Herr der Diebe
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Description
Der Herr der Diebe - das ist der geheimnisvolle Anführer einer Kinderbande in Venedig, die er mit dem Verkauf der Beute aus seinen Raubzügen über Wasser hält. Keiner kennt seinen Namen, seine Herkunft. Auch nicht Prosper und Bo - zwei Ausreißer, die auf der Flucht vor ihrer Tante und dem Detektiv Victor Unterschlupf bei der Bande gefunden haben. Als Victor den Kindern tatsächlich auf die Spur kommt, bringt er dadurch alle in Gefahr. Aber endgültig scheint die Gemeinschaft der Bande aufzubrechen, als ein rätselhafter Auftrag, erteilt von dem mysteriösen "Conte", die Kinder auf eine Laguneninsel führt. Diese Insel, von außen unbewohnt und einsam scheinend, birgt ein Geheimnis, das alles verändert.
Cornelia Funke, die schon mit ihrem zum Bestseller gewordenen Titel "Drachenreiter" zeigte, welch weiten Atem ihr Erzähltalent hat, hält ihre Leser - gleich welchen Alters - auch mit diesem Buch von der ersten Zeile an gefangen. Sie führt uns durch ein winterliches Venedig, verstrickt uns in verwirrende Rätsel und erfüllt ihren Helden am Schluss einen alten Menschheitstraum.
Große Erzählkunst: Ausgezeichnet mit der Kalbacher Klapperschlange 2001 kreiert Bestseller-Autorin Cornelia Funke eine dichte und atmosphärische Welt , die Leser jeden Alters in ihren Bann zieht. In "Herr der Diebe" werden Fiktion und Realität meisterhaft verwoben und zeitlose Themen wie Abenteuer, Freundschaft und die Suche nach einem Zuhause ergründet. Vielschichtige Charaktere und eine spannende Handlung - Cornelia Funke verwebt vielfältige Erzählstränge zu einem atemberaubenden Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren. Mit von Cornelia Funke selbst gezeichneten Kapitelvignetten , die Leser direkt in ein magisches Venedig ziehen.Book Information
Author Description
Cornelia Funke ist die international erfolgreichste deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin. Viele ihrer Werke wurden ausgezeichnet und auch verfilmt. Cornelia Funke lebt in Volterra, Italien.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Über einige Wochen hinweg habe ich den "Herr der Diebe" meiner 10jährigen Tochter vorgelesen und war überrascht, dass sie an der Geschichte so sehr dran geblieben ist. Das Buch ist sprachlich und von der Komplexität her ein eher anspruchsvolles Kinder/Jugendbuch, dessen Geschichte aber fesselt. Eine Bande von Kindern verdient sich in Venedig ihr Auskommen mit Diebstählen. Die Geschichte baut sich nach und nach auf, hat immer wieder überraschende Wendungen. Die Figuren wechseln auch mal ihre Seiten. Und nach dem Lesen möchte man dann nach Venedig.
Schönes Buch für jung und alt!
Prosper und Bo sind zwei Brüder die nach Venedig geflohen sind. Als ihre Mutter verstarb wollte ihre Tante die beiden voneinander trennen. Nun schlagen sich die beiden Kinder alleine durch und gehören einer Diebesbande an, die nur aus Kindern besteht. Der Anführer ist der sogenannte "Herr der Diebe". Verfolgungsjagden, Abenteuer und Spass wechseln sich in dieser Geschichte ab und es wird nie langweilig. <3
Ganz nett für zwischendurch
Meine Tochter hat das Buch in der Schule gelesen und fand es so gut, dass sie wollte, dass ich es auch lese. Es ist auch tatsächlich gut geschrieben und auch nicht langweilig, aber gecatcht hat es mich irgendwie nicht. Es ist halt passend für Kinder, nicht so sehr für Erwachsene.
Herr der Diebe von Cornelia Funke
Das Buch habe ich bereits vor vielen Jahren schon einmal gelesen und es wurde Zeit für einen Reread. Cornelia Funke schreibt ganz fantastisch ohne, dass es langweilig wird. Die Geschichte um Prosper und Bo, die sich nach Venedig durchschlagen und sich einer Kinderbande um den Herrn der Diebe anschließen, liest sich in einem Rutsch gut weg. Venedig wird schön beleuchtet und das Fantastische darf natürlich auch nicht fehlen. Es ist eine Geschichte ums Erwachsenwerden und Kind bleiben, um die Sehnsucht nach einem anderen, besseren Leben und Kinder, die zusammenhalten, auch wenn das Leben nicht immer einfach ist. Das Buch kann ich wirklich guten Gewissens meinem Kind zum Lesen geben.
Spannende Geschichte mit kindlichem Charme
"Herr der Diebe" ist ein sehr schönes Kinder- und Jugendbuch, dass sich mit dem Erwachsen werden auseinandersetzt. Die Charaktere sind vielfältig, das Setting in Venedig ein bisschen magisch anmutend. Überraschend fand ich die tatsächliche "Magie", die sich am Ende des Buches zeigt, insbesondere weil Cornelia Funke es zu Beginn nicht vermuten lässt. Die Spannung baut über das Buch zunehmend auf, sodass ich am Ende wirklich wie gefesselt war. Definitiv sehr empfehlenswert, wenn man wieder einmal die Magie von Kinderbüchern für sich entdecken will!
Super Vibe, liebenswerter Schreibstil!
Ich habe schon viele Bücher von Cornelia Funke gelesen, davon u.a. „Drachenreiter“ und „Geisterritter“, aber ich muss sagen, „Herr der Diebe“ begeistert mich immer wieder aufs Neue. Ich hab es damals als Schullektüre bekommen und mittlerweile 15 Mal gelesen. Ich liebe einfach diesen Schreibstil mit den kreativen Metaphern und den liebenswerten Charakteren. Die Erzählweise hat eine sehr ruhige Atmosphäre, ohne dass dabei die Spannung fehlt. Dieses Buch aufzuschlagen ist für mich jedes Mal wie nach Hause kommen und ich würde sehr viel geben, um es nochmal zum ersten Mal lesen zu dürfen. Man merkt, wie viel Liebe in „Herr der Diebe“ gesteckt wurde und fühlt sich beim Lesen sofort wohl. Auch Venedig als Handlungsort hat auf jeden Fall Charme und trägt zum Vibe bei. Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen, ebenso wie ihre anderen Bücher✨
⭐️⭐️⭐️ – Solide und atmosphärisch, aber nicht durchgehend fesselnd
Herr der Diebe überzeugt mit einer wunderschönen Atmosphäre und viel Venedig-Magie. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, besonders die Brüder Prosper und Bo sowie der geheimnisvolle Scipio, der dem Buch seinen besonderen Reiz verleiht. Cornelia Funke schreibt bildhaft und schafft es, die Stadt lebendig wirken zu lassen. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht durchgehend gefesselt. Einige Passagen ziehen sich etwas, und manche Wendungen wirken vorhersehbar. Auch das Ende kommt etwas plötzlich und hätte für meinen. Geschmack mehr Tiefe vertragen können. Insgesamt ein schönes, fantasievolles Buch, das vor allem jüngere Leser*innen begeistern dürfte – für mich aber eher ein solider Mittelplatz.
Dieses Jugendbuch ist eher durch Zufall zwischen meine Finger gekommen. Geplant, dieses zu lesen, hatte ich zumindest nicht. Nun habe ich eine Premiere hinter mir, denn es war mein erstes Buch der Autorin Cornelia Funke und dann auch gleich das, mit dem sie ihren internationalen Durchbruch feierte. Dieses Buch spielt komplett in Venedig und man merkt der Autorin ihre Liebe an, die sie damals für diese Stadt gehabt haben muss. Jeder Zeile ist anzumerken, dass sie diese Stadt zum Zeitpunkt des Schreibens kannte und liebte. Auch die Figuren sind gut gezeichnet und liebevoll in den Plot eingebaut. Man fiebert regelrecht mit ihnen mit. Bis es zu einem Punkt in der Geschichte kommt, der das alles so ins Absurde kippen lässt, dass man sich fragt, wie dieses Buch dann den Durchbruch markieren konnte. Auf das Spezielle möchte ich gar nicht so sehr eingehen, aber es markiert einen Bruch in der Geschichte, was so gar nicht zum vorherigen Rest passen will. So sehr ich den Anfang mag, umso mehr verärgert mich das letzte Drittel, in dem alles verworfen wird, was das Buch bis dahin so liebevoll hat erscheinen lassen. Insgesamt somit eine leider nicht ganz zufriedenstellende Lektüre, die aber trotz der Mißstände ihren Charme hat und gerade im Aufbau der Figuren und dem Anfang der Geschichte zu begeistern weiß.
Nachdem ich das neue Buch von Cornelia Funke Das Labyrinth des Fauns gelesen und mich neuerlich in ihre wundervolle Erzählweise verliebt hatte, stand für mich fest, dass es nun endlich an der Zeit war, auch all ihre anderen Bücher zu lesen, die ich bis dato noch nicht kannte. Eines davon war Herr der Diebe, ein Buch, von dem eine Freundin von mir schon schwärmte, seit ich sie kannte; ein Buch, dass bereits seit zwei Jahren auf meinem SUB lag, weil ich nach meinem damaligen Italien Roadtrip auf der Suche nach Geschichten war, die in Italien spielten, vorzugsweise in einer der Städte, in die ich selbst gereist war. Venedig war eine davon. Dennoch habe ich immer eher zu anderen Büchern gegriffen, als zu diesem hier. Nach Das Labyrinth des Fauns allerdings machte ich endlich Nägel mit Köpfen. Statt das Buch jedoch zu lesen, entschloss ich mich, das Hörbuch zu hören. Und jetzt? Ganz offensichtlich gibt es jetzt ein Buch mehr, das ich auf die Liste meiner Lieblingsbücher setzen kann. Warum? Nun, um das zu erfahren, müsst ihr einfach meine nachfolgende Rezension lesen. Herr der Diebe war für mich eine richtige Wundertüte voll von magischen Überraschungen, mit denen ich nie im Leben gerechnet hätte. Bereits nach dem ersten Kapitel war ich gefangen in dieser Geschichte; verzaubert von Cornelia Funkes wunderschönen Worten und in den Bann gezogen von dem unglaublich schönen Setting. In der Stadt des Mondes, Venedig, spielt die Geschichte und die Autorin schafft es, dem Leser das Gefühl zu vermitteln, als wäre man selbst dort; als steckte man mitten in dieser Geschichte. Wir lernen ein Venedig kennen, wie es nur Kinderaugen sehen können mit all den magischen Orten, dunklen Gassen und wunderbaren Details, die an so manchem erwachsenem Auge viel zu schnell vorüberziehen, ohne, dass sie sie überhaupt bemerken. Prosper und Bo, unsere beiden Protagonisten, zeichnen ein solch zauberhaftes Bild dieser Stadt, dass man am liebsten sofort in den nächsten Flieger steigen und nach Venedig reisen möchte. Ganz besonders gefallen haben mir hierbei die Beschreibungen ihres Verstecks, ein altes, außer Betrieb genommenes und verlassenes Kino mit einem hübschen Sternenvorhang, das sie immer liebevoll als ihr „Sternenversteck“ bezeichnen. Die Stühle sind zwar alt, das Gebäude heruntergekommen, in der Nacht ist es stockdunkel und kalt ist es ebenfalls, doch der glitzernde Sternenvorhang und die rustikale Bauweise verleihen diesem Versteck einen ganz besonderen Charme. Die Kinder tun ihr übriges, haben sie sich hier so häuslich eingerichtet, dass dieses alte Kino zu ihrem Rückzugsort; zu ihrem zu Hause wurde. Sämtliche der Charaktere machten es einem unglaublich leicht, sie zu mögen und sich regelrecht in sie zu verlieben. Ganz gleich ob Victor, der Privatdetektiv oder Prosper und Bo, die beiden Brüder, die wir auf ihrer gesamten Reise begleiten dürfen. Insbesondere die Beziehung zwischen Prosper und Bo, die Liebe, die sie füreinander empfinden, hat mich unglaublich berührt. Prosper, der selbst noch ein halbes Kind ist, setzt alles daran, seinen Bruder zu beschützen, auch wenn dies bedeutet, dass er sich einer Bande Diebe anschließen muss, um sich etwas zu essen kaufen zu können. Dieser Zusammenhalt, die Freundschaft, die Liebe – all das traf mich mitten ins Herz. Sämtliche der Figuren habe ich innerhalb kürzester Zeit in mein Herz geschlossen. Obwohl man schon von Beginn an das Gefühl hatte, dass dieses Buch jede Menge Magie versprüht, stellt man erst im Verlauf der Geschichte fest, dass es sich hierbei tatsächlich um eine leicht magisch angehauchte Geschichte handelt, was mir unglaublich gut gefallen hat. Tatsächlich konnte ich mir zu Anfang nicht vorstellen, was es mit dem Buch auf sich hat. 400 Seiten Erzählungen über einen 12-jährigen venezianischen Dieb? Doch dann vermischte Cornelia Funke Elemente der realen Welt mit ein paar wunderschönen magischen und fantastischen Elementen, die der Geschichte das gewisse Etwas verleihen. Hier möchte ich nicht zu viel verraten, aber eins kann ich sagen: diese Geschichte verläuft viel magischer und zauberhafter, als ich zu Anfang geglaubt hatte und ich fand es einfach großartig. Auch das Ende gefiel mir unglaublich gut, verlieh mir nicht nur Gänsehaut, sondern bescherte mir auch ein wunderschön warmes Gefühl tief in meinem Herzen. Ein Happy End, dass meines Erachtens unglaublich zufriedenstellend ist, auch wenn ich nichts gegen eine Fortsetzung einzuwenden hätte. Als ich das Buch beendet hatte, fühlte es sich an, als würde ich aus einem der schönsten Träume erwachen, die ich jemals gehabt hatte und noch jetzt hallt dieses Gefühl nach; ständig muss ich an diese Geschichte denken und jedes Mal wird mir ganz warm ums Herz. Es gab tatsächlich nur zwei Dinge, die ich negativ aufgefasst habe; zwei getroffene Aussagen in dem Buch, die in meinen Augen sehr problematisch sind. Einer der Kinder, Mosca, ist schwarz und zwei mal wird auf doch rassistische Art und Weise auf seine Hautfarbe angespielt; Ausdrücke, die vermutlich der Zeit geschuldet waren, in der das Buch geschrieben war und vermutlich auch dem Charakter, der in diesem Moment im Mittelpunkt steht und vermutlich eben genau dies denkt, dennoch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich diese beiden Aussagen wirklich sehr negativ aufgefasst habe. LOHNT SICH DAS BUCH? Absolut. Von mir bekommt dieses Buch eine absolute Leseempfehlung. Mich konnte es nicht nur von Anfang bis Ende begeistern, sondern auch absolut fesseln. Ich bin verliebt, verliebt in Cornelia Funke’s Worte, in das wunderschöne Venedig, in die Bande junger Diebe, in Victor und Ida, in all die magischen Elemente, die die Autorin in die Geschichte hat mit einfließen lassen, in die Geschichte an sich – hach, ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen und würde das Buch am liebsten gleich noch einmal von Neuem beginnen. Für mich ganz klar eines der besten Kinderbücher, die ich je gelesen habe und definitiv eines meiner neuen Lieblingsbücher. Ich kann es kaum erwarten, auch die anderen Titel von Cornelia Funke endlich zu lesen.
Die Autorin schafft es immer einen ganz eigenen Zauber in ihre Welt zu legen und mit Venedig als Schauplatz ist nochmal eine gute Portion mehr Magie im Spiel. Die verschneiten Dächer, die schmalen Gassen, die Kanäle, die an die Häuser schwappen... dazu sympathische Charaktere, die einem gleich an Herz wachsen, jede Menge Abenteuer und Freundschaft. Es ist natürlich ein Kinderbuch und manche Lösungen entsprechend einfach, aber auch als Erwachsener kann man in dem Buch wunderbar versinken und einen kleinen Ausflug ins winterliche Venedig genießen. Ich empfehle speziell das Hörbuch mit Rainer Strecker. Er liest wieder fantastisch und sogar die kleinen Musikeinschübe zwischen den Kapiteln stören nicht, sondern tragen wunderbar zur Atmosphäre bei.
Ich hatte mir von "Herr der Diebe" irgendwie mehr erwartet. Ich hatte gehofft, die Stimmung des Buches sei magischer. Ich hätte gern mehr mit den Charakteren gestaunt und gefiebert, aber die Geschichte hat mich einfach völlig kalt gelassen, die Personen wirken mir nicht tief genug, die Lösungen zu einfach. Trotz allem ist es eine nette Geschichte, nur nicht mein Fall.
Ein fesselndes, trauriges und auch schönes Kinderabenteuer! Cornelia Funke hat hier wieder ein Meisterwerk geschaffen, das mich bezaubert und gefesselt hat bis zum Ende. Ich hab es als Hörbuch gehört und fand es auf diese Weise schön und spannend zugleich. Den Sprecher Rainer Strecker fand ich sehr angenehm zu zuhören. Absolute Empfehlung ♥️🫶
Für mich war es wieder ein gelungener Ausflug in meine Kindheit. Ich habe das Buch sehr gemocht. Die zentralen Themen im Buch wie Freundschaft, Vertrauen und Familie sind zeitlos und berührend.
Hach, wieder einmal ein schöner Ausflug in meine Kindheit. Das Kinderbuch entführt den Leser in die malerische „Wasserstadt“ Venedig und ist gespickt mit Abenteuern und Freundschaft. Die Erzählung ist reich an Details, als würde man sich selber mitten in Venedig befinden. Zentrale Themen des Buches sind die Freundschaft, aber auch das gegenseitige Vertrauen – welches hier deutlich auf die Probe gestellt wird - und die Familie, die man sich leider nicht aussuchen kann. Gegner werden unerwartet zu Verbündeten. Fantasy und Realität werden hier geschickt miteinander verwoben. Die Charaktere der Kinder sind liebevoll ausgearbeitet – wie so oft haben einige mehr und einige weniger Tiefe. Nichtsdestotrotz verleiht die kindliche Beziehung der Geschichte eine authentische Note. Die Kinder verhalten sich so, wie Kinder nun mal sind. Manchmal war es auch sehr schwer, die Kinder voneinander zu unterscheiden, da es einfach zu viele sind – einige davon haben nur kleine Nebenrollen.
Ein wundervolles Jugendbuch mit zauberhaften Beschreibungen, liebevollen Charakteren, mit Abenteuer und ganz viel Herz und einer Stadt als Setting, in die ich mich durch das Buch verliebt habe. Venedig mit all dem Wasser das an die Häuser schwappte und seine eigene Musik erzeugte, mit den Brücken, Kanälen und Gondeln, mit dem beeindruckenden Dogenpalast und dem Markusplatz und der Basilika mit den vier Goldenen Pferden. Die Stadt in der es Löwen mit Flügeln und Kirchen aus Gold gab und auf den Dächern Drachen und Engel standen. Eine Stadt mit Sagen und Geschichten, die auch die Mutter der zwei Jungen, um die es in der Geschichte ging, erzählt hatte. Bo und Prosper, zwei Brüder, die nach dem Tod ihrer Mutter nicht getrennt werden wollten. Die nun zu einer Kinderbande gehörten, die sich durch stehlen über Wasser hielt. Mit dem Anführer Scipio, der sich selbst der ,,Herr der Diebe“ nannte und stets eine schwarze Vogelmaske trug. Das Sternenversteck, ein leer stehendes Kino war magisch und auch ein bisschen unheimlich aber trotzdem auch gemütlich und wie ein riesiges Kinderzimmer und wohnlich und persönlich gemacht durch die Habseligkeiten der Kinder. Ich habe alle Kinder sofort ins Herz geschlossen genauso wie Scipio, Victor den Privatdetektiv und die weiteren einzigartigen Charaktere, die die Geschichte geprägt haben. Am Ende wurde es richtig abenteuerlich und spannend, märchenhaft und magisch. Es ging um ein Geheimnis verbunden mit der Villa Massimo das im Laufe der Geschichte herauskam und einiges sich dadurch veränderte. Der Schreibstil war fesselnd und ausschmückend, mit malerischen Szenen und Orten, mit den einzigartigen Erscheinungen und Taten der Charaktere und mit vielen Metaphern. Es ging um Themen wie Ehrenworte und Lügen, Väter und Tanten, Freundschaft und Zuhause, um Gut und Böse. Es ging in dem Buch auch viel um Kinder und Erwachsene und das auch im tieferen Sinn, um die Träume eines Kindes, um Familie und um das erwachsen sein wollen. Und passend dazu gab es im Buch ein Zitat: ,,Kinder sind Raupen und Erwachsene sind Schmetterlinge. Und kein Schmetterling erinnert sich mer daran, wie es sich anfühlte, eine Raupe zu sein.“ Doch durch dieses Buch wurde man daran erinnert und das war etwas ganz besonderes und schönes.
"Kinder sind Raupen und Erwachsene sind Schmetterlinge. Und kein Schmetterling erinnert sich mehr daran, wie es sich anfühlte, eine Raupe zu sein." Prosper flieht mit seinem Bruder Bo vor der bösen Tante nach Venedig. Dort nimmt sich der Herr der Diebe ihrer an. Ein fantastisches Abenteuer für Jung und Alt. Spannend sicherlich vor Allem für jüngere Leser aber auch mit viel Charm für Erwachsene. Und eine fantastische Idee, die letztendlich alles im Guten enden lässt.
Kinder sind Raupen und Erwachsene sind Schmetterlinge. Und kein Schmetterling erinnert sich mehr daran, wie es sich anfühlte, eine Raupe zu sein. Herr der Diebe war einer meiner Lieblingsfilme als Kind. Das Buch selber habe ich vorher nie gelesen und den Film hab ich seit Jahren nicht mehr gesehen. Erneut in die Welt der kleinen Diebesbande hinein zu tauchen war magisch. Venedig war die perfekte Wahl für diese Geschichte und fügte unglaublich viel zum Charme dieser Story bei. Die Freundschaft zwischen den Kindern war unglaublich süß und alle Charaktere waren auf ihre eigene Art und Weise interessant. Die Geschichte mit dem Karussell, welches Erwachsene in Kinder verwandelt und Kinder in Erwachsene, habe ich total vergessen. Von daher war ich selbst total gespannt herauszufinden, was Scipio nun für den Conte stehlen soll. Sobald sie auf der Isola Segreta waren, erwartete ich aus irgendeinem Grund, dass Scipio zu zurückverwandelt, was er allerdings nicht tat. Umso mehr freute es mich am Ende, dass er mit Victor zusammenarbeitete. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Erwachsenen viel zu schnell nachgaben. „Kinder brachen in mein Haus ein? Nun gut, gebe ich ihnen mitten in der Nacht was zu Essen und höre mir ihre Erklärung an.“ Nichtsdestotrotz waren Ida und Victor wundervolle Charaktere. Und verglichen mit Dottore Massimo und Esther haben die Kinder auch wirklich mal nette und sympathische Ersatzeltern verdient. Und da es ja nun mal ein Kinderbuch ist, drücke ich deshalb mal ein Auge zu. :P Nach all den Jahren ist das Buch immer noch eine süße Geschichte, die nicht nur Kinder anspricht.
Eine abwechslungsreiche, winterlich-venezianisch-stimmungsvolle Abenteuergeschichte, die aber nicht zeitlos wirkt. Den Hype würde es in diesen Tagen höchstwahrscheinlich nicht mehr auslösen und erwachsenen analytischen Augen würde ich empfehlen, Scheuklappen aufzusetzen und nicht all zu viel zu hinterfragen, weil man sonst arg mit Nachdenklichkeiten beschäftigt ist, z.B. über zu arge Gut-Böse-Charakterzeichnungen, über Tierhaltung im Pappkarton, zu arg unbedarfte Erwachsene, die keine Gedanken an Waffen in Kinderhänden verschwenden, mit Lügen Vorteile für Kinder „ergaunern“ und und und. Aber all dies sind Vorbehalte einer Erwachsenen… die ein Kinderbuch liest.
Wunderbar…
Cornelia Funke ist und bleibt meine Lieblingsautorin… Egal wie alt ich bin… Sie hat einen fantastischen Schreibstil (den Allerbesten!) und Ihre Geschichten und Charaktere sind so einnehmend… Sie schreibt als würde sie malen und erweckt damit die Charaktere zum Leben... ein lebendiges und wunderschönes Leseerlebnis für jedes Alter!
🌊🕵🏼♂️ Von Lügnern und Dieben 🎭🎠
Das Buch habe ich erstmalig als Kind gelesen oder wurde es mir vielleicht sogar vorgelesen? Etwa 20 Jahre später lese ich es wieder und um es direkt auf den Punkt zu bringen: Ich fand das Ende damals doof und finde es heute immer noch doof. Alles in allem liebe ich den Schreibstil von Cornelia Funke und gerade dieser Stil lässt einen eigentlich auch schon früh erahnen, dass Venedig in diesem Buch magischer als in der Realität ist. Ohne zu philosophisch oder anspruchsvoll (für die junge Leserin) zu sein, schafft die Autorin ein unglaubliches Setting und herzerwärmende Charaktere. Das Buch hat sich mir mit einer unerwarteten Tiefe präsentiert und Jahre später lese ich so viel mehr aus den Zeilen heraus und verstehe besser. „Nicht dass es hier im Waisenhaus kälter gewesen wäre als in dem verlassenen Kino, wahrscheinlich war es viel wärmer, aber Wespe fror. Bis in die Knochen, bis ins Herz.“ (S. 268) Die magischen Elemente im letzen Drittel des Buches passen für mich nur leider nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir Scipios Beweggründe zu kurz kommen. Ich hätte mir ein weniger magisches Ende gewünscht, denn so fühlt es sich so an als ob es für die Kinder nie einen realistischen Ausweg gegeben hätte. Erst die Magie ermöglicht ein besseres Leben. Das Hoffen auf ein magisches Ende mag als Kind noch funktionieren, aber mit dem Alter muss man doch lernen, dass die Realität selten magisch ist und selten besondere Überraschungen bereit hält. Mein Hogwarts Brief ist schließlich auch nie angekommen. ^^^ 4,5/5 ⭐️ Und zusammen mit den Wilden Hühnern, der Tintenreihe, Drachenreiter, Mississippi, Zwei wilde kleine Hexen ein bedeutender Teil meiner Kindheit und Jugend.

Ein schöner Klassiker
"Herr der Diebe" als Erwachsene zu lesen, tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Es ist ein schönes Buch, das die ein oder andere Überraschung bereit hält. Eine Handvoll Protagonisten, die sehr liebenswert konstruiert sind und jede:r bekommt sein:ihr persönliches Happy End. Ich liebe auch den Schauplatz. Da ich kürzlich erst in Venedig war, fühlt es sich ein bisschen nach Zurückkommen an, wenn ich jetzt über die Stadt lese. Ein Buch, das ich wirklich sehr empfehlen kann und meiner Meinung nach in jedes Zuhause gehört. Ob mit oder ohne Kinder!
Eine tolle Geschichte ✨📖
Das Buch hat einen schönen und detaillierten Inhalt. Die Atmosphäre ist fantastisch und durch die ganzen Details kann man sich die Orte und alles andere bildlich super vorstellen. Ich kam ab und zu durcheinander wegen den paar Italienischen Wörtern, aber trotzdem ist es ein spannendes, lustiges und ein bisschen trauriges Abenteuer! 💙

Ein Buch, dass ich unbedingt noch einmal lesen musste, bevor ich selber zum ersten Mal Venedig besuche. Ich verbinde viel aus meiner Kindheit mit dieser Geschichte. Zum einen natürlich meine liebste Autorin, deren Bücher ich immer und immer wieder gelesen habe und zum anderen meine Liebe für eine Stadt, die ich noch nie selber gesehen habe. Der Herr der Diebe glänzt mit einer wunderbaren Gruppe an Charakteren. Prosper, Bo, Wespe, Moska, Riccio und Scipio sind alle ganz eigen und man lernt sie schnell lieben. Victor und Ida sind wunderbare Ergänzungen und die Bösewichte dieser Geschichte kann man so gar nicht leiden. Das Buch ist meiner Meinung nach für jedes Alter geeignet. Die Umschreibung der Stadt und der Magie malen ein Bild an dem man sich nicht satt sehen kann. Die Plottwists sind überraschend und die Spannung ist durchgehend hoch. Die Atmosphäre der vollen und gleichzeitig so leeren Stadt, die mit Wasser durchzogen und von Nebel bedeckt ist. Insgesamt ein tolles Leseerlebnis für jeden, der ein wenig Magie sucht. Das Vorwort könnte die Essence der Geschichte nicht besser einfangen. "Manchmal reden Erwachsene davon, wie schön es war, ein Kind zu sein. Sie träumen sogar davon, wieder eins zu sein. Aber wovon haben sie geträumt, als sie Kinder waren? Ich glaube, sie träumten davon, endlich erwachsen zu sein."
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Der Herr der Diebe - das ist der geheimnisvolle Anführer einer Kinderbande in Venedig, die er mit dem Verkauf der Beute aus seinen Raubzügen über Wasser hält. Keiner kennt seinen Namen, seine Herkunft. Auch nicht Prosper und Bo - zwei Ausreißer, die auf der Flucht vor ihrer Tante und dem Detektiv Victor Unterschlupf bei der Bande gefunden haben. Als Victor den Kindern tatsächlich auf die Spur kommt, bringt er dadurch alle in Gefahr. Aber endgültig scheint die Gemeinschaft der Bande aufzubrechen, als ein rätselhafter Auftrag, erteilt von dem mysteriösen "Conte", die Kinder auf eine Laguneninsel führt. Diese Insel, von außen unbewohnt und einsam scheinend, birgt ein Geheimnis, das alles verändert.
Cornelia Funke, die schon mit ihrem zum Bestseller gewordenen Titel "Drachenreiter" zeigte, welch weiten Atem ihr Erzähltalent hat, hält ihre Leser - gleich welchen Alters - auch mit diesem Buch von der ersten Zeile an gefangen. Sie führt uns durch ein winterliches Venedig, verstrickt uns in verwirrende Rätsel und erfüllt ihren Helden am Schluss einen alten Menschheitstraum.
Große Erzählkunst: Ausgezeichnet mit der Kalbacher Klapperschlange 2001 kreiert Bestseller-Autorin Cornelia Funke eine dichte und atmosphärische Welt , die Leser jeden Alters in ihren Bann zieht. In "Herr der Diebe" werden Fiktion und Realität meisterhaft verwoben und zeitlose Themen wie Abenteuer, Freundschaft und die Suche nach einem Zuhause ergründet. Vielschichtige Charaktere und eine spannende Handlung - Cornelia Funke verwebt vielfältige Erzählstränge zu einem atemberaubenden Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren. Mit von Cornelia Funke selbst gezeichneten Kapitelvignetten , die Leser direkt in ein magisches Venedig ziehen.Book Information
Author Description
Cornelia Funke ist die international erfolgreichste deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin. Viele ihrer Werke wurden ausgezeichnet und auch verfilmt. Cornelia Funke lebt in Volterra, Italien.
Posts
Über einige Wochen hinweg habe ich den "Herr der Diebe" meiner 10jährigen Tochter vorgelesen und war überrascht, dass sie an der Geschichte so sehr dran geblieben ist. Das Buch ist sprachlich und von der Komplexität her ein eher anspruchsvolles Kinder/Jugendbuch, dessen Geschichte aber fesselt. Eine Bande von Kindern verdient sich in Venedig ihr Auskommen mit Diebstählen. Die Geschichte baut sich nach und nach auf, hat immer wieder überraschende Wendungen. Die Figuren wechseln auch mal ihre Seiten. Und nach dem Lesen möchte man dann nach Venedig.
Schönes Buch für jung und alt!
Prosper und Bo sind zwei Brüder die nach Venedig geflohen sind. Als ihre Mutter verstarb wollte ihre Tante die beiden voneinander trennen. Nun schlagen sich die beiden Kinder alleine durch und gehören einer Diebesbande an, die nur aus Kindern besteht. Der Anführer ist der sogenannte "Herr der Diebe". Verfolgungsjagden, Abenteuer und Spass wechseln sich in dieser Geschichte ab und es wird nie langweilig. <3
Ganz nett für zwischendurch
Meine Tochter hat das Buch in der Schule gelesen und fand es so gut, dass sie wollte, dass ich es auch lese. Es ist auch tatsächlich gut geschrieben und auch nicht langweilig, aber gecatcht hat es mich irgendwie nicht. Es ist halt passend für Kinder, nicht so sehr für Erwachsene.
Herr der Diebe von Cornelia Funke
Das Buch habe ich bereits vor vielen Jahren schon einmal gelesen und es wurde Zeit für einen Reread. Cornelia Funke schreibt ganz fantastisch ohne, dass es langweilig wird. Die Geschichte um Prosper und Bo, die sich nach Venedig durchschlagen und sich einer Kinderbande um den Herrn der Diebe anschließen, liest sich in einem Rutsch gut weg. Venedig wird schön beleuchtet und das Fantastische darf natürlich auch nicht fehlen. Es ist eine Geschichte ums Erwachsenwerden und Kind bleiben, um die Sehnsucht nach einem anderen, besseren Leben und Kinder, die zusammenhalten, auch wenn das Leben nicht immer einfach ist. Das Buch kann ich wirklich guten Gewissens meinem Kind zum Lesen geben.
Spannende Geschichte mit kindlichem Charme
"Herr der Diebe" ist ein sehr schönes Kinder- und Jugendbuch, dass sich mit dem Erwachsen werden auseinandersetzt. Die Charaktere sind vielfältig, das Setting in Venedig ein bisschen magisch anmutend. Überraschend fand ich die tatsächliche "Magie", die sich am Ende des Buches zeigt, insbesondere weil Cornelia Funke es zu Beginn nicht vermuten lässt. Die Spannung baut über das Buch zunehmend auf, sodass ich am Ende wirklich wie gefesselt war. Definitiv sehr empfehlenswert, wenn man wieder einmal die Magie von Kinderbüchern für sich entdecken will!
Super Vibe, liebenswerter Schreibstil!
Ich habe schon viele Bücher von Cornelia Funke gelesen, davon u.a. „Drachenreiter“ und „Geisterritter“, aber ich muss sagen, „Herr der Diebe“ begeistert mich immer wieder aufs Neue. Ich hab es damals als Schullektüre bekommen und mittlerweile 15 Mal gelesen. Ich liebe einfach diesen Schreibstil mit den kreativen Metaphern und den liebenswerten Charakteren. Die Erzählweise hat eine sehr ruhige Atmosphäre, ohne dass dabei die Spannung fehlt. Dieses Buch aufzuschlagen ist für mich jedes Mal wie nach Hause kommen und ich würde sehr viel geben, um es nochmal zum ersten Mal lesen zu dürfen. Man merkt, wie viel Liebe in „Herr der Diebe“ gesteckt wurde und fühlt sich beim Lesen sofort wohl. Auch Venedig als Handlungsort hat auf jeden Fall Charme und trägt zum Vibe bei. Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen, ebenso wie ihre anderen Bücher✨
⭐️⭐️⭐️ – Solide und atmosphärisch, aber nicht durchgehend fesselnd
Herr der Diebe überzeugt mit einer wunderschönen Atmosphäre und viel Venedig-Magie. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, besonders die Brüder Prosper und Bo sowie der geheimnisvolle Scipio, der dem Buch seinen besonderen Reiz verleiht. Cornelia Funke schreibt bildhaft und schafft es, die Stadt lebendig wirken zu lassen. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht durchgehend gefesselt. Einige Passagen ziehen sich etwas, und manche Wendungen wirken vorhersehbar. Auch das Ende kommt etwas plötzlich und hätte für meinen. Geschmack mehr Tiefe vertragen können. Insgesamt ein schönes, fantasievolles Buch, das vor allem jüngere Leser*innen begeistern dürfte – für mich aber eher ein solider Mittelplatz.
Dieses Jugendbuch ist eher durch Zufall zwischen meine Finger gekommen. Geplant, dieses zu lesen, hatte ich zumindest nicht. Nun habe ich eine Premiere hinter mir, denn es war mein erstes Buch der Autorin Cornelia Funke und dann auch gleich das, mit dem sie ihren internationalen Durchbruch feierte. Dieses Buch spielt komplett in Venedig und man merkt der Autorin ihre Liebe an, die sie damals für diese Stadt gehabt haben muss. Jeder Zeile ist anzumerken, dass sie diese Stadt zum Zeitpunkt des Schreibens kannte und liebte. Auch die Figuren sind gut gezeichnet und liebevoll in den Plot eingebaut. Man fiebert regelrecht mit ihnen mit. Bis es zu einem Punkt in der Geschichte kommt, der das alles so ins Absurde kippen lässt, dass man sich fragt, wie dieses Buch dann den Durchbruch markieren konnte. Auf das Spezielle möchte ich gar nicht so sehr eingehen, aber es markiert einen Bruch in der Geschichte, was so gar nicht zum vorherigen Rest passen will. So sehr ich den Anfang mag, umso mehr verärgert mich das letzte Drittel, in dem alles verworfen wird, was das Buch bis dahin so liebevoll hat erscheinen lassen. Insgesamt somit eine leider nicht ganz zufriedenstellende Lektüre, die aber trotz der Mißstände ihren Charme hat und gerade im Aufbau der Figuren und dem Anfang der Geschichte zu begeistern weiß.
Nachdem ich das neue Buch von Cornelia Funke Das Labyrinth des Fauns gelesen und mich neuerlich in ihre wundervolle Erzählweise verliebt hatte, stand für mich fest, dass es nun endlich an der Zeit war, auch all ihre anderen Bücher zu lesen, die ich bis dato noch nicht kannte. Eines davon war Herr der Diebe, ein Buch, von dem eine Freundin von mir schon schwärmte, seit ich sie kannte; ein Buch, dass bereits seit zwei Jahren auf meinem SUB lag, weil ich nach meinem damaligen Italien Roadtrip auf der Suche nach Geschichten war, die in Italien spielten, vorzugsweise in einer der Städte, in die ich selbst gereist war. Venedig war eine davon. Dennoch habe ich immer eher zu anderen Büchern gegriffen, als zu diesem hier. Nach Das Labyrinth des Fauns allerdings machte ich endlich Nägel mit Köpfen. Statt das Buch jedoch zu lesen, entschloss ich mich, das Hörbuch zu hören. Und jetzt? Ganz offensichtlich gibt es jetzt ein Buch mehr, das ich auf die Liste meiner Lieblingsbücher setzen kann. Warum? Nun, um das zu erfahren, müsst ihr einfach meine nachfolgende Rezension lesen. Herr der Diebe war für mich eine richtige Wundertüte voll von magischen Überraschungen, mit denen ich nie im Leben gerechnet hätte. Bereits nach dem ersten Kapitel war ich gefangen in dieser Geschichte; verzaubert von Cornelia Funkes wunderschönen Worten und in den Bann gezogen von dem unglaublich schönen Setting. In der Stadt des Mondes, Venedig, spielt die Geschichte und die Autorin schafft es, dem Leser das Gefühl zu vermitteln, als wäre man selbst dort; als steckte man mitten in dieser Geschichte. Wir lernen ein Venedig kennen, wie es nur Kinderaugen sehen können mit all den magischen Orten, dunklen Gassen und wunderbaren Details, die an so manchem erwachsenem Auge viel zu schnell vorüberziehen, ohne, dass sie sie überhaupt bemerken. Prosper und Bo, unsere beiden Protagonisten, zeichnen ein solch zauberhaftes Bild dieser Stadt, dass man am liebsten sofort in den nächsten Flieger steigen und nach Venedig reisen möchte. Ganz besonders gefallen haben mir hierbei die Beschreibungen ihres Verstecks, ein altes, außer Betrieb genommenes und verlassenes Kino mit einem hübschen Sternenvorhang, das sie immer liebevoll als ihr „Sternenversteck“ bezeichnen. Die Stühle sind zwar alt, das Gebäude heruntergekommen, in der Nacht ist es stockdunkel und kalt ist es ebenfalls, doch der glitzernde Sternenvorhang und die rustikale Bauweise verleihen diesem Versteck einen ganz besonderen Charme. Die Kinder tun ihr übriges, haben sie sich hier so häuslich eingerichtet, dass dieses alte Kino zu ihrem Rückzugsort; zu ihrem zu Hause wurde. Sämtliche der Charaktere machten es einem unglaublich leicht, sie zu mögen und sich regelrecht in sie zu verlieben. Ganz gleich ob Victor, der Privatdetektiv oder Prosper und Bo, die beiden Brüder, die wir auf ihrer gesamten Reise begleiten dürfen. Insbesondere die Beziehung zwischen Prosper und Bo, die Liebe, die sie füreinander empfinden, hat mich unglaublich berührt. Prosper, der selbst noch ein halbes Kind ist, setzt alles daran, seinen Bruder zu beschützen, auch wenn dies bedeutet, dass er sich einer Bande Diebe anschließen muss, um sich etwas zu essen kaufen zu können. Dieser Zusammenhalt, die Freundschaft, die Liebe – all das traf mich mitten ins Herz. Sämtliche der Figuren habe ich innerhalb kürzester Zeit in mein Herz geschlossen. Obwohl man schon von Beginn an das Gefühl hatte, dass dieses Buch jede Menge Magie versprüht, stellt man erst im Verlauf der Geschichte fest, dass es sich hierbei tatsächlich um eine leicht magisch angehauchte Geschichte handelt, was mir unglaublich gut gefallen hat. Tatsächlich konnte ich mir zu Anfang nicht vorstellen, was es mit dem Buch auf sich hat. 400 Seiten Erzählungen über einen 12-jährigen venezianischen Dieb? Doch dann vermischte Cornelia Funke Elemente der realen Welt mit ein paar wunderschönen magischen und fantastischen Elementen, die der Geschichte das gewisse Etwas verleihen. Hier möchte ich nicht zu viel verraten, aber eins kann ich sagen: diese Geschichte verläuft viel magischer und zauberhafter, als ich zu Anfang geglaubt hatte und ich fand es einfach großartig. Auch das Ende gefiel mir unglaublich gut, verlieh mir nicht nur Gänsehaut, sondern bescherte mir auch ein wunderschön warmes Gefühl tief in meinem Herzen. Ein Happy End, dass meines Erachtens unglaublich zufriedenstellend ist, auch wenn ich nichts gegen eine Fortsetzung einzuwenden hätte. Als ich das Buch beendet hatte, fühlte es sich an, als würde ich aus einem der schönsten Träume erwachen, die ich jemals gehabt hatte und noch jetzt hallt dieses Gefühl nach; ständig muss ich an diese Geschichte denken und jedes Mal wird mir ganz warm ums Herz. Es gab tatsächlich nur zwei Dinge, die ich negativ aufgefasst habe; zwei getroffene Aussagen in dem Buch, die in meinen Augen sehr problematisch sind. Einer der Kinder, Mosca, ist schwarz und zwei mal wird auf doch rassistische Art und Weise auf seine Hautfarbe angespielt; Ausdrücke, die vermutlich der Zeit geschuldet waren, in der das Buch geschrieben war und vermutlich auch dem Charakter, der in diesem Moment im Mittelpunkt steht und vermutlich eben genau dies denkt, dennoch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich diese beiden Aussagen wirklich sehr negativ aufgefasst habe. LOHNT SICH DAS BUCH? Absolut. Von mir bekommt dieses Buch eine absolute Leseempfehlung. Mich konnte es nicht nur von Anfang bis Ende begeistern, sondern auch absolut fesseln. Ich bin verliebt, verliebt in Cornelia Funke’s Worte, in das wunderschöne Venedig, in die Bande junger Diebe, in Victor und Ida, in all die magischen Elemente, die die Autorin in die Geschichte hat mit einfließen lassen, in die Geschichte an sich – hach, ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen und würde das Buch am liebsten gleich noch einmal von Neuem beginnen. Für mich ganz klar eines der besten Kinderbücher, die ich je gelesen habe und definitiv eines meiner neuen Lieblingsbücher. Ich kann es kaum erwarten, auch die anderen Titel von Cornelia Funke endlich zu lesen.
Die Autorin schafft es immer einen ganz eigenen Zauber in ihre Welt zu legen und mit Venedig als Schauplatz ist nochmal eine gute Portion mehr Magie im Spiel. Die verschneiten Dächer, die schmalen Gassen, die Kanäle, die an die Häuser schwappen... dazu sympathische Charaktere, die einem gleich an Herz wachsen, jede Menge Abenteuer und Freundschaft. Es ist natürlich ein Kinderbuch und manche Lösungen entsprechend einfach, aber auch als Erwachsener kann man in dem Buch wunderbar versinken und einen kleinen Ausflug ins winterliche Venedig genießen. Ich empfehle speziell das Hörbuch mit Rainer Strecker. Er liest wieder fantastisch und sogar die kleinen Musikeinschübe zwischen den Kapiteln stören nicht, sondern tragen wunderbar zur Atmosphäre bei.
Ich hatte mir von "Herr der Diebe" irgendwie mehr erwartet. Ich hatte gehofft, die Stimmung des Buches sei magischer. Ich hätte gern mehr mit den Charakteren gestaunt und gefiebert, aber die Geschichte hat mich einfach völlig kalt gelassen, die Personen wirken mir nicht tief genug, die Lösungen zu einfach. Trotz allem ist es eine nette Geschichte, nur nicht mein Fall.
Ein fesselndes, trauriges und auch schönes Kinderabenteuer! Cornelia Funke hat hier wieder ein Meisterwerk geschaffen, das mich bezaubert und gefesselt hat bis zum Ende. Ich hab es als Hörbuch gehört und fand es auf diese Weise schön und spannend zugleich. Den Sprecher Rainer Strecker fand ich sehr angenehm zu zuhören. Absolute Empfehlung ♥️🫶
Für mich war es wieder ein gelungener Ausflug in meine Kindheit. Ich habe das Buch sehr gemocht. Die zentralen Themen im Buch wie Freundschaft, Vertrauen und Familie sind zeitlos und berührend.
Hach, wieder einmal ein schöner Ausflug in meine Kindheit. Das Kinderbuch entführt den Leser in die malerische „Wasserstadt“ Venedig und ist gespickt mit Abenteuern und Freundschaft. Die Erzählung ist reich an Details, als würde man sich selber mitten in Venedig befinden. Zentrale Themen des Buches sind die Freundschaft, aber auch das gegenseitige Vertrauen – welches hier deutlich auf die Probe gestellt wird - und die Familie, die man sich leider nicht aussuchen kann. Gegner werden unerwartet zu Verbündeten. Fantasy und Realität werden hier geschickt miteinander verwoben. Die Charaktere der Kinder sind liebevoll ausgearbeitet – wie so oft haben einige mehr und einige weniger Tiefe. Nichtsdestotrotz verleiht die kindliche Beziehung der Geschichte eine authentische Note. Die Kinder verhalten sich so, wie Kinder nun mal sind. Manchmal war es auch sehr schwer, die Kinder voneinander zu unterscheiden, da es einfach zu viele sind – einige davon haben nur kleine Nebenrollen.
Ein wundervolles Jugendbuch mit zauberhaften Beschreibungen, liebevollen Charakteren, mit Abenteuer und ganz viel Herz und einer Stadt als Setting, in die ich mich durch das Buch verliebt habe. Venedig mit all dem Wasser das an die Häuser schwappte und seine eigene Musik erzeugte, mit den Brücken, Kanälen und Gondeln, mit dem beeindruckenden Dogenpalast und dem Markusplatz und der Basilika mit den vier Goldenen Pferden. Die Stadt in der es Löwen mit Flügeln und Kirchen aus Gold gab und auf den Dächern Drachen und Engel standen. Eine Stadt mit Sagen und Geschichten, die auch die Mutter der zwei Jungen, um die es in der Geschichte ging, erzählt hatte. Bo und Prosper, zwei Brüder, die nach dem Tod ihrer Mutter nicht getrennt werden wollten. Die nun zu einer Kinderbande gehörten, die sich durch stehlen über Wasser hielt. Mit dem Anführer Scipio, der sich selbst der ,,Herr der Diebe“ nannte und stets eine schwarze Vogelmaske trug. Das Sternenversteck, ein leer stehendes Kino war magisch und auch ein bisschen unheimlich aber trotzdem auch gemütlich und wie ein riesiges Kinderzimmer und wohnlich und persönlich gemacht durch die Habseligkeiten der Kinder. Ich habe alle Kinder sofort ins Herz geschlossen genauso wie Scipio, Victor den Privatdetektiv und die weiteren einzigartigen Charaktere, die die Geschichte geprägt haben. Am Ende wurde es richtig abenteuerlich und spannend, märchenhaft und magisch. Es ging um ein Geheimnis verbunden mit der Villa Massimo das im Laufe der Geschichte herauskam und einiges sich dadurch veränderte. Der Schreibstil war fesselnd und ausschmückend, mit malerischen Szenen und Orten, mit den einzigartigen Erscheinungen und Taten der Charaktere und mit vielen Metaphern. Es ging um Themen wie Ehrenworte und Lügen, Väter und Tanten, Freundschaft und Zuhause, um Gut und Böse. Es ging in dem Buch auch viel um Kinder und Erwachsene und das auch im tieferen Sinn, um die Träume eines Kindes, um Familie und um das erwachsen sein wollen. Und passend dazu gab es im Buch ein Zitat: ,,Kinder sind Raupen und Erwachsene sind Schmetterlinge. Und kein Schmetterling erinnert sich mer daran, wie es sich anfühlte, eine Raupe zu sein.“ Doch durch dieses Buch wurde man daran erinnert und das war etwas ganz besonderes und schönes.
"Kinder sind Raupen und Erwachsene sind Schmetterlinge. Und kein Schmetterling erinnert sich mehr daran, wie es sich anfühlte, eine Raupe zu sein." Prosper flieht mit seinem Bruder Bo vor der bösen Tante nach Venedig. Dort nimmt sich der Herr der Diebe ihrer an. Ein fantastisches Abenteuer für Jung und Alt. Spannend sicherlich vor Allem für jüngere Leser aber auch mit viel Charm für Erwachsene. Und eine fantastische Idee, die letztendlich alles im Guten enden lässt.
Kinder sind Raupen und Erwachsene sind Schmetterlinge. Und kein Schmetterling erinnert sich mehr daran, wie es sich anfühlte, eine Raupe zu sein. Herr der Diebe war einer meiner Lieblingsfilme als Kind. Das Buch selber habe ich vorher nie gelesen und den Film hab ich seit Jahren nicht mehr gesehen. Erneut in die Welt der kleinen Diebesbande hinein zu tauchen war magisch. Venedig war die perfekte Wahl für diese Geschichte und fügte unglaublich viel zum Charme dieser Story bei. Die Freundschaft zwischen den Kindern war unglaublich süß und alle Charaktere waren auf ihre eigene Art und Weise interessant. Die Geschichte mit dem Karussell, welches Erwachsene in Kinder verwandelt und Kinder in Erwachsene, habe ich total vergessen. Von daher war ich selbst total gespannt herauszufinden, was Scipio nun für den Conte stehlen soll. Sobald sie auf der Isola Segreta waren, erwartete ich aus irgendeinem Grund, dass Scipio zu zurückverwandelt, was er allerdings nicht tat. Umso mehr freute es mich am Ende, dass er mit Victor zusammenarbeitete. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Erwachsenen viel zu schnell nachgaben. „Kinder brachen in mein Haus ein? Nun gut, gebe ich ihnen mitten in der Nacht was zu Essen und höre mir ihre Erklärung an.“ Nichtsdestotrotz waren Ida und Victor wundervolle Charaktere. Und verglichen mit Dottore Massimo und Esther haben die Kinder auch wirklich mal nette und sympathische Ersatzeltern verdient. Und da es ja nun mal ein Kinderbuch ist, drücke ich deshalb mal ein Auge zu. :P Nach all den Jahren ist das Buch immer noch eine süße Geschichte, die nicht nur Kinder anspricht.
Eine abwechslungsreiche, winterlich-venezianisch-stimmungsvolle Abenteuergeschichte, die aber nicht zeitlos wirkt. Den Hype würde es in diesen Tagen höchstwahrscheinlich nicht mehr auslösen und erwachsenen analytischen Augen würde ich empfehlen, Scheuklappen aufzusetzen und nicht all zu viel zu hinterfragen, weil man sonst arg mit Nachdenklichkeiten beschäftigt ist, z.B. über zu arge Gut-Böse-Charakterzeichnungen, über Tierhaltung im Pappkarton, zu arg unbedarfte Erwachsene, die keine Gedanken an Waffen in Kinderhänden verschwenden, mit Lügen Vorteile für Kinder „ergaunern“ und und und. Aber all dies sind Vorbehalte einer Erwachsenen… die ein Kinderbuch liest.
Wunderbar…
Cornelia Funke ist und bleibt meine Lieblingsautorin… Egal wie alt ich bin… Sie hat einen fantastischen Schreibstil (den Allerbesten!) und Ihre Geschichten und Charaktere sind so einnehmend… Sie schreibt als würde sie malen und erweckt damit die Charaktere zum Leben... ein lebendiges und wunderschönes Leseerlebnis für jedes Alter!
🌊🕵🏼♂️ Von Lügnern und Dieben 🎭🎠
Das Buch habe ich erstmalig als Kind gelesen oder wurde es mir vielleicht sogar vorgelesen? Etwa 20 Jahre später lese ich es wieder und um es direkt auf den Punkt zu bringen: Ich fand das Ende damals doof und finde es heute immer noch doof. Alles in allem liebe ich den Schreibstil von Cornelia Funke und gerade dieser Stil lässt einen eigentlich auch schon früh erahnen, dass Venedig in diesem Buch magischer als in der Realität ist. Ohne zu philosophisch oder anspruchsvoll (für die junge Leserin) zu sein, schafft die Autorin ein unglaubliches Setting und herzerwärmende Charaktere. Das Buch hat sich mir mit einer unerwarteten Tiefe präsentiert und Jahre später lese ich so viel mehr aus den Zeilen heraus und verstehe besser. „Nicht dass es hier im Waisenhaus kälter gewesen wäre als in dem verlassenen Kino, wahrscheinlich war es viel wärmer, aber Wespe fror. Bis in die Knochen, bis ins Herz.“ (S. 268) Die magischen Elemente im letzen Drittel des Buches passen für mich nur leider nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir Scipios Beweggründe zu kurz kommen. Ich hätte mir ein weniger magisches Ende gewünscht, denn so fühlt es sich so an als ob es für die Kinder nie einen realistischen Ausweg gegeben hätte. Erst die Magie ermöglicht ein besseres Leben. Das Hoffen auf ein magisches Ende mag als Kind noch funktionieren, aber mit dem Alter muss man doch lernen, dass die Realität selten magisch ist und selten besondere Überraschungen bereit hält. Mein Hogwarts Brief ist schließlich auch nie angekommen. ^^^ 4,5/5 ⭐️ Und zusammen mit den Wilden Hühnern, der Tintenreihe, Drachenreiter, Mississippi, Zwei wilde kleine Hexen ein bedeutender Teil meiner Kindheit und Jugend.

Ein schöner Klassiker
"Herr der Diebe" als Erwachsene zu lesen, tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Es ist ein schönes Buch, das die ein oder andere Überraschung bereit hält. Eine Handvoll Protagonisten, die sehr liebenswert konstruiert sind und jede:r bekommt sein:ihr persönliches Happy End. Ich liebe auch den Schauplatz. Da ich kürzlich erst in Venedig war, fühlt es sich ein bisschen nach Zurückkommen an, wenn ich jetzt über die Stadt lese. Ein Buch, das ich wirklich sehr empfehlen kann und meiner Meinung nach in jedes Zuhause gehört. Ob mit oder ohne Kinder!
Eine tolle Geschichte ✨📖
Das Buch hat einen schönen und detaillierten Inhalt. Die Atmosphäre ist fantastisch und durch die ganzen Details kann man sich die Orte und alles andere bildlich super vorstellen. Ich kam ab und zu durcheinander wegen den paar Italienischen Wörtern, aber trotzdem ist es ein spannendes, lustiges und ein bisschen trauriges Abenteuer! 💙

Ein Buch, dass ich unbedingt noch einmal lesen musste, bevor ich selber zum ersten Mal Venedig besuche. Ich verbinde viel aus meiner Kindheit mit dieser Geschichte. Zum einen natürlich meine liebste Autorin, deren Bücher ich immer und immer wieder gelesen habe und zum anderen meine Liebe für eine Stadt, die ich noch nie selber gesehen habe. Der Herr der Diebe glänzt mit einer wunderbaren Gruppe an Charakteren. Prosper, Bo, Wespe, Moska, Riccio und Scipio sind alle ganz eigen und man lernt sie schnell lieben. Victor und Ida sind wunderbare Ergänzungen und die Bösewichte dieser Geschichte kann man so gar nicht leiden. Das Buch ist meiner Meinung nach für jedes Alter geeignet. Die Umschreibung der Stadt und der Magie malen ein Bild an dem man sich nicht satt sehen kann. Die Plottwists sind überraschend und die Spannung ist durchgehend hoch. Die Atmosphäre der vollen und gleichzeitig so leeren Stadt, die mit Wasser durchzogen und von Nebel bedeckt ist. Insgesamt ein tolles Leseerlebnis für jeden, der ein wenig Magie sucht. Das Vorwort könnte die Essence der Geschichte nicht besser einfangen. "Manchmal reden Erwachsene davon, wie schön es war, ein Kind zu sein. Sie träumen sogar davon, wieder eins zu sein. Aber wovon haben sie geträumt, als sie Kinder waren? Ich glaube, sie träumten davon, endlich erwachsen zu sein."






















































