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In „Das grüne Königreich“ entführt uns Cornelia Funke zusammen mit Tami Hartung in ein botanisches Abenteuer, das beweist, dass selbst im tiefsten Betondschungel von Brooklyn die Natur wartet. Die zwölfjährige Kaspia ist zunächst alles andere als begeistert von ihrem dreimonatigen Sommeraufenthalt in der Großstadt, doch die Wohnung entpuppt sich als wahres Schmuckstück voller floraler Muster auf Tapeten, Geschirr und Möbeln. Als sie in einer klemmenden Schublade alte Briefe zweier Schwestern findet, beginnt eine faszinierende Reise: Die Briefe enthalten Pflanzenrätsel, die Kaspia u.a. in botanische Gärten und Gewürzläden führen und neue Freundschaften finden lassen. Obwohl die Geschichte ohne klassische fantastische Elemente auskommt, versprüht sie durch die wunderbaren Illustrationen von Franziska Biermann, die besondere Gestaltung der Briefe und Cornelia Funkes gewohnt bildhafter Sprache etwas absolut Zauberhaftes. Es ist ein Buch voller Liebe zum Detail, das die tiefe Naturverbundenheit der Autorin perfekt widerspiegelt. Charmant sind auch die Rezepte im Anhang, die direkt aus der Geschichte inspiriert sind und das Leseerlebnis abrunden. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt für mich die Tatsache, dass Cornelia Funke das Original auf Englisch verfasst hat; auch wenn die Übersetzung durch ihre Tochter Anna Schmidt Funke den richtigen Ton trifft, fehlt mir ein wenig das Gefühl des „echten Originals“ meiner deutschsprachigen Lieblingsautorin. Insgesamt aber ein warmherziges Leseerlebnis, das die Sinne weckt und bei dem die Verbundenheit zu Familie, Freunden und zur Natur auf jeder Seite spürbar sind.
3 hours ago
In „Das grüne Königreich“ entführt uns Cornelia Funke zusammen mit Tami Hartung in ein botanisches Abenteuer, das beweist, dass selbst im tiefsten Betondschungel von Brooklyn die Natur wartet. Die zwölfjährige Kaspia ist zunächst alles andere als begeistert von ihrem dreimonatigen Sommeraufenthalt in der Großstadt, doch die Wohnung entpuppt sich als wahres Schmuckstück voller floraler Muster auf Tapeten, Geschirr und Möbeln. Als sie in einer klemmenden Schublade alte Briefe zweier Schwestern findet, beginnt eine faszinierende Reise: Die Briefe enthalten Pflanzenrätsel, die Kaspia u.a. in botanische Gärten und Gewürzläden führen und neue Freundschaften finden lassen. Obwohl die Geschichte ohne klassische fantastische Elemente auskommt, versprüht sie durch die wunderbaren Illustrationen von Franziska Biermann, die besondere Gestaltung der Briefe und Cornelia Funkes gewohnt bildhafter Sprache etwas absolut Zauberhaftes. Es ist ein Buch voller Liebe zum Detail, das die tiefe Naturverbundenheit der Autorin perfekt widerspiegelt. Charmant sind auch die Rezepte im Anhang, die direkt aus der Geschichte inspiriert sind und das Leseerlebnis abrunden. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt für mich die Tatsache, dass Cornelia Funke das Original auf Englisch verfasst hat; auch wenn die Übersetzung durch ihre Tochter Anna Schmidt Funke den richtigen Ton trifft, fehlt mir ein wenig das Gefühl des „echten Originals“ meiner deutschsprachigen Lieblingsautorin. Insgesamt aber ein warmherziges Leseerlebnis, das die Sinne weckt und bei dem die Verbundenheit zu Familie, Freunden und zur Natur auf jeder Seite spürbar sind.
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