Neva

Neva

Hardback
3.774
StaatsmachtSystemErwachsenwerdenUnterdrückung

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Description

Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr …

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
352
Price
15.45 €

Posts

11
All
4

Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr … Ein gut gemachtes Dystopie Buch mit einigen bekannten Elementen.

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1

Auf Seite 120 abgebrochen. Vielleicht liegt es an der Leseflaute, aber ich fand es echt langweilig...

3

Eigentlich 3 1/2 Sterne. Ich kann nicht glauben, dass DAS ein Einzelband sein soll o.O

4

Kurzbeschreibung: Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss - sondern gerät auch in tödliche Gefahr... Zur Autorin: Sara Grant wurde 1968 in Indiana/USA geboren, wo sie Journalistik und Psychologie studierte, bevor sie ihrem Mann nach London folgte. Dort arbeitet sie seit ihrem Universitätsabschluss in "Creative and Life Writing" bei einer Literaturagentur. Rezension: Die 16-jährige Neva Adams lebt in Heimatland, einem autoritären Staat, der durch eine undurchdringliche Energiekuppel vom Rest der Welt abgeschottet ist. Strenge Gesetze sollen desweiteren für Ordnung und Sicherheit sorgen, die Regierung überwacht ihre Bürger und Freiheit des Einzelnen zählt nicht. Sogar das Aussehen der Menschen hat sich nach und nach angepasst, so dass sie sich fast ähneln wie ein Ei dem anderen. Viele Jugendliche, wie Neva selbst, haben sich aus Protest Tätowierungen eingeritzt, um sich von anderen zu unterscheiden und sich dadurch gegen die Regierung und ihre scharfen Gesetze aufzulehnen. Neva merkt mehr und mehr, dass Heimatland nicht das ist, was die Regierenden den Bewohnern weiszumachen versuchen. Als immer mehr Menschen spurlos verschwinden, beginnt Neva Antworten zu suchen, die sie in höchste Gefahr bringen. Hals über Kopf verliebt sie sich auch noch in Braydon, den Freund ihrer besten Freundin Sanna. Wird Neva es schaffen, aus Heimatland zu fliehen und ihre Großmutter wiedertreffen, die auch eines Tages verschwunden ist, sich aber mit einem Brief bei Neva meldet und sie bittet, zu flüchten und zu ihr zu kommen? Dystopien sind im Moment ja sehr angesagt und da ich dieses Genre sehr gerne lese, war ich auf die Geschichte von Neva gespannt. Man wird als Leser recht schnell in Nevas Welt, Heimatland, eingeführt, das einen zerrütteten Eindruck macht und eine Art Endzeitstimmung baut sich beim Lesen der Geschichte auf. Neva als Protagonistin war mir von Beginn an sympathisch, denn sie hinterfragt vieles und lässt sich auch von Polizeischergen der Regierung nicht einschüchtern. Zu ihrer Freundin Sanna hat sie eine innige Beziehung, sie verstehen sich ohne viele Worte, bis Neva sich in ihren Freund Braydon verliebt. Diese Romanze allerdings konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, da sie sich nicht langsam aufbaut, sondern Knall auf Fall, was mir etwas zu weit hergeholt erschien. Ethan, mit dem Neva noch zu Beginn des Buches zusammen ist, erscheint äußerst blass, doch wird er zum Ende hin noch entscheidend zur Geschichte beitragen. Noch zu erwähnen ist Nevas Vater, der einen hohen Posten in der Regierung im Ressort für Altgeschichte innehat. Auch er wird am Ende noch eine Schlüsselrolle spielen. Die Geschichte selbst wird aus der Sicht Nevas erzählt. Die Sprache ist flüssig und verständlich zu lesen, so dass die Seiten nur so fliegen. Leider blieben am Ende des Buches einige Fragen offen, was ich sehr bedauere, denn eine Fortsetzung ist von der Autorin Sara Grant leider nicht geplant. "Neva" hat mich gut unterhalten und besonders Einsteiger, die das Genre Dystopie kennenlernen möchten, sind mit diesem Buch gut beraten. Zur Gestaltung des Buchs: Der Schutzumschlag ist recht schlicht gehalten. Man sieht das Profil eines Mädchens mit geschlossenen Augen. Der Buchtitel ist in Grau gehalten und in Spotlackoptik hervorgehoben, genau wie die abgebildete dunkle Schneeflocke, mit der auch jeder Kapitelanfang verziert ist und die für Neva ein besonderes Symbol darstellt. Fazit: "Neva" ist ein weiterer unterhaltsamer Roman aus der Dystopie-Kategorie, der besonders für Einsteiger, die dieses Genre kennenlernen möchten, empfehlenswert ist.

3

Auch wenn es ein Einzelband ist und ich gewöhnlich nichts gegen Einzelbände habe: Dieses Buch hätte wohl doch besser mehrere Teile gebraucht, denn das Ende ist so offen, weil auch gar nichts grosses gestartet wurde und für mich so nicht wirklich befriedigend. Das Buch ist aber zum Glück nicht ganz so typisch, wie man es von einigen klassischen Dystopien kennt: Es gibt nämlich keine Rebellion und keinen Sieg der Guten, stattdessen flieht Neva einfach aus der Kuppel, nachdem sie einen Brief ihrer totgeglaubten Grossmutter bekam. Innen drin bleibt alles gleich, was eigentlich auch heisst, dass keines der anfänglichen Probleme gelöst wurde. Die Geschichte selbst ist eigentlich ganz okay. Nichts zu Tiefgründiges, aber sicher nicht schlecht. Es hat einige spannende Stellen, aber so etwas wie ein grosser Aufstand à la „Tribute von Panem“ sollte man deshalb nicht erwarten. Gewissermassen wird es dadurch aber auch etwas realistisch. Sie sind nichts weiter als eine Gruppe Jugendlicher, die nicht einmal durchgehend mit vollen Herzen dabei sind (echt, ihre beste Freundin Sanna ging mir damit so auf die Nerven, dabei war sie diejenige, die rebellieren wollte, was für mich nicht zusammenpasst). Wenn man ehrlich ist, kann eine kleine Gruppe nicht einfach so mal eine Regierung stürzen, vorallem wenn nicht mal das Volk hinter der Idee steht. Meine Erwartungen waren wohl einfach zu hoch. Auch wenn es ein Einzelband war, hatte ich grössere Rebellionen oder zumindest einen besseren Abschluss, der vielleicht auf einen Kompromiss hinausläuft, erwartet. Hätte ich es vorher gewusst, dass das Buch in eine ganz andere Richtung geht, wäre es wohl besser gewesen. Die Idee selbst ist jedoch gut und auch diese neue Welt ist sehr interessant aufgebaut und ich denke es könnte sicher auch so dem ein oder anderen gefallen. Ich gebe dem Buch jedenfalls drei von fünf Sternen. (Die Rezension ist schon um einiges älter (2018), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür noch leicht angepasst), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)

3

Neva ist 16 und wohnt in Heimatland. Dieses ist von einer großen Kuppel, auch Protektosphäre genannt, umgeben, sodass niemand rein und niemand raus kann. Neva und allen anderen Bürgern wird von Geburt an erzählt, dass außerhalb der Protektosphäre kein Leben mehr existiert. Innerhalb der Kuppel lebt jeder Bürger ein sehr gut durchgeplantes Leben: Nicht nur der Job wird bestimmt, sobald Jugendliche das 16. Lebensjahr erreicht haben, wird ihnen von Ämtern und Gesellschaft vorgeschrieben, dass eine Heirat und das baldige Fortpflanzen nur normal seien. So soll das Fortbestehen der Bevölkerung innerhalb der Kuppel gesichert werden und das gemeinsame Leben möglichst reibungslos ablaufen. Neva jedoch steht dem kompletten Leben innerhalb der Kuppel etwas kritischer gegenüber. Sie kann sich mit dem Gedanken an Hochzeit und Kinder nicht abfinden und würde gerne mehr über darüber erfahren, ob außerhalb Heimatlands nicht doch noch etwas lebendiges existiert. Außerdem bemerkt sie, dass immer wieder Leute spurlos verschwinden. Von einer Sekunde auf die andere tauchen sie unter und ihre Existenz wird verleugnet. Neva muss dem Ganzen auf den Grund gehen und so begleitet man sie und ihre beste Freundin Sanna bei ihren Nachforschungen. Dabei kommen immer mehr schreckliche Details ans Licht und man lernt die von Sara Grant geschaffene dystopische Welt besser kennen, als einem lieb ist. Das Buch ist ein Einteiler. Es gibt noch einen zweiten Band mit zwei Kurzgeschichten, jedoch bringen diese die Geschichte nicht weiter voran. Das Ende von Neva war in meinen Augen sehr offen und ich schätze, dass mehrere Teile geplant waren, doch daraus scheint nichts geworden zu sein. Das finde ich persönlich sehr schade, denn so wirkt das Buch einfach ein bisschen abgehakt und unabgeschlossen. Gut die erste Hälfte des Buches wird meiner Meinung nach auch zu viel eingeleitet. Es dreht sich so lange um Neva, ihre kleinen Widerstände gegen die Regierung und ihr Gefühlschaos, dass noch nicht so richtig Spannung aufkommen mag. Erst zum Ende hin wird es richtig spannend und dann ist es plötzlich vorbei, was sehr schade war. Außerdem hat die Geschichte hier und da leichte Mängel. Es sind keine richtigen Logikfehler, aber Neva kommt definitiv zu einfach an Informationen und kann ihren Kopf immer wieder aus der Schlinge ziehen, auch wenn die Situation schon ausweglos erscheint. Die Charakter an sich waren in Ordnung. Keiner hat mir besonders gut gefallen, aber auch keiner besonders schlecht. Mir fehlten ein wenig die besonderen Eigenschaften, die einen Charakter ausmachen und ihm Wiedererkennungswert verliehen. Der Schreibstil war dafür in meinen Augen für ein Jugendbuch ziemlich gut und hat mir gefallen. Fazit Neva kommt nicht an meine Lieblingsdystopien heran, war aber definitiv ein gutes Buch für Zwischendurch. Ich hätte sogar Lust noch mehr über die Protektosphäre und die Zukunft der Charakter zu erfahren, gerade weil das Ende sehr offen war. Für mich führten genau dies und die fehlende Charaktertiefe zu einem Punktabzug, sodass ich ingesamt 3 Sterne vergebe. (Mai 2106)

4

Inhalt: Die Bevölkerung von Heimatland lebt in dem Glauben, dass außerhalb der Protektosphäre, der Kuppel, von der sie umgeben sind, nichts existiert. Sie soll einen Schutz gegen die Bedrohungen von außen darstellen und niemand kann auf die andere Seite gelangen. Seit einiger Zeit verschwinden allerdings immer wieder Menschen aus den Städten, meist junge Mädchen. Neva und ihre Freundin Sanna sind davon überzeugt, dass die Regierung ihnen so einiges vorenthält und sie möchten die anderen Menschen dazu bringen, die Situation zu hinterfragen und dafür zu sorgen, dass die Kuppel geöffnet wird. Meinung: Seit vielen Jahren sind die Menschen schon unter der Protektosphäre eingeschlossen und niemand erinnert sich mehr daran, was außerhalb davon liegt. Nevas Großmutter ist allerdings davon überzeugt, dass es dort nicht nur Leben gibt, sondern auch davon, dass sie dort draußen ein besseres Leben führen könnten. Neva glaubt ihr und hat es sich nun zur Aufgabe gesetzt, die Leute darüber in Kenntnis zu setzen und einen Aufstand anzuzetteln. Dabei darf sie sich allerdings keinesfalls erwischen lassen, denn sonst würde auch sie zu den Menschen zählen, die spurlos verschwinden. Neva führt schon lange eine Liste mit Menschen, die verschwinden und ihr Misstrauen gegenüber der Regierung wächst von Tag zu Tag. Schon vor Beginn des Buches ist ihr klar, dass sie etwas unternehmen muss und jetzt handelt sie auch. Neva gehört nicht zu den Protagonistinnen, die nur über ihre Bedenken oder Ängste sprechen und dann warten, dass ein starker Typ auftaucht, der ihnen dabei hilft, sondern sie handelt auch wirklich. Sie überlegt sich Wege, wie sie beweisen kann, dass die Regierung etwas verbirgt und setzt diese auch durch. Dabei geht sie so manches Risiko ein, aber nur wenn es absolut notwendig ist. Sie handelt also nicht impulsiv, sondern bedenkt ihre Pläne zunächst und setzt sie erst dann um. Dabei läuft bei weitem nicht alles glatt und so, wie sie es sich vorgestellt hat. Sie gerät mehrmals in Gefahr und große Schwierigkeiten, weiß sich daraus aber immer wieder zu befreien oder bekommt Hilfe von anderen. Dadurch dass es keine unrealistischen Zufälle gibt bleibt die Spannung erhalten, da man nie weiß, ob die Hauptfigur das nächste Problem lösen können wird. Die anderen Charaktere wirken auf den ersten Blick nicht besonders, allerdings weiß jeder von ihnen früher oder später zu überraschen und es passieren lauter unerwartete Dinge, die aber nicht unrealistisch oder gewollt wirkten. Zwischenzeitlich gab es jedoch Phasen, in denen nicht allzu viel passierte und obwohl sie für die Geschichte notwendig waren, war ich froh, als es wieder spannender wurde und neue Ereignisse eintraten. Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist sicher keine neue. Es gibt einige andere Bücher, in denen Menschen in einer Kuppel eingeschlossen sind, wobei es unterschiedliche Gründe und Erklärungen gibt. In diesem Buch erfährt man aber leider kaum etwas über die Hintergründe. Anscheinend handelt es sich bei diesem Buch um einen Einzelband, weshalb man auch nicht auf weitere Erklärungen in der Fortsetzung hoffen kann. Das Ende ist relativ offen, aber doch befriedigend genug, um das Ende der Geschichte darzustellen. Fazit: Eine spannende Dystopie mit Charakteren, die nicht auf den ersten Blick zu durchschauen sind und für einige Überraschungen sorgen. Leider fehlten mir weitere Informationen über die Hintergründe und die Welt, die die Autorin erschaffen hat. 4/5 Punkten

2

Ich kann eigentlich kaum etwas dazu sagen, außer das ich sehr viel mehr davon erwartet habe...

3.5

Oh man ich weiß nicht was ich davon halten soll. Das Ende war mir viel zu offen und ich war total unbefriedigt am Schluss. Das ist für mich kein Einzelband und viele Ereignisse waren viel zu kurz abgehandelt. Die Idee Ansicht fand ich aber aber wirklich klasse und mal etwas anderes.

4

Die sechzehnjährige Neva lebt mit Ihren Eltern in “Homeland”, einem Land der Zukunft, das sich unter einer Kuppel, der “Protectosphere” befindet. In dem Land ist wenig über die Welt vor der Zeit der Protectosphere bekannt und laut der Regierung ist außerhalb der Kuppel auch nichts, ein Überleben nur unter ihr möglich. Doch gelegentlich verschwinden Menschen – ohne jeden Hinweis, was mit ihnen passiert ist. Neva und einige ihrer Freunde bezweifeln die Aussagen der Regierung und setzen alles daran, eine Öffnung der Protectosphere zu erreichen. Ich hatte mich schon lange auf dieses Buch gefreut, denn ich liebe Dystopien und die Konstellation erinnerte mich an einen meiner Lieblingsfilme, “Logan’s Run” (Flucht ins 23. Jahrhundert). Mir gefiel auch gleich die beschriebene Welt der Zukunft, was ich besonders spannend fand, war, dass kaum noch jemand etwas wusste über die Welt vor der Errichtung der Protectosphere und vor dem, was als “The Terror” bezeichnet wird. Die Gesellschaft ist geprägt durch mangelnden Genaustausch und immer knapper werdende Ressourcen, die Menschen sehen sich immer ähnlicher und in technologischer Hinsicht gibt es immer mehr Rückschritte, es gibt beispielsweise kaum noch Smartphones. Außerdem gibt es Eliten, die an die frühere Adelsgesellschaft erinnern, dabei handelt es sich um Familien, die bis zur Gründung von Homeland und dem Terror zurückverfolgt werden können und die daran beteiligt waren. Neva gehört zu einer dieser Familien und nutzt ihre Position aus, um mehr herauszufinden. Dann ist da noch ihre beste Freundin Sanna und deren Freund Braydon. Und da sind wir schon bei dem, was mir gar nicht gefallen hat, nämlich dieses Liebesdreieck um Sanna, Neva und Braydon. Diesen Braydon mag ich überhaupt nicht, er ist ein flacher Charakter und es ist für mich auch überhaupt nicht nachvollziehbar, was Neva an ihm findet. Diese Liebesgeschichte ist mir echt kolossal auf die Nerven gegangen; sie steht für meine Begriffe viel zu stark im Vordergrund des Romans und ist auch vorhersehbar. Wenn schon eine Liebesgeschichte, dann muss sie auch irgendwie nachvollziehbar und romantisch sein, was hier überhaupt nicht der Fall ist. Abgesehen davon eine sehr interessante, gut lesbare Dystopie mit einer wirklich interessanten Zukunftswelt, die Gesellschaft von Homeland und die Frage: “Was befindet sich draußen?” fand ich wirklich richtig spannend. Leider ist offenbar keine Fortsetzung geplant, ich wüsste wirklich gern, was mit dem Rest der Welt ist und was der “Terror” genau war. Also bitte doch eine Fortsetzung schreiben, Frau Grant!

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