nicht wirklich ein Genre, zu dem ich oft greife, aber Nina Blazon lässt mich in dieser Hinsicht nie hängen. "Totenbraut" war großartig. Wundervoller Schreibstil, ein spannender und grausiger Plot und tolle Charaktere. Die Liebesgeschichte hat es mir auch sehr angetan. <3
Vampirjagd im Mittelalter
Ein wirklich cooles Jugendbuch, das sich mit dem Vampirglauben und teilweise Irrsinn im Mittelalter beschäftigt. Es hat sich sehr flüssig und gut lesen lassen. Die Spannung und Wendungen haben das ganze angetrieben. Dafür das es schon älter ist, empfinde ich es als tolles Buch, dass ich auch gerne mehrmals lesen könnte.
Was macht man, wenn man vom nervigen Schnupfen geplagt im Bett liegt und einfach nicht schlafen kann? Richtig, man schnappt sich irgendein Buch von seinem 'Stapel der ungelesenen Bücher' und hofft, dass man nach 20 Seiten doch müde wird und wegdöst - falsch gedacht! Das Buch hat mich ganze sechs Stunden lang vom Schlaf abgehalten, denn ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen und so habe ich es vorletzte Nacht in einem Rutsch durchgelesen. Und ich bereue meine schlaflose Nacht auf keinen Fall, denn ich wurde mit 'Totenbraut' von Nina Blazon sehr gut unterhalten und die Stunden vergingen wie im Flug. Zum Inhalt muss eigentlich nicht viel gesagt werden, denn der Klappentext fasst sehr gut zusammen, was den erzählerischen Rahmen dieser Geschichte ausmacht. Meiner Meinung nach würde jegliche Ergänzung zu viel verraten und gerade das wäre bei diesem Buch eher hinderlich, denn es überrascht hier und da mit unerwarteten Wendungen und bleibt bis zum Ende spannend. Die Charaktere sind auch nichts Neues, aber fügen sich sehr gut in die Geschichte ein, spielen ihre vorgesehenen Rollen,agieren stimmig miteinander und vergessen dabei auch nicht sich selbst weiterzuentwicklen oder verschiedene charakterliche Fassaden zu zeigen. Am sympathischten war mir Drusan, was aber einfach daran liegt, dass mir kleine Landstreicher in der Fantasyliteratur schon immer zugesagt haben und automatisch einen kleinen Sympathiepunkt genießen. Auch habe ich befürchtet, dass die Liebesgeschichte allzu sehr in den Vordergrund rückt, aber die hält sich erstaunlicherweise angenehm im Hintergrund, wirkt somit nie aufdringlich und trägt gut zur Stimmung des Buches bei, indem sie einen netten Kontrast zur allgemein düsteren Grundstimmmung bildet. Die Thematik des osteuropäischen Vampirmythos war mir zwar nicht ganz neu, aber so richtig intensiv habe ich mich damit auch nie befasst. Trotzdem vermittelte die Autorin einem stets das Gefühl, ausreichend recherchiert zu haben und konnte ihre Informationen sehr gut in die Handlung verweben, ohne dass es je anstregend oder nervig wurde. Zugegeben, sonderlich Welt bewegend ist das Buch nicht, aber es hält was es verspricht: Kurzweilige, sehr gute und spannende Unterhaltung. Nicht mehr, aber und auch nicht weniger. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass das auf keinen Fall negativ aufzufassen ist, denn nicht jedes Buch muss einem ewig lang im Kopf rumschwirren und diesen schweren Nachhall mit sich ziehen, der einen noch Tage lang an Inhalt, Charaktere und Handlung denken lässt. Nein, man liest das Buch, erfreut sich an den tollen Lesestunden, aber ist danach sofort bereit für ein vollkommen neues Buchabenteuer. Positiv anzumerken ist auch, dass die Geschichte in sich geschlossen ist. Es gibt keinen zwanghaften Versuch, doch noch weitere Handlungsstränge einzufädeln und aus dem einen Buch mit Mühe und Not eine Trilogie oder gar Reihe zu basteln. Keine unnötigen Aufhänger am Ende, keine mysteriösen Andeutungen, einfach ein in sich geschlossener Roman, was sehr sehr angenehm ist! Wieso nur 4 von 5 Sternen? Am Ende war es dann doch 'nur' gute Unterhaltung und 'Totenbraut' wird keines der Bücher sein, die ich mir zwischendurch immer mal wieder aus dem Regal hole, um meine Lieblingsstellen/ Kaptitel zu überfliegen oder es gar ein zweites Mal zu lesen.
"Totenbraut" gibt einen interessanten und offenbar gut recherchierten Einblick in den südosteuropäischen Vampirkult des 18. Jahrhunderts. Spannende Geschichte und vor allem endlich mal ein Buch das sich mit der historischen Bedeutung des Vampirs auseinander setzt. Vampire (oder auch Strigoi, Urpir etc. wie sie in Südosteuropa heißen) werden zur Abwechslung mal nicht glorifiziert und auch nicht als verführerisch dargestellt, sondern als das was sie damals auch für die Bevölkerung waren: Wiedergänger die Unglück und Tod bringen. Die Protagonistin fand ich gut gelungen, einzig das Hin und Her mit Dusan hat teilweise etwas genervt. Aber ein bisschen Drama ist ok, schließlich sind die Protagonisten alle im Teenager-Alter, da hyperventiliert man ja gerne mal ;). Für ihr Alter haben sie sich dann sogar relativ erwachsen verhalten, was in der Zeit in der die Geschichte spielt, wohl auch notwendig war. Immerhin ist es nicht bzw. wenn nur sehr leicht ins kitschige abgetriftet. Fazit Endlich mal ein (Jugend)Buch in dem keine kitschige Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Ein Buch das gut darstellt, wie sich der Aberglaube der damaligen Zeit auf die Menschen ausgewirkt hat.
Totenbraut ist mein erstes Buch von Nina Blazon und ich werde definitiv noch mehr von ihr lesen! Das Buch ist wirklich etwas Besonderes und hat mich echt begeistert. 😍 Ich habe noch nichts Vergleichbares gelesen... Die Mischung aus Historischem und Fantasy ist unheimlich gut gelungen. Auch, dass sich am Ende dann doch alles realistisch erklären lässt gefällt mir unglaublich gut! 🙈 Der Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen und die ganze Kulisse und Stimmung ist der damalige Zeit so nahe, dass man sich schnell in der Welt des Jahres 1731 wiederfindet und das Schaurige der Nacht selbst verspürt. Nina Blazon hat es geschafft, den Aberglaube der damaligen Zeit so gut in das Buch einzubinden, dass mir teilweise echt ein Schauer über den Rücken gelaufen ist und ich das Buch an keiner Stelle langweilig fand! 😊 Die Geschehnisse kommen einem in keinster Weise übertrieben vor und auch wenn das Buch eigentlich ein Vampirroman ist, ist es ganz anders wie andere Vampirbücher! Der Vampir wird hier nicht als übernatürlich starker, wunderschönen Held dargestellt, sonder kommt dem geschichtlichen Aberglauben sehr sehr nah... man sieht auf jeden Fall, dass die Autorin ausführliche Recherchen zum Thema Aberglauben und Vampirismus betrieben hat. Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet und nachvollziehbar. Dusan mochte ich allerdings am Ende doch am meisten und ich fand es wirklich schade, dass er am Anfang der Geschichte so wenig vorgekommen ist. Es mir wahnsinnig Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und ich würde es jeden Vampirfans weiterempfehlen!
Die junge Jasna wird gegen ihren Willen mit einem fremden Mann in einem fernen Dorf verheiratet. Schon bald zeichnet sich ab, dass mit der Familie ihres Mannes irgendetwas nicht stimmt. Was nun folgt hat genau die richtige Stimmung, den Grusel und die Spannung, die so ein Buch braucht. Auch einen guten Schuss Romantik, der mir als kleinem Romantikmuffel aber durchaus nicht zuviel war. Es gibt einige überraschende Wendungen, immer wenn ich dachte, hah!, ich weiß, wer und was los ist, stellte sich das als Irrtum heraus. Mittendrin gibt es bereits eine „kleine“ Auflösung, sodass die Spannung vorübergehend leicht abebbt, sich dafür aber ganz schnell wieder steigert. Bis zur finalen Auflösung, die nicht nur überrascht, sondern gut durchdacht ist und ganz nach meinem Geschmack ist. Wichtig ist, das Nachwort zu lesen, das die Auflösung noch etwas erläutert. Spätestens damit hat Nina Blazon mich endgültig gewonnen, denn es macht deutlich, wie viel und wie gut sie recherchiert hat, beispielsweise über die verschiedenen Arten von Vampiren in der Tradition, den Strigoi, die Mora und die Ursprünge dieser Legenden. Alles in allem ein rundum gelungenes Werk.
English Review: Totenbraut (‘bride of the dead’ in English) was a book which gave me mixed feelings and unfortunately my enthusiasm for it has developed quite late. At the beginning it dragged very much and the plot could only offer little tension. Or maybe the reason for it was that there were too many open questions which made the reading not more interesting, but rather confused me. Especially because I didn’t know who of the people in the book belonged to the good or to the bad side and I found that out only quite late. Also the fact that the story plays in a former time and the characters were very god-fearing, for me that was a point with which I couldn’t get go along very well. Nevertheless throughout the story I could overlook that and it became clear, why the religion was important for the plot and therefore has becalmed me again. Usually I like the writing style of Blazon very much because she is able to insert nice descriptions of feelings and the surroundings without exaggerating it, so that it doesn’t disturb the reading fluency, but sounds nice. But here it has irritated me a little because the book was told in the present tense and to be honest I’m no real fan of that. Additionally I didn’t like the dialogues in this book, they were sometimes too outmoded. In exchange I had no problem to read the book in the ‘first-person’, like others often have. What I’ve liked the most in this book, were the characters. Here particularly Jasna, because she is a very bullheaded, stubborn person with a loose tongue and she always says what she’s thinking. A fact which is to be lifted up high, because the story plays in Serbia in the 18th century (1731) and there it was rather unusual that a woman said what she was thinking. Although Jasna was sold by her father and wasn’t able to decide by herself which man she wants to marry, she remains strong and presents her inwardly tightened and also smart. She has amazed me, has sometimes brought me to laughter and if I now think back to Jasna, she reminds me a little of the comic figure‚ Heidi‘. The cheeky small brat was also always ill-behaved and had a heavenly stubborn attitude which makes me smile over and over again and made me fond of the character. Like with Heidi, it was for me just like that here with Jasna. Also Danilo was able to change himself to the positive and I was anyway from the first time on a fan of Dusan! :) He’s a typical light-headed guy who I had to take in my heart soon. He’s joking all the time, is always good for a repartee and only after some time he let us behind his facade and we also recognize his seriousness. Hence, to tell the truth, I also was a little disappointed at the end because the end happened too fast and too abrupt. I would have like to read more of the characters and their story and I was also eager to get a more exact view of their future life. For more Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/02/07/review-totenbraut/ German Review: Totenbraut war für mich ein Buch mit gemischten Gefühlen und meine Begeisterung dafür hat sich leider erst ziemlich spät entwickelt. Es hat sich zu Beginn sehr gezogen und die Handlung konnte nur wenig Spannung bieten, beziehungsweise waren zu viele offene Fragen, welche das Lesen nicht interessanter gemacht haben, sondern mich eher verwirrten. Besonders weil man nicht weiß wer von den Personen im Buch zu den Guten oder zu den Bösen gehört und man erst ziemlich spät darauf gekommen ist. Auch die Tatsache, dass es in einer früheren Zeit spielt und die Charaktere deswegen sehr gottesfürchtig sind, war für mich ein Punkt, mit dem ich weniger anfangen konnte. Trotzdem konnte ich aber im Verlauf der Geschichte darüber hinweg sehen und es wurde klar, warum gerade der Glaube wichtig für die Handlung ist und hat mich somit wieder besänftigt. Die Schreibweise von Blazon gefällt mir normalerweise sehr gut, da sie es schafft schöne Beschreibungen der Gefühle und der Umgebung einzubauen ohne damit zu übertreiben, sodass es nicht den Lesefluss stört. Aber hier hat es mich etwas irritiert. Und hinzu kam noch, dass mir in diesem Buch die Dialoge nicht sonderlich gefallen haben, da sie teilweise zu altbacken klangen. Dafür war es für mich aber kein Problem, es aus der Ich-Perspektive zu lesen, so wie für manch andere. Was mir in diesem Buch am besten gefallen hat, waren die Charaktere. Hier besonders Jasna, da sie eine sehr sture, dickköpfige Person mit einem losen Mundwerk ist und immer sagt was sie sich denkt. Etwas, das sehr hervor zu heben ist, weil die Geschichte in Serbien im 18. Jahrhundert (1731) spielt, und es dort eher ungewöhnlich ist, dass eine Frau sagt was Sache ist. Obwohl sich Jasna von ihrem Vater verkaufen lassen musste und nicht über ihren eigenen Gatten entscheiden durfte, bleibt sie stark und präsentiert sich innerlich als gefestigt und auch schlau. Sie hat mich verblüfft, manchmal zum Lachen gebracht und wenn ich jetzt an Jasna zurück denke, erinnert sie mich eine Spur an die Zeichentrickfigur ‚Heidi‘. Das freche kleine Gör war auch stets ungezogen und hatte einen himmlischen Dickkopf, der mich aber immer wieder zum schmunzeln und mich dazu gebracht hat, den Charakter lieb zu gewinnen. Genauso erging es mir hier bei Jasna. Auch Danilo konnte sich zum positiven wenden und ich war sowieso von der ersten Begegnung an, ein Fan von Dusan! :) Er ist ein typischer leichtköpfiger Typ, den man bald ins Herz schließen muss. Er macht Späße, hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und erst nach einiger Zeit lässt er einem hintere die Fassade blicken und man erkennt auch seine Ernsthaftigkeit. Daher war ich ehrlich gesagt am Ende auch etwas enttäuscht als es dann doch schon so schnell zu Ende war. Ich hätte gerne noch mehr von den Figuren in der Geschichte gelesen und auch einen genaueren Ausblick auf deren zukünftiges Leben bekommen. Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/02/05/rezension-totenbraut/
Normalerweise ist historisches Urban-Fantasy nicht wirklich ein Genre, zu dem ich oft greife, aber Nina Blazon lässt mich in dieser Hinsicht nie hängen. "Totenbraut" war großartig. Wundervoller Schreibstil, ein spannender und grausiger Plot und tolle Charaktere. Die Liebesgeschichte hat es mir auch sehr angetan. <3
Totenbraut ist ein Roman, der eher aus der historischen Ecke stammt. Auch wenn man lange Zeit annimmt, dass etwas Übernatürliches hinter dem ganzen Zirkus stecken muss, ist es am Ende doch nur die Angst, Unwissenheit und Fantasie der Dorfbewohner, die aus einem Unschuldigen ein Monster macht. Anfangs etwas schleppend spinnt sich das Netz aus Aberglaube und Schweigen immer weiter, bis zum grausamen Höhepunkt.
Cover: Ganz nett, aber nix besonderes. Das rot ist recht schön, aber so wirklich hat mich das Cover nicht angesprochen. Meine Meinung: Nachdem ich nur Gutes über Nina Blazon gehört/gelesen hab, wollte ich auch mal was von ihr lesen. Und da mich der Titel "Totenbraut" direkt angesprochen hat, fiel meine Wahl sehr schnell. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Aber die Story..wow! Ich bin einfach nur begeistert. Die Zeit und das Thema -Aberglaube, Zwangshochzeit, Geheimnisse und Verschwörungen und dann noch ein bisschen Vampir- + die düstere Stimmung und dann zusätzlich Liebe.. Was gibt es besseres? Nina Blazon hat die Spannung toll aufgebaut und gehalten. Ich hätte bis zum Ende nie geahnt, was jetzt wirklich vor geht. (Was selten der Fall ist) Die Charaktere sind gelungen und ich bin schon gespannt ein anderes Buch von ihr zu lesen. Fazit: Einfach gelungen und deswegen 5 dicke Sterne :)
English Review: Totenbraut (‘bride of the dead’ in English) was a book which gave me mixed feelings and unfortunately my enthusiasm for it has developed quite late. At the beginning it dragged very much and the plot could only offer little tension. Or maybe the reason for it was that there were too many open questions which made the reading not more interesting, but rather confused me. Especially because I didn’t know who of the people in the book belonged to the good or to the bad side and I found that out only quite late. Also the fact that the story plays in a former time and the characters were very god-fearing, for me that was a point with which I couldn’t get go along very well. Nevertheless throughout the story I could overlook that and it became clear, why the religion was important for the plot and therefore has becalmed me again. Usually I like the writing style of Blazon very much because she is able to insert nice descriptions of feelings and the surroundings without exaggerating it, so that it doesn’t disturb the reading fluency, but sounds nice. But here it has irritated me a little because the book was told in the present tense and to be honest I’m no real fan of that. Additionally I didn’t like the dialogues in this book, they were sometimes too outmoded. In exchange I had no problem to read the book in the ‘first-person’, like others often have. What I’ve liked the most in this book, were the characters. Here particularly Jasna, because she is a very bullheaded, stubborn person with a loose tongue and she always says what she’s thinking. A fact which is to be lifted up high, because the story plays in Serbia in the 18th century (1731) and there it was rather unusual that a woman said what she was thinking. Although Jasna was sold by her father and wasn’t able to decide by herself which man she wants to marry, she remains strong and presents her inwardly tightened and also smart. She has amazed me, has sometimes brought me to laughter and if I now think back to Jasna, she reminds me a little of the comic figure‚ Heidi‘. The cheeky small brat was also always ill-behaved and had a heavenly stubborn attitude which makes me smile over and over again and made me fond of the character. Like with Heidi, it was for me just like that here with Jasna. Also Danilo was able to change himself to the positive and I was anyway from the first time on a fan of Dusan! :) He’s a typical light-headed guy who I had to take in my heart soon. He’s joking all the time, is always good for a repartee and only after some time he let us behind his facade and we also recognize his seriousness. Hence, to tell the truth, I also was a little disappointed at the end because the end happened too fast and too abrupt. I would have like to read more of the characters and their story and I was also eager to get a more exact view of their future life. For more Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/02/07/review-totenbraut/ German Review: Totenbraut war für mich ein Buch mit gemischten Gefühlen und meine Begeisterung dafür hat sich leider erst ziemlich spät entwickelt. Es hat sich zu Beginn sehr gezogen und die Handlung konnte nur wenig Spannung bieten, beziehungsweise waren zu viele offene Fragen, welche das Lesen nicht interessanter gemacht haben, sondern mich eher verwirrten. Besonders weil man nicht weiß wer von den Personen im Buch zu den Guten oder zu den Bösen gehört und man erst ziemlich spät darauf gekommen ist. Auch die Tatsache, dass es in einer früheren Zeit spielt und die Charaktere deswegen sehr gottesfürchtig sind, war für mich ein Punkt, mit dem ich weniger anfangen konnte. Trotzdem konnte ich aber im Verlauf der Geschichte darüber hinweg sehen und es wurde klar, warum gerade der Glaube wichtig für die Handlung ist und hat mich somit wieder besänftigt. Die Schreibweise von Blazon gefällt mir normalerweise sehr gut, da sie es schafft schöne Beschreibungen der Gefühle und der Umgebung einzubauen ohne damit zu übertreiben, sodass es nicht den Lesefluss stört. Aber hier hat es mich etwas irritiert. Und hinzu kam noch, dass mir in diesem Buch die Dialoge nicht sonderlich gefallen haben, da sie teilweise zu altbacken klangen. Dafür war es für mich aber kein Problem, es aus der Ich-Perspektive zu lesen, so wie für manch andere. Was mir in diesem Buch am besten gefallen hat, waren die Charaktere. Hier besonders Jasna, da sie eine sehr sture, dickköpfige Person mit einem losen Mundwerk ist und immer sagt was sie sich denkt. Etwas, das sehr hervor zu heben ist, weil die Geschichte in Serbien im 18. Jahrhundert (1731) spielt, und es dort eher ungewöhnlich ist, dass eine Frau sagt was Sache ist. Obwohl sich Jasna von ihrem Vater verkaufen lassen musste und nicht über ihren eigenen Gatten entscheiden durfte, bleibt sie stark und präsentiert sich innerlich als gefestigt und auch schlau. Sie hat mich verblüfft, manchmal zum Lachen gebracht und wenn ich jetzt an Jasna zurück denke, erinnert sie mich eine Spur an die Zeichentrickfigur ‚Heidi‘. Das freche kleine Gör war auch stets ungezogen und hatte einen himmlischen Dickkopf, der mich aber immer wieder zum schmunzeln und mich dazu gebracht hat, den Charakter lieb zu gewinnen. Genauso erging es mir hier bei Jasna. Auch Danilo konnte sich zum positiven wenden und ich war sowieso von der ersten Begegnung an, ein Fan von Dusan! :) Er ist ein typischer leichtköpfiger Typ, den man bald ins Herz schließen muss. Er macht Späße, hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und erst nach einiger Zeit lässt er einem hintere die Fassade blicken und man erkennt auch seine Ernsthaftigkeit. Daher war ich ehrlich gesagt am Ende auch etwas enttäuscht als es dann doch schon so schnell zu Ende war. Ich hätte gerne noch mehr von den Figuren in der Geschichte gelesen und auch einen genaueren Ausblick auf deren zukünftiges Leben bekommen. Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/02/05/rezension-totenbraut/
Die düstere Stimmung und das historische Setting sind sehr spannend und machen das Buch besonders. Man merkt, dass viel Liebe in die Geschichte geflossen ist. Manchmal war die Handlung für mich aber etwas zu langsam, sodass sich einige Stellen gezogen haben. Auch zu manchen Figuren konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen. Trotzdem ist es ein interessantes Buch mit einer besonderen Atmosphäre. Nicht perfekt, aber lesenswert für alle, die geheimnisvolle Geschichten mögen.
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Ein packender, fundierter Roman über die südosteuropäischen Ursprünge des Vampirmythos.
1731, in den Wäldern Serbiens: Für eine Handvoll Gold wird die junge Jasna von ihrem Vater an einen reichen Gutsbesitzer verkauft. Der rätselhafte Fremde nimmt das Mädchen mit auf seinen Hof an der Grenze zum Osmanischen Reich. Dort wird Jasna mit seinem Sohn Danilo verheiratet. Schnell stellt die junge Braut fest, dass ein Fluch auf der Familie lastet. Die Dorfbewohner schließen sie aus der Gemeinschaft aus, der Priester lässt sie nicht über die Schwelle treten. Man munkelt, dass Danilos verstorbene Mutter eine Hexe war und als Wiedergängerin immer noch eine Bedrohung darstellt. Auch Jasna scheint von ihr heimgesucht zu werden und entdeckt blutige Male am Hals ihres Pferdes. Als sich plötzlich mysteriöse Todesfälle im Dorf häufen, richtet sich der Verdacht schnell gegen Jasna und ihre Familie.
Book Information
Author Description
Nina Blazon, geboren 1969, studierte Slawistik und Germanistik in Würzburg und lehrte einige Jahre als Dozentin an den Universitäten in Tübingen und Saarbrücken. Anschließend absolvierte sie ein Redaktionsvolontariat und schrieb unter anderem für die Stuttgarter Zeitung. Heute lebt sie in Stuttgart, wo sie auch als freie Journalistin und gibt Workshops für Kreatives und Therapeutisches Schreiben. Sie schreibt Belletristik, Fantasy und Historische Romane, die mehrfach auf der Spiegel-Bestsellerliste standen. Ihre Werke wurden in vierzehn Sprachen übersetzt.
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Von Leichen im Vamyprstande und anderen Schrecken
Dies ist keine typische Fantasy Geschichte, sondern ein Roman der stark von historisch dokumentierten Fällen von "Vampirismus" im 18. Jahrhundert inspiriert wurde (großes Lob an die Autorin für die tolle Hintergrund Recherche) Die Vorstellungen und Ängste dieser Zeit über Untote und Hexen haben kaum was mit moderner Romantasy zu tun, wer sowas sucht ist hier also falsch. Stattdessen wird hier sehr anschaulich gezeigt wie sehr Furcht und Unwissen die Wahrnehmung beeinflussen können. Dabei begleiten wir Jasna, die (aus heutiger Sicht) erschreckend jung als Braut in die Fremde verkauft wurde und nur zu schnell erkennen muss, dass ihre neue Familie wohl möglich nicht zu Unrecht von den Dörflern gefürchtet und gemieden wird... Ein faszinierender Roman mit Sogwirkung. Empfehlung an alle die sich für die südosteuropäischen Ursprünge des Vampirmythos interessieren

Totenbraut hat mich über weite Strecken wirklich gepackt. Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch dicht und trägt mühelos durch die Handlung. Die folkloristischen Motive rund um Strigoi, dörfliche Strukturen und unausgesprochene Schuld sind spannend gewählt, der Schauplatz wirkt lebendig und glaubwürdig, und ich war durchgehend interessiert daran, wie sich die Geschichte entfaltet. Gerade in der ersten Hälfte gelingt es dem Buch, eine unheimliche, leise Bedrohung aufzubauen. Vieles bleibt lange im Unklaren, Andeutungen wirken stärker als Erklärungen, und die Idee eines familiären wie gesellschaftlichen Systems, das dunkle Wahrheiten trägt und verwaltet, hat großes erzählerisches Potenzial. Leider kann das Ende diese Fallhöhe nicht halten. Die Auflösung verlagert die zuvor breit angelegte, strukturelle Schuld zunehmend auf eine einzelne Figur und ein persönliches Rachemotiv. Damit wird vieles, was zuvor komplex und moralisch unbequem war, deutlich vereinfacht. Einige Entwicklungen wirken rückblickend konstruiert oder logisch nicht ganz überzeugend, und manche Figuren – besonders Bela – bleiben trotz interessanter Anlage deutlich unter ihren Möglichkeiten. Auch die Liebesgeschichte nimmt im letzten Drittel viel Raum ein, ohne für mich wirklich etwas zum zentralen Thema beizutragen. Hier wird spürbar, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, das auf ein versöhnliches, sicheres Ende zusteuert. Das ist grundsätzlich legitim, fühlte sich aber angesichts der zuvor aufgebauten Schwere und Ambivalenz zu glatt an. Totenbraut ist kein schlechtes Buch – im Gegenteil: Stil, Atmosphäre und Grundidee sind stark. Umso bedauerlicher ist es, dass die Geschichte sich am Ende nicht traut, die eigenen Fragen konsequent auszuhalten. Ein ehrlicheres, weniger entlastendes Ende hätte dem Roman gutgetan. 3 Sterne – für einen fesselnden Einstieg, eine dichte Stimmung und spannende Motive, aber mit Abzügen für eine Auflösung, die hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt.
"Totenbraut" von Nina Blazon entführt die Leser in eine düstere Welt voller Aberglaube, Misstrauen und alter Legenden. Besonders deutlich merkt man beim Lesen, dass die Autorin sehr gründlich recherchiert hat. Der damalige Aberglaube rund um Untote, Flüche und die Angst vor dem „Wiedergänger“ wird sehr authentisch dargestellt und vermittelt ein gutes Bild davon, wie stark solche Vorstellungen das Leben der Menschen geprägt haben. Gerade dieser historische Hintergrund ist einer der stärksten Aspekte des Buches. Man bekommt ein Gefühl dafür, wie schnell Angst, Gerüchte und religiöse Vorstellungen das Schicksal einzelner Menschen bestimmen konnten. Leider hatte ich beim Lesen jedoch immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte nur schwer in Gang kommt. Viele Passagen ziehen sich sehr in die Länge, wodurch die Handlung stellenweise recht zäh wirkt. Dadurch fiel es mir nicht immer leicht, am Ball zu bleiben, und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich zeitweise eher durch die Seiten gequält habe. Trotz der interessanten Grundidee und der spürbar guten Recherche konnte mich der Roman insgesamt nicht vollständig mitreißen. Die Atmosphäre und das historische Setting sind gelungen, doch das langsame Erzähltempo hat meinen Lesefluss deutlich gebremst. Insgesamt ein Buch mit einer spannenden Idee und solidem Hintergrundwissen, das mich persönlich jedoch nicht vollständig überzeugen konnte. ⭐ 3 von 5 Sternen

Unerwartet gut... überraschend... packend... guter Schreibstil!
Ich hatte das Buch in einem Bücherpaket gewonnen. Zunächst war ich etwas skeptisch und dachte das ist sonst typischer Roman wo Vampire so dargestellt werden wie immer und es eine Liebesgeschichte gibt. So aller Art Vampires Diaries oder so. Man konnte leicht in das Buch starten. Der Schreibstil ist einfach, angenehm und lässt einen gut in die Geschichte eintauchen. Nach den ersten Kapiteln dachte ich mir dann so na wann kommt das den jetzt mit Vampiren? Es sollte noch etwas dauern bis es in diese Richtung ging aber selbst dann ging es anders als man es erwartet hatte. Ca bis 50% des Buches war es zwar gut zu lesen und auch interessant aber es war ok. Aber dann wurde es auf einmal doch echt spannend und packend. Also die letzten 200 Seiten habe ich in einem Zug durch gelesen weil ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht. Auch vom Ende war ich überrascht. Aber fand es dennoch gut. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen. Auch für Teenies vielleicht da es nicht blutrünstig oder ähnliches ist sondern es doch viel um dieses Zeitalter geht und wie die Menschen damals lebten, dachten und auch Dinge noch nicht wussten oder nicht glauben wollten.
Normalerweise ist historisches Urban-Fantasy nicht wirklich ein Genre, zu dem ich oft greife, aber Nina Blazon lässt mich in dieser Hinsicht nie hängen. "Totenbraut" war großartig. Wundervoller Schreibstil, ein spannender und grausiger Plot und tolle Charaktere. Die Liebesgeschichte hat es mir auch sehr angetan. <3
Vampirjagd im Mittelalter
Ein wirklich cooles Jugendbuch, das sich mit dem Vampirglauben und teilweise Irrsinn im Mittelalter beschäftigt. Es hat sich sehr flüssig und gut lesen lassen. Die Spannung und Wendungen haben das ganze angetrieben. Dafür das es schon älter ist, empfinde ich es als tolles Buch, dass ich auch gerne mehrmals lesen könnte.
Was macht man, wenn man vom nervigen Schnupfen geplagt im Bett liegt und einfach nicht schlafen kann? Richtig, man schnappt sich irgendein Buch von seinem 'Stapel der ungelesenen Bücher' und hofft, dass man nach 20 Seiten doch müde wird und wegdöst - falsch gedacht! Das Buch hat mich ganze sechs Stunden lang vom Schlaf abgehalten, denn ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen und so habe ich es vorletzte Nacht in einem Rutsch durchgelesen. Und ich bereue meine schlaflose Nacht auf keinen Fall, denn ich wurde mit 'Totenbraut' von Nina Blazon sehr gut unterhalten und die Stunden vergingen wie im Flug. Zum Inhalt muss eigentlich nicht viel gesagt werden, denn der Klappentext fasst sehr gut zusammen, was den erzählerischen Rahmen dieser Geschichte ausmacht. Meiner Meinung nach würde jegliche Ergänzung zu viel verraten und gerade das wäre bei diesem Buch eher hinderlich, denn es überrascht hier und da mit unerwarteten Wendungen und bleibt bis zum Ende spannend. Die Charaktere sind auch nichts Neues, aber fügen sich sehr gut in die Geschichte ein, spielen ihre vorgesehenen Rollen,agieren stimmig miteinander und vergessen dabei auch nicht sich selbst weiterzuentwicklen oder verschiedene charakterliche Fassaden zu zeigen. Am sympathischten war mir Drusan, was aber einfach daran liegt, dass mir kleine Landstreicher in der Fantasyliteratur schon immer zugesagt haben und automatisch einen kleinen Sympathiepunkt genießen. Auch habe ich befürchtet, dass die Liebesgeschichte allzu sehr in den Vordergrund rückt, aber die hält sich erstaunlicherweise angenehm im Hintergrund, wirkt somit nie aufdringlich und trägt gut zur Stimmung des Buches bei, indem sie einen netten Kontrast zur allgemein düsteren Grundstimmmung bildet. Die Thematik des osteuropäischen Vampirmythos war mir zwar nicht ganz neu, aber so richtig intensiv habe ich mich damit auch nie befasst. Trotzdem vermittelte die Autorin einem stets das Gefühl, ausreichend recherchiert zu haben und konnte ihre Informationen sehr gut in die Handlung verweben, ohne dass es je anstregend oder nervig wurde. Zugegeben, sonderlich Welt bewegend ist das Buch nicht, aber es hält was es verspricht: Kurzweilige, sehr gute und spannende Unterhaltung. Nicht mehr, aber und auch nicht weniger. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass das auf keinen Fall negativ aufzufassen ist, denn nicht jedes Buch muss einem ewig lang im Kopf rumschwirren und diesen schweren Nachhall mit sich ziehen, der einen noch Tage lang an Inhalt, Charaktere und Handlung denken lässt. Nein, man liest das Buch, erfreut sich an den tollen Lesestunden, aber ist danach sofort bereit für ein vollkommen neues Buchabenteuer. Positiv anzumerken ist auch, dass die Geschichte in sich geschlossen ist. Es gibt keinen zwanghaften Versuch, doch noch weitere Handlungsstränge einzufädeln und aus dem einen Buch mit Mühe und Not eine Trilogie oder gar Reihe zu basteln. Keine unnötigen Aufhänger am Ende, keine mysteriösen Andeutungen, einfach ein in sich geschlossener Roman, was sehr sehr angenehm ist! Wieso nur 4 von 5 Sternen? Am Ende war es dann doch 'nur' gute Unterhaltung und 'Totenbraut' wird keines der Bücher sein, die ich mir zwischendurch immer mal wieder aus dem Regal hole, um meine Lieblingsstellen/ Kaptitel zu überfliegen oder es gar ein zweites Mal zu lesen.
"Totenbraut" gibt einen interessanten und offenbar gut recherchierten Einblick in den südosteuropäischen Vampirkult des 18. Jahrhunderts. Spannende Geschichte und vor allem endlich mal ein Buch das sich mit der historischen Bedeutung des Vampirs auseinander setzt. Vampire (oder auch Strigoi, Urpir etc. wie sie in Südosteuropa heißen) werden zur Abwechslung mal nicht glorifiziert und auch nicht als verführerisch dargestellt, sondern als das was sie damals auch für die Bevölkerung waren: Wiedergänger die Unglück und Tod bringen. Die Protagonistin fand ich gut gelungen, einzig das Hin und Her mit Dusan hat teilweise etwas genervt. Aber ein bisschen Drama ist ok, schließlich sind die Protagonisten alle im Teenager-Alter, da hyperventiliert man ja gerne mal ;). Für ihr Alter haben sie sich dann sogar relativ erwachsen verhalten, was in der Zeit in der die Geschichte spielt, wohl auch notwendig war. Immerhin ist es nicht bzw. wenn nur sehr leicht ins kitschige abgetriftet. Fazit Endlich mal ein (Jugend)Buch in dem keine kitschige Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Ein Buch das gut darstellt, wie sich der Aberglaube der damaligen Zeit auf die Menschen ausgewirkt hat.
Totenbraut ist mein erstes Buch von Nina Blazon und ich werde definitiv noch mehr von ihr lesen! Das Buch ist wirklich etwas Besonderes und hat mich echt begeistert. 😍 Ich habe noch nichts Vergleichbares gelesen... Die Mischung aus Historischem und Fantasy ist unheimlich gut gelungen. Auch, dass sich am Ende dann doch alles realistisch erklären lässt gefällt mir unglaublich gut! 🙈 Der Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen und die ganze Kulisse und Stimmung ist der damalige Zeit so nahe, dass man sich schnell in der Welt des Jahres 1731 wiederfindet und das Schaurige der Nacht selbst verspürt. Nina Blazon hat es geschafft, den Aberglaube der damaligen Zeit so gut in das Buch einzubinden, dass mir teilweise echt ein Schauer über den Rücken gelaufen ist und ich das Buch an keiner Stelle langweilig fand! 😊 Die Geschehnisse kommen einem in keinster Weise übertrieben vor und auch wenn das Buch eigentlich ein Vampirroman ist, ist es ganz anders wie andere Vampirbücher! Der Vampir wird hier nicht als übernatürlich starker, wunderschönen Held dargestellt, sonder kommt dem geschichtlichen Aberglauben sehr sehr nah... man sieht auf jeden Fall, dass die Autorin ausführliche Recherchen zum Thema Aberglauben und Vampirismus betrieben hat. Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet und nachvollziehbar. Dusan mochte ich allerdings am Ende doch am meisten und ich fand es wirklich schade, dass er am Anfang der Geschichte so wenig vorgekommen ist. Es mir wahnsinnig Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und ich würde es jeden Vampirfans weiterempfehlen!
Die junge Jasna wird gegen ihren Willen mit einem fremden Mann in einem fernen Dorf verheiratet. Schon bald zeichnet sich ab, dass mit der Familie ihres Mannes irgendetwas nicht stimmt. Was nun folgt hat genau die richtige Stimmung, den Grusel und die Spannung, die so ein Buch braucht. Auch einen guten Schuss Romantik, der mir als kleinem Romantikmuffel aber durchaus nicht zuviel war. Es gibt einige überraschende Wendungen, immer wenn ich dachte, hah!, ich weiß, wer und was los ist, stellte sich das als Irrtum heraus. Mittendrin gibt es bereits eine „kleine“ Auflösung, sodass die Spannung vorübergehend leicht abebbt, sich dafür aber ganz schnell wieder steigert. Bis zur finalen Auflösung, die nicht nur überrascht, sondern gut durchdacht ist und ganz nach meinem Geschmack ist. Wichtig ist, das Nachwort zu lesen, das die Auflösung noch etwas erläutert. Spätestens damit hat Nina Blazon mich endgültig gewonnen, denn es macht deutlich, wie viel und wie gut sie recherchiert hat, beispielsweise über die verschiedenen Arten von Vampiren in der Tradition, den Strigoi, die Mora und die Ursprünge dieser Legenden. Alles in allem ein rundum gelungenes Werk.
English Review: Totenbraut (‘bride of the dead’ in English) was a book which gave me mixed feelings and unfortunately my enthusiasm for it has developed quite late. At the beginning it dragged very much and the plot could only offer little tension. Or maybe the reason for it was that there were too many open questions which made the reading not more interesting, but rather confused me. Especially because I didn’t know who of the people in the book belonged to the good or to the bad side and I found that out only quite late. Also the fact that the story plays in a former time and the characters were very god-fearing, for me that was a point with which I couldn’t get go along very well. Nevertheless throughout the story I could overlook that and it became clear, why the religion was important for the plot and therefore has becalmed me again. Usually I like the writing style of Blazon very much because she is able to insert nice descriptions of feelings and the surroundings without exaggerating it, so that it doesn’t disturb the reading fluency, but sounds nice. But here it has irritated me a little because the book was told in the present tense and to be honest I’m no real fan of that. Additionally I didn’t like the dialogues in this book, they were sometimes too outmoded. In exchange I had no problem to read the book in the ‘first-person’, like others often have. What I’ve liked the most in this book, were the characters. Here particularly Jasna, because she is a very bullheaded, stubborn person with a loose tongue and she always says what she’s thinking. A fact which is to be lifted up high, because the story plays in Serbia in the 18th century (1731) and there it was rather unusual that a woman said what she was thinking. Although Jasna was sold by her father and wasn’t able to decide by herself which man she wants to marry, she remains strong and presents her inwardly tightened and also smart. She has amazed me, has sometimes brought me to laughter and if I now think back to Jasna, she reminds me a little of the comic figure‚ Heidi‘. The cheeky small brat was also always ill-behaved and had a heavenly stubborn attitude which makes me smile over and over again and made me fond of the character. Like with Heidi, it was for me just like that here with Jasna. Also Danilo was able to change himself to the positive and I was anyway from the first time on a fan of Dusan! :) He’s a typical light-headed guy who I had to take in my heart soon. He’s joking all the time, is always good for a repartee and only after some time he let us behind his facade and we also recognize his seriousness. Hence, to tell the truth, I also was a little disappointed at the end because the end happened too fast and too abrupt. I would have like to read more of the characters and their story and I was also eager to get a more exact view of their future life. For more Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/02/07/review-totenbraut/ German Review: Totenbraut war für mich ein Buch mit gemischten Gefühlen und meine Begeisterung dafür hat sich leider erst ziemlich spät entwickelt. Es hat sich zu Beginn sehr gezogen und die Handlung konnte nur wenig Spannung bieten, beziehungsweise waren zu viele offene Fragen, welche das Lesen nicht interessanter gemacht haben, sondern mich eher verwirrten. Besonders weil man nicht weiß wer von den Personen im Buch zu den Guten oder zu den Bösen gehört und man erst ziemlich spät darauf gekommen ist. Auch die Tatsache, dass es in einer früheren Zeit spielt und die Charaktere deswegen sehr gottesfürchtig sind, war für mich ein Punkt, mit dem ich weniger anfangen konnte. Trotzdem konnte ich aber im Verlauf der Geschichte darüber hinweg sehen und es wurde klar, warum gerade der Glaube wichtig für die Handlung ist und hat mich somit wieder besänftigt. Die Schreibweise von Blazon gefällt mir normalerweise sehr gut, da sie es schafft schöne Beschreibungen der Gefühle und der Umgebung einzubauen ohne damit zu übertreiben, sodass es nicht den Lesefluss stört. Aber hier hat es mich etwas irritiert. Und hinzu kam noch, dass mir in diesem Buch die Dialoge nicht sonderlich gefallen haben, da sie teilweise zu altbacken klangen. Dafür war es für mich aber kein Problem, es aus der Ich-Perspektive zu lesen, so wie für manch andere. Was mir in diesem Buch am besten gefallen hat, waren die Charaktere. Hier besonders Jasna, da sie eine sehr sture, dickköpfige Person mit einem losen Mundwerk ist und immer sagt was sie sich denkt. Etwas, das sehr hervor zu heben ist, weil die Geschichte in Serbien im 18. Jahrhundert (1731) spielt, und es dort eher ungewöhnlich ist, dass eine Frau sagt was Sache ist. Obwohl sich Jasna von ihrem Vater verkaufen lassen musste und nicht über ihren eigenen Gatten entscheiden durfte, bleibt sie stark und präsentiert sich innerlich als gefestigt und auch schlau. Sie hat mich verblüfft, manchmal zum Lachen gebracht und wenn ich jetzt an Jasna zurück denke, erinnert sie mich eine Spur an die Zeichentrickfigur ‚Heidi‘. Das freche kleine Gör war auch stets ungezogen und hatte einen himmlischen Dickkopf, der mich aber immer wieder zum schmunzeln und mich dazu gebracht hat, den Charakter lieb zu gewinnen. Genauso erging es mir hier bei Jasna. Auch Danilo konnte sich zum positiven wenden und ich war sowieso von der ersten Begegnung an, ein Fan von Dusan! :) Er ist ein typischer leichtköpfiger Typ, den man bald ins Herz schließen muss. Er macht Späße, hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und erst nach einiger Zeit lässt er einem hintere die Fassade blicken und man erkennt auch seine Ernsthaftigkeit. Daher war ich ehrlich gesagt am Ende auch etwas enttäuscht als es dann doch schon so schnell zu Ende war. Ich hätte gerne noch mehr von den Figuren in der Geschichte gelesen und auch einen genaueren Ausblick auf deren zukünftiges Leben bekommen. Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/02/05/rezension-totenbraut/
Normalerweise ist historisches Urban-Fantasy nicht wirklich ein Genre, zu dem ich oft greife, aber Nina Blazon lässt mich in dieser Hinsicht nie hängen. "Totenbraut" war großartig. Wundervoller Schreibstil, ein spannender und grausiger Plot und tolle Charaktere. Die Liebesgeschichte hat es mir auch sehr angetan. <3
Totenbraut ist ein Roman, der eher aus der historischen Ecke stammt. Auch wenn man lange Zeit annimmt, dass etwas Übernatürliches hinter dem ganzen Zirkus stecken muss, ist es am Ende doch nur die Angst, Unwissenheit und Fantasie der Dorfbewohner, die aus einem Unschuldigen ein Monster macht. Anfangs etwas schleppend spinnt sich das Netz aus Aberglaube und Schweigen immer weiter, bis zum grausamen Höhepunkt.
Cover: Ganz nett, aber nix besonderes. Das rot ist recht schön, aber so wirklich hat mich das Cover nicht angesprochen. Meine Meinung: Nachdem ich nur Gutes über Nina Blazon gehört/gelesen hab, wollte ich auch mal was von ihr lesen. Und da mich der Titel "Totenbraut" direkt angesprochen hat, fiel meine Wahl sehr schnell. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Aber die Story..wow! Ich bin einfach nur begeistert. Die Zeit und das Thema -Aberglaube, Zwangshochzeit, Geheimnisse und Verschwörungen und dann noch ein bisschen Vampir- + die düstere Stimmung und dann zusätzlich Liebe.. Was gibt es besseres? Nina Blazon hat die Spannung toll aufgebaut und gehalten. Ich hätte bis zum Ende nie geahnt, was jetzt wirklich vor geht. (Was selten der Fall ist) Die Charaktere sind gelungen und ich bin schon gespannt ein anderes Buch von ihr zu lesen. Fazit: Einfach gelungen und deswegen 5 dicke Sterne :)
English Review: Totenbraut (‘bride of the dead’ in English) was a book which gave me mixed feelings and unfortunately my enthusiasm for it has developed quite late. At the beginning it dragged very much and the plot could only offer little tension. Or maybe the reason for it was that there were too many open questions which made the reading not more interesting, but rather confused me. Especially because I didn’t know who of the people in the book belonged to the good or to the bad side and I found that out only quite late. Also the fact that the story plays in a former time and the characters were very god-fearing, for me that was a point with which I couldn’t get go along very well. Nevertheless throughout the story I could overlook that and it became clear, why the religion was important for the plot and therefore has becalmed me again. Usually I like the writing style of Blazon very much because she is able to insert nice descriptions of feelings and the surroundings without exaggerating it, so that it doesn’t disturb the reading fluency, but sounds nice. But here it has irritated me a little because the book was told in the present tense and to be honest I’m no real fan of that. Additionally I didn’t like the dialogues in this book, they were sometimes too outmoded. In exchange I had no problem to read the book in the ‘first-person’, like others often have. What I’ve liked the most in this book, were the characters. Here particularly Jasna, because she is a very bullheaded, stubborn person with a loose tongue and she always says what she’s thinking. A fact which is to be lifted up high, because the story plays in Serbia in the 18th century (1731) and there it was rather unusual that a woman said what she was thinking. Although Jasna was sold by her father and wasn’t able to decide by herself which man she wants to marry, she remains strong and presents her inwardly tightened and also smart. She has amazed me, has sometimes brought me to laughter and if I now think back to Jasna, she reminds me a little of the comic figure‚ Heidi‘. The cheeky small brat was also always ill-behaved and had a heavenly stubborn attitude which makes me smile over and over again and made me fond of the character. Like with Heidi, it was for me just like that here with Jasna. Also Danilo was able to change himself to the positive and I was anyway from the first time on a fan of Dusan! :) He’s a typical light-headed guy who I had to take in my heart soon. He’s joking all the time, is always good for a repartee and only after some time he let us behind his facade and we also recognize his seriousness. Hence, to tell the truth, I also was a little disappointed at the end because the end happened too fast and too abrupt. I would have like to read more of the characters and their story and I was also eager to get a more exact view of their future life. For more Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/02/07/review-totenbraut/ German Review: Totenbraut war für mich ein Buch mit gemischten Gefühlen und meine Begeisterung dafür hat sich leider erst ziemlich spät entwickelt. Es hat sich zu Beginn sehr gezogen und die Handlung konnte nur wenig Spannung bieten, beziehungsweise waren zu viele offene Fragen, welche das Lesen nicht interessanter gemacht haben, sondern mich eher verwirrten. Besonders weil man nicht weiß wer von den Personen im Buch zu den Guten oder zu den Bösen gehört und man erst ziemlich spät darauf gekommen ist. Auch die Tatsache, dass es in einer früheren Zeit spielt und die Charaktere deswegen sehr gottesfürchtig sind, war für mich ein Punkt, mit dem ich weniger anfangen konnte. Trotzdem konnte ich aber im Verlauf der Geschichte darüber hinweg sehen und es wurde klar, warum gerade der Glaube wichtig für die Handlung ist und hat mich somit wieder besänftigt. Die Schreibweise von Blazon gefällt mir normalerweise sehr gut, da sie es schafft schöne Beschreibungen der Gefühle und der Umgebung einzubauen ohne damit zu übertreiben, sodass es nicht den Lesefluss stört. Aber hier hat es mich etwas irritiert. Und hinzu kam noch, dass mir in diesem Buch die Dialoge nicht sonderlich gefallen haben, da sie teilweise zu altbacken klangen. Dafür war es für mich aber kein Problem, es aus der Ich-Perspektive zu lesen, so wie für manch andere. Was mir in diesem Buch am besten gefallen hat, waren die Charaktere. Hier besonders Jasna, da sie eine sehr sture, dickköpfige Person mit einem losen Mundwerk ist und immer sagt was sie sich denkt. Etwas, das sehr hervor zu heben ist, weil die Geschichte in Serbien im 18. Jahrhundert (1731) spielt, und es dort eher ungewöhnlich ist, dass eine Frau sagt was Sache ist. Obwohl sich Jasna von ihrem Vater verkaufen lassen musste und nicht über ihren eigenen Gatten entscheiden durfte, bleibt sie stark und präsentiert sich innerlich als gefestigt und auch schlau. Sie hat mich verblüfft, manchmal zum Lachen gebracht und wenn ich jetzt an Jasna zurück denke, erinnert sie mich eine Spur an die Zeichentrickfigur ‚Heidi‘. Das freche kleine Gör war auch stets ungezogen und hatte einen himmlischen Dickkopf, der mich aber immer wieder zum schmunzeln und mich dazu gebracht hat, den Charakter lieb zu gewinnen. Genauso erging es mir hier bei Jasna. Auch Danilo konnte sich zum positiven wenden und ich war sowieso von der ersten Begegnung an, ein Fan von Dusan! :) Er ist ein typischer leichtköpfiger Typ, den man bald ins Herz schließen muss. Er macht Späße, hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und erst nach einiger Zeit lässt er einem hintere die Fassade blicken und man erkennt auch seine Ernsthaftigkeit. Daher war ich ehrlich gesagt am Ende auch etwas enttäuscht als es dann doch schon so schnell zu Ende war. Ich hätte gerne noch mehr von den Figuren in der Geschichte gelesen und auch einen genaueren Ausblick auf deren zukünftiges Leben bekommen. Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/02/05/rezension-totenbraut/
Die düstere Stimmung und das historische Setting sind sehr spannend und machen das Buch besonders. Man merkt, dass viel Liebe in die Geschichte geflossen ist. Manchmal war die Handlung für mich aber etwas zu langsam, sodass sich einige Stellen gezogen haben. Auch zu manchen Figuren konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen. Trotzdem ist es ein interessantes Buch mit einer besonderen Atmosphäre. Nicht perfekt, aber lesenswert für alle, die geheimnisvolle Geschichten mögen.
























