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Zwischen tiefem Schmerz und genialen Wendungen: Ein hochpsychologischer Auftakt
Manchmal stößt man auf Bücher, die einen vom ersten Moment an so unbarmherzig mitreißen, dass man sie eigentlich gar nicht mehr aus den Händen legen will. Karin Slaughters „Dunkle Sühne“ – der erste Teil einer Duologie rund um eine starke weibliche Ermittlerin – war für mich genau so ein Fall. In drei kurzen Sätzen auf den Punkt gebracht: Das Buch bietet viele gelungene Plot-Twists, ist stellenweise herrlich verwirrend und zeigt sich als hoch psychologisch. Sowohl die Spannung als auch der Schreibstil haben mich absolut überzeugt und verdienen starke 4 von 5 Sterne. Keine leichte Kost und ein Herzschmerz, der bleibt Ich will nicht verschweigen, dass die Themen dieses Thrillers wirklich schwere Kost sind. Karin Slaughter mutet ihrem Publikum einiges zu, und ich hatte an der einen oder anderen Stelle tatsächlich mit den Tränen zu kämpfen. Am schwersten wog für mich persönlich der emotionale Verlust und die tiefgehende Trauer rund um die hier beschriebene Vater-Tochter-Beziehung. Das ging richtig unter die Haut. Im Nachgang bleibt mir vor allem die psychologische Dichte in Erinnerung, während die physische Brutalität, die ich in meinem Buchjournal bemängel, für mich gar nicht so präsent im Gedächtnis geblieben ist – das Buch lebt schlicht von seiner emotionalen Wucht. Ein Fest für Logik-Fans: Geniale Twists und echte Hypothesenprüfung Was diesen Thriller für mich zu einem echtem Highlight macht, sind die fantastisch ausgearbeiteten Charaktere und die Struktur der Handlung. Ja, das Buch ist komplex und fordert Aufmerksamkeit. In einigen Kritiken liest man, dass es zu viele Wiederholungen gäbe – dem möchte ich jedoch widersprechen. Genau diese Schleifen machen die Story so authentisch: Nur so prüft man in einer echten Ermittlung Hypothesen! Die zahlreichen Plot-Twists sind absolut gelungen und haben mich immer wieder kalt erwischt. Als ich meine ersten Gedanken im Buchjournal festgehalten habe, war ich noch unsicher, ob ich Band 2 lesen werde. Heute sage ich ganz klar: Definitiv ja, sobald es der Zeitplan zulässt! Lieblingszitat „Man kann Menschen nicht in Schubladen stecken, Emmy Lou, vor allem, wenn sie älter werden. Man muss sie nach der Gesamtheit ihres Lebens beurteilen.“ Das würde ich die Autorin gerne fragen Wie betreibt man beim Schreiben so schwerer, emotional düsterer Bücher eigentlich effektive Psychohygiene? Wem würde ich das Buch weiterempfehlen? Ich empfehle dieses Buch eher klassischen Krimi-Fans, die Freude an tiefgehender Ermittlungsarbeit haben, als reinen, actionfokussierten Thriller-Liebhabern. Was ich aus dem Buch mitgenommen habe Es gibt sie doch noch – die Thriller, die mich emotional und intellektuell komplett mitreißen können.
1 days ago
Zwischen tiefem Schmerz und genialen Wendungen: Ein hochpsychologischer Auftakt
Manchmal stößt man auf Bücher, die einen vom ersten Moment an so unbarmherzig mitreißen, dass man sie eigentlich gar nicht mehr aus den Händen legen will. Karin Slaughters „Dunkle Sühne“ – der erste Teil einer Duologie rund um eine starke weibliche Ermittlerin – war für mich genau so ein Fall. In drei kurzen Sätzen auf den Punkt gebracht: Das Buch bietet viele gelungene Plot-Twists, ist stellenweise herrlich verwirrend und zeigt sich als hoch psychologisch. Sowohl die Spannung als auch der Schreibstil haben mich absolut überzeugt und verdienen starke 4 von 5 Sterne. Keine leichte Kost und ein Herzschmerz, der bleibt Ich will nicht verschweigen, dass die Themen dieses Thrillers wirklich schwere Kost sind. Karin Slaughter mutet ihrem Publikum einiges zu, und ich hatte an der einen oder anderen Stelle tatsächlich mit den Tränen zu kämpfen. Am schwersten wog für mich persönlich der emotionale Verlust und die tiefgehende Trauer rund um die hier beschriebene Vater-Tochter-Beziehung. Das ging richtig unter die Haut. Im Nachgang bleibt mir vor allem die psychologische Dichte in Erinnerung, während die physische Brutalität, die ich in meinem Buchjournal bemängel, für mich gar nicht so präsent im Gedächtnis geblieben ist – das Buch lebt schlicht von seiner emotionalen Wucht. Ein Fest für Logik-Fans: Geniale Twists und echte Hypothesenprüfung Was diesen Thriller für mich zu einem echtem Highlight macht, sind die fantastisch ausgearbeiteten Charaktere und die Struktur der Handlung. Ja, das Buch ist komplex und fordert Aufmerksamkeit. In einigen Kritiken liest man, dass es zu viele Wiederholungen gäbe – dem möchte ich jedoch widersprechen. Genau diese Schleifen machen die Story so authentisch: Nur so prüft man in einer echten Ermittlung Hypothesen! Die zahlreichen Plot-Twists sind absolut gelungen und haben mich immer wieder kalt erwischt. Als ich meine ersten Gedanken im Buchjournal festgehalten habe, war ich noch unsicher, ob ich Band 2 lesen werde. Heute sage ich ganz klar: Definitiv ja, sobald es der Zeitplan zulässt! Lieblingszitat „Man kann Menschen nicht in Schubladen stecken, Emmy Lou, vor allem, wenn sie älter werden. Man muss sie nach der Gesamtheit ihres Lebens beurteilen.“ Das würde ich die Autorin gerne fragen Wie betreibt man beim Schreiben so schwerer, emotional düsterer Bücher eigentlich effektive Psychohygiene? Wem würde ich das Buch weiterempfehlen? Ich empfehle dieses Buch eher klassischen Krimi-Fans, die Freude an tiefgehender Ermittlungsarbeit haben, als reinen, actionfokussierten Thriller-Liebhabern. Was ich aus dem Buch mitgenommen habe Es gibt sie doch noch – die Thriller, die mich emotional und intellektuell komplett mitreißen können.
1 days ago








