Blick ins Buch

Liebesromane

Wilde Minze

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Über das Buch

Ein Roman über Vergeben und Heilen – und eine mitreißende Liebesgeschichte

Als Sara, Barkeeperin im teuren Szenelokal Yerba Buena, Emilie kennenlernt, die für das Restaurant die Blumen arrangiert, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch ihre Lebensgeschichten könnten kaum unterschiedlicher sein: Sara ist mit siebzehn aus dem White-Trash-Drogensumpf ihrer Kleinstadt nach Los Angeles geflohen. Dass sie ihren zehnjährigen Bruder zurücklassen musste, wirft sie sich heute noch vor. Emilie ist die Tochter einer gutbürgerlichen kreolischen Familie, hat aber immer darunter gelitten, dass sich die gesamte Aufmerksamkeit der Eltern auf Emilies drogenabhängige Schwester Colette richtet.

Doch gerade als Sara und Emilie glauben, miteinander ein neues Zuhause gefunden zu haben, holt ihre Vergangenheit sie ein.

»Wilde Minze ist zärtlich und innig, eine umwerfende, sinnliche Erkundung der kostbarsten Momente des Lebens. Ein Lesegenuss!« Charlotte McConaghy

» Das Buch ist ein Fest der Sinne, voller lebendiger Details: der Geruch von regengetränkter Erde und Magnolienblüten, der Geschmack von gebranntem Mais und karamellisierten Orangenschalen, die Kälte eines begehbaren Kühlschranks.« New York Times

Editionen (1)

ISBN9783550201783
VerlagUllstein Buchverlage
Erscheinungsdatum28.09.23
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

115 Bewertungen

28 Rezensionen

3,9

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  • madl_books86
    madl_books86

    133 Follower

    5,0

    Bei „Wilde Minze“ war es das Cover, welches mich sofort angezogen hat. Wie wunderschön ist das bitte? Und wenn man den Roman gelesen hat, weiß man obendrein, wie perfekt es zur Geschichte passt. Aber nicht nur äußerlich hat mich dieses Buch überzeugt, auch inhaltlich ist es eine wahre Perle. Nina Lacour hat mich mit ihrem Schreibstil beeindruckt und mich komplett mit ihren Charakteren abgeholt. Sara und Emilie, zwei junge Frauen, die sich ineinander verlieben. Eine Liebe, die so immens zärtlich, sinnlich und zutiefst berührend erzählt wird. Neben diesen schönen Momenten gibt es allerdings auch immer wieder einige traurige Seiten. Nämlich die Vergangenheit der beiden. Diese ist geprägt mit Verlust, Trauer und Ängsten auf unterschiedlichsten Weißen. Alles nicht so leicht für die beiden, denn die Vergangenheit holt sie immer wieder ein. Aber sie sind stark und es ist schön zu lesen, wie die beiden wachsen und heilen. Ich kann und möchte euch diese Geschichte wärmstens empfehlen. Eine Liebesgeschichte der ganz besonderen Art.

    14. Jan. 2024

  • birgits_books
    birgits_books

    278 Follower

    4,0

    Nina Lacour hat ein lesenswertes Buch über zwei junge Frauen auf der Suche nach Liebe und einem Zuhause geschrieben. Dass beide Frauen naturverbunden und kreativ sind, gibt dem Buch eine besondere Note. Das Buch atmet kalifornische Lebensart und entwickelt im ersten Teil eine Sogwirkung, die jedoch später etwas abflaut.

    Emilie und Sara in Nina Lacours "Wilde Minze" haben schon einige Lebenserfahrung gesammelt, ehe sie einander im Restaurant "Yerba Buena" begegnen. Und auch dann verläuft ihre Begegnung noch in mehreren Stufen. Nina Lacour erzählt ihre jeweilige Geschichte in sich abwechselnden Rückblicken. Sara kommt aus einem Umfeld, das durch Drogenabhängigkeit und daraus entstehende Krankheiten geprägt ist. So verliert sie sehr früh ihr nahestehende Menschen und flieht schliesslich aus ihrer Heimatstadt. Emilie ist behüteter aufgewachsen, findet aber trotzdem keine Ruhe in ihrem Leben und wechselt von Studienfach zu Studienfach. Auch in ihrer Familie gibt es eine Drogenproblematik. Als sie sich im "Yerba Buena", was soviel wie "Wilde Minze" bedeutet, begegnen, arbeitet Emilie dort als Floristin, während Sara eine neue Cocktailkarte entworfen hat. Beide haben ihre Begabungen weiterentwickelt, sind aber nicht am Ziel. Noch liegt ein längerer Entwicklungsweg vor ihnen, auf dem sie sich mit Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit auseinander setzen müssen. Nina Lacours Roman nimmt zu wichtigen Themen wie der Verantwortung Erwachsener gegenüber jungen Menschen und dem Zerbrechen von Familien Stellung und zeigt, dass Verletzungen Schritt für Schritt heilen und Lebensträume umsetzbar werden können. So sind mir Emilie und Sara ein Stück weit ans Herz gewachsen. Aber trotzdem blieb mir eine gewisse Distanz gegenüber beiden, die ich nicht überwinden konnte. In diesem Sinne war es ein Roman, den ich sehr gern gelesen habe, der jedoch keine allzutiefen Spuren hinterlassen wird. Aber auch das darf sein.

    Nina Lacour hat ein lesenswertes Buch über zwei junge Frauen auf der Suche nach Liebe und einem Zuhause geschrieben. Dass beide Frauen naturverbunden und kreativ sind, gibt dem Buch eine besondere Note. Das Buch atmet kalifornische Lebensart und entwickelt im ersten Teil eine Sogwirkung, die jedoch später etwas abflaut.

    27. Nov. 2023

  • sabse78
    sabse78

    197 Follower

    5,0

    Sehr emotional bewegt, lässt mich dieses Buch zurück. Ich hätte noch mehr Sterne vergeben 🥲🍹💕

    18. Juli 2024

3 von 28 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Nina LaCour

Nina LaCour lebt mit ihrer Familie in der Bay Area nahe San Francisco, wo sie auch aufgewachsen ist. Ihre Jugendbücher sind in den USA Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet. Nina LaCour arbeitete als Buchhändlerin und Englischlehrerin und unterrichtet heute u. a. an der Hamline University. In ihrer Freizeit kocht und gärtnert sie gern, außerdem liebt sie Ausflüge durch den Norden Kaliforniens. »Wilde Minze« ist ihr erster Roman für Erwachsene.

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