Das Labyrinth des Fauns
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Die Buchversion von Guillermo Del Toros düsteren Meisterwerk.
Der Film "Pans Labyrinth" ist und bleibt ein zeitloses Meisterwerk der Filmkunst, welches Guillermo Del Toro uns einst beschert hat. Als ich dann zufällig mitbekam, dass es auch eine Buchversion zu dem Werk gibt, wollte ich sie mir unbedingt zu Gemüte führen. Die Geschichte gleicht dem Film sehr genau, enthält hier und da ein paar märchenhafte Illustrationen und ist durch Cornelia Funke sehr gut und lebendig in Szene gesetzt worden. Der Schreibstil ist einfach gehalten und die Kapitel immer recht kurz. Mir hat die Buchversion ebenfalls sehr gefallen. Man hat den Film beim Lesen wahrlich Szene für Szene wieder vor sich gesehen.
Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen. Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen? Auch wenn ich lange nichts mehr von Cornelia Funke gelesen habe so hat diese Frau doch nichts von ihrem Zauber eingebüst wenn sie Bücher schreibt. Ich habe dieses Buch geliebt und ab der ersten Zeile hat es mich gefangen genommen.

>Das ist eine magische Wurzel!<, schluchzte Ofelia. >Der Faun hat sie mir gegeben.<
Eine wundervolle, traurige Geschichte mit viel Tiefgang und düsteren Abgründen. Ich kannte bereits den Film und ich muss sagen, dass der Film tatsächlich genauso gut ist, wie das Buch. Alle Textpassagen wurden exakt so übernommen. Das Buch verfügt über weitere kleine Geschichten, um die Handlung des Buches besser verstehen zu können. Inhalt: Spanien 🇪🇸 1944, Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Eine alte Mühle soll ihr neues Zuhause sein, umgeben von einem Wald und einem abseits gelegenen Labyrinth. Bald taucht ein Faun auf und stellt ihr 3 magische Prüfungen. Besteht sie diese, ist sie die langgesuchte Prinzessin seines Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist & traurig zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen ?

Wie der Film
Ich wusste nicht das, dass Buch nach dem Film erschienen ist und eben auf diesen basiert. Im Grunde ist es einfach der Film als Buch. Ich kann mich zwar nicht mehr so gut an den Film erinnern, aber ich konnte trotzdem keine großen Abweichungen finden. Ich frage mich, wie es gewesen wäre wenn ich zuerst das Buch gelesen hätte. An den Schreibstil musste ich mich erstmal gewöhnen, aber nach dem ersten Drittel war es dann angenehm zu lesen. Die Illustrationen sind sehr schön und geben die düstere Stimmung des Buches wieder. Es ist schon eine sehr bedrückende Geschichte aber ich habe das Buch trotzdem gerne gelesen.
Dark … Deep … Heftig
Weiß nicht ob ich die Rezi zu früh jetzt schreib, bin gerade vor 10 Minuten fertig geworden Ich habe vor Jaaaaahren den Film angeschaut und wusste, das ist kein Kinder Märchen (Guillermo hatte seine Finger im Spiel, also… ), aber sonst kann ich mich an nichts erinnern, nur, dass es dort keine bunten Blumen und Gesänge und getanze gibt. Aber es zu lesen und eigene Bilder im Kopf zu zaubern ist dann doch ne andere Welt (also für mich) Ich bin auch der Meinung, dass die Leseempfehlung mit 14 Jahren auch a bisserl zu niedrig ist. 16 wäre mein Empfinden. Wir haben soviel Düsternis, Hoffnungslosigkeit, Brutalität da drin - es hat bei mir soviele Emotionen hervorgerufen, vor allem, weil auch das Setting so real war 1944, Krieg Eine Frau die sich nach einem Mann gesehnt hat um geschützt zu werden und auch die Hoffnung, dass ihre kleine Tochter etwas Schutz hat … und durch die Liebe zu diesen Mann übersieht, dass er eigentlich ein Monster ist Aber Ophelia sieht alles - weil Kinder mehr sehen als wir Erwachsenen. Wir Erwachsene haben verlernt zu sehen, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Sie sieht, dass der Mann kein Mann ist, sondern ein böser Wolf … Und die Prüfungen, die die kleine machen muss, und die Geschichten zwischen den Kapitel und wie sich alles doch irgendwie zusammensetzt … Herrlich, schaurig, fantasiereich, düster, hoffnungslos. Hoffnungsvoll, traurig, herzzerreißend Glaub ich wiederhol mich grad, hab auch keine anderen Worte mehr Ich lass es jetzt mal sacken und schau, ob ich am Wochenende den Film irgendwo find - der YouTube Trailer zeigt 1 zu 1 das Buch (wie gesagt, null Erinnerungen außer an den faun und den bleichen Mann, mehr nicht)
Faszinierendes und brutales Märchen
Das Buch ist meiner Meinung nach nicht für sensible Personen geeignet und mich hat es teilweise wirklich sehr mitgenommen, weswegen ich zwischenzeitlich eine längere Pause gemacht habe. Cornelia Funke bedient sich einer sehr malerischen Sprache und beflügelt die Phantasie enorm. Ich habe zuvor noch nie etwas von ihr gelesen und kann somit auch nicht beurteilen ob das bei ihr Standard ist:) Zu der Geschichte passt es und die Brutalität eines grausamen Krieges vermischt sich mit einer nicht minder brutalen Märchenwelt, von der man bis zum Ende nicht weiß ob sie wirklich nur der Phantasie der Prota entspringt. Ein wirklich gutes und interessantes Buch basierend auf einem tollen Film.
Selten so eine traurige Geschichte gelesen. Wie weit doch die Realität von Erwachsenen und Kindern sich unterscheiden kann. Wie einfallsreich die Kinderseele Trauerphasen erklären und ertragbar machen kann. Es ist sooo schade, daß wir Erwachsenen diese Fähigkeit meist komplett verloren habe. Es bekommt aber nur 4 Sterne, weil ich nach einem Buch mit 5 Sternen bestimmt nicht traurig sein möchte. Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben.
Düster, brutal und mysteriös - ein Märchen der anderen Art.
Das Buch hat mich komplett in seinen Bann gezogen und ich habe es in knapp 24h durchgesuchtet. Cornelia Funke, eine Meisterin des magischen in jeder Form, hat mit „Das Labyrinth des Fauns“ ein Werk geschaffen, das Leser in eine Welt entführt, die gleichermaßen düster und faszinierend ist. Inspiriert von Guillermo del Toros preisgekröntem Film „Pans Labyrinth“ gelingt es Funke, eine Geschichte zu erzählen, die sich nahtlos in das filmische Original einfügt und dennoch als eigenständiges Werk glänzt. Die Handlung spielt im Spanien des Jahres 1944, zur Zeit des Bürgerkriegs, und folgt der jungen Ofelia, die mit ihrer schwangeren Mutter zum Anwesen ihres neuen Stiefvaters, einem grausamen faschistischen Hauptmann, zieht. Inmitten dieser brutalen Realität entdeckt Ofelia ein geheimnisvolles Labyrinth und begegnet einem alten Faun, der ihr eröffnet, dass sie die wiedergeborene Prinzessin eines unterirdischen Reiches sei. Um in ihre wahre Heimat zurückkehren zu können, muss sie drei gefährliche Aufgaben erfüllen, die sie tief in die magische und zugleich erschreckende Welt des Labyrinths führen. Funke gelingt es wahnsinnig gut, die dunkle Märchenwelt mit der grausamen Realität des Krieges zu verweben. Das Buch hat eine total düstere und brutale Atmosphäre, sowohl in der Fantasiewelt als auch in der Realität. Besonders gut gefallen haben mir die Geschichten, die zwischen den Kapiteln erzählt wurden und immer einen Bezug hatten zu dem was gerade passiert ist. Das war soo eine geniale Verschmelzung. 🥰 Das Buch hat so viel Magie & Spannung. Wem darf man vertrauen, wer meint es gut mit uns? Gleichzeitig steht irgendwie auch im Raum ob Ofelia sich das alles nur einbildet was sie zu sehen glaubt. Da war gefühlt so viel Interpretationsraum. Wow. Gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern jetzt & ich würde jedem empfehlen sich mal darauf einzulassen!

Pans Labyrinth 🧚
Hach, ich weiß gar nicht so genau, was ich sagen soll…Ich habe den Film damals schon geliebt und kann selbst gar nicht so genau erklären warum 😅 Das Buch hat es mir mindestens genauso angetan wenn nicht noch mehr! Die Geschichte ist düster, bedrückend, brutal und im Endeffekt einfach nur tragisch…Mein Herz ist an so vielen Stellen für Ofelia gebrochen und ich habe so mit ihr gelitten das am Ende sogar ein paar Tränchen liefen 😢 Das Buch beweist, dass nicht nur Filme auf Büchern basieren können sondern das es auch ganz wunderbar andersherum funktioniert. Cornelia Funke hat diese besondere Geschichte von Guillermo del Toro fantastisch in Buchform gebracht! Ich hatte das Gefühl ich konnte im Buch der Geschichte sogar noch besser folgen und habe Zusammenhänge besser verstanden als beim Film. Ich liebe auch die Illustrationen sowie die Gestaltung des Umschlags und des Buches an sich, wunderschön! Allen die den Film kennen und ihn mochten kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, bei allen anderen wird es ganz bestimmt Geschmacksache sein, wie beim Film eben auch (wie viele schauen mich schräg an wenn ich sage das ich den Film liebe 😂). Ich bleibe mit einem schwermütigen Gefühl zurück und hoffe für Ofelia und ihre wunderbare Familie einfach nur, dass es Magie eben DOCH gibt! ✨

Magische und düstere Fantasy!
„Das Labyrinth des Fauns“ von Cornelia Funke erzählt die Geschichte der jungen Ofelia, die nach dem spanischen Bürgerkrieg mit ihrer Mutter zu einem brutalen Hauptmann aufs Land zieht. Dort entdeckt sie eine geheimnisvolle Welt voller magischer Wesen. Ein Faun offenbart ihr, dass sie vielleicht eine Prinzessin aus einem verborgenen Reich sein könnte – doch um dorthin zurückzukehren, muss sie mehrere gefährliche Aufgaben erfüllen. Als ich angefangen habe zu lesen, war ich zuerst etwas skeptisch. Doch schon nach kurzer Zeit hat mich das Buch komplett in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist magisch, spannend und gleichzeitig ziemlich düster, was eine ganz besondere Atmosphäre schafft. Besonders gut gefallen hat mir, dass zwischendurch immer kleine Geschichten erzählt werden und später alles zusammengehört. Dadurch wirkt die Welt sehr vielschichtig und interessant. Auch die Magie fand ich richtig gelungen. Sie ist geheimnisvoll und manchmal sogar ein bisschen unheimlich. Der Schreibstil ist sehr bildlich. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, die Szenen richtig vor mir zu sehen, weil alles so lebendig beschrieben wird. Gleichzeitig war es an vielen Stellen richtig spannend und mit einigen Wendungen habe ich überhaupt nicht gerechnet. Manche Szenen waren sogar richtig gruselig und brutal, was die Geschichte noch intensiver gemacht hat. Alles in allem habe ich das Buch unglaublich gerne gelesen. Es ist magisch, düster und sehr packend – eine Geschichte, die mich wirklich gefesselt hat: 4,5 ⭐️
🖤 So schön und düster zugleich 🖤 Da Pans Labyrinth einer meiner absoluten Lieblingsfilme of all time ist freute ich mich sehr als ich neulich in einem Youtube Video eine Empfehlung für dieses Buch sah - ich musste es unbedingt sofort lesen und war ganz aus dem Häuschen. 💕 Was mir sehr gut gefallen hat waren der Schreibstil von Cornelia Funke (einfach eine tolle Autorin die mich schon in meiner Kindheit beim Lesen begleitet hat) und dass das Buch sich exakt am Film orientiert hat, nur ausführlicher mit neuen Geschichten weil man mit Wörtern natürlich noch mehr erzählen kann als mit dem Film alleine. Auch die Illustrationen gefielen mir wahnsinnig gut, auch hier wurden die Charaktere aus dem Film als Vorlage genommen. 💕 Genauso düster, traurig und mysteriös wie der Film ist auch das Buch. Ich liebe diese ganze Geschichte einfach so sehr. 🥹 Am Ende bleibt dann aber für mich immer die Frage - Wahrheit oder alles nur Ofelias Fantasie entsprungen? Am Ende hatte ich beim Lesen wie beim Film auch Tränen in den Augen. 😭 Ich gebe 4 Sterne ⭐️ weil mir das Buch sehr gut gefallen hat, mir der Film aber noch einen Tick besser gefällt weil ich ihn schon so oft geschaut habe. 🤩
Ich hatte das Buch seit Ewigkeiten bei mir rumliegen und bin ohne jegliche Erwartungen an es herangegangen. Also klar, hab ich den Klappentext gelesen und kannte auch Cornelia Funke von einigen Kinderbüchern, den Film oder Guillermo del Toro aber kannte ich nicht. Hab mir auch nicht die Altersempfehlung angeschaut😅 Ich dachte das wäre so ein leicht düsteres Kindermärchen oder so…Da hab ich mich geirrt. Das ganze Buch war erschreckend…grausam. Wenn einem dann aber mal bewusst wird, dass es ganz sicher NICHT für 10-Jährige geschrieben wurde, ist es eeecht gut. Fand die ganze Storyline wirklich gut und auch der Schreibstil war toll. Es war wirklich spannend und hat mich in seinen Bann gezogen, sodass ich es kaum erwarten konnte zu wissen, wie es ausgeht. Ich mochte auch diese kürzeren Geschichten zwischen den Kapiteln und die Verbindung und Bedeutung, die sie dann im Verlauf des Buches bekamen. Würde es definitiv weiterempfehlen!
Tolles Setting. Der Film war gut, aber wie die Autorin es schafft, die Bilder noch lebendiger werden zu lassen ist schon beeindruckend. Vidal ist einer der grausamsten Antagonisten, die ich je gelesen habe und viele wichtige und düstere Themen werden in dem Buch angedeutet. Die Kapitel, die die Hintergrundgeschichte mancher Charaktere beschreibt, fand ich besonders gelungen.
Düsteres Märchen
Es ist Krieg und Ofelia muss mit ihrer schwangeren Mutter zum neuen Mann ihrer Mutter ziehen. Dort trifft sie auf einen Faun und ein düsteres Abenteuer beginnt. Es ist Jahre her das ich den Film gesehen hab aber ich weiß noch wie sehr er mich fasziniert hat, als dann Jahre später das Buch von Cornelia Funke erschien musste ich es lesen und heute bin ich genauso fasziniert von der Geschichte wie damals. Allerdings muss ich euch warnen wer hier ein Buch erwartet wie man es von Cornelia Funke kennt: meist fröhlich und doch voller Abenteuer und manchmal auch traurig aber doch voller Hoffnung wird hier enttäuscht werden obwohl Ofelia durchaus ein Licht in der Dunkelheit ist.
Düster, Traurig, Brutal mit einem Hauch Magie 🔪🧚🏻♀️🌳🪷
Das war eine ganz besondere Geschichte. Die Handlung spielt während des 2. Weltkrieges in Spanien. Und genauso ist auch die Stimmung: Traurig, dunkel, hoffnungslos. Der Schreibstil ist sehr poetisch und magisch. Es ist zwar ein Fantasy-Buch aber neben den magischen Aspekten wie Feen, Hexen und flüsternden Bäumen, gibt es auch grauenvolle Kreaturen wozu auch der Mensch zählt. Ofelias Erlebnisse sind traumatisch aber sie ist ein so starkes Mädchen. Das Ende ist sehr traurig aber gleichzeitig auch schön.
Zwischen Dunkelheit und Hoffnung ☘️
Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn die vielen Sprünge zwischen Zeiten und Orten manchmal etwas verwirrend waren. Die Geschichte ist sehr düster und traurig, trägt aber gleichzeitig immer wieder Hoffnung in sich. Besonders Ofelia hat mich beeindruckt: Sie verkörpert Unschuld und zeigt die Stärke der Fantasie, die sich gegen die Grausamkeit des faschistischen Spaniens stellt. Auch die Charaktere, die sich mutig gegen Hauptmann Vidal gestellt haben, fand ich stark – sie haben nie den Glauben an das Gute und die Liebe verloren. Insgesamt ein bedrückendes, aber zugleich sehr bewegendes Buch, das Mut und Hoffnung in den dunkelsten Zeiten sichtbar macht.

Düster, fesselnd, zeitweise grausam
Eine düstere, zeitweise grausame, fesselnde Geschichte von einem Mädchen, das eher in Märchen als in der realen Welt lebt. Der bleiche Mann hat großes Albtraum-Potenzial und die Feen und der Faun sind erfrischend anders als ihre Märchenkollegen. Die Geschichte ist großartig erzählt und vor allem die kurzen Märchen vor jedem Abschnitt verleihen ihr mehr Tiefe. -Jeder Gegenstand den die Charaktere benutzt haben, hatte so etwas düster-magisches. (Das mit dem Uhrmacher fand ich am interessantesten) Das Ende war überraschend aber passend und insgesamt hat mir das Buch besser gefallen als seine Filmvorlage.
Märchenhafte Erzählweise mit düsteren Themen.
Der Schreibstil ist sehr malerisch und baut von Anfang an eine richtig düstere, fast schon unheimliche Atmosphäre auf. Die Geschichte startet nicht besonders spannend, aber man wird dafür ordentlich in die Welt eingeführt. Was mich aber doch sehr gestört hat, waren die häufigen Orts- und Figurenwechsel durch die sehr, sehr kurzen Kapitel. Immer, wenn es gerade interessant wurde, kam schon der nächste Sprung. Dadurch ging für mich ein guter Teil der Sogwirkung verloren, die ich sonst bei solchen Fantasy-Geschichten habe. Dabei wäre das Potenzial da, dass die Story richtig spannend wird. Im Verlauf wird die Handlung auch deutlich packender, und es gibt mehrere Momente, in denen man mit den Figuren mitfiebern oder mitleiden kann. Die Parallelen zu Märchen sind sehr deutlich und die Brutalität hat mich ehrlich überrascht. Ich hatte irgendwie etwas Jugendlicheres erwartet. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und an vielen Stellen auch zum Nachdenken gebracht. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass mir etwas gefehlt hat. Vielleicht funktioniert die Geschichte besser, wenn man den Film vorher kennt, ganz sicher bin ich mir aber nicht.

"Wir alle erschaffen uns unsere eigenen Märchen." Ich war ja sofort verliebt als ich von diesem Buch hörte. Dann noch das Cover dazu und ich wusste, dass ich es haben muss. Ich liebe die Illustrationen im Buch und war erfreut festzustellen, dass sich diese auch im Inneren des EBooks finden lassen. Cornelia Funke kann definitiv schreiben, denn seit der Tintenreihe ist dies mein erstes Buch von ihr. Warum auch immer. Wahrscheinlich, weil mich das Düstere angezogen hat, wie die Motte das Licht. Nach dem Schließen des Buches war ich einfach nur hin und weg von dessen Inhalt. Es war düster, traurig und grausam, aber auch magisch. Auch wenn die Story nicht rosa rot ist, war sie einfach von Anfang bis Ende gut gemacht. Vielleicht stellenweise etwas zu fix abgehandelt, aber trotzdem spannend gemacht. Das Alles in die Zeit während des Krieges gesetzt. Auch ohne die entsprechenden Bilder, fand ich die Beschreibungen sehr bildgewaltig und lebhaft. Diese Reise mit Ofelia zu machen war grandios. Ziemlich gruselig und brutal stellenweise, aber dennoch grandios. Ganz zu schweigen davon, dass man dieses Mädchen nur gern haben kann. Sie Hat ein hartes Los. Ihr Vater ist gestorben und ihre Mutter klammert sich an die Liebe einer Bestie. Dazu kommt die doch ziemlich beklemmende neue Umgebung für Ofelia, denn um ihr neues Zuhause, eine alte Mühle, ranken sich ziemlich schaurige Mythen. Als sie einer Der begegnet und anschließend dem Faun im Labyrinth wird es richtig spannend. In die Realität in Ofelias Leben mischen sich immer wieder kleine Rückblenden, die am Ende zum Gesamtbild beitragen. Toll und spannend gemacht. Kurz vor Schluss gerät das Herz noch einmal kurz ins Stolpern, ob es anschließend ungebrochen weiterschlagen kann, verrate ich natürlich nicht. Also selbst zum Buch greifen, wenn ihr mehr wissen wollt. Fazit Für mich ein absoluter Lesegenuss, denn ich mag düstere Märchen. Für mich absolut lesenswert, aber meiner Meinung auch nix für zartbesaitete Leser. Es ist stellenweise brutal und keine typische Heldengeschichte. Von mir allerdings gibt es trotzdem eine Leseempfehlung.
Dark Fantasy
Dieses Buch hab ich als Hörbuch gehört. Ich bin einfach nur begeistert. Dunkle Themen gepaart mit dark fantasy und ich habe es geliebt. Das Hörbuch ist mit 3d Effekt, die Musik, die Effekte, die Hintergrund Geschichten und wie Tom Vogt es gesprochen hat, so dramatisch und packend. Es hat mich sofort in den Bann gezogen. Es war ein Genuss es zu hören.
Poetisch, düster, bedrückend
Wer eine fröhliche Fantasy-Geschichte erwartet, ist hier definitiv verkehrt. Die Geschichte spielt 1944 in Spanien, die letzten Monate im II. Weltkrieg, während die Rebellen versuchen, die Soldaten zu vertreiben. Mittendrin die kleine Ofelia, stets um ihre hochschwangere Mutter besorgt und in den Fängen ihres neues Stiefvaters, dem Kommandanten der in einem Wald stationierten Truppe. Ofelia fühlt sich immer wieder zum Wald hingezogen, bedingt durch die Aufgaben eines Fauns, demzufolge sie die lang gesuchte Prinzessin eines unterirdischen Reichs sein soll. Sie stellt sich den Aufgaben, flüchtet aus der Realität, die grausamer und brutaler nicht sein könnte. Die bedrückende Stimmung, die gesamte Düsternis in diesem Werk, wird durch die tollen Illustrationen von Allen Williams unterstützt. Die 320 Seiten sind trotz allem nicht mal eben so weggelesen, weil die teilweise sehr poetische Schreibweise von Cornelia Funke einen immer wieder innehalten lässt, um das Gelesene zu verarbeiten. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, wird sicherlich ein zutiefst verstörtes Mädchen in einer Zeit des Krieges und der gegenseitigen Zerstörung finden, welches sich traumatisiert in eine Fantasiewelt flüchtet, um der Grausamkeit Herrin zu werden.

Düster, herzzerreißend, bittersüß
Ich hasse und liebe dieses Buch gleichzeitig. Den Film kenne ich nicht, wusste aber, dass es harter Tobak sein soll. Von Seite zu Seite gleitet man mehr in die Dunkelheit und ich habe es mehr als einmal weg gelegt um abzubrechen. Und trotzdem griff ich kurz darauf wieder danach, weil ich so im Bann war. Es ist wahnsinnig gut geschrieben, die Worte malen Bilder. Am Ende flossen Tränen und ich glaube, dass ich noch eine ganze Zeitlang vor mich hin philosophieren werde.
Dunkel, mysteriös und traurig
Am Anfang fand ich es etwas holprig den Text zu lesen und brauchte etwas um reinzufinden. Aber dann konnte ich nicht genug bekommen, obwohl ich die Geschichte schon kannte und den Film schon paar mal gesehen habe. Das Buch trägt auf jeden Fall nochmal etwas zur Story dazu bei. Es bricht einem das Herz die Gedanken der Personen lesen zu können, die im Film nur in Mimik und Gestik dargestellt werden. Ich liebe Guillermo del Toros Kreaturen und die Welten die er erschafft, auch wenn es bei Pans Labyrinth eine Hassliebe ist wegen der ganzen Brutalität, die im Buch auch nicht zurückhaltender beschrieben ist. Das Mystische ist aber einfach ganz besonders und dunkel, es herrscht Krieg und so düster wie der Krieg ist auch das Buch. Nur eben durch ein Mädchen erzählt, welches sich versucht in ihre eigene Phantasiewelt zu retten. Auf jeden Fall kein Buch für schwache Nerven oder für Leute die lieber einfach eine nette fantasy Story mit Happy End lesen wollen.
Düsteres Märchen mit brutaler Realität
Was für ein Buch... Zuerst muss ich sagen, dass ich absolut keine Ahnung hatte, was hier auf mich zukommt. Hab mich hier ganz unvoreingenommen ins Buch gestürzt, ohne zuvor den Klappentext zu lesen. Aber wer hier ein Kinderbuch erwartet, ist ganz falsch. Es war eine Art sehr düsteres Märchen mit einer wirklich brutalen Realität. Es geht um Krieg, Tod, Verlust, ... Ganz ehrlich, es war nicht "einfach" zu lesen, an vielen Stellen hat es mich ziemlich mitgenommen, es war oft sehr bedrückend. Jedoch war es wirklich sehr gut geschrieben, ich wollte das Buch ab der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen. Klasse fand ich die kurzen "Märchen" Kapitel, die vieles erklärt haben und auch die Bilder, passten sehr gut dazu.b Alles in allem ein sehr gutes Buch, wo ich auf alle Fälle empfehlen würde, sich drauf einzulassen und es zu lesen. 4,5 von 5 Sternchen ⭐️⭐️⭐️⭐️
Märchenhafte Cornelia Funke Story trifft auf wenige Gruselelemente von Guillermo Del Toro. Die Story ist gut und durchweg spannend – nichts ist direkt voraussehbar, was dazu verleitet, das Buch recht selten aus der Hand zu legen. Abzug gibt's bei mir fürs "große Finale", da hatte ich mir mehr erhofft (Wahrscheinlich aufgrund des märchenhaften Charakter des Buches).
"Denn die Sterblichen verstehen nicht,...
...dass das Leben kein Buch ist, das man erst zuklappt, wenn man die letzte Seite gelesen hat." Eine Geschichte so düster und brutal, wie die Nacht, und sogleich voller Magie, die einem das Herz schwer werden lässt. Wie del Toro und Funke. Ich hätte den beiden zusammen noch ewig zulesen können, so gebahnt nehmen sie dich mit, in ihr Labyrinth aus Abgrund und Liebe. 🖤

"Bücher hätten ihr so viel mehr erzählen können, über diese Welt und über ferne Orte, über Tiere und Pflanzen, über die Sterne! Sie konnten Fenster und Türen sein, Flügel aus Papier, die einem halfen, davonzufliegen."
Vorweg: ich habe den Film von Guillermo del Toro nie gesehen und kann mich deswegen bei meiner Bewertung nicht auf den Film beziehen. Ich fand das Buch toll. Es lässt sich gut lesen, ich mochte die Sprache, mit der Cornelia Funke die Geschichte von Ofelia erzählt. Die Aufteilung in die einzelnen und doch über das gesamte Buch zusammenhängenden Kapitel, die eine Geschichte über mehrere Generationen hinweg erzählt, war spannend und hat mir immer wieder Aha-Momente verschafft. Das düstere Setting verleiht der Erzählung das gewisse Etwas und steht in starkem Kontrast zu der kindlichen Perspektive, die man durch Ofelia als (eine) Protagonistin einnimmt. Ich mochte die "Wendungen" und familiären/historischen Verbindungen zwischen den Personen, die nach und nach aufgedeckt wurden und sich im Höhepunkt der Geschichte zuspitzen. Gleichzeitig ist das historisch reale Setting verbunden mit der märchenhaften Geschichte und den fantasievollen Charakteren eine tolle Mischung, der ich persönlich so zumindest bisher kaum in einem Buch begegnet bin. Ein tolles und kurzweiliges Buch für zwischendurch, das mir definitiv Lust auf den Film gemacht hat.
Ein Meisterwerk.
“Es sind immer nur wenige, die zuhören können und nach den wirklichen Dingen Ausschau halten. Aber für die besten Geschichten sind die wenigen gerade genug. Ich habe den Film schon einige Male geschaut und war jedesmal von diesem Kunstwerk begeistert. Cornelia Funke hat die Geschichte perfektioniert, mit so viel Liebe zum Detail und auch die Illustrationen im Buch sind fantastisch. Auch ich musste eine Träne vergießen. Es ist kein Kinderbuch, es ist düster, brutal und traurig, das sollte einem Bewusstsein, wenn man das Buch lesen möchte. Eine klare Empfehlung.
Verstörend. Brutal. Anders als gedacht.
Ich bin mit der Vorstellung einer dunkel Fantasygeschichte rein. Schnell wurde jedoch klar das es mit Fantasy wenig zu tun hat und es mehr einer Kriegsgeschichte gleicht, welche aus der Sicht eines Kindes erzählt wird, welche sich in ihre eigene Welt flüchtet. Aber auch dort holt sie die Wirklichkeit immer wieder ein und das Ende trifft einen dann doch. Funke ihr Schreibstill war dabei einer der Hauptgründe warum ich das Buch bis zum Ende durchgelesen habe, denn meine Erwartungen waren eine andere.
Wow FSK 16 würd ich sagen…
Also ich wollte chillig ein kleines Märchenbuch lesen, zum Abschluss des Jahres 2025, doch ich wurde schnell überrascht wie düster das Buch ist. Und teils echt brutal und blutrünstig. Aber trotzdem ein sehr gutes Buch, mit schönem Schreibstil und auch einer schönen Geschichte. Ich fand auch die vielen Perspektivwechsel spannend. Und zudem auch gut umgesetzt, so auf der gleichen Seite im nächsten Satz die Perspektive zu tauschen. Echt gut gemacht. Ein perfektes Buch eigentlich für die Raunächte oder auch die düsteren Monate Januar und Februar, wenn es draußen unangenehm kalt und frostig ist. Also nochmal lesen würde ich es nicht, doch die Story war alles in allem sehr unterhaltsam und auch tiefgründig. Zudem auch realistisch mit dem historischen Hintergrund. Gut gemacht 4/5 ☆
Mit Fantasie das Grauen überleben
"Das Labyrinth des Fauns" ist grausam, berührend und absolut kein Kinderbuch. Wir treffen hier mutige Charaktere, die viel zu verlieren haben. Die Geschichte hat mich aufgrund der derzeitigen Entwicklungen in der Welt nochmal ganz besonders bewegt. Eine Warnung für uns alle. "Pan's Labyrinth" gehört zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme. Das Buch - das unüblicherweise erst nach dem Film geschrieben wurde - hält sich sehr stark an die Vorlage. Sogar die Dialoge stimmen überein. Menschen, die das Original kennen, haben im Buch die Möglichkeit noch tiefer in die Gedanken- und Gefühlswelten der Charaktere einzutauchen. Außerdem gibt es zwischendrin immer wieder kleine Märchen, die zur Hauptgeschichte passen. Im Buch finden sich wunderschöne Illustrationen.

📚 Inhalt Nordspanien, zweiter Weltkrieg, 1944: Ofelia und ihre schwangere Mutter sind unterwegs zu Ofelias neuem Stiefvater, ein Capitano der die Partisanen bekämpft und die Bezeichnung «HuSo» verdient. Ofelia mag den neuen Mann ihrer Mutter gar nicht und konnte den Tod ihres leiblichen Vaters noch nicht verarbeiten. Aber die Abneigung beruht auf Gegenseitigkeit, denn ihr Steifvater möchte sie auch nicht in seiner Nähe haben. Auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause entdeckt Ofelia eine kleine Fee. Eines Nachts führt die Fee Ofelia durch ein steinernes Labyrinth unter die Erde. Dort erwacht eine Statue vor Ofelias Augen zum Leben. Es ist ein Faun und er hält Ofelia für Moanna, die vermisste Prinzessin, die vor langer Zeit das Reich der Menschen erkunden wollte und nicht mehr zurück kehrte. Um herauszufinden, ob es sich bei Ofelia um die Prinzessin handelt, muss sie drei gefährliche Prüfungen absolvieren. Während Ofelia ihre Prüfungen durchführt, verschlechtert sich der gesundheitliche Zustand ihrer Mutter und die Geburt rückt jeden Tag näher. Die Partisanenkämpfe verschieben die Grenze mehr und mehr zu Ofelias Zuhause. Und sie begibt sich zusätzlich in Lebensgefahr. 📖 Meinung Wow, als ich den Film das erste Mal gesehen habe, war ich absolut fasziniert davon. Als ich dann das Buch dazu entdeckte habe, musste ich es kaufen. Ich wusste nicht, dass das Buch nach dem Film herausgegeben wurde, das ist doch auch mal eine gute Methode. Der Film, wie auch das Buch, wirken ein wenig märchenhaft, gewürzt mit Fantasy- und Horrorelementen. Für mich eine Mischung, die sich lohnt. Dann haben wir dazu die Schrecken der Realität, nämlich den zweiten Weltkrieg und den spanischen Bürgerkrieg, der noch gar nicht lange her ist. Kurz um, eigentlich keine Situation, in der man sich befinden möchte. Die geschaffene Atmosphäre ist sowohl düster und bedrohlich, birgt aber auch einen Hauch Magie und Hoffnung. Der Schreibstil von Cornelia Funke ist fantastisch, jedes Wort ist perfekt gewählt, kein Satz zu viel. Man kann sich in der Welt, in die sich Ofelia begibt, verlieren und man versteht, wieso sie die lebensbedrohlichen Herausforderungen annimmt, um der brutalen Realität zu entkommen. Eine Geschichte voller Tragik, die wunderschön geschrieben ist. Das Buch lohnt sich sehr zu lesen.
Tiefsinnig und berührend
Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich beschreiben soll, was dieses Buch mit einem macht. Hier spielen zwei so unterschiedliche Dinge zusammen, dass es fast unwirklich scheint, wie gut alles ineinander fließt. Man kann gar nicht wissen, was wahr sein könnte und was Fiktion. Es ist unglaublich gut geschrieben und zeigt die verschiedenen Facetten des menschlichen Seins auf so verständliche Weise. Und es endet mit einem traurig schönen Ende, irgendwie zugleich unbefriedigend wie befriedigend. Auf jeden Fall ist dieses Buch wie kein anderes Buch, dass ich bisher gelesen habe.

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Die Buchversion von Guillermo Del Toros düsteren Meisterwerk.
Der Film "Pans Labyrinth" ist und bleibt ein zeitloses Meisterwerk der Filmkunst, welches Guillermo Del Toro uns einst beschert hat. Als ich dann zufällig mitbekam, dass es auch eine Buchversion zu dem Werk gibt, wollte ich sie mir unbedingt zu Gemüte führen. Die Geschichte gleicht dem Film sehr genau, enthält hier und da ein paar märchenhafte Illustrationen und ist durch Cornelia Funke sehr gut und lebendig in Szene gesetzt worden. Der Schreibstil ist einfach gehalten und die Kapitel immer recht kurz. Mir hat die Buchversion ebenfalls sehr gefallen. Man hat den Film beim Lesen wahrlich Szene für Szene wieder vor sich gesehen.
Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen. Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen? Auch wenn ich lange nichts mehr von Cornelia Funke gelesen habe so hat diese Frau doch nichts von ihrem Zauber eingebüst wenn sie Bücher schreibt. Ich habe dieses Buch geliebt und ab der ersten Zeile hat es mich gefangen genommen.

>Das ist eine magische Wurzel!<, schluchzte Ofelia. >Der Faun hat sie mir gegeben.<
Eine wundervolle, traurige Geschichte mit viel Tiefgang und düsteren Abgründen. Ich kannte bereits den Film und ich muss sagen, dass der Film tatsächlich genauso gut ist, wie das Buch. Alle Textpassagen wurden exakt so übernommen. Das Buch verfügt über weitere kleine Geschichten, um die Handlung des Buches besser verstehen zu können. Inhalt: Spanien 🇪🇸 1944, Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Eine alte Mühle soll ihr neues Zuhause sein, umgeben von einem Wald und einem abseits gelegenen Labyrinth. Bald taucht ein Faun auf und stellt ihr 3 magische Prüfungen. Besteht sie diese, ist sie die langgesuchte Prinzessin seines Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist & traurig zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen ?

Wie der Film
Ich wusste nicht das, dass Buch nach dem Film erschienen ist und eben auf diesen basiert. Im Grunde ist es einfach der Film als Buch. Ich kann mich zwar nicht mehr so gut an den Film erinnern, aber ich konnte trotzdem keine großen Abweichungen finden. Ich frage mich, wie es gewesen wäre wenn ich zuerst das Buch gelesen hätte. An den Schreibstil musste ich mich erstmal gewöhnen, aber nach dem ersten Drittel war es dann angenehm zu lesen. Die Illustrationen sind sehr schön und geben die düstere Stimmung des Buches wieder. Es ist schon eine sehr bedrückende Geschichte aber ich habe das Buch trotzdem gerne gelesen.
Dark … Deep … Heftig
Weiß nicht ob ich die Rezi zu früh jetzt schreib, bin gerade vor 10 Minuten fertig geworden Ich habe vor Jaaaaahren den Film angeschaut und wusste, das ist kein Kinder Märchen (Guillermo hatte seine Finger im Spiel, also… ), aber sonst kann ich mich an nichts erinnern, nur, dass es dort keine bunten Blumen und Gesänge und getanze gibt. Aber es zu lesen und eigene Bilder im Kopf zu zaubern ist dann doch ne andere Welt (also für mich) Ich bin auch der Meinung, dass die Leseempfehlung mit 14 Jahren auch a bisserl zu niedrig ist. 16 wäre mein Empfinden. Wir haben soviel Düsternis, Hoffnungslosigkeit, Brutalität da drin - es hat bei mir soviele Emotionen hervorgerufen, vor allem, weil auch das Setting so real war 1944, Krieg Eine Frau die sich nach einem Mann gesehnt hat um geschützt zu werden und auch die Hoffnung, dass ihre kleine Tochter etwas Schutz hat … und durch die Liebe zu diesen Mann übersieht, dass er eigentlich ein Monster ist Aber Ophelia sieht alles - weil Kinder mehr sehen als wir Erwachsenen. Wir Erwachsene haben verlernt zu sehen, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Sie sieht, dass der Mann kein Mann ist, sondern ein böser Wolf … Und die Prüfungen, die die kleine machen muss, und die Geschichten zwischen den Kapitel und wie sich alles doch irgendwie zusammensetzt … Herrlich, schaurig, fantasiereich, düster, hoffnungslos. Hoffnungsvoll, traurig, herzzerreißend Glaub ich wiederhol mich grad, hab auch keine anderen Worte mehr Ich lass es jetzt mal sacken und schau, ob ich am Wochenende den Film irgendwo find - der YouTube Trailer zeigt 1 zu 1 das Buch (wie gesagt, null Erinnerungen außer an den faun und den bleichen Mann, mehr nicht)
Faszinierendes und brutales Märchen
Das Buch ist meiner Meinung nach nicht für sensible Personen geeignet und mich hat es teilweise wirklich sehr mitgenommen, weswegen ich zwischenzeitlich eine längere Pause gemacht habe. Cornelia Funke bedient sich einer sehr malerischen Sprache und beflügelt die Phantasie enorm. Ich habe zuvor noch nie etwas von ihr gelesen und kann somit auch nicht beurteilen ob das bei ihr Standard ist:) Zu der Geschichte passt es und die Brutalität eines grausamen Krieges vermischt sich mit einer nicht minder brutalen Märchenwelt, von der man bis zum Ende nicht weiß ob sie wirklich nur der Phantasie der Prota entspringt. Ein wirklich gutes und interessantes Buch basierend auf einem tollen Film.
Selten so eine traurige Geschichte gelesen. Wie weit doch die Realität von Erwachsenen und Kindern sich unterscheiden kann. Wie einfallsreich die Kinderseele Trauerphasen erklären und ertragbar machen kann. Es ist sooo schade, daß wir Erwachsenen diese Fähigkeit meist komplett verloren habe. Es bekommt aber nur 4 Sterne, weil ich nach einem Buch mit 5 Sternen bestimmt nicht traurig sein möchte. Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben.
Düster, brutal und mysteriös - ein Märchen der anderen Art.
Das Buch hat mich komplett in seinen Bann gezogen und ich habe es in knapp 24h durchgesuchtet. Cornelia Funke, eine Meisterin des magischen in jeder Form, hat mit „Das Labyrinth des Fauns“ ein Werk geschaffen, das Leser in eine Welt entführt, die gleichermaßen düster und faszinierend ist. Inspiriert von Guillermo del Toros preisgekröntem Film „Pans Labyrinth“ gelingt es Funke, eine Geschichte zu erzählen, die sich nahtlos in das filmische Original einfügt und dennoch als eigenständiges Werk glänzt. Die Handlung spielt im Spanien des Jahres 1944, zur Zeit des Bürgerkriegs, und folgt der jungen Ofelia, die mit ihrer schwangeren Mutter zum Anwesen ihres neuen Stiefvaters, einem grausamen faschistischen Hauptmann, zieht. Inmitten dieser brutalen Realität entdeckt Ofelia ein geheimnisvolles Labyrinth und begegnet einem alten Faun, der ihr eröffnet, dass sie die wiedergeborene Prinzessin eines unterirdischen Reiches sei. Um in ihre wahre Heimat zurückkehren zu können, muss sie drei gefährliche Aufgaben erfüllen, die sie tief in die magische und zugleich erschreckende Welt des Labyrinths führen. Funke gelingt es wahnsinnig gut, die dunkle Märchenwelt mit der grausamen Realität des Krieges zu verweben. Das Buch hat eine total düstere und brutale Atmosphäre, sowohl in der Fantasiewelt als auch in der Realität. Besonders gut gefallen haben mir die Geschichten, die zwischen den Kapiteln erzählt wurden und immer einen Bezug hatten zu dem was gerade passiert ist. Das war soo eine geniale Verschmelzung. 🥰 Das Buch hat so viel Magie & Spannung. Wem darf man vertrauen, wer meint es gut mit uns? Gleichzeitig steht irgendwie auch im Raum ob Ofelia sich das alles nur einbildet was sie zu sehen glaubt. Da war gefühlt so viel Interpretationsraum. Wow. Gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern jetzt & ich würde jedem empfehlen sich mal darauf einzulassen!

Pans Labyrinth 🧚
Hach, ich weiß gar nicht so genau, was ich sagen soll…Ich habe den Film damals schon geliebt und kann selbst gar nicht so genau erklären warum 😅 Das Buch hat es mir mindestens genauso angetan wenn nicht noch mehr! Die Geschichte ist düster, bedrückend, brutal und im Endeffekt einfach nur tragisch…Mein Herz ist an so vielen Stellen für Ofelia gebrochen und ich habe so mit ihr gelitten das am Ende sogar ein paar Tränchen liefen 😢 Das Buch beweist, dass nicht nur Filme auf Büchern basieren können sondern das es auch ganz wunderbar andersherum funktioniert. Cornelia Funke hat diese besondere Geschichte von Guillermo del Toro fantastisch in Buchform gebracht! Ich hatte das Gefühl ich konnte im Buch der Geschichte sogar noch besser folgen und habe Zusammenhänge besser verstanden als beim Film. Ich liebe auch die Illustrationen sowie die Gestaltung des Umschlags und des Buches an sich, wunderschön! Allen die den Film kennen und ihn mochten kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, bei allen anderen wird es ganz bestimmt Geschmacksache sein, wie beim Film eben auch (wie viele schauen mich schräg an wenn ich sage das ich den Film liebe 😂). Ich bleibe mit einem schwermütigen Gefühl zurück und hoffe für Ofelia und ihre wunderbare Familie einfach nur, dass es Magie eben DOCH gibt! ✨

Magische und düstere Fantasy!
„Das Labyrinth des Fauns“ von Cornelia Funke erzählt die Geschichte der jungen Ofelia, die nach dem spanischen Bürgerkrieg mit ihrer Mutter zu einem brutalen Hauptmann aufs Land zieht. Dort entdeckt sie eine geheimnisvolle Welt voller magischer Wesen. Ein Faun offenbart ihr, dass sie vielleicht eine Prinzessin aus einem verborgenen Reich sein könnte – doch um dorthin zurückzukehren, muss sie mehrere gefährliche Aufgaben erfüllen. Als ich angefangen habe zu lesen, war ich zuerst etwas skeptisch. Doch schon nach kurzer Zeit hat mich das Buch komplett in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist magisch, spannend und gleichzeitig ziemlich düster, was eine ganz besondere Atmosphäre schafft. Besonders gut gefallen hat mir, dass zwischendurch immer kleine Geschichten erzählt werden und später alles zusammengehört. Dadurch wirkt die Welt sehr vielschichtig und interessant. Auch die Magie fand ich richtig gelungen. Sie ist geheimnisvoll und manchmal sogar ein bisschen unheimlich. Der Schreibstil ist sehr bildlich. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, die Szenen richtig vor mir zu sehen, weil alles so lebendig beschrieben wird. Gleichzeitig war es an vielen Stellen richtig spannend und mit einigen Wendungen habe ich überhaupt nicht gerechnet. Manche Szenen waren sogar richtig gruselig und brutal, was die Geschichte noch intensiver gemacht hat. Alles in allem habe ich das Buch unglaublich gerne gelesen. Es ist magisch, düster und sehr packend – eine Geschichte, die mich wirklich gefesselt hat: 4,5 ⭐️
🖤 So schön und düster zugleich 🖤 Da Pans Labyrinth einer meiner absoluten Lieblingsfilme of all time ist freute ich mich sehr als ich neulich in einem Youtube Video eine Empfehlung für dieses Buch sah - ich musste es unbedingt sofort lesen und war ganz aus dem Häuschen. 💕 Was mir sehr gut gefallen hat waren der Schreibstil von Cornelia Funke (einfach eine tolle Autorin die mich schon in meiner Kindheit beim Lesen begleitet hat) und dass das Buch sich exakt am Film orientiert hat, nur ausführlicher mit neuen Geschichten weil man mit Wörtern natürlich noch mehr erzählen kann als mit dem Film alleine. Auch die Illustrationen gefielen mir wahnsinnig gut, auch hier wurden die Charaktere aus dem Film als Vorlage genommen. 💕 Genauso düster, traurig und mysteriös wie der Film ist auch das Buch. Ich liebe diese ganze Geschichte einfach so sehr. 🥹 Am Ende bleibt dann aber für mich immer die Frage - Wahrheit oder alles nur Ofelias Fantasie entsprungen? Am Ende hatte ich beim Lesen wie beim Film auch Tränen in den Augen. 😭 Ich gebe 4 Sterne ⭐️ weil mir das Buch sehr gut gefallen hat, mir der Film aber noch einen Tick besser gefällt weil ich ihn schon so oft geschaut habe. 🤩
Ich hatte das Buch seit Ewigkeiten bei mir rumliegen und bin ohne jegliche Erwartungen an es herangegangen. Also klar, hab ich den Klappentext gelesen und kannte auch Cornelia Funke von einigen Kinderbüchern, den Film oder Guillermo del Toro aber kannte ich nicht. Hab mir auch nicht die Altersempfehlung angeschaut😅 Ich dachte das wäre so ein leicht düsteres Kindermärchen oder so…Da hab ich mich geirrt. Das ganze Buch war erschreckend…grausam. Wenn einem dann aber mal bewusst wird, dass es ganz sicher NICHT für 10-Jährige geschrieben wurde, ist es eeecht gut. Fand die ganze Storyline wirklich gut und auch der Schreibstil war toll. Es war wirklich spannend und hat mich in seinen Bann gezogen, sodass ich es kaum erwarten konnte zu wissen, wie es ausgeht. Ich mochte auch diese kürzeren Geschichten zwischen den Kapiteln und die Verbindung und Bedeutung, die sie dann im Verlauf des Buches bekamen. Würde es definitiv weiterempfehlen!
Tolles Setting. Der Film war gut, aber wie die Autorin es schafft, die Bilder noch lebendiger werden zu lassen ist schon beeindruckend. Vidal ist einer der grausamsten Antagonisten, die ich je gelesen habe und viele wichtige und düstere Themen werden in dem Buch angedeutet. Die Kapitel, die die Hintergrundgeschichte mancher Charaktere beschreibt, fand ich besonders gelungen.
Düsteres Märchen
Es ist Krieg und Ofelia muss mit ihrer schwangeren Mutter zum neuen Mann ihrer Mutter ziehen. Dort trifft sie auf einen Faun und ein düsteres Abenteuer beginnt. Es ist Jahre her das ich den Film gesehen hab aber ich weiß noch wie sehr er mich fasziniert hat, als dann Jahre später das Buch von Cornelia Funke erschien musste ich es lesen und heute bin ich genauso fasziniert von der Geschichte wie damals. Allerdings muss ich euch warnen wer hier ein Buch erwartet wie man es von Cornelia Funke kennt: meist fröhlich und doch voller Abenteuer und manchmal auch traurig aber doch voller Hoffnung wird hier enttäuscht werden obwohl Ofelia durchaus ein Licht in der Dunkelheit ist.
Düster, Traurig, Brutal mit einem Hauch Magie 🔪🧚🏻♀️🌳🪷
Das war eine ganz besondere Geschichte. Die Handlung spielt während des 2. Weltkrieges in Spanien. Und genauso ist auch die Stimmung: Traurig, dunkel, hoffnungslos. Der Schreibstil ist sehr poetisch und magisch. Es ist zwar ein Fantasy-Buch aber neben den magischen Aspekten wie Feen, Hexen und flüsternden Bäumen, gibt es auch grauenvolle Kreaturen wozu auch der Mensch zählt. Ofelias Erlebnisse sind traumatisch aber sie ist ein so starkes Mädchen. Das Ende ist sehr traurig aber gleichzeitig auch schön.
Zwischen Dunkelheit und Hoffnung ☘️
Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn die vielen Sprünge zwischen Zeiten und Orten manchmal etwas verwirrend waren. Die Geschichte ist sehr düster und traurig, trägt aber gleichzeitig immer wieder Hoffnung in sich. Besonders Ofelia hat mich beeindruckt: Sie verkörpert Unschuld und zeigt die Stärke der Fantasie, die sich gegen die Grausamkeit des faschistischen Spaniens stellt. Auch die Charaktere, die sich mutig gegen Hauptmann Vidal gestellt haben, fand ich stark – sie haben nie den Glauben an das Gute und die Liebe verloren. Insgesamt ein bedrückendes, aber zugleich sehr bewegendes Buch, das Mut und Hoffnung in den dunkelsten Zeiten sichtbar macht.

Düster, fesselnd, zeitweise grausam
Eine düstere, zeitweise grausame, fesselnde Geschichte von einem Mädchen, das eher in Märchen als in der realen Welt lebt. Der bleiche Mann hat großes Albtraum-Potenzial und die Feen und der Faun sind erfrischend anders als ihre Märchenkollegen. Die Geschichte ist großartig erzählt und vor allem die kurzen Märchen vor jedem Abschnitt verleihen ihr mehr Tiefe. -Jeder Gegenstand den die Charaktere benutzt haben, hatte so etwas düster-magisches. (Das mit dem Uhrmacher fand ich am interessantesten) Das Ende war überraschend aber passend und insgesamt hat mir das Buch besser gefallen als seine Filmvorlage.
Märchenhafte Erzählweise mit düsteren Themen.
Der Schreibstil ist sehr malerisch und baut von Anfang an eine richtig düstere, fast schon unheimliche Atmosphäre auf. Die Geschichte startet nicht besonders spannend, aber man wird dafür ordentlich in die Welt eingeführt. Was mich aber doch sehr gestört hat, waren die häufigen Orts- und Figurenwechsel durch die sehr, sehr kurzen Kapitel. Immer, wenn es gerade interessant wurde, kam schon der nächste Sprung. Dadurch ging für mich ein guter Teil der Sogwirkung verloren, die ich sonst bei solchen Fantasy-Geschichten habe. Dabei wäre das Potenzial da, dass die Story richtig spannend wird. Im Verlauf wird die Handlung auch deutlich packender, und es gibt mehrere Momente, in denen man mit den Figuren mitfiebern oder mitleiden kann. Die Parallelen zu Märchen sind sehr deutlich und die Brutalität hat mich ehrlich überrascht. Ich hatte irgendwie etwas Jugendlicheres erwartet. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und an vielen Stellen auch zum Nachdenken gebracht. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass mir etwas gefehlt hat. Vielleicht funktioniert die Geschichte besser, wenn man den Film vorher kennt, ganz sicher bin ich mir aber nicht.

"Wir alle erschaffen uns unsere eigenen Märchen." Ich war ja sofort verliebt als ich von diesem Buch hörte. Dann noch das Cover dazu und ich wusste, dass ich es haben muss. Ich liebe die Illustrationen im Buch und war erfreut festzustellen, dass sich diese auch im Inneren des EBooks finden lassen. Cornelia Funke kann definitiv schreiben, denn seit der Tintenreihe ist dies mein erstes Buch von ihr. Warum auch immer. Wahrscheinlich, weil mich das Düstere angezogen hat, wie die Motte das Licht. Nach dem Schließen des Buches war ich einfach nur hin und weg von dessen Inhalt. Es war düster, traurig und grausam, aber auch magisch. Auch wenn die Story nicht rosa rot ist, war sie einfach von Anfang bis Ende gut gemacht. Vielleicht stellenweise etwas zu fix abgehandelt, aber trotzdem spannend gemacht. Das Alles in die Zeit während des Krieges gesetzt. Auch ohne die entsprechenden Bilder, fand ich die Beschreibungen sehr bildgewaltig und lebhaft. Diese Reise mit Ofelia zu machen war grandios. Ziemlich gruselig und brutal stellenweise, aber dennoch grandios. Ganz zu schweigen davon, dass man dieses Mädchen nur gern haben kann. Sie Hat ein hartes Los. Ihr Vater ist gestorben und ihre Mutter klammert sich an die Liebe einer Bestie. Dazu kommt die doch ziemlich beklemmende neue Umgebung für Ofelia, denn um ihr neues Zuhause, eine alte Mühle, ranken sich ziemlich schaurige Mythen. Als sie einer Der begegnet und anschließend dem Faun im Labyrinth wird es richtig spannend. In die Realität in Ofelias Leben mischen sich immer wieder kleine Rückblenden, die am Ende zum Gesamtbild beitragen. Toll und spannend gemacht. Kurz vor Schluss gerät das Herz noch einmal kurz ins Stolpern, ob es anschließend ungebrochen weiterschlagen kann, verrate ich natürlich nicht. Also selbst zum Buch greifen, wenn ihr mehr wissen wollt. Fazit Für mich ein absoluter Lesegenuss, denn ich mag düstere Märchen. Für mich absolut lesenswert, aber meiner Meinung auch nix für zartbesaitete Leser. Es ist stellenweise brutal und keine typische Heldengeschichte. Von mir allerdings gibt es trotzdem eine Leseempfehlung.
Dark Fantasy
Dieses Buch hab ich als Hörbuch gehört. Ich bin einfach nur begeistert. Dunkle Themen gepaart mit dark fantasy und ich habe es geliebt. Das Hörbuch ist mit 3d Effekt, die Musik, die Effekte, die Hintergrund Geschichten und wie Tom Vogt es gesprochen hat, so dramatisch und packend. Es hat mich sofort in den Bann gezogen. Es war ein Genuss es zu hören.
Poetisch, düster, bedrückend
Wer eine fröhliche Fantasy-Geschichte erwartet, ist hier definitiv verkehrt. Die Geschichte spielt 1944 in Spanien, die letzten Monate im II. Weltkrieg, während die Rebellen versuchen, die Soldaten zu vertreiben. Mittendrin die kleine Ofelia, stets um ihre hochschwangere Mutter besorgt und in den Fängen ihres neues Stiefvaters, dem Kommandanten der in einem Wald stationierten Truppe. Ofelia fühlt sich immer wieder zum Wald hingezogen, bedingt durch die Aufgaben eines Fauns, demzufolge sie die lang gesuchte Prinzessin eines unterirdischen Reichs sein soll. Sie stellt sich den Aufgaben, flüchtet aus der Realität, die grausamer und brutaler nicht sein könnte. Die bedrückende Stimmung, die gesamte Düsternis in diesem Werk, wird durch die tollen Illustrationen von Allen Williams unterstützt. Die 320 Seiten sind trotz allem nicht mal eben so weggelesen, weil die teilweise sehr poetische Schreibweise von Cornelia Funke einen immer wieder innehalten lässt, um das Gelesene zu verarbeiten. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, wird sicherlich ein zutiefst verstörtes Mädchen in einer Zeit des Krieges und der gegenseitigen Zerstörung finden, welches sich traumatisiert in eine Fantasiewelt flüchtet, um der Grausamkeit Herrin zu werden.

Düster, herzzerreißend, bittersüß
Ich hasse und liebe dieses Buch gleichzeitig. Den Film kenne ich nicht, wusste aber, dass es harter Tobak sein soll. Von Seite zu Seite gleitet man mehr in die Dunkelheit und ich habe es mehr als einmal weg gelegt um abzubrechen. Und trotzdem griff ich kurz darauf wieder danach, weil ich so im Bann war. Es ist wahnsinnig gut geschrieben, die Worte malen Bilder. Am Ende flossen Tränen und ich glaube, dass ich noch eine ganze Zeitlang vor mich hin philosophieren werde.
Dunkel, mysteriös und traurig
Am Anfang fand ich es etwas holprig den Text zu lesen und brauchte etwas um reinzufinden. Aber dann konnte ich nicht genug bekommen, obwohl ich die Geschichte schon kannte und den Film schon paar mal gesehen habe. Das Buch trägt auf jeden Fall nochmal etwas zur Story dazu bei. Es bricht einem das Herz die Gedanken der Personen lesen zu können, die im Film nur in Mimik und Gestik dargestellt werden. Ich liebe Guillermo del Toros Kreaturen und die Welten die er erschafft, auch wenn es bei Pans Labyrinth eine Hassliebe ist wegen der ganzen Brutalität, die im Buch auch nicht zurückhaltender beschrieben ist. Das Mystische ist aber einfach ganz besonders und dunkel, es herrscht Krieg und so düster wie der Krieg ist auch das Buch. Nur eben durch ein Mädchen erzählt, welches sich versucht in ihre eigene Phantasiewelt zu retten. Auf jeden Fall kein Buch für schwache Nerven oder für Leute die lieber einfach eine nette fantasy Story mit Happy End lesen wollen.
Düsteres Märchen mit brutaler Realität
Was für ein Buch... Zuerst muss ich sagen, dass ich absolut keine Ahnung hatte, was hier auf mich zukommt. Hab mich hier ganz unvoreingenommen ins Buch gestürzt, ohne zuvor den Klappentext zu lesen. Aber wer hier ein Kinderbuch erwartet, ist ganz falsch. Es war eine Art sehr düsteres Märchen mit einer wirklich brutalen Realität. Es geht um Krieg, Tod, Verlust, ... Ganz ehrlich, es war nicht "einfach" zu lesen, an vielen Stellen hat es mich ziemlich mitgenommen, es war oft sehr bedrückend. Jedoch war es wirklich sehr gut geschrieben, ich wollte das Buch ab der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen. Klasse fand ich die kurzen "Märchen" Kapitel, die vieles erklärt haben und auch die Bilder, passten sehr gut dazu.b Alles in allem ein sehr gutes Buch, wo ich auf alle Fälle empfehlen würde, sich drauf einzulassen und es zu lesen. 4,5 von 5 Sternchen ⭐️⭐️⭐️⭐️
Märchenhafte Cornelia Funke Story trifft auf wenige Gruselelemente von Guillermo Del Toro. Die Story ist gut und durchweg spannend – nichts ist direkt voraussehbar, was dazu verleitet, das Buch recht selten aus der Hand zu legen. Abzug gibt's bei mir fürs "große Finale", da hatte ich mir mehr erhofft (Wahrscheinlich aufgrund des märchenhaften Charakter des Buches).
"Denn die Sterblichen verstehen nicht,...
...dass das Leben kein Buch ist, das man erst zuklappt, wenn man die letzte Seite gelesen hat." Eine Geschichte so düster und brutal, wie die Nacht, und sogleich voller Magie, die einem das Herz schwer werden lässt. Wie del Toro und Funke. Ich hätte den beiden zusammen noch ewig zulesen können, so gebahnt nehmen sie dich mit, in ihr Labyrinth aus Abgrund und Liebe. 🖤

"Bücher hätten ihr so viel mehr erzählen können, über diese Welt und über ferne Orte, über Tiere und Pflanzen, über die Sterne! Sie konnten Fenster und Türen sein, Flügel aus Papier, die einem halfen, davonzufliegen."
Vorweg: ich habe den Film von Guillermo del Toro nie gesehen und kann mich deswegen bei meiner Bewertung nicht auf den Film beziehen. Ich fand das Buch toll. Es lässt sich gut lesen, ich mochte die Sprache, mit der Cornelia Funke die Geschichte von Ofelia erzählt. Die Aufteilung in die einzelnen und doch über das gesamte Buch zusammenhängenden Kapitel, die eine Geschichte über mehrere Generationen hinweg erzählt, war spannend und hat mir immer wieder Aha-Momente verschafft. Das düstere Setting verleiht der Erzählung das gewisse Etwas und steht in starkem Kontrast zu der kindlichen Perspektive, die man durch Ofelia als (eine) Protagonistin einnimmt. Ich mochte die "Wendungen" und familiären/historischen Verbindungen zwischen den Personen, die nach und nach aufgedeckt wurden und sich im Höhepunkt der Geschichte zuspitzen. Gleichzeitig ist das historisch reale Setting verbunden mit der märchenhaften Geschichte und den fantasievollen Charakteren eine tolle Mischung, der ich persönlich so zumindest bisher kaum in einem Buch begegnet bin. Ein tolles und kurzweiliges Buch für zwischendurch, das mir definitiv Lust auf den Film gemacht hat.
Ein Meisterwerk.
“Es sind immer nur wenige, die zuhören können und nach den wirklichen Dingen Ausschau halten. Aber für die besten Geschichten sind die wenigen gerade genug. Ich habe den Film schon einige Male geschaut und war jedesmal von diesem Kunstwerk begeistert. Cornelia Funke hat die Geschichte perfektioniert, mit so viel Liebe zum Detail und auch die Illustrationen im Buch sind fantastisch. Auch ich musste eine Träne vergießen. Es ist kein Kinderbuch, es ist düster, brutal und traurig, das sollte einem Bewusstsein, wenn man das Buch lesen möchte. Eine klare Empfehlung.
Verstörend. Brutal. Anders als gedacht.
Ich bin mit der Vorstellung einer dunkel Fantasygeschichte rein. Schnell wurde jedoch klar das es mit Fantasy wenig zu tun hat und es mehr einer Kriegsgeschichte gleicht, welche aus der Sicht eines Kindes erzählt wird, welche sich in ihre eigene Welt flüchtet. Aber auch dort holt sie die Wirklichkeit immer wieder ein und das Ende trifft einen dann doch. Funke ihr Schreibstill war dabei einer der Hauptgründe warum ich das Buch bis zum Ende durchgelesen habe, denn meine Erwartungen waren eine andere.
Wow FSK 16 würd ich sagen…
Also ich wollte chillig ein kleines Märchenbuch lesen, zum Abschluss des Jahres 2025, doch ich wurde schnell überrascht wie düster das Buch ist. Und teils echt brutal und blutrünstig. Aber trotzdem ein sehr gutes Buch, mit schönem Schreibstil und auch einer schönen Geschichte. Ich fand auch die vielen Perspektivwechsel spannend. Und zudem auch gut umgesetzt, so auf der gleichen Seite im nächsten Satz die Perspektive zu tauschen. Echt gut gemacht. Ein perfektes Buch eigentlich für die Raunächte oder auch die düsteren Monate Januar und Februar, wenn es draußen unangenehm kalt und frostig ist. Also nochmal lesen würde ich es nicht, doch die Story war alles in allem sehr unterhaltsam und auch tiefgründig. Zudem auch realistisch mit dem historischen Hintergrund. Gut gemacht 4/5 ☆
Mit Fantasie das Grauen überleben
"Das Labyrinth des Fauns" ist grausam, berührend und absolut kein Kinderbuch. Wir treffen hier mutige Charaktere, die viel zu verlieren haben. Die Geschichte hat mich aufgrund der derzeitigen Entwicklungen in der Welt nochmal ganz besonders bewegt. Eine Warnung für uns alle. "Pan's Labyrinth" gehört zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme. Das Buch - das unüblicherweise erst nach dem Film geschrieben wurde - hält sich sehr stark an die Vorlage. Sogar die Dialoge stimmen überein. Menschen, die das Original kennen, haben im Buch die Möglichkeit noch tiefer in die Gedanken- und Gefühlswelten der Charaktere einzutauchen. Außerdem gibt es zwischendrin immer wieder kleine Märchen, die zur Hauptgeschichte passen. Im Buch finden sich wunderschöne Illustrationen.

📚 Inhalt Nordspanien, zweiter Weltkrieg, 1944: Ofelia und ihre schwangere Mutter sind unterwegs zu Ofelias neuem Stiefvater, ein Capitano der die Partisanen bekämpft und die Bezeichnung «HuSo» verdient. Ofelia mag den neuen Mann ihrer Mutter gar nicht und konnte den Tod ihres leiblichen Vaters noch nicht verarbeiten. Aber die Abneigung beruht auf Gegenseitigkeit, denn ihr Steifvater möchte sie auch nicht in seiner Nähe haben. Auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause entdeckt Ofelia eine kleine Fee. Eines Nachts führt die Fee Ofelia durch ein steinernes Labyrinth unter die Erde. Dort erwacht eine Statue vor Ofelias Augen zum Leben. Es ist ein Faun und er hält Ofelia für Moanna, die vermisste Prinzessin, die vor langer Zeit das Reich der Menschen erkunden wollte und nicht mehr zurück kehrte. Um herauszufinden, ob es sich bei Ofelia um die Prinzessin handelt, muss sie drei gefährliche Prüfungen absolvieren. Während Ofelia ihre Prüfungen durchführt, verschlechtert sich der gesundheitliche Zustand ihrer Mutter und die Geburt rückt jeden Tag näher. Die Partisanenkämpfe verschieben die Grenze mehr und mehr zu Ofelias Zuhause. Und sie begibt sich zusätzlich in Lebensgefahr. 📖 Meinung Wow, als ich den Film das erste Mal gesehen habe, war ich absolut fasziniert davon. Als ich dann das Buch dazu entdeckte habe, musste ich es kaufen. Ich wusste nicht, dass das Buch nach dem Film herausgegeben wurde, das ist doch auch mal eine gute Methode. Der Film, wie auch das Buch, wirken ein wenig märchenhaft, gewürzt mit Fantasy- und Horrorelementen. Für mich eine Mischung, die sich lohnt. Dann haben wir dazu die Schrecken der Realität, nämlich den zweiten Weltkrieg und den spanischen Bürgerkrieg, der noch gar nicht lange her ist. Kurz um, eigentlich keine Situation, in der man sich befinden möchte. Die geschaffene Atmosphäre ist sowohl düster und bedrohlich, birgt aber auch einen Hauch Magie und Hoffnung. Der Schreibstil von Cornelia Funke ist fantastisch, jedes Wort ist perfekt gewählt, kein Satz zu viel. Man kann sich in der Welt, in die sich Ofelia begibt, verlieren und man versteht, wieso sie die lebensbedrohlichen Herausforderungen annimmt, um der brutalen Realität zu entkommen. Eine Geschichte voller Tragik, die wunderschön geschrieben ist. Das Buch lohnt sich sehr zu lesen.
Tiefsinnig und berührend
Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich beschreiben soll, was dieses Buch mit einem macht. Hier spielen zwei so unterschiedliche Dinge zusammen, dass es fast unwirklich scheint, wie gut alles ineinander fließt. Man kann gar nicht wissen, was wahr sein könnte und was Fiktion. Es ist unglaublich gut geschrieben und zeigt die verschiedenen Facetten des menschlichen Seins auf so verständliche Weise. Und es endet mit einem traurig schönen Ende, irgendwie zugleich unbefriedigend wie befriedigend. Auf jeden Fall ist dieses Buch wie kein anderes Buch, dass ich bisher gelesen habe.
























































