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Crime

The Devil All the Time

4.4(73)
Language
English
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About the book

Now a Netflix film starring Tom Holland and Robert Pattinson

A dark and riveting vision of 1960s America that delivers literary excitement in the highest degree. 

In The Devil All the Time, Donald Ray Pollock has written a novel that marries the twisted intensity of Oliver Stone’s Natural Born Killers with the religious and Gothic over­tones of Flannery O’Connor at her most haunting.

Set in rural southern Ohio and West Virginia, The Devil All the Time follows a cast of compelling and bizarre characters from the end of World War II to the 1960s. There’s Willard Russell, tormented veteran of the carnage in the South Pacific, who can’t save his beautiful wife, Charlotte, from an agonizing death by cancer no matter how much sacrifi­cial blood he pours on his “prayer log.” There’s Carl and Sandy Henderson, a husband-and-wife team of serial kill­ers, who troll America’s highways searching for suitable models to photograph and exterminate. There’s the spider-handling preacher Roy and his crippled virtuoso-guitar-playing sidekick, Theodore, running from the law. And caught in the middle of all this is Arvin Eugene Russell, Willard and Charlotte’s orphaned son, who grows up to be a good but also violent man in his own right.

Donald Ray Pollock braids his plotlines into a taut narrative that will leave readers astonished and deeply moved. With his first novel, he proves himself a master storyteller in the grittiest and most uncompromising American grain.

Editions (2)

ISBN9780307744869
PublisherKnopf Doubleday Publishing Group
Publication Date07/10/12
Pages320

Reviews & Ratings

73 ratings

5 reviews

4.4

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  • psicho45
    psicho45

    72 Followers

    5.0

    „Das Handwerk des Teufels“ von Donald Ray Pollock ist ein Buch, das mich gleichzeitig fasziniert und verstört hat. Die Geschichte ist stellenweise zutiefst düster – es tun sich menschliche Abgründe auf, die einen wirklich erschüttern. Genau das macht den Roman aber auch so eindrucksvoll. Pollock schreibt kompromisslos, intensiv und unglaublich atmosphärisch. Die Figuren sind großartig gezeichnet – kaputt, komplex und erschreckend real. Man blickt in eine Welt voller Dunkelheit, aus der man sich als Leser kaum lösen kann. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven und man muss diesen rauen, schonungslosen Stil mögen. Aber wenn man sich darauf einlässt, bekommt man einen atemberaubenden, extrem spannenden Roman, der lange nachwirkt. Für mich ganz klar: fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Ein grandioses, wenn auch zutiefst verstörendes Buch.

    Mar 16, 2026

  • fairytears222
    fairytears222

    49 Followers

    5.0

    Ein Abgrund aus Glauben, Gewalt und Verlorenheit

    Donald Ray Pollocks Das Handwerk des Teufels hat mich tief beeindruckt und zugleich erschüttert. Es ist eines dieser Bücher, die man kaum erträgt und doch nicht aus der Hand legen kann. Ich habe den Roman innerhalb von drei Tagen gelesen, nicht weil er leicht oder angenehm wäre, sondern weil seine düstere Sogkraft nahezu unwiderstehlich ist. Pollock erzählt mit einer Konsequenz und Schonungslosigkeit, die fesselt und verstört zugleich. Der Roman entfaltet über mehrere Jahrzehnte hinweg ein Panorama menschlichen Elends in zwei amerikanischen Provinzstädtchen. Die Lebenswege der Figuren kreuzen sich immer wieder, und nahezu jede Biografie ist geprägt von Armut, Gewalt, religiösem Fanatismus, sexuellen Übergriffen, Alkoholismus und tiefen familiären Traumata. Religion erscheint dabei nicht als Trost oder moralischer Halt, sondern als verzerrtes Machtinstrument, das Schuld, Gewalt und Selbstzerstörung legitimiert. Gerade diese unheilvolle Verflechtung von Glaube und Grausamkeit gehört zu den verstörendsten Aspekten des Romans. Pollocks Sprache ist nüchtern, fast lakonisch. Er verzichtet auf moralische Kommentierung oder emotionale Beschönigung, was die Brutalität des Geschehens umso eindringlicher macht. Die Gewalt wirkt nie effekthascherisch, sondern unerquicklich real, beinahe dokumentarisch. Genau darin liegt die große literarische Stärke des Buches: Es zwingt zur Auseinandersetzung, ohne dem Leser einen sicheren Abstand zu erlauben. Das nihilistische Weltbild, das sich daraus ergibt, ist bitter, hoffnungslos und doch von einer dunklen, fast magnetischen Faszination. Trotz, oder gerade wegen seiner Härte ist Das Handwerk des Teufels ein herausragender Roman. Er zeichnet ein erschreckend düsteres Bild der amerikanischen Gesellschaft, insbesondere der strukturellen Gewalt, die aus Armut, religiösem Extremismus und generationsübergreifendem Trauma erwächst. Mich hat das Buch nachhaltig beschäftigt und emotional stark getroffen. In seiner Atmosphäre, seinen Themen und seiner schonungslosen Darstellung menschlicher Abgründe hat mich der Roman zudem sehr an Ethel Cain erinnert. Die Parallelen sind unverkennbar, religiöser Fanatismus, sexuelle Gewalt, familiäre Zerrüttung, Armut und ein tief sitzendes Gefühl existenzieller Ausweglosigkeit. Wer sich von Ethel Cains Musik und der americana / southern gothic Ästhetik angesprochen fühlt, wird in diesem Buch eine literarische Entsprechung finden.

    Jan 7, 2026

  • 12drue
    12drue

    110 Followers

    4.5

    "Das Handwerk des Teufels" erzählt die Geschichten einiger Menschen in zwei amerikanischen Provinzstädtchen, deren Wege sich in den Jahren 1945 bis 1966 immer wieder kreuzen. Alle Biographien sind von Elend, Leid, Sex, Gewalt und Religion, meistens in Verbindung miteinander, geprägt. Pollocks Stil ist dabei nüchtern und realitätsnah, was die drastischen Beschreibungen noch intensiver macht. Der Roman ist ein äußerst nihilistisches Werk, das aber eine bitterböse und zutiefst schwarze Faszination ausübt und ein düsteres Bild der USA zeichnet.

    Jan 18, 2025

3 of 5 reviews

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