Die Buchversion von Guillermo Del Toros
düsteren Meisterwerk.
Der Film "Pans Labyrinth" ist und bleibt ein zeitloses Meisterwerk der Filmkunst, welches Guillermo Del Toro uns einst beschert hat. Als ich dann zufällig mitbekam, dass es auch eine Buchversion zu dem Werk gibt, wollte ich sie mir unbedingt zu Gemüte führen.
Die Geschichte gleicht dem Film sehr genau, enthält hier und da ein paar märchenhafte Illustrationen und ist durch Cornelia Funke sehr gut und lebendig in Szene gesetzt worden. Der Schreibstil ist einfach gehalten und die Kapitel immer recht kurz.
Mir hat die Buchversion ebenfalls sehr gefallen. Man hat den Film beim Lesen wahrlich Szene für Szene wieder vor sich gesehen.
Der Film war/ ist schon klasse aber jetzt das Buch dazu lesen zu können war wunderbar! Ich werde es auf jeden Fall ein weiteres Mal lesen. Cornelia Funke hat alles und mehr, perfekt in ihr Buch eingefangen und eine wunderschöne, düstere, nachdenkliche Geschichte geschrieben.
Eine düstere Geschichte mit viel Spannung. Wird die Flucht des Mädchens sie wirklich als verschollene Prinzessin zurück nach Hause bringen? Zu Hause ...sie weiß kaum noch, wie sich das anfühlt.
Absolute Leseempfehlung!
"Bücher hätten ihr so viel mehr erzählen können, über diese Welt und über ferne Orte, über Tiere und Pflanzen, über die Sterne! Sie konnten Fenster und Türen sein, Flügel aus Papier, die einem halfen, davonzufliegen."
Vorweg: ich habe den Film von Guillermo del Toro nie gesehen und kann mich deswegen bei meiner Bewertung nicht auf den Film beziehen.
Ich fand das Buch toll. Es lässt sich gut lesen, ich mochte die Sprache, mit der Cornelia Funke die Geschichte von Ofelia erzählt. Die Aufteilung in die einzelnen und doch über das gesamte Buch zusammenhängenden Kapitel, die eine Geschichte über mehrere Generationen hinweg erzählt, war spannend und hat mir immer wieder Aha-Momente verschafft. Das düstere Setting verleiht der Erzählung das gewisse Etwas und steht in starkem Kontrast zu der kindlichen Perspektive, die man durch Ofelia als (eine) Protagonistin einnimmt.
Ich mochte die "Wendungen" und familiären/historischen Verbindungen zwischen den Personen, die nach und nach aufgedeckt wurden und sich im Höhepunkt der Geschichte zuspitzen. Gleichzeitig ist das historisch reale Setting verbunden mit der märchenhaften Geschichte und den fantasievollen Charakteren eine tolle Mischung, der ich persönlich so zumindest bisher kaum in einem Buch begegnet bin.
Ein tolles und kurzweiliges Buch für zwischendurch, das mir definitiv Lust auf den Film gemacht hat.
„Das Labyrinth des Fauns“ von Cornelia Funke erzählt die Geschichte der jungen Ofelia, die nach dem spanischen Bürgerkrieg mit ihrer Mutter zu einem brutalen Hauptmann aufs Land zieht. Dort entdeckt sie eine geheimnisvolle Welt voller magischer Wesen. Ein Faun offenbart ihr, dass sie vielleicht eine Prinzessin aus einem verborgenen Reich sein könnte – doch um dorthin zurückzukehren, muss sie mehrere gefährliche Aufgaben erfüllen.
Als ich angefangen habe zu lesen, war ich zuerst etwas skeptisch. Doch schon nach kurzer Zeit hat mich das Buch komplett in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist magisch, spannend und gleichzeitig ziemlich düster, was eine ganz besondere Atmosphäre schafft.
Besonders gut gefallen hat mir, dass zwischendurch immer kleine Geschichten erzählt werden und später alles zusammengehört. Dadurch wirkt die Welt sehr vielschichtig und interessant. Auch die Magie fand ich richtig gelungen. Sie ist geheimnisvoll und manchmal sogar ein bisschen unheimlich.
Der Schreibstil ist sehr bildlich. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, die Szenen richtig vor mir zu sehen, weil alles so lebendig beschrieben wird. Gleichzeitig war es an vielen Stellen richtig spannend und mit einigen Wendungen habe ich überhaupt nicht gerechnet. Manche Szenen waren sogar richtig gruselig und brutal, was die Geschichte noch intensiver gemacht hat.
Alles in allem habe ich das Buch unglaublich gerne gelesen. Es ist magisch, düster und sehr packend – eine Geschichte, die mich wirklich gefesselt hat: 4,5 ⭐️
Hab vor Jahren den Film zu dem Buch gesehen und fand den ziemlich gut.
Das Buch übertrifft ihn noch. Ein wunderschönes aber gleichzeitig auch trauriges Märchen
Selten so eine traurige Geschichte gelesen. Wie weit doch die Realität von Erwachsenen und Kindern sich unterscheiden kann. Wie einfallsreich die Kinderseele Trauerphasen erklären und ertragbar machen kann. Es ist sooo schade, daß wir Erwachsenen diese Fähigkeit meist komplett verloren habe. Es bekommt aber nur 4 Sterne, weil ich nach einem Buch mit 5 Sternen bestimmt nicht traurig sein möchte.
Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben.
Das Buch ist meiner Meinung nach nicht für sensible Personen geeignet und mich hat es teilweise wirklich sehr mitgenommen, weswegen ich zwischenzeitlich eine längere Pause gemacht habe.
Cornelia Funke bedient sich einer sehr malerischen Sprache und beflügelt die Phantasie enorm.
Ich habe zuvor noch nie etwas von ihr gelesen und kann somit auch nicht beurteilen ob das bei ihr Standard ist:)
Zu der Geschichte passt es und die Brutalität eines grausamen Krieges vermischt sich mit einer nicht minder brutalen Märchenwelt, von der man bis zum Ende nicht weiß ob sie wirklich nur der Phantasie der Prota entspringt.
Ein wirklich gutes und interessantes Buch basierend auf einem tollen Film.
Eigendlich mag ich nichts was in irgendeiner Form mit Krieg zutun hat.
Hier spielt es zum Glück nur die Nebenrolle. Ofelia, ein so tapferes Mädchen, so viel Kraft und Mut!
Alles an dem Buch war toll. Etwas anderes als alles was ich bisher gelesen habe.
"Das Labyrinth des Fauns" ist grausam, berührend und absolut kein Kinderbuch. Wir treffen hier mutige Charaktere, die viel zu verlieren haben. Die Geschichte hat mich aufgrund der derzeitigen Entwicklungen in der Welt nochmal ganz besonders bewegt. Eine Warnung für uns alle.
"Pan's Labyrinth" gehört zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme. Das Buch - das unüblicherweise erst nach dem Film geschrieben wurde - hält sich sehr stark an die Vorlage. Sogar die Dialoge stimmen überein. Menschen, die das Original kennen, haben im Buch die Möglichkeit noch tiefer in die Gedanken- und Gefühlswelten der Charaktere einzutauchen. Außerdem gibt es zwischendrin immer wieder kleine Märchen, die zur Hauptgeschichte passen.
Im Buch finden sich wunderschöne Illustrationen.
Also ich wollte chillig ein kleines Märchenbuch lesen, zum Abschluss des Jahres 2025, doch ich wurde schnell überrascht wie düster das Buch ist. Und teils echt brutal und blutrünstig. Aber trotzdem ein sehr gutes Buch, mit schönem Schreibstil und auch einer schönen Geschichte. Ich fand auch die vielen Perspektivwechsel spannend. Und zudem auch gut umgesetzt, so auf der gleichen Seite im nächsten Satz die Perspektive zu tauschen. Echt gut gemacht.
Ein perfektes Buch eigentlich für die Raunächte oder auch die düsteren Monate Januar und Februar, wenn es draußen unangenehm kalt und frostig ist. Also nochmal lesen würde ich es nicht, doch die Story war alles in allem sehr unterhaltsam und auch tiefgründig. Zudem auch realistisch mit dem historischen Hintergrund. Gut gemacht
4/5 ☆
Der Schreibstil ist sehr malerisch und baut von Anfang an eine richtig düstere, fast schon unheimliche Atmosphäre auf. Die Geschichte startet nicht besonders spannend, aber man wird dafür ordentlich in die Welt eingeführt.
Was mich aber doch sehr gestört hat, waren die häufigen Orts- und Figurenwechsel durch die sehr, sehr kurzen Kapitel. Immer, wenn es gerade interessant wurde, kam schon der nächste Sprung. Dadurch ging für mich ein guter Teil der Sogwirkung verloren, die ich sonst bei solchen Fantasy-Geschichten habe.
Dabei wäre das Potenzial da, dass die Story richtig spannend wird. Im Verlauf wird die Handlung auch deutlich packender, und es gibt mehrere Momente, in denen man mit den Figuren mitfiebern oder mitleiden kann. Die Parallelen zu Märchen sind sehr deutlich und die Brutalität hat mich ehrlich überrascht. Ich hatte irgendwie etwas Jugendlicheres erwartet.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und an vielen Stellen auch zum Nachdenken gebracht. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass mir etwas gefehlt hat. Vielleicht funktioniert die Geschichte besser, wenn man den Film vorher kennt, ganz sicher bin ich mir aber nicht.
Das Buch kann dem Film wirklich das Wasser reichen. Ich liebte die kleinen Geschichten, die dafür geschrieben wurden und auch nicht in dem Film von Del Toro vorkamen. Habe selten ein Buch so schnell beendet da ich es nicht mehr weglegen konnte.
Eine düstere, zeitweise grausame, fesselnde Geschichte von einem Mädchen, das eher in Märchen als in der realen Welt lebt.
Der bleiche Mann hat großes Albtraum-Potenzial und die Feen und der Faun sind erfrischend anders als ihre Märchenkollegen.
Die Geschichte ist großartig erzählt und vor allem die kurzen Märchen vor jedem Abschnitt verleihen ihr mehr Tiefe. -Jeder Gegenstand den die Charaktere benutzt haben, hatte so etwas düster-magisches. (Das mit dem Uhrmacher fand ich am interessantesten)
Das Ende war überraschend aber passend und insgesamt hat mir das Buch besser gefallen als seine Filmvorlage.
Ich hasse und liebe dieses Buch gleichzeitig.
Den Film kenne ich nicht, wusste aber, dass es harter Tobak sein soll.
Von Seite zu Seite gleitet man mehr in die Dunkelheit und ich habe es mehr als einmal weg gelegt um abzubrechen. Und trotzdem griff ich kurz darauf wieder danach, weil ich so im Bann war. Es ist wahnsinnig gut geschrieben, die Worte malen Bilder.
Am Ende flossen Tränen und ich glaube, dass ich noch eine ganze Zeitlang vor mich hin philosophieren werde.
Es ist Krieg und Ofelia muss mit ihrer schwangeren Mutter zum neuen Mann ihrer Mutter ziehen. Dort trifft sie auf einen Faun und ein düsteres Abenteuer beginnt.
Es ist Jahre her das ich den Film gesehen hab aber ich weiß noch wie sehr er mich fasziniert hat, als dann Jahre später das Buch von Cornelia Funke erschien musste ich es lesen und heute bin ich genauso fasziniert von der Geschichte wie damals.
Allerdings muss ich euch warnen wer hier ein Buch erwartet wie man es von Cornelia Funke kennt: meist fröhlich und doch voller Abenteuer und manchmal auch traurig aber doch voller Hoffnung wird hier enttäuscht werden obwohl Ofelia durchaus ein Licht in der Dunkelheit ist.
Ich kenne nicht den Hintergrund von der Story, sondern habe das Buch einfach gekauft, weil Cornelia Funke es geschrieben hat.
Das war auf jeden Fall mal was total anderes, als was ich sonst lese.
Diese ganzen „Geschichten“ zwischendrin fand ich teilweise etwas merkwürdig. Das hatte echt viel so von Märchen, die ja auch meistens etwas wirr geschrieben sind.
Triggerwarnung für mich sind auf jeden Fall: Verlust von Eltern - das ist glaube ich nicht unbedingt immer einfach zu lese
Ich wusste nicht das, dass Buch nach dem Film erschienen ist und eben auf diesen basiert. Im Grunde ist es einfach der Film als Buch. Ich kann mich zwar nicht mehr so gut an den Film erinnern, aber ich konnte trotzdem keine großen Abweichungen finden.
Ich frage mich, wie es gewesen wäre wenn ich zuerst das Buch gelesen hätte.
An den Schreibstil musste ich mich erstmal gewöhnen, aber nach dem ersten Drittel war es dann angenehm zu lesen. Die Illustrationen sind sehr schön und geben die düstere Stimmung des Buches wieder.
Es ist schon eine sehr bedrückende Geschichte aber ich habe das Buch trotzdem gerne gelesen.
Hach, ich weiß gar nicht so genau, was ich sagen soll…Ich habe den Film damals schon geliebt und kann selbst gar nicht so genau erklären warum 😅 Das Buch hat es mir mindestens genauso angetan wenn nicht noch mehr! Die Geschichte ist düster, bedrückend, brutal und im Endeffekt einfach nur tragisch…Mein Herz ist an so vielen Stellen für Ofelia gebrochen und ich habe so mit ihr gelitten das am Ende sogar ein paar Tränchen liefen 😢 Das Buch beweist, dass nicht nur Filme auf Büchern basieren können sondern das es auch ganz wunderbar andersherum funktioniert. Cornelia Funke hat diese besondere Geschichte von Guillermo del Toro fantastisch in Buchform gebracht! Ich hatte das Gefühl ich konnte im Buch der Geschichte sogar noch besser folgen und habe Zusammenhänge besser verstanden als beim Film. Ich liebe auch die Illustrationen sowie die Gestaltung des Umschlags und des Buches an sich, wunderschön!
Allen die den Film kennen und ihn mochten kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, bei allen anderen wird es ganz bestimmt Geschmacksache sein, wie beim Film eben auch (wie viele schauen mich schräg an wenn ich sage das ich den Film liebe 😂). Ich bleibe mit einem schwermütigen Gefühl zurück und hoffe für Ofelia und ihre wunderbare Familie einfach nur, dass es Magie eben DOCH gibt! ✨
Eine außergewöhnliche Geschichte, die viel lehrt und mitgibt. Ein kleines bisschen weniger Krieg, und dafür mehr Magie, hätte ihr trotz allem nicht geschadet.
...dass das Leben kein Buch ist, das man erst zuklappt, wenn man die letzte Seite gelesen hat."
Eine Geschichte so düster und brutal, wie die Nacht, und sogleich voller Magie, die einem das Herz schwer werden lässt.
Wie del Toro und Funke.
Ich hätte den beiden zusammen noch ewig zulesen können, so gebahnt nehmen sie dich mit, in ihr Labyrinth aus Abgrund und Liebe.
🖤
Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn die vielen Sprünge zwischen Zeiten und Orten manchmal etwas verwirrend waren. Die Geschichte ist sehr düster und traurig, trägt aber gleichzeitig immer wieder Hoffnung in sich. Besonders Ofelia hat mich beeindruckt: Sie verkörpert Unschuld und zeigt die Stärke der Fantasie, die sich gegen die Grausamkeit des faschistischen Spaniens stellt. Auch die Charaktere, die sich mutig gegen Hauptmann Vidal gestellt haben, fand ich stark – sie haben nie den Glauben an das Gute und die Liebe verloren. Insgesamt ein bedrückendes, aber zugleich sehr bewegendes Buch, das Mut und Hoffnung in den dunkelsten Zeiten sichtbar macht.
Ich hatte das Buch seit Ewigkeiten bei mir rumliegen und bin ohne jegliche Erwartungen an es herangegangen.
Also klar, hab ich den Klappentext gelesen und kannte auch Cornelia Funke von einigen Kinderbüchern, den Film oder Guillermo del Toro aber kannte ich nicht. Hab mir auch nicht die Altersempfehlung angeschaut😅
Ich dachte das wäre so ein leicht düsteres Kindermärchen oder so…Da hab ich mich geirrt.
Das ganze Buch war erschreckend…grausam.
Wenn einem dann aber mal bewusst wird, dass es ganz sicher NICHT für 10-Jährige geschrieben wurde, ist es eeecht gut.
Fand die ganze Storyline wirklich gut und auch der Schreibstil war toll. Es war wirklich spannend und hat mich in seinen Bann gezogen, sodass ich es kaum erwarten konnte zu wissen, wie es ausgeht.
Ich mochte auch diese kürzeren Geschichten zwischen den Kapiteln und die Verbindung und Bedeutung, die sie dann im Verlauf des Buches bekamen.
Würde es definitiv weiterempfehlen!
Super gruselig und auch das Setting in Spanien zu Kriegszeiten hat für mich nicht in dieses Märchen gepasst. Kapitän Vidal war super brutal und widerlich und ich mochte die Kapitel rund um die Mühle überhaupt nicht. Vom bleichen Mann will ich gar nicht anfangen. Das hat die Geschichte für mich komplett kaputt gemacht. Das Ende war allerdings sehr schön, wenn auch super kurz. Der Epilog hätte auch länger sein können. Würde es nicht noch mal lesen/hören. Schade …. Die Geschichte hatte Potenzial.
Düster, Traurig, Brutal mit einem Hauch Magie 🔪🧚🏻♀️🌳🪷
Das war eine ganz besondere Geschichte.
Die Handlung spielt während des 2. Weltkrieges in Spanien. Und genauso ist auch die Stimmung: Traurig, dunkel, hoffnungslos.
Der Schreibstil ist sehr poetisch und magisch.
Es ist zwar ein Fantasy-Buch aber neben den magischen Aspekten wie Feen, Hexen und flüsternden Bäumen, gibt es auch grauenvolle Kreaturen wozu auch der Mensch zählt.
Ofelias Erlebnisse sind traumatisch aber sie ist ein so starkes Mädchen. Das Ende ist sehr traurig aber gleichzeitig auch schön.
Ich bin hier etwas zwiegespalten. Das Buch ist geschrieben wie ein Kinderbuch, die Geschichte ist aber definitiv zu düster und brutal für Kinder. Der Schreibstil wechselt zwischen den Kapiteln ziemlich abrupt von der eigentlichen Erzählung zu märchenhaften Abschnitten, was ich etwas gewöhnungsbedürftig finde. Letztendlich hat mir hier leider die emotionale Bindung zur Protagonistin gefehlt, auch wenn mir die Geschichte über die unterirdische Welt und die magischen Wesen gefallen hat. Schön fand ich auch die Illustrationen im Buch und auf dem Cover.
Ich habe etwas für Jugendliche erwartet, doch die Beschreibungen waren um einiges... blutiger als ich erwartet habe. Hat mir alles im allem sehr gefallen, und die Abbildungen zwischendurch sind wunderschön. Auch diese Rückblicke gefallen mir sehr
Weiß nicht ob ich die Rezi zu früh jetzt schreib, bin gerade vor 10 Minuten fertig geworden
Ich habe vor Jaaaaahren den Film angeschaut und wusste, das ist kein Kinder Märchen (Guillermo hatte seine Finger im Spiel, also… ), aber sonst kann ich mich an nichts erinnern, nur, dass es dort keine bunten Blumen und Gesänge und getanze gibt.
Aber es zu lesen und eigene Bilder im Kopf zu zaubern ist dann doch ne andere Welt (also für mich)
Ich bin auch der Meinung, dass die Leseempfehlung mit 14 Jahren auch a bisserl zu niedrig ist. 16 wäre mein Empfinden.
Wir haben soviel Düsternis, Hoffnungslosigkeit, Brutalität da drin - es hat bei mir soviele Emotionen hervorgerufen, vor allem, weil auch das Setting so real war
1944, Krieg
Eine Frau die sich nach einem Mann gesehnt hat um geschützt zu werden und auch die Hoffnung, dass ihre kleine Tochter etwas Schutz hat … und durch die Liebe zu diesen Mann übersieht, dass er eigentlich ein Monster ist
Aber Ophelia sieht alles - weil Kinder mehr sehen als wir Erwachsenen. Wir Erwachsene haben verlernt zu sehen, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
Sie sieht, dass der Mann kein Mann ist, sondern ein böser Wolf …
Und die Prüfungen, die die kleine machen muss, und die Geschichten zwischen den Kapitel und wie sich alles doch irgendwie zusammensetzt …
Herrlich, schaurig, fantasiereich, düster, hoffnungslos. Hoffnungsvoll, traurig, herzzerreißend
Glaub ich wiederhol mich grad, hab auch keine anderen Worte mehr
Ich lass es jetzt mal sacken und schau, ob ich am Wochenende den Film irgendwo find - der YouTube Trailer zeigt 1 zu 1 das Buch (wie gesagt, null Erinnerungen außer an den faun und den bleichen Mann, mehr nicht)
Ein gutes Buch voller Fantasie und Zauber, so wie man es von Cornelia Funke gewohnt ist.
Die Story ist super vielschichtig. Der Autorin ist es sehr gut gelungen diese schlimme Zeit der menschlichen Historie (Spanischer Bürgerkrieg) mit der zauberhaften Geschichte von Ophelia zu vereinen.
Man hat von Beginn an Mitgefühl mit diesem mysteriösen Mädchen und hofft so sehr auf ein gutes Ende für sie und ihre Mutter. Aber eigentlich weiß man schon ziemlich bald im Buch, wie das Ende sein wird. Es hat mich sehr gut unterhalten und jeder der ein Fan von Cornelia Funkes einzigartiger Art ist triste Themen oder ganz alltägliche Dinge zum Leben erwecken zu lassen, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Es ist, wie ich finde, nicht nur ein Jugendbuch. Mir war es zwischendurch schon anders, wenn „der Wolf“ seine Auftritte hatte und auch den Faun fand ich gruselig. Aber am Allerschlimmsten war wirklich der augenlose Mann, der gerne kleine Kinder isst.😱 WTF?!?!?
Sollten einem die im Buch beschriebenen Monster in der eigenen Vorstellung nicht genügen, kann man sich über sehr detaillierte Malereien im Buch freuen. Da weiß man wenigstens, wie derjenige aussehen wird, der einen in seinen nächsten Alpträumen heimsuchen kommt.
Es passt also alles super zusammen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich das Ende zu plötzlich fand. Meinetwegen hätte das Buch gerne noch 100 Seiten mehr haben können, um es gebührend abzuschließen.
Ansonsten ein super Fantasy-Roman, nicht nur für Teenies.
Wer eine fröhliche Fantasy-Geschichte erwartet, ist hier definitiv verkehrt. Die Geschichte spielt 1944 in Spanien, die letzten Monate im II. Weltkrieg, während die Rebellen versuchen, die Soldaten zu vertreiben.
Mittendrin die kleine Ofelia, stets um ihre hochschwangere Mutter besorgt und in den Fängen ihres neues Stiefvaters, dem Kommandanten der in einem Wald stationierten Truppe.
Ofelia fühlt sich immer wieder zum Wald hingezogen, bedingt durch die Aufgaben eines Fauns, demzufolge sie die lang gesuchte Prinzessin eines unterirdischen Reichs sein soll. Sie stellt sich den Aufgaben, flüchtet aus der Realität, die grausamer und brutaler nicht sein könnte.
Die bedrückende Stimmung, die gesamte Düsternis in diesem Werk, wird durch die tollen Illustrationen von Allen Williams unterstützt. Die 320 Seiten sind trotz allem nicht mal eben so weggelesen, weil die teilweise sehr poetische Schreibweise von Cornelia Funke einen immer wieder innehalten lässt, um das Gelesene zu verarbeiten.
Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, wird sicherlich ein zutiefst verstörtes Mädchen in einer Zeit des Krieges und der gegenseitigen Zerstörung finden, welches sich traumatisiert in eine Fantasiewelt flüchtet, um der Grausamkeit Herrin zu werden.
Sehr schönes Buch. Hat mich sehr gecatched! Irgendwie Märchenhaft aber trotzdem so dark und mystisch. Wollte es gar nicht mehr weglegen. Auch die Erzählweise war super anregen - auf der einen Seite die fantastische Welt von Ofelia, auf der anderen die furchtbare Welt von Vidal.
Schaurig, bedrückend, grausam, düster, traurig, brutal.
Märchenhaft, hoffnungsvoll, phantasiereich, stark, kunstvoll, meisterlich.
Wer Märchen mag, vor allem die dunklen, sollte dieses Buch unbedingt lesen/hören.
Das Buch hat mich, ebenso wie der Film "Pans Labyrinth", absolut gefesselt. Es ist so magisch, so düster, so wahnsinnig schön geschrieben- einfach meisterhaft und für mich eine 6/5!
Cornelia Funke schreibt so fantasievoll und detailliert, wie man es von ihr kennt. "Meine" Geschichte wird hier nicht erzählt, doch ich kann nachvollziehen, wieso andere Menschen diese Roman-Adaption lieben.